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Hallo allerseits, plane was größeres, Amerika von Nord nach Süd, gesamt ca. 3 Jahre. Alles folgende ist mein bisheriger Wissensstand und ich lasse mir diesen gerne erweitern und mich belehren. In vielen Ländern ist Versicherungspflicht, mir ist es mit KFZ-Haftpflicht auch wohler dabei. Gibt es mittlerweile einen Deutschen KFZ-Versicherer der Gesamt-oder Teile von Amerika übernimmt? Die deutsche KFZ-Versicherung ist an die Zulassung gebunden und zahlt nicht bei abgelaufenem TÜV. TÜV habe ich mit Sicherheit in Amerika keinen, die Zulassung, also Steuer kostet auch nur unnötig, vermutlich brauche ich eh einen ausländischen Versicherer. In USA wird die KFZ-Versicherung als Vermerk in die Fahrzeugpapiere (Fahrzeugschein) eingetragen. Ich nehme sowieso einen Satz Kennzeichen ohne Stempel mit, die kann man mir auch klauen, dann mache ich die nächsten dran. Wenn ich nun mein Fahrzeug nachdem es auf dem Schiff ist abmelde, mit einer Fahrzeugscheinkopie zum Versicherer gehe und mir die Steuern spare, Was kann mir da schon passieren? Gruß Elmar Wie kommst du von Panama nach Kolumbien? Bin mir noch nicht über die genaue Strecke sicher. Momentan meine ich wir fahren USA-Ostküste runter, nicht nach Mexiko, sondern die Südstaaten entlang bis Florida, von dort nach Kolumbien übersetzen. Das wäre wenn ich so lange in USA bleiben darf im Okt. 2017. Wenn ich in USA nur ein halbes Jahr bekomme kann es sein daß ich die Mittelamerika-Route nehme, dann wie die meisten von Panama nach Cartagena. Das könnte dann in der selben Jahreszeit sein. Außer Wetter und Aufenthaltsgenehmigungen habe ich kein Zeitlimmit. Hallo, wir waren fast ein Jahr in Nordamerika mit unserem Womo, verschifft mit Seabridge darüber auch versichert. Unsere Versicherung in Deutschland hat unser Womo nicht versichert, aber wir haben lediglich die Vollkasko heraus genommen, die Haftpflicht mußten wir erhalten. Sollte es einen Schadensfall in den USA geben, könnte bei Anfragen der USA-Versicherung in Deutschland Probleme mit der USA-Versicherung geben. Nach Tüv fragt in den Staaten oder Mexiko; Kanada kein Mensch. Für Mexiko und alle weiteren Südamerika Staaten muß jeweils an den Grenzen eine separate Versicherung abgeschlossen werden. Ohne Versicherung zu fahren war uns zu Risikoreich, wobei in den USA der Unfallgegner nicht zwangsläufig (wie in Deutschland) versichert sein muß, dann bleibst Du bei gegnerischer Schuld in den USA auf Deinem Schaden auch sitzen wenn der Gegner nicht zahlen kann ! Über eine Aufenthalsgenehmigung (länger als 1/2 Jahr) entscheidet der Border Officer bei Einreise, mit entsprechender Freundlichkeit (Deinerseits) und einer vorausgeplanten Route durch Nordamerika bekommst Du eventuell auch 1 Jahr Genehmigung, die hatten wir bekommen. Des weiteren viel Spaß und ein wenig Glück bei der weiteren Planung für Euch. Gruß Klaus Versicherung macht auch Nowag 63110 Rodgau Rotel-Tours wirbt mit Deutschem TÜV auf der ganzen Welt Prüfer wird Eingeflogen frag mal an vielleicht klappt es ja Hallo, in Übersee braucht man keinen TÜV. Der wird erst wieder bei Rückkehr nach D fällig. Ich bin in Hamburg aus dem Zollbereich raus und schon hatte ich einen Freund und Helfer, der mich auf die alte Plakette ansprach. Ich zeigte ihm meine Frachtpapiere, bekam einen Zettel, den ich vom TÜV nach einer Woche abgestempelt zurückschicken musste. Das ging ohne Strafe, da es nunmal in Übersee keinen TÜV gibt. Deutsche Versicherungen gibt es auch nicht, die einen da drüben versichern können. Es geht alles über Seabridge oder Nowag. Bin auch auf der Suche nach einem anderen Versicherer, aber noch nicht fündig geworden. Lies mal Crossamerika Blog, da gibts einiges Wissenswertes! Gruß Reinhard ... Ich dachte, die Plaketten gibts auf eBay ... :lach:
