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Hallo, Jetzt habe ich mein neues Womo bekommen. Eingebaut ist zum 140Ps-Motor die 9-Gang Automatik. Bei der Fahrzeugübergabe hat der Händler erklärt: Das Getriebe mag es nicht, wenn es unter Spannung steht im Stillstand. Wenn ich parke, etwa auf Ausgleichskeilen, dann soll ich die Handrbremse anziehen, dann auf N stellen, und erst wenn dann dann alles steht auf P, damit das Womo von der Hamdbremse und nicht von P gehalten wird. Ich hatte gehofft, dass ich jetzt eine "richtige Handbemrse hätte durch P." Weiß jemand, ob der Händler Recht hat oder Unsinn erzählt? Gruß Klaus
So habe ich das ein Leben lang mit meinen Automatik-Getrieben gehalten.
Hallo Klaus, natürlich hast du eine richtige Handbremse. Bei Stellung P der Automatik wird das Getriebe blockiert, ich glaube durch einen Bolzen. Wenn du nur durch die Automatik am Berg parkst steht dein Getriebe unter Spannung. Durch die beschriebene Vorgehensweise deines Händlers entlastest du das Automatikgetriebe. Dein Händler hat also absolut Recht. Viel Spaß mit deinem Mobil. Grüße James
Wenn Du ein Automatik-Getriebe ( kein DSG! ) in die Position "P" schaltest dann wird eins der Zahnräder dadurch blockiert das ein "Stift" in eine Zahnlücke geschoben wird, wodurch es sich nicht mehr drehen kann. Allerdings hängt dann am Berg das ganze Fahrzeuggewicht an diesem "Stift" denn das Zahnrad würde sich ja drehen wollen. Daher hat Dir der Händler geraten z.B. auf die Keile zu fahren, die Handbremse anzuziehen, auf "N" die Last aus dem Getriebe zu nehmen und erst danach in die "P"arkposition zu schalten und damit das Getriebe zu blockieren. Wenn Du den Zwischenschritt mit auf "N" schalten nicht machst, müsstes Du eigentlich einen deutlichen Ruck im Fahrzeug spüren wenn der Motor wieder läuft und Du, trotz noch angezogener Handbremse, auf "D" oder "R" schaltest?!? Grüße Dirk Hallo, da verstehe ich nicht so ganz. Das Getriebe wir durch einen Stahlbolzen gesperrt, warum soll der Bolzen das Getriebe belasten?
Nicht der Bolzen belastet das Getriebe sondern der Bolzen ist Teil vom Getriebe. Und es ist der Bolzen der belastet wird. Der kann sich auch verbiegen / verklemmen. Grüße Dirk
Oder abbrechen/abreißen. Grüße James Moin, Dein Händler hat absolut recht. Bemühe bitte die Internet Suche nach " Sperrklinge". Da wirst Du auch mit einer Vielzahl an Fotos fündig.
Das Getriebe wird natürlich auch belastet....denn die Antriebswelle will eigentlich rollen/drehen.....aber das Getriebe wird am "anderen Ende" von der Sperre blockiert....also steht die komplette Mechanik unter Spannung. Und dies sollte man vermeiden, wenn man lange Spaß am Getriebe haben will. ät:lonsome: P war noch nie Ersatz für die Handbremse. Bricht der Bolzen.....(kommt nicht selten vor) rollt die Kiste weg.....ohne angezogene Handbremse. Grüße Der Händler hat Recht. Soweit irgend möglich das Getriebe spanningsfrei abstellen. Tatsächlich ist die Sperre der Ausgangswelle nichteinmal ein Bolzen (den könnte man unter Spannung garnicht lösen), sondern eine Sperrklinke aus Stahlblech. Die kann sich durchaus verbiegen und greift dann nicht mehr richtig, und wenn man unter Spannung aus P heraus schaltet verschleißt sie auch unnötig schnell. Die Feststellbremse ist und bleibt die einzig richtige Lösung zum fixieren des Fahrzeugs.
