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Bin seit Sonntag Nacht wieder zurück nach 2 Wochen Bretagne Urlaub. Es war toll trotz dem wechselhaften Wetter. Die Bretonen sprachen von winterlichen Temperaturen wie seit 50 Jahren nicht mehr. Aber das Meer und die Bretagne sind bei jedem Wetter eine Reise wert. Das war jetzt unsere dritte Fahrt dorthin und die zweite im Sommer, aber ganz sicher nicht die letzte. Hallo Karin,
dann kann ich dich ja glatt ein bischen neidisch machen, dass wir unsere Tour noch vor uns haben :wink: Für uns ist es nach 2006 das zweite Mal und ich bin schon ganz zappelig bis es am 14. endlich losgeht. Aber bis dahin hat das Wetter ja noch die Chance sich etwas zum besseren zu stabilisieren. Gibts denn auch Bilder zu bewundern? ja, es gibt Bilder zu bewundern, sind noch in Arbeit, aber werde dann ein paar davon hier reinstellen. Sind leider halt auch Regenbilder dabei ;-) Ferien in der Bretagne vom 18. 6. bis 30.6.07
Wir wollten diese Sommerferien gemeinsam mit meiner Cousine aus Dresden und ihrem Mann verbringen. Da wir ihnen schon oft von der Bretagne vorgeschwärmt hatten und sie auch mal dorthin wollten, beschlossen wir uns dort zu treffen. Sie wollten sich für diese Zeit ein WOMO mieten. Als Treffpunkt wurde der Pointe de Roche-Torin bei Bas Courtils in der Nähe des Mont St. Michel abgemacht. Diese Stelle kennen wir noch von unserem Bretagneurlaub im Februar 2005. Montag, den 18. Juni 07 Nach dem Frühstück luden wir die letzten Sachen in den Bus und dann gings los. Da wir seit kurzem ein Navi besitzen, beschlossen wir, uns ganz darauf zu verlassen. Gleich im nächsten Dorf landeten wir in einer Sackgasse. Wir kennen uns da zwar aus, aber es hätte ja sein können, dass es da eine unbekannte Abkürzung gibt :) Danach klappte aber alles bestens. Da die Dresdner erst 2 Tage später los konnten, wir also erst am Donnerstag aufeinander treffen würden, hatten wir genug Zeit für die Anreise. Wir wollten es ruhig in 3 Etappen angehen und keine Autobahnen nehmen. Über Altkirch fuhren wir nach Belfort und dort auf die N 19. Ihr folgten wir bis Bar sur Aube, wo wir kurz nach dem Ort einen schönen Platz für Freisteher direkt am Fluss fanden. Wir waren dort ganz alleine und so konnten die Hunde nach der heissen Autofahrt ( der Bus hat leider keine Klimaanlage) nach Herzenslust toben und baden. Dienstag, den 19. Juni 07 Den nächsten Morgen begannen wir gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück direkt am Wasser. Danach gings dann weiter auf der N 19. Wir waren sonst immer nach Karte gefahren und hatten Paris weiträumig umfahren. Aber dieses Mal liessen wir das Navi bestimmen. Und es führte uns von der N 19 bei Provins hoch zur N 4 und darauf durch die Aussenbezirke von Paris auf die N 12 vorbei an Versailles. Es war früher Nachmittag und die Strassen entsprechend voll. Wir schafften in der Stadt in einer Stunde immerhin 13 km :wink: Auf der N 12 fuhren wir noch bis Verneuil sur Avre, dort bogen wir rechts auf die D 840 und nach ca. 6 km kamen auf der linken Seite 2 kleine Seen. Gleich vor dem ersten bogen wir links ab und fanden am Ende des Sees einen idyllischen Platz wieder ganz für uns alleine. Ein Bauer mähte dort gerade das restliche Gras und wir fragten vorsichtshalber nach, ob ein Übernachten hier für eine Nacht möglich sei. Da wir nicht angeln wollten war das gar kein Problem. Am Abend ging noch ein starkes Gewitter nieder, aber danach war die Luft endlich mal wieder so richtig angenehm kühl. Mittwoch, den 20. Juni 07
