|
Servus, Es geht um das leidige Thema Dieselpest. Mein Fahrzeug ist ein Chausson BJ 2019 170PS Automatik. Bis jetzt hatte ich davon nie was gehört doch seitdem auf YouTube immer mehr Videos mit dem Thema aufploppen scheint das wohl ein ernstes Problem zu sein. Vor der Winterpause habe ich bis jetzt immer den Tank komplett befüllt was sich am Ende nicht als ganz falsch erwiesen hat jedoch hätte ich wohl das Premiumzeug von Aral einfüllen sollen da es ja fast keinen Bioanteil hat naja es ist wie es ist. In den Videos wird immer von einem Additiv gesprochen Liqui Moly Anti-Bakterien-Diesel-Additiv. Hat das schon jemand im Gebrauch? Wie sind eure Erfahrungen und wie hoch dosiert ihr es ? bringt es noch was das Zeug in den Tank zu kippen auch wenn das Fahrzeug nicht bewegt wird? GRüße Ich finde das als reine verkaufsfördernde Maßnahme. In meinen Augen rausgeschmissenes Geld und Leute verrückt machen. Was soll passieren , wenn das Fahrzeug mal drei oder vier Monate nicht bewegt wird.
Könnte es auch sein das Youtube immer mehr Video empfiehlt/ vorschlägt weil Du gerade ein Video zu dem Thema gesehen hast? :gruebel: Grüße Dirk das Bakterienwachstum hast du immer sobald ein Bio Diesel Anteil im Kraftstoff ist...nach einen Jahr stehenlassen kannst du die schwarzen Flocken die sich bilden auch sehen...die lagern sich am Boden ab. Wenn du das Fahrzeug übern Winter nicht bewegst wird das nie ein Problem werden...und aller paar Jahre muss der Kraftstofffilter eh gewechselt werden. Je nach Fahrleistung ...max nach 4 Jahren tausche ich die. Fotos von einen Dieselfilter der aufgeschnitten wurde kann ich gerne hier einstellen....darin kann man schön die schwarze Pest sehen
Das ist kein ernsthaftes Problem bei einem Womo das vielleicht mal 3-4 Monate im Winter steht. Das Thema berührt nur Leute, die noch einen alten halbvollen Heizöltank mit einer Füllung aus dem Jahre 1990 in der Scheuer haben und damit ihr Fahrzeug betanken. Ich fahre etzt seit 45 Jahre Diesel Womos, die im Winter gelegentlich mal Pause haben und hatte nie Probleme. Diesel heutiger Produktion ist lt Norm DIN EN 590 mindestens 90 Tage lagerfähig. Luftdicht verschlossen und dunkel sind es ca. 6 Monate! Gruß Andreas
So ist das. Grotamar /Additive in den Tank für im Winter abgestellte Womos ist völlig unnötig. Die Zeit hält sogar der Standard-B7-Diesel durch. Hier harte Zahlen bezüglich Diesel-Lagerfähigkeit von einer Behörde die sich damit hauptberuflich auseinandersetzt (Lagerung von Diesel für Notstromaggregate (NEA=Netzersatzanlage=Notstromaggregat für Rechenzentren): --> Link ihr beruhigt mich schon ein wenig denn das ist wohl was was keiner braucht. Ich werden aber den Dieselfilter wechseln lassen . Wenn man bei YT Dieselpest eingibt kommen schon einige Videos und nicht alle reden über das gleiche Additiv :) wäre mir sonst schon aufgefallen. Mir ging es er darum ob das Zeug evtl. was mit dem Motor macht im negativen Sinne. Ich sehe aber schon das es keiner in Verwendung hat :) Grüße Wir fahren seit 3 Jahren den HVO100. Dieser ist seit April 2024 an einigen (immer mehr) Tankstellen zu finden. Mit diesem Kraftstoff gibt es weder Dieselpest noch sonstiges. Es verschlammt kein Motor mehr. Es stinkt nichts mehr. Der ist auch für die Dieselstandheizung optomal. Die GRÜNEN Diesel mit E5 E7 E10 machen die Motoren reihenweise kaputt. Schuld sind die Bio Zusätze. Ob das so gewollt ist ??? Zuzutrauen ist es denen !!!!!! In YOUTUBE wird sehr viel über den HVO100 geschrieben. Übrigens ist der HVO100 über Jahre haltbar !!!!!
