Endlich, der erste Urlaub in diesem Jahr - und das erst im Oktober! Aber manchmal hat man einfach keine Zeit und Möglichkeit früher wegzukommen. Im Frühjahr hat unserer Tochter Paula Abitur gemacht und wollte uns in dieser „schwierigen“ Zeit tatsächlich um sich haben. Danach kam sie auf die glorreiche Idee, da man nun ja 18 und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, sich das elterliche Wohnmobil zu leihen und mit einer Freundin 6 Wochen durch Schottland zu reisen. Der Apfel fällt nun mal nicht weit vom Stamm. Das Auto zu verleihen, auch wenn’s an die eigene Tochter ist, fällt einem schon schwer … seit einem guten halben Jahr erst den Führerschein, großes Auto und dann noch Linksverkehr… das erzeugt schon eine gewisse Unruhe. Aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und es ist auch alles gutgegangen. Nach dem Urlaub kam dann der Umzug zum neuen Studienort und da war es auch schon Ende September, bis wir endlich auch in Urlaub konnten.
Da wir nur gut 1 1/2 Wochen Zeit hatten, haben wir uns für Northumberland entschieden. Paula meinte, dort wäre es so schön. Auf ihrer Schottlandreise hat sie dort ihre Freundin eingesammelt, die dort mit Familie Urlaub gemacht hat. Northumberland kennen wir bisher eigentlich nur von der Durchreise.
Am späten Vormittag machen wir uns auf Richtung Dünkirchen, um von dort die Fähre nach Calais zu nehmen. Die Verbindung von Hull nach Rotterdam war leider schon ausgebucht. Kurz hinter Lüttich kommen wir in einen fetten Stau, der uns über eine Stunde Zeit kostet. Und somit ist unser Sicherheitspolster für die Fähre schon fast aufgebraucht. Wir schaffen es aber trotzdem pünktlich und werden erstmal gründlich durchsucht. Nachdem die Durchsuchung kein Ergebnis hervorgebracht hat, dürfen wir dann auch zügig auf das Schiff. Der Hafen von Dünnkirchen ist nicht so hektisch wie der in Calais und liegt mitten in den Dünen.
Dünkirchen
Das Schiff ist ziemlich leer und vieles ist geschlossen. Wir trinken einen Tee und stöbern etwas durch den Duty-Free-Shop, aber außer einer großen Toblerone kaufen wir nichts. Die Sachen, die hier angeboten werden, gibt es in den meisten deutschen Supermärkten trotz Duty Free günstiger. Nach knapp zwei Stunden kommt Dover in Sicht und kurze Zeit später rollen wir vom Schiff.
Leuchttürme von Dover
Der Hafen von Dover
Ohne Kontrolle geht es weiter über die A2/M2 nach London zum Dartford Crossing, den wir schon im Vorfeld bezahlt hatten und dann weiter über die M11 in Richtung Norden. Da sich so langsam Hunger breit macht und wir auch keine besondere Lust mehr auf’s Fahren haben, beginnen wir in der Höhe von Peterborough mit der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz. Fündig werden wir beim George Inn in Ramsey Forty Foot. Auf dem Weg dorthin fällt uns leider mal wieder auf, wie grottig schlecht die Straßen in England zum Teil sind. Leider gibt es in diesem Pub nichts zu Essen (wegen Personalmangel hat die Küche nur sporadisch auf) und so fahren wir zum Essen in das nahgelegene Ramsey. Nach einem mäßig guten Essen fahren wir die paar Kilometer wieder zurück zum George Inn, stellen uns dort auf den Parkplatz und gehen noch was trinken. Da der Platz nichts kostet, müssen wir ja wenigstens für etwas Umsatz sorgen.
unser Platz für die Nacht, das George Inn
Am nächsten Morgen machen wir uns zeitig auf und sind um kurz vor neun in Peterborough, wo wir uns eine Daten-Sim-Karte holen. Für 25 Pfund bekommen wir unbegrenztes Datenvolumen im 5G Netz für 30 Kalendertage. Wir schlendern noch ein wenig durch die mittelalterliche Kleinstadt, besuchen die sehenswerte Kathedrale, shoppen ein wenig und nehmen ein verspätetes Frühstück in einem stilvoll eingerichteten Café am Markt ein. Man merkt auf jeden Fall, dass es den Briten nicht so gut geht. Es gibt viele Obdachlose und die vielen Wohlfahrtsläden sind ziemlich gut besucht.
