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Überspannungsschutz 230 Volt


karlh am 10 Mär 2024 14:38:01

Ich hatte am Schaudt Bedienteil einen Überspannungsschaden und überlege gerade hier einen Schutz dafür nachzurüsten.

Da gibt es von Schaudt was, wo aber nur die 230 Volt vom EBL geschützt werden.

Ich hab da noch den Überspannungsschutz von Dehn im Auge.

Die zweipolige Ausführung für die Hutschiene sollte es da doch genau so tun.

Und ich schütze alle Verbraucher und nicht nur den EBL.

Was meint Ihr?

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proff56 am 10 Mär 2024 15:05:21

Moin,
ich habe einen ÜSP (Phönix BT-1S-230AC/A) in den "Verteilerkasten" eingebaut, der ist ähnlich dem "Dehn 924396". Dieser ist "Zweipolig", ist aber eventuell missverständlich; es genügt 1phasig, wo der Neutralleiter ebenfalls gegen "Erde" abgesichert ist.
Wichtig ist, einen ÜSP zu verwenden, der auch Typ 3 ist (also für Endgeräte, auch "Feinschutz" genannt). Typ 2 allein reicht nicht, um auch elektronische Geräte zu schützen.

karlh am 10 Mär 2024 15:26:41

Ok, der ist ja „Mini“.

Funktioniert aber nur wenn auch eine Erde vom Landstrom kommt.

Aber ohne wird wohl keiner funktionieren

Aber klappt das auch wenn L1 und N vertauscht sind? Ist ja bei Schuko vorprogrammiert…

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proff56 am 10 Mär 2024 15:59:38

karlh hat geschrieben:Ok, der ist ja „Mini“.

Funktioniert aber nur wenn auch eine Erde vom Landstrom kommt.
Aber ohne wird wohl keiner funktionieren
Aber klappt das auch wenn L1 und N vertauscht sind? Ist ja bei Schuko vorprogrammiert…

Nein, es wird dazu keine "Erde" benötigt.

Es geht darum, dass der Verbraucher keine Überspannung abkriegt, also die Spannung zwischen N und L (und eventuell beides gegen PE) nicht unzulässig hoch wird. Dies ist das erste Kriterium, dann wird quasi mit "Kurzschluss" die Spannung abgebaut. Kommt von "Außen" zu hohe Spannung auf L oder N, dann wird die ÜSP zunächst gegen/über PE abgeleitet. Sollte PE von "Außen" fehlen, ist im Fahrzeug immer noch das Schutzpotential vorhanden (darin auch Karosserie eingebunden!) und eine ÜSP hierzwischen wird ebenso "abgeleitet" (also quasi kurzgeschlossen).

Für den ÜSP-Ableiter ist es egal, ob N oder P vertauscht sind. Wichtig ist, dass der Ableiter ausreichend Abschaltevermögen hat (in unserem Fall max 16A Vorsicherung). Wichtig ist, dass man gelegentlich/regelmäßig den Ableiter prüft (Anzeige), denn ÜSP muss man nicht bemerken - der Ableiter kann jedoch unzählig oft schützen, wann das hängt von der Belastung ab.

Pechvogel am 10 Mär 2024 16:15:06

karlh hat geschrieben:Ich hatte am Schaudt Bedienteil einen Überspannungsschaden und überlege gerade hier einen Schutz dafür nachzurüsten…

Mal so als Verständnisfrage:
das Bedienpanel wird ja vermutlich nicht direkt mit 230V versorgt. Also müsste die Überspannung ja im EBL entstanden sein.
Es müsste also einen Überspannungsschutz zwischen EBL und Bedienpanel geben?

Und 230V-Geräte müssen per se 250V ( 230V +- 23V ) „aushalten“ können.
Ein Überspannungs-Netz-Schutz nützt dann doch eigentlich nix wenn das EBL keine spannungsstabilisierte Stromversorgung für das Panel zur Verfügung stellen kann? :gruebel:
( zumal die meisten SPDs erst ab 270V (?) ansprechen ).
Es sei denn es wäre zu einer sehr kurzfristigen Überspannung im kompl. Netz gekommen. Aber warum dann „nur“ das Panel und nicht z.B. gleich der EBL?



