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Moin! dank des Beitrages von cheldon bekam ich den Beitrag von Markus Bäuchle ( Autor, Journalist, Wanderer, Lebt und arbeitet seit dem Jahr 2000 in West Cork, Irland ) zu lesen. Er beschreibt dort sehr nett den boomenden Camperwahn und bezeichnet gelungen die "freiheitsliebenden Womo-Fahrer als egomaner Freiheitsräuber? " und als "Dinosaurier der Mobilität, traurige Symbole des Untergangs?" die " browsen durch die Landschaft, als sei sie Google Maps " Auch wenn einigen von Euch gleich der Kamm schwillt, es ist schon einiges Wahr an dieser Story, aber lest selber :arrow: --> Link Vielen lieben Dank für den Link. Thx! Köstlich geschrieben und sowas von wahr! Wir waren vom 04. bis 28.07.2017 in Irland (Rundfahrt ganze Insel) und sind natürlich auch den WAW gefahren. Das sogar in "falscher" Richtung dem Reiseführer zu Folge, nämlich den massenhaft auftretenden Bussen ENTGEGEN. Uns ist EIN Bus begegnet, und das war der Linienbus. Sollte sich seitdem so viel geändert haben? Der WAW ist u.E. ein Marketing-Gag, nicht mehr. Der gelinkte Artikel ist als Satire einzuordnen. Wer schmale Straßen hasst, muss auf viele Länder verzichten, und das sind gerade die Interessantesten. Mehr sollte man nicht verraten... Ist vielleicht etwas negativ geschrieben, aber er hat natürlich teilweise Recht mit seiner Kritik. Das liegt aber auch teilweise an den Fahrern, die einfach ohne Nachzudenken, der Lieblingsfehler App Googel Maps folgen, die einfach den kürzesten Weg wählt (weil man nichts einstellen kann), völlig egal, ob es Sinn macht oder nicht, oder wo dieser lang geht. Wer Naviapps ohne Nachzudenken folgt,landet eben oft dort, wo er besser nicht landen sollte, in schmalen Gassen, Orten etc. wo er dann eben Aufsehen und Ärger verursacht, auch wenn dort eindeutige Schilder stehen, wenn GM sagt "Fahr da lang", dann macht man das einfach. DAS ist ein großer Teil des Problems, ein weiteres ist, das man oft mit zu großen Fahrzeugen auf zu schmalen Straßen unterwegs ist und zuletzt, weil oft "alle" irgendwo hin wollen, wenn alle dort hin wollen. In diesen Teilen hat er Recht, in anderen, meiner Auffassung nach nicht. Grüße Echt interessant - da werden für malerische Strassen extra noch künstliche Namen und Vermarktungskonzepte erfunden und dann wundert man sich, dass da tatsächlich Leute mit Wohnmobilen kommen und da langfahren wollen. War wohl eigentlich zur Ankurbelung des Geschäftes von B&B und Mietwagenfirmen gedacht - tja, so kanns gehen, manchmal gibts halt ungewünschten Beifang. Auch gut: von Womos fühlt man sich auf den Strassen belästig; LKW und Reisebusse sind dort anscheinend so klein, dass sie kein Problem sind. Klingt nach selektiver Wahrnehmung. bis denn, Uwe Moin allerseits, Ich habe die beschriebenen Gegenden 2019 bereist. Entweder da sind ganz viele neue Straßen gebaut oder der Autor war selbst nie da. Jedenfalls nicht mit dem WoMo. Naja, natürlich nicht. Wer die beschriebene Tour abhetzt, stört wenigstens woanders nicht Hab da velleicht eine spezielle Meinung