Ist verstorben... Bleibt wohl nur noch Seabridge. LG vom Mikesch Wegen dem Transport kannst Du auch mal bei Pangaea Cargo anfragen. Seabridge kann ich uneingeschränkt empfehlen, die Alternative kann aber wesentlich mehr Häfen anbieten. Salut, viele Infos für eine Reise auf den PA gibt es in dem Buch Panamerikana südwärts von Klaus Vierkotten. Auf seiner Homepage hat er auch einen Art Ratgeber für diese Tour zum Download. Vielleicht kann er dir auch zum Thema Versicherung weiterhelfen. Der Name Vierkotten kommt mir bekannt vor. Ein Buch mit dem Titel Südwärts habe ich gelesen. Der fuhr mit einem aus D mitgebrachten Bochumer Kennzeichen auf einem amerikanischen Fahrzeug mit irgendeinem Dokument das nichts mit einem Fahrzeug zu tun hat mit 2 Wochen Visa ein halbes Jahr durch die USA und dann runter oder so ähnlich. Das muss nicht immer gut gehen. Versicherung in Nordamerika Hallo zusammen In mittelferner Zukunft werden wir mit Seabridge überschiffen und Nordamerika erkunden. Bei amerikanischen Freunden habe ich mich wegen der Versicherung umhören lassen. Die Firma Thum Insurance hat sich auf Gäste aus Übersee spezialisiert: --> Link Preislich kann ich noch nicht sagen, ob diese oder ein Abschluss über Seabridge günstiger zu stehen kommt. Hauptsache es gibt eine Alternative. Gruss Markus Ich setze hier auch mal eine Lesemarke... wir sind in 2018 dran. Gespannte Grüße Harriet Mit Tourinsure habe ich den 80ern schon unseren T2 versichert. Kostet halt... Aber mal anderes Thema. 3 Jahre ist ok, 3 Jahre plus 1 Tag nicht. Dann zahlst Du bei der Wiedereinfuhr auf Dein Mobil Zoll und MwSt., wollte das nicht glauben, hab das aber vom Zoll bestätigt bekommen. Semilegale Nummer läuft nur auf Landweg, mit dem Schiff nicht. Habe heute eine Offerte von Thum Insurance erhalten. Wenn die Angaben auf der Seabridgeseite noch stimmen, ist Thum rund 50% teurer. Ich denke man muss zeitnah dann beide Optionen rechnen lassen... hat ja (leider) noch recht viel Zeit! Markus Ich hatte ein unmittelbares Angebot von Thum und das von Seabridge. Beide waren bis auf den Euro gleich. Nur als Info: Thum ist die einzige Versicherung die überhaupt noch versichert. Für mich waren das 3.500 Mehrkosten. Alle anderen bekannten Versicherungen versichern NICHT mehr! LG aus Sudbury vom Mikesch Also es gibt doch noch eine Alternative zu Thum Insurance! Habe auch ein Angebot von Seabridge und parallel von Thum erhalten - waren absolut gleiche Preise!! Anfrage bei Assurantiekontor Alessie fand ich für mich viel interessanter. Versicherer ist Progressive, eine große amerikanische Versicherung. Der Preisunterschied ist enorm bei einer Reisedauer von 1 Jahr. Gruß Reinhard Hallo Reinhard, gibt es dort irgendwelche speziellen Anforderungen, z.B. einen Wohnsitz in den USA oder einen einheimischen Führerschein? Und geht das auch bei Verschiffung nach Canada? Liebe Grüsse, Harriet
