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24 V System mit 2 x 12V LiFePO4 in Serie


basste315 am 08 Mär 2024 09:00:05

24 V Reihenschaltung für 650W Elektromotor im Segelboot :boot:

Meine 2 in Serie geschalteten 12 V Bleibatterien (Varta LFD 90 C20 90 Ah, CCA 800 A- MCA 1000A) --> Link für den 650 W Elektromotor im Segelboot haben nach 9 Jahren den Dienst quittiert.

Ich möchte sie eventuell durch 2 Stück REDODO 50 Ah LiFePO4-Akkus --> Link ersetzen.
Die Redodo KI (Tina) hat positiv geantwortet und 5 % Rabatt angeboten.

Redodo 2x12V Seriell.png

Die fehlende Tieftemperatur-Ladeabschaltung stört nicht, da die Akkus im Winter ausgebaut werden und ins Haus kommen.

24 V Batteriebalancer notwendig :?: Link zum eBay Artikel ?
Ich würde die Akkus im Winter mit dem 12 V Laborlader ausbalancieren und dann parallel schalten. Somit sind sie bei gleicher Spannung gut ausgeglichen, bevor ich sie wieder im Frühjahr im Boot in Reihe schalte. Sollte das für die etwa 6 monatige Nutzung/Saison ohne Ausgleich zwischen den Akkus reichen, oder ist ein 24 V Batteriebalancer notwendig ?
Die Nachladung am Boot erfolgt zeitweise mit einem 24 V Netzlader und auch eine kleine Solarplatte mit einem 24 V Regler ist aktiv.

Was passiert, wenn die Ladespannung von 24 V anliegt und bei einem der beiden Akkus das BMS den Ladeport abschaltet? Dann müsste doch auch der 2. Akku wegen Überspannung abschalten - oder?
Wenn einer der beiden Akkus oder beide die Verbraucher abschalten wäre das nicht so schlimm, dann müßte man eben rudern ;D

Helmut der sein Boot nicht anzünden und versenken möchte :ertrink:

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Stocki333 am 08 Mär 2024 09:34:28

basste315 hat geschrieben:Ich würde die Akkus im Winter mit dem 12 V Laborlader ausbalancieren und dann parallel schalten. Somit sind sie bei gleicher Spannung gut ausgeglichen, bevor ich sie wieder im Frühjahr im Boot in Reihe schalte.

Hallo Helmut.
Hast du keine Ruder für deinen Krapfen. :mrgreen: :mrgreen:
Eher einzeln Volladen und dann schaun beim Abnehemen der Kabel ob du einen Spannungssprung hast.

Sollte das für die etwa 6 monatige Nutzung/Saison ohne Ausgleich zwischen den Akkus reichen, oder ist ein 24 V Batteriebalancer notwendig ?

Einfach volladen und schaun ob der die Spannung hält. Und wieder Einbauen. Batteriebalancer ist für die Fische.
Die Nachladung am Boot erfolgt zeitweise mit einem 24 V Netzlader und auch eine kleine Solarplatte mit einem 24 V Regler ist aktiv.

Passt.
Was passiert, wenn die Ladespannung von 24 V anliegt und bei einem der beiden Akkus das BMS den Ladeport abschaltet? Dann müsste doch auch der 2. Akku wegen Überspannung abschalten - oder?

Ist ein Gerücht. Wenn einer Abschaltet, fliest ja kein Strom mehr durch die Accus. Ohne Stromfluss keine Ladung.
Und wenn einer Abschaltet. Dann eher wenn er Voll ist und ein Debalancing aufweist.
Wenn einer der beiden Akkus oder beide die Verbraucher abschalten wäre das nicht so schlimm, dann müßte man eben rudern ;D

Sonst kannst du ja vieleicht deinen Motor auch mit 12 Volt versorgen.
Halbe Leistung = Halber Spass. :mrgreen:
Rein damit, bei den Preisen brauchst du nicht nachdenken. Aber aufpassen. Nicht das dir das Gewicht der Blei fehlt. Wegen Aufrichtmoment und so. :mrgreen:
Franz

rkopka am 08 Mär 2024 10:00:01

Was passiert, wenn die Ladespannung von 24 V anliegt und bei einem der beiden Akkus das BMS den Ladeport abschaltet? Dann müsste doch auch der 2. Akku wegen Überspannung abschalten - oder?
Stocki333 hat geschrieben:Ist ein Gerücht. Wenn einer Abschaltet, fliest ja kein Strom mehr durch die Accus. Ohne Stromfluss keine Ladung.

Nicht ganz. Der Entladezweig ist ja noch aktiv. Dann ergibt sich am 2.Akku eine Differenzspannung. Aber irgendwie ist mir das gerade zu verknotet, um sagen zu können, was dann passiert/passieren kann :eek:. Im einfachsten Fall sieht der 2.Akku einfach die Differenzspannung, die dann höher ist als vorher, und lädt weiter oder schaltet auch wegen Überspannung ab.
Am einfachsten und sichersten wäre vermutlich einfach ein Umschalter auf 12V über die dann geladen wird.

