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Laden eines LiFePO4 per Landstrom Lichtmaschine


chris11e am 13 Okt 2023 17:05:24

Hallo,

wie in dem anderen Thread erläutert, möchte ich von AGM auf LiFePO4 umrüsten. Als LiFePO4 habe ich die 140Ah Variante von Timeusb ausgewählt. Jetzt habe ich mich in die Lade-Thematik eingelesen und hätte zwei Fragen…

Geladen würde der Akku über ein EBL 251 entweder per Lichtmaschine oder per Landstrom. Ich habe verstanden, dass bei beiden Stromquellen der Saft über den EBL die LiFePO4 lädt. Laut Anleitung des EBL wäre die Ladekurve für Blei/Säure ok (14,3V und kurze Zeit Absorptionsladung, Erhaltungsladung mit 13,8 V). Maximaler Strom 18A, bei 140Ah des Akkus ggf etwas wenig, aber ok denke ich. Mein Motor ist ein Euro5 ohne intelligente Lichtmaschine, so dass ein Ladebooster nicht zwingend notwendig ist.
> Frage 1: Habe ich das soweit richtig verstanden?

Jetzt habe ich auch verstanden, dass es nicht optimal ist, wenn der LiFePO4 permanent auf 100% geladen wird. Also nicht wochenlang am Landstrom hängt oder die Solaranlage permanent liefert. Solar habe ich aktuell nicht (kommt vielleicht noch). Bleibt die Landstrom-Frage: Auf meinem Stellplatz zuhause lädt der Akku aktuell 1x pro Woche für 8 Stunden per Zeitschaltuhr. Auf dem Campingplatz sind wir maximal 1 oder auch mal 2 Wochen im Sommer am Stück am Landstrom. Und gebrauchen diesen dann auch für Kaffeemaschine, Föhn, etc (Wechselrichter nicht vorhanden).
> Frage 2: Wird noch etwas zusätzlich benötigt oder ist das ok für den Akku?

Wieder einmal herzlichen Dank und beste Grüße,
Christian

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Stocki333 am 13 Okt 2023 17:40:05

chris11e hat geschrieben:. Laut Anleitung des EBL wäre die Ladekurve für Blei/Säure ok (14,3V und kurze Zeit Absorptionsladung, Erhaltungsladung mit 13,8 V). Maximaler Strom 18A, bei 140Ah des Akkus ggf etwas wenig, aber ok denke ich.

DIe Erhaltungsladung ist mirt 13,8 relativ hoch. Aber nicht das Thema.
Mein Motor ist ein Euro5 ohne intelligente Lichtmaschine, so dass ein Ladebooster nicht zwingend notwendig ist.

Zu deiner Frage 1.
Es wird nur das Ladegerät des EBL so gesteuert.
Das Trennrelais verbindet die SB und BB miteinander. Hat jetzt nix mit den 18 A zu tun.
Apropo 18 A Ladestrom. In einer Nacht sind dein leerer Accu wieder voll. Rechnen hilft.
Jetzt habe ich auch verstanden, dass es nicht optimal ist, wenn der LiFePO4 permanent auf 100% geladen wird.

Sicher richtig. Aber die Ruhespannung des Accus voll ist 13,45 Volt. Dort geht er hin. Und dort fühlt er sich wohl.
Auf meinem Stellplatz zuhause lädt der Akku aktuell 1x pro Woche für 8 Stunden per Zeitschaltuhr.

Schalte den Accu komplett weg. Selbstentladung ist unter 5%. Im Jahr.
Willkommen in der Welt des Lithium. Bleidenken in die Tonne. :mrgreen: :mrgreen:
Also nicht wochenlang am Landstrom hängt oder die Solaranlage permanent liefert.

Dann hast du den falschen Solarregler.
Franz

chris11e am 13 Okt 2023 18:03:21

Danke, Franz, so ganz verstehe ich die Antworten nicht, zumindest nicht im Detail (ich bin kein Elektro-Fachmann)...

Stocki333 hat geschrieben:Das Trennrelais verbindet die SB und BB miteinander. Hat jetzt nix mit den 18 A zu tun.

Das bedeutet, dass der Akku soviel ziehen kann, wie er möchte? Und wieso sind Kabeldurchmesser und Sicherungen auf 50A abgesichert? Ich war davon ausgegangen, dass der EBL den Durchfluss reduziert. Und wer und wie wird die Strommenge bei Landstromanschluß reguliert?

Stocki333 hat geschrieben:Apropo 18 A Ladestrom. In einer Nacht sind dein leerer Accu wieder voll. Rechnen hilft.

Das verstehe ich schon. Aber bspw. reicht eine typische Tagesfahrt (bei uns 200-300km) nicht zum Aufladen wenn der Akku leer ist... Das meinte ich, nehme es aber in Kauf. Ist halt so.

Stocki333 hat geschrieben:Sicher richtig. Aber die Ruhespannung des Accus voll ist 13,45 Volt. Dort geht er hin. Und dort fühlt er sich wohl.

