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Hallo liebe Forengemeinde, ich stehe vor einer großen Entscheidung und hoffe, dass ihr mir mit eurem Rat weiterhelfen könnt. Meine Freundin und ich planen Mitte nächsten Jahres eine Europatour von etwa 6 Monaten mit einem Wohnmobil. Wir rechnen dabei mit einer Gesamtstrecke von maximal 15.000 Kilometern. Nach dieser Tour möchten wir das Wohnmobil weiterhin für Urlaube nutzen. Unser Budget liegt bei etwa 30.000€. Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob es sinnvoll ist, das gesamte Budget auszureizen und ein teureres Wohnmobil zu kaufen oder ob es klüger wäre, ein günstigeres Modell im Bereich von 15.000-20.000€ zu erwerben und eine finanzielle Reserve zu behalten. Ich tendiere dazu, eher auf der sicheren Seite zu bleiben und eine Reserve für unvorhergesehene Ausgaben zu haben, bin aber offen für eure Meinungen und Erfahrungen. Des Weiteren frage ich mich, ob es ratsam ist, das Wohnmobil über einen Händler zu kaufen, um die Gewährleistung von einem Jahr zu sichern. Auf diese Weise hätte ich möglicherweise mehr Sicherheit, um eine Europatour ohne größere Probleme zu absolvieren. Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht oder Tipps, die ihr teilen könnt? Welche weiteren Fragen sollte ich mir stellen oder Aspekte berücksichtigen, bevor ich mich für den Kauf eines Wohnmobils entscheide? Ich möchte sicherstellen, dass wir für unsere Europatour gut vorbereitet sind und auch danach Freude an unserem Wohnmobil haben. Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe und Ratschläge! Das Budget komplett ausreizen halte ich für keine gute Idee - weil man für 30.000 und darunter nur Fahrzeuge bekommt die schon etliche Jahre und Kilometer auf dem Buckel haben und ein Polster für garantiert anfallende zusätzliche Kosten für Reparaturen, Wartung und Umbauten haben sollte. Ich würde max. 25.000 ausgeben wollen und das restliche Budget dafür zurücklegen. Das wird schwierig! Bei dem Budget gibt's nur sehr alte Wohnmobile, mit sehr schlechten Abgaswerten. Damit darf man heute schon in vielen Ländern nicht in die Metropolen fahren. Es ist abzusehen, daß das in naher Zukunft noch ausgeweitet wird. Allerdings weis heute keiner wie es damit in einigen Jahren aussehen wird. Ich würde aber nur ein Wohnmobil ab Euro 4, grüne Plakette kaufen. Unser ist von 2006 fährt problemlos ohne Kinderkrankheiten. Bisher kamen wir in jede Metropole rein. In riesengroße z.b. Paris, London usw. gibt es Öffies womit es besser geht. Hier zur Information vom Adac --> Link Es dürfte jeden klar sein, dass die Fahrverbote zunehmen. Wer eine Reise durch Europa plant, sollte gut informiert sein und sich die jeweiligen Plaketten zuvor beschaffen. Dabei wird man schnell auf das Problem mit den dafür notwendigen Abgasnormen stoßen, daß das Wohnmobil erfüllen muss. :) ihr solltet eure bedürfnisze konkretisieren: < oder > 3,5 t ? < oder > euro 4? kastenwagen oder teil- bzw. vollintegriert ? alltagstauglich oder nur zum reisen? bett umbauen oder festbett? einzel- oder doppelbett? wintercamping? undundund... auf jeden fall nix überstürzen, auch die gebrauchtpreise purzeln! allesbleibtgut hartmut Die Hauptfrage ist: Bist Du handwerklich so geschickt und hast die Werkzeuge, daß Du viele Reparaturen und Modernisierungen selbst machen kannst? Oder muß Du alles in einer Werkstatt zu Stundenlöhnen von 120 Euro machen lassen? So traurig es ist, um 20 - 25000,- bekommst Du nur ziemlich altersschwache Womos. Und was nutzt