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Liebe Reisefreunde, in diesem Trööt möchte ich über meine Reise im August 2023 berichten. In der Vorplanung hatte ich mich mit dem Reiseziel Niederlande auseinandergesetzt und bei Abfahrt in meinem Heimatort in Südniedersachsen sah es auch so aus, daß diese Reise in die Region Arnhem, Kinderdijk, Rotterdam gehen würde. Leider kam mir auch in diesem Urlaub wieder etwas dazwischen, sodaß ich kurzfristig die Reiseroute abändern mußte. Aber dazu später mehr, jetzt beginnt der Urlaub erst einmal und ich hoffe, auch diesmal wieder viele lustige und gut gelaunte Reiseteilnehmer begrüßen zu können. So startete ich am Morgen des 19. August, ein Sonntag. Und es war nicht nur ein Sonntag, es war auch ein Sonnentag und ein warmer, später gar heißer Tag. Meine ersten Kilometer dieser Reise führten über Einbeck und durch den mir natürlich bestens bekannten Höhenzug „Solling“ über Dassel, Neuhaus und Schönhagen nach Beverungen an die Weser. Ich überquerte den Weserfluss und folgte dem Verlauf der Bundesstraße B 241 über Borgentreich nach Warburg. Hier wechselte ich das Reisetempo, denn ich war auf der Autobahn A 44. Der Ducato ließ jetzt seine ganze Kraft pusten, ich kam gut voran. Schon bald war ich in Höhe Paderborn und machte Mittagspause auf einem Parkplatz an der Autobahn. Schwitzen war angesagt, die Sonne meinte es gut mit mir, bestes Urlaubswetter. Ich gelangte dann weiter auf der Autobahn, vorbei an Soest und Werl zum Kreuz „Dortmund/Unna“ und wechselte auf die A 1. Am „Kamener Kreuz“ ging es dann, wie im Liedtext der „Polonaise Blankenese“ von Gottlieb Wendehals rechts ab auf die A2 Richtung Oberhausen. Bei Gladbeck endete dann mein Autobahn-Abenteuer und ich gelangte nach Dorsten. Die erste Reiseetappe endete auf dem Wohnmobilstellplatz in der Crawleystraße in Dorsten. Der Ducato hatte Feierabend für heute, ich aber noch lange nicht. Ich hatte auch bei dieser Reise wieder mein Fahrrad hinten auf dem Radträger und jetzt nahm ich es da ab und radelte am Wesel-Datteln-Kanal entlang. Wie bei den meisten Kanälen, so ist auch hier auf beiden Seiten ein Wirtschaftsweg und man kann mit dem Fahrrad gut am Kanal radeln. Ganz in der Nähe des Stellplatzes befindet sich die Schleuse Dorsten, hier werden die Schiffe in einer Doppelschleuse um ganze 9 Meter hinauf oder hinab geschleust, bevor sie dann ihre Fahrt in die jeweilige Richtung fortsetzen können. Die Schleuse Dorsten ist eine von 5 Schleusen im Verlauf des Wesel-Datteln-Kanals und lieg etwa 30,5 Kilometer vom Rhein bei Wesel entfernt. Ein kleiner Industriehafen etwas weiter hinter der Schleuse fiel mir dann auch ins Auge. Gleich neben dem Kanal fliesst auch das Flüsschen Lippe . Ich radelte so etwa 20 Kilometer, kleiner Ausgleich für die Sitzerei am WoMo-Steuer, dann kehrte ich zum Stellplatz zurück. Mehr war nicht drin, für die Ortserkundung war es einfach zu warm und sonnig. Ich war vor einigen Jahren bereits einmal in Dorsten auf dem damals noch recht neuen Platz. Heute endete der Tag mit einer Pause vor dem Mobil in der Sonne Tagesetappe: rund 260 Kilometer Der Streckenverlauf dieser Tagesetappe ist hier nachzuschauen: --> Link Zum Stellplatz: Adresse: Reisemobilhafen "An der Lippe", Crawleystraße, 46282 Dorsten Link zur Homepage des Stellplatzes: --> Link Ein paar Fotos des Stellplatzes. Kosten: 11,- € zu zahlen per Umschlag, die am Stellplatz ausgelegt sind und in einen Briefkasten zu stecken sind. Der Parkscheinautomat war defekt. Strombezug gegen Aufpreis mittels Münzautomat ( 0,50 €-Münzen bereithalten!) V+E-Anlage befindet sich am Stellplatz, ebenso Ladestation für E-Bikes. Abends 18.00 bis 20.00 Uhr ist ein Platzbetreuer vor Ort. Leichte Störung habe ich durch Musik und Durchsagen in der angrenzenden Eishalle empfunden. Nach der Schließung der Eishalle kehrt aber Ruhe ein und die Nacht war mucksmäuschenstill. Entfernung in die Innenstadt beträgt etwa 0,5 Kilometer. Tag 2: Montag, der 20. August 2023 Willkommen im Saunaland Deutschland; auch der 2. Reisetag stand ganz im Zeichen der heißen Sonne Deutschlands Es ging weiter an diesem Montagmorgen, meinem geplanten Ziel, den Niederlanden entgegen. Von Dorsten gelangte ich auf der Bundesstraße B 58 nach Wesel an den Rhein. Auch hier bin ich vor Jahren schon einmal gewesen und so wusste ich halbwegs Bescheid und steuerte vom Navi geführt den Stellplatz „Römerwardt“ an der Rheinpromenade an. In unmittelbarer Umgebung wird derzeit ein großes Freizeitbad gebaut, leichte Lärmkulisse durch die Bauarbeiten müssen eingeplant werden. Ich fand ein Plätzchen für den Ducato. Der Weg von Dorsten hier nach Wesel war nun nicht so weit, knappe 50 Kilometer hatte ich nur zurückgelegt, rund eine Stunde Fahrzeit. Nun konnte ich schon wieder Aufbau-Arbeit verrichten. Stromanschluss auch hier über Münzautomaten. Ich nahm auch hier das Fahrrad und erkundete die Umgebung. Ein schöner Badesee gleich neben dem Stellplatz, der Auesee, war das Radelrevier. Entstanden nach dem Rückbau