Der Morgen begann wolkenverhangen und kühl, aber nach dem Frühstück klarte der Himmel auf und es wurde wieder sonnig und warm. Wir fuhren auf die N 12 zurück in der Annahme wir würden auf dieser weiter geleitet. Aber das Navi lotste uns auf die N 26 über l’Aigle nach Argentan und von dort auf die N 158 bis Falaise. In Falaise wurde die N 158 vierspurig bis hinauf nach Caen, wo wir auf die A 84 Richtung Rennes auffuhren und dieser bis zur Ausfahrt Nr. 34 folgten. Nun brauchten wir nur noch auf der D 313 die wenigen Kilometer bis zum Pointe de Roche-Torin, unserem Treffpunkt am nächsten Tag zu fahren. Nur ein WOMO stand da und einige wenige PKW von Spaziergängern. Zuerst machten wir einen ausgedehnten Spaziergang mit den Hunden, danach machten wir es uns vor dem Bus gemütlich und liessen den Tag ruhig ausklingen. Die Stelle sieht noch genau so aus wie wir sie von vor 2 ½ Jahren in Erinnerung haben. Von hier aus hat man eine wunderschöne Sicht auf den Mont St. Michel und ausgedehnte Wiesen bieten viel Platz. Donnerstag, den 21. Juni 2007
Der Tag wurde sehr ruhig und erholsam. Die Dresdner wurden erst am späteren Nachmittag erwartet und so konnten wir am Morgen einen langen Spaziergang machen. Das Wetter war sehr wechselhaft, Regen wechselte mit Sonne, aber die ganze Zeit ging ein starker Wind. Gegen 18.00 Uhr kamen die Dresdner an, nach 1500 km Fahrt und 19 Stunden unterwegs. Am Abend grillten wir und vor dem kalten Wind flüchteten wir dann in ihr WOMO, einem tollen Fiat Ducato boxstar Knaus. So ein WOMO könnte ich mir gut vorstellen, nicht zu gross, aber alles drin, was man braucht und sehr viel Platz. Na, irgendwann mal, wenn der Geldbeutel es zulässt. Solange muss der alte Bus noch halten. Aber träumen kann man ja schon mal davon :) Hallo Alsace,
wunderbare Bilder und ein toller Bericht. Besonders die Erlebnisse mit dem Navi haben mir gefallen. Ich kenne auch die Situationen, wo das Navi mich manchmal falsch leiten möchte und ich es aber besser weiß. Wenn ich dann einen anderen Weg fahre, schimpft Rita, so habe ich die Stimme vom Navi getauft, mit mir. Nach einiger Zeit gibt sie aber nach und berechnet den Weg neu. Selbst wenn ich kein Navi nutze, kommen jetzt aber die gleichen Sprüche vom Beifahrersitz, von wegen "Achtung" (ich bin etwas zuschnell) oder "jetzt rechts abfahren". Denn meine holde Aretousa fühlt sich als Beifahrer entthront (Mensch was ein schwieriges Wort) und ist erbitterter Gegner von Rita und ihren Tourenplanungen. Hans-Werner wir hatten noch so ein tolles Erlebnis mit dem Navi in der Bretagne. In Lannion verlor es irgendwie die Orientierung. Nachdem wir 3 x den gleichen Supermarkt umrundet hatten :-o nahm ich die Karte in die Hand und lotste uns aus der Stadt raus.
Morgen gehts weiter mit dem Bericht. Gute Nacht! Ich sags ja immer: Lass die Tante schwätzen, ich guck auf meiner Karte und seh genau, wo wir grad sind :D Da wir ja sehr bal auch in diese Richtung aufbrechen, warte ich schon gespannt auf die Fortsetzung deines Berichts, der sich übrigens toll liest. :!:
Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass die Navis alle immer und grundsätzlich Frauennamen bekommen? Warum nur? :mrgreen: Nur weil die Navis wahrscheinlich meißtens ne Frauenstimme haben. Das hängt vielleicht damit zusammen, daß die Industrie den Mann, als üblichen Fahrer, nicht verwirren will und ihm die Frau, die übliche Beifahrerin, zur Seite stellt. Mit ihr kann er dann weiter steiten und tut was für sein Ego, indem er einfach anders fährt, als ihm gesagt wird und die Frau muß nachgeben. Ist das jetzt frauenfeindlich ? Sollte es aber nicht sein!