Viele Grüße landmesser Herrlich: Durch die Landschaft browsen als sei sie google maps. Da fühlte ich mich ertappt. Ich war noch nie in Irland … aber so ist es doch an allen hot spots ? Ich finde den Artikel klasse Und wer nicht völlig humorlos , und nicht selbstkritisch ist wird nicht umhin können dieser Satire zuzustimmen Aber was wäre die Alternative .. um die Welt jetten .. zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs … so wie früher 30 Jahre selbes Hotel an der Adria .. mit dem Moped die Knieschleifer abnutzen ….jede Form des Reisens kann man nach Belieben durch den Krakau ziehen … und Urlauber sind bei Einheimischen in der Regel überall nur als zahlende Kunden gern gesehen , und ansonsten eher lästig beim eigenen Wohlergehen in der Heimat Durch die Landschaft browsen, wie wahr! Nie war es einfacher, zu reisen. Paar Klamotten ins Womo geworfen und los gehts. Den Reisepreis für viele Jahre hat man durch den Erwerb des rollenden Hotelzimmers, welches nicht selten besser und komfortabler ausgestattet ist als das heimische Wohnzimmer, bereits bezahlt. Es ist eine Zeiterscheinung, sie wird irgendwann vorbei gehen, aber solange werden die Nichtwohnmobilisten (und das sind in D 97%) sich mit den weißen Kisten arrangieren müssen. Leider ist der Anteil derer, die sich verhalten, als gehöre ihnen die Welt allein, erdrückend hoch. Und genau das macht die Ablehnung größer. Was ist die Alternative? Unser Reisedrang ist einfach zu hoch. Ich befürchte, wir werden uns irgendwann daran gewöhnen müssen, nicht ständig vom Nordkap nach Marroko reisen zu können. Auch wenn der Beitrag satirisch gemeint ist,leider steckt nur all Zuviel Wahrheit dahinter,und das ist das Problem.Da wird stur nach Navi gefahren,die "hohe Kunst", mit der Karte die Strecke vorzubereiten und dann zu fahren ist längst in Vergessenheit geraten,zumindest bei den meisten,und das ist schade,denn gerade durch eine gute Vorbereitung findet man die schönsten Strecken,unabhängig von wilden Werbesprüchen wie WAW usw. Gruß Bernd Ist das Sommerloch jetzt schon da?? :lol: Der Bericht soll wohl etwas provozieren, :mrgreen: etwas zugespitzt geschrieben findet es natürlich eher Beachtung. Allein schon die Aussage, daß die Womo Fahrer reine Selbstverpfleger sind. Gibt's sicher auch , sehr viele besuchen Restaurants und gehen auch shoppen. Wenn es doch alles so schlimm ist, :idea: einfach für Wohnmobile, große LKWS und alle Reisebusse die engen Straßen sperren und schon können sie alle wieder ihre Ruhe genießen. Ich hab gerade wieder mal die Gattung - wir werden Camper - die Freiheit nehm ich mir - neben mir stehen. Naturcamping 100 Plätze ohne Einteilung davon waren 5 belegt als wir ankamen. Woran erkennt man sie. Rein brettern - ah da steht einer so einsam der Platz muss gut sein. Press daneben stellen - und auf die Bitte doch etwas Abstand zu lassen die Antwort "WIR dürfen stehen wo wir wollen" Dann Tisch raus und Kneipe eröffnen - Camper der Welt schaut auf mich ich bin hier und nicht zu überhören. Beste Gruesse Bernd
