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Ich habe ein 220V Ladegerät mit 20A Ladeleistung für Lifepo4. Da will ich nun einbauen. Kann man das Ebl99 Ladegerät ( mit Gel Einstellung) weiter dranlassen oder sollte das deaktiviert werden? Das kann man dran lassen. Die "regeln" das untereinander, wer lädt und wer nicht. Wenn Du noch eine PV und somit einen Solarregler hättest, dann würde der ja auch zusätzlich laden. Gruß Axel
im Prinzip schon, aber viele Ladegeräte gehen in der GEL-Einstellung bis zu 15 Volt hoch und das ist für eine LiFePo4 zu viel.
"Viele"? Also alle meine Ladegeräte (inkl. Booster und Solarregler) haben bei "Gel" immer eine niedrigere max. Spannung als bei Blei oder AGM. Max. sind das 14,4V. Das wäre auch für LiFePO völlig ok. Gruß Axel
Hallo, ich hatte vor LiFePO4 immer Gelbatterien, immer war die Spannung bei max. 14,4V also ideal für LiFePO4. Auch habe ich am Anfang beim neuen Wohnmobil die LiFePO4 als Hybrid mit der vorhandenen AGM betrieben (also beide gleichzeitig) auf Stellung "Gel" und es waren nie mehr als 14,4V!
Wenn Du eine Möglichkeit hast, die Ladefunktion des EBL zu deaktivieren, würde ich das tun. Nicht nur wegen der höheren Spannung, da würde vermutlich das BMS vorher eingreifen und einen Riegel vorschieben (was Dir auch nichts bringt, da es dann auch nicht lädt). Da ist aber die Bedienungsanleitung bzw. Datenblatt Deines EBL sicher aussagekräftig, was die Spannungen in den verschiedenen Profilen angeht. Auch wenn es vielleicht trotzdem gehen mag, würde ich es nicht machen. Hintergrund: ein Ladegerät funktioniert nach dem Prinzip, dass es mit einer Spannung lädt und in gewissen Zyklen die Ladung für einen sehr kurzen Zeitraum unterbricht, die Batteriespannung (ohne Ladespannung) misst und dann weiterlädt (oder eben auch nicht). Für eine Bestimmung der Phasen der Ladekennlinie ist es also wichtig, dass das Ladegerät feststellen kann, ob die Batterie wirklich Ladung braucht. Lädt in dieser Zeit ein zweites, nicht mit dem ersten synchronisiertes Ladegerät, könnte die Spannung falsch erkannt werden und das Ladegerät könnte der Meinung sein, es sei jetzt eine andere Phase notwendig als es tatsächlich der Fall ist (da die Spannung vom anderen Ladegerät, aber nicht von der Batterie selbst kommt). Je nach Ladegerät kann es auch Geräte geben die das trotzdem irgendwie erkennen. Ich habe mich dagegen entschieden, zwei Landstrom-Ladegeräte zu nutzen und mein CBE 516 deaktiert, bei mir lädt nur noch der Multiplus. Nicht zuletzt, weil ich dort die Ladeleistung besser einstellen kann, gerade in Situationen mit schwacher Landstromversorgung praktisch. De facto lädt bei mir allerdings zu 99% Solar den Akku, und dort sind drei Victron SmartSolar über Bluetooth miteinander verbunden und steuern die Ladephasen gemeinsam, damit nicht einer aus der Reihe tanzt. Moin, so ist das, jeder wie er glücklich wird... Ich habe 3 verschiedene 230V Lader paralel im Einsatz: Schaudt EBL mit 18A Ctec mit 25A Fraron mit 50A Dann kommt noch der SR dazu und die Lima. Macht also 5 verschiedene häufig total gehypte "Ladekennlinien". Die tanzen alle ihren eigenen Tanz und wenn die Musik zu Ende ist, herrschen 14,4V am Li-Akku. Das einzige was alle gemeinsam haben, ist die Ladeschlussspannung. Wann die einzeln ein- oder aussteigen oder was die auf der Tanzfläche veranstalten ist mir völlig wurscht und meinem Akku auch... Hätte ich einen Multiplus mit traumhafter Ladeleistung, wäre das sicher anders, und die Einzelgeräte ständen zum Verkauf... Gruß Thomas Bei uns EBL Calira 20/30 läd max.mit 20Ah, wird aber kaum zum Laden gebraucht. Während der Fahrt die Lima da fliessen am Anfang bis 20 Ah aber meist nur einstellig. Stehen wir liefert unser 100 W Solarkoffer meist bis ca. 50+ Watt sehr selten mal 70 W. Der hängt an einen Votronik 140 SR Duo. Wir haben aber nur einen geringen Stromverbrauch. Im Sommer mit unsere 132 Lifepo4 Kapazität im Überfluss.
