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Windows 10 Update deaktivieren 1, 2


dietmardd am 02 Jan 2024 11:06:14

Seit einem Update ca. Mitte Dezember funktioniert das Win-Update nicht mehr.
Zunächst wird das Update ewig lange herunter geladen. Danach ewig installiert. Bei 20 % bleibt die Fortschrittsanzeige stehen. Etwa 1 oder 2 h später kommt die Mitteilung, dass das Update fehlgeschlagen ist.

Auch bei einem manuellen Update ist es nicht anders.

Was ich nicht will, ist eine Neuinstallation des Windows, da dabei auch alle installierten Programme futsch sind. Viele Programme hatte ich im Internet gekauft und von denen keinen Datenträger für eine Neuinstallation.

Was kann ich tun?

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bhomburg am 02 Jan 2024 20:03:47

Wobei man ja gerade im Fall von Windows10 zwischen den Sicherheitsupdates (der seit 20 Jahren existierende monatliche 'Patchday') und den "Funktionsupdates" unterscheiden muss.
Es ist ja einer der grossen Kritikpunkt an den "normalen" Windows10 Versionen, dass ungefragt und nicht ohne Nebenwirkungen verhinderbar Versionsupdates verteilt werden die Komponenten austauschen und Funktionalitäten hinzufügen, ändern oder auch abschalten. Windows 10 hat im Laufe seiner gerade mal achtjährigen Existenz dreizehn solcher Versions-/Funktionsupdates bekommen die fast alle zu mehr oder weniger grossen Anpassungs- und Kompatibiltätsproblemen führten - einmal (1809) war ein solches Update so kaputt dass es offiziell zurückgezogen werden musste.

Nicht wenige Firmen nutzen aus diesem Grund nicht für den Einsatz auf normalen Rechnern sondern eigentlich für Industriesteuerungen, Medizingeräte und vergleichbare Anwendungsfälle vorgesehene LTSB/LTSC-Versionen von Windows 10 die nur Sicherheitsupdates erhalten und das ein ganzes Jahrzehnt lang. Da sind Probleme wie sie vom OP des Ausgangs-Threads geschildert werden so gut wie unbekannt und die IT hat deutlich weniger Arbeit mit der Pflege der Umgebung.
Die bekommt man aber nur im Rahmen eines ziemlich teuren Rahmenvertrags mit Microsoft - Privatanwender und kleinere Firmen kommen da nur über mehr oder weniger halbseidene Kanäle dran.
Wir haben uns jedenfalls hier vor der absehbaren Zwangsbeglückung mit Windows11 das weder von einem Gutteil des vorhandenen Rechnerparks noch von vorhandener teils sehr teurer Spezialsoftware unterstützt wird (im Oktober 2025 endet der Support und die Updateversorgung für die normalen Windows10-Versionen) mit Lizenzen dafür eingedeckt um wenigstens noch drei, vier Jahre Ruhe zu haben.

Luppo am 02 Jan 2024 21:32:32

Nix gegen Windows 11.
Läuft bei uns auf 20 Endgeräten völlig unauffällig, sogar mit InPlace-Update eingespielt.
Sehr performant und mit frischer Oberfläche.

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tober am 03 Jan 2024 00:08:24

dietmardd hat geschrieben:Was ich nicht will, ist eine Neuinstallation des Windows, da dabei auch alle installierten Programme futsch sind. Viele Programme hatte ich im Internet gekauft und von denen keinen Datenträger für eine Neuinstallation.
Was kann ich tun?


Sowas habe ich zuhauf. Die Programme haben -meist - einen Freischaltcode ähnlich wie bei Windows. Diesen Freischaltcode solltest Du haben, hoffe ich. Sowie die Installationsdatei genau dieser Version zu der dieser Freischaltcode gehört. Also immer schön die zip. oder exe. Dateien dieser Versionen speichern. Das reicht zur neuinstallation.
Das irgendwann ein Windowsversion nicht mehr Updaten will -keine Sicherheitsupdates- kommt bei mir auch vor. Dann gibts halt ne neuinstallation. Bis jetzt habe ich alle Programme wieder draufgekriegt.

bhomburg am 03 Jan 2024 14:41:17

dietmardd hat geschrieben:Seit einem Update ca. Mitte Dezember funktioniert das Win-Update nicht mehr.
Zunächst wird das Update ewig lange herunter geladen. Danach ewig installiert. Bei 20 % bleibt die Fortschrittsanzeige stehen. Etwa 1 oder 2 h später kommt die Mitteilung, dass das Update fehlgeschlagen ist.

