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Die fehlenden Bodenfreiheit auf unserer langen Reise geht mir gelinde gesagt auf den Nerv. An jeder Tope und an jedem Buckel oder steileren Einfahrt kratzt es. Das liegt zwar Hauptsächlich an den von Hymer gedankenlos einfach druntergehängten Frisch- (hinten) und Abwassertanks (mittig) wobei letzterer verkleiner werden wird, aber auch das wird das Grundproblem nicht lösen. Ich möchte hinten einfach höher! Vorne habe ich 5 - 6 cm mehr durch eine Eibach Feder, das ist schon mal gut. Ich möchte mir daher, wenn wir mal zurück sein werden, an meiner Hinterachse eine Volluftfeder verbauen und zwar in der Form, das entsprechend ein Teil der Drehstabfederung ausgebaut wird. Nun gibt es da ja verschiedene Anbieter: - AL-KO selbst bietet das an - VE Suspension bietet das an - Goldschmitt bietet das an - Was verbaut Carsten Stäbler? - Welche Alternativen gibt es noch? Macht mich doch mal schlau mit Euren Erfahrungen - Danke. Was kostet der Spaß dann? Zuverlässigkeit? Danke und Gruß eine frage ...warum nicht eine Zusatzluftfeder von ALKO ? Damit würdest du auch hinten höher kommen...vorausgesetzt du bestehst darauf das beim Einbau keine Drehstäbe entfernt werden. "Vorne höher" heißt auch "hinten tiefer": Also nicht nur über Hymer meckern. Das ist dann aber keine Vollluftfeder. Das ist dann auch nur eine Zusatzluftfeder. Bisher habe ich unter Vollluftfeder immer vorn und hinten verstanden. Ich habe eine VB C4 Vollluftfederung bei Stäbler verbaut,an meinem Womo, absolut zufrieden. Kosten, 8000€. Wenn er dir hinten zu tief ist warum hast du dann Geld rausgeworfen mit einer Zusatz stahl Feder? Hättest gleich eine zusätzliche Luftfederung rein gebaut , da kannst ihn auch gut höher pumpen, bei Bedarf
Ich hatte im alten Womo eine Vollluftfederung drin, damals gekauft bei Goldschmitt. Die Alkodrehstäbe wurden komplett entfernt. Vom Fahrgefühl ging es schon Richtung Reisebus, richtig top. Dafür polterte es vorne etwas mehr, weil die Luftbälge die Geräusche etwas verstärken. Der Mehr-Komfort überwiegt aber. Zudem kannst Du das Womo nivellieren, Keile sind somit unnötig. Zum heutigen Preis kann ich nichts sagen, hatte das 2012 machen lassen und 7700,- gezahlt. "Nachteile": Man sollte jährlich die Anlage überprüfen lassen, anfänglich ein "Muss" wegen Garantie. Kostet ca. 100,- (vielleicht mittlerweile auch schon mehr). Somit die Werkstatt so wählen, dass sie nicht allzu weit entfernt ist. Man muss vor dem Losfahren der Anlage Zeit geben, dass das Womo nivelliert ist. Sonst hat man an der Vorderachse eine unterschiedliche Gewichtsverteilung zwischen links und rechts, was sich auf die Lenkung auswirkt. Steht man etwas länger an einer diagonal unebenen Stelle (links vorne und rechts hinten höher), kann es sein, dass die Luftfederung plötzlich versucht, das auszugleichen. Ich hatte 2 Mal das "Vergnügen, dass dann plötzlich ein Rad vorne in der Luft war, ein Anfahren war dann nicht mehr möglich. Hier kann man dann aber manuel die Luft ablassen, damit man wieder Grip hat. Zuverlässigkeit: Ich hatte einmal ein Problem mit der "Wasserwaage". Das Womo hing nach dem Ausrichten schief. Das hing auch von den Außentemperaturen ab. Je kälter, desto besser. Der Sensor wurde dann ersetzt, nur den Einbau musste ich zahlen. Dann war noch ein Sensorkabel an einem Rad defekt, bzw. war nicht richtig verlegt worden, somit Kurzschluß zur Masse und folglich ein Vollausschlag der Feder. Mit abgeschalteter Federung und manuellem Ablassen konnte ich dann zur Werkstatt fahren, wo das gerichtet wurde. Trotz der Nachteile würde ich mir wieder eine Vollluftfederung einbauen lassen, der Fahrkomfort war schon richtig klasse. Würde aber mittlerweile C Stäbler als Werkstatt