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Krank oder Verletzt auf Womo Tour im Ausland 1, 2


Womodu am 03 Jan 2024 04:56:18

Heute nach drei Wochen großer Schmerzen und wenig Schlaf, wurde bei einer CT Untersuchung bei mir ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert und mit der Therapie, mittels Verabreichung einer Cortisonspritze, begonnen.
Da ich nur mit vorhandenen Gehhilfen und unter Schmerzen wenige Schritte laufen kann, habe ich insbesondere Respekt vor der nächsten längeren Auslandsreise.
Da hier etliche User u.a.aufgrund ihres Alters evtl. im Ausland ähnliche gesundheitliche Einschränkungen hatten, die eine Weiterfahrt unmöglich machen würde, bin ich gespannt zu erfahren, was sie hierbei erlebt haben und wie ihnen weitergeholfen worden ist. Beziehungsweise welche Vortreffungen in Vorfeld getroffen worden sind, um im Eventualfall darauf vorbereitet zu sein.




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altenrather am 03 Jan 2024 08:14:24

Erfahrungen habe ich nicht persönlich, jedoch ein Bekannter von mir ist mit Bandscheibenvorfall in die Türkei geflogen.
Vor Ort bekam er immense Probleme und wurde dort behandelt.
Da er schon in Deutschland krank war, wurde er vom ADAC nicht kostenfrei heim gebracht, weil es grob fahrlässig war.
Esdauerte eine Weile, bis er halbwegs genesen war um die Heimreise anzutreten….
Wenn man also wirklich krank ist, sollte man sich wenigstens im Heimatland aufhalten, sollte mal etwas passieren….
Meine Vroni ist auch krank und wir legen es nicht darauf an, über die Grenze in fremdsprachigen Raum zu fahren.

Trailwild am 03 Jan 2024 08:23:29

1. Auslandskrankenversicherung, die GKV zahlt zwar aber immer nur das was es in D auch gekostet hätte.

2. ADAC Mitgliedschaft -> Krankenrücktransport

3. Ne ordentliche Reiseapotheke inklusive einem Breitspektrum Antibiotika

In Vorwohnmobilzeiten hatten wir einmal beide Kinder zeitgleich in der Türkei in Belek im Krankenhaus liegen. Die Klinik war ausschließlich für Touristen und ganz ordentlich aufgestellt. Etwas seltsam mutete es an, dass der Arzt kein Englisch sprach und die Krankenschwester übersetzen musste. Die Versorgung war ok, trotzdem haben wir das Haus nach 24h verlassen, als beide wieder halbwegs stabil waren. Den Rest haben wir dann auch so hinbekommen.

So lange irgendwas akut ist fährt man ja eh nicht weg und mit der Zeit bekommt man auch ein Gespür dafür ob sich da was anbahnt und entwickelt Strategien die dagegen wirken. Und trifft es einen plötzlich im Ausland auf einer längeren Reise: siehe oben!

Einen Bekannten hat es mit einem akuten Bandscheibenvorfall in Mallorca erwischt, den hat der ADAC direkt hier in die Klinik geflogen.

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Trailwild am 03 Jan 2024 08:39:30

altenrather hat geschrieben:Da er schon in Deutschland krank war, wurde er vom ADAC nicht kostenfrei heim gebracht, weil es grob fahrlässig war.


Da wäre es mal interessant zu wissen ob das generell für bestehende Erkrankungen gilt, oder nur für solche die zum Zeitpunkt der Abreise schon, wenn vielleicht auch nur dezent, akut waren.

Der ADAC drückt sich da etwas schwammig aus... was ist unvorhersehbar.

--> Link

Ich geh mal das Kleingedruckte suchen....

edit, aus dem Kleingedruckten:

Zitat:
§24 Krankenrücktransport
(1) Eine geschützte Person befindet sich in Deutschland oder im ausländischen Wohnsitzland auf einer Reise oder übertritt die Grenze ins Ausland und es tritt hierbei eine akute, unerwartete Erkrankung oder Verletzung auf. Ein Krankenrücktransport ist nach Rücksprache des ADAC Arztes mit dem behan- delnden Arzt medizinisch sinnvoll und vertretbar. Sinnvoll kann der Rücktransport z. B. dann sein, wenn nach ärztlicher Prognose die stationäre Behandlung im Ausland länger als 14 Tage dauern würde.
(2) Wir führen den Krankenrücktransport als Serviceleistung selbst durch oder veranlassen ihn und sorgen – falls erforderlich – für die medizinische Betreuung und Begleitung durch einen Arzt oder Sanitäter. Der Krankenrücktransport erfolgt zum Wohnsitz der geschützten Person oder zu einem am Wohnsitz der geschützten Person nächst gelegenen und aus medizinischer Sicht geeigneten Krankenhaus.
(3) Der ADAC Arzt und der behandelnde Arzt entscheiden über den Transportzeitpunkt, das geeignete Transportmittel und die Betreuung während des Transportes.
(4) Die Transportfähigkeit muss vom behandelnden Arzt bescheinigt werden. Die Erkrankung oder Verlet- zung und deren Dauer sind durch ein Attest des behandelnden Arztes nachzuweisen.
(5) Im Rahmen des von uns durchgeführten oder veranlassten Transportes übernehmen wir zusätzlich die Kosten für eine Begleitperson, wenn die Begleitung oder Betreuung medizinisch erforderlich ist oder von uns, dem Transportunternehmen oder den Behörden angeordnet ist. Bei minderjährigen geschütz- ten Personen übernehmen wir die Kosten der Begleitperson in jedem Fall.
(6) Kann sich die geschützte Person nicht um ihr auf der Reise mitgeführtes Gepäck kümmern, transpor- tieren wir das transportbereite Gepäck als Serviceleistung zu deren Wohnsitz.
(7) In Europa wird diese Leistung auch für die berechtigten Insassen auf einer Reise mit einem geschütz- ten Fahrzeug erbracht."