Kathedrale Peterborough
Marktplatz von Peterborough
Wir fahren weiter und kommen in der Höhe von Newcastle in einen unangenehm langen Stau. Wir verlassen kurzer Hand die Autobahn und machen einen kurzen Stopp beim Angel of the North, einer modernen Stahlskulptur, die hoch über der Autobahn thront. Die Daten dieser Skulptur sind beeindruckend. Sie ist 20 Meter hoch mit einer Spannweite von 54 Meter.
Damit ist sie breiter als die Freiheitsstatue hoch ist. Sie wird pro Sekunde von mehr als einem Menschen gesehen. Für ein Kunstobjekt finde ich das schon beachtlich. Um den Stau auf der Autobahn zu umgehen, quälen wir uns quer durch Newcastle bis nach Seton Sluice, ein kleines Nest im Norden von Newcastle. Der Pub The Melton Constable nimmt leider keine Motorhomes. Aber der Wirt meint wir sollten uns an die Straße neben dem Pub stellen, dort würden immer viele Mobile stehen. So machen wir das dann auch. Da auch hier die Küche nur ab und zu geöffnet ist, gehen wir im Ort in ein Fish`n`Chips Lokal. Viele ältere Leute essen hier, die Portionen sind gigantisch, der Fisch ist frisch. Nach dem Essen laufen wir dann noch zum St. Mary`s Lighthouse. Der gewaltige Leuchtturm liegt auf einer kleinen Insel und ist nur bei Ebbe zu erreichen.
St. Mary`s Lighthouse
Die Nacht war leider recht laut und irgendein Spaßvogel meinte nachts an unser Womo klopfen zu müssen. Es ist noch dunkel als wir zum Parkplatz am Leuchtturm fahren, um dort zu frühstücken. Ist deutlich schöner als direkt an der Straße. Es ist Ebbe und der Leuchtturm ist nun gut zu Fuß zu erreichen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit tollem Sea View geht es zum Blyth Beach. Wir laufen am Strand entlang bis zum Pier, das weit in den Hafen hineinreicht.
Blyth Pier
Blyth Beach
Außer ein paar Hundebesitzer mit ihren Hunden ist niemand am Strand und auch den Pier haben wir für uns allein.
Vorne am Pier treffen wir allerdings auf zwei Angler, die dort ihr Glück versuchen. Der eine spricht uns dann auch sofort an und meint mit Tränen in den Augen wie schrecklich es wäre, dass irgendein Idiot den Baum gefällt hätte. Wir sind zunächst natürlich ratlos, wissen nicht was er uns sagen will. Das merkt der Mann auch und wiederholt „der Baum weg, gefällt, was für ein Ar…ch“. Der Angler redet sich weiter in Rage, aber wir sind immer noch ratlos. Das merkt dann zum Glück der zweite Angler und erklärt uns, dass irgendein Ar…loch in der Nacht den BAUM aller Bäume am Hadrians Wall gefällt hat. Endlich fällt bei uns der Groschen. Bei dem BAUM handelt es sich um den wohl meistfotografierten Baum Großbritanniens. Er steht bzw. stand im Sycamore Gap am Hadrians Wall und spielte auch im Film Robin Hood mit Kevin Kostner eine tragende Rolle, da jemand dort gehängt werden sollte. Und dieser wohl 300-400 Jahre alte Bergahorn wurde in der Nacht von irgendeinem Spinner gefällt. Wir regen uns nun kollektiv auf und fragen uns wohl zu Recht: was muss mit einem nicht stimmen, um sowas zu machen?
