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Babyschale im Eura Mobil 550 MS, Gurt zu kurz, was tun?


zork66 am 06 Mai 2024 20:30:42

Hi,

wir haben das Glück, im Juni Eltern zu werden, und hatten uns unser Wohnmobil auch deswegen ausgesucht, dass es Isofix hat. Nun mussten wir feststellen, dass es nicht möglich sein wird, eine Babyschale mit Isofix-Station einzubauen, da der doppelte Boden nicht für die Nutzung mit Isofixstationen freigegeben ist. Gleichzeitig ist der Sicherheitsgurt, den Eura Mobil einbaut so kurz, dass dieser nicht zur Nutzung mit Babyschalen ohne Isofix taugt, er passt einfach nicht drum rum.

Könnte gerade ein wenig im Strahl k…, dass Eura solche halben Sachen produziert …

Habt ihr da eine Idee? Kann man den Dreipunktgurt gegen einen tauschen, der länger ist? Eine Gurtverlängerung kommt mangels Zulassung nicht in Frage.

Die Babyschale auf den Beifahrersitz zu setzen ist auch nicht wirklich eine Option, da die meiste Zeit ich fahre, meine Frau aber nicht hinten sitzen kann …

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Grandeur am 06 Mai 2024 21:51:30

Hallo zork66,

Eura Mobil bewirbt die Activa One Modelle mit 2x Isofix und dann lässt sich ein Isofix-System nicht befestigen? Das wäre irreführende Werbung und Du könntest aus diesem Grund das neu erworbene Wohnmobil zurückgeben. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Modell, welches häufig für die Familie gekauft wird und seit vielen Jahren produziert wird, dass noch kein Käufer das Isofix genutzt hat.

Gruß Grandeur

zork66 am 06 Mai 2024 23:08:47

Ja, so ist es wohl – Isofix an sich funktioniert ja, wenn man einen Kindersitz nutzt, der keine Abstützung nach unten hat, also so manche Sitzerhöhung, oder Sitze für ältere Kinder, bei denen der Sitz zwar per Isofix verbunden wird, aber der Dreipunktgurt zum Anschnallen des Kindes verwendet wird.
Wäre ich ja auch vollkommen ok mit, wenn sie dann zumindest einen ausreichend langen Gurt eingebaut hätten um die Babyschale gegurtet einzubauen.
Das ist halt ein typischer Fall von „nicht zu Ende gedacht“, oder von „das Marketing will es so, also basteln wir das nötigste, um eine Zulassung zu bekommen.

Eura selbst schreibt dazu:
wir bedanken uns für Ihre Anfrage und teilen Ihnen mit, dass es keine längere Begurtung geben darf. Die Fahrzeuge unterliegen der europäischen Homologation und Spezifikation der Serie.
An Sitzplätze/Begurtungen… darf nichts geändert werden. Es handelt sich um sicherheitsrelevante Teile. Auch werden die Gurtplätze streng geprüft.
Dabei kommen eben nur die meist verwendeten Standardkindersitze zum Einsatz, bei den Crash Tests.
Diese Sitze mit Fuß müssen wir ablehnen. Wie das mit Bodenverstärkung ist, wird nicht getestet. Dies würde eine Einzeltüvabnahme bedeuten. Dafür übernehmen wir aber dann keine Verantwortung mehr. zu befestigen.


Welche Sitze sie für den Crashtest genutzt haben haben sie nicht geschrieben …

Wandlung aufgrund dessen wird eher nichts – haben den gebraucht aus der Vermietung raus gekauft, und der Hämdler existiert nicht mehr …

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Pakach am 06 Mai 2024 23:41:42

Ich kenne euer Womo natürlich nicht, aber wäre die Variante mit Top Tether möglich?
Das Problem mit dem Stützfuß hatten wir im Pkw leider auch. Das war nur zulässig, wenn dieser ohne Abdeckung direkt auf dem Boden des Staufachs aufstand. Das hilft euch aber auch nicht weiter.

