Hallo, als Neuling frage ich lieber vorher. Was ist in Frankreich mit dem Wohnmobil zu beachten? Warntafeln für Fahrradträger brauche ich glaube ich erst ab Spanien. Die angles morts Aufkleber habe ich schon bestellt. Noch Besonderheiten?
Gruß David
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Hallo, als Neuling frage ich lieber vorher. Was ist in Frankreich mit dem Wohnmobil zu beachten? Warntafeln für Fahrradträger brauche ich glaube ich erst ab Spanien. Die angles morts Aufkleber habe ich schon bestellt. Noch Besonderheiten? Gruß David Die Maut auf der Autobahn je nach Gewicht bzw. Höhe hast du schon bedacht? Die links zeigen mir schnuck auf eBay an. Autobahn möchte ich meiden. Habe Zeit Wenn du größere Städte besuchen möchtest, solltest du dir vorher die französische Umweltplakette "Crit'air" besorgen --> Link Hubert Halte Dich unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Es wird auf den Landstraßen sehr viel kontrolliert ☝️ Andererseits fand ich die französischen Landstraßen sehr schön und entspannend. Den angles morts Aufkleber brauchst Du ja erst über 3,5t. Es könnte durchaus passieren, dass Du irgendwann die vielen Kreisverkehre, die fiesen Bodenwellen (manche sind echt höher als sie scheinen und dann glaubst Du, es zerlegt Dein Womo) und Tempo-30 durch die Dörfer doch satt hast und Dich nach der Autobahn sehnst. Aber Achtung, ab 3 Meter des Womos wird der Spaß ganz schön teuer. Manche haben sich da eine optimale Route ausgetüftelt mit einer Mischung aus kostenlosen Autobahnabschnitten, routes nationales (oft gut ausgebaute, kostenlose Nationalstraßen) und Bezahlautobahnen wo es einfach keine sinnvolle Alternative gibt. Vielleicht meldet sich da ja noch jemand zu dem Thema... Ich bin auch immerwieder versucht Maut zu sparen.. und teilweise klappt das auch ganz gut auf Nationalstraßen Meine Erfahrung ist aber … : auf der Autobahn brauche ich bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h ca 10 l auf 100 km .. und schaffe am Tag locker 800 km .. ganz entspannt .. kostet einmal quer von basel bis Perpignan 130 Euro Fahre ich auf der Landstraße .. was ich manchmal mache wenn es reizvolle Gegend zu erkunden gibt .. dann brauche ich wegen der vielen Kreisel und Barrieren , Stadtdurchfahrten , Staus .. ca 13 l auf 100 km .. und oft hab ich für 200 km einen halben Tag gebraucht.. für die Strecke nach Spanien also 3-4 Tage .. dazu kommt .. ich hatte schon einige knöllchen .. 1 km Zuviel .. 70 Euro … In Summe ist die Autobahn für mich die entspanntere Variante .. zumindest bis zur Provence .. dann wird geschlendert Ach so .. was mir in F und in S aufgefallen ist .. Fußgänger gehen auf Zebrastreifen ohne zu schauen drüber .. das ist auffällig anders als bei uns
Beachte die mögiche elektronische Maut ( im Link --> Linkauf Maut klicken ) Beachte, dass es in F und S etwa 2,5 Millionen Autofahrer ohne Führerschein bzw. mit gefälschtem unterwegs sind und etwa in gleicher Höhe sollen sich die unversicherten Fahrzeuge bewegen. ( mehr im Link ) Beachte den Hinweis im link unter “Filous”, niemals z.B. an Raststääten übernachten ! Ich würde nie auf der Autobahn oder in unmittelbarer Gegend von Großstädten wie z.B. Lyon übernachten. Es gibt wunderschöne Stellplätze abseits von großen Städten, auf denen man in jedem Fall sicherer und schöner übernachten kann!
Darum auch bei der eigenen Versicherung den Zusatz buchen, dass das gegnerische Fahrzeug so behandelt wird, als wäre es bei der eigenen Versicherung versichert. LG Carsten Solltest du diesen Monat noch fahren wollen, könnte es mit Zwischenübernachtungen schwierig werden. Viele SP und CP haben noch geschlossen.