Wir fahren weiter nach Newbiggin-by-the-Sea und laufen dort am Strand entlang und trinken gemütlich etwas. In Newbiggin-by-the-Sea gibt es eine interessante Statue, The Couple. Dabei handelt es sich um ein Pärchen, dass auf einem Gerüst steht und aufs Meer hinausblickt. Vom Strand aus wirkt das Pärchen wie ein normales Pärchen, dabei sind die Figuren über 5 Meter groß. Bei unserem Besuch ist mal wieder Ebbe, bei Sturm bekommen die beiden auch schon mal nasse Füße.
The Couple
im Dorf steht eine kleine Kopie von The Couple
Ansonsten hat das kleine Städtchen wenig zu bieten. Im Sommer ist hier bestimmt die Hölle los, aber nun sind viele Geschäfte geschlossen und nur wenige Menschen sind unterwegs. Wir fahren weiter nach Dunstan in der Nähe von Dunstanburgh Castle und nisten uns dort auf dem Camping Platz ein. Der Campingplatz ist super gepflegt, was wohl an den ziemlich engagierten und überaus freundlichen Betreibern liegt. So wird mir beim Frischwasser-Auffüllen unter genausten Anweisungen zur Hand gegangen und auch bei der Toilettenentsorgung stehe ich unter genauster Beobachtung. Da es noch früh ist und wir erst um 19 Uhr einen Tisch im Dorf-Pub gebucht haben, gehen wir noch zum Strand in Craster. Von da aus gibt es einen schönen Blick auf das Castle.
Dunstanburgh Castle
Dunstanburgh Castle sieht von der Ferne schon eindrucksvoll aus und die Lage, so direkt am Meer, ist natürlich toll. Das Castle ist nur zu Fuß erreichbar. Der Weg vom Dorf dauert ungefähr 20 Minuten, eine Zufahrt und einen nahen Parkplatz gibt es nicht. Das Castle wurde zwischen 1313 und 1322 errichtet und hatte bis zum 16 Jahrhundert eine wichtige strategische Rolle wegen der nahen schottischen Grenze. Danach verfiel die Anlage immer mehr, heute wird sie vom English Heritage verwaltet und gepflegt. Wir verschieben eine genaue Besichtigung auf später und gehen zurück zum CP, um dann auch im örtlichen Pub lecker zu Abend zu essen.
Am nächsten Morgen mache ich mich nochmals auf zum Strand in der Hoffnung einen schönen Sonnenaufgang zu erleben, aber das Wetter macht mir leider einen Strich durch die Rechnung.
wird das was mit dem Sonnenaufgang oder nicht?
Der Himmel verfärbt sich zwar schön violett, aber die Sonne geht leider irgendwo hinter den Wolken auf.
Der Vorteil am frühen Aufstehen ist natürlich, dass man auch früh startbereit ist. Um kurz nach 8 Uhr machen wir uns auf zum Bathing House in Howick.
Bathing House
Wir finden in der Nähe, direkt am Coastal Path, einen für unser Auto ausreichend großen Parkplatz in einer Bucht an der Straße oberhalb des Wanderweges und laufen gute dreiviertel Stunde bis zum Bathing House. Direkt vor der Küste entdecken wir eine Schule von Grindwalen, die langsam die Küste entlang schwimmen. Für Delphine sind sie ein wenig zu groß und Leute, die uns entgegen kommen weisen uns aufgeregt die Tiere hin. Das Bathing House ist heute ein Ferienhaus mit einem atemberaubenden Seeblick. Besonders die Steinplatten am vorgelagerten Strand sind beeindruckend.
Leider ist Ebbe, es ist windstill und das Meer ist platt wie eine Flunder. Wir hätte die Küste gerne mal mit ein wenig Aktion gesehen. Stürmisches Wetter mit hohen Wellen würde hier bestimmt gut aussehen. Vielleicht beim nächsten Mal … Wieder zurück beim Auto, fahren wir zur nördlichen Seite vom Dunstanburgh Castle, das ja auch noch besichtigt werden will. Auch hier finden wir einen Parkplatz, direkt beim Coastal Path. Der Weg führt über einen Golfplatz immer an der Küste entlang zum Castle. Der Strand ist übersät mit großen, runden, schwarzen Steinen. Sehr fotogen.