bevorzugen. Du schreibts in Deiner Überschrift aber von Vollluftfederung Hinterachse: Also entweder eine Vollluftfederung komplett oder Zusatzfedern nur hinten. Eine Vollluftfederung nur hinten bringt Dir außer etwas Mehrkomfort keine weiteren Vorteile gegenüber einer Zusatzfederung. Gruß Axel Erstmal, wie "fomo" schon geschrieben hat, vorne höher heißt hinten tiefer! Da hat also schonmal jemand was "verschlimmbessert"! Und wenn es dann "nur" darum geht hinten dauerhaft wieder höher zu kommen dann nimmt man einen "Höherlegungssatz" für die Hinterachse! :eek: Gibt es von verschiedenen Herstellern ( u.a. auch dem goldenen Schmitti ) und auch in verschiedenen Stärken / Höhen. Kostenpunkt, je nach Hersteller und Höhe, um die 250-300 Euro zzgl. geschätzen 200-250 Euro für Einbau, sofern man sich nicht selbst unter´s Auto legen will. Grüße Dirk Bei den Gefilden, in denen du so unterwegs bist, würde ich mir bestimmt keine neuen Fehlerquellen ins Auto bauen. Mechanische Federung ist weniger anfällig und kann überall repariert werden. Also evtl. einfach andere Federn hinten verbauen, wenn er da zu tief hängt? Oder: kann man die Drehstäbe stärker vorgespannt einbauen? Bei der Iveco-Vorderachse geht das; ausbauen und leicht verdreht wieder einbauen. Ob einem das Fahrverhalten hinterher gefällt, ist die andere Sache. bis denn, Uwe Halle, seit vielen Jahren leistet die Zusatzluftfederung an der Hinterachse unseres Euramobils ihre Arbeit zu unserer vollsten Zufreidenheit. Die Zusatzluftfederung an der Alko-Hinterachse ist problemlos dicht und arbeit zweikanalig, d.h. jede Seite kann einzeln per Luftdruckveränderung angesteurt werden. Und wichtig für mich: die Drehstäbe blieben drin, sind als redudantes System falls ein Balg platzt, voll trag-und funktionsfähig. Eingebaut wurde die Sache bei Mario Wendt in Schöffengrund, damaliger Preis ca. 2200 €. Auch bei einer Auffahrt auf die Sardinienfähre in Livorno gab es kein Aufsetzen, nachdem ich die Luftbälge auf 7 bar aufpumpte. Der Fahrdruck im Allgemeinen je nach Zuladung ist zwischen 2,0 und 2,0 bar. Eine Luftfederung an der Vorderachse halte ich nicht für notwendig. Zul Gesgew. unseres Womos ist 4,5 t, Hinterachse 2,5 t (zur Info). Gute Entscheidung wünscht Stegi
Beim Alko-Chassis funktioniert das nicht. Und fast alle Anbieter, die Zusatz- oder Voll-Luftfederungen für die Alko Hinterachse verkaufen, bestehen auf den Einbau durch einen geschulten Servicepartner. So handhaben es Goldschmitt, Alko und VB. Die verkaufen Dir nicht mal die Teile :(
Die Drehstäbe werden nur ausgebaut, wenn eine Voll-Luftfederung nachgerüstet wird. Bei der Zusatzluftfeder bleiben die serienmäßigen Drehstäbe erhalten. Danke erst mal für die Antworten, ob das dann Voll- oder Zusatzfeder wird, muß man dann sehen. Ich suche halt nach der sinnvollsten Lösung.
Das ist so nicht ganz richtig. Im Original (MAXI) lag er hinten un- oder mäßig beladen immer ein tick höher. Der Duc sinkt aber mit der Zeit vorne immer etwas ein, was die Schräglage etwas verstärkt. Deshalb vorne die Eibach Feder. Er liegt eigentlich recht gerade. Ich möchte nun die Möglichkeit haben ihn hinten anzuheben, so wie z.b. jetzt bei sehr voller Beladung, um etwas mehr Bodenfreiheit zu erhalten. Vielleicht ist ja eine Zusatzluftfeder am Ende das Richtige, dann aber nur unter Herausnahme eines Teils? einer Drehstabfeder, denn ich brauche ja nicht mehr Federwirkung bei gleicher Last, oder ein Achslasterhöhung. Ich habe hinten eine zul. AL von 2.500kg und fahre mit 2.000 - 2.100kg. Mehr Feder ohne Reduzierung der Drehstäbe würde dann ein Brett. Wenn am Ende die Drehstabfeder einen Teil "abarbeitet" und die Zusatz- LuFe den anderen und es dann noch höhenverstellbar wäre, könnte das die Lösung sein.