Nochmals: NEIN! Thum ist die Versicherung, Seabridge lediglich der Broker! LG vom Mikesch Hallo Harriet, bei Assurantiekantoor Alessie kann man unter verschiedenen Varianten wählen. Es gibt sogar auch nur eine Haftpflichtversicherung allein. Ich habe meine Heimat in Deutschland und bin nur zu Reisezwecken in Halifax angekommen und 1 Jahr in Canada und USA unterwegs. Der Preis ist etwa die Hälfte von der Seabridge/Thum Versicherung. Man kann nach Frau Alessie in Amsterdam googeln und dann auch mit ihr telefonieren. Sie spricht perfekt Deutsch. Man kann das Fahrzeug per Seabridge verschiffen, muss aber die Versicherung nicht über Seabridge abschließen. Andere Reedereien wissen leider auch, welchen Preis Seabridge nimmt und haben innerhalb eines halben Jahres stark angeglichen. Wegen 100 € kann man dann auch Seabridge nehmen. Gruß Reinhard An Mikesch für mich ist das schon eine Alternative! Habe einen Fehler reingebracht: Frau Alessie ist in Rotterdam, nicht Amsterdam
Wann hast Du denn abgeschlossen? Seit 6 Wochen versichert Progressive nicht mehr!! Sogar laufende Verträge wurden gekündigt, meiner nicht mehr angenommen! LG vom Mikesch Hallo Mikesch, ich habe im August abgeschlossen und eine Kündigung habe ich nicht bekommen (habe auch keinen Briefkasten am Womo dran). Was sagt Fr. Alessie - hat sie noch eine andere Idee? Ansonsten wäre ja Thum allein auf dem Markt und das wäre dann demnächst noch mal teurer. Die Problematik ist glaube ich die Ankunft in Canada. In USA habe ich mich mit verschiedenen Versicherern auf einer Ausstellung unterhalten, die meinten sie würden versichern. Da ich keinen Bedarf hatte habe ich das nicht weiter verfolgt. Gruß Reinhard (immer noch unterwegs) Moin Reinhard, bin auch noch unterwegs... Vielleicht ist bei Dir nichts gekündigt worden, weil der Vertrag schon so lange läuft. Alle Verträge, die im März, April abgeschlossen wurden, wurden gekündigt. Meiner wurde nach vorheriger Zusage abgelehnt... Sämtliche uns bekannten Versicherer versichern keine europäischen Mobile mehr, nur noch Thum. Darunter leiden auch andere Anbieter, deren Geschäftsgrundlage auf dem Spiel, steht. Mir hat der Spaß 3500,- Mehrkosten bedeutet. Wie es unmittelbar in den Staaten aussieht, weiß ich nicht. Liebe Grüße, us Spearfish, Mikesch Hallo Mikesch, ich bekam beim Ablauf meiner Versicherungszeit eine e-mail, ob ich verlängern wolle. War nicht nötig, da am lezten Tag mein Womo im Hafen Halifax eingeliefert wurde, wäre aber möglich gewesen. Der Rücktransport mit ACL, aber kanadischer Spedition war dann so ca. 800 € günstiger, als mit Seabridge. Dafür kann man schon mal ein paar e-mails schreiben. Diese Woche kommt mein Womo in Hamburg an und ein tolles Jahr findet seinen Abschluß Gruß Reinhard bin inzwischen schon fast 50 000 km durch Nordamerika gereist. bin bei der Progressive versichert, Makler Jens Haselhuhn. Leider versichert die Progressive seit diesem Jahr keine WOMOS mehr, ich genieße Bestandsschutz so lange wie ich sie nicht kündige, ein neuer Vertrag werden sie nicht machen. Daher kommt mein Beitrag zu spät. Habe keine Reisenden getroffen die derzeit eine Versicherung für CDN und USA finden. Möglichkeit war bisher eine amerikanische Adresse, Bekannte lernt man unterwegs schnell kennen, das einzige was die machen müssen ist Post von