--> Link

Bleibt die Frage wie die "unerwartet" definieren ob damit jegliche bestehende Erkrankung ausgeschlossen ist, auch wenn sie zum Antritt der Reise nicht aktiv/akut war.

pipo am 03 Jan 2024 09:31:49

Womodu hat geschrieben:Beziehungsweise welche Vortreffungen in Vorfeld getroffen worden sind, um im Eventualfall darauf vorbereitet zu sein.

Schriftliche Bestätigung des Facharztes, dass Du bedenkenlos reisefähig bist. Ohne dieses Attest, wird im WorstCase nichts und niemand nur einen Cent bezahlen bzw. die entstandenen Kosten von Dir zurückholen :!:

Trailwild am 03 Jan 2024 09:35:34

pipo hat geschrieben:Schriftliche Bestätigung des Facharztes, dass Du bedenkenlos reisefähig bist. Ohne dieses Attest, wird im WorstCase nichts und niemand nur einen Cent bezahlen bzw. die entstandenen Kosten von Dir zurückholen :!:


Ich fürchte, dann greift der Reiserücktransport beim ADAC aber immer noch nicht, weil eben nicht "unerwartet" und bei einer Reisekrakenversicherung muss man sich da wohl mal genauer ins Kleingedruckte einlesen und zur Not auch schriftlich nachfragen ob sie bei einer bereist bestehenden Erkrankung die im Ausland plötzlich Probleme macht zahlen.

pwglobe am 03 Jan 2024 10:40:12

Hallo, wir haben über die TK eine Auslandskrankenversicherung bei der Envivas.
Da meine Frau eine chronische Krankheit hat war uns wichtig, dass wir auch in diesem Fall abgesichert sind.
Wenn eine Reisekrankenversicherung nur die Kosten der Behandlung in D ersetzt ist sie sinnfrei, da diese Kosten auch von der gesetzlichen KV erstattet werden, ist zumindest bei der TK so.
Wir haben vor dem Abschluss die Beratung durch die TK genutzt.
Eine fachliche fundierte Information bekommt man in einem Forum sowieso nicht.

chrisc4 am 03 Jan 2024 10:51:29

Mit einem Bandscheibenvorfall würde ich nicht ins Ausland fahren!
Ich bin mal mit leichten Grippe Symptomen in die Toskana gefahren, mit der Hoffnung, dass die Wärme dort hilft. Leider kam es anders. Ich bekam dazu noch Fieber. Die Hitze war dann unerträglich. Ich habe mich in eine Apotheke geschleppt. Der Apotheker hatte mich nicht verstanden, er hat aber jemand angerufen, er etwas deutsch gesprochen hat und meine Worte übersetzt hat. Mit einer Tüte voller Medikamente und ca. 50 Euro ärmer schleppte ich mich zurück auf den Stellplatz am Meer. . Am nächsten Morgen ging es mir etwas besser. Allerdings bekam ich auf der Haut am ganzen Körper rote Flecken! Das war wohl eine Unverträglichkeit. Ich wollte nur noch weg, raus aus der Hitze und dort hin wo man mich versteht. Ich bin dann Richtung Heimwärts nach Südtirol gefahren, damit ich mich wenigstens verständigen kann, falls es mir wieder schlechter gehen sollte und die Flecken stärker werden. Nach einigen Tagen ging es mir aber deutlich besser... :)

rolf51 am 03 Jan 2024 11:35:50

Hallo,
hatte schon einige Verletzungen im Ausland und musst Ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Ich musste die Ärztliche Schweigeplicht für meine Versicherung freigeben, ebenso ob eine vor Erkrankung vorlag.
Wenn ich krank bin und die Heilung absehbar ist, bleibe ich im Heimatland.

DonCarlos1962 am 03 Jan 2024 11:43:38

Tatsächlich schaue ich bei Reisen ins Ausland vorher in GoogleMaps auch nach Ärzten oder Krankenhäusern am Urlaubsort.

Zumindest, wenn wir vorhaben an einem Ort im Ausland länger zu bleiben.
Insbesondere wenn wir bald in Spanien überwintern wollen, schaue ich nach einer medizinischen Versorgung in der Nähe.

Das mag sich vielleicht ängstlich oder sogar nach Hypochondrie anhören, aber über die Jahre habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich der zeitlich geringe Aufwand
im Zweifelsfall schnell auszahlt.

Als Privatpatient zahle ich im Regelfall eh erst einmal selbst, bevor man später die Versicherungen in Anspruch nehmen kann.
Es sollte also möglich sein zumindest die ersten Kosten abfedern zu können.

