xcamping
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Nordamerika Dezember 2023 - Atlanta nach Florida


2Greyhoundsontour am 04 Dez 2023 05:37:41

Gegen 0:30 Uhr klopfte es an unserem Mausmobil. Ein Sicherheitsmann erklärte uns, dass wir auf dem Parkplatz von Walmart in Atlanta nicht übernachten dürften. Stattdessen sollten wir auf den gegenüberliegenden McDonald’s Parkplatz umziehen. Ab morgens um sechs Uhr könnten wir wieder zu Walmart zurückkehren. Wir hatten ihm zwar erklärt, dass wir bislang immer bei Walmart übernachten konnten, aber hier in Atlanta ist das wohl nicht möglich.
Nicht nur wegen dieser Störung, sondern auch wegen des permanenten Flugverkehrs und des Regens haben wir nicht so gut geschlafen. Wir waren deshalb schon früh wach und fuhren nach dem Frühstück in die Downtown von Atlanta. Dort stellten wir uns auf denselben Parkplatz wie gestern. Unsere Befürchtung, dass dieser überfüllt sein könnte, bewahrheitete sich zum Glück nicht. Im Gegenteil, er war nahezu leer.
Obwohl wir 2016 schon einmal die World of Coca-Cola besichtigt hatten, wiederholten wir heute diesen Besuch. Neben vielen Ausstellungsstücken dreht sich ein Teil der Ausstellung um die Formel von Coca-Cola. Hier wird eine richtige Geschichte aufgebaut und man bekommt den Safe zu sehen, in dem angeblich die Formel lagert. Zudem gibt es ein 3-D Kino mit einem netten Film zum Thema Coca-Cola und mehrere Möglichkeiten, sich gestalterisch zu betätigen. Natürlich kann man auch ein Foto mit dem Eisbären von Coca-Cola machen.
Den Abschluss des Rundgangs bildet ein großer Raum mit Möglichkeiten, Getränke des Coca-Cola Konzerns von allen fünf Erdteilen zu probieren. 2016 war dies besser organisiert, denn da waren die Getränke nach Erdteilen getrennt. Jetzt ist es mehr ein Durcheinander. Aber es gibt immer noch die fürchterlich schmeckenden Sorten: Zum Beispiel das Getränk aus China oder Inka Cola aus Südamerika sind absolut nicht unser Geschmack.
Unser heutiges Tagesziel war der Lake Oconee bei Greensboro (GA). Dort fuhren wir auf einen Campingplatz der Kette KOA. Dieser ist sehr hübsch an einem See gelegen. Hier werden wir zwei Nächte bleiben und unser Mausmobil auf Vordermann bringen. Zudem wartet viel schmutzige Wäsche darauf, gewaschen zu werden.

Die Fahrt am übernächsten Tag zu unserem Tagesziel Columbia (SC)war dank der Interstate sehr entspannend. So waren wir bereits schon kurz nach dem Mittagessen dort. Zunächst suchten wir in der Innenstadt einen Parkplatz. Wir hatten im Internet gelesen, dass es dort Parkplätze geben soll, auf denen man 24 Stunden stehen kann. Als wir an der angegebenen Adresse ankamen, wirkte der Parkplatz nicht gerade einladend und die Ausschilderung war verwirrend. So fuhren wir mit dem Mausmobil zu der Adresse des Weihnachtsmarktes, den wir im Internet entdeckt hatten. Dort gab es reichlich Parkplätze, auf denen man allerdings nicht über Nacht stehen darf. Als wir bei dem Weihnachtsmarkt ankamen, waren wir enttäuscht: mehrere Zeltstände und ein Glühweinstand waren aufgebaut. Beworben wurde dieser Weihnachtsmarkt damit, dass er einem deutschen Weihnachtsmarkt nachempfunden sei. Es ist kein Wunder, wenn Amerikaner manchmal ein etwas komisches Bild von den Deutschen haben, denn dieser Weihnachtsmarkt hat nicht besonders viel mit einem deutschen Weihnachtsmarkt zu tun. Wir haben aktuell 22° Lufttemperatur. Von daher war ein Glühwein nicht die allererste Wahl.
Da wir mit diesem Weihnachtsmarkt sehr schnell fertig waren, fuhren wir außerhalb der Stadt auf den Walmart-Parkplatz und stellten uns für die Nacht hin.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

2Greyhoundsontour am 06 Dez 2023 04:51:34

Fortsetzung des Reiseberichtes

Nach dem Frühstück am nächsten Tag hatten wir nicht weit zu fahren, um zum Congaree NP zu kommen. Dort angekommen, holten wir uns neben dem üblichen Stempel und Sticker eine Übersichtskarte für die Wandertouren, die hier gemacht werden können. Bei dem heutigen herrlich sonnigen Wetter freuten wir uns darauf, endlich einmal ohne Jacke und Mütze im T-Shirt loslaufen zu können.
Wir hatten uns entschieden, den Boardwalk sowie den Sims Trail zu gehen. Insgesamt sind dies etwa 7 Meilen. Eine fast unwirkliche Sumpflandschaft empfing uns. Die Wurzeln der Bäume standen wie kleine Pyramiden aus dem Erdreich hervor. Zum Teil waren sie fast einen Meter hoch. Zudem hing von vielen Bäumen das Spanische Moos, welches typisch für die Südstaaten ist und dem Ganzen einen etwas gruseligen Touch gibt. Mücken gab es zum Glück keine, so dass wir ungestört gehen konnten. Die hiesige Tierwelt hielt sich leider bedeckt. Wir entdeckten nur Wasserschildkröten und die üblichen Squirrels. Die Otter, die hier auch leben sollen, konnten wir nicht entdecken.
Da es die letzten Tage hier nicht geregnet hatte, war der Sims Trail nicht matschig. Ab und an war es zwar etwas feucht, aber unsere Schuhe blieben sauber.
Anschließend fuhren wir nach Santee. Unterwegs kamen wir an großen Baumwollfeldern vorbei. So etwas hatten wir noch nie gesehen. Die Pflanzen waren zwar vertrocknet, aber die Baumwolle hing wie kleine Schneebälle an den Pflanzen. Auf den abgeernteten Feldern lagerten große Rollen mit gepresster Baumwolle, ähnlich wie bei uns das Stroh des Getreides nach der Ernte.
In Santee hatten wir über Harvest Hosts den Lake Marion Golfplatz ausfindig gemacht, bei dem wir über Nacht stehen können.