Was für An- und Aussprüche Ich bin studierter Kartograph älteren Semesters. Natürlich könnte ich nach Karten planen und fahren. Ich habe noch einen alten Shell-Atlas, reicht für ganz Europa als Übersicht. Ansonsten fahre ich allein aus Verkehrssicherheitsgründen nach Navi. Eine Route besser als ein Navi zu planen ist per Gehirn fast unmöglich. Außer ich kenne mich aus, aber dann brauche ich kein Navi. Das ganze ist auf Wikipedia ausgiebig erläutert - Problem des Handlungsreisenden. Routenplanerische Grüße landmesser
Die Alternative, bei erhöhtem Reisedrang: Sich bewußt zu werden, dass zu Viele glauben, dass es nix ausmacht wenn "man als Einzelner sich daneben benimmt". Sich bewußt zu werden, dass man mit einem WoMo sich kein Recht erwirbt, die Gesetze eines Landes (vom Gefühl für Anstand und Rücksichtnahme, fange ich hier erst gar nicht mal an :? ) zu mißachten. Sich klar zu machen, dass wir unser Hobby nur weiterbetreiben können, wenn Regeln beachtet werden. Je öfter ich hier gewisse Beiträge lese, um so öfter fällt mit der Einstein mit seiner Theorie über die Unendlichkeit des Universums und "anderer Unendlichkeiten" ein. Ich weiß auch nicht genau warum... 8) Wo ist denn in dem Artikel die Rede von Gesetze missachten und sich daneben benehmen? Es wird bemängelt, dass Womos in Irland die engen Küstenstrassen entlangfahren und angeblich alle behindern. Solange diese Strassen für KFZ aller Art freigegeben sind und auch noch als Touristikziel beworben werden, ist das nur wohlfeiles Gemecker und ein selbsterzeugtes Problem. bis denn, Uwe Ich finde dem Artikel ziemlich schlecht. In fast allen Vorurteilen bin ich anders. Sicher passt das geschriebene in irgendeiner Weise auf Personen und Situation der Realität, aber viele eben auch gar nicht. Wenn jemand bekennender was-auch-immer-Hasser ist, dann finde ich das schlimm, traurig und bedauernswert.
Ooch, Du Armer. Geh in den Keller zum heulen. Es erschrickt mich immer wieder, wie wenig Humor einige haben.....
Einige haben schlechten Humor, andere einen schlechten Umgangston. Schreibt hier doch so, wie ihr auch angeschrieben werden wollt. Bitte zeigt Benehmen und Respekt :!: Früher sagte man im Ausland lebend ( geschäftlich) „Gott behüte dich vor Sturm und Wind und vor Deutschen die im Ausland sind „
Und was bitte hat das mit den Mengen an Wohnmobilen in Irland auf den Straßen zu tun? Wir sind seit Donnerstag aus Irland zurück. Wir haben die Situation mit unserem kleinen Sprinter auch nicht so massiv wahrgenommen. Auf den engen Straßen langsam und Vorausschau fahren und Rücksicht nehmen. Rechtzeitig eine Ausweichstelle anfahren und den Stopp dem Gegenverkehr signalisieren. Es sind ja auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und „dicke“ Geländewagen unterwegs. Die Parkmöglichkeiten in den Orten waren mehr als ausgefüllt. Zweite Reihe, insbesondere die LocalTalk parken häufig in Gegenrichtung. Pin besuche sind aus diesem Grund zu kurz gekommen. Eingekauft haben wir meist beim Discaunter mit Parkplatz. Das Wetter war fantastisch, Regenkkleidung haben wir nicht gebraucht.
