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Hallo, noch bin ich nicht so weit, um lange bzw. dauerhaft (Alleine) im WoMo zu leben, aber es wird kommen. Jetzt würde mich aber interessieren, wo Eure Prioritäten für den Schnitt (Einrichtung) für Langzeit-Wohnen liegen! Ist Euch ein Festbett wichtig oder mehr Platz zum Sitzen? Hintergrund ist, dass ich mit dem Bürstner Lyseo 644 G mit einer Hecksitzgruppe liebäugle, darüber das Hubbett. Ich denke, dass ich das Bett eben nur 1x am Tag brauche, bei Schlechtwetter aber den ganzen Tag ja gern gemütlich rumsitze (oder auch in der Sitzgruppe rumlümmel). Eine Dinette stelle ich mir da nicht so prickelnd vor und ein Festbett nimmt mir nur Platz weg - so findet das gerade in meinem Kopf statt. Wie ist das bei Euch? Wir hatten Rundsitzgruppe im Caravan mit 8m Länge, fand ich nicht sehr bequem. Ist eben kein Sofa wie zu Hause mit 2m Länge auf dem ich mich ausstrecken kann. Wenn schlechtes Wetter ist dann fletzen wir auf dem Bett, lesen und schauen von oben aus dem Fenster in die Welt. Find ich urgemütlich und klasse. Auch die Möglichkeit mal in einer Fahrpause den Rücken zu entspannen und eine halbe Stunde flach zu liegen ist in meinem Alter schön. Jeder wie er mag. Beste Gruesse Bernd Wir haben beides. Ein festes Quen-Bett (140 x 200) und ein Hubbett. Ich persönlich finde, dass Du in ein Festbett, mehr Möglichkeiten hast, falls Du aus irgendeinem Grund einmal einen Topper oder den Lattenrost wechseln oder an Deine Bedürfnisse anpassen möchtest. Auch stört mich das hochklettern (meistens via Leiter) auf ein Hubbett. Dies ist nur meine persönliche Meinung zu Deiner Frage. Genau diese persönlichen Meinungen möchte ich ja lesen! Danke!
Mir liegt es fern etwas zu unterstellen, aber ein Gedanke kommt da bei mir auf: Ist diese Absicht ("dauerhaft im Womo") ein vorprogrammierter - weil nicht zu Ende gedachter - Abstieg in die Obdachlosigkeit? Jetzt in diesen (Unwetter)-Tagen zeigt sich, wie sehr gerade Camper - mehr als jeder andere - von unbeeinflussbaren Naturgewalten geschädigt werden können. Dazu kommt auch zusätzlich die ständig präsente Gefahr eines völlig unverschuldeten Unfalls - was dann, wenn kein "Heim" mehr zur Verfügung steht? Oder haben "Daueraussteiger" immer noch eine "Oma und ihr Häuschen" als eine Art Rückversicherung für mögliche Desaster? Nur mal so ins Blaue gefragt. Ich bin da eben eher der 'Sitzer', der gern alles Mögliche macht und sich ausbreitet. Ich habe in meinem bisherigen Leben mein Bett immer nur zum Schlafen benutzt, nie zum Zeitvertreiben. Aber vielleicht ändert sich das ja mal. Da ich aber alleine sein werde, ist halt immer das zweite bzw. zu große Bett, was mir dann gefühlt Platz wegnimmt. Da würde ich zurück-/umbauen für Stauraum oder so was. Herr Koblenzo, hier geht es um die Frage des Grundrisses und nicht um die immer wiederkehrende Grundsatzdebatte, ob dauerhaftes Leben im Womo möglich oder erstrebenswert ist. :thema: Diese Diskussion wollte ich hier jetzt eigentlich nicht neu einbringen, die ist ja an vielen anderen Stellen schon vorhanden. In meiner Vorstellung habe ich auch geschrieben, dass ich mir der Vor- und Nachteile bewusst bin. Aber dennoch zur Klärung: Für mich zumindest gilt: Ja, diese Vorsorge ist bereits vorhanden und wird zumindest bis zu meinem Lebensende vorhanden sein. Und ich betrachte mich auch nicht als Aussteiger oder angehender Obdachloser. Alternative Wohnformen haben weder mit dem Einen noch dem Anderen etwas zu tun. Es gibt Menschen, die wollen (im Ruhestand) einfach nicht mehr in Ihrer Stadtwohnung "eingesperrt" leben und da ggf. geistig wie körperlich verkümmern. Die wollen einfach "mehr" vom Leben. Falls Du möchtest können wir das gerne in einem Extra-Thread weiter diskutieren. Auch wenn ich niemals zur Gruppe der Nomaden zählen werde, würde ich ein bequemes Bett mit leichter Erreichbarkeit vorne auf die Prioliste stellen. Hubbetten sind mM nach immer ein Notbehelf. Der Einsteig und vor allem der Ausstieg über eine Hühnerleiter wäre für mich diskussionslos. Was gefällt dir an einer Dinette nicht? Ich finde, es ist eine optimale Sache für gemütliches Sitzen im Fahrersitz (fast wie in meinem Fernsehsessel zuhause) oder auch auf der Sitzbank zum Essen und braucht weniger Platz als die Rundsitzgruppe, die dazu noch unbequem ist und die du allein gar nicht richtig nutzen kannst.