Dir eine Gewährleistung von dem Händler, wenn Du in Spanien oder Rumänien einen Defekt hast, denn der Händler sagt: "... klar bessere ich nach, bitte kommen Sie in meine Werkstatt....." Mein Tip, wenn gute handwerkliche Fähigkeiten vorhanden sind: Kauf Dir von Privat ein Womo um 23.000 und stecke im Vorfeld der Reise paar Tausender in Instandhaltung und Modernisierung. Mitte nächsten Jahres kann ich dir meins für 25k abgeben. Da das gut gepflegt und durchrepariert ist reichen 5000 für alle Eventualitäten. Aber Führerschein für >3,5t benötigst du dann schon. Hubert Lasst es euch nicht madig machen. Unser Ducato X244 ist Bj 06 und HU dieses Jahr Aussage vom Prüfer Fahrzeug in einem Überraschend guten Zustand. Kein Rost nichts, Unterboden alles Top. Wir fahren ganzjährig von Küste bis Südosteuropa. An richtige Reparaturen ein Miniheki, EBL Reparatur 300 EUR, Kühlschrank 40 EUR. Sonst nur Zahnriemen 700 EUR, je Ölwechsel 130 EUR, Reifen 320 EUR (80EUR je Stück). Sitzerhöhung mit neuen Sitz und Kassette. Nachgerüstet zwei Liefepo4 Akkus davon einer ein Selbstbau. Unser stand bei den Vorbesitzer und bei uns immer draussen. Wo du schauen musst bei Fiat, MB's und Ford die Schweller ansehen. Eins vorweg! Das ganze Theater... mit dem oder dem WoMo darfst du,kommst du...nicht in Metropolen rein, ist doch geschenkt. Ich bin nun seit 9 Monaten ...Österreich, Ungarn, Schweden, Spanien unterwegs. Mein Fazit...es ist schlichtweg Nonsens, sich mit einem WoMo in Metropolen rumzutummeln, Parkplätze zu suchen etc!. Es ist macht keinen Sinn und Spaß, auch im Hinblick auf Langfinger, die es immer und überall gibt! Vor den Toren dieser Städte, gibt es immer SP, Parkplätze ( wo auch andere Camper anwesend sind), oder Campingplätze. Mit den Öffentlichen in den Metropolen zu fahren, macht mehr Spaß, günstiger, entspannter. Viele Metropolen bieten sogenannte City Tickets an, mit vielen Ermäßigungen oder auch freien Eintritten in Museen, etc! Diese Erfahrung habe ich machen dürfen, und würde auch nichts andres in Metropolen tun!
Da könnt Ihr nur Autobahnen und Fernstraßen fahren und an allen Sehenswürdigkeiten vorbei fahren. Unsere Erfahrungen: - im kleinen Irland 4 Wochen ca. 13000 km mit Nordirland - Italien 4 Wochen Toskana und Umbrien ca. 6500 km - Italien 5 Wochen bis zur Stiefelspitze 8500 km - Nord- und Mittelnorwegen 5 Wochen 14500 km - D in Nordhessen 14 Tage 3500 km Meine Empfehlung: Solche großen Touren bringen nicht viel. Man ist nur hinterm Lenker und sieht nicht viel. Besser ist es in meinen Augen, sich auf eine Region zu konzentrieren und diese dann richtig "abzugrasen". Falls das Eure erste Fahrt ist, empfehle ich dringend, sich ein Womo zu mieten. Danach wißt Ihr, ob ein Womo für Euch längerfristig in Frage kommt oder ob andere Urlaubsformen Euch besser gefallen. Die erste Womo-Reise sollte deshalb auch nicht gleich 6 Monate sein, sondern erst mal <= 2 Wochen in D.
Du hast in Nordhessen 3500 km „verfahren“, Das sind ja über 50 Std Fahrtzeit. Erst mal eine kleine Tour/Urlaub mit dem neuen/ alten Wohnmobil würde ich auch machen, mit jedem WoMo, egal ob alt oder nagelneu.
Wenn man jeden Tag von der einen Seite Nordhessen auf die Andere fährt kommt man da schon hin! :runningdog: :roller: Wobei bei 200km Durchmesser mußt du da schon kleine Umwege fahren damit du deine 250km Täglich drauf bekommst! Und lol 500km Täglich in Irland -> der hat wirklich nur in der Kiste gehockt und gefahen... Es gibt hier leider User über deren Beiträge kann man nur schmunzeln...
