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Kapazitätsproblem mit100 Ah Lithium Eisenphosphat Batterie


hafimann am 24 Feb 2024 18:08:40

Hallo, Ich habe mir erstmalig eine 100 Ah Lithium Eisenphosphat Batterie mit folgenden Angaben zugelegt.
Nennkapazität : 100 Ah / 1280 Wh
Nennspannung: 12,8 V
Dauerentladestrom: 100 A
Ladespannung 14,6 V.
Diese Batterie wird über eine Solaranlage gespeist und versorgt einen Wechselrichter 600/1200 W.
Wenn ich nun einen Verbraucher mit 500 Watt / 230 Volt an den Wechselrichter anschließe bricht die Batteriespannung sofort auf ca. 11Volt zusammen und der Wechselrichter schaltet sich ab und signalisiert Unterspannung.
Die Ruhespannung (ohne jeglichen Verbraucher) wird mit 13,3 Volt angezeigt.
Ist dieser Zustand normal und im grünen Bereich? Ich habe noch keinerlei Erfahrung mit dieser Art von Batterien. Hatte bisher nur Bleibatterien und da lief die Versorgung des 500 Watt/ 230 V Verbraucher problemlos.
Wenn die Batterie einen Schaden hätte könnte ich diese evtl. noch reklamieren.
Danke und Gruß
Manfred

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ka10 am 24 Feb 2024 18:29:55

hallo Manfred,
meine ähnliche Batterie (Li-Time 100Ah 100A Entladung) kann das ab, ich habe sogar einen 1000W WR dran und der zieht am Föhn 80A ...
Frage ist die 500W Last ein Motorgerät?... dann könnte beim Anlauf ein zu hoher Strom entstehen, beim Föhn oder ä. dürfte das nicht sein.
Dann wäre wohl was defekt am deinem Akku.
mal sehen was andere meinen..
Grüße Wolfgang

ka10 am 24 Feb 2024 18:32:45

Nachtrag... der Akku sollte nach Anlieferung natürlich voll geladen werden 14,2 -14,6V je nach Hersteller... bis kein Strom mehr aufgenommen wird, aber beo 13,3V sollte es schon noch gehen..

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hafimann am 24 Feb 2024 19:07:48

Hallo K10 ja, was ich vergessen habe. Die Spannung Ruhespannung geht nicht über 13,3 Volt. Hängt jedoch schon3 Wochen an der Solarplatte. Ich denke ja auch das da was nicht stimmt.Wenn nicht kann ich die Batterie bis 06.03. retouren gehen lassen.
Gruß

basste315 am 24 Feb 2024 19:30:52

hafimann hat geschrieben:Die Spannung Ruhespannung geht nicht über 13,3 Volt. Hängt jedoch schon3 Wochen an der Solarplatte. Ich denke ja auch das da was nicht stimmt.Wenn nicht kann ich die Batterie bis 06.03. retouren gehen lassen.

Da stimmt sicher was nicht, denn ein LiFe-Akkus sollte am Ladeschluss mindestens 14,2 -14,4 V schaffen und wenn er voll ist nach einiger Zeit ohne Last eine Ruhespannung von mehr als 13,4 V haben.

2 mögliche Ursachen sollte man prüfen, bevor der AKKU zurückgeht: Disbalance des AKKUs oder Ladegerät falsch eingestellt.

Poste welchen Solarlader du hast und welches Ladeprogramm eingestellt ist und um welchen Akku es sich handelt, dann kann dir vielleicht geholfen werden.

Helmut

JuergenBerkemeier am 24 Feb 2024 19:35:39

Hallo hafimann,

wie hast du denn die Akkuspannung gemessen?
Evtl. hast du ein Kontaktproblem.

Wieviel Solar hast du?
Wo bist du gerade?
Bei uns im Münsterland hält sich der Solarertrag z.Zt. in Grenzen. Kannst du den Akku auch über ein Ladegerät aufladen?