der Versicherung scannen und per Mail an Dich schicken. Ob das noch geht kann ich nicht garantieren. In Canada ohne Versicherung fahren geht so lange nichts passiert, die Versicherungen die ich befragt habe meinten es würden eh 30% der Kanadier unversichert fahren, man würde sie am vorsichtigen Fahrstihl erkennen. Na ja, wenn dem so wäre müssten es mehr sein. In USA wurde 2 oder 3x bei Polizeikontrollen nachgefragt. Für Mexiko empfehle ich Baja Bound. Sehr einfach online und sehr billig. Deckungssumme 50 000€. Es ist aber nur um das eigene Sicherheitsbedürfnis abzudecken, es interessiert niemand ob Du versichert bist. Wie viele in einem Land in dem 20% ohne jedes Kennzeichen fahren versichert sind kann man sich denken, sicher wenige. Viel Glück Elmar Noch was wichtiges. In Mexiko keine Abbuchungserlaubnis erteilen. Ist hier wohl besser aufgehoben! Sorry! --> Link Hallo und einen Guten Tag, liebe CAN-USA Fahrer. Auch wir planen eine Reise mit unserem Reisemobil nach CAN-Alaska-USA (2019). Neben dem Versicherungsthema(-drama?) ist die Verschiffung (nach Hallifax) ein weiterer, echter Kostenblock. Bislang habe ich drei "Anbieter" in verschiedenen Foren/Reiseberichten gefunden (Seabridge, ACL, Viamar). Ich bitte Euch um Auskunft/Einschätzungen, falls Ihr entsprechende (aktuelle) Erfahrungen gemacht habt, zu - Verlässlichkeit, - Sicherheit, - Kosten, - Kommunikation, - ob die Gesellschaften für beide Richtungen "sinnvoll" sind, - ob Hin- und Rückfahrt auch von unterschiedlichen Häfen (z.B. Hin nach Halifax, zurück ab Baltimore) möglich (sinnvoll) ist, und - ob Ihr andere Gesellschaften kennt. Bin gespannt. Schon mal herzlichen Dank für Eure Mühe! Habt ihr euch mal gefragt, warum die Deckungssummen im europäischem Versicherungsraum soviel höher sind?! - Weil man ansonsten ganz schnell in die Privatinsolvenz rutschen kann, wenn man einen Unfall baut! Ich weiß jetzt nicht, warum das gerade in den USA anders sein sollte. Hoffentlich machen die irrwitzig geringen Deckungssummen der Kfz-Haftpflicht für Personen-/Sachschäden bei unverschämt hohen Beiträgen nicht auch irgendwann in Europa Schule! das aktuelle "Angebot" von lediglich €500.000 Deckung bei €8.000 Selbstbehalt und €6.500 Kosten bei Peronen-/Sachschäden für den Zeitraum eines halbes Jahres hat unseren USA-Traum zerstört. :( Vielleicht gibt’s ja in diesem Leben irgendwann Versicherungsunternehmen, die die vernünftigen, europäisch üblichen Deckungshöhen anbieten können im Land der ansonsten angeblich unbegrenzten Möglichkeiten, damit eine katastrophale Unterversicherung bei der Kfz-Haftpflicht nicht das Abenteuer wird. :evil: Kopf hoch, die Türkei wartet;-) ;D - mit grüner Versicherungskarte... Reisen ist halt nichts für Leute mit Vollkaskomenatilität, man muß schon bereit sein, ein gewisses Risko zu tragen. Grüße . Diese Antwort zeugt von ausgeprägter Lebenserfahrung und Weisheit. Herzlichen Dank dafür. Der Nietzsche-Spruch rundet das Ganze angenehm ab. Nochmals vielen Dank dafür! Ich bin immer wieder offen für konstruktive Hilfestellung! Der Unterschied zwischen Kasko und Haftpflicht ist dir hoffentlich bekannt
Wo ist Dein Problem? Das Angebotene reicht Dir nicht und erwartest eine umfassende Vollkasko und bist für nicht bereit ein Risiko für eine Reise auf Dich zu nehmen. Das ist doch Vollkaskomentalität, oder nicht?