Das muss an Deinem Fahrzeug liegen. Bei uns (Kastenwagen 3,5t) ist der Verbrauch auf der Landstraße in Frankreich / Italien / Spanien so bei 8-9l, auf der Autobahn (110km/h) eher bei 10l. Für mich ist die Frage ob man Zeitdruck hat. Ohne Zeitdruck nehmen wir uns so ca. 3 Tage für die Fahrt durch Frankreich und das heißt auch sehr viel Landstraße. Wir planen auch mindestens einen größeren Stopp bei einem Supermarkt ein um den Kühlschrank mit Käse, Terrine, Rillettes etc. zu füllen. Wir finden es entspannend, morgens noch eine kleine Runde durch den Ort zu machen, ggf. ein Baguette und lokale Spezialitäten zu kaufen, und dann ein paar Stunden weiterzufahren bis zur nächsten Übernachtung. Wenn man allerdings wenig Zeit hat, ist das eher wenig entspannend und es ist deutlich stressärmer, über die Autobahn zu fahren. Und Blitzer stehen auch auf der Autobahn. Und oft darf man da nur 90 oder 110 fahren und dann kann es einen auch erwischen. In F gibt es keine gestaffelten Ferien- bzw. Urlaubszeiten wie in D und das bedeutet, dass von einem Tage auf dem anderen der Straßenverkehr plötzlich um mindestens 100 % zunimmt. Man sollte nach Möglichkeit nicht in den Ferienzeiten nach oder durch F fahren. Es gibt auch einige Verkehrsregel, die ich nicht verstehe, z.B. das häufige Verkehrsschild mit der Aufschrift "Rappel". Rappel bedeutet Erinnerung und soll darauf hinweisen, dass ein vorheriges Verkehrsschild weiter gilt, nur hat man nach einigen km längst vergessen, was für ein Verkehrsschild das war. Die wichtigste Funktion meiner Frau war, sich das letzte Verkehrsschild zu merken. Es gibt auch an Kreuzungen mit zwei Alternativen manchmal die beiden Verkehrsschilder mit den Aufschriften "toutes direction" und "autres direction", was bedeutet "alle Richtungen" und "alle anderen Richtungen". In Vor-Navi-Zeiten war das ein Problem, denn diese Verkehrsschilder sind in dieser Kombination in meinen Augen sinnfrei. Mir unverständlich ist die Liebe von F für Kreisverkehre. Es gibt solche mit großen Innenradien, die man mit dem Womo gut befahren kann. Manchmal wird aber diesbezüglich übertrieben. Der kleinste Kreisverkehr, den ich sah. hatte eine Innendurchmesser von nur 0,5 m. Und manchmal kommt schon nach 10 ... 30 m der nächste Kreisverkehr. In der Rushhour ist das ein selbstbehinderndes System. Ampeln sind bei starkem Verkehr deutlich verkehrsfreundlicher. Häufig sind an den Ein- und Ausfahrten noch Fussgängerschutzwege. Bezüglich Kriminalität gibt es in F einige Schwerpunkte, die man meiden sollte, z.B. Großstädte und insbesondere da die Vorstädte und die gesamte Mittelmeerregion. Die gefährlichste Stadt Europas ist Marseille. Die ländlichen Regionen und Kleinstädte außer der Mittelmeerregion sind aber entspannt. Nach unserem Geschmack ist der Sightseeingwert je nach Regionen unterschiedlich. Hoch in unseren Augen ist die Bretragne, die Normandie, die Auvergne. das Rhonetal, das Loiretal, das Vorgebirge der Pyreneän, die Provence und sicher gibt es weitere schöne Regionen, wo sich die Durchfahrt abseits der Autobahn lohnt, wenn man genug Zeit hat. Nicht so prickelnd ist z.B. Burgund, Ile de France und die Picardie. Da verpasst man auf der Autobahn nichts.
Das gleiche gibt es in Deutschland auch. Wenn an einer Ausfahrt "alle Richtungen" steht, frage ich mich, warum es die anderen Ausfahrten dann überhaupt gibt. Ist also nicht Frankreich-spezifisch.
Das kommt auf ausgewählten "Transitstrecken" nicht vor, da sind nur einzelne. Durch Ortschaften vermeiden wir zu fahren, da sind wie Du schreibst Dutzende um den Verkehrsfluss gewollt zu bremsen. Jeder reist wie er mag, da kann man niemanden konkret etwas empfehlen. Wir schauen uns immer auf jeder Strecke etwas an. Hier z.B. sind wir an der Mosel entlang gefahren, was sehr schön war und haben uns Schengen angesehen. --> Link Hier war --> Link das Gebiet um Pont-d Àrc unser Zwischenziel usw. Das sind z.B. Strassen die nur innerstädtisch sind, zu Gewerbegebieten oder Anliegern führen. Häufig aber auch eine große Straße die in die Stadt führt, wo man "Transitfahrer" nicht haben möchte. Die werden dann auf einem Aussenring um die Stadt geführt. Es wurde ja schon geschrieben: letztlich haben von Oktober bis April nur Stellplätze - Aire Camping Car offen. Es ist aber auch so, dass Ausflugsrestaurants geschlossen haben, und von 13/14 - 18/19 Uhr bekommt man generell kein Essen serviert :(
die brauchst du, bei umweltalarm, in manchen regionen (montpellier etc) auch auf der autobahn Und beachtet die Preise für Diesel, eine App, zB Benzinpreisblitz, helfen. Das ust aber alles in anderen Threads schon genannt worden ....
Da wäre ich nie allein drauf gekommen. Trotzdem ist Formulierung "alle Richtungen" nicht ganz optimal.
Alle kostenlosen Stellplätze sind ebenfalls ganzjährig auf. |
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