Im Urlaub wird aber sicher bei uns weiterhin nur mit Karte gefahren. Navi nur bei langen Überlandfahrten mit häufigen Autobahnwechseln. Gerade in Frankreich gibt es ein Verirrspiel mit den Endpunkten der As und Ns, wo man schon manchmal am suchen ist, da diese viel weiter weg liegen, als man selbst fahren möchte. Hans-Werner Endlich mal wieder ein Bretagne-Reisebericht. Fein Karin, da freu ich mich auf die Fortsetzung :) Wir waren im Frühjahr dort und sind nur ungern wieder heim gefahren. Im Herbst geht es übrigens in's Elsass - mag sein, dass ich Dich dann noch mal ein wenig mit Fragen nerve. Danke Alsace für den tollen Bericht..... fertig lesen werde ich ihn wohl vor meinem Urlaub nicht können, denn ab Freitag sind wir auch mit zwei Wohnmobilen unterwegs..... wohin wohl ?????
ihr habts erraten ...........Bretagne.......und dies für 5 Wochen..... @ Eva, frage nur, du nervst mich sicher nicht.
@ Joxy, werde mal schauen wie weit ich komme vor Freitag, aber du kennst dich ja viel besser aus in der Bretagne wie ich. Wünsche dir beständigeres Wetter und vor allem mehr Sonne im Urlaub als wir es hatten. Freitag, den 22. Juni 2007
Der Tag begann ruhig und mit Sonne, wir konnten draussen frühstücken und machten das sehr lange und gemütlich. Es gab ja auch viel zu erzählen. Nach dem Zusammenräumen verliessen wir diesen schönen Platz, um uns den Mont St. Michel anzusehen. Es war dort nicht allzu viel los, so dass man sich alles ohne Gedränge anschauen konnte. Danach fuhren wir zum Menhir de Champ-Dolent, den wir uns zwar beim letzten Mal schon angesehen hatten, aber für Lutz und Margit war es ja was neues. Wir konnten dort schön picknicken, die Sonne schien gerade und verlockte dazu. Auf der Weiterfahrt zum Pointe du Grouin regnete es in Strömen, aber als wir dort ankamen, verwöhnte die Sonne uns wieder. So konnten wir zum Aussichtspunkt vorlaufen und die wunderschönen Ausblicke geniessen. Als nächster Punkt stand St. Malo an, wir liefen über den Strand und schauten uns die Festung von aussen an. In der Stadt selbst verweilten wir nur kurz. Neue Regengüsse prasselten herab und das es inzwischen Abend war, beschlossen wir uns einen Platz zum Übernachten zu suchen. Kurz vor der Stadt hatten wir einen schönen Aussichtspunkt gesehen, ohne Schranke und mit einem grösseren ebenen Standplatz. Dorthin fuhren wir zurück, packten in einer Regenpause den Grill aus und der Wettergott meinte es bis nach dem Essen gut mit uns und hielt den Regen zurück. Zum Abschluss des Abends sassen wir wieder im WOMO, unterhielten uns und spielten Karten bis spät in die Nacht. Dieser Platz für Freisteher ist wirklich wunderschön und man hat gute Sicht auf die Bucht. Es ist ein ebener Grasplatz mit Platz für mindestens 5 WOMO’s und durch eine Hecke abgegrenzt ist noch ein kleinerer Platz vorhanden. GPS Daten: 1° 55’05“ West, 48° 41’ 37“ Nord, Höhe 33 m Samstag, den 23. Juni 2007
Beim Aufstehen war noch alles grau in grau, aber noch während des Frühstücks kam die Sonne raus. Das nutzten wir, um eine schöne Klippenwanderung zu machen. Am Mittag waren wir zurück und weiter gings Richtung Westen. St. Malo und Dinard umgingen wir und fuhren zum Cap Fréhel. Dort machten wir einen Spaziergang zur Capspitze und erfreuten uns an der bunten Pracht der Vegetation dort. Auf der Weiterfahrt entsorgte Lutz auf dem Stellplatz in Caroual bei Erquy und wir füllten unsere Wassertanks auf. Der Stellplatz war ziemlich voll, machte aber auf mich einen sehr trostlosen Eindruck. Weiter gings über le Val-André zu einem uns schon bekannten Platz für Freisteher an dem schmalen Küstensträsschen