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Guten Abend! Dieses Problem wird wahrscheinlich alle betreffen, die mit Adobe Acrobat arbeiten, da dieses Problem durch ein Software-Update verursacht wurde. Meine Frau benutzt Adobe Acrobat u.a. bei der Reiseplanung, z.B. zum Zusammenfügen von pdf-Dateien, zur Umwandlung von Text in pdf-Dateien ins word-Format und vielem anderen, auch zum Scannen. Was genau ist passiert? Wir haben eine zeitlich unbefristete Lizenz eines etwas älteren Adobe Acrobat Plus mit Lizenzschlüssel und Datenträger. Nach einem unbemerkten Software-Update lässt sich plötzlich keine pdf-Datei mehr öffnen. Stattdessen kommt die Aufforderung Adobe Acrobat X Plus 2023 zu kaufen (> 113 EURO). Wenn man den Kauf ablehnt, wird dieser Adobe-Startbildschirm wieder geschlossen. Auch beim Start des Programmes passiert dasselbe. Das bedeutet, das Software-Update blockiert das vorhandene lizenzierte Adobe Acrobat Plus. Als ich nach dem Preis für den Download recherchierte, kam mir zudem der Verdacht auf, dass dieses neue Adobe Acrobat X Plus nur eine auf ein Jahr befristete Lizenz ist. Ich finde es eine Frechheit, dass Adobe ein unbefristetes lizensiertes Programm blockiert, um seine neueste Softwareversion zwangsweise zu verkaufen. Ich könnte ja Adobe Acrobat Plus deinstallieren und neu installieren, aber ich befürchte, dass das nächste Software-Update schnell diesen ungeliebten Zustand wieder herstellt. Ich habe mal den kostenlosen neuen Adobe Reader installiert, weil angeblich dessen Möglichkeiten stark erweitert wurden. Tatsächlich gibt es Schaltflächen zum Zusammenführen von pdf-Dateien und einige weitere. Wenn man diese Funktionen ausprobieren will, funktioniert keine von diesen und es kommt immer nur die Aufforderung, das neue Adobe Acrobat X Plus zu kaufen. Eine glatte Verarschung. Wenigstens kann man pdf-Dateien ansehen, so dass auch mein Scanner wieder genutzt werden kann, der pdf-Dateien ausgibt. Fragen: 1. Passierte das Gleiche auch auf Euren Rechnern? 2. Habt Ihr eine Lösung gefunden, den Zwangskauf der neuen Version zu verhindern, die alte (ursprüngliche) Version wieder herzustellen und weitere Software-Updates von Adobe zu verhindern? 3. Gibt es eine Freeware, die ungefähr das Gleiche kann wie Adobe Acrobat? Zum Beispiel: Zusammenführen von pdf-Dateien, Umwandlung von PDF-Text in Wordformat, z.B. um einen Translator nutzen zu können usw. Ich löse das mit PDF24 .. :idea: Kostenlos und sehr mächtig, alles bleibt auf deinem Rechner :gut: --> Link :)
:top: Moin, ich benutze auch nur PDF24; die Toolbox ist zwar etwas chaotisch, aber ansonsten ist das Programm gut. Volker Es kann durchaus sein, dass die alte Acrobat-Voll-Version mit dem aktuellen Windows nicht mehr arbeiten kann oder will und deshalb ein Update nötig ist. Schon allein aus Sicherheitsgründen würde ich immer mit der aktuellen Version arbeiten wollen. Zur Info.... die Updates, die Adobe für die verschiedenen Acrobat-Versionen herausgegeben hat.... da ist von Acrobat Plus gar nichts mehr zu sehen: --> Link Für Dein Anforderungsprofil scheint mir eine Freeware völlig ausreichend bzw. ist der Acrobat völlig oversized! Übrigens.... Mac-User brauchen sowas nicht.... da geht sowas mit Bordmitteln! :wink: Vielen Dank für Eure Hilfe!
Das zieht aber eher, wenn man auf ein neues Windows umsteigt oder es massive Updates am bestehenden Windows gab, was hier nicht erwähnt wurde. Es gab wohl nur ein Update am Acrobat, das entweder nur eine Verkaufsversion war oder jetzt alte Windows Versionen nicht mehr unterstützt. Das müßte man im Changelog nachlesen können. Dann müßte das Windows aber wirklich alt sein.