Selber am Tag 500km in Irland abspulen und dann empfehlen, man soll nicht nur hinterm Lenkrad sitzen? 15000km in 6 Monaten ist doch völlig ok und gut machbar. An den TE: Also für 30K bekommt man mittlerweile wieder gute Wohnmobile. Auch die Gebrauchtpreise gehen runter und wenn ihr Euch ab Herbst auf die Suche macht, dann kommt man auch an günstige Wohnmobile ran. Und wenn man ein gutes Womo für etwas mehr kauft, dann muss man auch nicht gleich Rücklagen schaffen. Die Gefahr, dass was kaputt geht, ist zwar immer da, bei einem gepflegten und etwas teureren Womo aber sicherlich geringer. Bei der Suche einfach mal die Neupreise ab 2005 im Kopf haben. Da hat man die Carados und Sunlights für unter 45.000,- bekommen einschl. Extras, selbst noch im Jahr 2010. Die können heute nicht mehr wie 30.000,- kosten. Klar will jeder soviel wie möglich rausschlagen, das wollte ich beim Verkauf meines Globe4 auch, aber die Realität sieht dann doch anders aus, wenn jemand die Scheine vor einen hinlegt und das Womo mitnehmen möchte. Soll heißen: Die Preise in Mobile und Co sind oft Wunschpreise und oft gehen die Womos dann zu einem deutlich günstigeren Preis weg. Darum einfach auch Womos anschauen, die über dem Budget liegen und verhandeln. Gruß Axel
Was bringt Dir die Gewährleistung, wenn Du, um sie in Anspruch zu nehmen, zu Deinem Händler zurückkehren musst? Angenommen Du bist gerade in Spanien und hast einen größeren Schaden, dann hilft Dir die Gewährleistung des Händlers reichlich wenig. Ich hätte noch als Tipp, vor der Reise die Mitgliedschaft in einem, oder gleich mehreren falls sich gegenseitig ergänzend, Automobilclubs abzuschließen. Da darf es dann auch gern die mit allem Schnick und Schnack sein.
Mein alter Ducato (1992) sah damals (von 10-20 Jahren Alter) auch so aus. Trotzdem gabs dann verstärkt Probleme: Kühler, Turbo, Antriebswelle, Bremsleitungen getauscht (was ich mich so erinnere). Am Ende hat dann noch die Ölpumpe für 1 Woche Verzögerung gesorgt und war mit ein Auslöser, auf was neues umzusteigen. Vieles sieht man von außen nicht. Wenn man länger unterwegs ist, sind einige Tage Wartezeit kein so Problem. Etwas finanzielle Rücklagen sind aber Pflicht.
Jein. Teils sind die schon ziemlich weit draußen. Oder es gibt keine große Auswahl und die (CP) sind in den Zonen. Da muß man schauen, wo man ist und was man will. Aber in die Innenstadt hineinzufahren (wenn es denn erlaubt ist), bringt selten etwas. Einen Parkplatz für ein Schiff zu finden ist schwierig oder recht teuer und selten über Nacht erlaubt. Da kann man dann oft schon einen SP draußen und ein Öffi Ticket für das Geld bekommen.
Das waren aber auch 414km im Schnitt. Und bei 5 Wochen wirkt sich die Anreise nicht mehr so stark aus. Grundsätzlich stimme ich zu. Wobei 6 Monate schon etwas anderes sind. Damit hätte man rechnerisch nur 83km pro Tag. Meine Nordkapp Fahrt über 5 Wochen brauchte nur 9600km (von Österreich aus). Dabei bin ich aber im Zielgebiet meist nur kleinere Strecken pro Tag gefahren und hab nur auf der An/Abreise richtig km gemacht (immer noch 274km/Tag).
Ja. RK Hallo Franz, seid euch bewusst, das wenn Ihr 6 Monate unterwegs seid, eure Händlergarantie nur bedingt hilft. Wenn Dir in Spanien der Kühlschrank kaputt geht, wird der Händler sagen : komm vorbei , ich prüfe und ersetze ggf. Das ist aber für eure Tour nicht hilfreich. Gruß Andi der te meldet sich eh nimmer.... :roll: allesbleibtgut hartmut
Für die Aussage ist es etwas früh. Nicht-Zahler erhalten eben keine Email-Benachrichtigungen, keine Push-Benachrichtigungen, ja nicht einmal irgendwo einen roten Bubble als Hinweis auf neue Antworten. Was man eben alles so aus vielen anderen Foren gewohnt ist. Zur Frage selbst: Gerade in dem Preissegment sind die Preise nach meinem Empfinden immer noch deutlich zu hoch. Auch wird es weiterhin genügend Corona-Neucamper geben, die merken, dass Camping doch nix für sie ist und wieder All-In-Urlaub in der Türkei machen. Ich würde ganz klar das Ende der Saison abwarten und mich dann umsehen.