Viele Grüße
Jürgen

rollermanne am 24 Feb 2024 19:51:48

Als erstes solltest du mal deine Gerätschaften beim Namen nennen, welcher Akku mit oder ohne Bluetooth, welcher Wechselrichter, welche Ladegeräte, welche Verbraucher am Wechselrichter.

fschuen am 24 Feb 2024 20:01:29

Nimm mal ein anderes Ladegerät (Netz) und lade den voll, mit 14,4-14,6 V. Wenn das geht, ist der Akku zumindest in Ordnung.

Wie hast du den Wechselrichter an den Akku angeschlossen, also wie dick sind die Kabel und wie lang? Direkt oder was dazwischen?

Gruss Manfred

Hannus am 24 Feb 2024 22:18:42

Wenn ich meinen 100Ah Akku mit 50A belaste, geht die Spannung ziemlich schnell auf 12,6V runter. Verbleibt dann aber auf dieser Spannung. Gemessen direkt an den Polen. Da ist wohl der "Innenwiderstand" etwas hoch. Nach trennen der Last, steigt die Spannung wieder auf 13,3V.

Stocki333 am 25 Feb 2024 12:59:27

hafimann hat geschrieben:Diese Batterie wird über eine Solaranlage gespeist und versorgt einen Wechselrichter 600/1200 W.
Wenn ich nun einen Verbraucher mit 500 Watt / 230 Volt an den Wechselrichter anschließe bricht die Batteriespannung sofort auf ca. 11Volt zusammen und der Wechselrichter schaltet sich ab und signalisiert Unterspannung.

Hallo Manfred
Für dieses Szenario gibt es mehrere Erklärungen. Abhängig vom Ladezustand.
Der ist ja die grosse Unbekannte.
Du mußt den Accu mal auf 14,2-14,4 volladen. Sonst weißt man ja den Ladezustand des Accus nicht. Bei dieser Spannung ist er denfinitiv voll.
Und wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist. Ist alles ein Blick in die Glaskugel.
Auch mußt du dich von der Spannungskurve der Bleibatterie lösen. Falls du das als Vergleich hergenommen hast.
Da fällst du sofort auf die Nase.
Die Ruhespannung (ohne jeglichen Verbraucher) wird mit 13,3 Volt angezeigt.

Die Spannung kommt die von unten oder von oben herab. Wichtiger Punkt. Arbeitsbereich ist immer zwischen 13,4-12,9. Da hast du 85-90 % der nutzbaren Kapazität. Kommt die angegebene Spannung 13,3 von Oben (= Ladeschlusspannung). und du belastest den Accu mit 500Watt. Dann wäre im Accu ein Fehler.
Also lade die Kiste mal voll. uNd was man dabei beachten soll.
--> Link
Franz

hafimann am 25 Feb 2024 13:10:27

Hallo, habe mich den verschiedenen Aussagen angenommen und habe die Batterie sowie den Wechselrichter nochmals demontiert und getestet.

Habe die Batterie über ein Netz- Ladegerät geladen. Bei 13,8 Volt schaltet das Ladegerät auf „VOLL“
Die Batterie hat eine Ruhespannung von 13,3 Volt

Ich habe einen 12 Volt- 500 Watt Verbraucher direkt an die Batterie mit ca. 0,3 m 10qmm Kabel angeschlossen.
Die Batterie steckte einen 10 min. Testlauf ohne großen Spannungsabfall weg. ( ca. 12,6-12,7 Volt)

Ich habe den Wechselrichter(siehe unten) mit ca. 0,3 m 10qmm Kabel angeschlossen. Daran hängte ich einen 230 Volt-500 Watt verbraucher-
Die Batterie ging nach 5 Sek. Auf 11 Volt und der Wechselrichter schaltet ab wegen Unterspannung.