Im kalten Winter eher nicht, wegen Einfrieren. Aber P des Automatikgetriebes sollte man auch nicht nutzen. Lösung: Bremskeile. Hat man ü3,5 T sowieso greifbar, weil vorgeschrieben. Und auch für leichtere Womos keine dumme Idee, die dabei zu haben. bis denn, Uwe
Und wo siehst Du da das Problem? Bei den allermeisten Schaltwagen steht der Antriebsstrang, bis in den Motor hinein, beim parken am Berg auch unter Spannung. Grüße Dirk
Nicht, wenn der Gang (falls überhaupt) erst nach dem Anziehen der Handbremse erfolgt. Und beim Schaltgetriebe gibt's auch keinen "filigranen" Sperrbolzen der brechen kann. Grüße Bei meinen Fahrzeugen insgesamt drei, ist N nicht möglich sobald der Motor ausgemacht wird und das Fahrzeug verriegelt wird P eingelegt. Beste Gruesse Bernd
Wenn man also irgendwo ankommt kuppelt man, schaltet in den Leerlauf, zieht die Handbremse an, macht den Motor aus und dann legt man den Gang wieder ein. Machen bestimmt viele!
Du hattest gesagt
Grüße Dirk
Du darfst den Motor natürlich nicht ausmachen! Dann kann man bei einem Automatik nicht mehr „schalten“! Grüße Dirk
Du scheinst keine Automatik Fahrzeuge zu fahren...... In P schalten geht auch bei Motor aus immer.
Kann man, muss man nicht. Aber das es hier um Automatikgetriebe geht, hast du verstanden? Du kannst ja auch gerne dein (Automatik)Getriebe behandeln wie du möchtest. Grüße
Bei dem ZF-Getriebe von meinem PKW kann man, wenn der Motor nicht läuft, nicht von „D“ nach „P“ schalten! Allerdings kann man dann auch den Zündschlüssel nicht abziehen. Grüße Dirk Hallo, Es geht hier nicht um PKWs, sondern um einen Fiat Ducato mit 9 Gang Automatik. Bei diesem Fahrzeug kann man nach dem Abschalten des Motors von D nach P schalten! Man kann auch nach Einschalten der Zündung, ohne den Motor zu starten, wieder von P nach D schalten. Mach ich gelegentlich, um das Auto von den Keilen rollen zu lassen. Gruß Bernd
Das glaube ich eher nicht. Und selbst wenn es so wäre, steht Dein Vehikel ganz sicher nicht stellvertretend für alle Automatikgetriebe und müsste ein Modell sein, daß nicht in die USA exportiert werden kann. Was für ein exotisches Gefährt ist das denn? Mit Wandlergetriebe? Hallo, Wir haben im Moment keinen Automatik mehr. Und auch keinen Ducato. Wenn ich die Beiträge lese, fällt mir auf, die exakte Zündschlüsselstellung ist kaum erwähnt. Es gibt - aus - 'Garage' - Zündung - Anlasser Bei 'Garage' funktioniert bei vielen Autos zB das Radio noch, ohne Zündung. Die Automatik heute fragt elektrisch/elektronisch die Wahlhebelstellung ab und setzt sie um. Wenn also der Wahlhebel keinen Strom hat, passiert nichts. Wobei die Sperre 'P geht nicht raus' bei manchen mechanisch ist bzw gesperrt wird. Wichtigster Punkt bei diesen Erlebnissen, Schlüsselstellung des Zündschlüssels. . Es ist schon makaber welche Spezialisten sich hier zu Wort melden, wie auf den Straße zu sehen beim einparken oder im Schaufenster landen in Hmaburg. Ich hoffe dass bald Testfahrten für Oldies Over 70 statffinden - obwohl ich auch drüber bin-
Kannst du dich auch mit einer fachlich fundierten Antwort hier beteiligen? Oder kannst du nur die anderen User beleidigen?