LG Carsten

Womodu am 03 Jan 2024 12:28:27

Danke für die bisherigen Antworten. Ähnliche Szenarien hatte ich im Vorfeld auch im Fokus. Dass ich nicht krank mit dem Womo ins Ausland fahre, ergibt sich aus dem gesunden Menschenverstand.

Meine nächste Auslandsreise mit einem 4×4 Leihwagen ist ab Mitte April nach Namibia gebucht. Da ich diese mit meiner Kreditkarte, in der eine Reiserücktrittsversicherung inkludiert ist, bezahle, kann ich notfalls die Tour noch stornieren. Wenn es mir 2 Wochen vor der Reise gesundheitlich gut geht, werde ich mir entlang der 22tägigen Rundreise vorab nach geeigneten Ärzten für den eventuellen Ernstfall erkundigen. Ausserdem habe ich über eine deutschsprachigen Agentur in Swakopmund eine Versicherung abgeschlossen, die einen ggf. zum nächsten Arzt, Krankenhaus oder Flughafen bringt. Mit einer guten Reiseapotheke lässt es sich auch entspannter reisen. Ich muss allerdings mir noch Antibiotikum verschreiben lassen, starke Schmerzmittel habe ich noch genügend.

Da im Juni eine 3wöchige Normandie Tour mit dem Womo geplant ist, werde ich die o.g. Maßnahmen natürlich auch beachten. Da der Heimweg unter 700 km entfernt ist, müsste meine Frau ggf. das Womo bei einem medizinischen Notfall nach Hause fahren um dort mich in ärztlicher Obhut begeben.

Können Alleinfahrer oder wo der Partner nicht ein Womo fahren will/darf , den ADAC bei Notfällen kontaktieren, damit das Womo nach Hause geschleppt werden kann oder muss man das Womo dort stehen lassen?

Mich wundert es, dass solch wichtige Themen, an die man nicht gerne denkt, noch hier nicht diskutiert worden sind (zumindest die Suche hat bei mir nichts ergeben).

Trailwild am 03 Jan 2024 12:42:08

Können Alleinfahrer oder wo der Partner nicht ein Womo fahren will/darf , den ADAC bei Notfällen kontaktieren, damit das Womo nach Hause geschleppt werden kann oder muss man das Womo dort stehen lassen?


Wenn ich mich recht erinnere ist das bei der ADAC Plus Mitgliedschaft mit drin. Ich kann es jetzt aber nicht auf Stein und Bein schwören. Ich bin hin und wieder schon mal alleine unterwegs und da will man das natürlich abgedeckt haben.

Ansonsten sind wir da, gerade mit dem Wohnmobil, nicht so ängstlich. So lange man sich in Europa bewegt ist die medizinische Versorgung ja gegeben. Bei Reisen ausserhalb Europa machen wir uns da eher schon mal Gedanken. Wir waren im Frühjahr in Asien, und sind über Singapur eingereist. Da muss man dann halt schon mal gucken, auch was man überhaupt an Medikamenten einführen darf. Normale Schmerzmittel sind da kein Problem, aber ein Medikament, dass ich hin und wieder mal brauche durfte ich da nicht einführen. Das hätte mächtig Ärger gegeben.

kielius am 03 Jan 2024 12:46:10

Man sollte sich auch darüber informieren wie in einem Krankheitsfall im Urlaubsland zu handeln ist.
Z.B. in Dänemark kann man nicht so einfach ins Krankenhaus fahren wenn behandelt werden möchte.
Da muss man vorher immer anrufen - ja wirklich.
Vor drei Jahren hatte meine Frau auf dem Heimweg mit dem PKW einen "Schwächeanfall" und wurde von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Ich bin dann mit dem WoMo hinterher......
Gegen Abend ging es Ihr wieder besser und wir beschlossen auf dem Parkplatz des Krankenhauses im WoMo zu übernachten.
Ansage von der behandelnden Ärztin: Wenn es wieder schlechter gehen sollte kann man nicht einfach so zur Aufnahme gehen, sondern man muss sich telefonisch anmelden......Erst dann kommt jemand zum "Behandeln".....
Andere Länder - andere Sitten......

Pechvogel am 03 Jan 2024 12:54:17

kielius hat geschrieben:...Vor drei Jahren....

Hatte das evtl. auch mit Corona :virus: zu tun? :gruebel:



Grüße
Dirk

chrisc4 am 03 Jan 2024 12:55:18

Auf jeden Fall das Kleingedruckte der Ausland Krankenversicherung genau lesen!
Meistens zahlen die nicht, wenn die Krankheit vor Reisebeginn bereits vorhandenen war. :)

kielius am 03 Jan 2024 12:58:21

Pechvogel hat geschrieben:Hatte das evtl. auch mit Corona :virus: zu tun? :gruebel:
Grüße
Dirk


Nein - das sahen die Dänen im Allgemeinen viel Lockerer....

uli644 am 03 Jan 2024 13:12:57

Womodu hat geschrieben:Meine nächste Auslandsreise mit einem 4×4 Leihwagen ist ab Mitte April nach Namibia gebucht.