Auf unserem Stellplatz beim Golfplatz hatten wir eine ruhige Nacht verbracht. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Mount Pleasant, um Boone Hall Plantation zu besichtigen. Wie nicht anders zu erwarten, handelt es sich hier um eine richtig schöne Südstaatenvilla. Der eichenbestandene Weg zum Haus diente schon als Vorlage für den Film „Vom Winde verweht“ und als Kulisse für „Fackeln im Sturm“. Als Besonderheit gibt es neben dieser Villa noch neun ehemalige Sklavenhäuser, in denen das Leben des Sklaven bis zur Befreiung und danach dargestellt wird. Wir kamen gerade rechtzeitig, um von einer älteren Schwarzen die Geschichte der hier lebenden Nachfahren von Sklaven erklärt zu bekommen. Diese nennen sich selbst „Gullah“. Die Schilderungen untermalte sie mit Liedern, die sie stimmgewaltig vortrug. Zudem gab sie uns Einblicke in den Dialekt, den die Menschen hier sprechen. Als sie beispielhaft einige Sätze sagte, verstanden wir nahezu nichts mehr, denn es werden viele Buchstaben weggelassen und Worte verkürzt. Alles in allem war dies ein sehr interessanter Vortrag über die hier lebenden Menschen und ihre Vorfahren, den wir so noch nicht gehört hatten. Abschließend gab sie uns noch eine Buchempfehlung mit auf den Weg. Die bekannte Schriftstellerin Zora Neale Hurston hatte ihrem Buch „Barracoon“ den letzten überlebenden und illegal nach Amerika verschifften Sklaven im Jahr 1927 befragt.
Nach diesem beeindruckenden Vortrag besichtigten wir im Rahmen einer Führung das Herrenhaus. Leider konnten hier keine Fotos gemacht werden, da es sich in Privatbesitz befindet. Wie nicht anders zu erwarten, war es bereits weihnachtlich geschmückt. Mehr als zehn Christbäume waren allein im Erdgeschoss aufgebaut und über und über dekoriert. Unser Führer, ein ehemaliger Soldat, verstand es auf unterhaltsame Weise, die Geschichte des Hauses zu erklären.
Nach diesem Programmpunkt machten wir eine Rundfahrt über die Plantage. Besonders spannend war es nicht, da wir mit ellenlangen Beschreibungen der hier angebauten Gemüsesorten fast schon gelangweilt wurden.
Nach einer verspäteten Mittagspause besichtigten wir die ehemaligen Sklavenhäuser und die darin enthaltenen Ausstellungen. Interessant und gleichzeitig beklemmend war es, die Beschreibungen sowie Videos in den einzelnen Häusern anzusehen.
Mittlerweile war es später Nachmittag geworden und wir fuhren auf den KOA-Campingplatz.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 08 Dez 2023 03:56:54

Fortsetzung des Reiseberichtes

Nach dem Frühstück führte uns unser Weg am nächsten Tag zur Charles Pinckney National Historic Site. Hier konnten wir nur den Garten besichtigen, da das Besucherzentrum am Wochenende geöffnet und unter der Woche geschlossen hat. Im Gegensatz zur gestrigen Boone Hall Plantation stehen hier außer dem Haupthaus keine anderen Gebäude mehr. Dieses ist relativ schmucklos gestaltet und präsentiert sich als einfacher Holzbau. Von den anderen Gebäuden sind lediglich die Umrisse im Boden zu sehen. Bis in die 1960er Jahre wurde diese Farm bewirtschaftet. Danach wurde ein Großteil des Geländes verkauft und als Baugebiet beziehungsweise Golfplatz ausgewiesen. Der verbliebene kleine Rest bildet heute die National Historic Site. Wir brauchten deshalb nicht besonders lange, um den Garten zu erkunden.
Unser nächstes Ziel war Fort Moultrie. Dieses bildete zusammen mit Fort Sumter den Verteidigungsriegel für Savannah. Fort Sumter hatten wir bereits 2016 besichtigt, weshalb wir uns heute auf Fort Moultrie beschränkten. Im Visitor Center gab es einen sehr informativen Film zu den Verteidigungsanlagen entlang der amerikanischen Atlantikküste. Nachdem wir anschließend einen Sticker und den obligatorischen Stempel besorgt hatten, erkundeten wir die Anlage. Danach nutzten wir das sonnige Wetter und machten einen sehr ausgedehnten Strandspaziergang. Wir trauten uns sogar bis zu den Knöcheln ins Wasser. Dieses ist allerdings eiskalt und wir waren froh, dass der Sand durch die Sonne erwärmt war. So bekamen unsere kalten Füße sofort wieder Temperatur.
Die Fahrt zu unserem heutigen Tagesziel Savannah verlief ereignislos. In Savannah hatten wir über Harvest Hosts bei der Coastal Empire Brewing Company einen Stellplatz bekommen. Leider wird dort kein Abendessen angeboten, weshalb wir nach der Ankunft zunächst nur unseren „Anlegeschluck“ in der Brauerei genossen. Dabei leistete uns Peter aus der Schweiz, der mit seinem Wohnmobil ebenso in den USA unterwegs ist und die heutige Nacht auch hier verbringt, Gesellschaft. Aus einem Bier wurden mehrere, aber wir hatten auch viel zu erzählen.

Unsere Nachtruhe wurde nur ab und zu von vorbeifahrenden Zügen gestört. Diese waren aber zum Glück nicht so laut, dass es uns gestört hätte.
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Fort Frederica. Dies ist ein Fort und eine Ansiedlung aus der britischen Kolonialzeit in Nordamerika und heute ein Nationalpark. Das Fort wurde 1736 errichtet, um den Schiffsverkehr vor der Küste zu kontrollieren und so die Grenze zwischen den britischen Kolonien (insbesondere der neugegründeten Kolonie Georgia) und dem spanischen Florida zu schützen. Als das Militär abzog, wurde der Ort bedeutungslos und die Bewohner zogen fort. Heute ist von diesem ehemals blühenden Dorf kaum noch etwas zu sehen. Die Anlage an sich allerdings ist sehr sehenswert, weshalb wir uns dort länger aufhielten.
Nach der Mittagspause fuhren wir nach Jekyll Island. Diesen Tipp hatten wir seinerzeit in Kanada bekommen. Um genügend Zeit zu haben, bezogen wir auf dem dortigen Campingplatz einen Stellplatz für die Nacht.
Es war noch nicht zu spät und die Sonne stand hoch am Himmel, weshalb wir gleich zum Driftwood Beach gingen. Dieser Strand wirkt sehr geisterhaft, da bei früheren Hurrikans so viel Sand und Erde weggerissen wurde, dass die Bäume keinen Halt mehr hatten und abstarben. Diese Baumleichen liegen nun über den ganzen Strand verstreut und bilden eine sehr surreale Szenerie. Etwas ähnliches hatten wir bereits in Kanada gesehen, wo Strände auch mit toten Bäumen übersäht sind. Dort sind es allerdings nur Baumstämme, wohingegen es hier ganze Bäume mit dem kompletten Wurzelwerk sind.
Auf dem Rückweg zum Campground gingen wir noch bei der Ruine von Horton House vorbei. Dazu mussten wir vom Strand einen Trampelpfad quer durch den Urwald gehen. Ein bisschen unwohl war es uns schon, da überall vor Alligatoren und Schlangen gewarnt wird.
Die Ruine von Horton House ist das Überbleibsel des Hauses des ersten englischen Siedlers. Außer den Außenwänden steht aber nichts mehr. So hielten wir uns nicht lange damit auf und gingen zurück zum Mausmobil.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

Anzeige vom Forum


TiborF am 08 Dez 2023 13:23:48

2Greyhoundsontour hat geschrieben:Fortsetzung des Reiseberichtes
Auf dem Rückweg zum Campground gingen wir noch bei der Ruine von Horton House vorbei. Dazu mussten wir vom Strand einen Trampelpfad quer durch den Urwald gehen. Ein bisschen unwohl war es uns schon, da überall vor Alligatoren und Schlangen gewarnt wird.