und ich dachte immer bei Diesel wär das B7, E5 bzw E10 nur bei Benzin. Frag mich gerade warum mein motor 15 Jahre und 240000 km durchgehalten hat und immer noch läuft. Muß wohl ein besonderer Motor sein. :lol: Gruß Joachim doppelt gepostet
„Bio-Zusätze“? Meinst Du Zusätze / Anteile aus Mais, Rüben,…? Woraus besteht denn HVO100?? Der ADAC schreibt dazu: „auf Basis von diversen Pflanzen (Raps, Rüben, Mais etc.) als auch von Holzresten, Gülle, Klärschlamm oder Speiseabfällen“ --> Link Also so ganz ohne „Bio“ ist der auch nicht! :mrgreen: Grüße Dirk Es handelt sich um einen synthetischen Diesel. Der kann aus vielem hergestellt werden. Altöl, Abfällen Holzresten etc. Aber das Herstellungsverfahren ist anders. Es geht nicht darum, BIO. Die Beimischung von B7 bzw. E5 E10 ist das Problem. HVO 100 ist 100% ohne Zusätze. Verkaufst du den HVO 100? Zitat/ Kopiert, ,,HVO gilt als nachhaltiger Kraftstoff im Vergleich zu herkömmlichem fossilem Diesel. Er wird aus erneuerbaren Quellen wie pflanzlichen Ölen, tierischen Fetten und gebrauchtem Speiseöl hergestellt.,, Was ist denn ohne Zusätze? Er wird synthetisch hergestellt... das ja. Es wird jedenfalls kein Biodiesel (wie zB RME) zugesetzt :-) Nein, ich verkaufe ihn nicht. Wollte nur darauf hinwiesen, das es diesen Diesel gibt und er einfach sauberer und besser ist. Sonst Nix.
Naja, HVO ist eigentlich 100% Zusatz! Also nicht B7 sondern B100!?! Aber, und da hast Du natürlich Recht, HVO wird ganz anders hergestellt als der „herkömmliche“ Diesel. Daher hat er auch andere Eigenschaften. Aber „keine Gefahr von Dieselpest“ kommt eben von der anderen Herstellung und nicht von weniger Bio-Zusätzen. Grüße Dirk
Nein.
Falsch. Es meldet sich nur keiner, weil sie Angst haben, als Dummköpfe beschimpft zu werden, so wie die, die 2T-Öl in den Diesel kippen oder sonstige Additive nutzen. Moin! Nun ja, da mir der Hersteller meines Transit aus 06 keine schriftliche, rechtsichere Freigabe für Diesel mit B7 -Biozusatz gibt und er vermutlich für HVO etc.dieses auch nicht tun wird, kommt das Zeug nicht in den Tank. Auch wenn es ein Transit ab 14 wäre, käme es nicht in den Tank. Das mag alles bei Großdieseln(LKw,Loks,Schiffen z.b.) funzen, aber für die aktuelle Filigrantechnik der eingesetzten Motore im Transit & Co.halte ich das Zeug für suboptimal. Sonnigen weiterhin. Uwe
Ford hat das, bis jetzt, nur für den 2,0 Ecoblue im Transit ab 2019 freigegeben. Aber genau der müsste ja in die Kategorie "aktuelle Filigrantechnik" fallen?!? :gruebel: Grüße Dirk Alte T2 und T3 VW Busse fahren HVO100. Und es geht wunderbar. Alte W123 Mercedes. Funktioniert wunderbar. Und was das gute ist, es gibt keine Rußwolken mehr.