RK

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ChristianF am 08 Mär 2024 10:22:24

Ich bin etwas irritiert von der Anmerkung hinsichtlich "Bitte verwenden Sie die Batterien nicht, um ein Gerät zu starten, einschließlich des Motors".
Du hast doch ganz klar gesagt, dass Du einen Motor damit betreiben willst. Wie solltest Du ihn sonst starten? Handkurbel?

basste315 am 08 Mär 2024 10:31:39

Ich denke, das mit dem Motorstart war die KI, die den pauschalen Hinweis gibt, dass der Akku nicht als Starterakku für Verbrennermotoren geeignet ist.

Helmut

basste315 am 08 Mär 2024 10:46:46

Sollte das für die etwa 6 monatige Nutzung/Saison ohne Ausgleich zwischen den Akkus reichen, oder ist ein 24 V Batteriebalancer notwendig ?
Stocki333 hat geschrieben: Einfach volladen und schaun ob der die Spannung hält. Und wieder Einbauen. Batteriebalancer ist für die Fische.

Ok, ich beabsichtige ohnehin, die Einzelspannungen fallweise nachzumessen und nachrüsten falls notwendig geht immer noch.
Stocki333 hat geschrieben:Rein damit, bei den Preisen brauchst du nicht nachdenken.

Danke für die diversen Klarstellungen, vielleicht nehme ich bei diesen Preisen einen größeren Akku :mrgreen:

Vorläufig werde ich die alten GELs aus dem Wohnmobil (als Ballast) mitnehmen.
Die habe ich seit dem Ausbau vor 3 Jahren im Keller "bei Laune gehalten", einmal schauen ob sie noch Kapazität haben oder eben rudern :cry:

Helmut

Joachim170 am 08 Mär 2024 10:55:03

Moin Helmut,
"Bitte verwenden Sie die Batterien nicht, um ein Gerät zu starten, einschließlich des Motors"

Das bezieht sich auf den Anlaufstrom eines Elektromotors (Anlassers), der um ein vielfaches höher sein kann wie die Stromaufnahme im Betrieb.
Dein E-Motor nimmt
650W Elektromotor im Segelboot
, den Anlaufstrom hast Du nicht angegeben. Du hast auch ncht angegeben, mit wieviel A der gewünschte Akku als Dauerlast/Spitzenlast betrieben werden kann. Damit ist ersteinmal keine Aussage möglich.
P=U*I
gegeben:
P(nominal) = 650 W
U = 24 V
--> P/U=I --> 650/24 = 27,08 A
der Anlaufstrom kann (muß nicht) deutlich höher liegen
--> Link
Diesen Wert muß Du herausfinden.

Was passiert, wenn die Ladespannung von 24 V anliegt und bei einem der beiden Akkus das BMS den Ladeport abschaltet?

Wenn Du mit zwei 12 V Akkus 24 V herstellst baust Du Dir eine Reihenschaltung.
Beide BMS müssen Reihenschaltungsgeeignet sein.
Wenn ein BMS abschaltet, ist die Reihenschaltung aufgehoben, und der Akkupack wird nicht mehr geladen/entladen.
so sehe ich das.

Gruß Joachim

andwein am 08 Mär 2024 12:19:20

Joachim170 hat geschrieben:....Einschaltstrom, Diesen Wert muß Du herausfinden.
Wenn Du mit zwei 12 V Akkus 24 V herstellst baust Du Dir eine Reihenschaltung.Wenn ein BMS abschaltet, ist die Reihenschaltung aufgehoben, und der Akkupack wird nicht mehr geladen/entladen.so sehe ich das. Gruß Joachim

So sehe ich das auch
Wenn ich vor dem Problem stehen würde, würde ich Li Batterien ohne BMS nehmen und das BMS ohne Balancing über den 24V Block legen. Zwei BMS in Reihe wäre mir in einem Boot mit Positionslichtern und Notfunk zu riskant.
Ist aber wie immer nur meine Ansicht, Gruß Andreas

basste315 am 08 Mär 2024 13:28:52

andweinb hat geschrieben:Wenn ich vor dem Problem stehen würde, würde ich Li Batterien ohne BMS nehmen und das BMS ohne Balancing über den 24V Block legen. Zwei BMS in Reihe wäre mir in einem Boot mit Positionslichtern und Notfunk zu riskant.
Ist aber wie immer nur meine Ansicht, Gruß Andreas

Keine Sorge, ich segle mit meinem Kielboot Frauscher h26 nur tagsüber am wunderschönen Traunsee.
Helmut ;)