Was mache ich aus dieser Erkenntnis?
Ist hier die Ursache meines Problems im Wechselrichter zu suchen.
Zieht der Wechselrichter zuviel Leistung aus der Batterie?
Ziehen nicht beide Verbraucher (12 Volt /230Volt) jeweils ca 41 Ampere aus der Batterie?
Danke für die Ratschläge
Gruß
Manfred

Wechselrichter:
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Ruedi1952 am 25 Feb 2024 13:15:11

Was für ein Netzladegerät hast du verwendet?

basste315 am 25 Feb 2024 14:00:47

gelöscht ...

basste315 am 25 Feb 2024 14:18:25

hafimann hat geschrieben:Danke für die Ratschläge

Hallo Manfred,
wir müssen in die Glaskugel schauen, solange du uns nicht sagst, welcher Akku, welches Ladegerät, welches Ladeprogramm :nixweiss:

hafimann hat geschrieben:Habe die Batterie über ein Netz- Ladegerät geladen. Bei 13,8 Volt schaltet das Ladegerät auf „VOLL“

13,8 V ist definitiv zu früh, auch wenn der Akku dann ziemlich voll ist. Es stellt sich die Frage, ob das Ladegerät (welches?) abschaltet oder ob das BMS des Akkus (welcher) den Ladevorgang wegen Disbalance abschaltet.

hafimann hat geschrieben:Ich habe einen 12 Volt- 500 Watt Verbraucher direkt an die Batterie mit ca. 0,3 m 10qmm Kabel angeschlossen.
Die Batterie steckte einen 10 min. Testlauf ohne großen Spannungsabfall weg. ( ca. 12,6-12,7 Volt)

So tief sollte der Spannungseinbruch nicht sein.

hafimann hat geschrieben:Ich habe den Wechselrichter(siehe unten) mit ca. 0,3 m 10qmm Kabel angeschlossen. Daran hängte ich einen 230 Volt-500 Watt verbraucher- Die Batterie ging nach 5 Sek. Auf 11 Volt und der Wechselrichter schaltet ab wegen Unterspannung.

Es kann natürlich sein, dass dein 230V-Verbraucher einen höheren Einschaltstrom hat und das BMS des Akkus oder der Wechselrichter wegen Überlast abschaltet.
hafimann hat geschrieben:Ziehen nicht beide Verbraucher (12 Volt /230Volt) jeweils ca 41 Ampere aus der Batterie?

Der Vergleich mit dem 12 V-Verbraucher bringt leider nichts.

Helmut

DonCarlos1962 am 25 Feb 2024 15:39:34

hafimann hat geschrieben:Habe die Batterie über ein Netz- Ladegerät geladen. Bei 13,8 Volt schaltet das Ladegerät auf „VOLL“
Die Batterie hat eine Ruhespannung von 13,3 Volt



Hallo Manfred,

mein bester Tipp ist, folge den Vorschlägen (Link) vom Franz (Stocki333)!

Dein Akku wird mit Deinem Ladegerät nicht auf die volle Leistung kommen! Dein Ladegerät ist nicht in der Lage die notwendige Spannung von 14,4V/14,6V lange genug aufrecht zu halten, um die im Akku enthaltenen Zellen auszugleichen. So wird Dein Akku immer schlechter. Franz hat das sehr gut für uns Laien erklärt.

Zum Wechselrichter:

Unser alter Wechselrichter (3000W/1500W reiner Sinus) hatte auch dieses Phänomen, dass er sich bei geringerer Leistung einfach abgeschaltet hat.
Bei gut 600W hat er einfach mit einem Warnton abgeschaltet.
Dann habe ich ihn aufgeschraubt und darin acht 40A Sicherungen gefunden, von denen schon ein paar durchgeschmort waren.

Ich habe alle Acht ausgetauscht und dann hat er wieder die angegebene Leistung gebracht!
Schließlich habe ich mich dann aber zum Austausch des ganzen Wechselrichters entschieden. Der Neue ist doch noch besser!

Wo liest Du denn die Spannung der Batterie ab? An Deinen Wechselrichter?
Wenn ja, so ist das irreführend. Auch unser Wechselrichter hat eine Spannungsanzeige. Wenn ich diese aber mit dem Wert auf dem Multimeter, gemessen an der Batterie vergleiche, kommen da ganz andere Ergebnisse heraus!