Lg
Christian

ChristianF am 06 Mai 2024 23:48:41

Wenn eine Gurtverlängerung mangels Zulassung nicht in Frage kommt, kommt ein Austausch des Gurts auch nicht in Frage, da er Bestandteil der Homologation ist und damit wieder ein zulassungskritisches Teil.
Was wir bei unserem Ahorn damals gemacht haben: wir haben die sehr dicken Rückenpolster rausgenommen und gegen was deutlich Dünneres getauscht, ich meine das war so n buntes Matten-Ding von Ikea. Das brachte die fehlenden ca. 10cm.

EDIT: habs gefunden, das Ding heißt Plufsig --> Link . Davon hatten wir einfach eines rausgetrennt und als Rückenpolster verwendet. Dem Kindersitz ist es ja egal, die Sicherheit für das Kind kommt ja durch den Sitz und nicht das Polster (später dann andesrum).

zork66 am 07 Mai 2024 00:54:16

Hi Christian,
das wäre evtl. noch eine Lösung, muss ich mir mal ansehen, danke :-)
Viele Grüße
Dennis

Grandeur am 07 Mai 2024 06:22:08

Hallo Dennis,

versuche mal Deinen Isofix Kindersitz ohne Polster zu montieren. Wenn das geht, dann kannst Du Dein Wohnmobil nutzen. Mit größeren Kindern fällt dann die Umbauerei wieder weg.

Gruß Grandeur

wurzelseppel am 07 Mai 2024 09:55:13

Isofix beschreibt nur die geprüfte Vorrichtung am zugelieferten Sitzbock. Mehr leider nicht. Da kann es schon sein, dass bestimmte Kindersitze nicht passen. Ist ja beim Auto auch so. Auch bei unserem letzten Alkoven passten die Kindersitze nur mit anderen Polstern und stark verschobenem Tisch.

Mein Tipp: Nicht lange rumärgern, sondern eine praktikable Lösung finden. Und keine Sorge, in der ersten Jahren wachsen Kinder und Sitze gleichmäßig mit. Erst wenn Kinder groß genug für einfache Sitzerhöhungen sind wird es wieder leichter mit den Sitzen. :-) Und das geht schneller als man denkt

Grüße

zork66 am 12 Mai 2024 21:00:35

wurzelseppel hat geschrieben:Isofix beschreibt nur die geprüfte Vorrichtung am zugelieferten Sitzbock. Mehr leider nicht. Da kann es schon sein, dass bestimmte Kindersitze nicht passen. Ist ja beim Auto auch so. Auch bei unserem letzten Alkoven passten die Kindersitze nur mit anderen Polstern und stark verschobenem Tisch.

Ja, davon ging ich auch aus – hätte nur nicht gedacht, dass bei einer Wohnmobilserie, die Eura aktiv für Familien bewirbt, solch ein Fauxpas passieren kann. Ich meine ja, dass der doppelte Boden des Fahrzeuges den Druck der Stütze im Falle eines Unfalles nicht aufnehmen kann, das ist logisch und verständlich, aber dann gleichzeitig Gurte einzubauen, die für eine normale Babyschale zu kurz sind? Ich meine, gerade bei dem kleinen 550er muss man doch damit rechnen, dass Babys mit reisen, und keine größeren Kinder.

Mein Tipp: Nicht lange rumärgern, sondern eine praktikable Lösung finden. Und keine Sorge, in der ersten Jahren wachsen Kinder und Sitze gleichmäßig mit. Erst wenn Kinder groß genug für einfache Sitzerhöhungen sind wird es wieder leichter mit den Sitzen. :-) Und das geht schneller als man denkt

Grüße
das ist wohl so, ja, mal sehen, in welche Richtung es geht, Eura ist jedenfalls nicht kooperativ und sich des Problems bisher wohl wahrlich nicht bewusst. Auf die Frage, mit welchen Sitzen sie das Ganze denn getestet haben haben sie jedenfalls noch nicht reagiert.