Hi, bist Du schon mal in Namibia gewesen?

Falls nicht. Praktisch alle interessanten Dinge sind nur über sogenannte Gravelroads erreichbar. Da reicht die Qualität von "kann man prima fahren" bis zum Dauerrütteln auf Wellblech, je nachdem, wann die Strecke das letzte mal gegradert wurde.

Wi haben in unserem Auto zum Glück Schwingsitze, die fangen da so einiges von den Stössen ab. In einem 4x4 Mietwagen bekommst Du da jede Welle der Strasse direkt in den Rücken. Das kann dann schon mal 2 Stunden so gehen.

Sollte man bedenken, wenn man sich entscheidet Namibia zu machen oder nicht.

Wenn Du dann da am Fish river Canyon oder im Sossusvlei akute Probleme hast musst Du halt als erstes die eine oder andere Stunde über eine solche Strecke fahren (oder Dich halt fahren lassen) (ausser man fliegt Dich aus)

rabi am 03 Jan 2024 13:28:41

Pechvogel hat geschrieben:Hatte das evtl. auch mit Corona :virus: zu tun? :gruebel:




Nein....ist und war da immer so

pwglobe am 03 Jan 2024 13:45:31

Hallo Womodu, ich war viele Jahre in Südafrika und Namibia, die ärztliche Versorgung ist sehr gut wenn man Geld hat und Cash bezahlt.
Wenn man einen Unfall hat sollte man bei Bewusstsein bleiben oder eine Vertrauensperson dabei sein, damit diese eine Kreditkarte oder Cash hinterlegen kann. Sonst kann es passieren, dass man in die low Budget Behandlung kommt, wenn dann eine Amputation billiger ist als der Erhalt eines Körperteils kann man schnell mal ein Bein verlieren.
Einheimische Naturheilmittel sind günstig und wirken auch gut, z.B. bei grippalem Infekt.
Die ApothekerInnen mischen diese Naturheilmittel selbst, diese haben aber auch oft einen hohen Alkoholanteil.
Wünsche dir eine schöne Zeit in Namibia.

pipo am 03 Jan 2024 15:00:30

Womodu hat geschrieben:Mich wundert es, dass solch wichtige Themen, an die man nicht gerne denkt, noch hier nicht diskutiert worden sind (zumindest die Suche hat bei mir nichts ergeben).

Weil hier Menschen mit gesunden Menschenverstand unterwegs sind?

Eins vorab: Ich möchte nicht den Finger erheben. Es ist dein Ding :!:

Da Du aber bei Gleichgesinnten um Rat gefragt hast: Es sind noch knapp dreieinhalb Monate. Deinen aktuellen Zustand kennen wir kaum, aber unter starken Schmerzen nur mit Gehhilfen sich fortbewegen zu können, hört sich wirklich nicht gut an. Selbst wenn die Cortisontherapie anschlägt, würdest Du erst in Wochen deinen Normalzustand wieder herstellen können. Dann willst Du dich auf Pisten bewegen, die so extrem auf den Rücken gehen, dass ein Rückfall quasi vorprogrammiert ist?

Cortison und starke Schmerzmittel sind keine Lutschbonbons

Sieh den Tatsachen ins Auge, nimm Dir den Druck, werde in Ruhe wieder gesund, riskiere nicht Deine Gesundheit und freu dich darauf, die Tour im nächsten Jahr machen zu können.

Es grüßt ein Leidensgenosse :wink:

taps am 03 Jan 2024 15:24:32

Hallo,
wir haben nach zweimaligem Spanienaufenthalt die Erfahrung gemacht, dass es in den bekannten Urlausregionen viele deutsche Ärzte gibt. (Von Tarragona bis Tarifa)
Die sind meistens auch nicht soweit entfernt.
Bei der letzten Reise hat meine Frau eine Krone verloren.
Der Zahnarzt war 4km vom CP entfernt.
Die Sprechstundenhilfe war eine gebürtige Deutsche und der Zahnarzt sprach auch leidlich deutsch.
Die Krone wurde für 60€ wieder "angeklebt". Die Rechnung schicken wir unserer Krankenkasse.
Die Zahnarzt-Dichte scheint mir in Spanien auch wesentlich größer zu sein als hier in Deutschland...

Danke für den Tipp mit der Auslandskrankenversicherung bei der TK.
Werden wir noch abschließen, bevor es im März wieder losgeht.

ADAC Plus haben wir natürlich auch, können aber auch beide das Womo fahren.

Gruß
Andreas

spinnerei am 03 Jan 2024 16:28:42

Womodu hat geschrieben:. ......, starke Schmerzmittel habe ich noch genügend.





... und vor der Reise prüfen, ob die Einfuhr der starken Schmerzmittel erlaubt ist, bzw. ob sie irgendwelche Stoffe enthalten, die im Zielland als Rauschgift gelten.

Hatte erst jetzt von eine weitläufigen Bekannten erfahren, die bei der Einreise nach Ägypten eine Woche eingesperrt wurde, da Bestandteile Ihres Rheumamittels als Narkotikum auf der Liste waren. Der Bericht war nicht prickelnd.

Tipsel am 03 Jan 2024 16:49:09

Ärzte stellen Bescheinigungen aus, dass die mitgeführten Medikamente notwendig sind.