Servus Mache ich genauso....für meine schlechten Bandscheiben gibt es nichts Besseres. Gruß Moin Urban Cosmonaut, Du bist, wie ich, alleinfahrer, damit kannst Du andere Prioritäten setzen. Ein festes Bett hat am Tage diverse Nachteile. Es kostet tagsüber fast 2 m Fahrzeulänge,die für das Bad, die Küche, den Wohnbereich fehlen. Ich habe auch kein festes Bett (Challenger 170), und habe bei 6 m Fahrzeuglänge - ein vernünftiges Bad mit seperater Dusche, - eine Sitzecke, in der man mit 7 Personen immer noch gut sitzen kann, - einen ausreichend großen Küchenbereich. Das Bett fährt in max. 30 s rauf oder runter, und ist tagsüber vor mir sicher (kann nicht als Ablage verwendet werden). Es ist für eine Person ausreichend lang und breit (2 m x 1,4 m) und kann bis auf die Sitzbänke abgesenkt werden (keine Leiter, oder Verrenkungen nötig). Wenn man zu zweit unterwegs ist, dann sieht es anders aus, das bist Du aber nicht. Ich für meinen Fall würde es auch beim nächten WoMo so machen. Gruß Joachim
Das sind die Schlüsselworte. Hinzufügen würde ich noch so Begriffe wie Führerschein und Budget. Führerschein um zu wissen, ob die Fuhre auch über 3,5 t haben darf. Denn zum dauerhaften Wohnen hilft dies enorm dabei, einen Grundriss zu finden, der weder an eine Abstellkammer noch an eine Umkleidekabine erinnert... Für mich ist "Luft" ein Hauptentscheidungskriterium (gewesen). Also ich will weder auf eine Wand noch auf einen Schrank gucken. Viel Licht ist mir wichtig. Von vorne bis hinten durch das Mobil sehen und laufen können. Laufen, nicht sich durchwinden. Und beim Einsteigen will ich auch nicht zuerst durch einen Tunnel laufen. Viele Fenster, das war mir wichtig. Viel Stauraum auch, denn man fährt ja mehr spazieren als 3 Wochen Urlaub. Es gibt interessante Grundrisse mit Hecksitzgruppe auf Alkoven. Warum nicht, da hat alles seinen Platz. Aber warum an Hecksitzgruppe festmachen? Warum eine Wirtshaussitzgruppe spazieren fahren, wenn man alleine ist? Ich habe mir immer die Frage gestellt, warum auf so engem Raum Platz verschenken? Im Fahrerhaus habe ich doch schon Sitze. Ob das damals im T3 war (Drehsitze, Tisch dazwischen) oder später. Darum hat sich ganz logisch die Sitzgruppe vorne ergeben. Aber ich würde trotzdem eine Hecksitzgruppe nicht ausschliessen. Und das mit Isolierung ist ab einem VI gelöst. Da bleibt nur noch die Frontscheibe ein neuralgischer Punkt, aber auch hierfür gibt es Lösungen, und sei es Rolladen oder äussere Abdeckung bei extremer Kälte... Bett musste bei mir jederzeit fertig sein. Obwohl, so ein "Magic" im Safari hat ja auch was. Aber all das nur, um eine übergrosse Küche spazieren fahren oder ein sehr grosses Bad? Die Dinge werten sich halt untereinander, aber jeder hat andere Prioritäten. Wenn ich alleine schon aus Gründen des Wasservorrates keine Regendusche habe, dann brauche ich auch kein übergrosses Bad. WC und Dusche zu haben waren mir wichtig. Autonomie beim Tanken, ob Diesel oder Wasser. Strom selber machen durch Solar. Gute Isolierung gegen Kälte und Hitze. Fussbodenheizung. Effektive Heizung. Nichts macht (Nerven, Gesundheit und Laune) so kaputt wie Kälte. Hallo Joachim, Danke für Deine Einschätzung als Alleinreisender! Auf die Modelle von Challenger bin ich bisher