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Hallo, Wir wollen in diesem Jahr erstmals nach Polen. Bei der Planung und Recherche bin ich auf einige Erwähnungen der Wasserqualität gestoßen. Von gute Qualität bis braunes Wasser. In Warschau soll es Legionellenkranke gegeben haben. Es waren auch negative Beiträge aus den letzten zwei Jahren dabei. Meine Frage Habt ihr schlechte oder negative Erlebnisse? Danke im Voraus. .
Nein, keine schlechten Erlebnisse. Die Wasserqualität ist in Polen etwa wie in Deutschland - oder besser. Gruss Flatus Mir ist darüber nichts bekannt . Weiß ja nicht wo du diese Infos her hast. Und Legionellen kann es auch in Deutschland geben. Das sagt doch nichts über eine Wasserqualität aus. Legionellen entstehen wo Wasser erwärmt wird. Gefährlich werden die dann wenn das Wasser zerstäubt und anschließend eingeatmet wird. Deshalb sind eigentlich nur Duschanlagen mit großer Vorsicht zu genießen. Wenn du kaltes Wasser in dein Womo lädst ist es sehr unwahrscheinlich dass du mit Legionellen Probleme bekommst. Und das gilt überall, unabhängig vom Land! Hubert ....wenn du bedenken hast das Wasser dort zum trinken zu verwenden ...dann solltest du Mineralwasser im Supermarkt kaufen und damit essen zuzubereiten bzw. Café zu kochen usw. Das trifft auf jedes Land zu. Polen ist ein Europäisches Land ...und nicht irgendein Dorf im Äthiopischen Hochland. Die Wasserqualität aus Rohrleitungen hängt im großen Maße von der Temperatur ab.und von der Standzeit in den Rohren..und so warm ist es in Polen trotz Klimawandel auch noch nicht das du dir deswegen Gedanken machen musst.
die trinken auch aus dem leitungshahn. und googel mal legionellen. ;-) Schau mal hier [url]https://www.wasserqualität-trinkwasserqualität.de/wasser-qualitaet/laender/polen#Polen%20–%20Wasserqualität%20Der%20Badegewässer%20getestet[/url] oder hier --> Link Es gibt aber auch Beiträge dass alles in Ordnung ist. Wir haben es getrunken und hatten keinerlei Probleme.
als Quelland des blauen Nils konnten wir bei all unseren Reisen in den Bergregionen immer das Wasser trinken. Im Gegensatz zur chlorverseuchten Brühe meiner nördlichen und südlichen Nachbarn, welches zwar klinisch unbedenklich sein soll, aber für Wasserliebhaber ungeniessbar ist. Ein Espresso mit dem Chlorwässerchen? Fürchterlich. Legionellen bilden sich in stehenden Wasserleitungen. Darum soll man auch zuhause Leitungen die nicht oft gebraucht werden von Zeit zu Zeit öffnen und das Wasser fließen lassen. Demzufolge sind Legionellen in Duschräumen sehr unwahrscheinlich. Generell gilt für ganz Europa eine gute Wasserqualität.
Kannst du uns mal die Quellen deiner Recherche nennen, oder beruhen die auf die Aussage eines Onkels eines Bekannten deiner Mutter :gruebel:
Das Gegenteil ist der Fall. Legionellen brauchen warmes Wasser zum wachsen und sie bilden sich vor allem in Warmwasseranlagen, oder im Ablaufwasser von Klimaanlagen. Die Infektion entsteht in aller Regel BEIM Duschen durch den Wassernebel der inhaliert wird. Genau dann sind sie gefährlich weil sie die gefürchtete Lungenentzündung auslösen - können - nicht müssen. Insofern sind genau Duschräume das Problem und nicht das Wasser aus dem Hahn das evtl. getrunken wird. Betreffs Europa hat eine gute Wasserqualität - ich war bis Corona in ganz Europa unterwegs beruflich - das stimmt schlicht nicht. Wenn dem so wäre gäbe es im Süden nicht Meter lange Regale mit Trinkwasser (nicht Mineralwasser) in 5l Kanistern. Sieht man in Deutschland kaum - warum wohl - weil die zuviel Geld haben in Italien, Spanien und Frankreich? Beste Gruesse Bernd Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Und daraus schließt du dass die Wasserqualität schlecht ist :lol: Rede mal mit den Einheimischen, dann wirst du erfahren dass das ganz andere Gründe hat, wenn deine These stimmen würde müssten vor den Restaurants und den Cafés Tankwagen stehen um den Wasserverbrauch zu decken. Selten so einen Schwachsinn gehört :mrgreen:
Einfach ALLES lesen bevor man Wörter wie Schwachsinn nutzt. Ich war 30 Jahre fast 100 Tage im Jahr in Europa unterwegs beruflich und ich habe immer noch enge Freundschaften in Europa. Das Wasser im Süden ist oft schlicht nicht gut genug um es fürs kochen und trinken zu benutzen, alleine aufgrund des massiven Chlorzusatzes dort, ganz zu schweigen von anderen Einträgen aus der Landwirtschaft. Das es Camper gibt die anderer Auffassung sind und das schmerzbefreit nutzen ändert nichts an den Tatsachen. Jeder Camper kann das Wasser in Spanien nutzen das aus dem Hahn kommt, wieviel Pestizide und Nitrate da drin sind kann man unter anderem hier nachlesen aus dem Jahr 2020. --> Link. Ich übersetze mal die Zusammenfassung: Schließlich meldete das spanische Nationale Informationssystem für Verbrauchsgewässer das Vorhandensein von 278 verschiedenen Pestiziden im Trinkwasser, die in 4168 Versorgungsgebieten nachgewiesen wurden, was 41,49 % aller Versorgungsgebiete entspricht, die 69,9 % der betroffenen spanischen Bevölkerung betreffen. Vielleicht wissen's die Einheimischen doch besser und kaufen deswegen das Flaschenwasser? Beste Gruesse Bernd
das ist leider, leider keine unbelegte These, sondern usus in einigen Regionen. Nur mal auf die Schnelle bei Google gesucht (und selber auch gesehen..) bei Google etc. eingeben, Bilder suchen, wer nicht italienisch kann oder keinen Übersetzer hat: Acqua potabile lecce trasporto Völlig Standard, kein Restaurant verkauft die Chlorbrühe in ihren Essen oder Getränken, ausser, manchmal, an Touristen... Hallo, erstmal zurück zu Polen. Ich bin regelmäßig geschäftlich in Katowice, das Wasser ist wie in größeren Industriestädten in Deutschland. Mich überrascht immer, dass viele Deutsche der Meinung sind das Trinkwasser wäre in anderen Teilen Europas so viel schlechter. Das Trinkwasser in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft ist in Deutschland auch Nitrat belastet, die Grenzwerte für Pestizide werden zwar eingehalten, aber diese sind nachweisbar. Jetzt bin ich auch schon Ü60 und habe in meinem Leben bisher bestimmt schon viele Giftstoffe aufgenommen, trotzdem bin ich gesünder als die Menschen vor 50 Jahren in diesem Alter, auch meine Lebenserwartung ist deutlich höher als vor 50 Jahren. Was macht es aus wenn ich jetzt 2 Wochen in einem Gebiet bin mit etwas schlechterer Wasserqualität? Werde ich jetzt statt 95 nur noch 94 Jahre alt oder falle ich in den nächsten 3 Wochen tot um? Wir verwenden in Spanien und Frankreich auch tw. Wasser aus Flaschen, aber wegen dem Chlorgehalt im Trinkwasser und dem Geschmack. Das Wasser aus den Flaschen wir allerdings weniger überwacht als das Trinkwasser aus der Leitung und eine angebrochene Flasche ist nach wenigen Stunden mit Keimen belastet. In ganz Europa wird die Trinkwasserqualität überwacht. Ja, es können mal hier ein paar Nitrate mehr sein wie dort, aber es gibt Grenzwerte, und diese werden auch eingehalten. Dass viele Mittelmeeranrainer Flaschenwasser trinken und zur Essensbereitung nutzen, hat zwei Gründe: - wegen der hohen Temperaturen muss das Wasser stärker gechlort werden, um hygienisch einwandfrei zu bleiben => schmeckt nicht so gut - teils aus Tradition, weil es früher an der Küste oft 'verdünntes' Salzwasser aus den Hähnen gab, auf den Balearen ortsabhängig z. B. bis in die 80er Jahre. Es gab einfach nicht genug Süßwasser und deswegen wurde es mit gereinigtem Meerwasser gestreckt - reichte für Abwasch, Pool und Körperpflege, auch wenn das Shampoo teils nicht mehr so wirklich gut geschäumt hat. Natürlich musste man dann Trinkwasser aus dem Supermarkt kaufen. Heute ist das nicht mehr der Fall, aber die Infrastruktur und die Gewohnheit ist halt da. Wie gesagt, hygienische Gründe gibt es dafür nicht (mehr). Weder am Mittelmeer noch in Polen. bis denn, Uwe
Wir hatten den Sprudler in Spanien mit, aber das Wasser aus der Leitung war zu Chlorhaltig. Deshalb Flaschenwasser zum trinken. Kochen von Kartoffel, Nudeln, kein Problem Kroatien hat dagegen Kalk im Wasser. Für den Spudler aber gut.