Das wird zwar immer angeführt, aber ob das wirklich so kritisch ist, da habe ich so meine Zweifel. Ich sehe das (auch) als eine geniale Verkaufsmasche, die nebenbei meist mehr neue Fehler bringt, als daß alte gefixed werden. Am Firmenrechner kommen wir dem auch nicht aus. Alle paar Updates geht wieder etwas nicht mehr oder es treten sonderbare Effekte auf. Komischerweise sind die Updates am Privatrechner weniger problematisch. Aber der Zwang zu Updates unter Windows nervt doch sehr. Speziell wenn der Rechner plötzlich beim Arbeiten oder einem Onlinemeeting runterfährt. RK
Du könntest den Updatedienst im Autostart deaktivieren. Ich muss aber den anderen hier Recht geben, dass pdf24 meist genauso gut funktioniert. Gruß, Stefan
Das kenne ich noch aus meiner Berufstätigkeit…. …. teilweise stundenlange Updates! :twisted: Seit ich zu MacOS gewechselt habe, sind diese Probleme weg!
Das sehe ich prinzipiell genauso - wenn man versucht Dir dasselbe Programm erneut zu verkaufen. Mit einer Lizenz erwirbt man die lebenslange Nutzung aber nicht den lebenslangen Support. Was macht man nun als Softwarehersteller wenn man feststellt, dass Nutzer auf Versionen unterwegs sind, die nicht mehr sicher sind oder drohen inkompatibel zu werden? Die Art und Weise die Nutzung über das automatische Update zu blockieren ist sicher keine feine Art und sehr lästig. Wenn man Dir ein neues Programm zum Kauf anbietet ist das legitim - auch wenn es die Funktionen des alten Programms (und mehr) beinhaltet. Lösungen hast Du ja schon lesen können - ich würde ebenfalls nicht neu kaufen. (Habe aber aus denselben Gründen wie Thomas selten so eine Problematik außer hin und wieder mit Programmen, die nicht über den AppStore distribuiert werden) Wenn's geht, mit VirtualBox oder Windoofs-Bordmitteln eine virtuelle Win7 Maschine installieren und dort drinnen dann das Adobe Programm neu installieren. Mache ich bei Windoofs Programmen immer, für meine Garmin-Geräte gibt es leider keine "richtige" :twisted: Software unter LINUX, also läuft diese dann als VB-Installation. Vorteil: Man kann die virtuelle Maschine aus dem Internet aussperren und somit sowohl Zugriffe von außen, als auch von innen nach außen blockieren.
Hab ich auch unter Windows schon gemacht, weil es für meinen (nicht teuren) Scanner keinen aktuellen Treiber mehr gibt, bzw. nur einen ThirdParty, der etwa soviel wie der Scanner kostet. RK
Ich vermute mal ein LiDE 30 oder so ... :evil:
Hellseher :kette: RK Ich habe die empfohlene Freeware installiert. Meine Frau hat diese mal kurz getestet und meint, dass diese Software ihre Ansprüche erfüllen könnte. An eine virtuelle Box habe ich noch nicht gedacht, in der ich WIN7 installieren könnte. Von WIN7 gibt es keine Updates mehr, also kann es keine Probleme durch WIN7-Updates geben. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Adobe wieder ein Update für das neu installierte Adobe Acrobat macht und dieses erneut blockiert. Vielen Dank für Eure Ratschläge.
Das geht ja nur, wenn die App nach außen kommunizieren kann. Wenn man das unterbricht, sollte da nichts passieren. Für Daten reicht ja CopyPaste mit der VM oder ein gemeinsamer Ordner. Das VM Windows braucht keine Netzwerkverbindung (mehr). RK OmG…. Windows 7…. Lide30…. :eek: :eek: …. Ihr bewegt Euch ja hard- und softwaremässig noch in der Steinzeit! :D Windows 7 erschien 2009 (!) und seit 2020 gibt’s keine Sicherheitsupdates mehr! :ja: Und denkt dran…. einen neuen Compi bezahlen Eure Erben…. also geizt nicht rum! :mrgreen:
Stimmt (fast). Ich hab hier noch ein paar Homecomputer mit 32K Erweiterung(!) rumliegen. Ich habs nicht oft benutzt, und ich habs nach Kauf des ersten WIN10 Rechners eingerichtet. Der Scanner ist ja einwandfrei und praktisch klein und dünn. Ihn nur wegen WIN10 wegzuwerfen, erscheint mir etwas verschwenderisch.