von Sand- und Kiesabbau, lädt das Areal zu Wanderungen oder Radfahren um den See oder an einigen idyllischen Uferabschnitten auch zum Baden ein. Bewirtschaftet ist der See durch einen Imbisswagen und einen Eisstand, sowie ein Pizzawagen. WC und Duschen wären hier zu Saisonzeiten auch vorhanden. Zunächst eine Currywurst mit Pommes am Imbisswagen, dann mussten die Kalorien gleich wieder runter. Rund um den Auesee herum ging meine Fahrt, ein schöner Rad- und Wanderweg mit etwa 7 Kilometern Länge, manchmal durch schattigen Wald, dann an frisch gemähten Wiesen vorbei, schöne Blickmotive auf den See. Mehrere Sitzbänke laden unterwegs zu Pausen ein. Gleich zweimal machte ich die „Seerunde“, kehrte dann zum Stellplatz zurück und fuhr später noch entlang der Rheinpromenade in die Innenstadt. Mein erster Blickkontakt mit dem Rhein auf dieser Tour. Ich stimmte den alten „Schunkel-Hit“ an: „Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett geseh´n und der hat´s wunderschön, der braucht nicht aufzusteh´n. Und links und rechts vom Rhein, da wächst der beste Wein, ach wäre ich doch nur der alte Vater Rhein.“ Schnell brachte ich den Weg in das Ortszentrum damit hinter mich, etwa 1,5 Kilometer sind es wohl geschätzt zum Platz am Rathaus. Wesel, wer kennt nicht diesen „Echo-Spruch“: Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“, Das Echo antwortet dann „Esel!“ Und eben dieser Esel ist in der Stadt in verschiedenen Ausführungen als Skulptur zu sehen. Neben Eseln habe ich auch noch eine Kuh und einen Löwen als Kunstobjekt getroffen. Wesel ist übrigens seit dem Jahr 1407 Hansestadt, das wusste ich gar nicht. Das historische Rathaus am „Großen Markt“ mit seiner schönen Fassade im Gothik-Stil stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Allerdings wurde das Gebäude im 2. Weltkrieg stark zerstört. Eine Rekonstruktion der Fassade erfolgte erst in den Jahren 2010/2011. Der Weseler Dom der Willibrordi-Dom, wurde von 1498 bis 1540 erbaut, gleich in der Nachbarschaft zum Rathaus. Auch hier fanden zum Ende des 2. Weltkrieges schwere Zerstörungen im Jahr 1945 statt. Ab 1948 wurde der Dom dann nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut. Das „Berliner Tor“, einst ein Bestandteil der Festungsanlage, wurde in den Jahren 1718 bis 1722 erbaut und ist heute das einzige noch erhaltene Tor der Festung Wesel. Der Fernmeldeturm „Langer Heinrich“ am Berliner Torplatz ist 158 Meter hoch, die untere Plattform befindet sich auf 99 m Höhe, die obere auf 108 m. Erbaut wurde der Turm 1983 und ist seither das höchste Bauwerk der Stadt Wesel. Vom Rathaus am Marktplatz bis zum Berliner Tor schob ich mein Fahrrad durch die Fussgängerzone mit allerlei Schaufenstern zum Reinschauen und Geschäften zur „Geldanlage“. Natürlich auch Betriebe für die Erhaltung des leiblichen Wohls sind in Wesel einige zu finden. Am Berliner Tor konnte ich mich nun wieder in den Sattel schwingen und kräftig in die Pedale treten, es ging weiter zur Zitadelle Die Zitadelle Wesel, in den Jahren 1688 bis 1722 errichtet, war einst die größte Festungsanlage am Niederrhein. Gebaut war die Anlage damals in Form eines fünfzackigen Sternes. Heute sind nur wenige Gebäude und ein kleiner Teil des Geländes mit Graben und Wall erhalten. Dann kam ich noch an der Ruine der Eisenbahnbrücke über den Rhein vorbei, wo einst eine Bahnverbindung über den Fluss bestand. 1872 bis 1874 wurde dort die Brücke errichtet, auf der Strecke von Haltern (Deutschland) nach Venlo (Niederlande). Ab 1917 bestand unweit dieser Bahnbrücke auch noch eine Straßenbrücke. Die Bahnbrücke jedoch ein Stück nördlicher, sodaß es die nördlichste Rheinbrücke in der Zeit ihres Bestehens war. Im 2. Weltkrieg wurde jedoch die Brücke am 10. März 1945 durch deutsche Truppen zerstört, übrigens 3 Tage nach der Ludendorff-Brücke bei Remagen, die von US-Truppen gesprengt wurde. Geblieben sind ein paar Pfeiler, der aufgeschüttete Bahndamm und auf der anderen Flussseite noch ein paar Brückenbögen, woran man den einstigen Verlauf der Strecke noch nachvollziehen kann. Von der einstigen Brücke war es dann nur noch ein Katzensprung zurück zum Stellplatz, Feierabend für heute. Tagesstrecke: 57 Kilometer Gesamtstrecke: 317 Kilometer Die Tagesstrecke auf dem Papier: --> Link Reisemobil-Stellplatz „Römerwarth, An der Rheinpromenade, 46487 Wesel Die Homepage des Stellplatzes findet ihr in diesem --> Link Kosten: 11,- €, zahlbar am Automaten. → Karten- oder Barzahlung mit Münzen Strom: 1,- € für 1,5 kw → separate Bezahlung am Münzautomaten Ver- und Entsorgungsmöglichkeit am Platz vorhanden: 10 l Wasser = 0,10 €, 100 l = 1,- € Duschmöglichkeit im angrenzenden "Welcome"-Hotel für 5,- € Hallo Frank, wieder sehr schön dein Reisebericht. Eine kleine Anmerkung, du bist mit dem Kalender einen Tag im Verzug, der 20.8. war ein Sonntag. Am Montag dem 21.8. war ich auch auf dem Stellplatz Römerwardt und bedaure sehr, dass wir uns nicht getroffen haben, denn dich hätte ich so gerne mal persönlich kennen gelernt und auf ein kühles Blondes im Biergarten am Rhein eingeladen. Bin sehr gespannt wie deine Reise weitergeht. Liebe Grüße: Hanne
