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LiFePo Überwintern autom Batteriemanagement Erhaltungsladu


GuenterHZJ am 14 Mai 2023 16:43:30

Hallo ich möchte folgende Idee zur Diskussion stellen.
Ausgangslage:

Mein Wohnmobil wird für 3 Monate in Uruguay abgestellt.
Alle Verbraucher werden stillgelegt.
Ich will sichergehen, dass sich die Batterie nicht tiefentlädt, will aber auch nicht, dass der Solarlader die Batterie ständig am Ladelimit hält und habe mir hierzu folgendes überlegt.
Ich stelle den Solarlader auf 14, 4V Ladeentspannung (LiFePo Programm). Ich benutze den Relaiskontakt des BMV 712 Smart und steuere damit den Freigabeeingang des Solarladers.
Die Solarladung wird nur freigegeben wenn die Batteriespannung unter 13,1V sinkt und wird wieder gestoppt, sobald Batteriespannung über 14,3V ansteigt.

Ich hab schon mal mit den Einstellungen getestet und es funktioniert soweit was die Schaltlogik betrifft.

Jetzt überleg ich mir was alles schief laufen könnte und hoffe auf Feedback von euch.

Verbaute Komponenten:

- 200Ah Winston LiFePo Batterie im Auto verbaut. (Notnagel Set)
- Solarlader MSTE Dual MPT 30
- Batteriemonitor BMV 712 Smart
- Solarzellen 2x120W, Solarswiss

Folgendes habe ich überlegt:
- Zellen entladen sich ungleichmäßig. ….. deshalb starten des aufladens bei 13,1 V. Die Spannung müsste hoch genug sein, damit mit hoher Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist, dass keine Zelle je unter die Mindestspannung absinkt.
- Abschalten bei 14,3V sollte eine Zelle eine deutlich höhere Spannung haben als die anderen 3 so müsste der Balancer bereits ansprechen und für einen ausreichenden Ausgleich sorgen. Die relativ hohe Spannung von 14,3V müsste auch dafür sorgen, dass hierfür ausreichend Zeit für das Balancieren zur Verfügung steht.
- Sollte aus irgendeinem Grund das BMV Relais nicht ansprechen, würde der Solarlader ganz normal bei 14,4V Ladeentspannung die Ladung beenden.
- Worst case das BMV erkennt nicht, dass die Spannung unter 13,1 V sinkt und gibt die Ladung nicht frei, dann muss ich mich auf das Batteriemanagement verlassen, welches die einzelnen Zellspannungen überwacht und beim unterschreiten der Mindestspannung den Hauptschalter trennt.
- Schutz vor Ladung bei Minustemperaturen. Nicht relevant am Standort. Da dort auch im Südamerikanischem Winter +Temperaturen herrschen. ……

- Bei dieser Lösung könnte man auch die Standheizung auf Frostschutz programmieren, da durch die vorhandenen Sonnenstunden auch immer eine ausreichende Ladung der Batterie gewährleistet ist und die Energie für das gelegentliche anspringen der Standheizung ausreicht.

PS: Meiner Ansicht nach sollte man die Freigabe nicht von dem angezeigten Wert der Batterieladung (%) abhängig machen, da die Verbräuche sehr gering sind und auf diese Angabe daher kein Verlass ist da eine Synchronisierung der Anzeige nicht 100% gewährleistet ist und deshalb wegdriften kann.

Was haltet ihr von diesem Ansatz?
Würdet ihr eventuell die Schaltschwellen anderst legen oder ganz anderst vorgehen?

Gruß Günter

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basste315 am 14 Mai 2023 17:02:18

Mit Winston stellt sich das Temperaturproblem ja nicht, es muss m.E. nur eine Tiefentladung verhindert werden, egal welche Umstände eintreten.
Es kann alles funktionieren. 3 Monate hält der Akku auch ohne Nachladung problemlos durch, einfach abschließen und das Fahrzeug stromlos machen, wenn das geht wäre der bessere Kompromiss.
Helmut

basste315 am 14 Mai 2023 17:35:35

GuenterHZJ hat geschrieben:Verbaute Komponenten:
- 200Ah Winston LiFePo Batterie im Auto verbaut. (Notnagel Set)

Hallo Günther, einfach Akku bei 90% DOD stilllegen, Winston Zellen haben eine ganz geringe Selbstentladung < 1 %/Monat
--> Link

Helmut

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fschuen am 14 Mai 2023 18:14:38

LFP mit ungewöhnlich hoher Selbstentladung entladen sich in etwa einem Jahr ... also einfach Abschalten und fertig.

Gruss Manfred

Ulli600 am 14 Mai 2023 18:22:05

Manchmal macht man sich einfach zu viele Gedanken.

Stocki333 am 18 Mai 2023 18:45:01

GuenterHZJ hat geschrieben:Jetzt überleg ich mir was alles schief laufen könnte und hoffe auf Feedback von euch.

Komplizierter gehts nimmer.
Meiner Ansicht nach sollte man die Freigabe nicht von dem angezeigten Wert der Batterieladung (%) abhängig machen, da die Verbräuche sehr gering sind und auf diese Angabe daher kein Verlass ist da eine Synchronisierung der Anzeige nicht 100% gewährleistet ist und deshalb wegdriften kann.

Du hast das Problem ja eh erkannt.
Was haltet ihr von diesem Ansatz?

Nix.
Würdet ihr eventuell die Schaltschwellen anderst legen oder ganz anderst vorgehen?

Ja. letzteres.
Ich mache das was ich hoer schreinb seit 7 Jahren. Stell ich die Karre ab.
Hat der 300 Ah Winston eine Spannung von ca. 14,4 Volt. LM hängt direkt an der Winston.
Dann mache ich mir einen Kaffee. Amit hole ich den Accu auf die Ruhespannung herunter.
Ja und dann kommt das aller schwierigste und komplizierteste Prozedere was ich kenne.
Ich muß aussteigen. Die Heckklappe öffnen. Den Roten Knopf am TSA Relais drücken. Die Heckklappe wieder schliessen. Den Kaffee noch fertig trinken. Die Karre abschliessen.
Komm ich nach 3 oder 4 Monaten wieder zum Fzg.Steht in der Halle.
Drücke ich den gelben Knopf am Relais. Oh Wunder, ich hab noch Saft im Accu. Fahre dann von der Halle zu mir nach Hause. 1,5 Km. Accu hat wieder 14,4 V bzw 100 % wenn ich zu Hause bin.
Also würde ich es genau so machen. Wenn du das Korrekt verkabelt hast. Kannst du die Karre problemlos ein Jahr abstellen. Es gibt keine Schaltung die so wenig Strom verbraucht, wie die von Lars.
Franz

thomker am 19 Mai 2023 17:31:24

He, He Franz...

Ich hätts nich besser beschreiben können...

Wenn's doch komplizierter sein muss, kannste auch die kleine Glassicherung zwischen Pol und erstem Balancer raus nehmen. Dann trennt das TSA von alleine. Beim wieder reinstecken musste nur 3 Minuten warten, bis das TSA wieder zu schaltet.

Sonst würde ich da sicher gar nix dran machen, außer Solarregler abschalten...

Wer ganz ängstlich ist, kann noch dem BMV die Sicherung klauen, dann ist der auch aus. Dann stimmen aber bei Wiederinbetriebnahme die Anzeigewerte bis zur nächsten Vollladung nicht genau.

Gruß
Thomas

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