Diesen Weg wäre meine Frau sicher nicht mit mir gegangen ............. Schlangen sind ein no-go für sie.

Hut ab, dass ihr Beide den Mut dazu hattet. :daumen2:

2Greyhoundsontour am 10 Dez 2023 04:55:22

Fortsetzung des Reiseberichtes

Nach dem Frühstück nutzten wir den schönen Tag zunächst für einen ausgedehnten Strandspaziergang am Glory Beach. Der Sand war schneeweiß und es machte uns richtig Spaß, barfuß zu laufen.
Nach dieser sportlichen Aktivität fuhren wir ein kleines Stück weiter zum Saint Andrews Beach Park. Dort wurde auf vielen Schautafeln über das Schicksal des letzten illegalen Sklavenschiffes „The Wanderer“ berichtet. Diese sehr informative Darstellung wurde ergänzt durch Gegenstände aus dem Alltag der Sklaven. Am Ende dieses Weges war eine Beobachtungsstation. Angeblich sollte man hier Delfine sehen können. Heute allerdings hatten die Delfine keine Lust, sich zu zeigen, weshalb wir gleich weiter in den Historic District fuhren. Highlight waren die diversen Cottages. Dies ist eine nette Ausdrucksform für zum Teil sehr prächtige Villen, die im 19. Jahrhundert von reichen Amerikanern hier errichtet und üblicherweise nur während der Winterzeit genutzt wurden.
Der Weg zu unserem heutigen Tagesziel verlief ereignislos über die I 95. In Jacksonville fuhren wir zu Cracker Barrel und stellten uns dort für die Nacht hin. Auf dem nebenan gelegenen Parkplatz von Walmart ist die Übernachtung verboten.
Heute hatten wir keine Lust zu kochen und ging deshalb ins BJ‘s Restaurant Brewhouse zum Abendessen. Auf dem Weg dorthin konnten wir erleben, welch untergeordnete Rolle ein Fußgänger in den USA spielt. Die Fußgängerampel war ausgefallen, und so mussten wir schnell und mit viel Gottvertrauen die mehrspurige Schnellstraße überqueren. Das leckere Essen und die süffigen Biere entschädigten uns allerdings für diese adrenalingeladenen Momente.

Am nächsten Tag hatten wir es nicht weit bis zum Timucuan Ecological and Historic Preserve. In diesem Nationalpark fuhren wir zunächst zur Kingsley Plantation. Die Besonderheit dieses sehr alten Farmhauses ist, dass hier eine ehemalige Sklavin später Sklavenhalterin wurde. Sie wurde im Alter von 13 aus Afrika verschleppt, kam nach Kuba, wurde dort von ihrem späteren Ehemann als Sklavin gekauft und später geheiratet. Von Kuba zog das Paar mit seinen Kindern nach Florida. Seinerzeit war Florida noch spanisch, weshalb freigelassene Sklaven ähnlich wie Weiße leben konnten. Nachdem Florida für 5 Millionen $ an die USA verkauft worden war, änderte sich die Rechtstellung der Schwarzen schlagartig. Das Paar zog daraufhin mit seinen Kindern nach Haiti. Nach dem Tod des Ehemanns kam die Witwe zurück in die USA, lebte während des Bürgerkrieges in New York und zog danach wieder nach Florida.
Das zweite interessante Detail hier war, dass die Sklavenhäuser unterschiedlich groß waren. Je nach Tätigkeit beziehungsweise Stellung im Haus waren die Häuser entweder größer oder kleiner gebaut worden.
Nachdem wir das Gelände genug erkundet hatten, fuhren wir mit der Fähre über den Saint John River zu unserem nächsten Ziel Fort Caroline National Memorial. Dieses ist die erstmalig nachgewiesene Siedlung von Franzosen in Florida. Sie bestand allerdings nicht lange, da die Spanier dieses Fort eroberten und die Bewohner töteten beziehungsweise vertrieben (Die Franzosen kamen Jahre später noch einmal zurück, um die spanische Besatzung zu töten und kehrten danach nach Frankreich zurück). Es ist nicht genau belegt, ob das Fort wirklich an dieser Stelle stand. Ebenso gibt es von diesem Fort lediglich eine Zeichnung. Der zu besichtigende Nachbau lehnt sich allerdings eng an diese Zeichnung an.
Mit dieser Besichtigung waren wir schnell fertig und fuhren zu unserem heutigen Tagesziel. Über Harvest Hosts hatten wir beim Royal St. Augustine Golf and Country Club eine Übernachtungsmöglichkeit bekommen.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 12 Dez 2023 05:18:26

Fortsetzung des Reiseberichtes

Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir in die Altstadt von St. Augustine. Im Internet hatten wir gelesen, dass angeblich Fahrzeuge bis 21 Fuß Länge kostenlos am Castillo de San Marcos stehen können. Als wir dort ankamen, erwies sich diese Aussage als falsch. Vielmehr müssen wir hier pro Stunde 2,50 $ bezahlen. Die maximale Parkdauer ist auf 4 Stunden beschränkt. Aber es war gut, dass wir frühzeitig am Parkplatz waren, denn dieser fühlte sich sehr schnell.
Unser erster Weg führte uns zum Castillo de San Marcos. Die wechselvolle Geschichte wird sehr anschaulich dargestellt. Um 10:30 Uhr erfolgten die beiden ersten Kanonenschüsse für heute. Mit viel Brimborium wurden zwei Kanonen geladen und nacheinander abgefeuert.
Anschließend holten wir uns in der Touristeninformation einen Stadtplan und ließen uns die Sehenswürdigkeiten der ältesten durchgehend von Europäern besiedelten Stadt Amerikas erläutern. Die Altstadt von St. Augustine ist eigentlich ein großes Freiluftmuseum. Die meisten Häuser entlang der St. George Street wurden nachgebaut, da die Originale verfallen bzw. zerstört waren. Das Ganze ist touristisch sehr gut ausgebaut. In fast jedem Haus befindet sich ein Geschäft oder ein Restaurant.
Anschließend gingen wir zum ältesten Haus von St. Augustine. Dieses Haus ist 320 Jahre alt und erfuhr in seiner Zeit mehrfach einen Umbau. Diese wurden großteils wieder entfernt, um das Haus in den früheren Zustand zu versetzen. Wir kamen gerade rechtzeitig, um eine Führung durch das Haus mitmachen zu können.
Nach diesem Highlight gingen wir zum Flaglers College. Dieses war ursprünglich als Hotel für Superreiche Ende des 19. Jahrhunderts gebaut worden. Heute befindet sich darin eine Kunstschule. Wir besichtigten die frei zugängliche Eingangshalle, da der Rest nicht besichtigt werden kann. Aber auch schon die Eingangshalle war sehr prächtig dekoriert. Die damaligen Gäste sollten sich ja standesgemäß wohlfühlen.