Hallo Hanne, da waren wir dann zur gleichen Zeit auf dem Platz! :oops: Schade, ist mir doch glatt ein Pils "durch die Lappen gegangen"! :lol: Und ich hätt das sooo gut vertragen können, bei der Hitze dort! Ich hätte mich aber auch mit weiterem Getränk revanchiert, auf einem Bein kann man ja nicht stehen. :) Schön, daß du wieder mitliest und danke für die Korrektur des Kalenders. Ich werd die nächsten Etappen dann mir richtigem Tag und Datum versehen. Viel Spaß weiterhin auf dieser Reise. Tag 3: Dienstag, 22. August 2023 Es ging weiter auf meiner Reise Richtung Westen, meinem Ziel Niederlande entgegen. Ich fuhr vom Stellplatz in Wesel morgens ab, Richtung Rees. In einem „Kaufland“-Markt vor den Toren von Rees füllte ich die Bordvorräte auf. Ein Imbisswagen bot leckere halbe Hähnchen an, eines davon sollte heute mein Mittagsmahl werden, eine Portion Pommes dazu. Ich speiste gleich auf dem Parkplatz; dann setzte ich die Reise fort. Über den Rhein nach Kalkar und dann Richtung Kleve. Der aufmerksame Wohnmobillenker erblickte hinter Kalkar ein Hinweisschild auf das Schloss Moyland. Blinker rechts, das Lenkrad nach rechts einschlagen; das mußte ich mir ansehen. Es gab sogar auch einen Parkplatzteil für Wohnmobile, sogar mit Stromversorgung und einer V+E-Möglichkeit. Das nenn ich Service. Ich ergatterte noch ein nettes Plätzchen, es war noch genügend Auswahl. Der Platz war gut, ich entschied mich für einen Aufenthalt für die kommende Nacht. Also Stromanschluß legen und dann schaute ich mir natürlich Schloss Moyland näher an, zumindest den Park und die Fassade von außen. Im Schlossgarten finden sich unzählige Kräuter und Blumen oder Büsche und Bäumchen aus vielen Ländern. Gut beschildert erfährt der Besucher einige Randdaten zu jeder Pflanze. Moyland ist ein Wasserschloss, von einem wasserführenden Graben umgeben. Nachdem ich das Schloss umrundet hatte, gönnte ich mir im Schlosscafe noch ein Cappuccino und ein Stück leckere Mandarinen-Sahne-Torte. Der Eintrittspreis von 2,- € beinhaltet einen 2,- Gutschein für den Verzehr im Cafe. Wer das Schloss auch im Inneren besichtigen will, bekommt für 7,- € Eintritt den Zutritt für die Innenansicht. Ich begnügte mich hier mit der Aussenansicht und ging einmal um das Schloss und den Schlossgarten herum. Okay, nach der kulturellen Einlage wurde es dann sportlich und mein Fahrrad kam wieder zum Einsatz. Vom Schlossparkplatz zunächst in Richtung Till, dann Richtung Emmerich bis zur Rheinbrücke vor der Stadt. Dann auf der Rheinuferstraße Richtung Gierth und zurück nach Till und Moyland. Eine Runde von knapp 30 Kilometern bei warmen Temperaturen. Überhaupt hatte ich in diesen ersten Urlaubstagen noch einmal wunderschönes, sonniges und auch warmes Wetter. Es war 19.00 Uhr, als ich mein Wohnmobil wieder erreichte; Zeit zum Abendessen. Ich war gerade fertig mit Essen, da klingelte mein Smartphone. Meine Mutter rief an und brachte die „schlechte Nachricht“ aus der Heimat. Meine Tante Christa ist am heutigen Tag nach Northeim ins Krankenhaus gebracht worden. Sie war in der Vorwoche zuhause gefallen und klagte jetzt über Rückenschmerzen. Ausserdem waren leichte Gedächtnislücken jetzt wohl zu erkennen. Booom! Das war wieder ein Hammer! Was für eine Nachricht! Was war das denn jetzt wieder für ein Mist? Was soll ich jetzt tun, wie soll es nun weitergehen? Muß ich etwa auch diesen Urlaub wieder vorzeitig abbrechen, nachdem ja der Juni-Urlaub schon durch einen Armbruch meiner Mutter verkürzt werden mußte. Meine Mutter und ich sind an diesem Abend erstmal so verblieben, daß ich noch nicht nach Hause kommen muss, machen kann ich jetzt eh nichts. Ich war ehrlich gesagt froh, nicht wieder nach Hause zu müssen, ich war doch recht urlaubsreif. Allerdings werde ich die Reiseplanung umwerfen und nicht in die Niederlande fahren. Sollte doch noch etwas mit meiner immerhin 87jährigen Tante passieren, wäre die Holland-Reise jetzt nicht so optimal. Natürlich ging mir diese Nachricht ziemlich nahe, meine Urlaubslaune war jetzt erstmal ganz, ganz unten. Tagesetappe: 41 Kilometer Gesamtstrecke: 358 Kilometern Die Tagesstrecke auf der Straßenkarte: --> Link Zum Stellplatz: Womo-Park Moyland, Moyländer Allee 3a, 47551 Bedburg-Hau Homepage des Stellplatzes: --> Link Kosten: 11,- € ohne Strom/24 Std; 14,- € mit Strom/24 Std großflächige Wiesenfläche mit mehreren Fahrspuren. V+E-Anlage an der Platzeinfahrt, 50 lt Wasser = 0,50 € Hallo Frank, Ein - erneut - toller Bericht ... und dieses mal (fast) aus meiner Heimat;-) Gestatte mir bitte eine kl. Korrektur: Das alte Fischerdörfchen, welches du mit "de Fiets" erreicht hast nennt sich 'Grieth' (war janur ein Buchstabe verschoben). Ich freue mich auf deine Fortsetzung. Viele Grüße vom linken Niederrhein Peter Tag 4: Mittwoch, der 23. August 2023 Vom Parkplatz am Schloss Moyland war es an diesem Morgen nicht mehr weit nach Kleve. Bei der Durchfahrt durch den Ort