Thomas. Thomas. ein Satz der den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Besser kann man das nicht erklären. Dafür an Gutn. Franz 20A 132Ah RK Solar gibts bei mir nicht da kein Platz auf dem Dach. Es geht also nur Ladung über die beiden Landstromladegeräte oder über die 200A Lima. Um die Lima voll ausnutzen zu können werde ich wohl eh noch nen Ladebooster bzw. ne dickere Verkabelung zwischen den Akkus brauchen. Keine "intelligente" Lima da Euro 6B. ( zum Glück) :mrgreen: Es ging mir darum das sich die Ladegeräte nicht gegenseitig stören. Ich habe das Ladegerät jetzt mal rein gehängt. Ich habe die Lifepo4 erstmal mit dem Wechserichter ein bisschen runtergenuckelt um zu sehen wie die Ladung der beiden Ladegeräte läuft. Wenn beide Ladegeräte aktiv sind fließen da 38A am Landstrom rein. Was ja genau passt 20A der neue Lader und 18A das EBL 99 Ich habe bei Schaudt nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass ich das EBL99 problemlos mit LiFePo betreiben kann in der Gel Stellung. Auch das Zusatzladegerät LAS 1216 von Schaudt auf Gel. Dazu wurde empfohlen einen Booster WA 121525 einzubauen. Das habe ich alles gemacht und es funktioniert prima. Der EBL 99 liefert lt. BDA 14,3/13,8 V. Die ABS-Dauer ist bei GEL mit 8 Std. sehr lange, BLEI mit nur 1 Std.ist der bessere Kompromiss. Die LIFE freut sich über alle unterschiedlichen Lader und das korrekt eingestellte BMS schützt ggfs. falls notwendig vor Überspannung oder zu hohen Strömen. Da der TE kein Solar hat, soll er daher jede Gelegenheit an der Steckdose nutzen. Natürlich kann man bei vollem Akku die Lader auch abstellen. Zusammende Empfehlung: EBL 99 auf Blei/Säure 14,3/13,8V ABS.Z 1 Stunde und den LiFe-Lader zusätzlich parallel betreiben Helmut Das habe genau so gemacht. :top: Ich werde jetzt die Ladung während der Fahrt beobachten und dann entscheiden ob Ladebooster oder nicht. Die Lima sollte mit 200A stark genung für sowas sein.
Beachte bei deinem Ladecheck mit der LIMA, dass während der Fahrt ggfs. ein AES-Kühlschrank auf 12V umschaltet und dann zwischen 15 und 20 A „abzweigt“. Bei „Stromnot“ stelle ich daher den Kühlschrank (Crashsensor vorhanden) vorübergehend fix auf GAS. Helmut
Vergiß das mit dem Ladebooster, und lege stattdessen ein weiteres dickes Kabel, schaltbar (Relais D+ gesteuert und Schalter), von der Starterbatterie zur Boardbatterie. EBL dabei umgehen. Dann fließt ein deutlich höherer Ladestrom. Bei mir fast 60 A Gruß Joachim
Auch ne Idee und deutlich billiger :top: Sicherungen an beiden! Batterien nicht vergessen
Selbstverständlich ;D
Die Sicherung schützt das Kabel und soll dem Querschnitt entsprechend dimensioniert sein, wozu auf einer Leitung 2 Sicherungen? Helmut (lerne gerne dazu ;) )
Beide Seiten des Kabels sitzen auf einem ungesichertem Plus-Pol mit der vollen Abgabeleistung der jeweilgen Batterie. Da ist richtig Leistung drauf! Deshalb auf jeder Seite eine Sicherung. Naturlich dem Querschnitt entsprechend Dimensioniert. Sonst sorgt eine defekte Isolation bei Massekontakt für einen ungeahnten Funkenflug bis die Batterie leer ist, das Kabel weggebrannt ist, oder die Batterie explodiert ist. Gruß Joachim
Und ich bin der Meinung, das du das BMS vergessen hast. Das dreht dir den Saft im Kurzschlussfall so schnell ab, ca 300 müsec. Das keine Sicherung so schnell ist. Aber Fehler ist es trotzdem keiner mit den Sicherungen. Franz
1. Die Starterbatterie wird Blei sein, also kein BMS 2. Der Kuzschluß/der Fehler muß nicht so groß sein, daß die Kurzschlußerkennung anspricht (irgendwo oberhalb von 200 A je nach BMS) aber oberhalb von 50 A (je nach dem wie abgesichert ist). Das reicht ggf. aus, um das Kabel zum schmoren/brennen zu bringen. Wie Du immer sagst, das BMS ist eine Sicherungseinrichtung, die normalerweise nicht eingreifen sollte, deshalb die 2 Sicherungen. Gruß Joachim Jede zusätzliche Verbindung macht aber einen Übergangswiderstand Helmut
Dann schlage ich vor, daß Du auf alle Sicherungen verzichtest. Brandschutz wird überbewertet! Gruß Joachim
Das ist kein guter Rat, nicht nachmachen ! Helmut
Wie bei allem muss man halt Nutzen und Nachteile gegeneinander abwägen! Du scheinst diesem Grundsatz aber anscheinend nicht zu huldigen. Gruß Andreas Na Andreas, mal wieder um des schreibens willen, einen Kommentar mit einem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat abgegeben? Hier das Zitat im Zusammenhang:
und mein Antwort darauf:
Was Deine Unterstellung:
angeht, geht bei mir Sicherheit vor, ich hoffe mal, daß es bei Dir genauso ist. Nach meinem Kenntnissstand ist es so, daß jedes spannugsführende Kabel mit einer zum Querschnitt passenden Sicherung zu sichern ist. Eine Verbindungsleitung zwischen zwei Batterien ist dementsprechend auf beiden Seiten abzusichern! Worst Case: Fehler an der Verbindungsleitung, beide Batterien liefern was sie können, bis die Sicherungen greifen, oder das Kabel in Flammen aufgeht. Hatten wir neulich schoneinmal --> Link Wie dem auch sei, ich bin hier raus. Gruß Joachim Da kommen selbstverständlich zwei Sicherungen rein weil halt von beiden Seiten Strom fließen kann. Ich kann mir nicht vorstellen das der Übergangswiderstand an den Sicherungen bei ordenlicher Vercrimpung so hoch ist das es mehr als Handwarm bei sagen wir 50A wird. Viel mehr wird da auch bei leerer LIfepo4 nicht von der Lima kommen vermute ich mal. Das BMS ist dann halt die dritte Sicherung. #### Chrisianf ##### Hallo Christian Ich habe dir eine PN Geschickt. Gruß Jörg |
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