In der Nacht hatten sich die Wolken ausgeregnet beziehungsweise verzogen und so begrüßte uns die Sonne von einem blauen Himmel. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Leuchtturm von St. Augustine. Man kann hier nicht nur den Leuchtturm besichtigen, sondern ebenso das ehemalige Leuchtturmwärterhaus und andere dazugehörende Gebäude. Alle Gebäude sind als Museum ausgestattet und sehr interessant gestaltet.
Im Leuchtturm selbst mussten wir 219 Stufen hochsteigen. Auf jedem Treppenabsatz wurde etwas zur Geschichte des Leuchtturms erklärt. Daten und Fakten haben wir uns nicht gemerkt. Aber uns blieb in Erinnerung, dass der Sohn des Leuchtturmwärters einmal die Katze seiner Schwester an einem kleinen Fallschirm vom Leuchtturm geworfen hat. Die Katze hat den Flug zwar gut überstanden, war danach aber verstört. Alle wunderten sich darüber, nur nicht der Junge als Verursacher.
Unser weiterer Weg nach Daytona Beach verlief problemlos. In Daytona Beach angekommen, fuhren wir direkt auf den Strand. Dieser kann hier auf fast 6 Meilen befahren werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist zwar auf 10 Meilen/h reduziert, um die Fußgänger nicht zu gefährden. Zudem finden sehr viele Ausbesserungsarbeiten an den Begrenzungsmauern der Häuser zum Strand hin statt. Sturmfluten reißen hier anscheinend regelmäßig Lücken in die Mauern, so dass die Häuser gefährdet sind. Zwei Häuser sahen wir, bei denen das Betreten verboten ist. Hier hatten die Fluten die Erdschicht so weit weggerissen, dass selbst die Swimmingpools frei lagen bzw. zerbrochen waren.
Zu unserem heutigen Tagesziel Sanford war es nicht mehr weit. Nachdem wir bei Walmart unsere Einkäufe getätigt hatten, fuhren wir zu Cracker Barrel auf den Parkplatz.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 16 Dez 2023 01:51:49

Fortsetzung des Reiseberichtes

Nach dem Frühstück hatten wir es nicht weit bis in den Blue Spring State Park. Hier wollten wir freilebende Manatees anschauen. 2016 hatten wir schon einmal Manatees in einem anderen Park in Florida beobachtet und konnten damals sogar mit den Tieren schwimmen. In diesem Park allerdings ist es aktuell verboten, mit den Tieren zu schwimmen, um deren Nachwuchs nicht zu gefährden. So mussten wir uns damit begnügen, diese von verschiedenen Aussichtsplattformen aus zu beobachten. Es war dennoch ein schönes Schauspiel, den sanften Riesen des Wassers zuzuschauen. Manche Aussichtsplattformen waren so weit über dem Wasser gebaut, dass die Manatees direkt unter uns schwammen. Eigentlich soll es hier auch Alligatoren geben. Zumindest waren überall Warnschilder angebracht. Wir sahen aber keinen.
Nachdem wir den ausgeschilderten Weg am Ufer entlang bis zur Quelle gegangen waren, gingen wir zum Mausmobil zurück.
Nach der Mittagspause fuhren wir zu unserem heutigen Tagesziel. Die Adresse hatten wir über Harvest Hosts herausgefunden. Es handelt sich um ein Autohaus, welches Oldtimer und hier bevorzugt der Marke Chevrolet verkauft. Es waren schon Prachtstücke dabei, die aber alle jenseits unseres verfügbaren Budgets lagen. So begnügten wir uns damit, die Autos anzusehen.

Um 6:30 Uhr holte uns der Wecker aus schönen Träumen. Sollen wir wirklich aufstehen? Diese Frage stellten wir uns nur kurz, denn heute wollten wir das magische Königreich von Micky Maus erkunden.
Wir hatten nicht weit zu fahren und standen eine halbe Stunde nach der Abfahrt auf dem Parkplatz von Disneyland.
Ein Shuttle und ein Fährschiff brachten uns dann zum Eingang des Magic Kingdom Parc.
Um uns zu orientieren, machten wir zunächst einen Rundgang. Wir waren überwältigt von den Farben, der Musik, der gesamten Anlage - und den Menschenmassen. Unglaublich, wie viele Besucher hier gleichzeitig sind. Da wir uns bereits einen Plan gemacht hatten, was wir alles sehen wollen, konnten wir gezielt die einzelnen Attraktionen ansteuern. Unvergesslich werden uns neben der Fahrt mit dem Mississippi-Dampfer noch die singenden Bären im „Country Bear Jamboree“, die Disneyparade und der 3-D-Film „Mickey‘s PhilharMagic“ bleiben.
Für das Mittagessen hatten wir im Chrystal Palace einen Tisch reserviert. Hier gab es Essen im Buffetform. Natürlich unterhielten auch hier verschiedene Charaktere von Walt Disney die Besucher. Wir hatten deshalb viel Spaß beim Essen.
Nach dem beeindruckenden Abschluss-Feuerwerk brachten uns die Fähre und der Shuttle wieder zu unserem Mausmobil. Ein kurzes Stück mussten wir noch fahren und konnten anschließend die Nacht auf dem Parkplatz von Cracker Barrel verbringen.

Am nächsten Tag fuhren wir zum Pelican Island National Wildlife Refuge. Wie der Name ausdrückt, hofften wir, hier Pelikane sehen zu können. Dort angekommen, gingen wir einen insgesamt fast 8 km langen Wanderweg entlang. Aber so sehr wir auch schauten - es war kein Pelikan zu sehen. Wir sahen zwar einige andere Vögel, aber eben keine Pelikane. Dafür entdeckten wir des Rätsels Lösung der vielen Löcher auf dem Weg. Unzählige Krabben hatten hier ihr zu Hause errichtet. Kaum näherten wir uns einem Loch, verschwanden sie in ihrer Höhle.
Wieder zurück beim Mausmobil, stärkten wir uns und fuhren anschließend zu unserem heutigen Tagesziel, der Summer Crush Vineyard & Winery. Diese hatten wir bei Harvest Hosts entdeckt.

In St. Augustine hatten wir das von Henry Flagler erbaute Hotel - soweit zugänglich - besichtigt. Uns hatte die Pracht, die dort herrschte, sehr beeindruckt. So waren wir am darauffolgenden Tag gespannt, wie das Wohnhaus „Whitehall“ in Palm Beach aussieht, das er als Hochzeitsgeschenk für seine dritte Frau bauen ließ.
Einen Parkplatz für unser Mausmobil fanden wir direkt vor der Tür. Hier sind extra Parkbuchten für Wohnmobile eingerichtet.
Im Haus selber bekamen wir deutschsprachige Audioguides und konnten anhand eines Planes jedes Zimmer erkunden. Da im Erdgeschoss eine größere Gruppe unterwegs war, begannen wir im Obergeschoss. Hier sind die Schlafzimmer untergebracht. Für die damalige Zeit ungewöhnlich, teilten sich Henry Flagler und seine Frau ein Schlafzimmer. Daneben gab es fünf Schlafzimmer für Gäste. Jedes von diesen Zimmern war prächtig eingerichtet und hatte seinen eigenen Stil.
Nachdem wir das Obergeschoss ausgiebig besichtigt hatten, gingen wir in den Flagler Kenan Pavillon. Dort hatten wir uns für den Afternoon Tea Service angemeldet. Etwas ähnliches hatten wir in Schottland auf der königlichen Yacht Britannia mitgemacht. Wie auch dort wurden ein aromatischer Tee, eine eiskalte Limonade sowie diverse würzige und süße Häppchen serviert. Fast fühlten wir uns in vergangene Zeiten zurückversetzt, als die Reichen sich um die Mittagszeit auf diese Art gestärkt hatten. Aber die im Hafen liegenden modernen Yachten zeigten uns, dass wir nicht vor über 100 Jahren hier saßen, sondern in der heutigen Zeit.
Nach dieser Stärkung erkundeten wir das Erdgeschoss. Auch dieses ist von einer verschwenderischen Pracht gekennzeichnet. Zudem bekamen wir eine Erklärung, warum Gebäude in dieser Zeit im römischen Stil erbaut wurden. Die Erbauer, alles sehr reiche Menschen, signalisierten damit das amerikanische Interesse am alten Rom als Prototyp für die große Gesellschaft, die Amerika zu werden schien. Flagler und seine Zeitgenossen sahen Amerika als den Höhepunkt einer 3000-jährigen Entwicklung der westlichen Kultur.
Nettes Detail waren im Billard-Zimmer zwei Spucknäpfe. Auf Betreiben der Ehefrau durften diese aber nur hier aufgestellt werden.
Nachdem wir genug gesehen hatten, fuhren wir das kurze Stück bis zu unserem Tagesziel. Bei Cracker Barrel stellten wir uns für die Nacht hin.
Kleine Anmerkung: Auf der Rückseite unseres Mausmobils haben wir einen QR-Code, mit dem man auf unsere Homepage geleitet wird. Heute bekamen wir eine Mail von einem Autofahrer aus Palm Beach, der anscheinend hinter uns her gefahren war. Er gab uns Tipps, was wir alles in Palm Beach besichtigen können.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 20 Dez 2023 05:27:34