Wie oben beschrieben, gibt das EBL 13,8V Erhaltungsspannung ab. Wer regelt das auf 13,45V? Macht der Akku das selber bzw das BMS?

Stocki333 hat geschrieben:Schalte den Accu komplett weg. Selbstentladung ist unter 5%. Im Jahr.

Danke, das macht Sinn. Und wenn der Akku auf dem Stellplatz für 2 oder 3 Wochen Landstorm hat und das EBL in dieser Zeit 13,8V Erhaltungsspannung austeilt, ist das kein Problem?

Stocki333 hat geschrieben:Dann hast du den falschen Solarregler.

Ich habe nicht den "falschen Solarregler", ich habe gar keinen Solarregeler weil gar kein Solar :D

Unterm Strich und zusammenfassend verstehe ich: ich brauche nichts weiter und kann so loslegen. Richtig?

Viele Grüße, Christian

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Stocki333 am 13 Okt 2023 18:30:07

Das bedeutet, dass der Akku soviel ziehen kann, wie er möchte? Und wieso sind Kabeldurchmesser und Sicherungen auf 50A abgesichert? Ich war davon ausgegangen, dass der EBL den Durchfluss reduziert.

Nein. Die Widerstände der Sicherungen und Kabel bzw Steckverbinder bremsen den Stromfluß.
Hast du ein BMS mit BT. Siehst du den Ladestrom an der App. Bist du bei halbleeren Accu 20% unter der Sicherungsstärke. Alles in Ordnung.
as verstehe ich schon. Aber bspw. reicht eine typische Tagesfahrt (bei uns 200-300km) nicht zum Aufladen wenn der Akku leer ist... Das meinte ich, nehme es aber in Kauf. Ist halt so.

Wenn du den Ladestrom weißt, der bei laufender Maschine Fliest. Hilft rechnen. :mrgreen: :mrgreen:
Wer regelt das auf 13,45V?

Die Accuchemie macht das.
Und wenn der Akku auf dem Stellplatz für 2 oder 3 Wochen Landstorm hat und das EBL in dieser Zeit 13,8V Erhaltungsspannung austeilt, ist das kein Problem?

Tausend haben das selbe Problem. Was für die paar Wochen im Jahr kein Thema ist. Wenn du zum Dauercamper wirst. Dann kann man das ändern. Wenns so weit ist, melde dich.
Ich habe nicht den "falschen Solarregler", ich habe gar keinen Solarregeler weil gar kein Solar :D

War nur der Wink mit dem Zaunpfahl. Hier etwas zu kaufen, was billig ist. Ist selten gut. Einfach Fragen hilft, wenns so weit ist.
Bevor du den reinbaust. oder komplett verbaust. Den Accu volladen und die Zellspannungen kontrollieren.
Zellspannungen sind nur bei 14,2 Volt ausagekräftig. Wichtiger Punkt.
Franz

Scorpiostefan am 14 Okt 2023 00:54:14

Bevor Du (zu Früh) Geld ausgibst: Nach deiner Beschreibung ist Dein Womo zu Hause landstromversorgt.
Unterwegs nutzt Du den Anschluss des Campingplatzes. Welchen Strombedarf hast Du tatsächlich während An- und Abreise?
Für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg zum CP sollte der schwächste AMG-Akku ausreichen, es sei denn Du hast eine Kompressorkühlschrank.

Gruß Stefan

chris11e am 14 Okt 2023 01:16:30

Hi, nein, das habe ich vermutlich richtig dargestellt. Wir sind oft auf Stellplätzen oder frei unterwegs. Viele Grüsse, Christian

Camper510 am 14 Okt 2023 09:24:18

chris11e hat geschrieben:..Ich habe nicht den "falschen Solarregler", ich habe gar keinen Solarregler, weil gar kein Solar..

Und warum hast du dann in deinem ersten Beitrag unnötigerweise eine Solaranlage erwähnt?

lonsome am 14 Okt 2023 09:29:48

Das bedeutet, dass der Akku soviel ziehen kann, wie er möchte? Und wieso sind Kabeldurchmesser und Sicherungen auf 50A abgesichert? Ich war davon ausgegangen, dass der EBL den Durchfluss reduziert.


Hallo,

vielelicht noch zur Erläuterung: Der Akku kann so viel ziehen, wie von der Lima übrigbleibt:
Die Lima hat ja eine begrenzte Leistung. Davon gehen dann die Verbraucher beim Fahren ab:
- Fahrlicht, Radio usw.
- Fahrzeugeigenverbrauch
- Kühlschrank
Dann die Beschränkung durch die Leitungen.
Den Rest kann sich dann der Akku gönnen. Was beim Akku ankommt, hängt also auch davon ab, welche Leistung deine Lima hat.

Gruß
Klaus

fschuen am 14 Okt 2023 09:52:35

Das passt alles. Das wöchentliche Laden per Zeitschaltuhr kannst du dir sparen, da unnötig, aber auch nicht schädlich.