nach la Cotentin. Kurz vor dem Dorf führt eine Stichstrasse zum Meer mit genügend Platz und einer wunderschönen Aussicht hinüber nach St. Brieuc. Die Zeit reichte noch für einen Spaziergang auf dem Klippenweg, danach wurde der Grill angeheizt und nach dem Essen suchten wir wieder die Wärme im WOMO, denn der Wind hatte wieder aufgefrischt und es war ziemlich kühl geworden. Inzwischen war noch ein WOMO hinzu gekommen, aber es hätten sicher noch 2 – 3 Platz gefunden. GPS Daten: 2° 35’16“ West, 48° 33’54“ Nord, Höhe 23 m hier noch mehr Bilder zum Tag :) Sonntag, den 24. Juni 2007
Nachts trommelte der Regen aufs Autodach und beim Aufstehen regnete es immer noch, was auch leider bis zum späteren Abend anhielt. Das Frühstück fand deswegen drinnen statt und die geplante Klippenwanderung musste leider ausfallen. Gegen Mittag fuhren wir dann weiter. Der Weg führte uns das Küstensträsschen weiter bis wir kurz vor St. Brieuc auf die D 786 trafen und ihr bis nach Lanloup folgten. Ab hier fuhren wir den Circuit des Falaises und kamen zuerst zum Pointe de Minard (2° 55’ 54“ West, 48° 45’ 15“ Nord, Höhe53m) und danach zum Pointe de Bilfot (2° 57’ 03“ West, 48° 46’ 12“ Nord, Höhe 63m). Beides sind wunderschöne Aussichtspunkte und sehr schöne Plätze für Freisteher mit Tischen, Bänken und ausreichend Mülleimern. Aber die Bretagnefahrer unter euch kennen sie ja sicher schon. Bei besserem Wetter wäre die Aussicht sicher noch viel besser und beeindruckender gewesen. Weiter ging es über Paimpol auf der D 789 hoch zum Pointe de l’Arcouest, wo wir erst mal eine Kaffeepause machten in der Hoffnung der Regen würde inzwischen aufhören oder wenigstens nachlassen. Aber es war zu wenig Wind und so hielten sich die Wolken hartnäckig. Nach einem kurzen Spaziergang, schon der Hunde wegen, gings dann wieder los, um einen Schlafplatz zu suchen. Wir fuhren auf kleinen Strässchen zurück auf die D 786, über Lézardrieux bis Tréguier und von dort auf der D 8 hoch zum Pointe de Chateau, wo wir ein Stück westlich davon bei Pors Scaff unseren bekannten Platz vom Februar 05 anfuhren.... ....auch hier hatte sich so gut wie nichts verändert. Leider auch das Halteverbot für WOMO’s ab
22.00 Uhr nicht, aber wir riskierten es. Der Regen hatte kurz nachgelassen, es wurde sogar etwas heller und so konnten wir endlich einen längeren Spaziergang am Meer entlang machen, was nicht nur den 4 Hunden gut tat. Es blitzten sogar ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken, aber kurz danach regnete es wieder. So endete auch dieser Abend im WOMO statt draussen, was aber unserer Stimmung keinen Abbruch tat.
Weil die meist männlichen Fahrer eine weibliche Stimme brauchen die ihnen sagt wo es lang geht. Ähnlich hat das meine bessere Hälfte während meiner Anwesenheit ja auch schon erklärt. Alcace dein Bericht ist klasse- bei uns geht es in 3 Wochen auch wieder in die Richtung Und @joxy- vielleicht sieht man sich........Gut dass wir einen so hässlichen Aufkleber drauf haben :D :D Hallo Alcace,
klasse Bericht. Ich brauche jede Info. Wir waren noch nie in der Bretagne und da kommt dein Bericht uns sehr recht. Bitte weiter schreiben. Bei uns geht es am 4 August in die Richtung und ich kann es kaum abwarten. Volker Super Bericht alsace,
und die schönen Bilder, wir freuen uns schon auf unsere Tour (ab nächste Woche) in diese Ecke, hoffentlich bei etwas besseren Wetterverhältnissen als derzeit. :D danke euch, freu mich dass euch der Bericht gefällt. Leider sind die Bilder teils recht grau, weil sie im Regen aufgenommen wurden. Aber geniessen kann man den Urlaub dort bei jedem Wetter.
