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Hallo, ich plane gerade die Verlegung einer Heizfolie (220V) unter der Fußmatte im Ducato- Fahrerhaus. An Bord ist bereits ein 1500W - Wechselrichter ( ECTIVE TSI152), der bisher nur eine separate Steckdose für die Nespresso -Maschine versorgt. Eine Netzvorhangschaltung ist zwar möglich, bislang aber nicht genutzt. Nun will ich die Heizfolie über einen Shelly fest mit dem WR- Ausgang verbinden, damit deren Betrieb immer (zumindest eine gewisse Zeit) möglich ist. Frage mich nur gerade, ob es von Nachteil ist, wenn dann doch evtl. verfügbarer Landstrom angesteckt wird und der WR etwa 5...6 A aus der Batterie zieht und gleichzeitig über das EBL630 die Batterie geladen wird (mit bis zu 18A). Oder sollte ich besser doch die Netzvorrangschaltung aktivieren? Den Shelly will ich so einrichten, dass er immer erstmal auf "aus" geht, wenn er Strom bekommt (also beim Einschalten des WR). Zusätzlich kann man ihm sagen, dass er nach dem Einschalten (via Shelly- App) nach einer bestimmten Zeit (z.B. 2 Stunden) wieder ausschaltet. Dadurch ließe sich eine Tiefentladung verhindern, wenn man mal das Ausschalten vergisst. Danke für eure Hilfe und Tipps! Gruß Uwe Hi, Es gibt auch beheizbare Socken, falls es bei dem Projekt um warme Füße geht... Gruß Stefan Da brauchst Du aber viel Zeit und Energie, bis die Wärme durch die Fußmatte und die Schuhsohlen beim Fuß ankommen aber wer´s braucht...... :lol: Grüße
Wenn der WR den Strom zieht dann hat die Heizmatte keine 50W. :gruebel: Und die liegt dann unter dem Fahrerhausteppich auf dem Bodenblech / der kalten Hartplastik-Verkleidung? :gruebel: Dann vielleicht doch besser batteriebetriebene Socken mit kleinen Solarpaneln auf den Schuhen? :gruebel: :mrgreen: Grüße Dirk [quote="Pechvogel"] Socken mit kleinen Solarpaneln auf den Schuhen? :gruebel: :mrgreen: /quote] Leistet die LED Ambientebeleuchtung im Fußraum denn genug, oder sollte man dort dann auf Quecksilberdampf oder Halogen umrüsten?.... bei Halogen erübrigt sich die Heizfolie,und Infrarot Heizung im Fußraum wäre eine gute Alternative.
Das galt vor der letzten Physikreform. (aber bei 12V Nennspannung und 6 A werden schon 72W Wärme erzeugt, vielleicht nicht in der Heizmatte.)
Wobei der WR aber schon 1A an Leerlaufstrom hat. D.h. für die Umwandlung auf 12V bleiben nur noch 5A übrig. Dann "hier und da" noch ein paar Verluste.... Vielleicht auch die Heizfolie besser AUF den Teppich kleben statt ihn damit zu dämmen? :gruebel: Grüße Dirk Uwe...willst du die Heizung während der Fahrt nutzen? für dich oder die Gattin? im Stand macht es ja wenig sinn...da deht man das Gestühl in den Raum hinein... Hallo und Danke für alle konstruktiven Beiträge! Die Heizfolie soll den Bereich im Fahrerhaus temperierten, eher im Stand als während der Fahrt. Daher soll sie auch zwischen Fahrer- und Beifahrersitz untergelegt werden. Die Heizleistung steht noch nicht endgültig fest, wird so zwischen 70 und 100 Watt liegen. Mir ging es im Wesentlichen um die Frage, wie sich das System verhält bei gleichzeitigen Entlade- und Ladeströmen bei WR- Betrieb während Landstrom anliegt. Alle Arten von Socken und Mützen, ob mit Solarpaneelen oder Atomreaktor, sind hier nicht das Thema, erheitern mir aber den Wochenstart ungemein.. Gruß Uwe Hallo Uwe, ich glaube nicht, dass die 70-100W Heizleistung in diesem Bereich wirklich zu spüren sind. Wenn jetzt über die Heizmatte noch ein Teppich liegt, wird an die Umgebungsluft fast nichts mehr abgegeben. Heizmatten sind eher etwas um Kontaktwärme aufzubauen, geben aber an den Raum nur sehr wenig Wärme ab. Zumal die Hälfte der Leistung an den kalten Wagenboden verloren geht. Vielleicht wäre es eine Idee andere Heizformen für Dein Vorhaben zu finden. Z.B. so etwas --> Link oder Vergleichbares. Der hat zwar schon in der kleinen Stufe 440W, aber bei Landstrom kann auch die 1500W Stufe genutzt werden. Da das Gerät ein Keramikheizelement hat, gibt es keine glühenden Teile im Gerät. Sicher nicht ganz uninteressant, wie auch ein Umfallschutz. Die 440W sind aber