Ich glaube tatsächlich, dass Deine Batterie nicht die volle Leistung bringt, der Wechselrichter ne kleine Macke hat und die Kabel eigentlich auch zu dünn gewählt sind.

Diese werden wohl gerade so ausreichen. Aber mit besseren, dickeren Kabeln, hast Du weniger Verluste.

Welchen Akku hast Du den jetzt?

LG Carsten

Stocki333 am 25 Feb 2024 17:25:23

Habe die Batterie über ein Netz- Ladegerät geladen. Bei 13,8 Volt schaltet das Ladegerät auf „VOLL“

Warum. Und was macht es dann.
Ich habe einen 12 Volt- 500 Watt Verbraucher direkt an die Batterie mit ca. 0,3 m 10qmm Kabel angeschlossen.
Die Batterie steckte einen 10 min. Testlauf ohne großen Spannungsabfall weg. ( ca. 12,6-12,7 Volt)

Wäre in Ordnung diese Spannung.
ch habe den Wechselrichter(siehe unten) mit ca. 0,3 m 10qmm Kabel angeschlossen. Daran hängte ich einen 230 Volt-500 Watt verbraucher-
Die Batterie ging nach 5 Sek. Auf 11 Volt und der Wechselrichter schaltet ab wegen Unterspannung.

Dies 2 Aussagen. wie stehen die zu einander. Sol ich mir jetzt die Antwort aussuchen.
Tut mir leid aber ich bekomme das nicht auf die Reihe. was du damit sagen oder Atwort haben willst.
Franz

hafimann am 25 Feb 2024 19:17:20

Hallo Carsten,
dass das verwendete Ladegerät nur bis 13,8 voll lud hat sich mir bestätigt.
Wie lange sollte die max Ladespannung von 14,4 Volt aufrecht gehalten werden um die Zellen auszugleichen? Die jeweilige Spannung habe ich mit einem Multimeter gemessen.
Habe jedoch nochmals einen Test durchgeführt.
Ich habe den Wechselrichter mit dem bisher verwendeten Verbraucher von 500 Watt an eine neue Bleibatterie 12,6 Volt angeschlossen. Auch hier fiel die Spannung rapide ab so dass ich schon nach Sekunden den Wechselrichter wieder von der Batterie trennte.
Sagt dieser Test mir nun dass der Wechselrichter die Ursache für mein Problem ist?
Der Akku:
DCHOUSE 12V 100Ah LiFePO4 Batterie, Verbessertes 100A BMS, Bis zu 15000 Zyklen, 1280Wh Lithium Akku, Nennspannung 12,8 Volt, Ladespannung 14,6 Volt


Hallo Franz,
Das Netzladegerät unterbrach den Ladevorgang. und signalisierte VOLL .Die Batteriespannung betrug nach der Abschaltung 13,8 Volt .
Der Test mit dem 12 Volt Verbraucher und dem 230 Volt Verbraucher sagt mit doch das jeweils ca. 40 Ampere der Batterie entnommen werden wobei die direkte 12 Volt entnahme nur eine schwache Wirkung zeigt und die 230 Volt entnahme über den Wechselrichter die Batterie in die Knie zwingt.
Ist das nicht ein Zeichen dafür das die Batterie zwar 40 Ampere kann jedoch über den Wechselrichter bei 500 Watt vermutlich viel mehr Leistung entnommen wird als diese 40 A.


Fakt ist :Ich könnte beide Komponente(Batterie und Wechselrichter) bis Anfang März problemlos Retournieren und aus diesem Grund ist eine schnelle Ursachenfindung dringlich.

LG Manfred

DonCarlos1962 am 25 Feb 2024 22:36:29

hafimann hat geschrieben:Wie lange sollte die max Ladespannung von 14,4 Volt aufrecht gehalten werden um die Zellen auszugleichen? Die jeweilige Spannung habe ich mit einem Multimeter gemessen.