Grüße
Dirk

proff56 am 10 Mär 2024 19:11:26

Pechvogel hat geschrieben:Mal so als Verständnisfrage:

Moin Dirk,

korrekt, Bedienpanel erhält m.W. nur aus EBL seine Versorgungspannung.

Aber wie soll festgestellt werden, dass es eine ÜSP war, die den Ausfall verursacht hat? Ich kenne aus dem "Geschäftsleben" diese Aussage auch dann, wenn Garantie nicht wirken soll oder wenn z.B.Hausratversicherung greifen soll :roll: Kurzum, es kann nur Vermutung oder ein Rückschluss sein, es sei denn, Schmauchspuren sind vorhanden.

Und sollte ÜSP tatsächlich ursächlich sein, kann diese auch induziert worden sein auf der Leitung zwischen EBL und Panel, beispielsweise dies auch provoziert, wenn ÜSP auf der in der Nähe (vorzugsweise parallel) verlegten 230V Leitung auftrat. Insofern hätte (vermutlich) ein auf dem 230V-Netz installierter Ableiter helfen können.

Es geht übrigens auch nicht um 230VAC +/- 10% (dies ist die dauerhaft erlaubte Betriebsspannung), denn der ÜSP-Schutz greift erst bei ca 1500V; dies ist die Mindestspannungsfestigkeit bei elektronischen Geräten gemäß Norm.

Warum nur Panel und nicht das EBL .... das ist generell die Tücke von ÜSP. Ich hatte mal versucht, mit 15Tsd(!) Volt eine (alte) TK-Anlage zu himmeln .... ich habe es nicht geschafft. Aber ich habe es erlebt, als ein Blitz auf einem Gelände in der Nähe von elektronischen Geräten eingeschlagen war, da waren auch Telefongeräte defekt, niederspannungsseitig übertragen. Nachdem auf diesem Gelände ÜSP-Ableiter Typ 1+2+3 in den (allen) UVs installiert waren, kam es bei späteren Gewittern nicht mehr vor - es kann nur vermutet werden, dass die geholfen haben.

Aus meinen verschiedensten Erfahrungen habe ich in meinem/n Wohnmobil/en immer vorsichtshalber einen ÜSP eingebaut. Ob es sich bewährt hat? keine Ahnung :mrgreen:

Joachim260 am 10 Mär 2024 19:27:28

Einfachster Überspannungsschutz: Bei Gewitter Landstormstecker raus. Damit dürften 99% der Überspannungsschäden beim Wohnmobil vermieden werden.

Gruß
Joachim

proff56 am 10 Mär 2024 19:44:15

Joachim260 hat geschrieben:Einfachster Überspannungsschutz: Bei Gewitter Landstormstecker raus. Damit dürften 99% der Überspannungsschäden beim Wohnmobil vermieden werden.

das bezweifel ich stark, vielleicht 50%? Wie schon angedeutet, Voraussetzung für eine ÜSP auf einer Leitung/Ader ist nicht die (leitende) Verbindung mit dem 230V-Netz.

Die Karosserie ist ein guter Empfänger (Antenne) für "induzierte Spannung" (eingekoppelt über "Funkwellen"), welche bei indirektem Blitzschlag verursacht wird. Denn der Aufbau der meisten (neuen) WoMos (ausgenommen Kastenwagen) ist leider kein Faradayscher Käfig.

karlh am 10 Mär 2024 20:08:47

Naja. das Panel hatte einen Treffer, das ist ich zu bestreiten und der Vorschlag war eben ein Schutz aus deren Produktion.

Eine Ausarbeitung wie es zu dem Schaden gekommen ist habe ich nicht bekommen...

Aber ich werde mir das Teil von Dehn einbauen.
Bei grob 35 Euro kann man nicht verkehrt machen.