auch schon ein Minimum um einen ganz kleinen Raum etwas zu erwärmen. Wir haben gute Erfahrung mit einem Hochfloorteppich im Fahrzeug gemacht, wenn wir in der kalten Jahreszeit unterwegs sind. Das hilft fast schon, als hätte man eine Heizung eingebaut. So gut isoliert der zum kalten Fahrzeugboden. Zur Entnahme des Strom: Vergiss nicht, dass auch der Kühlschrank etwa 8-10A pro Stunde während der Fahrt aus der Batterie saugt. Das musst Du von der Ladeleistung erst einmal abziehen. LG Carsten wenn landstrom anliegt wird ja normalerweise der Wechselrichter abgeschaltet (Netzvorrang Schaltung) ...es sei denn das der Wechselrichter nur seperate Steckdosen beliefert und diese nicht im System eingebunden sind. Macht aber ja keinen Sinn. Dein Vorhaben einen Wechselrichter bei Landstrom zu betreiben erheitert meinen Wochstart auch ungemein. :ja: Das Thema ist doch eher das eine 100W-Heizmatte, über einen WR betrieben, mal ganz locker 10A aus der Batterie zieht. Dafür aber bei nur 100W kaum heizt. Wenn man dann noch einen Fahrerhausteppich, der ja eigentlich isolieren soll ( Schall und Kälte ), da drüber legt kommt da gar nix mehr. Der Teppich wird an der Oberfläche nicht so warm dass man sich ( barfuss ) die Füsse daran wärmen könnte. Das ganze ist ein "Rohrkrepierer" der dazu auch noch die Batterie leer zieht. Wenn überhaupt dann würde ICH über eine ( 12V ) Infrarot-Heiz -ung / -matte nachdenken die irgendwo unter einem Schrank, Tisch,... montiert ist und nach unten abstrahlt. :gruebel: Aber auch die braucht nicht gerade wenig Strom... Grüße Dirk Ich habe in unserem Fussraum unter dem Gummiteppich ein Isolationsmaterial gelegt und auch die Einstiege damit verkleidet. Den Unterschied merkt man fast nicht weil die meiste Kälte von vorne unter dem Armaturenbrett reinzieht. Aber richtig kalt werden die Sitzkonsolen! Da ist halt Metall direkt auf Metal geschraubt und fungiert als Kältebrücke. Sehe ich auch an der Temperatur in meinem Lithiumakku. Der war trotz 24/7 durchheizen (mit Nachtabsenkung) teilweise nur 5 Grad wärmer als Aussentemperatur nachts. Glaube nicht das mit Heizmatte reinlegen da viel verbessert wird. So ne Heizmatte darf ja auch nur mit niedrigen Temperaturen betrieben werden. Da bleibt nicht viel über um die Luft zu erwärmen. Wir hatten sogar einen 700W Flachheizkörper hinter den umgedrehten Sitzen stehen. Selbst das machte keinen grossen Unterschied. Die Rückseite der Sitze war schön warm, aber sonst nichts.
Und was machen diese Verluste? Sie erzeugen, das was hier gewünscht wird - Wärme. Sind es dann noch Verluste?
Die Wärme soll aber erzeugt werden. Wenn der WR also nicht zufälligerweise dort im Fußraum eingebaut ist :mrgreen: : ja, dann sind das noch Verluste! Grüße Dirk Hallo, ich lese ja nun schon seit 2012 auch hier, über Probleme mit der Warmluftverteilung in "Wohnmobilen von der Stange"... Beim Selbstausbau kann man da natürlich schon vieles besser gemacht haben :ja: . Hier will ich jetzt noch einmal ein paar Problemlösungen vorstellen: Oft lässt sich die Warmluft von ihrer Quelle ja auch noch unter dem Fahrzeug mittels Düker an eine benötigte Stelle (z. B. ins Fahrerhaus) leiten. Da muss man ja nicht gleich (wie vor ein paar Tagen an anderer Stelle hier im Forum bei beschriebener Fabrikware) ohne deren Wärmeisolation werkeln :oops: . Eine wirklich funktionierende Luft- Fußbodenheizung, die auch noch wesentlich simpler wie heute bekannte Wasser- Fußbodenheizungen ist, baute ich schon in meinen ersten Bulli 1971 und ebenfalls in den jetzigen (vor 34 Jahren), meine heilige Kuh ein. --> Link --> Link Düker und so: --> Link Etwas viele Links? Wohl. Links in einigen oberen verlinkten Beiträgen sind nicht mehr abrufbar. Wohl zu alt? Mein letzter führte zu vielem Eingemachtem an Dieselheizungen und deren Handhabung. --> Link Eine schöne Reisezeit wünscht Euch allen wieder einmal aus Niederbayern