Labrador am 03 Jan 2024 16:52:59

Womodu hat geschrieben:Beziehungsweise welche Vortreffungen in Vorfeld getroffen worden sind, um im Eventualfall darauf vorbereitet zu sein.



Auslandskrankenversicherung durch den ADAC - mehr nicht

MilesandMore am 03 Jan 2024 17:30:09

Womodu hat geschrieben:
Ich muss allerdings mir noch Antibiotikum verschreiben lassen, starke Schmerzmittel habe ich noch genügend.


Antibiotikum wofür?
Hilft weder gegen Gelb- oder Denguefieber noch Hepatitis AB.
Kannst du entscheiden wann und wofür du es anwendest?

Wie bereits geschrieben in manchen Ländern werden Tramadol und Tilidin und andere Opiate als Drogen klassifiziert, da brauchst du ein glasklares Schreiben deines Arztes das du sie benötigst bevorzugt in Englisch.

Womodu hat geschrieben:Müsste meine Frau ggf. das Womo bei einem medizinischen Notfall nach Hause fahren um dort mich in ärztlicher Obhut begeben.


Frankreich hat sehr gute Ärzte und Krankenhäuser da kannst du dich erst mal vor Ort behandeln lassen bevor du nach Hause fährst.

Beste Gruesse Bernd

Trailwild am 03 Jan 2024 18:31:15

Tipsel hat geschrieben:Ärzte stellen Bescheinigungen aus, dass die mitgeführten Medikamente notwendig sind.


Das nützt die in Singapur überhaupt nichts. Da darfst du manches einfach nicht einführen. Kann dein Arzt sich die Finger quasi Wund bestätigen.... Dubai auch. Und in den Ländern legt man es echt nicht drauf an, erwischt zu werden.

Für den Schengenraum gib es ein Formular, dein Arzt füllt einen Vordruck aus, was du brauchst (in der Regel sind das BTM um die es da geht) das schickst du zum Gesundheitsamt die stempeln das und unterschreiben, schicken dir das zurück und fertig ist die Laube .

--> Link

Tipsel am 03 Jan 2024 18:40:25

Genau das meinte ich. Wir Rheumatiker brauchen es wegen der Medikamente.
Und ich denke, so geht es anderen Langzeitkranken auch, und innerhalb Europas gibts da normalerweise keine Probleme.

Wir persönlich werden jedoch wegen meiner Erkrankung nicht mehr ins Ausland fahren, denn eine Heilung gibt es nicht, und es können immer wieder Probleme auftreten. Da bin ich lieber in der Nähe meines Heimatkrankenhauses.

Rockerbox am 03 Jan 2024 18:50:54

Trailwild hat geschrieben:
Das nützt die in Singapur überhaupt nichts. Da darfst du manches einfach nicht einführen. Kann dein Arzt sich die Finger quasi Wund bestätigen.... Dubai auch. Und in den Ländern legt man es echt nicht drauf an, erwischt zu werden.


Dubai hat eine eigene Webseite, auf die man die benötigten Medikamente eingeben kann und welche Menge man braucht bzw. einführen will. Dazu lädt man noch eine ärztliche Bescheinigung hoch. Die meisten Medikamente sind schon in einer Datenbank hinterlegt und werden umgehend freigegeben, unbekannte werden geprüft und man erhält nach max. 3 Tagen ein Freigabeformular per Mail, das man zur Einreise mitführen muss.
Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Haben wir im November gemacht, auch Injektionspens waren so problemlos mitzunehmen.

Kontrolliert wurden wir aber bei der Einreise trotzdem nicht …

Womodu am 03 Jan 2024 19:56:02

pipo hat geschrieben:
Es sind noch knapp dreieinhalb Monate. Deinen aktuellen Zustand kennen wir kaum, aber unter starken Schmerzen nur mit Gehhilfen sich fortbewegen zu können, hört sich wirklich nicht gut an. Selbst wenn die Cortisontherapie anschlägt, würdest Du erst in Wochen deinen Normalzustand wieder herstellen können.

riskiere nicht Deine Gesundheit und freu dich darauf, die Tour im nächsten Jahr machen zu können.


Meine Gesundheit ist am wichtigsten, sonst hätte ich den Trööt nicht eröffnet. Eine ähnliche Tour hatte ich in den letzten 5 Jahren bereits 2x kurzfristig gecancelt (corona-/gesundheitsbedingt). Wenn mein Gesundheitszustand 2 Wochen vor Antritt nicht für eine derartige Tour geeignet ist, werde ich sie wieder stornieren.

Seit gestern, nach der Cortisonspritze im LWS Bereich, haben die Schmerzen so gut wie nachgelassen, so dass ich ohne starke Schmerzmittel schlafen und heute die Bewegungsübungen schmerzfrei durchführen konnte. Das Laufen mit Gehhilfen klappt auch besser. Durch die insbesondere im Schlafmodus entstandene Schonhaltung sind die Faszien und Sehnen in Mitleidenschaft gezogen worden und müssen mittels Physiotherapie in Ordnung gebracht werden. Das wird vermutlich einige Wochen dauern. Absolute Schmerzfreiheit auch beim Laufen wird 2 Wochen vor Reisebeginn ausschlaggebend für eine Durchführung der Reise sein.