Pechvogel am 10 Mär 2024 21:39:30

proff56 hat geschrieben:…Und sollte ÜSP tatsächlich ursächlich sein, kann diese auch induziert worden sein auf der Leitung zwischen EBL und Panel, beispielsweise dies auch provoziert, wenn ÜSP auf der in der Nähe (vorzugsweise parallel) verlegten 230V Leitung auftrat. Insofern hätte (vermutlich) ein auf dem 230V-Netz installierter Ableiter helfen können…

Keine Frage und die Spannung kann auch von außerhalb des Womos auf die Leitung innerhalb des Womos „überspringen“.
Aber dann ist die ÜSP innerhalb des Systems. Hier im Beispiel zwischen Panel und EBL. Und über das EBL, zumindest theoretisch, an allen angeschlossen Geräten.
Also ein SPD in jede Leitung? Und dann müsste die ÜSP ja auch abgeleitet werden. Das dürfte ja nur dann funktionieren wenn das Womo an Landstrom angeschlossen ist!?! :gruebel:



Grüße
Dirk

Joachim260 am 10 Mär 2024 22:11:19

proff56 hat geschrieben:das bezweifel ich stark, vielleicht 50%? Wie schon angedeutet, Voraussetzung für eine ÜSP auf einer Leitung/Ader ist nicht die (leitende) Verbindung mit dem 230V-Netz.

Die Karosserie ist ein guter Empfänger (Antenne) für "induzierte Spannung" (eingekoppelt über "Funkwellen"), welche bei indirektem Blitzschlag verursacht wird. ..


Da müßte der Blitz aber schon sehr dicht beim Womo einschlagen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür? Die meisten Schäden im Hausbereich, und das dürfte beim Womo ähnlich sein, entstehen dadurch, daß irgendwo der Blitz einschlägt (Hochspannungsmast oder auch Gebäude) und dadurch Überspannung auf das Stromnetz kommt.
Wenn, wie du es nennst, eine "Spannung induziert" wird, dann kommt diese sowohl über 12 Volt wie auch über 220 Volt und da hilft dann auch kein Überspannungsschutz, da zerschießt es dann einfach alles was mit Elektrik zu tun hat.

Angesehen davon, Wenn der Blitz sodicht am Womo einschlägt hast du eventuell selbst auch ein Problem wenn du dich im Womo befindest.

Gruß
Joachim

proff56 am 11 Mär 2024 14:59:55

Joachim260 hat geschrieben:Da müßte der Blitz aber schon sehr dicht beim Womo einschlagen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür? Die meisten Schäden im Hausbereich, und das dürfte beim Womo ähnlich sein, entstehen dadurch, daß irgendwo der Blitz einschlägt (Hochspannungsmast oder auch Gebäude) und dadurch Überspannung auf das Stromnetz kommt.

Nein. Wahrscheinlichkeit: gering
Schaden: Siehe Themen-Ersteller, aber ist doch sehr selten, also warum Vorsorge? :roll:

Joachim260 hat geschrieben:Wenn, wie du es nennst, eine "Spannung induziert" wird, dann kommt diese sowohl über 12 Volt wie auch über 220 Volt und da hilft dann auch kein Überspannungsschutz, da zerschießt es dann einfach alles was mit Elektrik zu tun hat.

Nein. Kann über 12V kommen, genauso wie über die 230V. Ist aber auf der 230V-Leitung ein ÜSP-Ableiter, wird diese auf allen (angeschlossenen) Netzstromleitungen begrenzt bzw. "vernichtet" (pauschale Regel: bis ca 10m Entfernung wirksam).
"induzierte Spannung", ist gemeint die "Elekromagnetische Induktion" - so verständlicher ausgedrückt?: Siehe Trafo, siehe Antenne, siehe GPS, siehe SAT, siehe Handy .... nur bei Blitz ein klein wenig mehr Energie. :mrgreen:

Joachim260 hat geschrieben:Angesehen davon, Wenn der Blitz so dicht am Womo einschlägt hast du eventuell selbst auch ein Problem wenn du dich im Womo befindest.

Nö, nicht unbedingt, ist halt Physik und von sehr vielen Faktoren abhängig, kann man in ausreichend fachlichen Artikel nachlesen.

proff56 am 11 Mär 2024 15:07:22

Pechvogel hat geschrieben:Keine Frage und die Spannung kann auch von außerhalb des Womos auf die Leitung innerhalb des Womos „überspringen“.
Aber dann ist die ÜSP innerhalb des Systems. Hier im Beispiel zwischen Panel und EBL. Und über das EBL, zumindest theoretisch, an allen angeschlossen Geräten.

So ungefähr, allerdings zwischen Panel und EBL kann diese nur von elektronischen Bauteilen von einem beider Teile aufgenommen werden, sofern kein passender ÜSP-Schutz eingebaut ist.

