Hallo,
jetzt kommt der 5. und letzte Teil meines Berichts:
Donnerstag 14.6.
Nachdem wir am Morgen mit Max nocheinmal zum Tierarzt waren, fahren wir weiter in Richtung Welshpool. Es regnet ausgiebig. Zwei Meilen von Welshpool entfernt liegt die Burg Powis Castle, eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Wales. Diese Burg ist noch heil und so kann man auch die Innen-Ausstattung bewundern. Fast noch schöner ist der dazugehörige Garten. Es hat zwischendurch aufgehört zu regnen, so können wir uns den Garten in Ruhe ansehen.
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Anschließend geht es weiter über Shrewsbury nach Bridgnorth. Es regnet fortwährend. Als wir in Bridnorth nach einem Campingplatz suchen, wird der Regen so stark, dass wir uns fragen, ob unser Wohnmobil wohl schwimmfähig ist. Es ist aber alles gutgegangen. Schließlich finden wir den Campingplatz „Stanmore Hall Touring". Es regnet noch immer sehr stark und der kurze Weg zur Rezeption und das spätere Anschließen des Stromkabels machen daher wenig Freude. Ebensowenig der Preis (22 Pfund) und die Lage des Campingplatzes , ziemlich nahe an einer lauten Hauptverkehrsstrasse. Letzeres ist uns wegen des starken Regens anfangs nicht aufgefallen.
Freitag 15.6.
Es geht weiter nach Worcester. Dort sehen wir uns die dortige Kathedrale an. Danach geht es weiter in Richtung Oxford. Schon vor Oxford finden wir bei Charlbury den recht schönen Campingplatz „Cotswold View Caravan and Camping Site".
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Samstag 16.6.
Das Wetter hat sich beruhigt. Sogar die Sonne ist zusehen. Wir bleiben den Tag auf dem Campingplatz. Ein Prospekt von dem Ort Charlbury, den ich in der Rezeption erhielt, macht uns neugierig. So wandern wir die zwei Meilen nach Charlbury. der Ort ist ganz schön, aber doch nicht so interessant, wie wir gedacht haben.
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Sonntag 17.6.
Wir verlassen den Campingplatz bei Charlbury und fahren bei gutem Wetter ein paar Meilen bis Woodstock. In Woodstock liegt Blenheim Palace, ein absoluter touristischer Höhepunkt. Hier hat der frühere Premierminister Sir Winston Churchill gelebt. Blenheim Palace ist ein beeindruckend schönes Schloss. Auch die Inneneinrichtung ist fantastisch. Zu Blenheim Palace gehört auch eine ausgedehnte Gartenanlage. All das sehen wir uns an und es ist bereits Mittag, als wir wieder am Wohnmobil sind.
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Wir fahren weiter an Oxford und High Wycombe vorbei und erreichen am Nachmittag den Ort Windsor. Hier befindet sich Windsor Castle, das der Königsfamilie als Sommerresidenz dient. Auch Windsor Castle beeindruckt uns. Die Besichtigung lohnt sich.
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Es ist schon sehr später Nachmittag, als wir Kurs auf London nehmen. Ziel ist der Campingplatz „Lee Valley Campsite", weil die Fahrt in die City lt. ADAC-Führer von dort nur 25 Min dauern soll. Dort wird uns von der Benutzung der unbefestigten Stellplätze unbedingt abgeraten. Der Bereich der befestigten Stellplätze sieht aus wie ein Parkplatz, liegt am Eingangsbereich und hat eine Neigung, die mit Auffahrkeilen nicht auszugleichen ist. Aus diesem Grunde sind wir 6 Meilen weitergefahren zu dem Campingplatz „Lee Valley Leisure Complex". Dieser Platz ist gefällig angelegt und hat befestigte Stellplätze. Wir sind zufrieden und checken für 3 Nächte ein.
Montag 18.6.
Für heute steht Londons City zur Besichtigung an.