noch gar nicht gestoßen, das neue Modell 240 --> Link hat einen sehr guten Grundriss. Im Heck hats da ja wirklich massig Stauraum (ich werde mit 2 Rädern und Kajak unterwegs sein, da hat man dann schon Ausrüstung, Klamotten und Teile, die Platz wollen). Das muss ich mir mal genauer anschauen. Bisher hatte ich Gefallen am Bürstner Lyseo 644 G mit Hecksitzgruppe. Da kommt das Hubbett ganz ohne Umbau der Sitzgruppe bis auf Hüfthöhe runter (ich bin immerhin 189 cm groß), so dass man auch keine Leiter braucht. Leider hat das weniger Stauraum, dafür ein riesiges Bad und Fahrerkabine kann mit einer Schiebetür verschlossen werden. Jetzt hab ich mit dem Challenger schon mal mehr Input!
Ich bin nicht Dauer-Wohnmobilnutzer und auch nicht alleine, kann mir die Situation aber sehr gut vorstellen. - Ich lege mich gerne auch tagsüber gerne einfach mal aufs Ohr. Dafür würde ich ungern extra auf- oder umräumen müssen. ein Hubbett, welches fordert, dass man darunter einen Tisch abräumt, umbaut, Kissen verlagert etc. bevor man es nutzen kann, würde mich schnell nerven. Ein Hubbett, welches ohne weitere "arbeiten" nur herunterfahrbar ist, käme in Betracht. - Das Bad hätte ich definitiv gerne größer als jetzt in unserem Kastenwagen. Alltag ist etwas Anderes als Urlaub (=Ausnahme). - Ich kann gut an einem Tisch sitzen und brauche keine "Lümmelecke", hier hätte ich weniger Priorität für mich, wohl aber denke ich, dass ich auch als wie in dem Szenario alleinwohnende Person sicher nicht grundsätzlich alleine am Tisch sitzen würde. Platz für eine "Doppelkopfrunde" fände ich durchaus angenehm. - Wichtig wäre mir die Möglichkeit dreckige Schuhe abstellen und nasse Kleidung aufhängen zu können ohne dass diese überall im Weg sind und trotzdem trocknen können. - anders als in meinem Kasten hätte ich als Dauerbewohner in der Küche einen Backofen, einen größeren Kühlschrank und als besonderen Luxus eine Siebträger-Kaffeemaschine und eine hochwertige Kaffeemühle. - anders als in meinem Kastenwagen hätte ich gerne eine Unterbringungsmöglichkeit für ein "Beifahrzeug" z.B. E-Bike innerhalb des Fahrzeugs. - definitiv würde ich ausstattungsseitig auf eine sehr gute Dämmung, große Batteriespeicherkapazität mit Photovoltaikanlage und eine leistungsfähige wie angenehme Heizung Wert legen. - Wenn man dauerhaft in einem Wohnmobil lebt, steigt die Beanspruchung des gesamten Fahrzeugs enorm und man kann nicht einfach darauf verzichten, wenn man in eine Werkstatt muss. Daher würde ich deutlich mehr in langlebige Technik investieren (LKW Fahrgestell) und noch stärker auf den Möbelbau achten. Wenn Du Dir Fahrzeuge von Forenteilnehmern ansehen willst, den Phoenix von pwglobe würde ich für so ein Vorhaben ganz weit vorne sehen. Schau dir auch die Beiträge von gogolo an, da wirst Du eine Menge Erfahrung, Vernunft und Begeisterung finden. Ich glaube Forumsteilnehmer lancelot schrieb einmal: "Unter 7 Meter ist reisen, ab 7m beginnt wohnen" oder so ähnlich. Das fand ich gut auf den Punkt gebracht. Hätte ich nicht bereits einen Führerschein für Fahrzeuge > 7,5t, würde ich den definitiv machen um ein passendes Fahrzeug für mich auch bewegen zu dürfen. Hallo Andreas, ja, Du bringst schon einige Dinge auf den Punkt, wo sich grübeln lohnt. Zunächst: Ich bin schon so alt, dass ich noch bis 7,5 t fahren darf, von dem her passt das auf alle Fälle. Budget für ein WoMo liegt bei max. ~ € 100.000.