Spielt keine Rolle, solange die VM nicht mit dem Netz verbunden ist.
Genau schauen: es ging nicht um Computer sondern um VMs um alte SW und HW noch nutzen zu können. RK
Und ??? Erst in diesem Jahr habe ich mir (nach 2009) einen neuen Computer (64bit) gekauft. Bis dahin hatte ich immer auch noch Windows-XP auf dem Rechner; Windows-10 kam später erst noch dazu. Und ich arbeite noch immer (bis auf meinen 3tägigen Office2016-Ausflug) mit O-2000 Es ist schlicht weg ein viel einfacheres Arbeiten. Die supertollen 500 Excel-Funktionen brauchen 2% der User. Auf Sicherheitsupdates ist gesch*****, ich habe keine Bank und keine Firma mehr, und ich öffne keine Mails von unbekannten Empfängern. In 35 Computer-Jahren hatte ich (vor etwa 20 Jahren) ein einziges Mal einen Virus drauf; für ein paar Sekunden. Also verwende ich auch keine Virenschutzprogramme, die verlangsamen nur das Internet. Diese Updateterei füllt nur die C-Partition mit unnötigem Müll. Nebenbei habe ich noch einen Laptop mit einem 32GB-Arbeitsspeicher, der ist mittlerweile völlig überfordert und an seiner Kapazitäts-Obergrenze. Und zum Thema: auch ich arbeite mit PDF24, das leider immer mehr unnötige Dinge bietet, aber die Grundfunktionen (!) nicht vereinfach. Alles nach dem Motto: "schaut her, was wir noch alles können" --- toll, aber wer braucht das? Man könnte meinen, das erarbeiten/programmieren Leute nur, um ihr Gehalt zu rechtfertigen. Jetzt ist es schon bei 312MB Programmumfang angekommen. Eine Äpfel-Diskussion fange ich nicht an, aber hier mal ein Blick weit zurück in die "Steinzeit": Mein erster war ein Atari, dazu ein Schreibprogramm namens SIGNUM 2 ein tolles Textverarbeitungsprogramm --> Link. Das Programm selbst hatte einen Umfang von sage und schreibe 256 KB - in Worten: "Kilobyte"! Nur am Rande: wer schnell Sicherungskopien durchführen möchte, dem empfehle ich FastCopy --> Link Die Bedienung erinnert zwar noch an alte MS-DOS Zeiten, aber das aktualisieren ganzer Partitionen: schneller gehts nimmer!
Wer für einen alten Scanner doch in Software investieren will, dem kann ich VueScan nur empfehlen. Kostet 30-50€ - und damit etwas so viel wie ein nicht teurer Scanner wie bereits festgestellt. Für den Fujitsu Dokumentenscanner um Büro einer Bekannten war das eine sehr gute Investition.
Geiz würde ich nicht unterstellen. Manchen geht es gegen den Strich funktionierende Hardware auszutauschen nur weil es keine passende Software mehr gibt. Das ist für mich völlig nachvollziehbar.
In der Basic Version €25, das geht. Ich hatte was von €50 in Erinnerung (Standard Version). Ich hatte mir damals ein Mutlifunktionsgerät (mit Tintenstrahldrucker) gekauft, das das gleiche wie der Treiber gekostet hat und zum Glück trotz Protesten auch ohne funktionierende Farbe scannt (gibts auch anders). Aber der schmale, handliche Scanner wäre mir schon lieber. Jetzt muß ich ihn nach dem Umzug nur wieder finden :gruebel: . RK
Na ja…. wenn‘s keine passende SW mehr gibt, dann sind das schon Geräte aus der "Steinzeit"! :D Ich habe ein kleines Canon-Universalgerät mit Scanner und Drucker, das hat unter 100 € gekostet…. läuft über W-Lan und schiebt gescannte Dokumente gleich in die Cloud oder Google Drive, das können die alten Geräte wohl nicht. Viele Scans lassen sich auch ohne Gerät mit dem Smartphone machen, die heutigen Scan Apps sind recht gut! Nein, es ist kein "Geiz ist Geil", es ist einfach das ermüdende Updaten bis zum Erbrechen, die ewigen Besserwissereien aus Redmond und deren permanente "Spionage" und Verschlimmbesserungen, die mich damals dazu gebracht hat, mal über den klickibunten