Genau aus dem Grunde haben wir das damals auch gelassen. Ist eine Zusatz LuFe höhenverstellbar? Welche sollte man nehmen? Besten Dank Grüße
Muss mich korrigieren: bei der Alko Air Plus Zusatzluftfederung wird ein Teil der Stahlfeder entfernt (laut Alko HP.) Vermutlich einer der drei Drehstäbe ? Hallo, ich habe bei CS eine Zusatzluftfeder in meinen Hymer von VB-SemiAir X250/X290 montieren lassen (Kosten vor 2 Jahren ca. 3 TSD Euro mit Auflastung Hinterachse).
Ja, über eine Bedienkonsole mit Kompressor unter dem Trittbrett. Es läßt sich damit ein Hub von ca. 9 cm an der Hinterachse realisieren (je nach Luftdruck)! Ich habe seitdem keine Keile/Luftkissen mehr benötigt! Die Stellplätze waren aber auch nicht allzu schräg. Ducato Maxi Fahrwerk ist ca 4-5cm tiefer als light Fahrwerk, zumindest beim Ducato 7, hab extra gemessen wegen unserem Carport
Bei einer Drehstabfederung wird nicht der Drehstab durch die Luftbälge entlastet...einfach mal das funktionsprinzip ansehen Der Drehstab hat immer die volle Last. aus Erfahrung würde ich keinen raten Drehstäbe entfernen zu lassen...wo ich evt. mit gehen würde wäre die Vorspannung zu reduzieren. Grund ...du kannst mit relativ wenig Druck in den Zusatzluftbälgen fahren und damit das Fahrzeug hinten höher bringen. Und das ist ja das was du willst...bei einer Entfernung von Drehstäben sinkt das Fahrzeug tiefer ein...und du brauchst schon mal mind. 3,5-4 bar um auf das ursprüngliche Niveau zu kommen...um höher zu kommen musst du also über 4 Bar fahren...nach meiner Erfahrung sogar mehr. Und damit wird dann die Federung hinten relativ hart. Und ja es wird normalerweise ein Drehstab entfernt...und von den restlichen Drehstäben die Vorspannung erhöht... meiner Meinung der falsche Weg. 90% der Leute die sich hinten eine Zusatzluftfederung einbauen lassen wollen damit erreichen das das Fahrzeug hinten höher kommt...das geht dann nur wenn man die Bälge mit hohen Druck fährt...mit den bekannten Nachteilen. Zudem geben die Drehstäbe im laufe von ein paar Jahren eh etwas nach. Das ist meine persönliche Meinung dazu...weil ich schon einige Drehstabfederungen umgebaut habe und ich das vorher und nachher kenne. Aber jeder gerne wie er möchte.
Du hast schon gelesen, dass es hier um den ALKO-Rahmen geht? Gruß Dieter
Ganz sicher? Dann müsste der Luftbalg zwischen Drehstab und Achslenker angebracht werden. Hallo, der Drehstab wird in der Tat nicht entlastet (außer die Vorspannung der Drehstäbe wird verändert), denn dadurch würde ja der Aufbau unverhältnismäßig nach oben "gepumpt". Bei gleicher Lage des Aufbaus (Bodenabstand) vor und nach des Einbaus der Zusatzluftfeder hat der Drehstab die gleiche Belastung (Spannung). Aber es ist möglich den Aufbau durch Veränderung des Drucks nach oben und unten zu bewegen, wobei dies im normalen Fahrbetrieb nur für geringe Unterschiede freigegeben ist (Betriebsdruck 2,8-3,5 bar - VB-SemiAir), Für Schrittgeschwindigkeit ist der volle Umfang von 9cm Hub (0,5-8 bar) möglich (Auffahrt Fähre ...). Die Zusatzluftfeder ermöglicht somit eine höhere Hinterachslast (z.B. 2240kg bei light Chassis) bzw. eine Anpassung an die realen Hinterachslasten (1850kg - 2240kg). Darum wird das Fahrzeug auch vor dem Umbau bei CS auch genau gewogen. Erst einmal "Besten Dank", so langsam kommen wir da wohl der Sache näher.
Zwischen was wirkt denn dann der Luftbalg? Er kann ja dann eigentlich nur zwischen Achse und Chassis wirken und wenn er dort Last aufnimmt,muß er doch den Drehstab entlasten, oder? Ich habe doch dann nicht mehr gefederte Masse, oder?