Pechvogel hat geschrieben:Also ein SPD in jede Leitung? Und dann müsste die ÜSP ja auch abgeleitet werden. Das dürfte ja nur dann funktionieren wenn das Womo an Landstrom angeschlossen ist!?! :gruebel:

Nein, der ÜSP-Ableiter benötigt keine Versorungsspannung, ist einfach aktiv, wenn die Spannung zu hoch wird und diese wird als Kurzschluss vernichtet. Daher ist das "Ableitvermögen" wichtig zu beachten, auch deshalb die Sicherungsgröße im Stromkreis. Es gibt ÜSP-Ableiter auch speziell für Niederspannungsbereiche, also z.B. KFZ-Technik oder LAN oder TK oder SAT ....

karlh am 11 Mär 2024 18:25:08

proff56 hat geschrieben:
ich habe einen ÜSP (Phönix BT-1S-230AC/A) in den "Verteilerkasten" eingebaut.


Den Phönix werde ich mir jetzt auch bestellen.

Ich hab direkt hinter der Landstromdose einen smarten Stromzähler installiert, womit ich den Verbrauch reguliere (z.B. wenn am CP 5 kWh inclusive sind, dann programmiere ich den genau auf die 5 kWh).

Nun würde ich den ÜSP davor setzen, die Sicherung kommt aber erst nachher.
Was bedeutet, die Vorsicherung mit max. 16 Ampere wäre dann immer die Sicherung vom Campingplatz oder wo ich halt anschließe.

proff56 am 11 Mär 2024 18:40:05

karlh hat geschrieben:Was bedeutet, die Vorsicherung mit max. 16 Ampere wäre dann immer die Sicherung vom Campingplatz oder wo ich halt anschließe.

Welchen Vorteil hätte das? Wenn die Sicherung vom Wohnmobil ausgeschaltet ist, dann kann der ÜSP-Ableiter das Netz im WoMo nicht mehr schützen.

karlh am 11 Mär 2024 18:58:15

Die Sicherung an der Stromsäule muss ja auch auslösen.

Und wenn der Überspannungsschutz ausgelöst hat dann macht er sich ja bemerkbar, was ausreichen sollte, dass man die Sicherung erst mal nicht mehr an macht.

proff56 am 11 Mär 2024 19:24:43

karlh hat geschrieben:Die Sicherung an der Stromsäule muss ja auch auslösen.

Wozu? Damit u.U. der Ableiter zusätzlichen Belastungen aoder anderen nicht bekannten Risiken ausgesetzt wird? Beispielsweise halten sich nur wenige CP daran, ihr Netz regelmässig zu warten (prüfen) ... womöglich ist deren Sicherung beispielsweise Typ C, nur damit dieser seltener auslöst. Dann hast Du das Risiko, dass dein Ableiter überlastet werden könnte. Ist zwar unwahrscheinlich, aber .... "der Teufel ist ein Eichhörnchen".
karlh hat geschrieben:Und wenn der Überspannungsschutz ausgelöst hat dann macht er sich ja bemerkbar, was ausreichen sollte, dass man die Sicherung erst mal nicht mehr an macht.


Nunja, dies steht aber ein wenig im Widerspruch zu vorheriger Aussage ("...Stromsäule...").

Ja, es gibt Ableiter, die machen sich bemerkbar - ein Tonsignal aber nur, wenn der primäre Stromkreis noch vorhanden ist und nur wenn sie defekt sind, nicht, weil sie aktiv waren (das kenne ich nicht und diese Technik wäre sehr aufwändig). Generell sollte der Ableiter aber immer eine optische Anzeige haben, die benötigt i.d. Regel keine Spannung. Außerdem löst die Sicherung nicht zwangsweise aus .... nur in seltesten Fällen, dann muß es schon eine extreme Energiemenge sein, die vernichtet werden musste und dann ist meist der Ableiter bereits überlastet worden.

Zudem, die ÜSP entstehen ja nicht nur aufgrund von Blitzeinschlägen. Häufig sind es Schaltvorgänge im EVU (Netz) oder beispielsweise auch heftige Kurzschlüsse, die im Netz ÜSP verursachen.

hopfabaua am 12 Dez 2025 19:04:50

karlh hat geschrieben:
Den Phönix werde ich mir jetzt auch bestellen.

Stromzähler installiert, genau auf die 5 kWh).