Tellerrand zu schauen. Seit mehr als einem Jahrzehnt habe ich keine Win$ Lizenz gekauft, geschweige denn unnötig Geld für eine Software ausgegeben, welche die massiven Mängel an der Treiberversorgung von M$ kaschiert. Seit der Version 17 bin ich nun bei LinuxMint, ein UBUNTU Derivat, vorher über 10 Jahre SuSE, und siehe da: Keine Updateorgien die den Rechner mit Müll zustopfen, irrsinnige Downloads initiieren und massiv Rechenzeit vernichten. Ich habe auch sonst keine unnötigen M$ Produkte mehr installiert, außer ein paar virtuellen Maschinen zum Spielen und Testen (MS-DOS 6.22 & Win 3.22 auf MS-DOS 6.22, Win95b, Win98SE, Win NT4, Win2000, WinXP, Win7, OS/2 ;D :lach: ). Als Produktivsoftware nur OpenSource, also LibreOffice, Scribus für PDF, GIMP etc. etc. Und aller Unkenrufe zum Trotz: Ich betreibe meine kleine Nebenbeifirma damit und es geht! Während der Coronaepidemie habe ich mit dieser Ausstattung sogar meinen Hauptjob gemacht, problemlos und ausfallfrei. Also, nur als Anregung gedacht: Schaut mal über den klickibunten Tellerrand hinaus, traut euch was, die Installation geht parallel und schmerzfrei zu M$-Produkten. JM2C, lizenz- und kostenfrei :D
Diesbezüglich gebe ich dir zu 110% recht! Aber: es ist wahrscheinlich auch eine Alters- und damit Interessensfrage warum LINUX (in allen Variationen) in Deutschland nur auf 2,8% Marktanteil kommt, weltweit nur auf 3,2%; trotz der geringen Kosten. Äppl kommt in Deutschland nur auf 14,4%, was allerdings (m.M.n.) mit den deutlich höheren Preisen für Hardware zu tun hat. Ein Nebenfaktor dürfte die Datenverwaltung sein. Aber jeder wie er mag.
Linux erfordert eine intensivere Auseinandersetzung mit der Materie als andere Betriebssysteme. Ich bin seit über 30 Jahren bei Apple. Überzeugt hat mich beim Erstkauf die Einfachheit der Handhabung des proprietären Systems. Bin bis heute kenne ich kein unaufdringlicheres Betriebssystem, welches sich so geräuscharm zuhause und unterwegs in mein Leben integriert. Ich hab das gleiche Problem wie der TE, allerdings nicht mit dem Acrobat, sondern mit Photoshop. Da Adobe seine ganzen Programme auf Abomodelle umgestellt hat, kommt ein Update nicht un Frage. Ich habe das erst mal gelöst, indem ich Adobes Echtheitsprüfprogramm deinstalliert hab. Ob das ausreicht, wird sich zeigen. So sehr ich die Software schätze, finde ich das Vorgehen von Adobe krass unverschämt. Das ist wie Wohnmobil enteignen und ein Neues zur Miete anbieten. Sollte meine Software dauerhaft blockiert werden, dann werde ich das als Gewährleistungsmangel behandeln. Kaufen werd ich da sicher nichts. Gruss Manfred
Ich weiß nicht welche Ansprüche du an so ein Programm hast. Völlig kostenlos gibt es --> Link, damit bin ich seit Jahren zufrieden. Photoshop war mir immer viel zu komplex.
Lustig wie schnell hier von einem ZWANG gesprochen wird. Es gibt keinen ZWANG zum Update. Wer an seinem Rechner keine Veränderungen vornimmt, kann ihn so lange durchlaufen lassen wie die Kiste lebt. Ohne jemals ein Update machen MÜSSEN. Dass ein solches Verhalten aus Sicherheitsgründen alles andere als empfehlenswert ist kann man sofort und eindrücklich sehen, wenn man mal einen Windows XP Rechner ohne jegliches Update direkt (ohne Router) ans Internet hängt. Wer solch eine Taktik verfolgt darf sich dann allerdings nicht wundern, das neuere Komponenten (sei es Hardware oder Software) evtl. nicht richtig funktionieren. Einfach, weil sie vielleicht gewisse neuere Dinge voraussetzen. Das nennt sich Weiterentwicklung oder auch "technischer Fortschritt". Wer das nicht will, kann problemlos dort stehenbleiben wo er steht.