Was kann ich tun?


Den Zustand vor dem 'kaputten' Dezember-Update mittels der Systemwiederherstellung zurückspielen.
Dieser Dienst ist standardmässig aktiv und Windows setzt normalerweise vor der Installation von grösseren Updates selbsttätig einen Wiederherstellungspunkt. Aus der chronologisch sortierten Liste halt einen Zeitpunkt auswählen bei dem das System noch funktioniert hat. --> Link

dietmardd am 04 Jan 2024 00:28:12

Den Zustand vor dem 'kaputten' Dezember-Update mittels der Systemwiederherstellung zurückspielen.


Das funktionierte in diesem Fall nicht und auch die Datensicherung auf einer externen Festplatte nicht. In vielen Fällen ist das aber eine Hilfe.

Warum funktionierte das in diesem Fall nicht?
Das Win-Update hat mein Mainboard irreperabel zerschossen, so dass es durch ein anderes ersetzt werden musste. Nach den Update lies sich nicht einmal mehr das BIOS booten. Da es das gleiche Mainboard nicht mehr gab, musste ein anderes eingebaut werden. Dadurch funktionierte die Systemwiederherstellung nicht mehr und neue Updates können auch nicht mehr installiert werden.

Ich hatte schon in der Vergangenheit diverse Probleme nach Win-Updates, aber oft hilft die Systemwiederherstellung oder einfach Geduld. Beim nächsten monatlichen Win-Update funktioniert oft wieder alles.

Luppo am 04 Jan 2024 01:27:41

Ein Windows-Update zerstört ein Mainboard???

Kuhtreiber am 04 Jan 2024 01:30:14

Luppo hat geschrieben:Ein Windows-Update zerstört ein Mainboard???


Nicht bei jedem. Aber ich habe hier schon Dinge gelesen, da wundert mich nichts mehr :lol:

bhomburg am 04 Jan 2024 13:52:26

dietmardd hat geschrieben:Das funktionierte in diesem Fall nicht und auch die Datensicherung auf einer externen Festplatte nicht.
Das Win-Update hat mein Mainboard irreperabel zerschossen, so dass es durch ein anderes ersetzt werden musste. Da es das gleiche Mainboard nicht mehr gab, musste ein anderes eingebaut werden.



Diese Information hätte in den Ausgangspost gehört, das ist eine *komplett* andere Baustelle.
Und ich halte es für praktisch ausgeschlossen dass die Dezember-Updates von M$ das Mainboard "zerschossen" haben. Der Dezember-Patchday enthielt keinerlei dort eingreifenden Code (siehe: --> Link) und war auch weniger umfangreich als sonst im Durchschnitt.
Es gibt/gab nur wenige Fälle bei denen über Microsofts Update-Funktion ausgelieferte Dateien bis in diese Systemebene vordringen und tatsächlich für solche Probleme verantwortlich sein können (wenn beim Microcode update die Stromversorgung unterbrochen wird hat das dieselben üble Folgen wie wenn das bei einem UEFI-Update des Mainboard-Herstellers passiert - in aller Regel ist danach das System tatsächlich zerschossen (Beipiel: --> Link - dieser Code geht ins Mainboard).
Ich habe die Dezember-Patches auf hunderten Rechnern in einer ziemlich inhomogenen Umgebung installiert und keinerlei Probleme gehabt, und auch im Netz findet man praktisch nichts. Microsoft-Updates werden hier erst nach sorgfältigem monitoring mehrerer Quellen und vorherigem Testen in einer Testumgebung zeitverzögert installiert um bei Problemen nicht gleich die ganze Firma lahmzulegen - aus leidvoller Erfahrung.
Da wird der Rechner/das MB eine Macke gehabt haben und der Neustart nach den Updates hat ihm dann den Todesstoss versetzt. Oder irgendwo wollte noch ein BIOS-update installiert werden was schiefgegangen ist. Oder, oder... Die Schuld liegt hier aber definitiv nicht bei den M$-Sicherheitsupdates von Dezember 2023.