-, wobei natürlich jeder Euro weniger hinterher wesentlich mehr Spaß macht. Weil die neben Gästen auch viel Platz für anderen Kram bietet, den man einfach rumliegen lassen kann - ohne dass ich Ihn wegräumen muss, wenn ich ins Bett geh. Weil ich mich da setzten oder legen kann. Es muss aber nicht Heck sein, aber mehr Platz und Komfort an als an einer Dinette mit 4 "Recaro-Sitzen" darfs schon sein. Bei mir nicht, ich leg mich tagsüber nie ins Bett. Das ist für mich wirklich nur zum Schlafen. Und ich glaube auch nicht, dass ich das ändern werde. Wie weiter oben geschrieben, bin ich eben der "Am-Tisch-Sitzer" und kein "Bett-Lümmler"
Alkoven hat die Leiter, aber dafür Raum, der sonst nicht genutzt wird. Da ich auch meistens allein fahre (nur Urlaub), habe ich im vorderen Bettteil einfach eine Reihe von Taschen mit Klamotten und anderem Zeug stehen. Das restliche Bett ist groß genug und ich brauche nichts fix umbauen. Bei Bearf habe ich immer noch das ganze Bett. RK Hallo Max, Danke für Deinen Beitrag und dass Du Dir die Mühe gemacht hast, Dich in einen Alleinreisenden Langzeitbewohner hineinzuversetzen. Du hast sehr viele Argumente richtig auf den Punkt gebracht! Absolt richtig, hier kommt mir eben das Bürstner Lyseo 644 G sehr entgegen. Das hat aber ansonsten ein bisschen viel Schnickschnack (Glashalterschrank am Eingangsbereich, Weinflaschenhalter, ... als alkoholfreier Haushalt ist das einfach nur Quatsch und Platz-/Geldverschwendung). Als passionierter Selbstkocher komme ich an so was gar nicht vorbei. Deine anderen Punkte sind für mich alle verständlich - und Danke für die Tipps am Ende des Beitrags! Werde ich mir anschauen. Das mag im Urlaub ja ganz nett sein, aber auf Dauer möchte ich so was nicht haben. Ich habe auch in meiner Wohnung keine solche "Schwerkrafthaufen" :wink: Heute bin ich noch fit und hätte kein Problem damit, in ein Bett zu klettern. Da auch nicht nicht jünger werde, schließe ich für mich Alkoven aber einfach mal aus. Ein Bett, das mind. bis zur Hüfte runterkommt muss es dann doch sein. Da ich schon verschiedene Längen hatte, und außer Alkoven (käme in meinem Alter nie infrage) auch jede Bettvariante kenne, unterläge diesen Entscheidungen die du treffen willst immer die Frage: "wie ich viel reisen oder viel stehen". Mit einem Kawa reise ich überall und zu jeder Zeit hin, mit 8,50m ist das doch (aus Erfahrung) ziemlich eingeschränkt. Davon habe ich bei dir nichts gelesen, das wäre heute meine erste "Gedankengabelung". Erst daraus ergeben sich neue Fragen. Gerade nachträglich von dir gelesen:
Dazu würde ich dir gleich raten, denn wo auch immer du künftig stehen willst, du hast immer ein Auto dabei! Auch mit einem Wohnwagen kann man täglich weiterreisen. Mein 550er Fendt (nach einem 8,40er Dethleffs) hatte nicht nur gefühlsmäßig deutlich mehr Raum. Alles Ansichtssache. Und alle deine Wünsche gleichzeitig kriegst du nur in einem amerikanischen "Super-RV" unter. :) ... bei einem Budget von 100k könnte auch ein junger ALPA interessant sein, mit viel Platz, Doppelboden und gut erreichbaren Längsbetten im Alkoven. . .