Ich bekomme emails und bin Nicht-Zahler. Evt. fehlt dann nur eine Einstellung. Oder man checkt kurz was anderes im Forum, aber nicht den Thread. Dann gibts evt. auch keine Hinweise mehr. In dem Fall sollte man öfter mal nach "ungelesene Beiträge" oder "eigene Beiträge" schauen. Aber nicht jeder ist ständig online und checkt seine Foren alle halbe Stunde. RK
:lol: MMD :lol: Hallo zusammen, vielen Dank für eure Rückmeldungen und Ratschläge. Nach reiflicher Überlegung neigen wir derzeit dazu, einen Alkoven zu priorisieren. Dieser erscheint uns aufgrund des Platzangebots im Verhältnis zur Größe (bis zu 6m Länge) am sinnvollsten. Das Fahrzeug sollte maximal 3,5 Tonnen wiegen. Bezüglich der geplanten Strecke von 15.000 km halten wir sie nach wie vor für realistisch. Wir planen, durch Nord-, Ost- und Südeuropa zu reisen. Wir sind uns bewusst, dass wir in den einzelnen Regionen nur einen groben Eindruck bekommen können, aber unser Ziel ist es, in den 6 Monaten möglichst vielfältige Eindrücke zu sammeln. Die Hinweise zu Gewährleistung sind natürlich richtig, vermutlich vernachlässigen wir diesen Punkt auch etwas. Es wäre höchstens denkbar, dass man einen Abstecher durch Deutschland macht, wenn es sich ergibt, um möglich Problem nachbessern zu lassen, aber mit Sicherheit eher unrealistisch. In Bezug auf Reparaturen beschäftigen wir uns derzeit damit, dass ältere Modelle vor dem Jahr 2000 natürlich anfälliger sein können, dafür aber auch einfacher und kostengünstiger zu reparieren sind. Es gibt weniger Technologie und wahrscheinlich günstigere Ersatzteile. Neuere Modelle sollten weniger Reparaturen benötigen, aber wenn doch, könnten diese wesentlich teurer und aufwändiger sein. Wir werden wahrscheinlich damit beginnen, verschiedene Modelle anzuschauen und zu prüfen, was uns gefällt. Dabei möchten wir möglichst viele Eindrücke sammeln und dann bei einem guten Gefühl zuschlagen. Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung und Tipps! Für weitere Hinweise bin ich Dankbar.
Bei 6 Monaten ist das sicher eine realistische Strecke.