Mal sehen, wie es weiter geht …

purplenew am 12 Mai 2024 22:37:23

zork66 hat geschrieben:... mal sehen, in welche Richtung es geht...


Ich habe dieses Problem zwar nicht, hätte für mich aber eine Lösung. In meinem Wohnmobil ist das Gurtschloss mit einem recht kurzen Gurtstück am Gurtbock befestigt. Ich würde dieses Gurtschloss austauschen. Dazu würde ich mir von einem anderen Fahrzeug ein Gurtschloss der Rücksitzbank besorgen und dabei darauf achten, dass das Gurtstück lang genug ist und zu meinem Gurt passt. Ich hätte damit kein Problem, denn letztendlich handelt es sich ja um ein geprüftes und zugelassenes Teil.

Noch einmal deutlich gesagt, das ist keine Handlungsanweisung bzw. kein Lösungsvorschlag, es ist eine Problemlösungsmöglichkeit für mich.

Thomas

zork66 am 12 Mai 2024 23:32:59

Moin Thomas,

danke für deine Antwort, ja, das ist eine Idee, die mir durchaus auch gekommen ist, genau, wie das Austauschen des Dreipunktgurtes gegen einen längeren, aber ich bin da ein Schisser und könnte es mir nie verzeihen, wenn dadurch meinem Kind oder einem anderen Mitfahrer irgendwtwas passiert, weil es vielleicht doch nicht so zu 100% harmoniert hat … Von daher bin ich für solche Basteleien nicht zu haben.

Viele Grüße
Dennis

andwein am 13 Mai 2024 11:27:27

zork66 hat geschrieben:......ja, das ist eine Idee, die mir durchaus auch gekommen ist, genau, wie das Austauschen des Dreipunktgurtes gegen einen längeren, aber ich bin da ein Schisser und könnte es mir nie verzeihen, wenn dadurch meinem Kind oder einem anderen Mitfahrer irgendwtwas passiert Dennis

Dann ist die Lösung einfach: Geh mit dem Womo in einen Babyfachmarkt und kaufe einen passenden Kindersitz!!!
Den altem kannst du in eBay verklopfen.
Gruß Andreas

Birdman am 13 Mai 2024 12:00:24

andwein hat geschrieben:Dann ist die Lösung einfach: Geh mit dem Womo in einen Babyfachmarkt und kaufe einen passenden Kindersitz!!!

Er braucht keinen Kindersitz, sondern eine Babyschale, da der Sprößling nämlich erst noch kommt! Babyschalen werden so montiert, dass das Kind fast liegend rückwärts fährt. Konstruktionsbedingt muss hier der Gurt deutlich länger sein, da er um das Ende der länglichen Schale geführt wird.

hampshire am 13 Mai 2024 14:25:39

zork66 hat geschrieben:Das ist halt ein typischer Fall von „nicht zu Ende gedacht“, oder von „das Marketing will es so, also basteln wir das nötigste, um eine Zulassung zu bekommen.

Diese Kritik am Hersteller halte ich für völlig überzogen. Hersteller von Babyschalen oder Kindersitzen, die mit Stützfuß ausgestattet sind, erhalten keine universelle Freigabe sondern müssen eine Positivliste von Fahrzeugen führen für die der Sitz zugelassen ist.

zork66 hat geschrieben: aber ich bin da ein Schisser und könnte es mir nie verzeihen, wenn dadurch meinem Kind oder einem anderen Mitfahrer irgendwtwas passiert, weil es vielleicht doch nicht so zu 100% harmoniert hat … Von daher bin ich für solche Basteleien nicht zu haben.

Deswegen bist Du kein Schisser - auch wenn ich selbst eine andere Haltung dazu habe.

