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Hallo, neulich haben ich mich auf einem Stellplatz mit den Nachbarn über folgendes Thema unterhalten: Wenn wir auf gesetzlich zulässigen freien Stellplätzen, in D z. Bsp. Waldparkplatz (mit ohne Gebühr) oder in anderen Ländern (z. Bsp. Frankreich Camping Municipal mit ohne Gebühr) stehen, kommt es ab-und-an vor, dass so um die Dämmerungszeit herum PkWs auf den Plätzen auftauchen, eine Runde auf dem Platz drehen und wieder verschwinden. Manchmal ist das nur ein Fahrzeug, manchmal passiert so was auch öfters. Die Vermutung des Platznachbarn war, das sind ortsansässige Leute, die schauen, was auf diesem Platz abgeht, weil sie sich für den Platz interessieren (positiv? oder negtiv?) - warum auch immer. Ich bin mir immer nicht ganz sicher, ob das nicht eher Interesse an Hab-und-Gut ist, dass die Leute dort auf die Plätze treibt. Wie seht Ihr das? Was ist da Eure Meinung? Danke für die Antworten WoMo NK19 Das kann doch alles sein und wird bestimmt nicht zu einer bestimmten Gruppe gehören. Mir fallen noch ein:
Gelangweilte Dorfjugend - kürzlich hat meine Frau und mich dabei fast einer über den Haufen gefahren (alter schrottiger 4WD, kein Kurvenlicht) Wir hatten das auf den Färoern - da haben wir auf einem umfunktionierten Fussballplatz in einer Sackgasse circa nen Kilometer vom Ort entfernt gestanden. Offizieller CP, aber ohne Schranke o. Ä.! In den Abendstunden kamen mehrfach pro Stunde verschiedene Fahrzeuge die Straße runter bis neben den Platz, Insassen haben geglupscht, dann umgedreht und sind wieder gefahren. Auf den Färoern glaube ich jetzt nicht unbedingt an Straftäter in spe, die Womos ausbaldowern... waren auch äusserst gemischte Besatzungen in den Autos, vom total vollgeklöterten, zum primitiv-Womo umfunktionierten PKW mit zwei jungen Leuten drin bis zu Rentnern in peinlich sauberer Limousine mit umhäkelter Klorolle auf der Heckablage. Alle mit Färoer-Kennzeichen. Ich würd mal sagen, Neugierde. bis denn, Uwe Hallo Das ist mir in Finnland aufgefallen. Ich bin im Osten hoch und im Westen runtergetingelt, habe dabei fast jeden Tag an einem anderen Platz frei gestanden. Überwiegend Parkplätze, Angel- oder Wanderplätze. Egal, wie abgelegen der Platz war, dort kam jeden Tag im laufe des Abends jemand vorbei und hat seine Runde gedreht. Das war ein offensichtliches "nach dem Rechten schauen". Bin aber nie angesprochen worden - habe aber auch nichts ausgepackt / aufgebaut, sondern nur gestanden. Grüße Ralf Gegenfrage: wer macht das an "seinem" Stellplatz / Parkplatz vor Ort? 8) 8) 8) 8) 8) 8)
Mein Wohnmobil steht auf einem öffentlichen Parkplatz nur wenige Meter von unserem Grundstück entfernt. Ab und zu stehen dort auch schon mal welche die dort übernachten. Da habe ich durchaus ein Auge drauf! Wenn mir was komisch vorkommt drehe ich auch schon mal eine Runde "zu Fuß" über den Parkplatz. Dabei habe ich schon öfters Gespräche gehabt - meist nach der Frage ob man hier übernachten kann (Anwohner, Jugendliche, Lärm) Aber ich käme nie auf die Idee mich ins Auto zu setzen und zum nächsten Waldparkplatz zu fahren. Hubert ich habe schon öfter leute (nur männer) gesehen, die mit ihrem pkw auf einen wald - p gefahren sind, dort die motorhaube geöffnet haben und dann ne halbe stunde verliebt das triebwerk angeglotzt haben-teilweise auch mit handyfoddos.... ist billiger als ein facharzt! :mrgreen: mein nachbar meint dazu, "die gucken halt ob der motor noch da ist"... :ja: allesbleibtgut hartmut Meine Vermutung ist, dass diese Plätze von der regionalen Bevölkerung als Schwulentreff, Drogentauschplatz oder allgemeiner Techtelmechtelplatz genutzt werden oder dass sie schauen, ob jemand da ist, den sie kennen. Wenn einer Interesse an Hab-und-Gut hat, halte ich es für dumm, das mit einem Fahrzeug auszuspähen, das ein Nummernschild hat. Auch wenn 9 von 10 Wohnmobilfahrern das vielleicht nicht aufschreiben. Der eine von 10 genügt, um das Geschäft zu ruinieren. kenn ich von Dänemark, wir haben dort immer einen Platz am Fjord, da kamen auch jeden Abend Autos, ich denke die Skandinavier "spazieren im Auto", nie was schlechtes erlebt. Es könnte aber auch sein dass das Nummernschild notiert wurde, wenn am Folgetag festgestellt wird, dass die Toilette entleert wurde, Grauwasser abgelassen oder der Platz vermüllt wurde, dann kann man entsprechend darauf reagieren. Wenn das schon öfter vorkam, dann reagieren die Einheimischen sehr sensibel auf Freisteher! Moin, das haben wir in Irland häufig erlebt, dass aus einer mehrere hundert Meter entfernten "Kleinsiedlung" ein Auto unser Mobil einmal umrundete, und dann wieder abdrehte, als der Fahrer wohl feststellte, dass wir nicht zu den "Travelling People" gehören. :) Volker Bei meiner täglichen Hunderunde im Wald sehe ich viele die einfach nur umherfahren. Denen ist halt langweilig, haben zu Hause nichts zu melden und verbringen den lieben Tag mit schauen und umherfahren und das bis in die Nacht hinein. In den Häfen mit Tidenhub wird eine Runde gedreht um zu schauen ob das Wasser noch da ist. Dann machen die "Buh" und das Wasser läuft ab. Manfred zu was gehörst den Du ? Travelling People = Reisende Menschen
Das ist ein gebräuchlicher Ausdruck für die Wanderarbeiter speziell in Irland, die gruppenweise mit Wohnwagengespannen auf Parkplätzen einfallen, die Gegend vermüllen und die Anwohner der umliegenden Ortschaften mit meist unseriösen Angeboten für Handwerksarbeiten belästigen. Die treiben auch in Kontinentaleuropa ihr Unwesen. Einfach mal googeln, bevor man sich aufregt. Passender ist der Begriff 'Irish Traveller'. bis denn, Uwe
Die Absichten der "Kurzbesucher" und "Langsamvorbeifahrer" sind schwer zu erkennen und sicher nicht homogen. Ich habe das mancherorts auch schon festgestellt und bewerte das einfach nicht pauschal. Mir sind folgende Varianten (eigene Interpretation) schon begegnet: - Mehrere junge Menschen - bevorzugte Interpretation: Die haben was vor bei dem sie lieber unter sich sind - Mittelalte oder ältere meist männliche Person - bevorzugte Interpretation: die wollen sicher stellen, dass alles "ordnungsgemäß" läuft, sehen nach und zeigen Präsenz - 2 Personen - bevorzugte Interpretation: Die wollen ihre Ruhe und wir stören dabei potenziell Na klar gibt es auch Typen, die mir nicht ganz geheuer sind. Ich bin weder ein sonderlich mutiger Held , noch besitze ich das Selbstbewusstsein mir eine unüberwindbare Selbstverteidigungsfähigkeit zuzuschreiben. Ich habe mich noch nie gefährdet gefühlt. Bezogen auf die "Kontrollbesuche" bin finde ich das einerseits störend, andererseits ist es ja gut wenn Menschen Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen. Wo sich jemand auf der Skala zwischen "Blockwart" und "verantwortungsbewusstem Bürger" befindet ist dabei schwer zu sagen. Im Zweifel unterstelle ich Menschen positive Absichten - damit lebt es sich einfach besser. Mir ist es jedenfalls für meine Privatsphäre deutlich lieber wenn ein Mensch auftaucht als wenn eine Überwachungskamera installiert ist. Hallo, Uwe Schreib doch gleich "Tinker". Gruß Bernd
Also werden sie mit den gleichen pauschalen Vorurteilen belegt wie Wohnmobiltouristen. anscheinend hast du noch keine irischen wanderarbeiter getrofffen, vor allem nicht auf deinem eigenen grundstück :!: allesbleibtgut hartmut
So ist es, sehe ich auch öfters. Bei uns gibt es eine Straße, die geht bis zum Waldrand, dort ist ein kleines Industriegebiet (3 oder 4 kleinere Firmen). Die Straße hört dort am Wald mit Schranke auf. Da sehe ich fast täglich, vorallem am Wochenende Leuts hinfahren, gucken, drehen und wieder weg fahren. Bei mir in der Straße ähnlich. Da gibt es eine Nebenstraße, ca. 100 Meter lang, Sackgasse mit Wendehammer. Da fahren Leute rein, schön gemütlich, fahren bis hinten hin, drehen und fahren wieder weg. Gibt anscheinend ne Menge Leute, die nix zu tun haben und spazieren fahren mit Ihrem Auto.