bekam ich Lust, mich dort mal umzusehen. Schöne Lage. Nur war es auch an diesem Tag wieder sehr warm und das machte meine Bewegungslust zunichte. Ich begnügte mich mit einer „Stadtrundfahrt“ im Wohnmobil und fuhr dann noch einige Kilometer weiter Richtung Kranenburg. Hier gab es einen Stellplatz am Ortsrand, nur gab es keine freie Stellfläche mehr für mein Wohnmobil, also fuhr ich weiter durch die Gegend, schmale Straßen durch kleine Orte. So gelangte ich wieder nach Kleve und stellte mein Wohnmobil auf dem örtlichen Stellplatz am Bahnhof ab. Adresse: Van-den-Bergh-Straße, 47533 Kleve. Eine kleine Radrunde von „nur“ etwa 12 Kilometern war denn auch die einzige sportliche Betätigung des Tages, ansonsten war „chillen“ angesagt auf dem Stellplatz in der Nähe des Bahnhofs in Kleve. Bilder gibt es für diese Tagesetappe nicht, habe keine gemacht... Tagesetappe: 60 Kilometer Gesamtstrecke: 418 Kilometer Die ungefähr gefahrene Strecke an diesem Tag: --> Link Stellplatz: Wohnmobilstellplatz Kleve; van-den-Bergh-Straße, 47533 Kleve Der Platz liegt in der Nähe des Bahnhofs, tagsüber Zugverkehr, nachts aber ruhig. Link zum Stellplatz: --> Link Kosten: 5,- €/Nacht zahlbar am Parkscheinautomaten. Strom 0,50 €/kw an diversen Münzsäulen Wasserversorgung mit Gießkanne oder Kanister kostenfrei Entsorgungsmöglichkeit für Grauwasser und WC-Cassette vorhanden Stadtnah, nur wenige Minuten zu fuß ins Zentrum
Hallo Peter; da hat´s mir wohl das "r" weggerollt! :) --> Link -> ein nettes Örtchen :) Grüße an den Niederrhein! Tag 5: Donnerstag, der 24. August 2023 Der nächste warme Sommertag, die nächste Etappe dieser Reise. Es geht weiter durch die schöne Landschaft am Niederrhein. Die letzten Kilometer des Flusses, bevor er die Staatsgrenze überschreitet und durch die Niederlande in die Nordsee fließt. Noch schnell 2 Kannen frisches Wasser tanken und dann starte ich gegen 10.00 Uhr zur nächsten Teiletappe. Weit brauche ich nicht zu fahren, der Motor wird nicht mal richtig warm und dennoch mache ich unterwegs eine Pause an eben der Rheinbrücke, wo ich am Vortag mit dem Fahrrad war, die Brücke, welche nach Emmerich führt. Ich schaute über die Rheinwiesen und beobachtete den Schiffsverkehr auf dem Fluss. Meist waren es Frachtschiffe, die flussauf oder flussab mit verschiedenen Gütern unterwegs waren. Am Anleger in Emmerich lag aber auch ein Flusskreuzfahrtschiff und ein Ausflugsschiff kam von rechts nach links, fuhr also flussabwärts. Und Emmerich war denn auch nach der etwas längeren Mittagspause mein nächstes Ziel. Ich steuerte den Stellplatz an der Marina in der Fackeldeystraße an. Hier war noch viel freier Parkraum und das Betreiber-Ehepaar hatte schon auf mich gewartet. Sie, die Frau wies mich an der Einfahrtschranke in die Gepflogenheiten und Gegebenheiten auf dem Platz ein und er, der Mann, zeigte mir den zu belegenden Stellplatz an. Blick auf die Yachten und Boote. Hier stehe ich in der ersten Reihe. Okay, und schon wieder Aufstellung nehmen, den Stromanschluss herstellen und erst mal verschnaufen, war ja eine anstrengende Tagesetappe von rund 20 Kilometern. Zum Ausgleich eine kurze Radrunde am Rheindeich entlang, aber Vorsicht!, der Rhein ist hier noch einige hundert Meter entfernt und erst nach etwa 5 Kilometern Fahrt kann ich den Rhein überhaupt mal sehen. Eine Rast auf dem netten Fahrrad-Rastplatz, fast schon in den Niederlanden. Und was wären meine Reisen ohne Fotos von Schafen und Ziegen? Bitte sehr! Dann zurück zum Stellplatz. Es wird dunkel am Himmel, ein paar Regentropfen verlaufen sich auf dem Weg zur Erde. Zurück zum Stellplatz mit am Ziel rund 10 Kilometern auf dem „Tacho“. Reicht für heute, Pause am Mobil und dann nutze ich die Dusche des Stellplatzes. Ein Anruf zuhause beruhigte die etwas angespannten Nerven auch nicht unbedingt; meiner Tante ging´s den Umständen entsprechend gut. Es war wohl auch ein leichter Schlaganfall im Spiel, der zunächst nach dem Sturz nicht erkannt wurde. Dann war Fernsehabend angesagt, die Nerven runterfahren. Die Fahrtroute des Tages: --> Link Tagesetappe: rund 20 Kilometer Gesamtstrecke: 440 Kilometer Stellplatzinfos: Stellplatz "Am Yachthafen" Yachthafen Emmerich GmbH Fackeldeystraße 46446 Emmerich Kosten: 18,-- €/Nacht, inkl Strom und WC-Nutzung, Dusche zzgl. 0,50 € saubere Sanitäranlagen, Ver- und Entsorgungsanlage gut anfahrbar beschrankte Zufahrt mit Parkschein-Automat, bezahlen bei Ausfahrt mit EC-Karte Stellfläche auf Wiese, gepflasterte Fahrwege. Man wird auf die Stellplätze eingewiesen, Platzeinteilung durch Bodenplatten einhalten! hier --> Link findet man die Homepage des Platzes Tag 6: Freitag, der 25. August 2023 Viel gibt es von diesem Tag nicht zu berichten; das Wetter hatte sich gewandelt. Es regnete an diesem Morgen und es regnete auch bis in den Nachmittag hinein. Ich konnte die Zeit nutzen und ein Wenig Hausputz machen und in einem Buch lesen. Das Mittagessen ist dann schnell gemacht, selfmade nennt man das wohl jetzt auf neudeutsch, ich war mein eigener Koch an diesem