Die Lösung sehe ich ähnlich wie andwein:
Kaufe eine Babyschale, die zu Deinem Fahrzeug passt. Dein Problem ist nur mit Geld zu lösen.

zork66 am 13 Mai 2024 14:25:51

andwein hat geschrieben:Dann ist die Lösung einfach: Geh mit dem Womo in einen Babyfachmarkt und kaufe einen passenden Kindersitz!!!
Den altem kannst du in eBay verklopfen.
Gruß Andreas
Lesen bildet ;)

Wie bereits von Martin geschrieben, das Kind ist noch nicht da, ebenso wenig der Sitz, bisher gibt es nur das Wohnmobil und einen runden Bauch :D

Waren schon bei den Zwergperten, die hatten auf die Schnelle nichts, haben aber auch weil kurz vor Feierabend nun nicht jeden einzelnen Sitz getestet, waren auch noch nicht mit Eura durch, ob die einfach mit nem längeren Gurt helfen können …

zork66 am 13 Mai 2024 14:38:41

hampshire hat geschrieben:Diese Kritik am Hersteller halte ich für völlig überzogen. Hersteller von Babyschalen oder Kindersitzen, die mit Stützfuß ausgestattet sind, erhalten keine universelle Freigabe sondern müssen eine Positivliste von Fahrzeugen führen für die der Sitz zugelassen ist.

Ich denke nicht, dass das völlig überzogen ist, ein Hinweis, dass Sitze mit Stützfuß generell nicht kompatibel sind ist angebracht, spätestens in der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges, und selbst da wird nicht darauf eingegagen. Hier wird nur erwähnt, dass Kindersitze nur auf Sitzplätzen angebracht werden dürfen, die vorwärtsgerichtet sind. Kein Hinweis auf Isofix, kein Hinweis darauf, dass dafür die Keilkissen nötig sind - bei einem Gebrauchtkauf würde das dem geneigten Käufer nicht auffallen, wenn die fehlen.
Wäre ich nicht in ein Fachgeschäft gegangen, sondern hätte einfach einen Sitz von Freunden übernommen, von dem ich weiß, dass dieser unfallfrei ist, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich einen Isofix-Sitz nicht benutzen darf ...
Die Lösung sehe ich ähnlich wie andwein:
Kaufe eine Babyschale, die zu Deinem Fahrzeug passt.

Genau das würde ich ja gerne.
Dein Problem ist nur mit Geld zu lösen.

Und genau das hoffe ich, und dass "Geld" nicht "neues Wohnmobil", sondern nur "eine Babyschale, die passt" heißt ;)

Birdman am 14 Mai 2024 08:18:54

zork66 hat geschrieben:... da der doppelte Boden nicht für die Nutzung mit Isofixstationen freigegeben ist. …

Wie ich schon vermutet habe und Du im anderen Forum auch bestätigst, geht es dabei wohl vor allem um die punktuelle Belastung des relativ kleinen Stützfußes im Falle eines Unfalls.

Persönlich würde ich hierfür zwei mögliche Lösungen in Erwägung ziehen: Je nach baulicher Zugänglichkeit des Unterbodens entweder einen massiven Stempel/eine Bohle direkt unter der Auflagefläche des Stützfußes fest montieren, so dass die punktuelle Belastung nicht nur von den vergleichsweise dünnen Platten des Fußbodens aufgenommen wird, sondern sich am unteren Boden abstützt. Oder eine massive Platte genau in den Maßen des Fußraumes unterhalb des Tisches zuschneiden (lassen) und darauf den Stützfuß platzieren, so dass sich die Kraft auf eine deutliche größere Fläche des Fußbodens verteilt.