Gruss Manfred

andwein am 14 Okt 2023 10:26:17

chris11e hat geschrieben:...und hätte zwei Fragen…
Geladen würde der Akku über ein EBL 251 entweder per Lichtmaschine oder per Landstrom. Ich habe verstanden, dass bei beiden Stromquellen der Saft über den EBL die LiFePO4 lädt. Christian

Ganz korrekt dargestellt oder verstanden ist das nicht, deshalb:
Es gibt drei mögliche Ladequellen für die Aufbaubatterie
1. Während der Fahrt die Lichtmaschine. Sie lädt die Starter Batt und bei geschlossenem Trennrelais oder via Booster auch die Aufbaubatterie. Die Ladespannung schwankt je nach Belastung der Lichtmaschine zwischen 13,6 und 14,5V, Ladekennlinie ist "W", nämlich die der Lichtmaschine. Das EBL und dessen Ladekennlinie ist hier nicht involviert!
2. 230V Landstrom über das EBL oder das Ladegerät. Die Ladekennlinie, und damit auch die Ladespannung für Bleinass/AGM/Gel oder eventuell auch Li kann am Lader eingestellt werden.
3. Über eine Solarpanel/Solarregler. Auch hier kann die Ladekennlinie eingestellt werden. Aber selbst wenn der Ausgang SR an dem EBL angeschlossen wird gelten die Einstellungen des SR, nicht die des EBL Laders. Das EBL dient nur als Sicherungsverteiler.
Ist das Womo an 230V angeschlossen und hat auch Solar laden beide, eventuell sogar mit unterschiedlichen Einstellungen die Aufbaubatterie. Das Gleiche gilt während der Fahrt für dieKombination Lichtmaschine und Solarregler.
Die unterschiedlichen Einstellungen beißen sich nicht, ist bei allen Fahrzeugen und der Kombination Starter/Aufbaubatterie seit Anfang so und funktioniert ohne bleibenden Schäden.
Das hift dir vielleicht im Verständnis weiter, Gruß Andreas

basste315 am 14 Okt 2023 10:43:50

chris11e hat geschrieben:Wie oben beschrieben, gibt das EBL 13,8V Erhaltungsspannung ab. Wer regelt das auf 13,45V? Macht der Akku das selber bzw das BMS?

Hallo Christian, du machst dir viel zu viele (m.E. unnötige) Gedanken :wink:.

Wenn du aber interessiert bist, das Battleborn-Interview (Englisch) --> Link hilft dir vielleicht, LiFe besser zu verstehen.

Zitat 14:45
At what voltage will the battery stay at full charge? At 13,4 Volts our batteries will stay at full charge.
We recommend 13,4 to 13,8, like most typical floats for lead acid are 13,6, and that`s perfect .
So if you are sitting at 13,8 for months at the time your`re ok

"Bei welcher Spannung bleiben die Batterien voll geladen. Bei einer Spannung von 13,4 Volt bleiben unsere Batterien voll geladen.
Wir empfehlen 13,4 bis 13,8 V (Erhaltungsspannung), die meisten typischen Ladegeräte für Bleibatterien haben 13,6 V und das ist perfekt.
Wenn sie also für Monate bei 13,8 V liegt, ist das in Ordnung."


Dein Netzladegerät geht je nach Einstellung (Blei/GEL) nach einer gewissen Konstantladezeit mit 14,2-14,4 V auf die Erhaltungsspannung von 13,8 V zurück, und das schadet lt. Battleborn der LiFePO4 nicht wirklich. Die kürzere Abs.Phase der Blei-Einstellung wäre besser, aber auch die GEL-Einstellung ist ein guter Kompromiss.

Wenn du dir (m.E. unnötigerweise) Gedanken wegen einer möglichen Reduzierung der Zyklen machst, dann ziehe ab und zu den Netzstecker, was in der Saison ohnehin regelmäßig passiert. Dann wird sich rasch die Ruhespannung von ca. 13,4 V einstellen bzw. bewirken Verbraucher eine weitere Entladung. Und beim Wiederanstecken wird eine neue Ladephase eine gelegentliche Vollladung mit Balancing erfolgen können.

Helmut

chris11e am 14 Okt 2023 13:40:24

Super! Danke allen! Ja, ich bin schon daran interessiert, es auch zu verstehen und nicht nur zu machen. Solche Dinge habe ich nicht gelernt, finde es aber unglaublich spannend. Die Antworten haben auf jeden Fall geholfen. Interessant ist, dass ich unterm Strich die LiFePO4 einfach so einbauen kann. Sollte beim Laden über die Lichtmaschine die Stromstärke 50A überschreiten, würde nicht mehr passieren, als dass die Sicherheit auslöst und ich könnte einen Ladebooster nachrüsten, der die Stromstärke reguliert. Wunderbar. Viele Grüße, Christian

andwein am 15 Okt 2023 12:14:30

chris11e hat geschrieben:Super! Danke allen! Ja, ich bin schon daran interessiert, es auch zu verstehen und nicht nur zu machen. Solche Dinge habe ich nicht gelernt, finde es aber unglaublich spannend.

Vielleicht helfen dir diese Seiten weiter? --> Link
Gruß Andreas

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