Sofern Du das auf einen Firmenrechner beziehst, hat die Firma die GPOs nicht im Griff. Das läßt sich seit Jahrzehnten(!) sehr entspannt steuern. Abgesehen: seid doch froh, dass es so gut läuft. Zu Zeiten von Windows 95/98/usw haben alle darüber gemault dass Windows so instabil ist. Inzwischen ist das Ding rocksolid, und das nur weil es weiterentwickelt wurde.
Die Adobe-Meldung, um die es hier geht, gibt einem eine Frist von zehn Tagen bis zur Deaktivierung der gekauften, lizensierten Software - damals zu einem ähnlichen Preis wie Windows, wobei bei letzterem aber noch ein Rechner dabei ist. Dazu die Möglichkeit, die neuste Version zum "Sonderpreis" zu kaufen. Kein Zwang, klar, man kann ja auch einfach verzichten. Gruss Manfred
Natürlich gibt es den, man kann Windows10-Updates nicht verhindern. Egal ob man auf "getaktete Verbindung" geht oder die Updates einen Monat zurückstellt. Sie verfolgen dich wenn's sein muß bis an den Südpol.
Sag das mal Windows. Der Rechner, wo man selbst als Admin nicht alles machen kann ! Eine Weile kann man es rausschieben, dann ist es ihm zuviel.
Leider sind sie bei uns recht streng damit. Und wenn man es dann einige Male verschiebt, weil es gerade nicht paßt, passiert das. Höre ich immer wieder auch von Kollegen, die sehr brav immer alles machen. Anscheinend ist mal etwas passiert, und jetzt sind sie paranoid. Gerade für Entwickler ist das ätzend, weil wir immer wieder mal was installieren müssen, die IPs verstellen oder für einen Test den Rechner lange aktiv lassen. Neben Windows haben wir noch eine andere SW, die SW Versionen überwacht und mindestens so aggressiv vorgeht. RK
Die Frage ist nicht, wie man die Meldung wegbekommt. Meine Aussage war, es gibt keine Pflicht zum Updaten. Und die gibt es auch nicht. Ein Rechner, der nicht mit dem Internet verbunden ist, wird niemals auf die Idee kommen eine gekaufte Lizenz zu deaktivieren. Holt sich die Software online selbst ein Update, ist das kein Wunder. Hätte man das automatische Updaten abgestellt, wäre das nicht passiert.
Natürlich gibt es den Zwang NICHT. Einfachste Möglichkeit: keine Internetverbindung. Schon gibts keine Updates mehr. Will man darauf nicht verzichten, sperrt man die Quelle der Windowsupdates als verbotene Seite im Router oder einer persönlichen Firewall, schon ist Feierabend mit Updates. Will man auch das nicht, deaktiviert man den Windows Update Dienst. Fertig. Jeweils eine Aktion von drei bis fünf Minuten, und ob es nun Windowsupdates oder Adobe Updates oder XYZ-Updates sind, die Wege sind letztlich die gleichen. Aber nur angeraten für denjenigen, der meint es unbedingt tun zu wollen. Ich kann und würde es keinem empfehlen und achte peinlich genau darauf, dass bei uns die Rechner up to date sind. Abgesehen davon ist es auch eine Frage der eigenen (nicht nur sozialen) Verantwortung: jeder ungepatchte Rechner ist ein Infektionsziel mehr, und sobald es infiziert ist, wird es automatisch zum Ausgangspunkt für Infektionen weiterer Rechner.
Natürlich kann man, siehe drei Zeilen weiter oben mit nur drei von zig verschiedenen, möglichen Wegen.
Sag mir drei Beispiele, was man auf seinem Rechner mit Adminrechten nicht machen kann. Notfalls reicht mir auch eins.