Ja, eine offizielle Zulassung des Herstellers hast Du damit noch nicht, das ist richtig. Aber gerade bei Wohnmobilen muss man öfter mal pragmatisch die Sachen angehen. Und spätestens beim zweiten Kind wird man deutlich lockerer. ;D

andwein am 14 Mai 2024 13:34:12

zork66 hat geschrieben:.....Wie bereits von Martin geschrieben, das Kind ist noch nicht da, ebenso wenig der Sitz, bisher gibt es nur das Wohnmobil und einen runden Bauch :D

Ich hatte 1999 einen Knaus mit zwei Frontsitzen und einer Sitzbank mit 3P Gurten.
Ich bin nie auf die Idee gekommen dass meine Frau vorne sitzt und die Babyschale und später der Kindersitz hinten auf der Sitzbank befestigt wird. In meinen Fahrzeugen von 97-2010 war der Beifahrerairbag abschaltbar, die Bayschalle und der Babysitz waren vone auf dem Beifahrersitz. Opa ist gefahren, Oma saß auf der Sitzbank.
Aber das kann ja jeder machen wie er möchte, aber wer halt um Rat fragt muss auch mit Antworten wie Sitzplatzänderung oder Neukauf Babyschale leben. Aber ich habe ja jetzt aus deiner Antwort gelernt, das Baby und "Transportschale" ist noch nicht da.
Da hast du noch alle Möglichkeiten des Gedankensports.
Der werdenden Mutter auf jeden Fall gutes Gelingen!
Gruß Andreas

Birdman am 14 Mai 2024 14:03:08

andwein hat geschrieben:... In meinen Fahrzeugen von 97-2010 war der Beifahrerairbag abschaltbar, die Bayschalle und der Babysitz waren vone auf dem Beifahrersitz. Opa ist gefahren, Oma saß auf der Sitzbank. ...


zork66 hat geschrieben:... Die Babyschale auf den Beifahrersitz zu setzen ist auch nicht wirklich eine Option, da die meiste Zeit ich fahre, meine Frau aber nicht hinten sitzen kann …

Manchmal hilft es, die Eingangsbeiträge ganz zu lesen. :wink:

Tinduck am 14 Mai 2024 14:34:57

Wobei sich die Frage stellt, warum die Frau nicht hinten sitzen kann? Das ist bei der Betreuung eines Kleinkindes während der Fahrt durchaus eine gute Option. Oder eben, wenn die Babyschale nach vorn muss, warum auch immer. Alternativ kann natürlich auch die Frau fahren und der Mann nach hinten, je nach Neigung und Vorlieben.

Gegen Reisekrankheit hilft Vomex :-)

bis denn,

Uwe

topolino666 am 14 Mai 2024 15:52:58

Wir haben vor 14 Jahren als der dicke Bauch kam unser 2er Mobil (Ti) verkauft und den aktuellen Alkoven gekauft.
Wir haben auf die Beifahrer- Doppelsitzbank umgerüstet, und saßen und sitzen seitdem (!) zu Dritt vorne.
Es gibt immer verschiedene Lösungen zum Ziel! ;-)

zork66 am 14 Mai 2024 16:42:28

Tinduck hat geschrieben:Wobei sich die Frage stellt, warum die Frau nicht hinten sitzen kann?
(..)
Gegen Reisekrankheit hilft Vomex :-)
das wäre auch eine Möglichkeit – kann ich ihr ja mal vorschlagen ;-)
Realistisch würde es eher darauf hinaus laufen, dass ich hinten sitze :D
Gruß
Dennis

zork66 am 14 Mai 2024 16:45:36

andwein hat geschrieben:Da hast du noch alle Möglichkeiten des Gedankensports.
deswegen bin ich hier, in der Hoffnung, dass ich nicht der erste in, der sich die Gedanken machen musste ;-)
Der werdenden Mutter auf jeden Fall gutes Gelingen!
Gruß Andreas

Vielen Dank :P
Gruß
Dennis

fschuen am 14 Mai 2024 17:53:23

Wir haben uns damals die Babyschale nur geliehen, die braucht man nämlich viel kürzer, als man denkt. Und für ein, zwei Fahrten machst du dir zuviel Gedanken.

Nach meinem Verständnis hast du entweder ein Problem mit oder ohne Isofix. Ich würde das Problem mit Isofix vorziehen, da erstens Isofix eh besser ist, und zweitens das Problem mit dem Boden mit einem Stück Alublech leicht zu lösen ist.