Wenn dem so wäre, wäre das ja eigentlich die Lösung. Ich verstehe das nur noch nicht ganz. Ich brauche ja keine Auflastung, sondern eher ein Umlastung. Wenn die die LuFe belaste, entlaste ich doch eigentlich den Drehstab - Finde meinen Gedankenfehler. Zusatz LuFe würde mir gefallen, wäre auch nicht so teuer wie eine Volluft. Zusatz: Das Fahrverhalten, so wie es im Moment ist, ist sehr gut, das möchte und brauche ich auch gar nicht verändern, kein Schwimmen, kein Ausbrechen, kein Wanken die Karre spurt, liegt aber wohl auch am Maxi FW,Belastung etwa 2.100 von 2.500kg. Danke für die Aufhellung, man lernt halt nie aus. Grüße Grüße die Luftfederung stützt sich auf dem Achsschenkel ab...nicht auf der Achse ... das ist der große Unterschied zwischen ALKO und Fiat Chassis das Fahrverhalten bzw. Federungsverhalten ändert sich kaum...bis gar nicht.... nur bei höheren Luftdruck wird das Federungsverhalten "Härter" und das wäre ja dann wenn du das Chassis höher bringen willst wie es Original war. Deswegen auch meine Empfehlung die Drehstäbe so zu lassen wie sie sind...das Chassis bleibt in der Original Höhe wie es war.....lässt sich aber mit reativ geringen Luftdruck höher heben...ohne dadurch die sehr guten Federungs Eigenschaften negativ zu beeinflussen. Noch eine Anmerkung...vielleicht ist es in deinem Fall sogar möglich die Vorspannung der Drehstäbe zu erhöhen...dadurch kommt das Chassis auch schon etwas höher...das kann dir aber ALKO sagen ob da noch was geht. Hallo,
nochmal ein Versuch: Das Drehmoment an der Drehstabfeder multiplizert mit dem Drehwinkel ergeben die Last. Denn Drehwinkel kannst Du nur verändern, wenn Du die Vorspannung also die Position der Drehstäbe bei Nullast veränderst. Bleibt diese gleich dann ist auch die Last an den Drehstäben gleich. Mit der Zusatzluftfeder, hast Du die Möglichkeit eine höhere Achslast zu realisiieren. Dementsprechend verteilt sich die Achslast auf die Drehstabfeder und auf die Luftfeder. Diese Verteilung ist abhängig vom Druck des Luftbalges, da ein höherer Druck den Drehwinkel der Drehstäbe verringert und der Anteil der Achslast auf dem Luftbalg größer wird. Da für den Fahrbetrieb der Drehwinkel der Drehstäbe aber wegen der Fahreigenschaften nur einen limitierten Bereich hat ändert sich an der Last der einzelnen Drehstäbe nichts oder nur in sehr geringen Umfang. Um eine Grundverteilung der Achslast auf die Drehstäbe und dem Luftbalg sicherzustellen wird bei zu geringer Grundlast an der Hinterachse (darum wird genau gewogen) aus dem Drehstabpaket ein einzelnder Drehstab entfernt. Beim Light-Chassis und einer Minimalbelastung nahe der max. Achslast ist dies nicht notwendig. Was Du nicht mit der Zusatzluftfeder realisieren kannst ist ein "höherlegen" im Fahrbetrieb im Vergleich zum Fahrzeug bei Leergewicht. Hier ist Schrittgeschwindigkeit durch die veränderten Fahreigenschaften vorgeschrieben. Aber Du kannst bei hoher Achslast durch den Luftbalgdruck die Position wie bei Leergewicht erreichen. Besten Dank,
So habe ich das schon verstanden, also kein Gedankenfehler. Höhere Achslast brauche ich ja nicht, ich habe ja schon 2.500 kg Habe ich auch so gesehen. Das wäre dann wohl bei mir das Richtige, denn ich brauche ja keine Lasterhöhung, sondern eine Umverteilung der Last auf Drehstab UND LuFE, richtig? Die Frage bleibt, ob das dann härter wird, als vorher. Das wäre es und bei Fähren und langsamer Fahrt höherpumpen, richtig? Besten Dank Grüße willst du nun eine dauerhafte Höherlegung oder soll das Höhenniveau so bleiben wie es jetzt ist ? Und von wieviel cm höhern Niveau sprechen wir hier? und lass mal die Gedanken einer Achslast Erhöhung