Tag. Nachmittags klarte es dann auf und ich machte mich mit dem Fahrrad auf den Weg in den Ort, etwa 3 Kilometer entfernt vom Stellplatz. Ich fuhr an der Rheinpromenade entlang und zum Containerhafen, dann ein paar Straßenzüge durch die Innenstadt, schob das Fahrrad durch die Fußgängerzone. Herausragend in Emmerich würde ich jetzt nichts unbedingt hervorheben, die Christuskirche, die im holländischen Baustil errichtet wurde und der Amsterdamer Kirche nachempfunden wurde ist neben dem Rathaus hier vielleicht zu erwähnen. Ich gönnte mir ein Eis und kehrte dann gegen 17:00 Uhr zum Stellplatz zurück, konnte dort noch ein paar Sonnenstrahlen erhaschen und vor dem Mobil sitzen. Beim abendlichen Rundgang auf und in der Nähe des Stellplatzes wurde ich dann doch noch leicht durchnässt, ein plötzlicher Regenschauer traf mich noch unterwegs. Beim Fernsehprogramm verbrachte ich dann den Abend im Wohnmobil. Eine weitere Übernachtung in Emmerich auf dem Stellplatz im Yachthafen. Tag 7: Samstag, der 26. August 2023 Emmerich am Morgen dieses Samstages, eine Woche war ich nun schon unterwegs, heute sollte es wieder ein Stück weiter gehen. Ich ergänzte den Frischwassertank mit 2 Gießkannen voll Wasser und fuhr auf den Entsorgungsplatz, Brauchwasser ließ ich aus dem Tank und leerte die WC-Cassette. Die Gebühr von 36,- € zahlte ich am Automaten. Achtung! Man muß den bezahlten Parkschein wieder mitnehmen, der öffnet auch gleichzeitig die Schranke zur Ausfahrt. Der nächste Halt war der Parkplatz des ALDI-Marktes in Emmerich, ich brauchte Verpflegung für die nächsten Tage. Dann ging es weiter beim Städte-Hopping und ich landete im Nachbarort Rees. Wieder waren es nur wenige Kilometer, hier waren 47 Kilometer zu vermelden, aber nur, weil ich noch eine kleine Runde in der Gegend drehte. Sonst sind es wohl so 20 Kilometer. In Rees fand ich einen schönen Stellplatz vor und es war noch Platz frei, so daß ich mein Mobil wieder abstellte. Ein Stadtbummel zur Rheinpromenade. Unterwegs war ein Teil der einstigen Stadtbefestigung zu betrachten. Die Rheinpromenade ist sehr schön gemacht, verläuft auch an der ehemaligen Stadtmauer entlang. Rees ist ein sehr sehenswerter Ort, gefällt mir besser als Emmerich. Da es Zeit zum Mittagessen ist, steuere ich ein Lokal mit Außenterrasse an und genoss mein Mittagsmahl mit tollem Ausblick auf den Rhein. Ich hielt mich noch eine Weile im Ort auf und kehrte gegen 17.00 Uhr zum Stellplatz zurück . Es war noch einmal ein schöner, sonniger Tag. Nur war es nicht mehr ganz so warm, wie die Tage zuvor. Die ungefähr gefahrene Strecke dieses Tages findet ihr hier: --> Link Tagesetappe: 47 Kilometer Gesamtstrecke: 487 Kilometer Stellplatzinfo: Wohnmobilstellplatz Rees Ebentalstraße 46459 Rees am Rhein Die Stellplatzseite findet ihr hier: --> Link Ein paar Fotos: Kosten 10,- € inkl. Strom und Ver- und Entsorgung Etwa 46 Stellplätze auf separatem Parkplatz für Wohnmobile, etwa 10 Min. Fußweg zum Rhein und Ortszentrum. Kartenzahlung am Parkscheinautomaten. Ab ca 17.00 Uhr ist der Platzwart vor Ort. Er hat immer viele Tipps für Aktivitäten . Sehr schöner Bericht ... :gut: Iss ja wohl klar, daß ich da gern mitfahre :ja: :dankeschoen: :eek:
:eek: Bestimmt wegen dem Essen, Wolfgang??? :eek: Schön ,dass Du wieder mit dabei bist! :ja: Moin Frank! Ich fahre auch schon länger mit, Frank! Hast Du überhaupt nicht bemerkt. Ich war zu beschäftigt, meinen Reisenbericht auf meine Homepage zu zaubern. Wir waren zwei Wochen unterwegs: Rijssen, NL, Lüneburg, Winseen/Luhe, Bienenbüttel, Winsen/Aller. War schön, mit einige Terminen und auch richtig freier Zeit. Nun reise ich weiter mit Dir... Munterholln! Hartmut
Moin Hartmut! So langsam trudeln die Nachzügler ja ein! :D Ihr seid ganz unbemerkt zugestiegen, trotzdem begrüße ich euch auch diesmal wieder herzlich hier in der Reisegruppe. Mal sehen, wer noch alles mitfahren will. Ein paar Mitfahrer vermisse ich diesmal noch! :) Tag 8: Sonntag, der 27. August 2023 Es ging weiter auf meiner Reise und ich verabschiede mich langsam vom Rhein und schlage Heimatkurs ein. Aber keine Angst, ein paar Tage bleiben noch für neue Einblicke in die reisemobile Welt. Ich verlasse den Stellplatz in Rees, wieder fahre ich nur wenige Kilometer weiter und komme über Anholt ( hier gibt es ein schönes Schloss, das ich aber nicht besichtigt habe ) und Isselburg nach Bocholt. Und schon war ich auf dem nächsten Stellplatz angekommen, wieder stellte ich das Mobil auf. Der Stellplatz „WoMo-Park am Aasee“ bot noch einige freie Stellflächen an. Stromanschlüsse waren ebenfalls noch frei verfügbar. Auf der Suche nach einer Lokalität zum Mittagessen, machte ich mich auf den Weg in die Stadt. Hier verläuft ein Fußweg am Ufer der Aa, dann ist man in wenigen Minuten im Ortszentrum. Eine große Geschäftsstraße hatte ich entdeckt, der ich dann folgte. Am historischen Rathaus der Stadt Bocholt und an der römisch-katholischen Kirche "St. Georg" kam ich vorbei und fand später auch ein Lokal. Gerade fertig mit dem Essen, ging ein