Nun würde ich den ÜSP davor setzen, die Sicherung kommt aber erst nachher.
Was bedeutet, die Vorsicherung mit max. 16 Ampere wäre dann immer die Sicherung vom Campingplatz oder wo ich halt anschließe.


Servus
Nach Überspannung in Albanien, wo außer EBL und Zusatzlader auch einige USB Ladegeräte in Mitleidenschaft gezogen wurden, bin ich auf der Suche nach Überspannungsschutz.
Hast du den gekauft und eingebaut?
Mir wäre wichtig das ab 260 oder 270 V abgeschaltet wird.
Die Überspannung in Albanien betrug 400V, und den Schaden möchte ich nicht nochmal erleben.

Gruß

bert am 12 Dez 2025 20:24:07

400V hört sich jetzt nach Sternpunktverschiebung an.
Bedeutet es fehlt der Neutralleiter zeitweise oder dauerhaft.
Dadurch werden aus den 230V dann 400V.
Für das gibt es keinen mir bekannten Überspannungsableiter.
Vor allem dann wenn ein vernünftiger Potentialausgleich und Schutzleiter fehlt.

MilesandMore am 13 Dez 2025 12:58:47

karlh hat geschrieben:Ich hatte am Schaudt Bedienteil einen Überspannungsschaden und überlege gerade hier einen Schutz dafür nachzurüsten.


Das Bedienteil hat einen 220V Anschluß bzw. Leitung?
Das bezweifle ich denn es hängt vermutlich am EBL.
Dann wäre der EBL ebenfalls hinüber.

Kann es sein das es eine Überspannung auf der 12V Leitung war durch ein Ladegerät?

Beste Gruesse Bernd

fschuen am 13 Dez 2025 13:24:37

Es gibt Über- und Unterspannungsschutz für Hutschiene, mit kleinem Display für die Spannung und einstellbaren Schaltschwellen. Hab ich mir vor zehn Jahren oder so eingebaut. Ein SPD ist etwas völlig anderes und im Womo sinnfrei, benötigt auch eine Erdableitung.

Gruss Manfred

hopfabaua am 13 Dez 2025 14:52:52

Schadt bietet ja einen OVP an, der ist aber nur als Vorschaltgerät für die EBL etc. gedacht.
Dieser OVP hat die Abschaltspannungen eingegeben.....glaub über 250 und unter 180 oder so
Gibt es sowas nicht als Gerät das man in die Zuleitung beim Camper, nach dem FI, einbauen kann.

gruß

surfoldie11 am 13 Dez 2025 18:03:19

Natürlich gibts das vom ehem. Hersteller Schaudt_. OVP 01 heißt das Ding und es wird natürlich NACH der Außensteckdose VOR der Verteilung eingeschleift.
Wo denne sonst??? Nur vor dem EBL Blödsinn!!! Es soll ja alle Geräte schützen wie Kühli und Co...
Das Ding soll ja Über UND Unterspg erkennen und abschalten, danach selbstständig in ON gehen.
Steht auch klar in der BDA im Netz gelle....

dieterpapa am 14 Dez 2025 10:12:30

Moin, ich nutze mittlerweile Tuya RCBOs, diese sind fernsteuerbare und frei konfigurierbare 2-polige Sicherungsautomaten mit FI.
Da ist auch die maximale und minimale Spannung einstellbar. Meine Automaten lösen bei >260V und <200V aus.
Da die Automaten über die App ruckzuck wieder eingeschaltet sind, ist eine eventuelle Auslösung problemlos.

Geht aber nur mit WiFi im Auto. Vorteil ist aber, Du kannst gezielt einzelnen Bereiche im 230V Netz stromlos machen oder auch den Landstrom gezielt schalten.

LG Dieter

bert am 14 Dez 2025 11:12:16

Klingt interessant, hast du da mal einen Link dazu?

Ob das Auto jetzt Wifi hat oder nicht sehe ich nicht als Riesenproblem.
Der Kühlschrankinhalt ist in 99% der Fälle günstiger wie die Technik.

Fraglich noch wie schnell das Teil reagiert um zu schützen?