Gruss Manfred

zork66 am 14 Mai 2024 22:30:49

hmm … ich glaube nicht, dass ich mir da zu viele Gedanken mache. Und die Schale soll immerhin so die ersten 15-20 Monate halten, je nach dem wie schnell die Kleine wachsen wird.

Jupp, das Problem ist mit beiden Varianten vorhanden, wenn auch anders ausgeprägt.
Und Isofix eh besser - da streiten sich die Geister. Isofix hat den unschlagbaren Vorteil, dass eine Fehlbedienung quasi unmöglich ist – entweder die Verriegelung zeigt "grün" oder nicht. Aber was die Sicherheit bezüglich der Belastung des Kindes angeht ist die gegurtete Befestigung, wenn sie denn richtig gemacht ist, die Bessere Variante, da der Gurt selber noch eine gewisse Flexibilität hat und somit Energie aufnehmen kann, bevor sie beim Kind landet.

Und Alublech, ja, das ginge vielleicht, aber ich bin halt ein Freund von freigegeben Varianten, was solche Themen angeht. Ansonsten bastel ich auch gerne rum und suche mir praktikable Lösungen, aber in dieser Hinsicht halt nicht.

Birdman am 15 Mai 2024 08:28:36

zork66 hat geschrieben:... aber ich bin halt ein Freund von freigegeben Varianten, was solche Themen angeht. ...

Dann bleibt Dir eigentlich nur der Weg zu einer Fachwerkstatt, die Dir eine Gurtverlängerung mit Zulassung und Eintragung im Fahrzeugschein montieren.

Tinduck am 15 Mai 2024 08:59:08

Es wird doch wohl irgendeine Babyschale geben, die man da vorschriftsmäßig montieren kann...

Und das Thema mit dem Stützfuss würde ich nicht überbewerten, da was unterzulegen, ist eine pragmatische Lösung, die nicht in irgendeiner Weise unsicher ist. Es geht ja nur darum, die punktuelle Last zu verteilen.

Davon ab, was hast Du eigentlich mit dem Womo vor? Womos haben auf den Kilometer gerechnet eine um Größenordnungen niedrigere Unfallwahrscheinlichkeit als PKW, und das kann man auch noch in die vorteilhafte Richtung verschieben durch vorausschauende Fahrweise und gemütliches Tempo. Wenn dir dann doch ein 40-Tonner hinten reinrauscht, interessiert auch nicht mehr, ob der Kindersitz 100% abgenommen und vorschriftsmäßig montiert war.

Keine Polizeikontrolle wird prüfen, ob der Fuß der Babyschale da so stehen darf oder nicht. Die sind schon froh, wenn sie ordentlich gesicherte Kinder sehen.

Und ja, muss man leider sagen, so eng sieht man das nur beim ersten Kind. Kann ich aus Erfahrung sagen.

Ich an deiner Stelle würde eine zur Sitzbank passende Babyschale beschaffen und unter den eventuellen Stützfuß was unterlegen. Fertig. Knaus betreibt an der Stelle nur Cover-your-ass-Politik.

bis denn,

Uwe

CKgroupie am 15 Mai 2024 09:17:02

Ich fürchte dann muss deine Frau fahren oder ihr baut eine Sitzbank mit Doppelsitz vorne ein? Dann können alle vorne sitzen.

Jjoerg am 15 Mai 2024 10:49:01

zork66 hat geschrieben:. Und die Schale soll immerhin so die ersten 15-20 Monate halten, je nach dem wie schnell die Kleine wachsen wird.

HAllo Dennis,
die Babyschale wirst Du max. 9-12 Monate verwende. Wenn die Kleine richtig sitzen kann kommt die nächste Generation Sitze. Da wirst Du dann wieder mit dem Tisch und den Polstern kämpfen. Ich habe mir damals aus stabilitätsgründen ein Isofix selber gebastelt weil stabil nur mit Gurt nicht gar nicht ging.
Die Variant Rebounder musste ich auch schnell begraben.