Regenschauer nieder. Ich bummelte anschließend gleich zurück zum Stellplatz, bevor ich noch nass wurde. Unterwegs noch ein paar Regentropfen, die aber keinen großen Schaden anrichteten. Später machte ich noch mit dem Fahrrad eine 10-Kilometer-Runde um den Aasee herum. Danach hielt ich mich auf dem Stellplatz auf und lies den Tag gemütlich ausklingen. Tagesetappe: 28 Kilometer Gesamtstrecke: 515 Kilometer Die Tagesetappe zum nachschauen: --> Link Der Stellplatz in Bocholt: WOMO-Park Bocholt Uhlandstraße 39 46397 Bocholt Der --> Link zur Homepage des Platzes Kosten: 10,- €/Nacht Strom: am Münzautomaten → 0,70 €/kwh WC-Nutzung: 0,50 € Dusche: 1,- € Anmeldung im Büro von 18.00 bis 20.00 Uhr oder „Selbstanmeldung“ per Umschlag an der Info-Tafel Zugang zu den Sanitärräumen über Zahlencode an der Tür ( erhält man bei Anmeldung im Büro ) ein paar Fotos vom Stellplatz: Alle, die jetzt auf die nächste Etappe warten, muss ich leider um Geduld bitten. Jetzt dauert es erst ein paar Tage, ich muss erst den Text weiterschreiben und die Fotos bearbeiten. Bis demnächst hier an dieser Stelle. Sehr schön, vielen Dank für's Mitnehmen, bin mal gespannt wie es weitergeht. Viele Grüße Michael Tag 9: Montag, der 28. August 2023 Es war ziemlich laut an diesem Morgen im Umfeld des Stellplatzes am Bocholter Aasee. An der Durchgangsstraße fanden Bauarbeiten statt, die den Geräuschpegel zusätzlich zum Fahrzeugverkehr steigen ließen. Den Tag verbrachte ich am Vormittag auf dem Stellplatz, „chillen“ war angesagt. Man(n) hat ja schließlich Urlaub! Nach einem selbstgemachten Mittagsmahl stieg ich auf mein Fahrrad und strampelte die aufgenommenen Kalorien wieder ab. Zuerst noch einmal um den schönen Aasee herum. Im Stadtgebiet von Bocholt fuhr ich am Flüsschen Aa entlang. Ganz in der Nähe des Stellplatzes, eigentlich in direkter Nachbarschaft, findet man ein Industriemuseum, das Textilwerk Bocholt. Ein Gebäudekomplex aus rotem Ziegelstein mit imposant hohem Schornstein. Ein paar Schienenfahrzeige, eine Eisenbahn-Drehscheibe, sowie ein altes Stellwerkbüro ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Der Radweg am Flüsschen entlang lässt sich ganz bequem fahren; irgendwann blickte ich in einen dunkler werdenden Himmel, hörte in der Ferne ein Donnergrollen. Ich überlegte kurz und drehte den Drahtesel um. Nein, nass werden wollte ich nicht unbedingt. Also, kehrt Marsch!, zurück zum Stellplatz. Die ersten Regentropfen fanden den Weg auf den Planeten Erde, nicht ergiebig und noch zu überzählen. Bald war der Himmel wieder heller geworden, ich stoppte noch einmal in Bocholt und machte eine größere Rastpause. Dann beendete ich die Radtour mit einer weiteren Runde um den Aasee herum. Zu schön kann man den ruhigen Radweg fahren. Zurück auf dem Stellplatz kam sogar die Sonne wieder heraus und ich konnte noch vor dem Wohnmobil sitzen. Leider hatte ich an diesem Tag wieder einmal nur ganz wenige Fotos geschossen. Wie klein doch unsere riesige Welt ist, zeigte sich bei einem Gespräch mit den Stellplatznachbarn aus Ahaus. Er, der Mann, war in seiner Bundeswehrzeit keine 30 Kilometer von meinem Zuhause in „meiner“ Kreisstadt Northeim in der „Scharnhorstkaserne“ stationiert. Eine weitere Übernachtung verbrachte ich auf dem Stellplatz in Bocholt. Tag 10: Dienstag, der 29. August 2023 Am nächsten Morgen hieß es wieder einmal „Fertig machen zur Weiterfahrt!“ und ich setzte meine Reise fort in Richtung Osten, der Heimat entgegen. Zunächst stattete ich dem neuen „Fritz Berger-Freizeitmarkt“ in Bocholt einen Besuch mit verbundenem Einkauf ab. Ein paar wohnmobilspezifische Dinge landeten im Einkaufswagen. Ein Rundgang durch die große Ausstellungsfläche des Caravan-Centers Bocholt vertrieb ein wenig die Zeit. Wohnmobile mehrerer Hersteller waren ausgestellt. Dann ging es weiter auf meiner Reise. Über Borken erreichte ich das nächste Etappenziel, Haltern am See, gegen 12:30 Uhr. Auf dem Stellplatz am Hallen- und Freibad stellte ich das Wohnmobil ab und bezahlte den Obolus für 2 Übernachtungen am Parkscheinautomaten. Nach dem Bezahlen wird der Stellplatz auf einer Anzeigetafel als „belegt“ angezeigt und kann von später ankommenden Fahrzeugen nicht belegt werden. Erst, wenn die Abreisezeit erreicht ist, oder der Platz vorzeitig als „frei“ gemeldet wurde, kann der nächste Nutzer diesen Platz wieder verfügen. Okay, Haltern wartet auf mich und ich mache mich auf den Weg. Der Stellplatz liegt etwas außerhalb des Ortes, dafür aber wiederum unmittelbar am Stausee. Im hinteren Bereich des Geländes um das Freizeitbad grenzt der Stellplatz an die Hauptstraße. Leichte Störungen durch Verkehrslärm ist nicht auszuschließen. Der Fußweg ins Zentrum dauert etwa 15 Minuten, dann ist man mittendrin im Getümmel. Ein historisches Rathaus mit Glockenspiel, Einkaufsstraßen mit vielerlei Geschäften und Restaurationsbetrieben findet man in Haltern. Ein paar Fotomotive: Ein kleines Städtchen mit Charme. Ein Eis auf die Hand gönnte ich mir als Nachmittagsmahl. Dann ging ich zum Stellplatz