wünsche euch viel Spass in der Bretagne Karin Ich finde die Bilder sehr stimmungsvoll- auch grau kann doch was haben. Gräm dich also nicht. Ihr hatte doch trotzdem eine gute Zeit
Lena Montag, den 25. Juni 2007
Der Morgen war sonnig und ziemlich windig, aber Wind ist besser als Regen. Beim Frühstück vorbereiten kam eine freundliche Dame von der Police vorbei und wies mich darauf hin, dass Camping hier nicht erlaubt sei. Mit meiner Antwort, dass wir nach dem Frühstück weiterreisen würden, war sie zufrieden und fuhr weiter. Wir beeilten uns dann auch und folgtem dem schmalen Küstensträsschen über Port Blanc bis Louannec. Ab Perros Guirec fuhren wir auf der D 788 vorbei an des Granits roses bis links der Abzweig auf die D 21 kam. Wir wollten das Dorf der Gallier besuchen und zweigten deswegen von der Küstenstrasse ab. Da es erst um 14.00 Uhr öffnete machten wir vom Parkplatz aus noch einen Spaziergang mit den Hunden. Das Dorf ist sehr schön angelegt und man lernt noch einiges dazu durch die angebrachten Tafeln, die auch in deutsch und englisch vorhanden sind. Leider fing es wieder stark an zu regnen, so dass wir den Besuch etwas abkürzten und nach Lannion zum Einkaufen fuhren. Nachdem das Navi uns danach noch dreimal um den Supermarkt lotste (wollten das Navi nur benutzen, um schnell aus der Stadt zu kommen, ansonsten umfuhren wir die Küste per Karte), griff ich zur altbewährten Karte und wir fuhren auf die D 786 Richtung Plestin les Grèves. Direkt am Ortseingang bogen wir rechts auf die D 42 ein in Richtung Locquirec. Nach wenigen Kilometern fuhren wir rechts runter zur Plage und zwar direkt bis ans Meer. Dort befindet sich ein grosser, ebener, geteerter Platz für Freisteher, völlig ohne Verbotsschilder ( GPS Daten: 3° 38’ 14“ West, 48° 40’ 48“ Nord, Höhe 12m). Ein paar Meter höher befindet sich ein grosser Parkplatz und auf der Wiese daneben steinerne Tische und Bänke. Auch dort sind keine Schranken und keine Beschränkungen! Da wie immer Ebbe war am Nachmittag und ausser uns niemand dort konnten die Hunde ungestört auf dem Sand rumtoben. Erst am späteren Abend kamen noch ein WOMO dazu. Da sassen wir schon im Warmen und liessen den Tag gemütlich ausklingen.
Also doch noch jemand da :wink: , von havo weiss ichs schon (wir kennen uns). Wir fahren am 14. los bis Le Tréport und dann 3 Wochen an der Küste lang...freu.... Ich bin ja mal gespannt ob ich irgendwo nen Forumsaufkleber sehe ich hab die ganzen zwei Wochen leider kein WOMO mit Aufkleber entdeckt, waren auch meistens Franzosen unterwegs :) Dienstag, den 26. Juni 2007
Der Morgen begann grau, aber es war warm genug, dass wir draussen frühstücken konnten. Ein paar Einheimische kamen mit Eimern und Grabgabeln und gingen aufs Watt, aber sonst blieb es ruhig und die Hunde nutzten die Ebbe und tollten über den Sand. Nach dem Zusammenräumen ging es auf den kleinen Küstensträsschen über den Pointe de Primel bis Morlaix. Einige Fotostops unterbrachen die Fahrt. Zu unserer Freude wurde das Wetter zusehends besser und es kam sogar die Sonne heraus, aber der starke Wind liess keine Wärme zu. Die Postbeamtin, bei der wir Briefmarken kauften, erzählte uns, dass die Temperaturen im Moment die gleichen wie im Winter seien, aber ganz Frankreich hätte zurzeit schlechtes Wetter. In Morlaix hielten wir uns nicht auf, sondern fuhren gleich auf der D 73 in Richtung Roscoff. In St. Pol de Leon kauften wir ein, der Supermarkt Leclerc hatte sogar einen Entsorgungsplatz und eigene Parkplätze extra für WOMO’s. Anschliessend machten wir einen kurzen Spaziergang durch den Ort und besichtigten die beiden Kirchen, die wirklich sehr schön sind...... .....Auf der Weiterfahrt hielten wir in Roscoff und liefen mit den Hunden ein Stück am Meer entlang Richtung Fährhafen. Roscoff hat mir sehr gut gefallen und wir werden uns beim nächsten Mal sicher mehr Zeit nehmen, um den Ort zu besichtigen.
