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Guten Morgen, freue mich hier mit euch schreiben zu können. Ich überlege einen Job in der Schweiz anzunehmen und die Tage die ich vor Ort bin im Wohnmobil zu leben (mein Lebensmittelpunkt/Familie wird in NRW bleiben). Gibt es unter Euch jemanden der das schon gemacht hat oder wisst ihr wo man solche Leute finden kann? Kennt ihr Campingplätze auf denen man sich amtlich anmelden kann (Region Basel)? Bin für jeden Tip dankbar :) Beste Grüße Tom region basel, warum kein cp im raum lörrach? allesbleibtgut hartmut Hallo Hartmut, um steuerlich als Wochenaufenthalter zu gelten braucht man eine Schweizer Adresse soweit ich weiß.
Ganz einfach: Job in Basel, Wohnsitz in D = Grenzgänger = Steuern/Sozialabgaben (auch) in D. Abgabenbelastung bei mir: 48% Job in Basel, Wochenaufenthalter mit Erstwohnsitz in der CH, = Steuern/Sozialabgaben nur in der CH. Abgabenbelastung bei mir: ca. 22%. Je höher das Gehalt und je kleiner der Haushalt desto stärker wirkt sich das aus. Die im Vergleich extrem hohen Wohnkosten/Mieten in der CH die das Ganze zumindestens für Familien wieder ein Stück weit egalisieren spielen bei einem Leben auf dem CP nicht so die grosse Rolle. CPs im Raum Basel wo man ganzjährig wohnen kann: CP Rank in Dittingen (BL), meistens ausgebucht: --> Link und Talhaus in Bubendorf (--> Link) die liegen aber beide ziemlich weit auf dem Land, man braucht mit dem ÖV so eine Dreiviertelstunde bis in die Stadt. Wohnsitz/Anmeldung geht aber nur in Dittingen soweit ich weiss. Die CPs in Kaiseraugst (--> Link) , Reinach --> Link) und Bachtalen (--> Link) sind nur saisonal geöffnet und schliessen über den Winter. Vielen Dank. Sehr schön dargestellt. Es ist anscheinend echt schwierig weil die Gemeinden keinen „billigen“ Wohnraum generieren wollen. In Dittingen darf man sich auch nicht mehr anmelden. Würde mich über weitere Erfahrungen echt freuen. Mittlerweile ist doch bekannt dass die Schweiz sehr sehr teuer ist und sehr viele trotz der hohen Gehälter gar nicht hinziehen wollen - außer natürlich Spezialisten usw. Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest mit welcher Qualifikation - mein studierter Sohn hat sich vor ein paar Jahren trotz Topgehalt dagegen entschieden und ist in Hamburg geblieben . Als Manager kannst du nicht auf einem Campingplatz wohnen …. Immerhin sind die Deutschen mit über 300`000 Personen die zweitgrösste Ausländergemeinschaft in der Schweiz hinter den Italienern. So schrecklich wirds also nicht sein.... Aber Manager sollten wirklich nicht auf dem Campingplatz wohnen, wo käme man denn da hin :ironie: Danke für den Hinweis - es wäre interessant herauszufinden wieviele Deutsche ( 80 % sind in Deutschland geboren ) noch berufstätig sind und wieviele bereits ihr Berufsleben beendet haben - kannst du das mal eruieren oder sind diese Zahlen nicht öffentlich zugänglich? An die Aufschlüsselung kommt man vermutlich nicht so leicht. Allgemein kann ich sagen dass im Verkauf und im Gastgewerbe der Anteil Deutscher stark zugenommen hat. Bei Lidl und Aldi z.B. arbeiten praktisch keine Schweizer. Und auf dem Bau, mein Arbeitsgebiet, ist sächsisch mittlerweile der vorherrschende Dialekt. Aber bestimmt hast Du recht, dass viele Zuwanderer im Pensionsalter sind, steuerlich ist das in einigen Kantonen sehr lukrativ. Die Gemeinden wollen ein ganz bestimmtes Publikum das oft mit 'Leben auf dem Campingplatz' einhergeht nicht haben, es gibt da grossen politischen Druck für diese Klientel so wenig attraktiv wie möglich zu erscheinen. Ferien- und Freizeitnutzung ja, gerne, aber mehr nicht. Da bleibt nur sich privat einen Platz zu suchen. Oder mal beim CCBB anfragen: --> Link Alternativ einen "Bastelraum" mieten. --> Link Wenn das Privatvermieter sind ist eine Anmeldung u.U. möglich, bei Hausverwaltungen/Immobilienfirmen wird das nicht gehen. Fragen kostet nichts... WG-Zimmer (--> Link) sind in Basel und im Umland im Einzugsbereich des ÖV ebenfalls teuer und auch nicht leicht zu bekommen. Da wäre *jetzt* der richtige Zeitpunkt weil die Zeit in der die 'neuen' Studenten auf die Suche gehen noch nicht gekommen ist, das geht aber nächsten Monat los. Frankreich als 'frontalier' ist besser als Deutschland (niedrigeres Abgabenniveau, auch niedrigere Wohnkosten), aber die Sprache sollte man können und da wo es günstig wird verbringt man sehr viel Zeit mit Pendeln. In der Schweiz sind die Steuersätze von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Kann man im Vorfeld berechnen: --> Link Überhaupt - bietet der künftige Arbeitgeber da keine Beratung/Hilfestellung? Bei mir wurde sich damals gekümmert, von der Steuer- und Versicherungsberatung bis zur Wohnungssuche. Gerade wenn das nur auf Zeit sein soll und die Familie dauerhaft in D bleibt gibt es da etliche Dinge die man mit einem Profi klären sollte, sonst kann es passieren dass man bei einer Rückkehr nach D z.B. nicht wieder ohne weiteres in die gesetzliche KK zurückkkann und solche Scherze.