Wir haben (allerdings nicht im Fahrerhaus :twisted:) eine Paroli Heizmatte --> Link unter dem Wohnraumteppich und das wird trotz Doppelboden an kalten Tagenvor allem von meiner Chefin sehr geschätzt. Allerdings verwenden wir die in der Regel nur, wenn wir Landstrom haben. Natürlich haben wir die Heizmatte ohne Landstrom auch schon kurzfristig über den WR betrieben, da reicht die Kapazität aber nicht sehr lange. Die Heizmatte hat ja einen 230V Stecker, bei Landstrom stecken wir natürlich an einer in der Nähe befindlichen 230V-Steckdose an --> Link Den Akku über das Ladegerät am Landstrom zu laden und gleichzeitig Verbraucher am WR anzustecken, ist natürlich möglich. Ich betreibe meine Nespresso ausschließlich über den WR, weil ich für die kurze Nutzungszeit nicht umstecken will. Ein NVS haben wir nicht. Aber eine elektrische Heizmatte (relativ hoher Dauerverbraucher) über den WR zu betreiben, wenn ich Landstrom habe, halte ich für einen Schildbürgerstreich. Eine Heizmatte im Fahrerhaus erschließt sich mir auch nicht, gegen kalte Füße im Fahrerhaus hilft m.E. nur eine gute Isolierung und die Standard-Fahrzeugheizung. Helmut Ganz schön viele Bedenken hier ... mein Tipp: probier's doch einfach aus. Die Lösung über den WR bei zeitgleichem Laden hat halt den Nachteil, dass der WR viel läuft. Aber wenn du das regelmässig oder länger benutzen willst, kannst du ja immer noch umklemmen. Und mit 100 W kriegst du natürlich das Womo nicht warm, aber warme Füsse, und das macht einen grossen Unterschied vom Kälteempfinden. Vorausgesetzt natürlich, du packst die Folie oder Matte nicht aufs nackte Blech, sondern hast noch eine Isolierung dazwischen - Kantop oder selbstgebastelt. Viel Erfolg, Manfred Anstatt einer Heizfolie unter die Fußmatte, lege ich einen Heizteppich, wo sich die Heizfolie drin befindet, auf die Fußmatte. So wird es viel schneller warm, weil ja die Fußmatte gegen das kalte Blech isoliert. Wenn bei mir der Wechselrichter und andere Verbraucher die Batterie entleeren, wird sie dabei auch gleichzeitig geladen. Während der Fahrt über die Lichtmaschine und die Solaranlage und im Stand über Landstrom und die Solaranlage oder nur über die Solaranlage. Wo soll da ein Problem sein?
Wieviel Solar hast denn um den Verbrauch nachzuladen?
Es gibt dabei ordentlich Verluste. Da der Wechselrichter im Regelfall nur einen Wirkungsgrad von etwa 90% hat, also 10% vernichtet und auch noch die Verkabelung dazu kommt, welche weitere Verluste erzeugt. Dann bekommst Du aus der Batterie wohl auch nicht alles zurück, was Du hinein gesteckt hast. Denn auch das Ladegerät und die Batterie selbst schafft einige Verluste. Diese Nachteile geht man natürlich ein, wenn keine andere Möglichkeit der Versorgung vorhanden ist, sollte man aber meiden. Der Themenstarter hat danach gefragt ob er doch besser die NVS starten soll. Klare Antwort: Ja. LG Carsten
Oder einfach die Heizfolie mit einem Netzstecker ausstatten und auf eine 230 V-Steckdose umstecken, wenn Landstrom vorhanden ist. Helmut
700 Watt. Mit voller Hose ist gut stinken. Aber heizen wird man wohl im Winter, ob da Solar so viel bringt ? Helmut
Nicht bei zwei nur 70 cm langen und 75 mm² dicken Kabeln zwischen Batterie und Wechselrichter. Die ganzen Verluste beim Betrieb einer Elektroheizung heizen mit, so what ... ? Gruss Manfred
Naja, da man im Winter nicht mal die Hälfte der angegebenen Leistung rausbekommt, braucht man halt entsprechend mehr.
Bin dann in Südeuropa und nutze dann einen 60 W-Heizteppich und einen 400 W-Halogenstrahler am Frühstückstisch gegen die Morgenkälte. Das langt dicke, bis die Sonne rauskommt.
Wunderbar, was machst du mit den 700 Watt Solar in unseren Breiten? Den Akkus stressen oder schaltest du den Solarregler ab? Für den Winter im Süden würde ich eher mit einer mobilen Solarplatte ergänzen. Helmut
Der MPPT-Regler schaltet sich automatisch ab, wenn die Akkus voll sind, allerdings funktioniert mein Mobil komplett ohne Gas. Kaffeemaschine, Minibackofen, Wasserkocher, Kochplatte, Kühlschrank. Alles läuft über 230 Volt. Da sind die Akkus selten voll.
Habe ich auch. Ein Koffer mit 200 Watt, damit den immer zur Sonne ausrichten kann. Brauche ich aber nur selten. |
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