Sehr gerne, ich fahre seit 1 Jahr durch Süd uns Mittelamerika und der Begriff Vollkasko ist hier völlig unbekannt, es gibt sowieso nur marginale Haftplichtversicherungen, bei den Beträgen würdest Du Dich schütteln und in manchen Ländern gibt es noch nicht einmal eine Versicherungspflicht. Sei doch froh, das Dir überhaupt jemand Dein Auto in den USA versichern würde. Vielleicht reicht Dir das ja als Lebenserfahrung, aber wenn Du in die Türkei willst, würde ich an Deiner Stelle lieber das Flugzeug nehmen, wer weiß wie die da unten versichert sind. Grüße Grüße :ton: :ton: Hallo zusammen! Da ist es wieder, dieses beliebte Alpha-Männchen-Gehabe! Ich verstehe es einfach nicht! Warum können viele eine andere Meinung nicht einfach mal so akzeptieren??? Warum muss diese dann negativ bewertet und ins lächerliche gezogen werden? Leider in jedem Forum zu beobachten. Schade, schön ist anders…. Tut mir leid, musste mal sein. Gruß Bernd Erneut: Es geht mir nicht um die Kaskoversicherung - da kann ich durchaus ohne - im schlimmsten Fall ist mein Reisemobil Schrott. Na dann: So what! :eek: Aber gerade in der klagewütigen USA mit lächerlichen €500.000 als max. Haftpflicht für Personen-/Sachschäden unterwegs zu sein, ist mir zu risikoreich. Übrigens reise ich gerne und viel;-) und werde es auch weiterhin tun :D Also da bin ich derselben Meinung wie Christoph. Und das hat absolut nichts mit Vollkasko-Mentalität zu tun, sondern eher mit "Murphies Gesetz": was geschehen kann, wird auch geschehen. Und was, wenn man dann selber, weil unterversichert, auf einem Berg Schulden sitzt, die man sein ganzes Leben nicht abzahlen kann, auch wenn man das ganze restliche Leben nur für diesen einen unaufmerksamen Moment arbeitet? Also für mich wäre das ein unerträglicher Gedanke. Wir sind zwar nie mit eigenem Auto/Wohnmobil in USA unterwegs, aber seit 30 Jahren jedes Jahr mit einem Mietauto oder Miet-RV. Und da haben wir schon immer auf wirklich ausreichende Versicherung geachtet. Die gibts ja zum Glück für nicht allzu teuer bei jedem Mietwagen. Ich verstehe schon, dass man bei „nur“ 500.000 $ Haftung zuckt. Bei uns sind es 100 Mio, und dass bei den Entschädigungen, die es in Europa so gibt. USA dagegen,… Als Idee zur Kompensation der Enttäuschung, dass Ihr deshalb USA nicht machen mögt. Fahrt ins südliche Afrika. Unsere KFZ Versicherung versichert uns da weiterhin wie in Europa (nur halt doppelt so teuer), aus unserer Erfahrung sind die Länder von Südafrika bis Kenia hoch prima zu bereisen. Außer in Mosambik kommt man immer mit englisch zurecht. Und mit eurem Auto ist das gar kein Problem.
Man kann da natürlich unterschiedliche Ansichten dazu haben. Aber gleichzeitig muss man mit einer anderen Meinung ja nicht so arrogant rüber kommen. Oder? Hallo, ich war einige Jahre beruflich in USA, wir hatten ein Haus und ein Wohnmobil. Zusammen konnte ich beides zum Neuwert versichern, kostete etwas mehr, mir aber wichtig da South Carolina Hurrikan Gebiet ist und ich wollte unser sauer verdientes Geld nicht durch die Luft fliegen sehen. Man kann in USA ein Wohnmobil wie ein Haus versichern, ich kann aber nicht sagen ob dies auch für eine Reise gilt. Die Versicherung entspricht in etwa unserer Vollkaskoversicherung, im Gegensatz zu Europa muss man aber einen Vertreter der Versicherung zum Unfall holen, per Hotlinr, die Unfallaufnahme durch die Polizei nützt nichts. Keine Versicherung zahlt ab der Grenze zu México, ab da muss man das Risiko selbst tragen. Leider habe ich die Unterlagen nicht mehr aber es gibt sehr gute Versicherungsmakler in USA, damals hat die Versicherung ca. 500$ pro 25.000$ bis 50.000$ Wert pro Jahr gekostet. Für ein 100.000$ Mobil wären dies ca. 1000 - 2000$ pro Jahr. Man mag jetzt denken, oh wie teuer, aber ich war in paar Wochen nachdem der Tornado durch war in Tuscaloosa, die Schneise konnte man noch nach Jahren sehen. Ja, das ist aber nur die Kaskoversicherung. Und da kann ein Schaden zwar hoch sein, ist aber doch noch irgendwie überschaubar. Das grosse Problem in USA ist aber die Auto-Haftpflichtversicherung, also die Versicherung die einspringt, wenn man eine andere Person verletzt oder gar tötet. Die Entschädigungssummer dafür sind das grosse Problem, denn das kann leicht mal in ein paar Millionen gehen.