Kann man - von CP zu CP ... Wenn die im Winter zu haben ... :?
Ich habe mir mal auf die schnelle den Grundriß vom 240 angesehen, gefällt mir nicht. - Duschklo mag ich gar nicht, das Bad wird beim Duschen geflutet, man kann nichts in der Dusche aufhängen, da dann die Toilette blockiert ist. - Hubbett mußte man messen, ob es mindestens 2 m lang ist, und ob ein Überhang der Arme möglich ist. - die 2 "Hocker" scheinen zum Sitzen eine Zumutung zu sein. Dann schon eher den 250 oder 260. - Aufpassen mit der Tür, ob man noch herauskommt, wenn das Bett unten ist. - Aufpassen, ob das Bett wirklich weit genug herunterkommt. - Ja, den Tisch muß man abräumen, wenn man ins Bett will. - Montageort des Fernsehers beachten, beim 2020 Modell versperrt er den Durchgang zum Bad. - Staufächer unter den Sitzbänken beachten, die Einzelsitze hinten kosten viel Stauraum. Sinnvoll ist es, sich 4 Tage auf dem CSD einzubuchen, --> Link um sich die Fülle der Möglichkeiten anzusehen (am besten mit einem Mietwohnmobil hinfahren). Gruß Joachim.
So ein Wohnwagen passt auch an einen Kasten gehängt. Das wäre dann die 2-Zimmer-Lösung mit einfacherer Mobilität...
Vl ein Fehler :) Wir sagen - immer noch - wenn man in den Alkoven nicht mehr rein kann, ist es Zeit über aufhören nachzudenken. Wir haben auch schon die 7 vorne dran 8) Notfalls lässt du vom Schreiner eine maßgeschneiderte Leiter bauen, mit der du ganz bequem rauf/runter kommst :idea: Ich persönlich würde mir für's Langzeitwohnen immer einen Alkoven zulegen. Auch wenn man diesen nicht zum Schlafen braucht, bietet er doch immens viel Stauraum. Wir haben genau aus diesem Grund einen Alkoven gekauft, obwohl die Kinder nicht mehr mitgehen, bzw. nur mal zu Besuch kommen. Diesen Stauraum wollte ich nicht mehr missen. Ebenso war für mich eine große Heckgarage wichtig, kann man dort genügend Sachen lagern, was man zum Langzeitwohnen braucht. Und sie bietet genug Platz für E-Bike oder Motorroller. Ein Bekannter, der schon dauerhaft im Womo lebt, hat ebenfalls einen Alkoven, auch aufgrund des vorhandenen Stauraums. Die Dinette hat er zum Lümmelsofa umgebaut, einen Tisch benötigt er nicht. Es gibt sicherlich viele Wohnmobilbewohner, die mit 6 oder 7m auskommen, ich würde das nicht wollen. Gehen tut das, aber zum Leben darf es doch ein wenig mehr Platz sein. Unser Womo hat für uns nun die richtige Größe, auch länger darin wohnen zu können, was wir hoffentlich in absehbarer Zeit auch machen werden. Gruß Axel Dito. Ein Alkoven mit Hecksitzgruppe vereint ein vernünftiges Bett (das man nicht erst herrichten muss) mit einer luxuriösen Rundsitzgruppe hinten. Hat aber nicht den Nachteil eines VI/TI mit dem thermischen Riesenloch vorn, was im Winter eher Mist ist, wenn man nicht am Mittelmeer rumsteht. Generell würde ich bei aller Ausstattung auf fest installierte Lösungen ohne geniale Klapp/Schwenk/Hub/Schiebe- oder sonstige Mechanik achten. Diese Dinge sind alle nicht für die Beanspruchung durch Dauer-Bewohnen ausgelegt und werden eher früher als später Probleme machen. If it can move, it can break. Viel hängt natürlich wie schon angerissen vom Verwendungszweck ab. Wer sich immer in warmen Gefilden bewegt, hat andere Ansprüche und Prioritäten als jemand, der in Deutschland überwintert oder auch mal nach Skandinavien fährt. bis denn, Uwe
