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Dethleffs WOMO Fußboden nass


Räucher-Helmut am 30 Jun 2007 21:00:46

Hallo,
bin absolut neu hier, habe mir im Vorfeld bereits ne ganze Menge Anregungen geholt -bin schließlich in guter Gesellschaft mit Nässe...-.
Also den Dethleffs A512, Bj. '94 habe ich vor 2 Jahren gekauft (lt. Händler dicht und trocken). Jetzt stellte ich fest, daß in beiden hinteren Ecken der Fußboden nass und weich ist. Feuchtemeßgerät = bis 56% nass!
Ran an'n Speck, Sitzbänke komplett raus und von innen den PVC-Fußboden, soweit möglich, abgezogen. Drunter: rechts auf ca 90cm an der Seitenwand und ca 50cm an der Rückwand ein Dreieck nass und verfault. Links auf ca 30 bzw. 40cm das gleiche. Nach dem Rausreissen der "faulen Hunde" (Latten an der Seite 30hx47b mm und an der Rückwand, dort 2Latten parallel im Boden angeordnet, vermutlich wegen der Stabilität, sowie einiger Querleisten im Fußboben, 30hx20b mm)dann noch ne Überraschung: auch die unteren Latten innerhalb der Seiten- bzw. Rückwand -47hoch x 30breit- zumindest angefault, auch in den o. g. Längen.
Aufgrund der bisher gelesenen Beiträge will ich nun alles marode Material rausreissen, Latten schräg anschneiden und mit Sikaflex 221 neue Latten einsetzen. Aber nicht das billige Weichholz wie im Original, sondern Buche oder vergleichbares.
Danach neues Styropor dazwischen und neuen Unter- und Oberboden aus wasserfestem Schiffs-Sperrholz oder den plastik-ähnlichen dunkelbraunen Bauplatten (Name des Zeugs ist mir entfallen)mit Sika verkleben und verschrauben, von unten mit Unterbodenschutz 2-3x behandeln und von oben neuen PVC-Boden drauf.
Ich habe so das Gefühl, als wäre die rechte Seitenwand gegenüber der Rückwand um einige mm abgesackt; macht es Sinn, zur Stabilisierung an passenden Stellen ne Stahlrohrkonstruktion (30x30x2mm) einzubauen? Oder schieße ich da womöglich mit Kanonen auf Spatzen?
Ein paar unkommentierte Bilder sollten anbei mit rein, aber ich muß erstmal schaun, wie das geht. Also folgen die später....
Und nun meine Fragen:
- liege ich mit meinen o.g. Vorstellungen relativ gut? Wer gibt mir andere/bessere/weitergehende Tips?
-Stahl...: ja / nein??
-sollte ich zum Glätten Sika Abglättmittel N einsetzen oder wer weiß ne andere Lösung (ist eigentlich alles im nicht sichtbaren Bereich)?
-sollte ich beim Zusammenfügen der Seitenlatten mit den Fußbodenlatten Seiten- und Rückwand mit Wagenheber anheben?

Ja das wars für heute.
Danke für die eine oder andere Antwort.
Räucher-Helmut

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turbokurtla am 01 Jul 2007 11:46:50

Hallo Helmut
Als erstes empfehle ich Dir, das Thema "Neues aus dem Feuchtbiotob" mal gründlich durchzulesen, da ist Ähnliches in allen Schritten gut ersichtlich.
Doch zuerst solltest Du folgende Vorgehensweise beachten.
1. Ursache ( Wassereinbruch ) finden und abdichten. Mit Sicherheit etwas am Heck, ich vermute Fensterleiste, da es sich nach rechts und links verteilt.
2. Alles Verfaulte entfernen, aber zuerst nur die Sperrholzplatten. Wenn die Latten nur angegriffen sind kannst Du sie drin lassen, und daneben Neue einkleben.
3. So viel wie möglich öffnen ( außen und innen ) und so lange wie möglich austrocknen lassen.
4. Erst wenn alles trocken ist mit dem Neuaufbau beginnen. Vergiss Dein Hartholz, mach ganz normales Fichtenholz rein. Vergiss Sika, sondern bestell Dir von der Fa, Ruderer den Caravankleber. Versuche über einen Händler Original Dekorplatten Deines Fahrzeugs zu bekommen.

Grundsätzlich sollte man beim Neuaufbau immer die gleichen Materialien wie der Hersteller verwenden. Also keine Experimente mit Stahl- oder Kunststoffplatten. Auch Harthölzer sind nicht sinnvoll, denn sie sind schwerer zu bearbeiten und bei einem weiteren Wassereinbruch faults Dir dann halt um diese herum weg.
Wenn Du Bilder einstellst, mach auch von der Heckwand von außen welche, den die Ursache zu finden ist erst Mal das Wichtigste.
Kurt

Räucher-Helmut am 01 Jul 2007 22:51:38

Hallo erstmal, Kurt,
wo genau finde ich "Neues aus dem Feuchtbiotop", hab mir fast nen Wolf gelaufen..., habe allerdings auch noch keine "Suchen-Zeile" gefunden.
Also Stahl war nur sonne Idee, ist gestorben, beim Holz werd ich wohl das einsetzen, was ich von meinem Schreiner günstig bekomme; für Kleber als Alternative zu Sika bin ich noch auf der Suche. Schrauben im Aussenbereich will ich VA nehmen (kostet ca. 20% mehr als rostendes Zeug).
Danke und eine gute Woche
Helmut

Anzeige vom Forum


Eddy am 02 Jul 2007 05:26:48

Hallo Helmut,

"SUCHE" findest du in der gleichen Zeile wie LOGOUT nur ganz rechts, dort draufklicken und alles wird gut.