aus dem Spiel...die würde nur greifen wenn du die Luftfeder mit vollen Druck arbeitet. Hallo BikeAir, da Du einen ALKO-Maxi hast, und die max. Achslast anscheinend bei weitem nicht erreichst (ist das so?), steht bei Dir das Fahrzeug normalerweise mit dem Heck nach oben, ich vermute deshalb hast Du auch die Spiralfedern vorne tauschen lassen damit der Neigungswinkel kleiner ist und das Fahrzeug etwas mehr gerade steht. Im normalen Fahrbetrieb wird Dein Fahrzeug also nur wenige Zentimeter hinten hochkommen (2-3 cm) wenn überhaupt. Bei Schrittgeschwindigkeit und im Stand natürlich mehr. Für Fährauffahrten und "Ausparken von einem Stellplatz" reicht das in der Regel. Zum Druck der Luftfeder (hier VB-SemiAir Ducato Light) Fahrbetrieb (HA-Last 1900kg-2240kg): 2,5-3,5 bar Schrittgeschwindigkeit/Stand: 0,5-8 bar d.h. der max. Druck der Luftfeder ist nicht für den normalen Fahrbetrieb zugelassen! Zur Federhärte: Luftfedern arbeiten mit einer progressiven Kennlinie, Drehstabfeder/Spiralfedern mit einer linearen Kennlinie. Was heißt das? Bei stärker werdender Belastung federt eine Drehstabfeder/Spiralfedern immer im gleichen Maße weiter ein. Eine Luftfeder hingegen wird mit zunehmender Belastung immer härter, d.h. sie federt nicht mehr den gleichen Weg ein, wie bei niedriger Belastung. D.h. Anfangs weicher später härter in Abhängikeit des Federweges. Damit wird ein "Durchschlagen" unwahrscheinlich. Ein generelles Höherlegen im Umfang von 10cm oder mehr ist nur durch einen Umfangreichen Umbau des Fahrwerks zu realisieren, da ja auch die Stoßdämpfer mit angepaßt werden müssen, damit es nicht zu einer Verschlechterung der Fahreigenschaften und der Fahrsicherheit bei hoher Geschwindigkeit kommt.
Ds war meine ursprüngliche Idee, VOR der langen Reise, war aber nicht so möglich, wie ich mir das gedacht hatte, von den Kosten ganz zu schweigen - also gestrichen. Wenn am Ende 5cm rauskommen ist es gut, da ich die runterhängenden Tanks eh umbauen werde. Das alleien gibt ja schon mehr Bodenfreiheit
Ja und ja, vor allem aber auch, weil es mit der Eibach Feder vorne "etwas" mehr Bodenfreiheit bekommen hat. und das Fahrverhalten hat gewonnen.
Genau das wäre jetzt das Ziel. Beladen steht es ziemlich gerade und die 2 - 3 cm mehr an Bodenfreiheit würden einfach gut tun. Ebenso das Anheben für Fähren, denn die Schürzen hinten sehen mittlerweile übel aus. Das wäre also die Lösung - Danke - gekauft! Bleibt jetzt nur noch die Frage: Zusatzluftfeder unter Reduzierung eines, oder unter Beibehaltung der Drehstäbe" Ich würde nach meinem Verständnis einen rausnehmen wollen. Das sieht mv4 und Du aber etwas unteschiedlich, oder? ... und welche sollte man nehmen, AL-KO, VE, Goldschmitt ...? Danke auch für die Erklärung der Federwirkung. Besten Dank, so macht Forum Spaß! Grüße Hallo Die Entscheidung würde ich nach exakter Wiegung den Experten bei Carsten Stäbler treffen lassen! Die VB-SemiAir ist die preiswerteste Lösung, habe vor meinen Umbau 4 große Player angefragt. Habe diese nun fast 2 Jahre ohne Probleme! Für Alko und Goldschmitt kannst Du mit 1-2 TSD Euro mehr rechnen. Übrigens auch bei Goldschmitt werden auf Kundenanfrage VB-SemiAir für ALKO verbaut. Du brauchst für die Anfrage bei CS aber die genauen Angaben des ALKO-Chassis (einschließlich der geprägten grünen Marke an der Achse). Funktionieren tun alle am Markt befindlichen Zusätzlicher....ALKO ist am teuersten....aber auch am Aufwendigsten einzubauen...sieht dafür auch am besten aus :D Ist einfach eine Frage das Geldbeutels. Das Original Niveau erreichst du mit und ohne Drehstabentfernung... Mit Entfernung ....Druck auf Luftfeder ca. 3,5 Bar Ohne Entfernung ...Druck auf minimal 0,5 -1 Bar ...durch den Rollbalgi st es problemlos möglich diesen niedrigen Druck zu fahren. Die Federung arbeitet in beiden Fällen wie Original ohne Luftfederung...beim Druck oberhalb von 3,5 Bar wird die Federung spürbar härter... unkomfortabel Ohne Entfernung kann man zb. Bei Fährauffahrten richtig höher kommen..bist zu 20cm gemessen hinten am Heck....das schafft man mit Entfernung eines Drehstabes leider bei weiten nicht. Guten Morgen :D
