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Zurück aus GB


Gerd-R am 27 Jun 2007 07:11:06

Hallo,

wir sind am vergangenen Montag von unserer 6-wöchigen WoMo-Tour wieder zurück. Wir sind das erste Mal in GB gewesen und ganz begeistert. Es gibt viel zu sehen Burgen, Schlösser, Gärten, tolle Steilküsten und auch Landschaft. Eine Reise nach GB lohnt wirklich.

Unsere Route: Hamburg - Calais - Dover - Hastings - Arundel - Salisbury- - Stonehenge - Shaftesbury - Exeter - Dartmoor NP - Looe/Polperro - Falmouth - Lizard - Land's-End - Tintagel - Exmoor-NP - Dunster - Dean-Forrest - Swansea - Port Eynon - Pembroke - St. Davids - Snowdonia NP - Insel Anglesey - Welshpool - Worcester - Woodstock (Blenheim Palace) - Windsor - London - Canterbury - Dover - Calais - Hamburg

Die Strassen waren häufig sehr eng, trotzdem bin ich mit meinem 8,34 m langen WoMo überall durchgekommen. Allerdings waren Kratzer durch irgendwelche herunterhängenden Zweige nicht immer zu vermeiden (wie bekomme ich die Kratzer wieder weg ?).

Wenn Interesse besteht, berichte ich gern auch Näheres.


Gerd

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eva b. am 27 Jun 2007 08:46:34

Hallo Gerd,
klar besteht Interesse :) So ein kleiner Reisebericht mit ein paar Fotos wär schon klasse. 6(!) Wochen GB, da gibt es doch bestimmt viel zu erzählen.

Smoky am 27 Jun 2007 08:55:03

NEUGIERIG BIN :D

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hast29 am 27 Jun 2007 09:52:20

Hallo,

wir starten in 3 Wochen nach Südengland und ich habe in deiner Tour Orte gelesen, wo wir auch hin möchten.
Ich bin schon neugierig auf einen Bericht.
Für uns wird es auch die erste Fahrt nach GB.

Aber was mich brennend interessiert:

1. Lebensmittelpreise, soviel wie geht mitnehmen oder sind die Preise wie bei uns?

2. STellplätze, wart ihr auf Campingplätzen?
3. Entsorgungsstationen - stimmt es, das es die nur auf Campingplätzen gibt?
4. Hast du deine Scheinwerfer abgeklebt?

Wir freuen uns auf deinen Bericht.

Sabine

Roman am 27 Jun 2007 19:27:46

Hallo Sabine,

wir sind vor 7 Tagen von einem 3 wöchigen, phantastischen Wales Aufenthalt zurückgekommen.
Insgesamt haben wir bisher der Insel schon 7 mal einen Besuch abgestattet.

Daher kann ich auch zu Deinen Fragen etwas beitragen. Erstens ist uns aufgefallen, dass GB in den 6 Jahren in denen wir nicht mehr dort waren sehr teuer geworden ist.
Daher kann ich Euch durchaus empfehlen, was wir in anderen Ländern nicht machen, einiges an Lebensmitteln mitzunehmen.

Stellplätze gibt es in GB nach wie vor nicht. Auch C-Plätze sind alles andere als preiswert. Sie liegen meistens sehr schön, kosten aber i.d.R.zwischen 14 und 20 Pfund. Einmal standen wir für 8,00, einmal für 12,50 Pfund.
Umrechnung in Euro x 1,5. Noch deutlicher wird es, wenn man sich klar macht, dass wir auf manchen Plätzen bis zu 60 DM bezahlt haben !!

Entsorgungsstationen wie z.B. in Norwegen gibt es nicht. Ihr seid also auf C-Plätze oder auch öffentliche Toiletten angewiesen. Freies Stehen wird in GB nich gerne gesehen, sieht man auch kaum.

Die Scheinwerfer haben wir noch nie abgeklebt, da wir normalerweise nachts nicht unterwegs sind. Sollte es doch mal in die Dämmerung rein gehen, stelle ich die Scheinwerfer so tief wie möglich ein. Hat sich noch nie jemand beschwert.

Alles in allem ist GB ein sehr schönes Urlaubsland. Bei Dieselpreisen von 1,50 Euro fängt man dennoch unwillkürlich an zu rechnen.

Wir wollten nächstes Jahr eigentlich mal wieder nach Schottland fahren. Letztes Mal kamen wir dabei in GB selbst auf fast 3000 km. Das sind rund 500 Euro nur für Diesel, ohne Fähre.

Jetzt geht es wohl doch nach Schweden oder Norwegen.

Trotzdem viel Spaß



Roman

Gerd-R am 28 Jun 2007 06:53:43

Hallo,

sehr gern werde über unsere Reise durch Süd-England, Cornwall und Wales näher berichten. Ein paar Tage Zeit brauche ich jedoch dafür.