Fortsetzung des Reiseberichtes

Wir wurden von Regentropfen, die auf das Dach unseres Mausmobils prasselten, geweckt. Und dieser Zustand sollte heute den ganzen Tag in wechselnder Stärke anhalten! Nicht ein einziges Mal war auch nur ein Hauch von Sonne zu sehen. Die Temperaturen waren zwar angenehm, aber die Landschaft wirkte sehr trist bei diesem grauen Wetter.
Unser Tagesziel war der Biscayne National Parc. Nach dem Great Barrier Reef und dem Korallenriff in Belize beinhaltet dieser Park das drittgrößte Korallenriff der Welt. Er besteht zu 95 % aus Wasser und bildet einen Schutzraum für das vorgelagerte Korallenriff. Zudem liegen auf dem Meeresboden unzählige Schiffswracks.
Beim Visitor Center angekommen, erkundigten wir uns über die Möglichkeiten, den Park zu erkunden. Zugleich konnten wir in der angegliederten Ausstellung viel über die hier vorkommende Unterwasserwelt erfahren. Auch lernten wir den Unterschied zwischen einer Insel und einer „Key“: Eine Insel ist geologischen Ursprungs (z. B. durch Vulkanausbrüche geschaffen), wohingegen ein Key einen natürlichen Ursprung hat. Sie werden gebildet, indem unzählige Lebewesen - insbesondere Korallenriffe - eine natürliche Erhebung über dem Wasser bilden.
Über Harvest Hosts hatten wir beim NewLife Sanctuary einen Stellplatz bekommen.

Als wir aufwachten, war der Himmel immer noch grau. Ab und zu regnete es auch. Aber die Wettervorhersage versprach deutliche Besserung noch vor dem Mittagessen.
Unser erster Weg führte uns in den Biskaya National Park. Hier machten wir die kleine Tour ab dem Visitor Center. Wie anders war heute in der Sonne das Licht im Vergleich zu gestern!
Um die Pelikane zu sehen, mussten wir zur Marina fahren. Diese befindet sich gleich nebenan. Und tatsächlich bekamen wir einige Pelikane vor die Linse. Zudem gibt es hier viele Echsen, die sich zum Teil malerisch auf den Ästen der Bäume sonnten.
Bis zu unserem Tagesziel hatten wir nicht mehr weit zu fahren. Wir hatten uns einen Stellplatz im John Pennekamp Coral Reef State Park reserviert.
Die Wärme und die Nähe zum Meer ist zwar sehr schön und gefällt uns sehr gut. Die negativen Begleiterscheinungen sind allerdings die nicht einmal einen Millimeter großen Mücken. Man sieht diese Pünktchen auf der Haut kaum. Erst, wenn sie gebissen haben, spürt man sie. Jetzt hoffen wir, dass wir eine ruhige Nacht haben werden.

Heute war Urlaub vom Urlaub angesagt. Die Mücken hatten uns in der Nacht zwar ganz schön malträtiert, aber im Gegensatz zu normalen Mückenstichen jucken die Stiche nicht ganz so stark. Die Fliegenrollos nutzen nur sehr bedingt etwas, da die Viecher einfach zu klein sind und überall durchschlüpfen.
Nach dem Frühstück gingen wir schnorcheln. Zur Steigerung der Attraktion wurde hier ein künstliches Wrack etwa 50 m vom Strand entfernt ausgelegt. Leider war aufgrund des schlechten Wetters der vergangenen Tage das Wasser noch sehr trüb. So sahen wir nur sehr wenig. Lediglich ein paar hübsche Quallen schwammen durch das Wasser. Da wir nicht wussten, ob uns diese gefährlich werden können, hielten wir sicherheitshalber Abstand.
Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand. Unser Mausmobil konnten wir dazu auf den Parkplatz am Strand stellen, da wir den Stellplatz von heute Nacht bis spätestens 13:00 Uhr zu räumen hatten.
Gegen 16:00 Uhr fuhren wir zu unserem heutigen Tagesziel. Es sah schon toll aus, wenn rechts und links von der Straße (und zum Teil unter der Strasse) nur das Meer zu sehen ist. Aufgrund des Sonnenstandes schimmerte es richtig türkisgrün.
Auf dem Weg nach Key West gibt es für Übernachtungen nur State Parks und Campingplätze. Walmarts beziehungsweise Cracker Barrel gibt es hier keine. Die State Parks waren alle ausgebucht. Die Campingplätze waren uns zu teuer. So stellten wir uns auf den Parkplatz von Home Depot. Über iOverlander hatten wir gelesen, dass man hier eine Nacht gratis stehen kann.