und gibt es immer noch, kürzlich auch im Spanien Faden erklärt worden. Meine Verwandten im Süden Italiens und die Freunde in Benghazi, (Mittelmeeranrainer..., ihr Neubauquartier ist noch nicht angeschlossen ans great man mad river project, Wasser aus der Wüste) berichten mir, dass ihre Leitungen verrosten wegen dem Salzwasser. Nicht trinkbar. Sagen sie. Reicht zum Abwasch, mit Zusatz. Der Grundwasserspiegel ist in einigen Regionen im Süden dermassen gesunken, dass Salzwasser in die Olivenhaine nachfliesst= Baum tot. Zu tausenden. Brunnentiefe 60m+ auf nahezu Meereshöhe. Hat aber nichts mit Polen zu tun. Wir haben in Polen das Wasser auch abgekocht für Kaffee und zum Kochen Verwendet. Kein Problem. Wenn Du trotzdem Bedenken hast, kauf 5 l Kaniser Wasser im Supermarkt und verwende das Wasser im Womo eben nur zum Händewaschen usw. Gruss Heinz In manchen Köpfen ist Polen noch ein Einwicklungsland und vor einigen Jahrzehnten war es im Vergleich zu D noch so. Polen hatte aber über Jahrzehnten viel höhere Wachstumsraten beim BIP, auch während der Finanz- und Weltwirtschaftskrise. Jetzt sind neue EFH nicht so "ärmlich" wie die in D. Der Wohlstand ist merklich gewachsen und damit auch das Umweltbewußtsein. Als Dresdner ist man viel näher dran an Polen, als Zielland oder als Transitland ins Baltikum und so konnten wir die Entwicklung in der letzten 20 Jahren persönlich verfolgen. Beispiel: Vor 20 Jahren waren noch die EFH halbe Ruinen mit Kartoffelanbau im Vorgarten und in den Städten sahen die Mehrfamilienhäuser auch fragwürdig aus. Heute sind die meisten Häuser (zumindest in wirtschaftlich starken Gebieten) saniert und die Vorgärten sind deutscher als in D, d.h. man fühlt sich fast wie in D und wenn man nach D nach Hause kommt, hat man das Gefühl, man wäre nach Polen gekommen. Früher arbeiteten Millionen Polen in D, GB und Irland, weil zu Hause hohe Arbeitslosigkeit und niedrige Löhne. Jetzt kommen immer mehr Polen nach P zurück. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt und die Löhne in Ballungszentren sind mit denen in Ostdeutschland vergleichbar, in Warschau eher höher. Aufgrund des Baubooms reichen in P die Baustoffe nicht mehr und die eigene Bauwirtschaft arbeitet nicht mehr im Ausland und deren Kapazität kann die Nachfrage nicht decken (höhere Preise als in D), so dass jetzt etliche dt. Baufirmen in P arbeiten, weil ja in D die Baukonjunktur im Keller ist und man in P oft bessere Preise bekommt. Auch beim Straßenbau hat sich viel getan, z.T. aber mit Maut, auch bei einigen Staatsstraßen. Negativ ist dagegen die Gegend von Kohle und Stahl, also Förderung, Verarbeitung, Verstromung. In Polen gibt es nur Kohle an einheimischen Energieträgern und für Windkraftanlagen ist Polen eher nicht geeignet. In ärmeren Regionen wird auch noch privat mit Kohle gefeuert, so das es in diesen Gebieten im Winterhalbjahr etwas nach Abgasen riecht, aber nicht so sehr wie im böhmischen Becken. Im Sommerhalbjahr und außerhalb der erwähnten Industrieregionen ist die Umwelt nicht schlechter als in D intakt. Nur die Abwasseraufbereitung hinkt noch etwas dem Stand in D hinterher. Wir kennen nicht die Trinkwasserqualität in den polnischen Industrieregionen, aber in den typischen Urlaubsgebieten wie den Masuren und an der Ostsee sowie in der Tatra war das Trinkwasser nicht schlechter als in D. Viele Forumsfreunde kennen da eher die Lage in Spanien. In Andalusien in Südspanien ist