Sagt wer? Und warum bzw warum nicht? Und was ist denn ein „Manager“? Ein Hauswart ist ja auch schon ein „Facility Manager“. Darf der auch nicht auf einem Campingplatz wohnen?
Mach Dich vorsorglich mal mit dem Gedanken vertraut, dass, wenn Du Dich bei der Integration nicht total saublöd anstellst (ja, die Fälle gibt’s genug!), Du nicht mehr zurück willst. Darauf müsstest Du Deine Familie vorbereiten. Ich bin seit 23 Jahren hier…. niemals würde ich zurückgehen! tja thomas, ich war ein jahr mit der erkenntnis "nie wieder"! allesbleibtgut hartmut Tja Hartmut, gehörtest Du auch zu denen, die beim Metzger sagen…. …. ich krieg 200 g Wurst!? :D Sowas kommt hier natürlich gar nicht gut an!
Ziemlich anmaßend, findest du nicht? Ohne den Hintergrund zu kennen, ist das ganz schön respektlos. jawoll :!: :mrgreen: allesbleibtgut hartmut
Nein ... ist es nicht! ”Ich krieg ..." ist halt eine Formulierung, die in der Schweiz als hoch unanständig angesehen wird und damit gar nicht geht! P.S. War mal Zeuge am Nebentisch, als die nette Schweizer Dame vom Service darauf erwiderte: ” ... und ich meinte damit hättet Ihr 1945 aufgehört ..." :stumm: Acki: Setzen, Sechs! Lese und verstehe! Mag ja sein , dass irgendwelche Formulierungen in der Schweiz nicht gerne gehört werden, aber darum ging es in meinem Post überhaupt nicht. ... und wahrscheinlich gibt es tatsächlich Leute, denen es aus irgendeinem Grund in der Schweiz als Wohnland nicht gefällt. Ist ja eigentlich piepegal - es ist so. Und das kann man doch einfach so stehen lassen, ohne dass man willkürlich unterstellt, oder?
Einen tollen Umgangston pflegst Du ... passt aber ja irgendwie gerade ... ;D Ich habe dich weder beleidigt, noch bin ich ausfallend geworden - hatte mich lediglich ausrufezeichentechnisch am Vorredner orientiert ;-) ...und auf den Kernpunkt unseres kleinen Dialogs, bist du noch nicht eingegangen. Aber bitte gerne weiter per PN, als meine Einladung an Dich. Andernfalls belassen wir es dabei, ok?
Der Hartmut ist ein Freund aus dem Frotzelthreat, der hat meine Ironie schon verstanden! :ja: Ansonsten ist das Weitere ja schon mit Acki geklärt! :D Leute, die die angesprochene Redewendung pflegen, haben meist auch ein sehr forsches und lautes Auftreten, was in der Schweiz als "deutsche Arroganz" betitelt und nicht goutiert wird. Hier ist man eher zurückhaltend und diplomatisch.
Hi Tom Da wo du die meiste Zeit verbringst, ist dein Lebensmittelpunkt. Also die Arbeit ;-) In der CH, brauchst du ein Visum zum Arbeiten. L,B und C sind die geläufigen für Arbeiter Um dich anzumelden braucht du eine Wohnung, WoMo und Wohnung möchte keiner. Selbst wenn ich mit Rosali auf dem Grundstück der Firma stehe, bekomme ich öfters Besuch von der Gemeinde, es sei unerwünscht. Nach Wohnsitz folgt, Führerschein und Auto ummeldung und du lernst die mfk kennen. Ich kenne einige full timer jetzt in der CH, die meisten halten sich bedeckt. Mehr möchte ich im Moment noch nicht dazu sagen ;-) Alles ist möglich, aber nicht alles erwünscht ;-) Fahrende, früher Zigeuner, haben in der CH einen sehr geringen Stellenwert. LG, der jetzt auch schon 20+ vor der CH aus die Welt bereist. |
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