Da kann ich Euch beiden natürlich nur Recht geben. Ich war mir dem Vorteil zwar irgendwo in meinem Hirn bewusst, aber das wird jetzt mehr mein Augenmerk haben. Dane Euch Beiden! Hallo also gehen wir mal Platzmäßig dein Grundriss an. Du brauchst eine große Garage mit großen Türen, wo auch ein 28 Fahrrad rein passt (du bist 189cm groß). Über diese Garage wird in der Regel Einzelbetten oder Querbett gebaut. Einzelbetten sind in der Regel < 2m (also aufpassen) Querbett hat dabei einen Vorteil, es ist bei einer Womo-Außenbreite von 2,20-2,30 m innen 2,10 - 2,20 m lang (wie in einem Alkoven). Dann sollte es eine Dusche haben, keine Schwenkversion oder wo das Möbel nass wird, sonst musst du jedes mal trockenwischen/putzen. Sitzgruppe kann auch die Fahrer-/Beifahrersitze mit einbeziehen (ist sehr gemütlich - du kannst für die Beine auch den 2. benutzen) , achte dann aber darauf das eine Schiene oben vorhanden ist, dort kommt dann im Sommer/Winter ein Sichtvorhang/Thermovorhang rein! Wir haben einen Thermovorhang, der bis -20°C abhält (Militärschlafsack mit Stoff verschönert). Dann solltest du auf die Höhe < 3m achten (im Ausland gibt es Tunnel, Frankreich-Maut) es fährt sich einfacher < 3 m! Du kannst als Einzelreisender auch die 3,5t einhalten. (Durchfahrtverbote >3,5t werden in einigen Ländern immer mehr, Maut auch). PS: Meine Empfehlung wäre für dich, TI mit Querbett und Garage drunter oder Alkoven (dann hast du aber hinten ein 2. Querbett über der Garage) Ich werf mal einen Gedanken in den Thread der mir so durch den Kopf ging. Besonders wenn man länger drin wohnt bei Hubbetten. Die sind ja häufig elektrisch. Wenn die ausfällt oder was klemmt wo schlaf ich dann? Bei vielen Hubbetten ist dann der Eingang blockiert - würde mich stören. In Hubbetten kommt man oft nur mit einer - man verzeihe mir - Hühnerleiter. In meinem Alter und besonders nach ein zwei Gläschen Wein ein Absturzrisiko. Beste Gruesse Bernd
:gruebel: Deine Weingläser sind wohl deutlich größer als unsere .. 8) :lol: Moin Bernd,
Bei den meisten mir bekannten Hubbetten gibt es eine Handkurbel, und die Sitzecke darunter ist zum Bett umbaubar, also nicht wirklich ein Problem.
Hatte ich oben schon darauf hingewiesen, daß man darauf achten sollte
Da muß man drauf achten, in meinem Challenger 170 kann man das Hubbett bis auf die Sitzecke herunterlassen, so daß auch ich (stück höher wie eine Gehwegplatte 1,70 m) ohne Probleme und Leiter ins Bett steigen kann. Gruß Joachim Hecksitzgruppe, Hubbett Alkoven gehen bei uns überhaupt nicht, da die Nachteile für uns nicht akzeptabel sind. Zu hoch, zu umständlich, keine brauchbare Garage. Wir haben eigentliche einen Klassiker Längsbetten, Raumbad, Dinette und eine große Garage unter den Betten. Das Fahrzeug ist kompakt nicht so breit und kann fast überall hin, wo andere nicht mehr hinkommen. Langzeit: Wie sind im 7. Monat dauerhaft darin unterwegs und wir wollen immer noch kein anderes. Nachtrag: Und wenn Du eines nimmst, IMMER mit MAXI Fahrwerk!!!!!!!!! Grüße Hallo Gerd, danke für Deine ausführliche Analyse! Wenn ich mir das durchlese, hast in in allen Punkten faktisch Recht. Vor Allem ist natürlich das 3,5 t -Thema relativ wichtig. Die Neufahrzeuge werden leer immer schwerer. Ich muss also auf Grundriss, Preis und Gewicht achten - das macht die Sache noch komplizierter ;) Aber ich habe in den vielen Antworten und auch Deiner schon sehr viele Hinweise und Meinungen erhalten, so dass ich mir langsam konkretere Gedanken machen kann. Es ist halt sehr schade, dass es keine Single-Grundrisse gibt. Querbett hinten für nur eine Person wäre schon ganz nett. Da muss ich mir jetzt noch viele viele Modelle anschauen. Wenn es denn ein Ducato wird (wäre wünschenswert), dann auf jeden Fall Maxi, das muss schon sein.