zurück und bereitete mich auf das Abendessen vor; es wurde gegrillt und ich konnte sogar noch vor dem Mobil in der Sonne sitzen und die Bratwürstchen essen. Später zog ich mich ins Fahrzeug zurück. Tagesetappe: 65 Kilometer Gesamtstrecke: 580 Kilometer Die etwa gefahrene Strecke auf der Straßenkarte: --> Link Stellplatzinfo: Stellplatz Haltern am See, Hullerner Straße 45 – 49 45721 Haltern am See Der Link zur Stellplatz-Homepage: --> Link Der Stellplatz liegt im hinteren Bereich des Spaßbades „Aquarell“, etwa 30 parzellierte und markierte Stellplätze stehen den Urlaubern zur Verfügung. Untergrund aus Gras oder teilweise auch Schotter, Fahrspuren befestigt mit Rasengittersteinen. Kosten: 12,50 €/Nacht, zahlbar am Parkscheinautomaten mit Karte oder Münzen Stromentnahme über Münzautomaten WC-Nutzung kostenlos, Duschen soll laut Aushang im Freizeitbad möglich sein, Ver- und Entsorgungsanlage am Platz vorhanden Der Stellplatz im Bild: ] Sehr informativ, dein Reisebericht, danke dafür! :) Was mir jedoch auffällt, deine Bilder sind fast alle schief, neigen fast alle nach rechts! Das tut mir als schon ein bisschen weh, beim Betrachten. :) Tag 11: Mittwoch, der 30. August 2023 Mein Urlaub ging langsam zu Ende; der vorletzte Tag dieser Reise begann recht freundlich und sonnig bei Temperaturen um 20 Grad. Ich nutze das Wetter für eine Radwanderung um den Halterner Stausee. Unmittelbar an der Straßenkreuzung beginnt der Einstieg in die Radstrecke. Eine kleine Wohnsiedlung durchfährt man und schon ist man in der Natur und am See. Ein schöner Rad- und Wanderweg führt um den See herum, meist durch Waldgebiet und abseits von den Verkehrsstraßen. Teilweise wurden am Wegrand junge Bäume gepflanzt und durch Patenschaften finanziert. Entlang des Wanderweges laden zahlreiche Ruhebänke zur Rast und Ausblick auf den See ein. Zugang zum Stausee besteht leider nur an ganz wenigen Stellen; die Talsperre wird als Trinkwasserspeicher für Teile des Münsterlandes und des Ruhrgebietes genutzt. Baden ist untersagt, eine Nutzung für Bootssport ist teilweise möglich. Ein Passagierschiff namens „Möwe“ bietet 90-minütige Rundfahrten auf dem See an. Einige Segelboote liegen in der Hafenmarina und der Kleinkapitän kann Tret- oder Ruderboote mieten. Eine Runde um den Stausee ist etwa 10 Kilometer lang und kann mit anderen Wanderwegen kombiniert werden, für den Durst und Hunger stehen Imbissbuden oder Restaurants bereit. Mein Rundweg wurde gegen Ende von dunklen Wolken am Himmel begleitet und als ich noch etwa einen Kilometer vom Stellplatz entfernt war, begann es zu regnen. Schnell trat ich in die Pedale und erreichte das Wohnmobil noch halbwegs trocken gegen 12.30 Uhr. Nicht mehr trocken war aber der Rest des Nachmittags in Haltern am See. Nun, mir war´s egal! Es war der letzte Urlaubstag und ich hatte auf dieser Reise schon so viele Sonnen- und Hitzetage, jetzt durfte es auch gern mal "Schietwedder" sein! Ich nutze den Regen für ein paar gemütliche Stunden mit Lesen oder Fernsehen. Ein ganz besonderes "Gespann" hatte abends den Stellplatz erreicht und viele Blicke auf sich gezogen. Tag 12: Donnerstag, 31. August 2023 Ja, nun ist es leider wieder soweit, der letzte Reisetag war schon wieder angebrochen und für meine letzte Etappe dieser Tour startete ich an diesem Morgen dann von Haltern am See in Richtung Heimat. Mein frei werdender Stellplatz war schon heiß begehrt, der Nachnutzer wartete bereits. Zunächst auf der Bundesstraße B 58 ging es ostwärts über Lüdinghausen und Ascheberg zur Autobahn A 1 und hier dann in südlicher Richtung bis zum „Kreuz Dortmund/Unna“. Und vor dem Kreuz hatte ich dann auch gleich den ersten Stau des Tages, zähflüssiger Verkehr hieß es im Autoradio. Weiter ging es auf der A 44 Richtung Kassel. Der nächste Stau ließ auch gar nicht lange auf sich warten, bereits in Höhe Werl musste ich mich schon wieder im STOP-AND-GO-Modus fortbewegen. Ich bekam Hunger und steuerte die Rastanlage „Soester Börde“ an, Henkersmahlzeit; die letzte Mittagspause dieser Reise. Dann ging es auch langsam in heimatliche Regionen. Über die letzten Kilometer Autobahn erreichte ich Warburg, hier fuhr ich ab und wie auf dem Hinweg, steuerte ich auch jetzt Richtung Wesertal. Beverungen war bald hinter mir und der Solling vor mir. Es ging noch einmal durch die Höhenlagen des Solling und dann rollte ich langsam in die Heimat. Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr erreichte ich meinen heimatlichen Stellplatz im Leinetal in Südniedersachsen. Meine Reise war zu ende, der Urlaub vorbei. So etwa bin ich an diesem Tag gefahren: --> Link Am Ende zeigte der Kilometerzähler 847 Kilometer an, damit war die letzte Etappe 267 Kilometer lang. Ich hatte auf dieser Tour wieder viel gesehen, Neues und Bekanntes. Der warme bis heiße Spätsommer hatte die Orte meiner Reise fest im Griff, es war zum Teil noch an oder sogar über 30 Grad und der „gelbe Planet“ strahlte in ganzer Kraft. Es waren schöne Tage, nur musste ich mich dem Wetter geschlagen geben im Bezug auf Aktivurlaub. Aber das war mir auch recht, man muss auch mal „relaxen“. Ich hatte es ja erwähnt, daß ich meine vorgeplante Reiseroute nach einem Gesundheitsproblem meiner Tante abgeändert hatte. Nun, inzwischen ist meine Tante nach zwei Wochen im Krankenhaus und danach drei Wochen „Kurzzeitpflege“ in einem Seniorenheim eingezogen. Es war dann wohl doch ein Schlaganfall, in Verbindung mit dem Sturz zuhause. Ob es in zeitlicher Nähe einen Zusammenhang gibt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls geht es ihr inzwischen den Umständen entsprechend gut. Sie ist 87 Jahre alt und hat bisher noch allein zuhause gelebt, von Bekannten betreut. Jetzt wird sie im Seniorenheim umsorgt. Als im März 2016 ihr Ehemann verstorben war, war ich auch gerade im Wohnmobil unterwegs, damals an der Nordseeküste in Horumersiel. Das kam mir in den Tagen am Rhein gleich in den Sinn. So, liebe Leser dieses Reiseberichts, jetzt kennt ihr auch diese Geschichte und ich bin mit meinen Erzählungen am Ende. Das war für diese Saison auch schon die letzte Reise. Ich wünsche Allen einen schönen Herbst und einen schönen Winter und hoffe, das es im nächsten Jahr wieder neue Abenteuer gibt. E N D E Schöner Bericht, schöne Fotos ... :gut: Bin gern mitgefahren ... :dankeschoen: Moin Frank! Danke schön! Auch in bin gerne wieder mitgefahren. Weiter so! Munterholln! Hartmut Ein herzliches Dankeschön an meine Stamm-Mitfahrer Hartmut und Wolfgang. Ich freue mich sehr, daß Ihr wieder mit an Bord ward. :)
Hallo Hans, auch an dich richte ich ein Dankeschön für die Rückmeldung! :) Das mit den "hängenden" Fotos ist mir so noch nicht aufgefallen, habe ich noch gar nicht drauf geachtet. :eek: Ich habe auf dieser Reise im Gegensatz zu anderen sehr wenig fotografiert und fast alle Bilder nur mit dem Smartphone gemacht. Die Kamera blieb mit nur 28 Fotos fast arbeitslos. Hallo Frank! Dein Reisebericht ist wirklich toll, meine Frau hat den gerade auch gelesen und findet den auch toll. Das mit den Bildern sollte nur ein Hinweis sein und ist keinesfalls irgendwie abwertend gemeint! Guten Morgen lieber Frank. Ich war natürlich auch, zumindest etappenweise, dabei. Hatte aber viel zu tun und in den letzten Tagen nur sporadisch Internet. Danke für den schönen Bericht. Er erinnerte mich daran, dass wir früher so oft in dieser Gegend waren und nun schon seit Jahren nicht mehr. Sollten wir was dran ändern. Aber es gibt ja so viele Gegenden, wo man hin möchte. Danke dir also, dass du mich mal wieder erinnert hast. Schloss Moyland wollte ich immer mal von innen sehen. Da gibt es Kunstaustellungen die mich sehr interessieren. Und auf dem Stellplatz haben wir vor Jahren super geschlafen.
Alles gut, Hans! Ich habe es nicht als Abwertung aufgenommen! Ich gelobe Besserung ... beim nächsten Mal :eek:
Hallo Lena, ich hatte dich irgendwie schon vermisst! :eek: Seitdem "unser" Reiserätsel in In- und Ausland so eingeschlafen ist, haben wir ja kaum noch Kontakt. Jetzt bin ich beruhigt. Ja, man hat irgendwie viiiel zu wenig Urlaub im Jahr! :D Wie soll man denn da alle sehenswerten Orte kennenlernen? Und ihr als Rentner habt ja eh zu wenig Zeit zum Reisen! :eek: Dankeschön für deine Rückmeldung! Apropos Reisen... wann gibt´s denn mal wieder einen Reisebericht von Hans-Werner und dir? Ja, Frank, die Ratespiele vermisse ich auch. Sie machten aber mit den Hilfsmitteln, die nun angewendet werden können, keinen Spaß mehr. Sehr schade, aber alles ist irgendwann mal zu Ende. Vielleicht findet ja Jemand mal ein Spiel, bei dem kombinieren und raten gefragt ist, ohne dass Go..le gleich die Antwort ausspuckt. Hans-Werner hat vor längerer Zeit schon einen Italienbericht geschrieben, aber mangels Zeit hier noch nicht eingestellt. Den neuesten Frankreichbericht hat er angefangen, wir haben uns dann aber entschlossen, noch ein paar Tage wegzufahren. Also in nicht allzu langer Zeit gibt es wieder was zu lesen. Genieße den arbeitsfreien Feiertag
Aber schön war´s und Spaß hat´s gemacht! :ja: Und man hat sehr, sehr viele Anregungen erhalten. Aber mit diesen Hilfsmitteln und den "klugen" Kommentaren einiger weniger Mitspieler hat es mir dann auch keinen Spaß mehr gemacht.
Na, da bin ich dann wieder mit dabei! :) der Vorteil wenn man zu spät kommt, wie hier beim Reisebericht, ist, ich kann den ganzen Bericht auf einmal lesen! Danke für den wieder interessanten Reisebericht. Schade, daß du die Reise nicht so durchführen konntest, wie geplant. Doch es hat mal wieder gezeigt, Deutschland hat so schöne Gegenden die zu besuchen sich wirklich lohnt! Hallo Ines! Vielen Dank, dass du auch wieder mitgefahren bist. Da du nun den Bericht in vollem Umfang gelesen hast, darfst du nun auch ausruhen! Ja, unser Deutschland ist ein tolles Reiseland! :) ... aber ich hätte auch gern mal in den Niederlanden ein paar Abenteuer erlebt. Obwohl, bei den warmen Temperaturen wäre das Besichtigungsprogramm wahrscheinlich auch recht überschaubar verlaufen. :) |
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