Das ist juristisch absolut richtig, und trotzdem für mich ein Teil unseres (Womo-) Problems. Wir werden die Akzeptanz unserer Art zu reisen nicht erhöhen - um es vorsichtig auszudrücken - wenn wir nur dann "zurückhaltend reisen" wenn wir auf Verbote treffen. Es sollte möglich sein auch einen "inneren Kompass" an Bord zu haben, der uns auch dann z.B. eine Straße nicht fahren lässt, auch wenn (noch?) kein Verbotsschild aufgestellt ist. Ich fahre z.B. einen 7,5 t und würde vermutlich den Verkehr auf manchen, engen Straßen z.B. in Irland nicht gerade einfacher machen. Wenn ich allerdings auf "meinem Recht" dort zu fahren bestehe, könnte es sein, dass dort irgendwann eben die Verbotsschilder stehen. Und die betreffen dann nicht nur mich, sondern vielleicht auch den Laster der den Laden in dem Städtchen versorgt, oder der den Fischfang in die Fabrik fährt, oder, oder... Aber natürlich ließe sich das durch einen neuen Schilderwald (mit entsprechenden Ausnahmen und Kennzeichnungen) hervorragend juristisch klären. :? Und die "Freigabe für KFZ aller Art" ist für mich nur ein Kriterium irgendwo langzufahren. Bei manchen Brücken in der Walachei z.B. habe ich auch großzügig auf "mein Recht" drüberzufahren verzichtet :wink: Aus irgendwelchen Gründen will ich einfach die Hoffnung nicht aufgeben, dass der kategorische Imperativ „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde“ auch in Womofahrer-Kreisen Beachtung findet. Aber, ich gebe auch zu, ich war da schon mal hoffnungsvoller :| Seltsame Einstellung …. Da wo man fahren darf nicht hinfahren .. Also am Besten daheim bleiben Ein Anfang wäre mal ein sozialverträglich großes Womo zu fahren Man o man .. das ist doch einfach eine Frage der Massen … frag mal in einer Hafenstadt was die von den Kreuzfahrt Touristen halten Oder in einem Bergdorf .. wie die sich über biker mit und ohne Motor freuen Strände voller Badegäste … da freuen sich die einheimischen auch Alles vermeiden oder verbieten … klar Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Da stellst Du Dir aber ein Armutszeugnis aus,ein Navi errechnet Dir den Streckenverlauf,es weiß aber nicht über Deine Interessen Bescheid und kann somit auch nicht das leisten,was Du selbst leisten kannst. Gruß Bernd
Das sehe ich auch so.
Das wäre seltsam, da stimme ich zu. Deine Überspitzung des Begriffes "Zurückhaltung" so zu Ende zu denken verdeutlicht anschaulich ein potenzielles Dilemma. Es gibt immer wieder Situationen in denen es einfach sinnvoll ist auf seine Vorfahrt zu verzichten ohne dass man sich dabei einen Zacken aus der Krone bricht oder einen wirklichen Nachteil davon hat.
Danke, sehe ich genauso. Aber es gibt leider viel zu viele Leute, die das nicht begreifen. Und Deutsche tun sich damit offensichtlich besonders schwer. Leider.
Ich bin gerade in Norwegen und natürlich kaufe ich hier ein. Aber Restaurant hat mich doch etwas abgeschreckt. Bei (meistens) mindestens dem Doppelten des Preises von zuhause ist das eine Nummer.
Das Navi führt dich an die Punkte, die du vorher, sei es mit Karte oder Google Maps oder was auch immer, herausgesucht hast. Ich werde kaum in München Nordkapp eingeben und dann immer nur dem Navi folgen. RK Unser Womo ist nur 2.20 breit. Für die diesjährigen Sommerferien fahren wir je drei Stunden hin und wieder zurück. Dort stehen wir dann 10 Tage fix auf unserem Platz. Wir werden also kaum jemandem im Wege sein und ganz viel Geld in den umliegenden Restaurants verfressen. Den "Küstenweg" werden wir mit den Ebikes ansehen. Machen wir etwas falsch? Liebe Grüsse Vagant
Das ist die Krux des Polarisierens. Natürlich gibt es solche und solche. Das ist völlig wertfrei. Es ist genauso legitim sich selbst mit mitgebrachten Lebensmitteln zu verpflegen wie täglich Restaurants aufzusuchen. Für die Menschen in einer Region, die viel bereist wird gilt: Ein Touristena...loch bleibt ein A...loch unabhängig von seiner ausgelebten Kaufkraft.
Das gilt aber eher für die mit wenig Hirn. Die anderen wissen, dass sie von den Touristen leben, ob direkt oder indirekt. Viele der vielbereisten Regionen haben nämlich ausser Tourismus nicht viele Einkommensquellen; in Industrieregionen macht kaum jemand Urlaub, und Landwirtschaft ist nicht mehr personalintensiv. bis denn, Uwe |
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