Das hat Franz im verlinkten Bericht wohl schon geschrieben. Schau da noch einmal nach. Auch die Suchfunktion hier im Forum kann Dir weiter helfen.

hafimann hat geschrieben:Ich habe den Wechselrichter mit dem bisher verwendeten Verbraucher von 500 Watt an eine neue Bleibatterie 12,6 Volt angeschlossen. Auch hier fiel die Spannung rapide ab so dass ich schon nach Sekunden den Wechselrichter wieder von der Batterie trennte.
Sagt dieser Test mir nun dass der Wechselrichter die Ursache für mein Problem ist?

Ich denke schon.
Sicher belastet ein Wechselrichter eine Batterie, aber nicht in diesem Maße!

Ich habe heute mein Wohnmobil mit dem Schlittenstaubsauger von Bosch, angegeben mit 600W, intensiv ausgesaugt. (Etwa 25 Minuten am Stück.)
Ist also schon in etwa vergleichbar mit Deinem Verbrauch.

Der Batteriecomputer zeigte dabei eine Entnahme von etwa ~45 Ampere. Meine beiden parallel geschalteten 100Ah Akkus gingen in dieser Zeit dann von 100% auf 90% Kapazität zurück.

Der Wechselrichter Link zum eBay Artikel wurde nicht einmal handwarm dabei. Leider habe ich dabei nicht auf die Spannung der Batterie geachtet, aber ich glaube das war ein Kinderspiel für die beiden Akkus.

Dein Akku ist jetzt natürlich, ähnlich wie meine, nicht gerade ein High-End Produkt. --> Link
Aber in ein paar Videos wird gezeigt, dass auch dieser Akku seine angegebene Leistung bringen kann. Das BMS Deiner Batterie soll bis zu 100A Entladung zulassen. Mit den geforderten 500W brauchst Du aber nur etwa gute 40 Ampere. Sollte also kein Problem darstellen.

Dafür sollte der Akku aber auch gepflegt werden. Das hat der Franz ja sehr anschaulich erklärt.

Ich habe die gleichen Probleme mit dem Ladegerät gehabt.
Es schaltet zu früh ab und ein Balancing der noch neuen Zellen konnte nicht statt finden.

Dann hatte ich den Akku an der Solaranlage, die an den wenigen Tagen mit wirklich Sonne über ein paar Stunden die Spannung mit 14,6V hoch genug brachte.
Auch der Ladebooster auf der Fahrt brachte über einige Stunden eine ausreichend hohe Spannung.
Das hat den Akkus gut getan, reicht aber wohl immer noch nicht, wenn ich Franz folge.

Doch meine Putzwut mit dem Staubsauger zeigt schon gute erste Ergebnisse. :lol:

LG Carsten

Stocki333 am 26 Feb 2024 09:12:46

as Netzladegerät unterbrach den Ladevorgang. und signalisierte VOLL .Die Batteriespannung betrug nach der Abschaltung 13,8 Volt .

Und was für eine Ladeschlusspannung hat das Ladegerät.
Hast du ein Ladegerät ohne Elektronik Also eines der älteren Bauart. Oder Zugriff auf ein Netzteil.
Oder jemand hat ein Ladegerät von Victron. Das könnte man umprogrammieren, für diesen Zweck.
Zu deinen 45 A. mit WR. sollte der WR mehr Strom ziehen als notwendig ist. Muß der heiß werden. Wohin soll die Energie sonst kommen.
LAde den Accu mal voll bis er abschaltet. Und lass den WR mal laufen. Bis der Accu abschaltet. Und die Zeit Stoppen von Beginn der Ladung bis zum abschalten. Und alle 10 min die Spannung am Accu messen, und hier posten als Tabelle.
Und sofort nach dem Abschaltn wieder Laden.
Wie mißt du die 45 A.
[quoteZiehen nicht beide Verbraucher (12 Volt /230Volt) jeweils ca 41 Ampere aus der Batterie?][/quote]
Bitte erklär mir das, was du gemacht hast. Sonst komm ich nicht weiter. Die Frage hab ich schon mal gestellt.
Ich kann nur Vermutungen anstellen.Die bringen mich nicht weiter.
Franz

Stocki333 am 26 Feb 2024 09:19:09

Noch ein Punkt der Wichtig ist beim entladen. Bei 11 Volt wird Zwingend abgebrochen. Die 2-3 Ah die dann noch im Accu sind, spielen keine Rolle.
Diese Batterie wird über eine Solaranlage gespeist und versorgt einen Wechselrichter 600/1200 W.