Zuerst sieht man den Nordturm vom Castle, bevor man dann einmal um den ganzen Hügel herumlaufen muss bis zum Hauptportal.
Nordturm
Außer diesen beiden Gebäudeteilen hat das Castle auch nicht mehr zu bieten. Ein wenig enttäuschend das Ganze. Von außen macht das Castle schon was her, aber es ist schon ziemlich verfallen und eine Besichtigung lohnt sich eigentlich nicht. Als langjährige Mitglieder von Historic Scotland haben wir zum Glück auch beim English Heritage kostenlosen Zugang.
Der besteigbare Turm ist eigentlich das einzig spannende am Castle, die Sicht von dort oben ist natürlich phänomenal. Über Beadnell fahren wir weiter bis nach Bamburgh. In Beadnell gibt es einen Stellplatz mit 4 Plätzen, die übers Internet gebucht werden können. Leider waren bei uns schon alle besetzt. Auf dem geräumigen Parkplatz sind zwar noch viele Plätze frei, aber ein Camper erzählt uns, dass morgens immer kontrolliert wird und wenn man dann nicht auf einem der vier ausgewiesenen Stellplätzen steht, würde es Ärger geben und teuer werden. In Bamburgh mit seinem riesigen und imposanten Castle steppt selbst um diese Jahreszeit der Bär. Auf dem Parkplatz beim Castle stehen locker 8 Busse und das Dorf ist voller Touristen, wir verzichten daher auf eine Besichtigung des Castles. Am kommenden Morgen wollen wir zur Holy Island und nach Lindisfarne. Der Causeway dorthin ist nur bei Niedrigwasser zu befahren und im Auto schlafen ist auf der ganzen Insel verboten. Da das Angebot an Wohnmobil SP hier in der Gegend sehr überschaubar ist, überlegen wir uns zeitig einen Schlafplatz in der Nähe zu suchen. Wir versuchen es zuerst auf einem Campingplatz in der Nähe von Bamburgh, der keinerlei sanitäre Einrichtungen, Ver -und Entsorgung hat. Es ist quasi nur eine feuchte, schiefe Wiese und uns für 12 Pfund eindeutig zu teuer. Der nächste Versuch ist ein Pub, direkt an der A1. Dort dürften wir stehen. Aber die A1 ist eine bekanntermaßen viel befahrene und deshalb ziemlich laute Straße und so fahren wir weiter zum Barn at Beal Campsite mit angeschlossenem Restaurant und Pub. Der CP wäre optimal, zumal er nur gut einen Kilometer vom Causeway nach Lindisfarne entfernt ist. Aber wir werden relativ unfreundlich abgewiesen, da man fully booked wäre. Und auf dem zugehörigen Parkplatz zu nächtigen ist strictly forbidden. Wir fahren also wieder zurück Richtung Bamburgh und finden den CP „Waren Caravan and Camping Park“. Der Park verfügt über ein eigenes Restaurant, Amusement und jede Menge feste Mobile Homes. Uns gefallen diese riesigen Plätze eigentlich nicht besonders, aber für eine Nacht ist es ok.
Holy Island Lindisfarne
Am nächsten Morgen starten wir relativ früh, da der Causeway nach Holy Island ab 9 Uhr wasserfrei sein soll. Bis 14:20 sollte dann spätestens die Rückfahrt angetreten werden. Wir sind um 8:30 am Causeway und können schon rüber. Man sollte die Befahrbarkeit des Causeways nicht auf die leichte Schulter nehmen. In einer Haltebucht auf dem Causeway stehen dann diesmal auch zwei Abschlepper und versuchen ein Auto zu bergen, welches gut 50 Meter von der Straße entfernt auf einer Sandbank steht. Wahrscheinschlich hat der Fahrer versucht bei zu hohem Wasserstand den Causeway zu überqueren und die starke Strömung hat ihn dann auf die Sandbank gesetzt.
Causeway nach Holy Island
man sollte die Warnungen vielleicht ernst nehmen...