Tinduck hat das ganze glaube ich schon dreimal durch, ihm würde ich in der hinsicht vertrauen.

Lg jörg

andwein am 15 Mai 2024 10:54:18

Birdman hat geschrieben:"zork66"... Die Babyschale auf den Beifahrersitz zu setzen ist auch nicht wirklich eine Option, da die meiste Zeit ich fahre, meine Frau aber nicht hinten sitzen kann …
Manchmal hilft es, die Eingangsbeiträge ganz zu lesen. :wink:

Ja, wenn man das alles liest und so hin nimmt gibt es für die dreiköpfige Familie des TE in diesem Wohnmobil keinen Urlaub.
Alle möglichen Lösungen fallen durch, neues ist nicht in Sicht.
Andreas

hampshire am 15 Mai 2024 11:03:22

zork66 hat geschrieben:Und genau das hoffe ich, und dass "Geld" nicht "neues Wohnmobil", sondern nur "eine Babyschale, die passt" heißt ;)

Wie ich verstanden habe verfügt das Fahrzeug über ISOFIX. Das ist gut, denn dieses System ist sehr leicht bedienbar ohne dass es eine Fehlmontage gibt. Es gibt ISOFIX Babyschalen, die auch aktuell noch zu den Sicherheits-Testsiegern gehören und ohne Standfuß oder Rückhalteriemen auskommen. Die haben eine allgemein gültige ISOFIX Zulassung und genau so eine würde ich dann kaufen.

Ob sich nun ein Elternteil neben das Kind setzt oder nicht muss man nicht generell lösen, sondern kann von der Stimmung und der Fahrstrecke abhängig machen. Dass in nahezu allen Wohnmobilen die Frontsitze für Erwachsene besonders komfortabel sind ist kein Geheimnis - da muss man dann eben durch wenn man die hinteren Sitze nicht in "Autositz-Qualität" gekauft hat.

Zum Anspruch an die Herstellerinformation: Du bist mit Deiner Haltung, dass der Hersteller über alles möglichst umfassend informieren soll sicher nicht alleine.
Ich stehe einem "Vollkasko-Anspruch" an Herstellern skeptisch gegenüber. Es fördert das Nicht-Mitdenken von Consumern. Das Nicht-Mitdenken aus einer anspruchsvollen Consumerhaltung schwappt, wie leicht zu beobachten ist in andere Bereiche über wie Gemeisnchaft, Erziehung, Bildung und Politik. Funktionierendes wird als "selbstverständlich" betrachtet und nicht mehr als Leistung. Nicht-Funktionierendes wird in den Fokus gestellt und kritisiert. Es kommt zu einer empfundenen Überrepräsentanz von kleinen Mängeln gegenüber dem funktionierenden Großen und Ganzen. Das macht unzufrieden, unfrei und führt im schlimmsten Fall zu verheerenden Wahlentscheidungen, die einem Leben in einer weitgehend freien Gesellschaft entgegenstehen.
Das ist keine Kritik an einzelnen Personen - nur eine Warnung zu den Nebenwirkungen von Forderungen alles "sicherer", "billiger", "bequemer" und "folgenloser" zu machen.

topolino666 am 15 Mai 2024 13:58:34

andwein hat geschrieben:
Ja, wenn man das alles liest und so hin nimmt gibt es für die dreiköpfige Familie des TE in diesem Wohnmobil keinen Urlaub.
Alle möglichen Lösungen fallen durch, neues ist nicht in Sicht.
Andreas


Schon 2 x wurde die Doppelsitzbank vorne genannt, Familie TE hat wohl noch dazu ein Alkovenmobil mit Volldinette, würde also passen.
-> und dann säße auch gar niemand beim Unfall hinten in der Pappschachtel! ;-)

zork66 am 15 Mai 2024 15:13:11

andwein hat geschrieben:Alle möglichen Lösungen fallen durch, neues ist nicht in Sicht.
Andreas

Kann man so nicht sagen, ich ging ja durchaus darauf ein, dass ich dann halt im Zweifelsfalle hinten sitzen werde ...

hampshire hat geschrieben:Es gibt ISOFIX Babyschalen, die auch aktuell noch zu den Sicherheits-Testsiegern gehören und ohne Standfuß oder Rückhalteriemen auskommen.