Vielleicht sind sie günstiger, aber bekommt man sie auch ? Ich hatte (vor 10 Jahren) einen damals ca. 17Jahre alten Ducato. Den Turbo gab es nicht mehr neu (weder Fiat noch Nachbau), nur noch aufgearbeitete, nach denen man suchen mußte. Daneben stand ein noch etwas älterer Ducato, bei dem der Meister sagte, daß da die Teilesuche noch deutlich schwieriger wäre. Ein paar Jahre danach braucht ich eine neue Ölpumpe, die auch immerhin 1 Woche brauchte, bis sie da war. Die Zeit wäre für euch wohl weniger ein Problem, aber das Reparieren wird nicht einfacher mit dem Alter. Je mehr Elektronik drin ist, umso schlimmer. Wenigstens ist der Ducato kein Exot. Alkoven und Platz :bindafür: RK
Naja, wenn man hier im Forum so liest: - AGR-Ventile - Differenzdrucksensoren - Turbolader mit verstellbarer Lüftergeometrie - Probleme mit Steuergeräten ( Motor-, Getriebe-,... ) . . . Sowas haben die "alten Mörchen" teilweise noch garnicht. Dagegen wären defekte Wasserpumpen im Aufbau in jedem Yachtbedarf zu bekommen, alte 244er Ducatos in jeder Hinterhofwerkstatt auch ohne "High-Tech-Diagnosefirlefanz" zu reparieren und die Wasserpumpe eines 2,5l td bekommt man, selbst im Ausland, bestimmt einfacher als einen Differenzdrucksensor für einen 250er Ducato in Deutschland?!? :gruebel: Grüße Dirk
Als Alkovenfahrer kann ich Dir die tolle Raumeffizienz dieser Gattung natürlich nur bestätigen. Bedenke aber den Mehrverbrauch, insbesondere bei Reisetempo > 100km/h, die teilweise höhere Maut >3m, die gebotene Vorsicht im Lichtprofil. Und falls Ihr keine 6 Monate Enthaltsamkeit üben wollt, solltet Ihr auch die sportliche Höhe manch älterer Alkovenaufbauten beachten :mrgreen: Wir haben auch einen Alkoven 6m lang. Selbst meine Frau mit 56 Jahre und zwei kaputte Hüften hat keine Probleme. Ich mit meine 71 Jahre eh nicht bin noch fit. Der Spritverbrauch ist so schlimm nicht. Fährt man richtung Küste sind auch unter 10 l/100 km drinnen ebenso in Scandinavien. Richtung Süden sind es schonmal 12 l+ /100 km. Dafür ist unser 2,3 ltr. 110 PS sehr kostengünstig (einmal im Jahr Ölwechsel für 140 EUR). Wenn man dagegen die Kosten bei den neuen sieht.
Die 3m sind nur in Frankreich relevant. TIs sind oft nur gering niedriger. Mein Alkoven ist 3,14m. Wenn man genug Zeit hat muß man auch nicht unbedingt immer über die AB. Mit einem alten Womo >100km/h fahren ? Warum ? Ich fahre auch mit einem neueren meistens knapp über 90km/h. Das reicht (mir) (fast immer). Ja, er braucht mehr Sprit. Aber wenn man das wirklich mal durchrechnet, bleibt nicht so viel über. Selbst mit 2l/100km mehr(?) wären es bei 15Tkm nur etwa €500 (oder weniger als €100/Monat). Das muß einem das Raumgefühl und die geringere Länge wert sein. RK Ich sagte ja auch nur, er möge es bedenken ;)
Es gab um 2002 eine Zeitenwende im Dieselmotorenbau, und das quer über alle Hersteller. Die Motoren wurden flächendeckend auf die damals neue und bis heute verwendete Commonrail-Einspritztechnik umgestellt, was typischerweise zu drastischen Verbesserungen im Verhältnis zwischen Fahrleistungen und Verbrauch führte. Alles was bei Fiat "JTD", bei Renault "dCi", bei Peugeot und Citroen "HDI" bei Ford "TDCI" und bei Mercedes "CDI" heisst hat diese Technik. Die kommt überall von Bosch, die Ersatzteilversorgung ist problemlos. Im Budget liegen dann z.B. Fahrzeuge mit Fiat Ducato 244 oder dem modellgepflegten Sprinter 903 untendrunter.
Bie neueren Modellen ist die seit ca. 2015 zunehmend komplexe Abgasreinigung ein heisses Reparaturkosten-Thema, und auch bei der Motorenkonstruktion wurde möglichst geringem Homologations-Kraftstoffverbrauch oberste Priorität zugestanden was jetzt im Alter der Gebrauchtfahrzeugbesitzer mit teurer Wartung/Reparaturen kompensieren muss (Ölbad-Zahnriemen bei Ford oder Simplex-Steuerketten bei MB bei denen die Kosten für extrem teurem Wechsel jegliche Einsparungen durch den geringeren Verbrauch zunichte machen) Auch hier: Die goldene Mitte zwischen antiker , dafür aber unkaputtbarer Technik (hoher Verbrauch, unzureichende Fahrleistungen) und modernen Drehmomentwundern mit Niedrigstverbräuchen und reinen Abgasen dafür aber hohen Wartungs- und Reparaturkosten sind die Modelle der Euro III bis -IV Ära mit Commonrail-Technik ohne geschlossenen DPF und ohne SCR-Abgasreinigungstechnik die in Fahrzeugen von ca. 2001 bis 2009 verbaut wurden. |
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