Dann möchtest Du also zurück zu einem Jugend-Bett mit 90 cm Breite?! :eek: Dann hast Du übrigens eine Garage drunter, die Du auch mit einer Rundsitzgruppe hinten haben kannst ... auch mit 28er Rad ohne Umbau belegbar! Und dann bist Du wieder beim Alkoven-Grundriss von "Trikeflieger" und "Tinduck" mit all seinen thermischen und platzmässigen Vorteilen! Den Grundriss, welchen ich ja ebenfalls und immer bevorzugen würde! 8)
Also ein 140er oder 150er Bettchen IST ein Single-Grundriss. imho... :roll: 1 m Breite ist das was ich seit Jahren wieder habe. Reicht mir vollkommen. Davon abgesehen sind Betttücher und neue Matratzen viel günstiger und man gönnt sich öfters mal eine Neue. Da fehlt mir jetzt ein bisschen der Zusammenhang. "Dann..." , wenn ...? Wird in meine Überlegungen mit einbezogen :)
Sorry ... wen nicht klar ausgedrückt ... ich versuche es noch einmal: Wenn Du ein schmales Querbett im Heck hast, dann ist die Garage auch nicht grösser, als wenn Du eine Hecksitzgruppe mit Garage drunter hast. Und diese ist bei meinem Mobil z.B. auch so hoch, dass ein 28er Rad rein geht (bzw. zwei Fahrräder)! Dies als Erwiderung zum apodiktischen Kommentar von "Mafrige", dass über eine Garage ein Längs- oder Quer-Bett "gehört" :wink: Jetzt hab ich Dich verstanden :) Leider sprengt das ein ganz klein wenig mein Budget :oops: Ich fasse mal als Zwischensumme zusammen:
Also auf das Ergebnis bin ich gespannt. Eine "ELWMS" wird sicher Augen machen :eek: :)
Hallo Acki, Du hast eine Garage für 2 x 28" Fahrräder, davor eine Hecksitzgruppe, was ist dann bei dir über die Garage, wenn kein Bett? Die Garage ist unter der Hecksitzgruppe und im hinteren Teil hoch genug, dass da die Räder drunterpassen. Nicht immer so klein denken :) bis denn, Uwe
Die hintere Sitzbank der Rundsitzgruppe. Darunter Garage mit 85 cm Breite und 118 cm Höhe. Das reicht für den Roller ... oder die beiden Räder! Danke, dass Du die Liste erstellt hast, spart mir viel Arbeit :-D Ich denke mal jeder hat seine Wunschvorstellungen oder hatte sie zumindest, bevor er sich sein erstes, eigenes WoMo gekauft hat. Und jeder musste Kompromisse eingehen, so wie ich das auch tun werde. Ich fände es für mich aber fahrlässig, wenn ich bestimmte Optionen gleich von vorne weg ausschließe, denn dann würde ich ja nicht mal ansatzweise zu einem passenden Mobil finden. Du kannst Dich also entspannt zurücklehnen, ich werde kein Wunder präsentieren und erst Recht keine "ELWMS". Aber ein Wohnmobil, das zu mir passen wird - und dafür bin ich allen hier für die Hinweise und Erfahrungen, die sie mit mir teilen sehr dankbar. Deine fehlen übrigens noch ;) Das Bürstner Lyseo 644 G hat z.B. die Hecksitzgruppe nicht ganz im Heck. Hinter der Rückenlehne ist die Garage, darüber Ablagefläche oder Bettvergrößerung. Die Garage dürfte nicht ganz so groß sein wie bei Ackis PhoeniX, aber immerhin. YouTube: --> Link |
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