Stocki333 am 08 Mär 2024 15:25:06

Läuft dein Flautenschieber auch mit 12 Volt. Oder ist die elektronik nur für 24 Volt Bordspannung ausgelegt.
Franz

basste315 am 08 Mär 2024 15:27:44

Keine Ahnung, da ist nicht viel Elektronik.
Ich muss im April einmal messen.
Helmut

andwein am 08 Mär 2024 16:31:44

basste315 hat geschrieben:....Keine Sorge, ich segle mit meinem Kielboot Frauscher h26 nur tagsüber am wunderschönen Traunsee.
Helmut ;)

Ja dann ist alles OK, viel Spass und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, egal ob 12 oder 24V
Gruß Andreas

Stocki333 am 08 Mär 2024 17:29:45

andwein hat geschrieben:Ja dann ist alles OK, viel Spass und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, egal ob 12 oder 24V
Gruß Andreas

Ist mir neu, die Handbreit Wasser unter dem Kiel, nach der Accuspannung zu berechnen. :mrgreen: :mrgreen:
Grinsend Franz

basste315 am 08 Mär 2024 22:02:50

Joachim170 hat geschrieben:P(nominal) = 650 W
U = 24 V
--> P/U=I --> 650/24 = 27,08 A
der Anlaufstrom kann (muß nicht) deutlich höher liegen

Diesen Wert muß Du herausfinden.


Danke Joachim!
Bootsmotor.png

Ich habe einen ziemlich ähnlichen Motor.
Wenn das Boot im Wasser ist, versuche ich (noch mit den Bleibatterien) den Anlaufstrom herauszufinden, bevor ich ev. LiFePO4-Akkus bestelle.
Wäre ja blöd, wenn deren BMS wegen Überlast abschaltet.

andwein am 09 Mär 2024 12:45:34

Stocki333 hat geschrieben:.....Ist mir neu, die Handbreit Wasser unter dem Kiel, nach der Accuspannung zu berechnen. :mrgreen: :mrgreen: Grinsend Franz

Nein, aber nach Blei- bzw. Lithiumgewicht, oder? Also mein Physiklehrer hat so was mal gesagt, was mit Auftrieb und verdrängter Wassermenge. Ist aber lange her.
Grinsend, Andreas

Stocki333 am 09 Mär 2024 18:58:58

basste315 hat geschrieben:Wenn das Boot im Wasser ist, versuche ich (noch mit den Bleibatterien) den Anlaufstrom herauszufinden, bevor ich ev. LiFePO4-Akkus bestelle.
Wäre ja blöd, wenn deren BMS wegen Überlast abschaltet.

Hallo Helmut
Das mit dem Anlaufstrom wird nicht so einfach sein.
Aber ist der Motor mit einer 2 Stufenschaltung ausgerüstet.
1 Stufe: 12 Volt
2 Stufe 24 Volt. Das kannst du auch mit jedem Multimeter an Land feststellen.
Dann ist es ein Serien, Parallelschalter. Bei einer Stufenlosen Drehzahlregelung würde sich das Problem vermutlich gar nicht stellen.
Franz

basste315 am 09 Mär 2024 19:00:34

2 Stufen

Helmut

Stocki333 am 09 Mär 2024 19:06:38

Dann ist es eine mechanische Schaltung. Serien Parallelschalter. Kanns tnur ausprobieren mit den Accus und falls es schon auf Stufe 1 nicht geht. Zurückschicken.
So mal zum Nachdenken. Es ist mir nur ein Fall in der Vergangenheit bekannt, wo ein BMS verbaut war das kein BT hatte und der WR nicht weglief. Wenn da so was drinnen ist, kannst du nur den Accu zurückgeben. Den auch die BMS ohne BT haben eine Kurzschlusserkennung eingebaut.
Ist die zu knapp, schaltet dir das BMS aus.
Franz

Joachim170 am 09 Mär 2024 21:59:47

Moin Helmut,
messen wird schwierig, da hast Du nicht die Ausrüstung für.
Ein Blick in das Datenblatt Deiner gewünschten Batterien sagt:
Max.Dauerentladestrom: 50A
Max.Entladestrom 5 Sekunden: 100A
Max. Dauerlastleistung: 640W
--> Link
Damit wäre sie für mich direkt ausgeschieden, da 640 W geringer wie die 650 W Deines Motors.
Was den Anlaufstrom Deines Motors angeht, --> Hersteller oder andere Nutzer mit ggf. LiFePo4 Fragen.
Bei Redo/einem Anderen Hersteller nach der BMS Einstellungswerten des BMS fragen. Am besten über BT änderbar
Alternativ --> Eigenbau mit passendem BMS und BT, oder den Motor direkt anschließen, und über eigene Balancer Laden (Fortgeschrittene).


Gruß Joachim

Joachim170 am 09 Mär 2024 22:38:23

Achtung Korrektur:
Hier ist ein Denkfehler:
Damit wäre sie für mich direkt ausgeschieden, da 640 W geringer wie die 650 W Deines Motors.

Bei Reihenschaltung teilt sich die Leistung auf beide Batterien auf!
Also Maximalleistung je Betterie 640 W, damit wäre genug Reserve.

Gruß Joachim

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