so viel Chlor im Trinkwasser, dass man Orte oft eher riecht, als dass man sie sieht, wenn man mit dem Womo oder Auto unterwegs ist. Das ist in P nicht so. Nun trinken wir generell nicht unbekanntes Leitungswasser, vor allem im Ausland und Tee und Kaffe kochen wir auch mit Trinkwasser aus dem Kannister. Vorsicht kann nie schaden und wir haben kein Bedarf an Montezumas Rache in den schönsten Wochen des Jahres, egal welche Erreger (Noro, Cholera, Coli, Enterokoggen u.a.) und außerdem schmeckt uns nicht jedes örtliche Leitungswasser, vor allem in Karstgebieten wie auf dem Balkan und Tee und Kaffee daraus schmeckt abscheulich, weil viel Kalk, NaCl und Schwefelsalze enthalten. Wir nehmen deshalb einige Kannister mit Trinkwasser auf Reisen mit, welches mit Silberionen haltbar gemacht wurde und in südlichen Ländern kaufen wir auch Trinkwasser in den Supermärkten. Auch unser eigenes Frischwasser machen wir mit einem Silbernetz haltbar. Da unser Frischwassertank im Womo mit 180 l recht groß ist, kommen wir recht lange damit aus und können beim Frischwassertanken wählerisch sein. Eine informative Seite wenn es um die Wasserqualität in Europa geht findet man hier: --> Link Betrachtet man die Karte besonders wenn es um die Wasserhärte geht ist das Wasser nach Aussagen verschiedenster Forenteilnehmer aufgrund der Härte völlig ungeeignet für Kaffee oder Tee.Stellt sich nur die Frage warum nur Kanisterwasser auf Reisen und nicht auch in D 8)
Das ist keine "Qualitätsfrage", sondern bedingt durch die Wasserhärte. Besonders zu sehen in den USA, wo die Wasserhärte bei 3 bis 4 Grad liegt - wie übrigens auch in meinem Haus, durch die Entkalkungs- anlage. Ich fahre sie mit genau 3 - 4 Grad. Keine Enthärter mehr, keine Weichspüler. Tee und Kaffee schmecken deutlich besser. Ähnlich weiches Wasser hatte ich in der Lüneburger Heide, wo wir natürliches Wasser aus 43 Metern Tiefe gepumpt haben; das war lediglich etwas eisenhaltiger als üblich. Unsere Jacky-Hündin hat auf Reisen normales Leitungswasser nicht angerührt.
In dem Fall nicht, da lag es am Salzgehalt des Wassers - aus dem zudosierten Meerwasser eben. Auch eine Art der Wasserhärte, aber nicht der übliche Begriff. Für Salzwasser gibts Spezialshampoos, für Weltumsegler usw :-) damit könnte man gegensteuern. bis denn, Uwe
Aber was ist jetzt wirklich "gut". Wenn man googlet, findet man meistens die Angaben, daß 8,3-8,4°dH ideal sind. Andererseits wird bei Enthärtungsanlagen meist angebenen, sie auf 3-6°dH einzustellen !? Meine ist derzeit etwa bei 8°dH. RK Kalkhaltiges Wasser beeinflusst die Gesundheit nicht. Es schadet den Armaturen und Haushaltsgeräten durch Ausfällung von Kalk, wobei hier häufig ein Härtegrad ab 14°dH angegeben wird. Durch die Enthärtung mit Ionenaustauschern erhöht sich der Natriumgehalt des Wassers. Gruß Scout Ich habe letztes Jahr das Wasser auf meiner Polen Reise ganz normal genutzt, dh. Tank Aufgefüllt wenn nötig und normal zum Kochen und Kaffee genutzt. Keine Probleme gehabt. War früher viel mit dem Motorrad unterwegs und habe in Europa nie Chemie oder Filter eingesetzt, benutzt wurde immer Wasser aus dem Trinkwasserhahn, auch da keine Probleme. Einige Bekannte hatten Durchfallerkrankungen bei Hotelurlauben, lag natürlich immer am Wasser und Eiswürfel, das mangelnde Hygiene und viele Leute die zusammen hocken dies auslösen könnten, kam nicht in Betracht. |
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