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Region rings um Ulm hat den Mangel an Wohnmobilstellplätzen erkannt und wirbt nun für die Eröffnung von Stellplätzen :
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Die Region rings um Ulm hat den Mangel an Wohnmobilstellplätzen erkannt und wirbt nun für die Eröffnung von Stellplätzen : --> Link Naja, einfach ist es manchmal wohl doch nicht, wie man anhand des relativ neuen Stellplatzes in Beuren (Teck) nachlesen kann. Zitat aus P/M: "Zehn Jahre: ein langer Weg von der Idee bis zur feierlichen Eröffnung am 7. Mai 2023. ....... Schwierig sei es vor allem gewesen, den geeigneten Standort zu finden, skeptische Bürger zu überzeugen und die nötigen Formalitäten zu durchlaufen." Aber begrüßenswert wäre es natürlich, wenn die Genehmigungen schneller gehen würden. Auf der anderen Seite würde es auch reichen, das freie Stehen für z.B. 2 Tage zu genehmigen. Wir haben zum größten Teil vollautarke Wohnmobile und benötigen eigentlich keine Infrastruktur, wenn man auch so irgendwo frei stehen dürfte. Die im Beitrag angesprochenen max. 3 Stellplätze an Bauernhöfen ist natürlich einfacher umsetzbar, aber das wollen viele Landwirte gar nicht. Denn die Wohnmobilgäste stellen teils unverschämte Anforderungen und klauen dann z.B. auch noch die zur Verfügung gestellten Sonnenschirme. Natürlich würden wir auch solche einen Stellplatz besuchen. Teils findet man aber auch unverschämte Angebote, wo man für eine reine Wiese ohne alles dann 20,- zahlen soll. Vielleicht ist da dann aber das Rausschleppen mit drin, wenn man nicht mehr weg kommt. :lol: Gruß Axel
Wollen vielleicht schon, aber einfach unmöglich! Die Gemarkung Stuttgart ist komplett Landschaftsschutzgebiet. Ein Stellplatz im Landschaftsschutzgebiet wird sofort abgelehnt. Der Bürgermeister Nopper will den Tourismus fördern. Wohnmobiltouristen gehören wegen der Durchfahrtsverbote in den Umweltzonen und mangels Stellplätzen nicht dazu. ;D Gruß Grandeur Man braucht ja nicht unbedingt einen Stellplatz mit Wellness-Tempel, Kirmes und Spassbad. Einfach auf bestehenden Parkplätzen ein paar Boxen für Womos ausweisen und per Schild das Übernachten gestatten ('24 h'). Ist ja zumindest ein Anfang, mit dem man Erfahrungen sammeln kann. Und kostet so gut wie nichts. Anwohner muss man dann auch nicht fragen, und die Gemarkung ist egal - den Parkplatz gibts ja schon. bis denn, Uwe Hallo Uwe, ich sehe das auch wie Du, aber die Lobbyisten der Branche sind nicht mächtig genug. Meist haben Gemeinden einen Festplatz, der ein- oder zweimal im Jahr durch Feste belegt ist. Wenn die Gemeinde schlau ist, baut sie da noch eine Ver- und Entsorgungsstation hin und stattet den Parkautomaten mit einem Übernachtungs-Ticket aus, dann hat sie eine gute Nebeneinnahme und tut etwas für die örtliche Gastronomie und den Einzelhandel. Manche Gemeinden haben es kapiert und bieten noch eine Anschlagtafel mit Hinweisen, wo man etwas im Ort findet und der Platz wird genutzt. Gruss Grandeur
Das hat leider oft nichts mit "kapieren oder nicht kapieren" zu tun, sondern viele Gemeinden haben die Erfahrung machen müssen, dass sich das "Wohnmobilvolk" oft daneben benimmt und die Gegend dreckig verlässt. Nahe Erbach (Kreis Ulm) gibt es einen Ort, der auch so einen schönen großen Festplatz hat. Dort sind wir vor 3 Jahren auch mal gestanden. Freunde von uns wohnen dort und haben uns letztes Jahr erzählt, dass das Stehen und Übernachten jetzt verboten sei, weil sich die Wohnmobilisten einfach daneben benommen haben. Z.B. stellt man sich einfach an solch einen öffentlichen Platz hin und meint, dass man sich benehmen kann wie auf einem Campingplatz, stellt Stühle hin und macht die Markise raus, und einige machen dann noch Party. Selbst wenn