DANKE an diejenigen, die mich auf die Einführung der starken Schmerzmittel für den evtl. Notfall hingewiesen haben, ohne diese hätte ich blauäugig die Tabletten im Koffer verstaut.

hampshire am 03 Jan 2024 20:16:20

Womodu hat geschrieben:Absolute Schmerzfreiheit auch beim Laufen wird 2 Wochen vor Reisebeginn ausschlaggebend für eine Durchführung der Reise sein.

Das klingt vernünftig.
Ich entnehme Deinen Beiträgen, dass Du Dich mit den Straßenverhältnissen wie in Namibia (Wellblechfahren) auseinandergesetzt hast. Sonderlich rückenschonend ist das nicht aber für einen gesunden Menschen auch keine Überlastung. Im Mai 2022 fuhren mein Sohn und eine Nichte samt Freund meine zu dem Zeitpunkt 83 jährige Mutter knapp drei Wochen in einem Toyota Geländewagen von Lodge zu Lodge durch Namibia und die vier hatten eine tolle Reise ohne Nebenwirkungen.
Wie pwglobe schon geschrieben hat: In Namibia löst man gesundheitliche Probleme unter Zeitdruck qualitativ besser mit Geld als mit hiesigen Versicherungen.
Ebenfalls mit Geld zu lösen, wenn man sich damit sicherer fühlt: Eine "Bordapotheke", die man vor Ort kauft. Die Standard-Medikamente der großen Pharma Unternehmen sind in bekannter Qualität und in bekannten Dosen verfügbar - ggfs. vorbestellen und nach Ankunft abholen.

Pechvogel am 03 Jan 2024 22:42:51

Womodu hat geschrieben:Meine Gesundheit ist am wichtigsten…
Absolute Schmerzfreiheit auch beim Laufen wird 2 Wochen vor Reisebeginn ausschlaggebend für eine Durchführung der Reise sein…

Ich will Dir ja Deine Zuversicht und Deinen Optimismus nicht nehmen aber die Bandscheibenvorfälle die ICH bis jetzt hatte, waren nach drei Monaten NICHT zu 100% schmerzfrei!
Außerdem bedeutet „Schmerzfreiheit“ auch noch nicht das ein Bandscheibenvorfall ausgeheilt wäre! :eek:
Eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben kann bis zu 6 Monaten dauern!!



Grüße
Dirk

dietmardd am 04 Jan 2024 00:07:41

Ich habe in größeren Abständen auch mal einen Bandscheibenvorfall bzw. einen Hexenschuss. Das ist nicht das Gleiche --> mal Guggeln. Als Patient ist das im Akutfall erst einmal egal.

Ich habe in meiner Reiseapotheke deshalb Notfallmedizin, vom Arzt verschrieben.

In beiden Fällen hat man starke Schmerzen, welche zu einem Muskelkrampf im Entstehungsgebiet der Schmerzen führt. Diese Muskelkrämpfe sind erheblich schlimmer als der Primärschmerz. Dauert der Bandscheibenvorfall bzw. der Hexenschuss längere Zeit akut an, kommt es zu einer Entzündung, welche ebenfalls Schmerzen hervor ruft.

Was hat sich bei mir bewährt: Manchmal kommt der Bandscheibenvorfall bzw. der Hexenschuss nicht plötzlich, sondern steigert sich. Wenn man dann hofft, es regelt sich von selbst, dann ist das ein großer Irrtum. Je eher man mit der Behandlung beginnt, desto weniger starke Mittel helfen. In der Anfangsphase hilft bei mir Diclofenac. Warum, weil Diclofenac auch entzündigshemmend wirkt. Und vor allem den Rücken bewegen, wenn man noch kann - das Wichtigste bei jeder Behandlung.

Ist der Bandscheibenvorfall extrem, muss man größere Geschütze auffahren. Auch die stärksten Schmerzmittel, z.B. Opiate, helfen dann kaum noch. Man muss zunächst die Ursachen der stärksten Schmerzen bekämpfen.
--> gegen Krämpfe habe ich Ortoton. Davon muss man zunächst mit der max. zulässigen Dosis beginnen (siehe Beipackzettel), aber nicht mehr. Zwerchfell und Herz sind auch Muskeln und bei einer starken Überdosis kann man (vor allen im Schlaf) nicht mehr richtig atmen und auch das Herz bekommt Störungen. Auch bei stärksten Schmerzen deshalb nicht überdosieren. Man sollte auch nicht Herzkrank sein.
--> gegen Entzündungen: Diclofenac, bei starken Entzündungen Prednisolon oder ein anderes starkes Cortison. Bei sehr starken Entzündungen zuerst 40 ... 60 mg Tabletten mit schnellem Ausschleichen. Prednisolon wird nicht mehr gern verschrieben. Es wirkt zwar super, aber hat verschiedene Nebenwirkungen, z.B. kann man nach mehreren Tagen Einnahme Diabetes Typ 2 bekommen. Eine Cortisonspritze hilft nur wenige Stunden. Diese Zeit für Bewegung des Rückens nutzen.
--> gegen mittelstarke Schmerzen: Diclofenac, gegen sehr starke Schmerzen habe ich tilidinhaltige Schmerzmittel