Bis jetzt hast du nur von einem Ladegerät gesprochen. Typ unbekannt. Link oder Foto.
Und was ist das für ein Solarregler. Type Einstellungen Bitte. Leistung der Module.
Franz

cinzano01 am 26 Feb 2024 12:58:01

[quote="hafimann"
Der Akku:
DCHOUSE 12V 100Ah LiFePO4 Batterie, Verbessertes 100A BMS, Bis zu 15000 Zyklen, 1280Wh Lithium Akku, Nennspannung 12,8 Volt, Ladespannung 14,6 Volt

[/quote]


Fünfzehntausend Zyklen - ja, ne, is klar.....

Zum Ladeverhalten: Vermutlich sind die 13,8V die Erhaltungsspannung des Ladegeräts. Dann ist das Szenario am wahrscheinlichsten, dass eine Zelle in dem Akku die Abschaltspannung erreicht hatte, und das BMS den Akku sperrt. Das Ladegerät interpretiert das als "voll" (14,x V Strom 0A) und schaltet aus 13,8V zurück. Damit wird der Akku nicht wirklich voll und was das Balancing angeht, wissen wir gar nicht, welches BMS verbaut ist und welche Komponenten sonst noch.

Damit kommen wir zum Belastungsverhalten.
Eine Zelle voll, eine Zelle leer, die anderen irgendwo dazwischen, dazu ein WR, von dem wir nicht wissen, wie der Eingang geglättet ist in Bezug auf Restwelligkeit.

Kurzum: Das Setup ist Schrott! Zurück geben, solange noch möglich. Was ordentliches Kaufen und dann hat man mit LiFePO4 auch Ruhe und zwar viele viele Jahre lang!

Merke: Wer 2x kauf, kauft öfter!

hafimann am 29 Feb 2024 11:47:39

Hallo, kurze Rückmeldung,
Nachdem der Wechselrichter in Verbindung mit einem 500 Watt Verbraucher auch eine neue 12 Volt/ 100 Ah Bleibatterie in die Knie gezwungen hatte, habe ich kurzerhand den Wechselrichter returniert und mir einen neuen Wechselrichter 600/1200 Watt besorgt.
Ergebnis: Meine LiFePO4 Batterie und der neue Wechselrichter schaffen den 500 Watt Verbraucher locker.
Fazit: Der Wechselrichter war’s !!!!! :D :?

Danke und Gruß

Manfred

Stocki333 am 29 Feb 2024 12:00:53

[quote="hafimann"
Fazit: Der Wechselrichter war’s !!!!! :D :? [/quote]
Und ich habe schon die Putzfrau gedanklich als Täter in Verdacht.
Nochmal zu deinen 40 A. die du gepostet hast. Du hast geschätzt, nicht gemessen.
Franz

Stocki333 am 29 Feb 2024 12:03:54

Ändert aber nix daran, das der Accu seine 14,4 volt nicht erreicht.
Dem würde ich auch dringend nachgehen. Bevor du den nicht mehr zurückgeben kannst.
Franz

basste315 am 29 Feb 2024 12:05:12

hafimann hat geschrieben:Das Netzladegerät unterbrach den Ladevorgang. und signalisierte VOLL .Die Batteriespannung betrug nach der Abschaltung 13,8 Volt
Fakt ist :Ich könnte beide Komponente(Batterie und Wechselrichter) bis Anfang März problemlos Retournieren und aus diesem Grund ist eine schnelle Ursachenfindung dringlich.