Wir wurden in der Nacht nicht gestört. Anscheinend wird es wirklich geduldet, dass man hier steht.
Noch vor dem Frühstück fuhren wir in den Bahia Honda State Park, da wir hofften, dort mit Blick aufs Meer frühstücken zu können.
Dort angekommen, stellten wir uns auf den Parkplatz in der Nähe des Loggerhead und Calusa Beach. Es fühlte sich wie Urlaub an, in der Sonne zu stehen, das Meer vor der Frontscheibe zu haben und dabei Kaffee zu trinken.
Nach dem Frühstück gingen wir das kurze Stück zur ehemaligen Eisenbahnbrücke. Bis 1935 verkehrte hier die Zugstrecke, die Henry Flagler bauen ließ, um Key West per Zug erreichen zu können. Ein Hurrikan zerstörte die Strecke aber. Danach wurde die Autostraße (zum Teil auf der ehemaligen Bahntrasse) gebaut, die heute noch besteht.
Anschließend stellten wir unser Mausmobil um und fuhren das kurze Stück zum Sandspur Beach. Hier machten wir einen ausgedehnten Spaziergang am langen Sandstrand.
Nach diesem schönen Beginn des Tages fuhren wir nach Key West. Dort angekommen, stellte sich das Problem des Parkplatzes. Wir hatten aber Glück und fanden relativ schnell einen Parkplatz in der Nähe des Hafens. Die Stunde kostet zwar 5 $, aber in diesen sauren Apfel müssen wir eben beißen.
Anschließend gingen wir in die Duval-Straße. Dort fanden wir ein Restaurant, wo wir ein leckeres gegrilltes Fisch-Sandwich aßen. Anschließend schlenderten wir die Straße entlang und fotografierten einige der hier stehenden sehr schönen Häuser. Den Leuchtturm konnten wir nicht besteigen, da dieser heute aufgrund einer privaten Veranstaltung vorzeitig geschlossen wurde. So holten wir uns Karten für das schräg gegenüberliegende Haus von Ernest Hemingway. Zunächst besichtigen wir im Rahmen einer Führung das Haus. Nach der Führung erkundeten wir das Haus noch einmal alleine, um die Exponate sowie die Einrichtung in Ruhe auf uns wirken zu lassen.
Unser nächstes Ziel war die Tonne, welche den südlichsten Punkt der USA markiert. 2016 standen wir hier im Rahmen unserer damaligen Weltreise bereits schon einmal. Als wir heute dorthin kamen, wartete eine über 50 m lange Schlange, um sich vor dieser Tonne fotografieren zu lassen. Wir wollten nicht so lange warten und passten deshalb einen Moment ab, wo niemand vor dieser Tonne stand und machten unser Erinnerungsfoto.
Im Internet hatten wir etwas über den berühmten Key Lime Pie gelesen. Wir gingen deshalb zu dieser Bäckerei und kauften uns ein Stück. Es schmeckte wunderbar, da es aus nur sehr wenig Teig und einer sehr lockeren Füllung besteht.
Mittlerweile war es später Nachmittag geworden. So gingen wir zum Mallory Square, um von dort den Sonnenuntergang zu sehen. Der Wind war zwar kühl, aber die Atmosphäre unbezahlbar. Dazu spielte eine Liveband rockige Weihnachtslieder.
Nach dem Sonnenuntergang fuhren wir zu unserem vorgebuchten Stellplatz bei Leo’s Campground.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 23 Dez 2023 05:39:09

Fortsetzung des Reiseberichtes

Nach einem Tag im Bahia Honda State Park am Strand fuhren wir nach Florida City. Damit haben wir die Florida Keys verlassen. Die letzten Tage waren sehr schön, denn wir haben zum einen sehr viel gesehen und zum anderen konnten wir uns gut erholen. Key West ist zwar ein teures Pflaster, aber die Tage davor waren relativ günstig, so dass es für die Urlaubskasse nicht so schlimm ist.
In Florida City fuhren wir auf den Parkplatz von Cracker Barrel und richteten uns für die Nacht ein.

Heute war es nicht mehr so schön sonnig wie gestern. Die Temperaturen waren zwar angenehm, aber die Sonne fehlte uns.
Nach dem Einkaufen fuhren wir den Tamiami Trail, um das Miccosukee Indian Village zu besichtigen. Die Sonne war mittlerweile herausgekommen und wir freuten uns schon darauf.
Als wir dort ankamen, wehte unübersehbar für uns eine schwarz-rot-gelbe Flagge am Mast. Andere Flaggen wehten dort keine. Sollte Deutschland so beliebt sein, dass nur die deutsche Flagge gehisst wird? Des Rätsels Lösung fanden wir, als wir auf dem Parkplatz standen: Die Flagge der Miccosukee-Indianer hat vier und nicht drei waagrechte Streifen. Einen schmalen weißen, einen schwarzen, einen roten und einen gelben Streifen. Aus der Ferne war der weiße Streifen nicht zu sehen, weshalb wir die Flagge fälschlicherweise für die Deutschlandfahne hielten. Des Weiteren wunderten wir uns, dass der Parkplatz nahezu leer war. Im Besucherzentrum erhielten wir die Auskunft, dass das Dorf heute geschlossen ist, da es für eine Veranstaltung in der nächsten Woche hergerichtet werden soll. Irgendwie haben wir kein Glück mit den indianischen Siedlungen: schon bei den Cherokee-Indianern war das Dorf geschlossen und heute nun hier ebenfalls. Vielleicht ergibt sich irgendwann einmal die Gelegenheit, ein solches Dorf zu besichtigen.
So fuhren wir ein kurzes Stück weiter in den Big Cypress National Preserve. 2016 hatten wir diesen zwar schon einmal besichtigt. Auf Anregung der Parkverwaltung hielten wir beim Kirby Storter Roadside Park. Hier sollten wir besonders schöne Vögel sehen können. Aber entweder hatten die Vögel alle Urlaub oder waren zu tief im Busch, als dass wir sie sehen können. Wir sahen hier jedenfalls kaum einen Vogel (entlang der Autostraße saßen viele Vögel in den Büschen). Dafür waren die Bäume über und über mit Tillandsien bewachsen. So etwas hatten wir in dieser Menge noch nie gesehen. Eine Tillandsie blühte sogar.
Als nächster Stopp war uns der H.P. Williams Roadside Park empfohlen worden. Dort angekommen, sahen wir wirklich viele Alligatoren.
Bis zu unserem heutigen Tagesziel Collier-Seminole State Park war es nicht mehr weit.

Nach dem Frühstück richteten wir das Mausmobil für die Weiterfahrt her. Die Ver- und Entsorgung allerdings war eine blutige Angelegenheit. Unzählige Mücken fielen über uns her, kaum dass wir aus dem Fahrzeug gestiegen waren.
Nachdem wir alles erledigt hatten, fuhren wir das kurze Stück nach Naples. In der Haupteinkaufsstraße fanden wir ohne Probleme einen Parkplatz am Straßenrand. Dieser war kostenlos. Wir konnten unser Glück kaum fassen!
Unser erster Weg führte uns zur alten Pier von Naples. Von dieser ist leider nicht mehr allzu viel zu sehen, da sie mehrere Hurrikane stark beschädigt haben. Auch die Altstadt von Naples beeindruckte uns nicht besonders, da es überwiegend Geschäfte waren, welche in modernen Bauten untergebracht waren. So gingen wir zum Hafen weiter, da dieser als „Historic District“ angepriesen wurde. Aber auch hier wie schon in der so genannten Altstadt gab es außer diversen Restaurants am Wasser und Pelikanen nichts besonderes zu sehen.
Nach einer Mittagspause am Hafen fuhren wir zu unserem Stellplatz für die Nacht bei Cracker Barrel.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

macagi am 23 Dez 2023 07:43:11

2Greyhoundsontour hat geschrieben:Im Internet hatten wir etwas über den berühmten Key Lime Pie gelesen.


Speziell in den Südstaaten gibt es einige Pies die man in D nicht kennt.
Habt ihr schon Pumpkin Pie, oder Pecan Pie probiert?

2Greyhoundsontour am 26 Dez 2023 18:48:56

macagi hat geschrieben:Habt ihr schon Pumpkin Pie, oder Pecan Pie probiert?


Pecan Pie haben wir schon gegessen - war sehr lecker. Pumpkin Pie steht noch aus.