Na ja, sagen wir mal so - wenn die irgendwo campieren, ist das so, als ob man die X% sich schlecht benehmender Womo-Besitzer alle auf einem Stellplatz konzentriert... Ich hab solche Camps schon gesehen. Will man nicht in der Nachbarschaft. bis denn, Uwe Na das ist ja mal wieder ein Thema wo doch nur vermutungen geäussert werden ein klare Antwort darauf wirste bestimmt nicht bekommen ausser Du fragst die Autofahrer die sich dort rumtreiben. Wenn es Dir unangenehm ist bleibe fahre die Plätze nicht an. Also ich oute mich mal Ich fahr auch schon mal auf den stellplatz in düw , wenn ich da gerade rumfahre und zeit habe .. schau ich gerne mal was denn da so rum steht .. so wie ich auch immer auf reisen mal über den platz gehe und mir die womos anschaue Letztens am Atlantik stand da ein umgebauter Doppeldecker bus .. der hatte hinten einen Hühnerstall drauf , und am Womo pickten auch einige Hühner freilaufend im Sand Manchmal gibts was zu sehen
Das ist ungefähr so beliebt wie das Z-Wort für eine hierzulande lebende ethnische Minderheit, von denen ebenfalls viele fahren.
Nicht wirklich. Die Gruppe der Traveller ist deutlich homogener als die der Wohnmobiltouristen. Sie pflegen eine eigene Gesellschaftsform, die mitunter mit der gesellschaftlichen Ordnung eines gewählten Aufenthaltsorts strukturell bis hin zum Akzeptanzgrad der dort legitimierten Ordnungsmacht kollidiert. Hallo, zu Deutschland kann ich sagen, wenn auf einem Waldparkplatz ein Wohnmobil steht und ein alter Jimmny fährt langsam daran vorbei dann könnte ich das sein und mich gerade darüber ärgern welcher ….. schon wieder an meinem Ansitz parkt und das Wild verscheucht. In Frankreich auf einem CP Municipal war es die Bürgermeisterin die mal nach dem Rechten sehen wollte. Ansonsten ist mir sowas noch nicht aufgefallen. Wenn wir in Griechenland oder Frankreich oder auch in einem anderen Land direkt am Meer stehen, beobachten wir schon immer, dass gegen Abend Einheimische auf den Platz kommen, kurz schauen "ob das Meer noch da ist", wie es schon jemand weiter oben schrieb, manchmal bleiben sie kurz stehen, dann fahren sie wieder weg. Ist wohl normal. Manchmal sieht man auch Leute mit PKWs, die evtl. einen ruhigen Platz für ein paar Stunden suchen und wieder wegfahren, wenn da ein Wohnmobil steht. Ausgekundschaftet, komisch beobachtet, habe ich mich noch nie gefühlt.
Hallo zusammen, ich hänge mich an Burans Statement dran. Auch ich fahre ab und zu (bei guten Wetter mit dem Rad) an unserem Stellplatz ( offz. nur 3 Stellflächen) vorbei und schaue, woher die Womos kommen. Mehrfach habe ich schon angehalten und Tipps geben können. > bei viel Nässe ( große Pfützen auf den Stellflächen) zB; das auch beim stehen auf den weiter hinten liegenden trockenen Parkflächen es kein "Ärger" mit der Gemeinde/Polizei gibt. >vor ca 3 Monaten wollte ein holl. Paar "verkehrt-herum" in die Einbahnstrasse, an der der Stellplatz liegt, fahren. > Die habe ich dann "einmal um den Block herum" gelotst. Ich laufe/fahre aber auch ansonsten immer mit "offenen Augen" durch die Gegend. zB vor mehreren Jahren bin ich "durch die Felder gefahren"; bemerkte im Vorbeifahren einen ca 50m von der Straße entfernt unter einem Baum stehenden PKW mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Ich fuhr zurück und zum PKW, um zu fragen, ob Hilfe benötigt würde. Als ich neben dem PKW anhielt und mein Beifahrerfenster runterlies sah ich einen "älteren Herrn" mit feuerrotem Gesicht hinter dem Lenkrad; ein weiterer Kopf mit längeren Haaren war auch halb zu sehen. Da verstand ich, fragte NICHT nach und bin sofort weggefahren. > Da war wohl einer von beiden im "Eifer des Gefechts" an den Schalter der Warnblinkanlage gekommen! Es hätte aber auch ein Notfall sein können! VG Heinrich
Es war ein Notfall! Gruß Andreas
Hier hätte ICH aber nicht helfen können! :lol: |
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