Wenn dein Akku nur bis 13,8 V trotz höherer Ladeschluss-Spannung des Ladegerätes geladen werden kann, dann ist auch der Akku nicht in ordnung, zumindestens nicht ordenlich ausbalaciert.
Höre auf den Rat unseres Fachmanns Cinzano01:
cinzano01 hat geschrieben: Dann ist das Szenario am wahrscheinlichsten, dass eine Zelle in dem Akku die Abschaltspannung erreicht hatte, und das BMS den Akku sperrt. Das Ladegerät interpretiert das als "voll" (14,x V Strom 0A) und schaltet aus 13,8V zurück.
Kurzum: Das Setup ist Schrott! Zurück geben, solange noch möglich.

Oder lass dem Akku eine KUR in der Balancerklinik von Dr. Franz (Stocki333) machen und versuche, den AKKU auf 14,4 V zu bringen.

Helmut

EDIT: Der Balancerdoktor ist schon da ;D

hafimann am 10 Mär 2024 11:59:14

Hallo Helmut

Habe mir eure Tipps und Ratschläge zu Herzen genommen und mir ein anderes Ladegerät besorgt.
Habe die Batterie damit auf ca.14,6 Volt geladen, Diese Spannung mit angeschlossenem Ladegerät blieb ca. 48 Std anstehen( alle Kontrollen mit separatem Multimeter) Danach ging die Spannung ( mit angeschlossenem Ladegerät) zurück auf ca. 13,4 Volt. Nach abnehmen des Ladegerätes blieb diese Spannung konstant auf 13,4 Volt. Auch nach dem Anschluss an die Solaranlage steht die Spannung bei ca.13,4 Volt.
Ich denke das diese Werte nun in Ordnung sind..
Gruß
Manfred

basste315 am 10 Mär 2024 12:35:05

hafimann hat geschrieben:Habe mir eure Tipps und Ratschläge zu Herzen genommen
Ich denke das diese Werte nun in Ordnung sind..

Hallo Manfred,
sieht schon einmal gut aus. :top:

Helmut

Stocki333 am 10 Mär 2024 12:38:04

hafimann hat geschrieben:Habe mir eure Tipps und Ratschläge zu Herzen genommen und mir ein anderes Ladegerät besorgt.

Was hast du gekauft.
Habe die Batterie damit auf ca.14,6 Volt geladen, Diese Spannung mit angeschlossenem Ladegerät blieb ca. 48 Std anstehen( alle Kontrollen mit separatem Multimeter)

Wss hast da gemessen:
Die Ladeschlusspannung des Ladegerätes. Aber nicht die Spannung des Accus.

Danach ging die Spannung ( mit angeschlossenem Ladegerät) zurück auf ca. 13,4 Volt. Nach abnehmen des Ladegerätes blieb diese Spannung konstant auf 13,4 Volt.

Ja was soll sie den sonst machen. Und in diesem Spannungsfenster funktioniert auch ein Accu, dessen Zellsatz eine Kapazitätsdifferenz von 50 % hat.
Ich denke das diese Werte nun in Ordnung sind..

Deine Gedanken sind falsch. Tut mir leid. Aber du mußt dein Bleidenken in die Tonne schmeißen. :mrgreen:
Lies dir das durch und mache es so wie ich es beschrieben habe. Ich habe das ja geschrieben, das hier mal ein anderes Verständnis die Runde macht.
--> Link
Hallo Helmut.
Ich denke der hat kein BT. oder irre ich mich, dann müste ich den ganzen Tröt noch mal durchlesen.
Franz

basste315 am 10 Mär 2024 12:44:50

Stocki333 hat geschrieben:Ich denke der hat kein BT.

Ich habe es auch jetzt erst gesehen :cry: ein Diskontmodell --> Link
hafimann hat geschrieben:Der Akku:
DCHOUSE 12V 100Ah LiFePO4 Batterie, Verbessertes 100A BMS, Bis zu 15000 Zyklen, 1280Wh Lithium Akku, Nennspannung 12,8 Volt, Ladespannung 14,6 Volt

Helmut

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