Unser Tagesziel war der Phare de l’ile Vierge bei Plouguerneau. Dazu wechselten wir nach Roscoff von der D 58 auf die D 10, folgten ihr bis Plouguerneau und bogen im Ort nach rechts auf die D 32 Richtung St. Michel um einen Standplatz mit Sicht auf den Leuchtturm zu suchen. In St. Michel fuhren wir an einer schönen kleinen Kirche vorbei und dann auf einem Feldweg einfach Richtung Meer. Und wir hatten auf Anhieb Glück. Zuerst kam linkerhand ein grösserer Rasenplatz, auf dem schon 5 -6 WOMO’s standen. Ein paar Meter weiter bog der Weg kurz vor dem Klippenwanderweg nach links auf eine gemähte Wiese mit einem Sichtwall zum Weg. Dort war noch niemand und wir hatten freie Auswahl. Der Platz liegt wunderschön. Man sieht zu den Leuchttürmen und die Küste ist durch die Felsen und Klippen dort besonders schön. (GPS Daten: 4° 31’ 08“ West 48° 38’ 03“ Nord, Höhe 13m) Nach dem Kaffeetrinken liefen wir auf dem Klippenweg Richtung Leuchtturm. Es wurde ein schöner Spaziergang vor einer herrlichen Kulisse. Die Sonne schien sogar bis zum Abend. Erst als wir die Cams für die Aufnahme eines zu erwartenden schönen Sonnenuntergangs zurecht legten, schoben sich wieder Wolken vor die Sonne. Der Wind blies noch immer heftig und kalt, so dass wir nach dem Abendessen im WOMO sogar kurzfristig die Heizung anmachten. Den Abend liessen wir wieder gemütlich ausklingen. noch ein paar Eindrücke von dort, wenn schon mal die Sonne scheint :) Wow- die sind ja kalenderreif!!!!!!!!!!!!! Einfach nur Wahnsinn
gut ,dass ich nochmal vorbei geschaut habe........ Danke Alsace für die tollen Typs der StPL. Koordinaten...... Ich kenne noch lange nicht alles in der Bretagne :D Hallo Karin,
Ihr habt ja traumhafte Stellplätze gefunden. Mit den Koordinaten kann ich leider nichts anfangen, weil unser Navi die nicht schluckt, aber vielleicht kommen wir durch Deine Wegbeschreibungen ja auch zum Ziel. Wird im nächsten Frühling mal ausprobiert :wink: Der Regen selbt ist ja gar nicht sooo schlimm, wenn da bloss nicht immer die nassen, "müffelnden" Hunde wären. Und die wollen leider bei jedem Wetter raus :( den Hunden hat es sehr gefallen, das war Freiheit pur. Kaum Leute unterwegs und so konnten die vier Hunde nach Herzenslust toben. Natürlich mussten sie auch mal an die Leine zwischendurch, wenn wir nicht alleine waren. Mittwoch, den 27. Juni 2007
Die Sonne meinte es gut mit uns und wir frühstückten draussen. Danach wurde zusammengepackt und nach einem kurzen Halt an der Kapelle St. Michel, die leider erst am Nachmittag zu besichtigen war, fuhren wir zurück nach Plouguerneau. Dort machten wir einen kurzen Abstecher näher an den Leuchtturm heran, was aber nicht wirklich viel brachte von der Distanz dazu. Danach ging es weiter auf der D 113 Richtung Lannilis mit einem Fotostop an der Chapelle N.D. du Val, einer wunderschönen sehr alten Kapelle. In Lannilis bogen wir rechts auf die D 28 über Tréglonou bis Ploudalmézeau, im Ort auf die D 168 bis Kersaint und dann hoch an die Küste. In Trémazan begann die Route touristique de Landunez, auf ihr fuhren wir bis zum Ende und benutzten auch danach immer Strässchen in Küstennähe bis nach Le Conquet. Dort machten wir einen kleinen Bummel, bevor wir zu unserem Ziel, dem Pointe de St. Mathieu fuhren. Wir besichtigten am Pointe de St. Mathieu die alte und sehr interessante Klosteranlage. Danach verliess uns die Sonne wieder und wir beschlossen nur noch kurz weiter zu fahren. In Trégane stellten wir uns auf den Parkplatz direkt am Meer gegenüber dem kleinen Restaurant Die Aussicht über die Bucht vor Brest auf die gegenüber liegende Halbinsel wäre sicher sehr schön gewesen, wenn es nicht wieder geregnet hätte. Zum Regen kam sehr starker Wind, so dass wir beschlossen das Restaurant L’esprit du Large am Abend auszuprobieren. Ausser dem Restaurant sind auch ein Café und eine Créperie in dem Haus untergebracht. Das Essen war wirklich sehr gut und die Preise angemessen. Schade nur, dass wir wegen dem Wetter nicht auf die Terrasse mit Panoramablick sitzen konnten. Sorry, mit den Bildern klappt es im Moment nicht, keine Ahnung warum. Es kommt immer eine Sicherheitswarnung beim Absenden. einen Punkt wegnommen und ein Leerzeichen weniger im Bildtitel und schon geht es wieder :-o Hallo Karin,
toller Reisebericht !! Wir müssten auch mal wieder in die Bretagne, nach diesem Bericht erstrecht. Hast wirklich tolle Fotos dabei.