Wir waren dieses Jahr das erste Mal in GB und können daher Preisvergleiche zu den Vorjahren nicht anstellen.
Alles in allem ist es wohl etwas teuerer als in Deutschland, aber nicht so wie wir es vorher angenommen haben.

Teuer ist auf jeden Fall der Diesel-Kraftstoff mit umgerechnet ca. 1,50 €. Ich habe zugesehen, bei TESCO-Supermarkt zu tanken. Dort ist es in der Regel etwas günstiger.

Wir haben stets auf Campingplätzen übernachtet. Stellplätze habe ich auch nicht gefunden. Die gibt es wohl auch nicht. Der teuerste CP war der Shearbarn Holiday Park in Hastings mit 24 Pfund pro Nacht. Ansonsten haben wir immer etwa 12 bis 18 Pfund bezahlt. Mit dem ADAC-Campingführer konnten wir nicht viel anfangen. Die meisten CP sind dort nicht aufgeführt. Wir haben in der Michelin-Straßenkarte an Hand des Campingplatz-Symbols nachgesehen wo ein CP ist. Vor Ort ist der Weg zum CP dann meist gut ausgeschildert und kann leicht gefunden werden. Auf der ganzen Tour waren die CP immer recht gut gestaltet, sauber und ordentlich. Ver- und Entsorgung haben wir auf den CP machen können. Einmal war es nicht möglich, so daß wir auf einer Tankstelle gefragt haben und dort das Grauwasser ablassen konnten.

Auch wir hatten die Scheinwerfer unseres WoMo nicht abgeklebt - ich hätte auch nicht gewusst wie.

Wir hatten auch Konserven aus Deutschland mitgenommen, haben aber vor Ort die Lebensmittelpreise wir nicht als teuerer als in Deutschland empfunden.


Gerd

Varadero_BW am 03 Jul 2007 14:46:48

Also wir waren 2004 in Süd England (Cornwall - Davon) und 2005 London - Wales und der Rest von Cornwall.

An Deinem Bericht vermisse ich 2 Orte:
Beachy Head bei Easburne (nicht weit von Hastings)
Wenn ihr das nicht gesehen habt, habt ihr was verpasst.
--> Link


Und ziemlich hinten ist südlich von St. Austel ein super schöner CP (Pentewan Sands in Pentewan)
Der nimmt Camping Checks, ist damit also sehr preisgünstig.
--> Link

Von da ist es eine schöne Wanderung rüber nach Mewagissy, einem kleinen Fischerdorf.
--> Link

Und von hier aus kann man einen Ausflug zum "Eden Project" machen. Geht mit dem Fahrrad, ist aber etwas mühsam da hoch und runter.
--> Link

Also wenn man schon Lands End und Lizard Point macht, ist das eigentlich Pflicht.
Übrigens in 2004 war es kein Problem mit dem Womo an den Parkplatz Lizard Point zu fahren und dort auch zu übernachten.
--> Link

Habt ihr bei Lands End auch das Amphi Theater gesehen? (ist etwas südlich davon und sehr sehenswert)
--> Link



Frank

Gerd-R am 04 Jul 2007 06:20:22

Hallo,

in der Kurzaufzählung habe ich nicht alle Punkte aufgeführt, die wir angesteuert haben. In Beachy Head waren wir aber auch (siehe Reisebericht 1. Woche unter 19.5). In der Tat, eine unbedingt sehenswerte Steilküste.

Wir haben in Lizard geparkt auf einer Freifläche in der Ortsmitte, dort standen bereits einige Wohnmobile. Nun wollten wir nicht schlauer sein, als die andern WoMo-Fahrer und sind daher auch nach Lizard-Point gelaufen. Ich will nicht sagen es geht nicht, aber mir schien die sehr enge und wenn ich mich richtig erinnere kurvige Strasse zumindestens für größere Wohnmobile ungeeignet. In Lizard Point haben wir auch kein WoMo gesehen.

Ich würde jedem WoMo-Fahrer empfehlen den kurzen Weg von Lizard nach Lizard-Point zu laufen.

Das Amphi-Theater haben wir leider nicht gesehen.

Gerd

Varadero_BW am 04 Jul 2007 08:17:56

Hallo Gerd,

Also das mit Beachy Head habe ich wohl übersehen. sorry.

Nun, wir waren mit einem kleinen WoMo da am Lizard Point, daher ist es uns nicht aufgefallen. Und unser damaliges Womo war nur knapp über 2 Meter breit.