Um das noch zu retten hilft nur auf dem Gebrauchtmarkt ein identisches/kompatibles Mainboard zu besorgen und es dann nochmal zu probieren. Windows ist da traditionell sehr zickig und bestraft Mainboard-Wechsel im laufenden Betrieb praktisch immer mit einer toten Installation wenn als Ersatz kein nahezu baugleiches mit mindestens demselben Chipsatz eingebaut wird. Das können andere Betriebssysteme deutlich besser.

dietmardd am 04 Jan 2024 14:23:30

Windows ist da traditionell sehr zickig und bestraft Mainboard-Wechsel im laufenden Betrieb praktisch immer mit einer toten Installation wenn als Ersatz kein nahezu baugleiches mit mindestens demselben Chipsatz eingebaut wird.


Es gab auf dem Gebrauchtmarkt leider nicht mein bisheriges Mainboard (Gigabyte). Das jetzige Mainboard ist kompatibel, aber aus China mit einer nicht aussprechbaren Bezeichnung. Der PC funktioniert halbwegs bis auf das Win-Update und seltener kommt ein Bluescreen, aber nicht der Tiefblaue beim totalen Crash, sondern ein hellblauer Bildschirm mit zwei Sätzen: a) gravierender Fehler aufgetreten, b) PC neu starten. Nach dem Neustart läuft der PC wieder.

Unser PC wurde in einer Computerreparaturwerkstatt repariert. Der dortige Fachmann sagte auch, dass es unwahrscheinlich ist, dass ein Win-Update ein Mainboard und das BIOS darauf zerschießt. Es wäre ein Zufall, dass der PC gerade in der Sekunde ausfiel, in der gerade das Update installiert wurde. Für mich ist das schon ein eigenartiger Zufall.

Ich vermute auch, dass das neue Mainboard mit dem neuen BIOS die Ursache dafür ist, dass keine neuen Updates mehr funktionieren.

Ich habe aber noch die Hoffnung, dass ein späteres Update das Problem lösen kann. Ähnliche Probleme hatte ich mindestens einmal pro Jahr mit dem originalen Mainboard. Damals waren es Bugs im Update, welche im folgenden oder übernächsten Monat wieder korrigiert wurden.

Im Moment ist es schon recht nervig, wenn der PC alle paar Tage das gleiche Update herunterlädt und zu installieren versucht, da der Update-Server bei Kleinweich nur relativ geringe Downloadgeschwindigkeit ermöglicht. Jeder Versuch dauert ca. 3 h und in dieser Zeit ist kaum ein vernünftiges Arbeiten möglich und man darf in dieser Zeit auch nicht den PC herunter fahren. Deshalb wäre es schon auch bei mir sinnvoll, für einige Wochen das automatische Win-Update deaktivieren zu können.

Kuhtreiber am 04 Jan 2024 15:13:08

dietmardd hat geschrieben:Deshalb wäre es schon auch bei mir sinnvoll, für einige Wochen das automatische Win-Update deaktivieren zu können.


Schau dir mal das an, vielleicht hilft es ja [url]https://www.extracomputer.de/ratgeber/windows-10-update-deaktivieren//url]

bhomburg am 04 Jan 2024 16:01:32

Gigabyte-Mainboards bieten doch seit langer Zeit (über 10 Jahren) ein backup-BIOS (Dual-BIOS) mit dem genau diese Probleme umgangen werden sollten. Normalerweise funktioniert das gut und vollautomatisch, wenn nicht kann man die Wiederherstellung des BIOS aus dem backup-chip auch manuell anstossen: --> Link. Ich nehme mal an dass in der 'Computerwerkstatt' kompetente Leute arbeiten die sich da auskennen und das probiert haben.
Wenn selbst das nicht funktioniert ist das Mainboard mechanisch/elektrisch (Kurzschluss, defekte Kondensatoren, Überspannung...) hinüber, und das kann definitiv nicht an Windows-updates liegen.
Dass Fehler auf Mainboards sich erst nach einem (durch den nach M$-updates erzwungenen Neustart passierenden) power cycle manifestieren ist keineswegs ein 'eigenartiger Zufall' sondern passiert sogar recht häufig. Mir sind in meiner Karriere (ich befasse mich seit 25 Jahren beruflich mit IT) schon einige sonst durchlaufende Rechner die nur neu gestartet werden weil Updates einen Neustart erzwingen bei genau dieser Gelegenheit abgeraucht. Meist Server mit an Altersschwäche leidenen Komponenten. Häufig liegt das an defekten Elektrolytkondensatoren zur Spannungsversorgung, das kann sogar repariert werden (durch Austausch) solang die nicht ausgelaufen sind und das auslaufende Elektrolyt Schäden an den Leiterbahnen verursacht hat.