Echt schade das ihr so wenig Sonne hattet. Kanns auch kaum erwarten weg zu kommen, habe ja auch vor da rum zu strolchen :) Donnerstag, den 28. Juni 2007
Der Morgen begann grau, aber nach dem Frühstück, das wir noch im WOMO einnehmen mussten kam so langsam die Sonne raus. Da Margit sich die Kirche in Ploudiry ansehen wollte, war dies unser erstes Ziel für den Tag. Über die D 789 erreichten wir Brest und umfuhren die Stadt dann via D 205 und N 12. In St. Eloi verliessen wir die N 12 und auf der D 770 erreichten wir Landerneau. Nach dem Ort gings über die D 764 und die D 35 nach Ploudiry. Dort besichtigten wir die Kirche und mussten feststellen, das im Ort vorher, nämlich la Martyre, die Kirche sehr viel schöner und beeindruckender war. Das nächste Ziel sollte Plougastel sein. Dazu fuhren wir bis Landerneau zurück und dann auf der D 29 in den Ort. Wir machten einen Bummel durchs Zentrum und dort fiel uns ein sehr schöner Calvaire vor der Kirche auf. Nach einem kurzen Einkauf für die nötigsten Lebensmittel gings über die N 165 weiter zur Halbinsel. Bei dem Ort le Faou fuhren wir runter von der Schnellstrasse und bevorzugten die kleinen Strässchen in Küstennähe. Am Pointe des Espagnols machten wir einen kurzen Fotostop, bevor wir, immer weiter der Küste lang, in Camaret zum Hafen liefen, um die kleine Seefahrerkirche und den Turm dort zu besichtigen. Danach wurde es Zeit einen Platz zum Übernachten zu finden.... .........wir versuchten unser Glück gleich beim Pointe du Toulinguet in der Nähe des Zentrum und hatten Glück.
Der offizielle Parkplatz linkerhand ist zwar für WOMO’s gesperrt, aber wenige Meter weiter fuhren wir den zweiten Weg rechts rein. Dort ist auch ein Parkplatzschild ohne Verbot angebracht. Der Weg führt Richtung Meer, vorbei an mehreren Parkbuchten. Hinten ist ein sehr schöner Platz, etwas windgeschützt und mit schönem Blick auf das Meer. (GPS Daten: 4° 36’ 57“ West, 48° 16’ 50“ Nord, Höhe 20m) Am späteren Abend waren fast alle Plätze belegt. Das Abendessen konnte noch draussen stattfinden, aber als die Sonne weg war, wurde es zu kalt und wir zogen uns ins Innere des WOMO’s zurück. Immerhin war das der erste wärmere Tag des Urlaubs, an dem man auch mal die Jacke kurzfristig auslassen konnte. @ Olaf und Ina - kann die Bretagne nur empfehlen, war einfach toll. Denke wenn wir noch wunderschönes Wetter gehabt hätten, wäre der Abschied noch schwerer gefallen :wink: Freitag, den 29. Juni 07
Dicke Nebelschwaden hingen über dem Meer beim Aufstehen, da lockte das warme WOMO zum frühstücken. Als wir damit fertig waren und die Autos wieder startklar, wurde es etwas heller. Wir fuhren zurück bis an den Ortsrand von Camaret und bogen dann nach rechts ab, um die Megalithen und das Memorial in der Nähe zu besichtigen. Danach liefen wir noch zum Pointe de Penhir, bevor wir uns auf den Weg nach Douarnenez machten, um dort den Museumshafen zu besichtigen. Wir wählten den direkten Weg dorthin über die D 8 bis Crozon und weiter auf der D 887 bis St. Marie du Ménez Hom. Danach war Douarnenez ausgeschildert. Die kleinen Küstensträsschen in der Gegend hoben wir uns für unseren nächsten Besuch auf..... ....am Ziel angekommen stärkten wir uns erstmal in einem kleinen Restaurant und danach holten wir die Billets für den Museumshafen. Man hat die Auswahl nur das Museum oder nur den Aussenbereich oder beides zu besuchen. Wir entschieden uns für den Aussenbereich, finde die Karten sind mit 4 Euro nicht zu teuer.