Hallo Klaus, Dein Händler hat Dir einen fürsorglichen Tipp gegeben. Gefällt mir. Verspannen passiert bei Auffahrkeilen viel schneller als im Normalbetrieb.
Zündschlüssel zum drehen kenne ich seit langem nicht mehr. In allen Autos inkl. Sprinter hab ich einen Startknopf. Der Radio - bzw. das MBUX geht auch ohne diesen Startknopf an. Beste Gruesse Bernd Bernd, Hier geht es um einen Ducato. Was helfen deine Antworten? Bißchen angeben? Oder so? Absolut nicht - mea culpa - das war nicht meine Absicht. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß die meisten modernen Autos heute einen Startknopf haben und kein Zündschloß. Und daß insofern der Hinweis auf ein solches ins Leere geht betreffs Stellung N. Ein nagelneuer Ducato mit 9 Gang Automatik - um den ging es wohl - hat ein Zündschloß zum Drehen? Ein Automatikfahreug hat üblicherweise einen Startknopf - weil - der Motor in Stellung D oder R nicht gestartet werden kann. Angeben kann man mit einem Startknopf heute wahrlich nicht mehr - das System ist selbst in Kleinwagen verbaut weil es schlicht weniger anfällig ist. Beste Gruesse Bernd
Es gab auch schon Automatikfahrzeuge, als man mit 'Startknopf' eher eine Rakete assoziierte. Und die hatten auch Zündschlösser und haben in D und R trotzdem nicht gestartet. Kann man auch mit ein paar Mikroschaltern regeln. bis denn, Uwe
Ich konnte in den letzten Jahrzehnten bei keiner Automatik in D oder R den Motor starten. Und ein Automatikfahrzeug hat nicht unbedingt und üblicherweise einen Startknopf. Bei meinen letzten PKW-Käufen mußte ich für das Keyless-Go einen Aufpreis berappen. Schlüssellose Bedienung hat absolut nichts mit Automatikgetrieben zu tun. Das Eine bedingt ja das Andere nicht und umgekehrt. Schon in den fünfziger Jahren war es im Heimatland der Automatikgetriebe, den USA, gesetzlich vorgeschrieben, daß man nicht in D oder R starten kann. Das hat bis heute so wunderbar funktioniert. Dafür brauchts weder Elektronik noch Mikroschalter!
Stimmt, in den alten Schätzchen war das über eine mechanische Sperrklinke geregelt - ging da aber auch nur, weil der Bedienhebel für die Automatik am Lenkstock war, in direkter Nachbarschaft zum Zündschloss. bis denn, Uwe Hallo, Danke einmal für die themenbezogenen Antworten. Also werde ich auf den Keilen die Handbremse malträtieren. Gut, dass die beim Ducato so extrem wirkungsvoll ist :roll: Zum Getriebe: Es ist, wenn ich es richtig weiß und höre, eine Wandlerautomatik von ZF. Ich fühle mich manchmal wie in einem Linienbus, wenn der schaltet. Aber es funktioniert alles sehr gut. Mein Ducato hat tatsächlich ein Zündschloss, in das man eine Schlüssel reinstecken und drehen muss :ja: :lach: In D oder R kann man ihn nicht anlassen. Der Ducato meldet sich auch mit einem Protest, wenn man in D oder R den Motor ausmacht. Bei ausgeschalteter Zündung lässt sich der Wählhebel nicht aus der Stellung P bewegen. Was bei eingeschalteter Zündung, aber ohne laufendem Motor geht, habe ich noch nicht probiert. Mal Fakten anstelle von Spekulationen ... Gruß Klaus Soweit alles richtig. Was noch fehlt in der Liste ist, daß man bei ausgeschalteter Zündung jederzeit von einer "Nicht-P" Stellung nach "P" schalten kann! Das war ja eine der umstrittenen Fragen hier. |
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