In dem Zusammenhang noch eine Anekdote.
St. Ives ist zwar eine sehr schöne Stadt, aber es ist nicht zu empfehlen mit einem Wohnmobil hinein zu fahren.
Wir wollten das tun und dann unten am Hafen parken.
Dort angekommen bemerkten wir, das es sehr voll ist und kein Platz für unser kleines WoMo. So folgten wir einem anderen Auto das von dort den Berg hoch fuhr.
Irgendwann teilte sich die Strasse und das Auto bog links ab. Wir hinterher.
Die Schilder mit soundsoviel Feet over Ground interpretierten wir mit Bodenfreiheit. Ja, das geht schon, also weiter.
Doch die Strasse wurde enger und enger und enger. Irgendwann stieg ich als Beifahrer aus, sonst wäre ich wohl nicht mehr raus gekommen.
Die Spiegel hatten wir schon ein geklappt.
Vor dem Womo dann habe ich meine Partnerin eingewiesen. Ein cm nach links, 2 cm nach rechts vor und so weiter.
Rechts im Haus am Fenster standen Leute und drückten gegen unser Womo, weil oben waagerecht am Haus entlang eine Gasleitung angebracht war und sie nicht wollten, dass wir diese abreissen. (aber die war doch noch über dem Womo)

Ende vom Lied: wir haben es gerade so geschafft mit einem 4,60 Meter langen und 2,05 Meter breiten Womo auf Mitsubishi L300. Wäre es nicht mehr weiter gegangen hätte ich durch die halbe Stadt laufen müssen um hinters Womo zu gelangen.

Also in St. Ives lieber oberhalb mit dem WoMo parken und runter in die Stadt laufen.


Frank

Roman am 04 Jul 2007 09:26:38

Hallo Frank,

ich kann in dem Zusammenhang nur immer wieder über manche Zeitgenossen staunen.

Wir fahren jetzt wirklich ein sehr kompaktes Mobil, mit dem ich eigentlich auch (fast) überall hinkomme, wo ich auch mit einem Pkw hinfahren würde.

Trotzdem tue ich mich schwer, gerade in unbekannten Orten immer bis zum "Anschlag" zu fahren.

In Tenby (Wales) habe ich das gerade auch wieder erlebt. Wir haben unser Womo schon auf einem der ersten ausgeschilderten Parkplätze abgestellt und sind dann stressfrei in 10 Minuten bis zum Hafen gelaufen. Unterwegs sind wir noch an zwei schönen Teestuben und einem urigen "Hardwareladen" vorbeigekommen.

Mir fiel dabei schon ein Alkovenmobil mit stattlichen Abmessungen auf, das suchend durch die engen Gassen fuhr.

Im Hafen angekommen quälte sich selbiges Womo eine halbe Stunde später in den sehr engen Hafenbereich. Ohne Schadenfroh zu sein :D , war es spannend, bei einer Tasse Tee zu beobachten, wie der Fahrer mindestens 20 Minuten lang, unter Mithilfe seiner Begleiterin als Einweiserin , versuchte von dort wieder raus zu fahren.




Roman

Varadero_BW am 04 Jul 2007 12:44:31

Hallo Roman,

Ich denke, man lernt dazu... inzwischen sind wir auch etwas schlauer und geben uns so enge Häuser Schluchten nicht mehr.


Frank

Roman am 04 Jul 2007 13:26:31

Hallo Frank,

100% gefeit ist man dagen nie. Wir wurden auch schon in der Auvernge wegen Straßenbauarbeiten umgeleitet.

Aus irgendeinem Grund habe ich in einem kleinen Kaff die Umleitungsbeschilderung übersehen und bin geradeaus gefahren.
Die Straße wurde immer schmaler und schmaler.

Bis wir vor der Duchfahrt zwischen zwei Häusern standen die auf mich den Eindruck machte "da geht nichts mehr" :eek: .

Zu allem Überfluß hatte die Straße auch noch erhebliches Quergefälle und Steigung, sodass die Gefahr mit dem Alkoven hängen zu bleiben, sehr groß war.

Unter der Mithilfe meiner besseren Hälfte und drei freundlichen Einwohnern haben wir die Stelle gemeistert, wenn auch mit einem Kratzer in der Markise.

Das sind Erlebnisse, die einen vorsichtig werden lassen.




Roman

Gerd-R am 05 Jul 2007 05:57:22

Hallo Frank und Roman,

manchmal passiert es einem auch auch ungewollt. So bin ich mit meinem WoMo (über 8 m lang) einmal falsch abgebogen und so in der Altstadt von Canterbury gelandet. Meine Frau brauchte zwar nicht aussteigen, aber es war doch sehr sehr eng, zumal Fahrzeuge parkten und Gegenverkehr kam.
Ich war sehr froh, als ich wieder auf dem richtigen Weg war.

Gerd

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