Die alten Schiffe sind frei zugänglich und an Bord sind alle Einzelheiten schön erklärt. Es war sehr interessant. Nach dem Hafenbesuch kauften wir für daheim ein und tankten die Autos für die Heimfahrt am nächsten Tag auf. Danach fuhren wir auf der D 7 zum Pointe du Van. Dort wollten wir die letzte Nacht verbringen. Leider gibt es dort keinen Platz mit Meerblick zum Schlafen, die WOMO Parkplätze sind gleich zu Beginn der asphaltierten Fläche. Der Rest ist durch Schranken blockiert. (GPS Daten: 4° 42’ 26“ West, 48° 03’ 36“ Nord, Höhe 76 m). Ich machte vor dem Essen mit den Hunden einen Spaziergang vor zu den Klippen, der Ausblick dort war sehr schön. Man sah beide Leuchttürme. Ich beschloss, am nächsten Morgen hierher zu kommen, um mich vom Meer zu verabschieden. Nach dem Essen zog dicker Nebel auf und es setzte Nieselregen ein. Kurze Zeit darauf ertönte das Nebelhorn und es war die ganze Nacht zu hören. An diesem Abend gingen wir etwas früher schlafen, es lagen über 1000 km Autofahrt vor uns. Samstag, den 30. Juni 07
Wir hatten uns den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Beim Erwachen war immer noch das Nebelhorn zu hören und auch der Regen war stärker geworden. Aus meinem Spaziergang zu den Klippen wurde so nichts, das war kein schöner Abschied. Nach einem kurzen Frühstück verabschiedeten wir uns von den Dresdnern, sie hatten einen Tag länger Zeit für die Heimfahrt und wollten sich noch was anschauen. Die Fahrt durch dicken Nebel und Regen war nicht sehr angenehm. Wir hatten für den Heimweg das Navi aktiviert und waren gespannt auf welchem Weg es uns heim geleitete, eingestellt war schnell und ohne Mautstrassen. Es wies uns nach Quimper, dort auf die N 165 bis kurz hinter Lorient. Weiter ging es über die N 24 nach Rennes, dann nach einem kurzen Stück auf der N 136 Richtung Le Mans, auf die A 84. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen. Bei der Ausfahrt Alencon verliessen wir die A 84 und fuhren auf der N 12 bis Versailles. Auf der A 86 Umfahrung stockte der Verkehr und es ging nur langsam vorwärts. In Paris schien die Sonne und es war ungewohnt warm. Weiter ging es auf die A 4 und dann auf der N 4 bis kurz vor Nancy. Eine völlig neue Strecke für uns, aber nicht uninteressant. In Nancy fuhren wir kurz ab, um zu tanken. Danach fuhren wir nach einem kurzen Stück über die A 31 und A 33 auf der N 57 bis Epinal. Dort gings auf die N 66, die uns auf einer wunderschönen Strecke an der Mosel entlang durch die Vogesen bis Mulhouse führte. Und da waren wir ja schon fast daheim, nur noch ein kurzes Stück auf der A 36 und der A 35 und wir hatten es geschafft. Um 23.10 fuhren wir auf den Hof. Für die 1157 km hatten wir mit Pausen 14,75 Stunden gebraucht. Der Heimweg war sehr angenehm. Das Navi hatte uns über landschaftlich schöne und zügig befahrbare Strecken gut geleitet. Wir mussten nur wenige Ortschaften durchfahren, erst in den Vogesen wurde die Fahrt durch kleinere Dörfer und die kurvige Strecke langsamer, aber auch sehr angenehm. |
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