Gut - gekauft. Hmm - You make me "Grübel"
..wenn ich mir so mein Heck anschaue.......... Ja Besten Dank, das war jetzt mal sehr aufschlussreich und lehrreich - TOP Ich habe einen VE Suspension Händler "um die Ecke" der kann das doch bestimmt auch so gut wie CS, oder? Der ist soooweit weg :D Ich habe irgendwie in erinnerung, das bei VE Komponentne irgendwas angeschweißt werden muß? Stimmt das? Bedankt! Grüße angeschweißt ?...das wäre mir echt neu. ich kenne das nur das alles geschraubt ist. die 20cm höher erreicht man nur bei maxi Druck auf dem Luftbalg....das nur noch mal als hinweis Super herzlichen Dank, die Entscheidung ist gefallen, es wird eine Zusatzluftfeder, ich denke VE, ob man dann einen Drehstab rausnimmt oder nicht, werde ich zurück in D von mal mit den Fachleuten besprechen. Feddback kommt - dauert aber noch ein Jahr muß erst noch zum Hafen fahren und der ist noch so weit weg :D Grüße :D Wie oben beschrieben ist es bei unserer Voll Luftfederung vorne auch polternd was mich noch nicht mal so arg stören würde. Aber die Beschreibung dass es hinten sehr komfortabel fahren würde, würde ich eher mit sehr schwammig bezeichnen. Und genau das stört mich, denn das schwammige ungenaue Fahren wirkt sich beim Einlenken auch auf vorne aus. Und sorgt bisweilen für manchmal nicht ganz berechenbares Fahren. Und das stört mich gewaltig. Noch dazu für das viele Geld. Was die Zuverlässigkeit betrifft des Luftfahrwerkes hatten wir kein richtig böses Erlebnis, aber zwei kleine Defekte. Was einmal mit einem zusätzlichen Werkstattbesuch nach zwei Tagen zu lösen war. Und einmal mussten wir die Werkstatt, die uns das Luftfahrwerk eingebaut hatte unterwegs zu Hilfe rufen. War aber nicht so schlimm, da es nur zwei Ortschaften von der Werkstatt entfernt war. Kaufen würde ich mir aber eine Luftfederung nicht mehr.
Welchen Luftdruck fährst Du? Die Beschreibung passt zu einem Erlebnis, was ich hatte, als mein damaliges Womo vom Kundendienst kam. Vorne lautes Poltern, hinten sehr schwammig, hatte immer das Gefühl, dass das Heck ausbricht. Der Reifenluftdruck wurde von der Werkstatt auf die öfter genannten 5,5bar angehoben. Nachdem ich wieder auf die ursprünglichen 3,5bar (vorne) und 4,2bar (hinten) eingestellt habe, war das Womo wie ausgewechselt. Gruß Axel Nein mit Luftdruck wurde schon alles mögliche ausprobiert und wurde nur noch schlechter, aber trotzdem Danke. Es fährt einfach schlecht und hat mich viel Geld gekostet. Unbefriedigend! Leider ist nun der Kompressor des Luftfahrwerkes wieder kaputt, bzw. arbeitet nicht richtig. Werkstatt könnte einen Teil der Kompressorkosten, also nur einen Teil der Materialkosten, auf Kulanz bekommen. Ich persönlich habe keine Lust mehr auf das Luftfahrwerk, aber zumindest könnte ich dann das Luftfahrwerk mit repariertem oder ausgetauschten Kompressor gebraucht verkaufen. Mit defektem Kompressor besteht laut Werkstatt überhaupt keine Chance ein gebrauchtes Luftfahrwerk zu verkaufen. Der Werkstattmeister sieht es aber sowieso eher skeptisch ein gebrauchtes Luftfahrwerk zu verkaufen. Er meinte eher entsorgen. Sehe ich anders. |
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