Auf der anderen Seite des Damms erwartet uns ein großer und natürlich gebührenpflichtiger Parkplatz, der sich rasch füllt. Gute 5 Stunden hat man Zeit, bis sich das Zeitfenster für eine sichere Rückkehr schließt. Man kann auch zu Fuß nach Holy Island laufen, der Weg ist durch hohe Stangen markiert und dauert ungefähr 1,5 bis 2 Stunden (eine Strecke), quasi eine Watt-Wanderung. Sollte man es nicht rechtzeitig vor der Flut auf festen Grund schaffen, gibt es sowohl auf dem Damm als auch auf dem Fußweg Hochsitz-ähnliche Sicherheitshütten, in denen man auf die nächste Ebbe warten kann.
der Fußweg nach Lindisfarne
wenn man es nicht rechtzeitig schafft...
Holy Island hat neben dem imposanten Castle, ein beschauliches Dörfchen und eine alte Abbey zu bieten. Man findet natürlich auch den ein oder anderen Touri-Laden, besuchen doch ca. eine halbe Million Touristen die Gezeiteninsel jedes Jahr - und das bei nur 160 Einwohnern. Wir machen uns sofort auf den Weg zum Castle, das im Süden der Insel liegt.
Lindisfarne Castle
Der Weg zur Burg dauert nur ein paar Minuten. Auch diese Burg sieht aus der Ferne eindrucksvoll aus, wie sie da auf ihrem Felsen thront.
Auf eine Besichtigung des Castles verzichten wir und laufen nur einmal um den Felsen herum.
Inzwischen ist es voll geworden, die Kombination aus Sonntag und schönem Wetter lockt viele Menschen an diesen speziellen Ort. Wir laufen am kleinen Hafen von Lindisfarne mit seinen nachhaltig genutzten Booten vorbei zur alten Abbey, die von Heinrich VIII wie viele andere auch 1536 geschlossen wurde.
Fischerhütten auf Holy Island
Die Abbey wird heute vom English Heritage betreut. Außer ein paar Torbögen und den Grundmauern der einzelnen Gebäude ist von diesem berühmten Kloster nicht viel übriggeblieben. In der Abbey wurde St. Cuthbert in 687 begraben. Später siedelten die Lindisfarne Mönche nach Durham um und nahmen ihren Cuthbert mit. Durham Cathedral mit St. Cuthberts Grab wurde der meistbesuchte Schrein in Nordengland. Das Kloster wurde schon 635 gegründet und markiert durch den Überfall der Wikinger 793 den Beginn der Wikingerzeit.
Lindisfarne Priory
The Parish Church of St Mary's
Priory
Wir schlendern zurück zum inzwischen ziemlich vollen Parkplatz und fahren zum Spittal Beach Berwick. In Spittal mieten wir uns auf dem Campingplatz ein. Der Spittal Beach liegt einen knappen Kilometer südlich von Berwick-upon-Tweed. Wir laufen etwas am Strand entlang und finden interessante Steinformationen.
Spittal Beach
Abends laufen wir dann vom CP in gut zwanzig Minuten nach Berwick rein. Wir kehren in diversen Pubs ein, darunter auch in einem der immer populärer werdenden Micro-Pubs. Diese Micro-Pubs haben nur wenige, aber dafür spezielle und wechselnde Biersorten und meist auch nur wenige Tische, halt ein Micro-Pub.
im Micro_Pub
Ansonsten ist Berwick ein kleines hübsches Städtchen mit netten Geschäften und jede Menge guter Pubs.
Zurück zum Campingplatz geht es über die Old Bridge, eine 1611 erbaute Brücke über den Tweed. Immerhin ist die aus Sandstein gebaute Brücke 355 Meter lang und 5 Meter breit.
Der nicht vorhandene Sonnenaufgang am Dunstanburgh Castle lässt mich nicht in Ruhe und so versuche ich am nahen Spittal Beach morgens früh nochmal mein Glück. Der Sonnenaufgang ist zwar schon deutlich besser als der am Castle, aber Steigerungen sind natürlich noch möglich.
warten auf den Sonnenaufgang
Zum Frühstück fahren wir nach Berwick rein und füllen beim Aldi unsere Vorräte auf.
Old Bridge