2Greyhoundsontour am 27 Dez 2023 05:18:31

Fortsetzung des Reiseberichtes

Im Internet hatten wir gelesen, dass es in Naples einen Whole Foods Market geben soll. Das Warensortiment klang sehr verheißungsvoll, weshalb wir am nächsten Tag diesen Markt testeten.
Das Warenangebot in diesem Markt ist sehr europäisch ausgerichtet. So bekamen wir dort z. B. richtiges Sauerteigbrot. Wir konnten nicht widerstehen und besorgten uns einige Leckereien für das Abendessen. Auch konnten wir dort das leckere „Alpen Müsli“ kaufen, welches Walmart in Kanada im Angebot hat.
Nach dieser Einkaufsorgie fuhren wir das kurze Stück zum Sanibel Island. Wir hatten Glück und fanden auf dem Parkplatz am Strand einen freien Wohnmobilstellplatz. Zwei Plätze werden dort vorgehalten und es ist Autofahrern unter Strafandrohung verboten, sich auf diese Plätze zu stellen.
Der Strand von Sanibel Island ist berühmt für seine verschiedenen Muscheln, die dort am Strand liegen und gesammelt werden dürfen. Nach 2 Stunden Strandwanderung war unser Beutel prall gefüllt. Zudem hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten barfuß durch den warmen Sand beziehungsweise das kühle Wasser gehen.
Zu unserem heutigen Tagesziel hatten wir es anschließend nicht mehr weit. Der vorgebuchte KOA Campground zeigte noch deutliche Spuren des Hurrikans, welcher im Oktober 2022 die Insel heimgesucht hatte. Vereinzelt standen noch zerstörte Wohnmobile auf dem Plätzen. Die Infrastruktur ist auch noch nicht wieder vollständig aufgebaut. Zu unserem Vorteil aber waren bereits der Pool und der Hot Tub wieder in Betrieb. So werden wir die Weihnachtstage hier wohl ganz gut aushalten.

Nach den Weihnachtstagen ist unser Mausmobil mittlerweile zur kleinen Dampfsauna geworden. Alles fühlt sich etwas feucht an, da der gestrige Dauerregen die Luftfeuchtigkeit explodieren ließ. So waren wir froh, dass uns unsere Klimaanlage während der Fahrt nach Sarasota treue Dienste leistete und das Mausmobil trocknete.
Unser Ziel war heute die im venezianischen Stil erbaute Villa Ca’ d’Zan von John Ringling. Dieser Zirkuskönig hatte sich vor über 100 Jahren eine prachtvolle Villa direkt an der Sarasota Bay bauen lassen. Seine Villa, deren venezianischer Name übersetzt „Das Haus von John“ bedeutet, konnten wir im Erdgeschoss frei besichtigen. Wie nicht anders zu erwarten, war das Haus sehr prächtig eingerichtet. Die Erbauer hatten darauf geachtet, dass der gesamte Bau beziehungsweise die Einrichtung an venezianische Paläste erinnert. Ein witziges Detail fanden wir in der Küche. Hier lag ein deutsches Kochbuch.
Nachdem wir noch die Ausstellung über das Thema Zirkus und Akrobaten angesehen hatten, gingen wir im Sonnenschein zum Mausmobil zurück. War das schön, alle Fenster zu öffnen und die trockene warme Luft herein zu lassen. Wir ließen uns deshalb ausgiebig Zeit für das späte Mittagessen. Anschließend fuhren wir zu Cracker Barrel und stellten uns dort für die Nacht hin.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 30 Dez 2023 01:49:17

Fortsetzung des Reiseberichtes

Unser erstes Ziel nach dem Frühstück war das De Soto National Monument. Hernando de Soto landete hier im Jahr 1539, da er glaubte, dass es in Florida und nördlich davon mehr Gold und Silber als in Peru und Mexiko zusammen geben soll. Mit insgesamt 700 Konquistadoren marschierte er insgesamt 4000 Meilen durch Nordamerika. Er war der erste Europäer, der den Mississippi nicht nur an der Mündung sah. Während seines Marsches ging er mit grausamer Härte gegen die Indianer vor. Nach drei Jahren starb er an Fieber und wurde im Mississippi beerdigt. Die ganze Expedition war ein voller Misserfolg, denn das erhoffte Gold und Silber wurde nicht gefunden. Die Überlebenden seiner Mannschaft schlugen sich dann nach Mexiko durch. Aufgrund seiner Informationen und Tagebücher allerdings konnten sich die Europäer ein Bild von den Indianern in Amerika und den Bedingungen im Land machen.
Nachdem wir im Visitor Center ein sehr informatives Video über diese Expedition gesehen hatten, machten wir eine kleine Wanderung auf den ausgeschilderten Wegen. Diese führten zum Teil sehr nah am Ufer entlang. Vom letzten Sturm waren einige Boote ans Ufer geworfen worden und rotteten dort vor sich hin.
Anschließend fuhren wir weiter nach Tarpon Springs. Der Ort lebt vom Tourismus. Hier reiht sich ein Shop an den anderen und ein griechisches Restaurant an das nächste. Die Schwammtaucherei wurde hier vor über 100 Jahren von den Griechen industrialisiert. Die Straßennamen sind deshalb sowohl auf Englisch als auch auf Griechisch geschrieben.
Danach stellten wir uns in New Port Richey bei Cracker Barrel für die Nacht auf den Parkplatz.

In unseren Reiseführern hatten wir gelesen, dass Cedar Key ein nettes kleines Städtchen am Meer sein soll. Das weckte unser Interesse. Auch wenn es beim Aufwachen regnete und ungemütliche 15° hatte, sollte es gemäß der Wettervorhersage um die Mittagszeit in Cedar Key besseres Wetter haben. Wir trödelten deshalb nicht lange herum und fuhren am nächsten Tag dorthin.
In Cedar Key angekommen, stellten wir unser Mausmobil am Hafen ab. Zwei Dinge fielen uns sofort auf: Zum einen waren an einigen Häusern noch deutliche Schäden des letzten Hurrikans zu sehen. Zum anderen scheint der Ort fest in Hand der Republikaner zu sein. Überall fanden wir eindeutige Meinungsäußerungen zu Gunsten von Donald Trump und Schmähungen auf den aktuellen Präsidenten Joe Biden. Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und erkundeten den kleinen Ort. Neben einigen Läden mit viel Plunder gab es noch einige nette Häuser anzusehen. Diese sind allerdings fast alle Ferienwohnungen und hatten klangvolle Namen wie „Pelikansnest“ und Ähnliches.
Nachdem wir noch den Pelikanen im Hafen einen Besuch abgestattet hatten, fuhren wir weiter zu unserem heutigen Tagesziel in Gainesville.