Manred80 am 14 Dez 2025 12:33:35

Ich habe in unsere Leitung vom Landstrom zwischen RCD und zweipoliger Sicherung dieses "Walfront Über- und Unterspannungsschutz für die Hutschiene" eingebaut: --> Link Das schaltet einpolig ein, wenn die Spannung zwischen 170V und 275V liegt.

dieterpapa am 15 Dez 2025 08:36:01

bert hat geschrieben:Klingt interessant, hast du da mal einen Link dazu?


--> Link

LG Dieter

bert am 15 Dez 2025 09:47:33

Vielen Dank!

fschuen am 15 Dez 2025 14:58:02

dieterpapa hat geschrieben:Ali-Link


Nettes Gerät für daheim. Für das Womo möglicherweise nicht geeignet, da es definiert angeschlossen werden muss (P und N, Zuleitung von oben). Das kann man nur bei Festeinbau sicherstellen.

Gruss Manfred

dieterpapa am 15 Dez 2025 15:21:48

Spllst du nicht jeden FI so anschließen? Und ist es nicht so, dass der bequeme Anschluss über Schukostecker halt doch nur eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit der richtigen Polung gibt?
Außerdem dienen die CE Stecker ja genau diesem Zweck.
Und dass die von oben angeschlossen werden müssen – so what… Im Zuge einer neuen Verkabelung ist das eh egal.
Bei mir laufen mittlerweile sieben Stück Zufriedenheit. Einer ist im Landstrom Zulauf auf 16 A eingestellt.
Die anderen hängen am Wechselrichter für die einzelnen Stromkreise, die meisten auf 10 A, wurde derjenige für die Fritteuse steht auf 16 A.

Ich finde es schon bemerkenswert, mit welcher Nonchalance du das als nette Spielerei ab tust…

LG Dieter

fschuen am 15 Dez 2025 21:20:41

Ja, Nonchalance kann ich gut. Möglicherweise schrieb ich "möglicherweise", weil ich es nicht genau weiss. Das Problem ist nicht der FI, dem ist der Anschluss wurscht, sondern die restliche Elektronik. Möglicherweise. Da du die Teile in Betrieb hast, probier's doch einfach aus: funktioniert noch alles, wenn du P und N vertauschst? Wenn ja. ist das uneingeschränkt geeignet, und alle haben was gelernt, ich auch. Bis dahin muss ich mich an die Info halten, die ich bei Ali sehe.

Gruss Manfred

dieterpapa am 16 Dez 2025 13:28:51

Das bewusste Verpolen ist natürlich etwas schwierig - die RCBOs, die am Inverter angeschlossen sind, können ja nicht verpolt werden.
Der Einzige, wo das möglich wäre, wäre der RCBO am Landstromeingang - und da nutze ich grundsätzlich CE Stecker. Aber ich könnte in der Tat mal einen CE auf Schuko Adapter nutzen und in beiden Richtungen einstecken…

LG Dieter

fschuen am 16 Dez 2025 14:01:50

Gerade bei CEE ist wichtig, dass es auch "verpolt" funktioniert. Bei Schuko kann man ja immer noch den Stecker umdrehen, bei CEE ist man gekniffen, wenn die Steckdose falsch angeschlossen ist. Darum schon im Voraus Danke für den Test.

Gruss Manfred

BossHogg am 16 Dez 2025 16:53:09

hopfabaua hat geschrieben:Servus
Nach Überspannung in Albanien, wo außer EBL und Zusatzlader auch einige USB ....Suche nach Überspannungsschutz.
Hast du den gekauft und eingebaut?
Mir wäre wichtig das ab 260 oder 270 V abgeschaltet wird.
Die Überspannung in Albanien betrug 400V, und den Schaden möchte ich nicht nochmal erleben.

Gruß


Servus,
da mußt Du nach Netzüberwachungsrelais suchen.
Wird auch gerne in der Veranstaltungstechnik in Bühnenverteilern genutzt da dort ein N-Leiterabriss durch die Pulsstrombelastung oder unsauberer Generatorstrom schnell riesige Schäden verursachen kann (abgesehen davon ist dann damit die Veranstaltung durch den Ausfall der PA oder Technik unwiderruflich beendet).

--> Link

Irmie am 16 Dez 2025 17:44:23

Hallo,

wir nutzen so einen Überspannungsschutz. Bisher gab es noch keine defekten TV - Geräte, auch wenn die der Nachbarn wegen Überspannung, durch Blitzschlag in der Nähe, einen Schaden davon trugen.

--> Link

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