Von Medikamenten allein gehen weder Bandscheibenvorfall noch Hexenschuss schnell wieder weg. Sobald die Schwerzen wieder erträglich sind, sollte man sich bewegen, vor allem vorsichtig den Rücken, damit die primäre Ursache behoben wird. Beim Bandscheibenvorfall ist eine Bandscheibe heraus gesprungen und drückt auf den Nerv. Durch Bewegung springt die Bandscheibe wieder zurück. Beim Hexenschuss sind zwei Rückenwirbel verhakt. Durch Bewegung löst sich dieses Verhakung.
Alle 3 Medikamente werden von den Ärzten sehr ungern verschrieben, vor allem als Notfallmedizin. Ich habe ein langjähriges Vertrauensverhältnis zu meinem Arzt. Er weiß genau, dass ich diese Medikamente nur im Notfall verwende.

Liegepositionen:
Je nach Schmerzen auf dem Rücken mit angezogenen Beinen oder auf der Seite zusammengerollt. Das zieht die Rückenwirbel etwas auseinander.

Vorbeugung:
a) richtiges Heben --> mal Guggeln oder Arzt fragen
b) Wanderungen mit zwei Stöcken - Nordic Walking: Dadurch werden Rückenmuskeln regelmäßig durchgeknetet und gestärkt, so dass die Bandscheiben nicht so schnell heraus schlüpfen bzw. die Rückenwirbel sich nicht so schnell verhaken.
c) Stärkung der Rückenmuskeln auch durch verschiedene Übungen. Beide Erkrankungen sind öfter, wenn die Rückenmuskeln zu schwach sind und dadurch die Wirbelsäule nicht mehr gut in der optimalen Stellung halten --> Orthopäden fragen

In der EU und Norwegen/Schweiz hatte ich noch nie Probleme mit der Einfuhr, aber in Nordafrika und Asien sollte man sich vor der Einfuhr genau erkundigen, ob man eine ärztliche Bescheinigung mitnehmen muss oder man auf keinen Fall solche Medikamente mitnehmen darf. Ich hatte mal Spritzen mit (leere), weil es in manchen Ländern keine Einwegspritzen gab. Das hat beim Zoll für Irritationen gesorgt, weil der Zöllner vermutete, dass ich die Spritzen zum Drücken von Rauschgift nutzen will. Ich hatte aber vorsorglich den Link für eine offizielle Internetseite mit, wo die Mitnahme von Spritzen empfohlen wurde. Ich habe auch immer eine Medikamentenliste mit, in der alle regelmäßig einzunehmende Medikamente und Notfallmedikamente vermerkt sind. Das ist auch wichtig, falls man mal in ein Krankenhaus eingewiesen werden muss, denn nur dann bekommt man seine Medikamente im Krankenhaus, auch in D.

Kuhtreiber am 04 Jan 2024 00:53:50

Schön wenn man einen Arzt im Forum hat der alles verständlich und umfassend erklärt.

Tinduck am 04 Jan 2024 10:50:51

Bandscheibenvorfall, 4x4, Namibia - wie soll das zusammenpassen? In einem schweren ExMo mit Schwingsitzen könnte man sich das überlegen, aber in irgendeinem Miet-Geländewagen??

Selbst wenn du vor der Reise schmerzfrei bist, wirst du es nach den ersten 100 Pistenkilometern mit Sicherheit nicht mehr sein.

Und ob das dann so ein toller Urlaub ist mit Schmerzmitteln als Hauptnahrungsmittel…

Ich würds lassen.

bis denn,

Uwe

Womodu am 04 Jan 2024 11:16:17

Dietmardd Danke Leidensgenosse über Deinen umfangreichen und für andere User, die sich noch nicht mit der Thematik befasst haben, wertvollen Informationen. Wenn man wie ich betroffen ist, stimmen viele eigene Recherchen mit Deinen Ausführungen überein.
Bei mir liegt ein infraforminaler Bandscheibenvorfall Zw. 4/5 Lendenwirbel vor, dessen Intensität seit 2 Tagen etwas nachlässt.

Aber wie schon geschrieben und von anderen mahnenden User gepostet, sollte die eigene Gesundheit das wichtigste Gut sein. Deshalb werde ich in gut 3 Monaten entscheiden, ob ich die sicherlich nicht rückenschonende 4×4 Namibia Rundreise cancele, zumal ich dies schon 2mal gemacht habe.

Tipsel am 04 Jan 2024 12:00:48

Ich will ja niemandem den Spaß verderben. Aber es wurde ja nach Erfahrungen gefragt.
Und meine Meinung ist halt, dass man im Kopf den Ernstfall durchspielt, und wenn man dafür einen Plan in der Tasche hat und es akzeptieren kann, kann man beruhigt fahren.
Dies betrifft nur die bekannten Vorerkrankungen, die mitspielen könnten.
Unvorhersehbare Ereignisse ausgenommen, denn niemand hat eine funktionierende Glaskugel.

Wegen der Probleme, die ich schonmal nachmeiner Herzklappen-OP hatte, und die vermutlich nicht nochmal auftreten, verzichte ich trotzdem auf Auslandsaufenthalte, denn ich möchte mit dem behandelnden Arzt in meiner Muttersprache diskutieren können, wenns um meine Pumpe geht.