Heute lachte die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Die Lufttemperatur aber lag im einstelligen Bereich. Unser Ziel war heute der Ruth B. Kirby Gilchrist Blue Springs State Park. Dieser Park existiert noch nicht sehr lange und ist deshalb auch nicht so überlaufen wie die anderen State Parks.
Nachdem wir dort angekommen waren, gingen wir den kleinen Rundweg an den verschiedenen Quellseen entlang. In einem See entdeckten wir sogar mehrere Schildkröten.
Nachdem wir wieder am Ausgangspunkt angekommen waren, wagten wir bei strahlendem Sonnenschein den Sprung in einen der Quellteiche. Das Wasser war angenehm warm. Lediglich der Wind war eiskalt. Wir blieben deshalb so lange wie möglich im Wasser. Unglaublich, wie kristallklar das Wasser hier ist.
Unseren heutigen Stellplatz hatten wir über Boondockers Welcome in Wellborn gefunden. Wir waren angenehm überrascht, als wir dort ankamen. Ein großzügiges und ruhig gelegenes Gelände erwartete uns. Es gab sogar Internet, und wenn wir gewollt hätten, hätten wir zusätzlich Strom und Wasser bekommen. Uns reichte Wasser, da wir auf Strom für eine Nacht nicht angewiesen sind.

Fortsetzung folgt. Mehr Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

2Greyhoundsontour am 02 Jan 2024 05:35:17

Fortsetzung des Reiseberichtes

Heute soll es ein sonniger Tag werden. Die Temperaturen werden zwar nicht über 15° steigen, aber alleine schon der blaue Himmel hob unsere Laune.
In Tallahassee angekommen, fuhren wir auf den großen Parkplatz beim Cascades Park. Gemäß der Ausschilderung kann dieser unter der Woche von 6:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr morgens und das ganze Wochenende gratis genutzt werden.
Unser erster Weg führte in die Touristeninformation. Auf dem Weg dorthin zweifelten wir zwar ab und zu, ob wir noch richtig sind, denn die Gebäude rechts und links der Straße machten nicht gerade den Eindruck, als wären wir in der Hauptstadt von Florida.
Die Touristeninformation ist im alten Bahnhof untergebracht. Dort ließen wir uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt anhand eines Faltplanes erklären. Anschließend gingen wir gleich nebenan in den Railroad Square. Dieses ehemalige Bahnhofsviertel zeigt sich heute recht farbenfroh. Viele großformatige Bilder schmücken die Hauswände. Kleinere Geschäfte und Restaurants laden zum Verweilen ein. Da wir noch kein Mittag gegessen hatten, holten wir dies hier nach. Wie schon so oft in den USA kamen die Pommes Frites nicht an die belgischen Originale heran. Der Wrap allerdings schmeckte sehr lecker.
Gut gestärkt gingen wir zum Lake Ella. Bis dorthin waren es zwar einige Kilometer zu laufen, aber das Wetter ist schön und die Bewegung tut uns gut.
Unterwegs kamen wir am Museum „The Grove“ vorbei. Dieses liegt sehr hübsch eingebettet in einem Park. Da der Eintritt gratis war, besichtigten wir das Gelände und das Haus. Das Museum selber ließen wir aus, da wir an der Geschichte von Florida weniger interessiert waren.
Der Lake Ella liegt sehr hübsch inmitten eines Wohngebietes. Nachdem wir ihn halb umrundet hatten, lud ein Café zur Rast ein.
Für den Rückweg zum Mausmobil nahmen wir eine ruhige Seitenstraße. Hier reihen sich prachtvolle Villen aneinander. Überwiegend sind dort Rechtsanwaltskanzleien ansässig. Im Gegensatz zu anderen Hauptstädten in den USA erscheint uns Tallahassee aber etwas zergliedert. Die Sehenswürdigkeiten verteilen sich über die gesamte Stadt. Einen Hop-on Hop-off Bus oder eine Bimmelbahn, wie man sie aus anderen großen Städten kennt, haben wir hier nicht gesehen. So bleibt einem nichts anderes übrig, als weite Strecken zu gehen oder mit dem Auto zu fahren.

Nach dem Frühstück gingen wir am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein zum Historic State Capitol und durchstreiften Downtown. Die Museen hatten zwar geschlossen, aber die sieben Parks, die sich an der East Park Avenue befinden, sowie die sehenswerten alten Häuser waren ein schöner Ausgleich für die Museen.
Auf dem Weg zum Governors Mansion kamen wir durch Frenchtown. In diesem Stadtteil stehen sehr viele alte und einfache Häuser. Vor einigen Jahrzehnten war dies wohl das Wohngebiet der schwarzen Bevölkerung. Heute erinnern daran nur noch einige Gedenktafeln.
Das Governors Mansion konnten wir nur von außen ansehen, da es bewohnt wird und durch einen hohen Zaun geschützt ist.
Wieder zurück am Historic State Capitol besichtigten wir dieses. Es ist eingerichtet wie im Jahr 1902 und wird heute nur noch als Museum genutzt. In den verschiedenen Räumen waren diverse Ausstellungen zum Thema Bevölkerung, Zuwanderung, Wirtschaft sowie Umwelt zu sehen. Zudem wurde in einem sehr informativen Videofilm der Staat Florida dargestellt.
Nachdem wir alle Räume besichtigt hatten, gingen wir zurück zum Mausmobil. Mittlerweile war die Temperatur sehr erträglich geworden, weshalb wir unsere Gartenstühle aufstellten und die Sonne genossen.
Als die Sonne an Kraft verlor, richteten wir uns für den Abend her. Unsere Befürchtung, dass heute Abend hier nichts los ist, da der Parkplatz den ganzen Tag leer war, bewahrheitete sich nicht. Nach und nach füllte sich der Parkplatz mit Autos. Die Feier heute Abend stellt die Auftaktveranstaltung für die Feierlichkeiten zur 200-Jahr-Feier von Tallahassee dar. Bevor wir uns ins Getümmel stürzten, schauten wir uns noch „Dinner for One“ an. Das muss einfach sein!
Die erste Band auf der Bühne spielte mehr rockige Musik. Das war gut so, denn so konnten wir uns ein bisschen zum Takt der Musik bewegen. Die Lufttemperatur war mittlerweile soweit runtergegangen, dass es uns gefroren hätte, wenn wir nur gestanden wären.
Nach einigen Musikstücken erkundeten wir das Gelände. Es waren verschiedene Stände aufgebaut, die allerlei Köstlichkeiten und Selbstgemachtes angeboten. Nachdem wir eine große Runde gedreht hatten, stellten wir uns bei einem Foodtruck an. Wir mussten zwar sehr lange warten, aber die Qualität des Essens belohnte uns. Während wir warteten, wurde das erste Feuerwerk abgeschossen.
Nachdem wir gegessen hatten, hörten wir eine Zeit lang der zweiten Gruppe zu. Diese spielte mehr Funky Jazz Musik. Insgesamt 13 Personen standen auf der Bühne, wovon zwei Sängerinnen und vier Background- Sänger waren. Die Musik riss uns richtig mit.
Obwohl wir uns bewegten, wurde es uns langsam doch kalt. Das Thermometer zeigte auch nur noch 4° an. Wir gingen deshalb in die Amicus Brauerei, welche direkt neben dem Park liegt. Je näher wir Mitternacht kamen, umso mehr leerte sich die Brauerei. Wir gingen deshalb auch in unser Mausmobil und stießen um Mitternacht mit einem leckeren Jack Daniels an. Und so endete für uns das Jahr 2023. Mal schauen, was das nächste Jahr für uns auf Lager hält.

Damit endet dieser Blog. Mehr (garantiert mausfreie) Bilder und die gesamte Reiseroute unter --> Link

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Nordamerika - Nützliche Apps und Internetseiten Navigation
USA CDN Panamericana Versicherung, KFZ-Steuer
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt