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Lithium als kurzfristige Kapazitätserhöhung


Fanino am 09 Dez 2023 18:18:35

Moin,

ich möchte für kurzfristig erhöhten Kapazitätsbedarf eine Lithium an einer bestehenden AGM2-Anlage anschliessen und später wieder abstöpseln, also eine mobile Hybridlösung.
Ziel ist es für ca. 4-5 Tage ohne Landstrom auszukommen, ohne grossen Aufwand.

Wie sieht es bei mir aus:
Schaudt EBL 101 (AGM1 18A/14,4V) mit CTEK-MXS10 (AGM2 10A/14,7V mit Temperaturkomp.) als Zusatzlader integriert

2 x AGM-2 a 92Ah

210Wh Solarpanels über MT MPPT 260 direkt auf die Aufbaubatterien mit AGM2-Einstellung 14,7V

Vorab, ja ich werde irgendwann komplett auf Lithiuim umstellen, aber derzeit bin ich noch super zufrieden mit den AGMs.
Meine Idee und gleichzeitig auch Fragen:

1. Umstellung Solarregler und CTEK MXS10 auf 14,4V ohne Temperaturkomp.
2. Anschluss Lithium 100Ah an AGM-Batterien per Starthilfekabel :)
Frage dazu:
Kann man das jederzeit so anschliessen oder muss ich hier auf die Spannungen/Ströme achten?

3. Wenn evtl. Landstrom zur Verfügung steht, normales Laden
4. Evtl. dauerhafte Integration als Hybridlösung

Natürlich wird die Lithium (die ich noch kaufen muss) so schick gemacht wie es hier im Forum beschrieben ist :)


Vielen Dank für konstruktive Beiträge

Peter

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Camper510 am 09 Dez 2023 18:41:06

Fanino hat geschrieben:1. Umstellung Solarregler und CTEK MXS10 auf 14,4V..

Okay.
Fanino hat geschrieben:2. Anschluss Lithium 100Ah an AGM-Batterien per Starthilfekabel..

Da darfst du aber nicht drankommen, denn wenn die dabei abfallen, kann es einen schönen Kurzschluss geben. Nimm am besten gleich Kabel mit z.B. Ringösen, erst recht, wenn du das eventuell doch als Dauerlösung nutzen willst.
Fanino hat geschrieben:4. Eventuell dauerhafte Integration als Hybridlösung.

Fanino hat geschrieben:Kann man das jederzeit so anschließen oder muss ich hier auf die Spannungen/Ströme achten?

Es langt, wenn alle Batterien die gleiche Spannung haben.

Fanino am 09 Dez 2023 18:55:13

Camper510, hast natürlich Recht mit dem Anschliessen

Ich schau mal ob ich da etwas vorbereitend machen kann

VG

Peter

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mv4 am 09 Dez 2023 19:10:34

Wenn die 2 Blei Accus noch gut sind....dann würde ich einen 100Ah LiFe daneben stellen und fest anschließen...ich finde das besser wie eine fliegende Lösung.

Oder eben die 2 Blei Verkaufen (sofern noch brauchbar) und gleich auf LiFe gehen.
Ich kann mir ein Camperleben seit 2013nicht mehr ohne LiFe vorstellen...und will es auch nicht mehr.

Fanino am 09 Dez 2023 19:25:05

mv4 hat geschrieben:Wenn die 2 Blei Accus noch gut sind....dann würde ich einen 100Ah LiFe daneben stellen und fest anschließen...ich finde das besser wie eine fliegende Lösung.


Naja, die AGM's sind unter dem Sitz, die würden dann später rausfliegen. Richtig Platz ist da nicht für eine 3.

Joachim170 am 09 Dez 2023 19:27:12

Moin Peter,
Lithium als kurzfristige Kapazitätserhöhung

Warum nicht. Das geht wunderbar, ich habe mir eine LiFePo4 als tragbare Batterie gebaut. Und zwar aus folgenden Gründen:
- Motorradgarage hat keinen Stromanschluß, mit der tragbaren LiFePo4 kann ich im Winter die Motorradbatterie nachladen (mit einem Victron Booster)
- Ich habe tragbaren Strom, den ich im Winter ins Wohnmobil tragen kann (s.o.)
- Im normalen Reisebetrieb hab ich damit 100 Ah zusätzlich zur Verfügung.

1. Umstellung Solarregler und CTEK MXS10 auf 14,4V ohne Temperaturkomp.
2. Anschluss Lithium 100Ah an AGM-Batterien per Starthilfekabel :)
Frage dazu:
Kann man das jederzeit so anschliessen oder muss ich hier auf die Spannungen/Ströme achten?

3. Wenn evtl. Landstrom zur Verfügung steht, normales Laden
4. Evtl. dauerhafte Integration als Hybridlösung

zu 1) kann man mchen, wenn die LiFePo4 längefristigim System spielen soll, wenn sie wirklich nur kurzfristig mitspielen soll würde ich das lassen, und die LiFePo4 mit Booster ins Spiel bringen, oder auf das BMS der LiFePo4 vertrauen (auch wenn mich hier gleich einige Foristen schlagen).
zu 2) definitiv nicht mit Starthilfekabel, viel zu risikoträchtig. Andersonstecker wären meine Wahl
--> Link
--> Link
links dienen nur als Beispiel.
Andersonstecker sind unter Last steckbar, sie gibt es für Ströme bis 350 A
zu 3) wenn ohne Booster angeschlossen warum nicht
zu 4) Ja

Gruß Joachim

Fanino am 09 Dez 2023 19:38:49

Joachim,

Andersonstecker ist eine gute Idee :)

VG

Peter

dietmardd am 09 Dez 2023 20:11:05

Ganz so einfach ist das nicht, da AGM-Batterien gewöhnlich eine zu hohe Schlussspannung und weitere ungünstige Daten in der Ladekurve haben.

Die optimale Ladekurve für so eine Kombination ist die von Blei-Säure, nie die von AGM-Batterien und nicht die von Lithium!

Nachteil: Die AGM-Batterien werden nicht 100 % voll, aber die LiFePO4-Batterie hat die längste Lebensdauer mit der Ladekurve Blei-Säure.

Die Ladekurve Blei-Säure muss am EBL, am Ladebooster und an allen weiteren Ladegeräten eingestellt werden.

Ich empfehle auf keinen Fall den Anschluss mit Starthilfekabeln. Zu hoch ist die Kurzschlussgefahr, wenn sich ein Kabel ablöst, vor allem auch bei der Fahrt. Das ist ein absolutes No-Go!

Eine gute AGM-Batterie hält im schlecht gefederte Womo ca. 6 ... 7 Jahre. Wenn Deine AGM-Aufbaubatterien schon so alt sind, würde ich diese ganz durch LiFePO4-Batterien ersetzen. Falls Du einen Ducato als Basisfahrzeug hast, dann ist die Aufbaubatterie meist unter dem Sitz. Es gibt für die Untersitzmontage im Ducato speziell geformte LiFePO4-Batterien. Aber unbedingt vorher ausmessen.

Ich nehme mal an, dass Du ein Womo mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t hast. Wenn dem so ist, spielt das geringere Gewicht von LiFePO4-Batterien gegenüber AGM-Batterien schon eine gewisse Rolle, da die 3,5 t sehr schwer einzuhalten sind. Eine gute LiFePO4-Batterie wiegt bei gleicher Kapazität nur ca. 1/3 so viel wie eine AGM-Batterie.

Als wir noch Miet-Womos fuhren, waren diese heillos überladen, denn es ist fast unmöglich, die 3,5 t bei einem Integrierten oder Teilintegrierten einzuhalten. Seit einigen Jahren haben Österreich und Schweiz eine lukrative Einnahmequelle entdeckt, Wohnmobilisten abzuzocken. In diesen beiden Ländern werden Womos ab und an nachgewogen und für jedes kg Übergewicht ist eine Strafe von 10 EURO sofort zu bezahlen und man darf erst dann weiter fahren, bis man jedes kg Übergewicht am Kontrollort wieder abgespeckt hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis andere Länder das nachmachen.
Neben dieser Strafe könnte es weitere Strafen geben:
- Wenn man ein überladenes Womo fährt, dann ist die Zulassung im Überlastungsfall erloschen, d.h. man fährt bei Übergewicht ein nicht zugelassenes 3,5 t-Womo.
- Wenn Du einen PKW-Führerschein aus Westdeutschland hast, dann gilt diese nur bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t. Bei Überladung des Womos fährst Du dann ohne gültigen Führerschein.

Wenn Du einmal in die Hände der staatlichen Wegelagerer fällst, dann könnten u.U. auch diese beiden Punkte strafbewährt sein.