es klare Ansagen gibt, dass man nur stehen und keine Stühle, Tische, Markisen nutzen darf, gibt es immer wieder einige, die es trotzdem machen. So gesehen im September in St. Valentin am Reschensee. Dort hat die Gemeinde dem Campingplatz erlaubt, einen zusätzlichen Stellplatz zu betreiben, eben mit dieser Auflage. Trotzdem haben 3 von 15 Campern sich nicht dran gehalten. Oft sind es nur einpaar Wenige, die sich nicht benehmen können, am Ende trifft es dann leider eben alle. Es gibt auch Stellplätze wie der in Hülben als Beispiel. Der kostet nichts, hat eine V/E und Stromsäulen und man darf da eine gewissen Anzahl an Nächten stehen. Nur Wohnmobile, keine Wohnwagen. Was machen einige? Die stehen dann nicht auf den Stellplatz sondern einfach neben an auf angrenzenden Parkplätze. Normale Wohnmobile, ausgebauten LKWs (evtl. wohnen die sogar dort), PKW mit Wohnwagen, teils auch in der Wiese. Warum steht man nicht auf dem offiziellen Platz? Damit man sich nicht an die Regeln halten muss? Weil der Wald den Sat-Empfang stört? Weil man lieber alleine stehen will als im Pulk? Noch wird das Ganze geduldet, aber wie lange noch?
Wenn die Insassen dann wenigstens essengehen und dort einkaufen würden. Oft bringt der gemeine Wohnmobilfahrer sein Zeug mit und kocht auch selber. Zum Essengehen sich unters Volk begeben, da gibt es genug, die das nicht wollen. Hat man ja nach Corona lesen können, wo viele Wohnmobilisten weiterhin das Wohnmobildinner wollten, weil sie lieber für sich sind. Die gehen somit nicht zum Essen und unterstützen auch nicht die örtliche Gastronomie. Gruß Axel Hallo Axel, leider benehmen sich einige Wohnmobilisten daneben. Nervt mich auch, dass auf offiziellen Stellplätzen z.B. auf absichtlich zwei Plätzen geparkt wird. Wenn man die Leute freundlich drauf anspricht, dann bekommt man ranzige Antworten. Daß Grauwasser einfach in die Natur abgelassen wird sieht man auch öfters. Da kann man nur mit gutem Beispiel vorangehen und sich anders verhalten. Wichtig in der Gesellschaft ist das „ich“ und was scheren da einen die Anderen. Mangelnde Erziehung und Fehlverhalten hat in Deutschland seltenst Konsequenzen. Unsere aktuellen Politiker leben es leider vor. :roll: Ich habe auch schon von Wohnmobilisten gehört, dass sie noch nie für einen CP oder Stellplatz bezahlt haben und das waren hauptsächlich Besitzer von WoMo‘s über 200t€, die dann auf dem Supermarkt-Parkplatz oder in Industriegebiet einen wirklich billigen Urlaub genießen. Aber bzgl. neben dem Stellplatz stehen: was machst Du, wenn Du schon 5 volle Stellplätze angefahren hast und es spät ist? Brichst den Urlaub ab und fährst nachhause? Ich suche mir auch einen Platz angrenzend zum Stellplatz und parke dann bei nächster Gelegenheit auf den offiziellen Stellplatz um. Gruß Grandeur
Der von mir angesprochene Stellplatz in Hülben ist oft fast leer oder nur halb belegt, die Wohnmobile stehen trotzdem neben dem offiziellen Stellplatz. Selbst wenn ich dort Freitags um 19 Uhr ankomme, ist der offizielle Stellplatz noch mind. zu 30% frei und ich kann ich mir aussuchen, wo ich mit meinen 9m hinstehen möchte. Ich fliege dort auch immer mal wieder drüber und sehe, dass selbst das Wochenende über lieber auf dem Parkplatz daneben gestanden wird als auf dem offiziellen Stellplatz. Wenn der Stellplatz voll wäre, dann würde ich das Parken daneben ja verstehen. Gruß Axel
Wipperfürth zeigt wie es geht so pragmatisch geht wie Du schreibst.
Fragen vielleicht nicht aber mit ins Boot nehmen und gut informieren ist schon sinnvoll. Schließlich bekommen die ggfs. neue Nachbarn auf Zeit. Letztlich ist das nur eine Frage des Willens der beteiligten Entscheidungsträger - alles andere ist leicht lösbar. |
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