Eddy

turbokurtla am 02 Jul 2007 08:41:42

Jetzt stehts doch eh wieder ganz oben, da jemand gepostet hat.
Kurt

Räucher-Helmut am 02 Jul 2007 20:18:32

Herzlichen Dank erstmal, Kurt und Eddy,
für die Tips zur Reparatur und zur "Suche". -Mit Brille hätte sich meine Frage vielleicht erübrigt.

Sitze seit fast drei Stunden am Bildschirm und habe mit großem Respekt "Neues aus dem Feuchtbiotop" gelesen; das war ja ne echte Hammer-Arbeit, und ein Super!-Ergebnis.

Für meine im Vergleich dazu kleine Reparatur (bis jetzt sieht es noch nach klein aus, hoffe, es bleibt dabei), habe ich sehr viel gelernt und notiert; da waren so viele Parallelen geschildert.

Zum Abdichten Dekalin oder Scheibendicht von Würth und
Zum Kleben CARAVAN-Kleber 145/31HV. Möglichst kein Sika.
Weiß jemand ne relativ günstige Quelle hier im Pott?

Auf der Suche nach der Ursache fiel mir rechts ein nachträglich in den Boden gebohrtes Loch ohne Abdichtung für ne Kabeldurchführung auf. An der linken Seite fand ich nichts besonderes, aber ein Meister bei Dethleffs meinte, die Nässe in den hinteren Ecken sei typisch für diese Serie.
Im Heckfensterbereich und auch an anderen Stellen z. B. Badfußboden kam gestern noch mal mein Holzfeuchtemessgerät zum Einsatz (ursprünglich fürs Kaminholz gekauft, das hätte ich vor zwei Jahren, als ich den WohnMoppel gekauft habe, schon haben sollen…). Ergebnis negativ, als max. 12%Feuchte, außer in den Ecken unten, da waren es bis 56%.
Mit Ausnahme der dickeren Latten in und an den Außenwänden ist jetzt alles morsche Zeugs entfernt; der Rest soll jetzt trocknen. Die dicken Latten müssen wegen der Stabilität noch warten, bis ich in der Nachbarschaft ein passendes Plätzchen für den „Wiederaufbau Heck“ gefunden habe, weil ohne Seiten- und Heck-Schürze, somit ohne Nummernschild und Beleuchtung, repariert es sich nicht so gut auf der Straße.

sascha hahn am 08 Jul 2007 21:39:01

Habe nun mein Dethleffs A532 Bj 93, nach fast drei Jahren komplt. Resto fast fertig, und angefangen hats auch mit den hinteren ecken die zusammengefault waren. Habe alles nach originalvorgaben zerlegt und neue Holzteile eingesetzt. Die Ursache für die Bodenfäule ist, das die hinteren Abtropfkanten an der rückwand nicht bis nach aussen gezogen sind, sonder ca.4cm rechts und links kürzer sind als die Rückwandbreite. Diese sind zwar ab Werk mit Sika verstrichen, aber mit der Zeit und den Aufbaubewegungen hält das Sika nicht auf der Holzkonstuktion. Falls du Fotos von der Boden und Wandresto haben möchtest, schicke ich dir gerne welche per E-Mail zu. Dann hast du zumindest mal einen Einblich was dich erwartet. Auch fragen zum Material beantworte ich dir gerne.
Sascha

turbokurtla am 09 Jul 2007 07:55:43

Tag zusammen,
Das ist alles schön und gut. Doch kann ich Euch eines zu 100 % garantieren.
Wenn Ihr Euch darauf verlasst, das der Schaden von so einer Tropfkante kommt, dann könnt Ihr Euch die ganze Arbeit sparen, denn in ein paar Jahren ist der Schaden dann wieder da und doppelt so groß !
Zu 100 % von Reeling, Fensterleiste, Kantenleisten oder Radträger im Heckbereich und nichts, aber auch gar nichts anderes !!!!
Und Räucherhelmut, auch Dein Loch im Boden ist es nicht. Nimm Dein Messgerät und fang von oben das Messen an. Wenn auf beiden Seiten ist, dann kommts meist von der Fensterleiste.
Und Deine durchgehenden breiteren Leisten kannst Du drin lassen wenn sie nicht ganz durchgefault sind. Später beim Aufbau klebst Du dann einfach daneben Neue ein.
Kurt

abo1 am 09 Jul 2007 11:19:54

hallo

ich fahr eine ganz anderen typ und bin auch am wasserschaden beheben (das ding ist auch entkernt)

meine wassereintritte stammten soweit nachvollziehbar von
- positionsleuchten li/re vo/hi
- bugfenster
- heckfenster
- dachantenne (drehbar)

über die jahre führt dass dann zu torf

im innenraum war nichts sichtbar
nur ein wenig muffiger geruch

feuchtigkeitsgerät zeigte bei mir nur was an wenn es vorher geregnet hatte

nach ein paar tagen kaum mehr was

lg
g

Räucher-Helmut am 09 Jul 2007 17:51:04

Hallo Sascha,
Danke für das Angebot; ein paar Fotos und insbesonde Tips zum Material wäre nett.
[mod="Tipsel"]Mail-Adresse entfernt[/mod]

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