Bei Kleinanzeigen 'ne Suchanzeige einstellen und bei ebay international nach dem korrekten Modell suchen, irgendwann wird da was auftauchen und wenn man sich das halt aus den USA schicken lassen muss....

Hendrik74 am 04 Jan 2024 16:19:28

Allerdings…der Rechner hat vorher schon zicken gemacht….da kann es alles mögliche sein…kaputte Installation….bugs in Treibern von alter Hardware, instabiles Netzteil, defektes RAM oder Prozessor. Wenn eine neuinstallation nicht hilft ist es eigentlich immer Hardware

rkopka am 04 Jan 2024 16:30:02

dietmardd hat geschrieben:Seit einem Update ca. Mitte Dezember funktioniert das Win-Update nicht mehr.
Zunächst wird das Update ewig lange herunter geladen. Danach ewig installiert. Bei 20 % bleibt die Fortschrittsanzeige stehen. Etwa 1 oder 2 h später kommt die Mitteilung, dass das Update fehlgeschlagen ist.
bhomburg hat geschrieben:Den Zustand vor dem 'kaputten' Dezember-Update mittels der Systemwiederherstellung zurückspielen.

Das hatte mein FirmenPC auch mal. Die IT hat es probiert und keinen anderen Weg gefunden, als eine Neuinstallation. Davor dachten sie mal, sie hätten es korrigiert, der Fehler kam aber bald wieder. Es gibt Updates (findet man im Netz), wo die Systemwiederherstellung auch nicht mehr funktioniert.
Privat mußte ich mal sehr weit zurückgehen und sehr viel runterschmeissen. Irgendwann gingen die Updates dann wieder.
Eine Neuinstallation scheue ich sehr. Zum einen dauert es eine Ewigkeit, bis alles wieder aufgespielt ist (Entwicklungsumgebungen). Außerdem haben wir mindestens eine SW, die in kürze nicht mehr installierbar sein wird, weil die Firma aufgehört hat. Dann kann ich das nur noch auf VMs machen, die wir gesichert haben.

RK

Pechvogel am 04 Jan 2024 20:10:53

dietmardd hat geschrieben:…da der Update-Server bei Kleinweich nur relativ geringe Downloadgeschwindigkeit ermöglicht. Jeder Versuch dauert ca. 3 h und in dieser Zeit ist kaum ein vernünftiges Arbeiten möglich und man darf in dieser Zeit auch nicht den PC herunter fahren…

Warum sollte man den PC nicht runterfahren / ausmachen können wenn Windows ein Update runterlädt?
Ok, das Update ist dann weg aber solange Windows das Update nicht installiert während man gerade „den Stecker zieht“… :D

Dann könnte man sich auch überlegen das Update zu anderen Zeiten, vielleicht auch nachts (?), selbst anzustoßen.
Auch könnte man dem Rechner sagen er soll soll sich nach einer gewissen Zeit selber ausschalten. Wenn z.B. der Download voraussichtlich um 2.00 Uhr beendet sein sollte. ( „autoshutdown“ mit den entsprechenden Variablen ).
Während ein Update installiert wird lässt sich ein Windows-Rechner eigentlich auch nicht abschalten. Da heißt es dann „erst installieren, dann shutdown“.

Also gehen geht bei Windows viel. Vielleicht sogar zu viel? :gruebel:



Grüße
Dirk

dietmardd am 05 Jan 2024 16:56:39

Vielen Dank für Eure Ratschläge.

dietmardd am 05 Jan 2024 20:59:32

Großer Zauber Manitu!

Heute morgen hatte ich die letzte der täglichen Fehlermeldungen, dass das kumulative Sicherheits-Updaten von ca. Anfang/Mitte Dezember nicht erfolgreich installiert werden konnte. Heute Nachmittag war dieses Update plötzlich und unbemerkt erfolgreich installiert. Dafür gab es ein neues Funktions-Update, welches dann ab ca. 16:00 herunter geladen wurde. Das Herunterladen dauerte nur wenige Minuten, aber die Installation verlief sehr träge und dauerte bis ca. 19:20. Ich hatte schon mehrfach die Befürchtung, der PC wäre wieder abgestürzt, weil es mal 30 Minuten keinerlich Fortschritt gab. Danach Neustart mit mehreren erneuten Neustarten und gerade eben ist alles fertig.

Ich hoffe, jetzt ist der Knoten bei meinem PC geplatzt, was Win-Updates betrifft.

Die Probleme lagen also nicht an meinem PC, sondern an fehlerhaften Win-Updates von Kleinweich.

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