Das ist auch gut so, und vor allem deren Job. Sicherheitsupdates sind für die (wie der Name schon sagt) Sicherheit wichtig. Wer sich mal für fünf Minuten mit den BSI Grundschutz Anforderungen (GRUND!schutz) auseinandersetzt, weiß auch, warum das so ist. Wer noch etwas Juristerei dazu haben möchte: nicht getroffene Sicherheitsvorkehrungen sind ideale Voraussetzungen für das Eintreten von (mit Pech sogar grober) Fahrlässigkeit. Und das ist der perfekte Ausweg für jede Versicherung, um im Falle eines Schadens nicht leisten zu müssen. Wozu ist eine Versicherung da? Um den Geschäftsführer vor den Haftungsfolgen zu bewahren. Will der Geschäftsführer mit seinem Privatvermögen haften, weil er dem Unternehmen fahrlässig Schaden zugefügt hat? Wohl kaum. Und: Risiken für solche Fälle gibt es in der heutigen Zeit, gerade in den letzten Jahren, noch viel mehr als früher, schaut Euch nur mal Verschlüsselungstrojaner an. Da braucht nur jemand unbedarft einen auf dem Flur gefundenen USB Stick anzustecken ("Ich wollte ja nur gucken ob ich am Inhalt sehen kann, wem er gehört"). Für Privat gibt es das Ganze auch in etwas leichter verdaulicher Form hier beim BSI in Form eines Zwei-Minuten-Videos: --> Link
JEDER Mensch macht 1x in 24h Feierabend. JEDER. Und dann ist es doch wohl nicht zu viel verlangt, anstatt auf "Herunterfahren" auf "Updates installieren und herunterfahren" zu klicken. Der Rest passiert, während Du gerade die Treppe runterläufst. Und schon ist das Problem gelöst. Sonderfälle wie Entwicklungsmaschinen usw. siehe obige Lösungswege.
Klingt für mich eher nach einem Kommunikationsproblem Eurer IT-Abteilung. Die Zeiten, in denen Windows Updates die Benutzer drangsaliert und ungefragt mitten am Tag den Rechner runtergefahren haben, sind mit den richtigen Einstellungen wie gesagt lange vorbei. Für alles andere (Kommunikation) gibt es Benutzervereinbarungen in denen geregelt ist, wie damit umzugehen ist.
Deswegen bekommen Entwicklermaschinen normalerweise eine eigene OU im AD, in der die Windows Update Einstellungen und einige weitere Settings lockerer ausgelegt sind. Im Gegenzug werden spezielle Sicherheitsvorkehrungen wie Netzwerksegmentierung, VLANs oder VMs komplett ohne Netzwerkanbindung vorgenommen, auf die man nur noch mittels KVM über den Hypervisor zugreifen kann. Notfalls bekommen sie als Workaround eine eigene Rechnergruppe im WSUS, was aber alles andere als sicher ist. Abgesehen davon sollten Entwickler ihre Arbeit ohnehin idealerweise in VMs machen, die sie mit ihrem Officerechner nur steuern (RDP, SSH & Co). Dann tritt auch das Problem nicht auf. Eigentlich ist der Punkt aber ein ganz anderer: Adobe hat mit der Deaktivierung der Lizenz vermutlich einen Rechtsbruch begangen, denn die einmal gekaufte Lizenz ist in der Regel zeitlich unbeschränkt nutzbar (bei den seit einigen Jahren von Adobe vertriebenen Abo/Mietlizenzen ist das was anderes, hier geht es aber scheinbar noch um eine alte, gekaufte Version). Was hier gemacht wird ist, jemandem mit Securityhinweisen in die Richtung einer Aktualisierung zu drängen, und aktualisiert er nicht, "überzeugen" wir ihn halt auf diesem Wege (um nicht "nötigen" zu schreiben). Was kannst Du tun? Mach Deinen Anspruch bei Adobe geltend und fordere sie auf, die Sperre zu deaktivieren. Ja, als Einzelperson wird das schwierig. Bist Du nicht rechtsschutzversichert könnte z.B. ein Gang zur Verbraucherzentrale helfen, oder man schaut mal im Internet nach Gleichgesinnten. Danke Christian für die saubere Zusammenfassung. Es ist vielen nicht bewusst, das man sich selbst beim Besuch einer Website etwas einfangen kann, wenn man ein altes System ohne Sicherheitsupdates hat. Selbst auf seriösen Seiten, wenn diese vorher Angegriffen wurden, oder auch nur infizierte Werbung eingeblendet wird. Ohne aktuelle Updates darf kein System ins Netz.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Es ist immer eine Gradwanderung zwischen paranoia und vertretbarem risiko. Ich habe vor kurem ein "da ist was passiert" mitbekommen. Ich bin über 30 Jahre ITler (bei Koblenzos Bericht zu Atari und signum hatte ich Tränen in den Augen), aber so etwas hätte ich mir in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Die Bude (internationales Unternehmen) stand mehrere Tage still. Die Mehrzahl der Server mussten neu aufgesetzt werden. Das war als würdest du morgen aufwachen und draußen sieht es aus wie nach dem Bombenangriff auf Dresden. Und es ist nicht so, dass die Firma nachlässig war. Aber wenn du das noch nicht erlebt hast, kannst du es dir nicht vorstellen. Und Ursache war ein Klick auf das falsche Attachment. Und mir kann keiner erzählen, dass er vor Phishing gefeit ist. Das sind professionelle Verbrecherorganisationen, die haben auch Forschung und Entwicklung.