Lt. ADAC-Führer dauert die Fahrt von diesem Campingplatz in die City 45 Min. Man braucht aber auf jeden Fall 1 Stunde und 20 Minuten. Also allein für die Hin- und Rückfahrt 2 Stunden und 40 Minuten. Das ist sehr viel, wenn man einen Hund im Wohnmobil hat, der spätestens nach 5 bis 6 Stunden Gassi gehen muss.
Es regnet leider wieder und bringt der Stadtbummel nicht allzuviel Spaß. Immerhin wir sehen Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Royal Academy of Arts, St. James Church und die Burlington Arcade.
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Dienstag 19.6.
Unser zweiter Tag für die City Londons. Heute scheint wieder die Sonne und es klappt alles besser. Wir gehen zum Buckingham Palace und zur Westminster Abbey (die wir ausgiebig besichtigen). Wir sehen den Big Ben, das House of Parliament, die Themse mit dem Riesenrad, den Tower (nur von aussen) und die Tower Bridge. Den Tower haben wir uns für den nächsten London-Besuch aufbewahrt.
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Mittwoch 20.6.
Wir fahren weiter nach Canterbury und parken dort zunächst auf einem Bus-Parkplatz, auf dem auch Wohnmobile parken dürfen. Da wieder ein Tierarztbesuch ansteht, verbringen wir den Nachmittag damit, eine Tierarztpraxis ausfindig zu machen (war diesmal sehr schwierig). Als wir die Praxis endlich gefunden haben, mussten wir noch eine gute Stunde warten. Danach war es uns zu spät um noch etwas zu unternehmen. Also steuern wir nach einem kurzen Einkauf bei Sainsbury den Campingplatz „Camping und Caravanning Club" an, der etwa 2 Kilometer außerhalb von Canterbury liegt. Der Campingplatz ist sehr schön angelegt und der Preis ist für England sensationell. Wir zahlen für zwei Nächte nur 21 Pfund (ICC-Card und Senioren-Nachlass)! Diesen Platz werden wir ansteuern, wenn wir im nächsten Jahr wieder in Dover landen.
Donnerstag 21.6.
Ein Linienbus bringt uns nach Canterbury. Der Ort verfügt über eine sehenswerte Kathedrale und über eine ebenso sehenswerte Altstadt. Beides sehen wir uns an. Den Nachmittag verbringen in der Sonne wir am Wohnmobil und spannen aus.
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Freitag 22.6.
Heute geht unser Englandaufenthalt zuende. Es regnet wieder. Wir fahren nach Dover. Die Seafrance-Fähre „Rodin", die wir auch auf der Hinfahrt hatten, bringt uns nach Calais. Weiter fahren wir an Brügge und Gent vorbei in Richtung Antwerpen. Unser Ziel ist wieder der Campingplatz „Floreal-Het-Veen" in dem Ort St. Job in't Goor/Belgien. Vor Antwerpen kommen wir in einen Mega-Stau und erreichen unser Ziel erst sehr spät am Abend.
Samstag 23.6. bis Montag 25.6.
Von Belgien fahren wir über Venlo, Duisburg, Dortmund in Richtung Norddeutschland. Wir fahren aber nicht die A1 über Bremen, sondern wählen die A2. Diese Strecke ist kaum weiter, aber landschaftlich schöner. In Hameln unterbrechen wir die Rückreise. Auf dem dortigen Campingplatz bleiben wir zwei Nächte(leider haben wir nicht gewußt, dass es in Hameln einen neuen Stellplatz gibt). Am Sonntag sehen wir uns die Altstadt von Hameln an. Am Montag geht an Hannover vorbei nach Hamburg. Mittags sind wir zu Hause.
Es war eine sehr schöne Tour. Wir waren das erste Mal in GB und sind begeistert. England und Wales stecken voller Sehenswürdigkeiten und die Landschaften sind auch sehr schön. Für das nächste Jahr haben wir eine Tour durch Nord-England und Schottland angedacht. Mal sehen, ob es klappt.
Gerd