Wenn Du Deine beiden schwergewichtigen AGM-Batterien im Aufbau durch LiFePO4-Batterien ersetzt, gewinnst Du schon etliche kg, um diese anderweitig zu nutzen oder die Gefahr der Überladung zu verringern.

babenhausen am 09 Dez 2023 20:39:53

haben Österreich und Schweiz eine lukrative Einnahmequelle entdeckt, Wohnmobilisten abzuzocken. In diesen beiden Ländern werden Womos ab und an nachgewogen und für jedes kg Übergewicht ist eine Strafe von 10 EURO sofort zu bezahlen und man darf erst dann weiter fahren, bis man jedes kg Übergewicht am Kontrollort wieder abgespeckt hat.


Bitte weise doch diese Strafhöhen doch nach
N
- Wenn man ein überladenes Womo fährt, dann ist die Zulassung im Überlastungsfall erloschen, d.h. man fährt bei Übergewicht ein nicht zugelassenes 3,5 t-Womo.
einen PKW-Führerschein aus Westdeutschland hast, dann gilt diese nur bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t. Bei Überladung des Womos fährst Du dann ohne gültigen Führerschein.

Auch ein überladenes Fahrzeug behält seine Zulassung sollte dem Nicht so sein weise das doch bitte nach !
Werfe mal einen Blick in das Führerscheinrecht bevor du Dinge erzählst deren Grundlage höchst fragwürdig sind


Wenn Du einmal in die Hände der staatlichen Wegelagerer fällst, dann könnten u.U. auch diese beiden Punkte strafbewährt sein.



Das grenz schon an Beleidigung zumal die obgenannten Grundlagen keinen Anlass dazu geben

Fanino am 09 Dez 2023 22:07:07

dietmardd hat geschrieben:Ganz so einfach ist das nicht, da AGM-Batterien gewöhnlich eine zu hohe Schlussspannung und weitere ungünstige Daten in der Ladekurve haben.
.


Dieser EBL101 kann nur Blei-Säure (auch AGM-Einstellung) oder Blei-Gel mit Ladeschlussspannung 14,3V, der einzige Unterschied in den Einstellung ist die Uo-Phase
- 4 h bei Blei-Säure
- 16 h bei Blei-Gel
deswegen hatte ich ja den Zusatzlader von CTEK, der nach dem EBL noch die restlichen "Volts" gebracht hat.

dietmardd hat geschrieben:Ich nehme mal an, dass Du ein Womo mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t hast. Wenn dem so ist, spielt das geringere Gewicht von LiFePO4-Batterien gegenüber AGM-Batterien schon eine gewisse Rolle, da die 3,5 t sehr schwer einzuhalten sind. Eine gute LiFePO4-Batterie wiegt bei gleicher Kapazität nur ca. 1/3 so viel wie eine AGM-Batterie.


Naja mein 3-Achser hat schon 5,5t :) , da ist noch ordentlich Reserve

Danke für den Kommentar

Peter

rkopka am 12 Dez 2023 16:16:17

haben Österreich und Schweiz eine lukrative Einnahmequelle entdeckt, Wohnmobilisten abzuzocken. In diesen beiden Ländern werden Womos ab und an nachgewogen und für jedes kg Übergewicht ist eine Strafe von 10 EURO sofort zu bezahlen und man darf erst dann weiter fahren, bis man jedes kg Übergewicht am Kontrollort wieder abgespeckt hat.

Auch in Österreich gibt es eine Toleranz (nur nicht so hoch), die zwar hautpsächlich für Fehler der Waage gedacht ist, aber meistens auch dem Womogewicht hilft, wenn man es nicht übertreibt.

Und für A: "Fahrzeuge bis 3,5 t: bis 100 kg Überladung ca. 85 Euro, ab 6 % Überladung ca. 170 Euro, ab 15 % Überladung Anzeige und individuelle Strafzumessung."
Also 85€ statt 1.000€ :-). Vielleicht solltest du weniger auf schrägen Foren surfen als auf Verkehrsclub und offiziellen Seiten.

babenhausen hat geschrieben:Auch ein überladenes Fahrzeug behält seine Zulassung sollte dem Nicht so sein weise das doch bitte nach !
Werfe mal einen Blick in das Führerscheinrecht bevor du Dinge erzählst deren Grundlage höchst fragwürdig sind

Die Überladung des Womos ändert nichts an seiner Zulassung und dem dafür gültigen Führerschein. Ein PKW wird nicht plötzlich zum LKW, weil noch ein Kasten Bier eingeladen wurde. Man muß nur für die Überladung zahlen, wenn man damit aus der Toleranz raus ist (schwer vorstellbar).

RK

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