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Bei einer Privatperson richtet sich der Schadensersatz nach Vermögen und Einkommen. Deshalb auch die für uns relativ niedrige Deckungssumme bei der Haftpflicht. In meinem Fall, kein Barvermögen in der USA und für amerikanische Verhältnisse ein eher kleines Managergehalt reichte die Haftpflicht locker aus. Niemand kann einen Normalbürger auf zig Millionen verklagen, man müsste dafür auch erstmal einen Anwalt finden der dies in einem Zivilprozess durchzieht, bei der geringen Chance die Millionen aus dem deutsche Urlauber zu pressen, wo soll das Geld denn herkommen.
Uli, ich sehe nichts arrogantes an meiner Aussage. Reisen hat grundsätzlich etwas mit erhöhtem Risiko zu tun und auf dem amerikanischem Kontinent in besonderem Maße. Auch eine geringere Deckungssumme kann irgendwie zu einem Risiko werden, aber auch das kann man tragen, wenn man dazu bereit ist. Ich fand nur den Satz sehr seltsam. Entweder will man seinen Traum leben, oder eben nicht, dann muß man eben ein Risiko in Kauf nehme. So einfach ist das. Dazu macht man für sich selber eine persönliche Risikobewertung, und muß dann eine Entscheidung treffen. Das hat nichts mit Arroganz zu tun. Deshalb sprach ich auch von Vollkaskomentailität, weil es so klang - Wenig Versicherung- Traum zerstört, muß jeder für sich selber entscheiden. Ich lasse mir den Traum einer Panamericana nicht von einer Versicherungs- Haftungssumme zerstören, dann hätte wir vor ^1 Jahr erst gar nicht losfahren dürfen. In Südamerika gibt es eine Haftplicht für alle Mercosur Staaten, für 70€ /6 Monate. was glaubt Ihr, was damit abgedeckt ist, genau, so gut wie gar nichts. Will man Südamerika bereisen, muß man alle diesbezüglichen Risiken in Kauf nehmen, sonst geht das nicht. Das geht vom Totalverlust bis zum Knast, je nachdem........... und wenn man dann noch weiß, wie die Leute hier stellenweise fahren ..............dagegen sind die USA ein Ponyhof. Und wer mir dann aber so etwas "vorsetzt"
braucht nicht über eine adäquate Antwort überrascht sein, oder? :D Ich will niemandem auf die Füße treten, aber ich habe das Problem von "RunBabyrun" immer nicht nicht wirklich verstanden, weil ich keines sehe. US Versicherungen wollen eigentlich keine ausländischen Wohnmobile versichern, deshalb sollte man froh sein, das man überhaupt eine bekommt und in den USA Reisen kann --> Link In diesem Sinne, immer locker bleiben. Grüße Moderation:Jetzt bitte zum Thema. Es nervt, wenn ihr hier eure Befindlichkeiten austragt und das Thema schreddert. Macht das bitte außerhalb. Vielen Dank. Es gibt doch Zusatzversicherungen, die man abschließen kann, um das Risiko zu minimieren. Ich habe für die gemieteten Wohnmobile immer Zusatz abgeschlossen,da Mietfahrzeuge nur von Oberkante Windschutzscheibe bis Unterkante Stoßstange versichert sind,eventuelle Schäden darüber z.B. Klimaanlage oder darunter z.B.Unterflurtanks,sind nicht abgedeckt.Ist kein billiges Vergnügen,gibt aber Sicherheit.Ich bin davon überzeugt,dass es entsprechende Versicherungen auch für die Haftpflicht gibt. Gruß Bernd Angesichts dessen, was pwglobe berichtet, stellt sich dann natürlich schon die Frage, ob man sich vor der Abschiednahme von seinem Traum ordentlich informiert hat? Gibt es Fälle, in denen die Haftpflichtsummen bei Privatpersonen nicht ausgereicht haben? Jetzt mal von normalen Autounfällen her, bitte keine Beispiele mit schuldhafter Verursachung von 500 Todesfällen. Eine Risikobewertung hat ja auch immer was mit Wahrscheinlichkeit und Schadenshöhe zu tun. Ich denke, die Versicherungen in den USA werden eine sinnvolle Abdeckung haben, genau wie hier in Europa - unterscheidet sich halt wegen unterschiedlicher Haftungspolitik. Sonst wären ja auch alle Amerikaner gnadenlos unterversichert. bis denn, Uwe |
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