Geht's nicht noch drastischer mit den Vergleichen? :confused: Doch.... Du hättest Hiroshima bemühen können! :? Merke: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich! :D
Mit Verlaub.... das scheint mir eine ziemliche Dilettantenbude zu sein! :ja: Erstens MUSS ein Mailserver solche Mails mit Attachment rausfiltern (bei manchen Firmen kann ich nicht mal JPGs an die Mails dranhängen ohne dass sie gelöscht werden!) und Zweitens müssen ALLE Mitarbeiter für den Fall eines Falles so geschult sein, dass sie eben NICHT unüberlegt auf irgendwelche Dateianhänge klicken!
Ah du hast deinen Rechner nie am Internet löblich. Seit Win10 ist es unmöglich für User der Homeversion Updates abzustellen. Diese werden heruntergeladen und beim Ausschalten erscheint dann das Update mit Neustart. Am schlimmsten sind Feature Updates, diese führten schon zu Datenverlusten. Win10 Pro kann Feature Updates um ein Jahr aufschieben per Policy Editor. Und mit Registry Add ons kann man die Windows Version auf jede beliebige Version begrenzen. Danach passiert kein - Feature - Update mehr. Win 11 ist noch schlimmer als Win10 in der Kontrolle des Users und lädt noch mehr online Müll auf den Rechner den man mühsam entfernen muß. Aber die Geräte sind halt nach wie vor günstiger mit Windoof und das zählt. Beste Gruesse Bernd
Das war eine bewusste Übertreibung...
Uuups, du bist wohl ein echter IT Experte, da kann ich nicht mithalten.
Also, liebe Mitforisten, raus hier! Und, daß sich keiner mehr hier reintraut der nicht zuerst alle Windows- oder Mac-Updates gemacht hat, von Chromium und Linux in allen Variationen gar nicht zu reden. :lol: Lustig ganz nebenbei: Haufe-Lexware (Steuerprogramme wie Taxman) haben ein eigenes Forum aus dem sie lernen, welche Programmfehler noch vorhanden sind.
Ja, nun, das sind ja auch Programme mit einem sinnigen Hintergrund ... KlickiBuntiWindoofs ist, und das schon seit der 1'er Version, eine Ansammlung von Programmierfehlern. Wer damals in meiner Crew bei der Programmierung des Tools für das EPO "strcpy" statt "strncpy" verwendete wurde mit "an der Kirchturmuhr aufhängen" bedroht! Gut, Windoof10 und 11 stürzen nicht mehr so oft ab wie die alten Versionen, dafür sind nach einem Update ab und an mal Daten weg, Drucker haben keine Treiber mehr etc. etc. Ich ärger mich seit Urzeiten mit dem Kram rum, was immer stabil lief waren die Macs, VAX/VMS, oder IRIX auf Silicon Graphics Maschinen (bei denen konnte man den VI zum abkacken bringen), AIX auf IBM-Servern und UNIX/LINUX (außer man vergaß früher das "umount" bei den Diskettenlaufwerken, großer Spaß im Uni-RZ). Wenn ich mir heutzutage ansehe, welches Chaos in den Systemeinstellungen bei W11 herrscht, dann schüttelt es mich und ich wende mich mit Grauen ab :cry: Die M$-Jünger sollten sich mal bei der c't den Artikel wg. "Outlook NEU" reinziehen ... M$ überspielt in dieser Version die GESAMTEN Userdaten INKL. (!!) der Logindaten (username und PWD) auf einen Cloudserver in den USA. OK, wer da Spaß dran hat oder Anhänger von "Ich habe aber doch nix zu verbergen!" , der kann ja auch seine Kontozugangsdaten hier mal eben veröffentlichen ... mein Keller steht gerade unter Wasser, ich brauche noch eine Spende für den Bautenschutzmenschen ... In dem Sinne: Immer schön naiv bleiben, M$ dankt es euch!
Bitte einen Link einstellen aber man ist nicht verpflichtet Outlook zu nehmen, oder? |
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