HVO ist kein Methylester wie der Bioanteil „B“ oder „E“, sondern es werden bei der Herstellung pfanzl. oder tier. Fette Kokosöl usw., Frittenfett, aber auch Schlachtabfall, hydriert.
Alte T2 und T3 fahren auch mit Sonnenblumenöl. ( ok, qualmt ´n bisschen und riecht nach "Pommesbude" :D ) Versuch´ das mal mit einem modernen Diesel. Und W123? Gibt es irgendwas womit die nicht laufen? :gruebel: Grüße Dirk
Eben! Da wird also Biomasse verarbeitet. Und somit kann man NICHT davon sprechen das sie "biofrei" wären.
Was sie ja im übrigen auch ausdrücklich NICHT sein sollen! Grüße Dirk Schaut Euch mal bei Youtube an wie der HVO100 verbrennt und wie der Diesel verbrennt. Dann wird alles klar. --> Link
Nur das im Motor der Diesel nicht verbrennt wie in einer Petrischale. Da passiert schon noch ein kleines bisschen mehr.... Grüße Dirk Leute, ihr seid Lichtjahre vom eigentlichen Thema abgewichen. Bleiben wir mal beim Additiv. Mich würde einmal interessieren, was FORD zum beimischen irgendwelcher Additive meint. In den meisten Handbüchern steht geschrieben, dass Zusätze nicht zulässig sind. Ich kenne Dieselpest aus dem Bootsbau. Aber hier stand Diesel viele Jahre im Tank und das in sehr feuchter Umgebung. Beim Wohnmobil mache ich mir keine Sorgen. LG Carsten Wenn mein 2-Takt Lanz damit weniger rauchen würde? Ich denke ich werde es probieren (aber vermutlich liegt‘s am schlecht verbrannten 2-Takt Öl (das andere wieder freiwillig zusetzen)
Na ja. Würde ich auch schreiben, denn eigentlich sind sie nicht notwendig!! Lange Lagerzeiten sind bei Tankstellendiesel im Womo Tank nicht gegeben. Dieselpest ist mir beim Tankstellendiesel in vierzig Jahren noch nicht untergekommen Fließverbesserer sind zumindest in Deutschland nicht notwendig, ab Oktober gibt es bis Ende April Winterdiesel. Aber klar, wer es tatsächlich möchte kann was reinleeeren, aber sowohl in Dosierung als auch in Wirkung halt ohne Gewährleistung durch den Chassishersteller. Die größten Probleme sind eh nicht die Verbrennung sondern die Dichtungen und die Schmierfähigkeit. Diese wird z.B. bei Fließverbesseren erheblich reduziert. Nur meine Einschätzung, keine Verbrennungs und Viscoseanalyse, Gruß Andreas Wir sind keinesfalls Lichtjahre vom Thema entfernt. Es geht ja darum die Dieselpest zu verhindern. Der HVO100 ist dazu eine sehr gute Sache. Also mir ist in 30 Jahren Berufstätigkeit in diversen Autowerkstätten noch nicht einer untergekommen… aber je öfter du das bei YouTube eingibst und schaust, desto mehr wird dir angezeigt. Meine Liebste hat wegen der Anschaffung unseres Womos mal wegen der Gefährlichkeit beim stehen auf Stellplätzen gegoogelt und YouTube angeworfen. Man könnte meinen, die ganze Welt bestünde aus Verbrechern :eek: Hallo robertsthoma, hallo Dirk, hallo alle, vor den VW T3 Bussen gab es serienmäßig nur Benzinangetriebene VW Busse! T1 und T2.
Nix mit HVO 100 oder Sonnenblumenöl, meint wieder einmal aus Niederbayern grüßend
Du vergisst die T2 Pritschen und Kastenwagen aus dem brasilianischen VW-Werk ( Anfang der 1980er (?) )! ( und schon geht‘s doch wieder mit Sonnenblumenöl im T2 :D ) Grüße Dirk
Hallo Dirk, wo Du Recht hast, hast Du Recht! Und bist jetzt ganz alleine gegrüßt aus Niederbayern von |
Anzeige
|