Nochwas: ich hatte vor genau 1 Jahr einen Sehnenriß am Rollhügel des Hüftgelenks. Ich bin inzwischen schmerzfrei, die anderen Sehnen haben die Arbeit übernommen, und mein Leben ist nicht mehr beeinträchtigt. Also ich kann gut weiterleben und vergesse die Geschichte so langsam.
Aber 1 Stunde Fahrt durch die Kurven der Odenwaldstraßen zum Jahresende haben meinen Schwachpunkt dermaßen gereizt... ich war heilfroh schnell nach Hause zu kommen. Das wäre zwar im Ausland auch nicht weiter schlimm gewesen, hätte ich mit paar Tagen Ruhe aussitzen können, aber zeigt doch, dass man seine Schwachstellen immer in die Planung mit einbeziehen sollte.

Nächste Tour geht über die Autobahn geradeaus, ohne scharfe Kurven.

pipo am 04 Jan 2024 12:04:48

Mich würde einmal Interessieren, welcher der User, die hier zur Reise raten, mit massiven Rückenproblemen bzw. einem Bandscheibenvorfall zu tun hatten und wer zum Beispiel schon mit Tilidin intus autogefahren ist :mrgreen:

Tipsel am 04 Jan 2024 13:29:43

Wenn jemand dauerhaft mit Tilidin eingestellt ist, darf er Autofahren. Das wird der Arzt ihm bestätigen.

Ansonsten ists verboten. Stimmt.

Trailwild am 04 Jan 2024 16:51:25

pipo hat geschrieben: schon mit Tilidin intus autogefahren ist :mrgreen:


Tillidin retard (Tabletten, kein BTM-Rezept) als Dauermedikation: kein Problem

Tillidintropfen für den Akutfall (gibt es nur auf BTM): NO WAY

pipo am 04 Jan 2024 18:56:13

Trailwild hat geschrieben:Tillidintropfen für den Akutfall (gibt es nur auf BTM): NO WAY

Richtig, genau die Situation die Zutreffen könnte..
Aber egal, der TE hat eine sehr vernünftige Einstellung zu dem Thema :top:

peter1130 am 05 Jan 2024 10:32:06

Womodu hat geschrieben:
Können Alleinfahrer oder wo der Partner nicht ein Womo fahren will/darf , den ADAC bei Notfällen kontaktieren, damit das Womo nach Hause geschleppt werden kann oder muss man das Womo dort stehen lassen?


Es gibt in der Plus Mitgliedschaft die Möglichkeit des Fahrzeugrücktransports. Das Fahrzeug wird dann von jemanden mit oder ohne euch nach Hause gefahren.

hampshire am 05 Jan 2024 11:05:18

peter1130 hat geschrieben:Es gibt in der Plus Mitgliedschaft die Möglichkeit des Fahrzeugrücktransports. Das Fahrzeug wird dann von jemanden mit oder ohne euch nach Hause gefahren.

Ich bin Fan des ADAC Plus Pakets - muss allerdings dazu sagen, dass es das Kleingedruckte durchaus in sich hat und nicht "alles" so versichert ist wie man sich das Eigner eines schweren Fahrzeugs so vorstellen will.
Für den TE mit einem geliehenen WoMo in Namibia wird das irrelevant sein.

chrisc4 am 05 Jan 2024 11:21:45

peter1130 hat geschrieben:Es gibt in der Plus Mitgliedschaft die Möglichkeit des Fahrzeugrücktransports. Das Fahrzeug wird dann von jemanden mit oder ohne euch nach Hause gefahren.


Das Mobil wird per Tieflader transportiert!
Das kann wochenlang dauern, bis das Mobil per Sammeltrasport in deine näheren Umgebung ankommt.

babenhausen am 05 Jan 2024 11:47:09

Das Mobil wird per Tieflader transportiert!
Das kann wochenlang dauern, bis das Mobil per Sammeltrasport in deine näheren Umgebung ankommt.


Nicht unbedingt,es gibt auch Achstransporte wenn die Fahrzeuge verkehrstüchtig sind.
Besonders dann wenn aufgrund der Abmasse Tiefladertransporte schwierig werden.
Mein alter Hymer mit Totalschaden stand 2 Wochen per Sammeltransport nach dem Unfall bei mir auf dem Hof.

Tinduck am 07 Jan 2024 10:55:43

babenhausen hat geschrieben:[
Nicht unbedingt,es gibt auch Achstransporte wenn die Fahrzeuge verkehrstüchtig sind.
Besonders dann wenn aufgrund der Abmasse Tiefladertransporte schwierig werden.
Mein alter Hymer mit Totalschaden stand 2 Wochen per Sammeltransport nach dem Unfall bei mir auf dem Hof.


Bei schwierigen ‚Abmassen‘ (z. B. Höhe über 3,20 m, Gewicht über 3,5 T) kümmert sich der ADAC inzwischen gar nicht mehr um Transporte, das darf man dann selber organisieren und bezahlen - oder man hat einen passenden Schutzbrief einer anderen Organisation.

bis denn,

Uwe

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