Genau davon hab ich bisher halt nur eine gefunden, die Nuna Pipa Urban, und deren Isofix-Anker sind leider zu kurz, die hatten wir bei den Zwergperten schon ausprobiert. Ansonsten wäre die schon gekauft. Da denke ich noch drüber nach, ob ich die dann einfach ohne Polster nehme, ist wahrscheinlich die sinnvollste Alternative.
topolino666 hat geschrieben:Schon 2 x wurde die Doppelsitzbank vorne genannt, Familie TE hat wohl noch dazu ein Alkovenmobil mit Volldinette, würde also passen.
-> und dann säße auch gar niemand beim Unfall hinten in der Pappschachtel! ;-)
Das ist wahrhaftig eine Möglichkeit, die wir noch überlegen, gut, man kann nicht mehr von hinten nach vorne durch steigen, aber das sollte nicht das massivste Problem sein.
Jjoerg hat geschrieben:HAllo Dennis,
die Babyschale wirst Du max. 9-12 Monate verwende. Wenn die Kleine richtig sitzen kann kommt die nächste Generation Sitze. Da wirst Du dann wieder mit dem Tisch und den Polstern kämpfen.
Hi Jörg,
danke für deine Ideen, so weit denke ich noch gar nicht wirklich, der zweite Sitz ist dann drann wenn er dran ist - ob nach 12, 15, 18 Monaten, das muss man dann halt sehen, was dann gerade verfügbar ist, da bin ich entspannt.
Der Tisch wird während der Fahrt dann halt in den Alkoven gelegt, wenn der Platz nicht ausreicht. Da ging ich eh von aus, auch bei der Babyschale.
Tinduck hat geschrieben:Es wird doch wohl irgendeine Babyschale geben, die man da vorschriftsmäßig montieren kann...
keine, die ich bisher gefunden habe, aber ich gebe noch nicht auf ;-)
Davon ab, was hast Du eigentlich mit dem Womo vor? Womos haben auf den Kilometer gerechnet eine um Größenordnungen niedrigere Unfallwahrscheinlichkeit als PKW, und das kann man auch noch in die vorteilhafte Richtung verschieben durch vorausschauende Fahrweise und gemütliches Tempo.

Hauptsächlich fahren, keine Unfälle. Aber man weiß nie, was passiert. Und warum sollte ich den Schutz deshalb vernachlässigen? Ich fahre ja auch selber nicht unangeschnallt, nur weil ich den Gurt meistens nicht brauche. 8)
Birdman hat geschrieben:Dann bleibt Dir eigentlich nur der Weg zu einer Fachwerkstatt, die Dir eine Gurtverlängerung mit Zulassung und Eintragung im Fahrzeugschein montieren.
Ja, das ist eine Option, die im Raum steht, bisher hab ich da noch nichts gefunden. Aber ich suche noch weiter danach, danke :-)

zork66 am 15 Mai 2024 15:15:18

Ansonsten melde ich mich hier einfach wieder, wenn ich eine Lösung gefunden habe, falls noch jemand anderes mal vor dem gleichen Problem steht :)
Wenn noch jemand eine neue Idee oder Lösung hat, die hier noch nicht aufgetaucht ist, dann nehme ich die gerne an - allen, die hier schon geholfen haben auf jeden Fall DANKE :)

Tinduck am 15 Mai 2024 15:40:25

zork66 hat geschrieben:Hauptsächlich fahren, keine Unfälle. Aber man weiß nie, was passiert. Und warum sollte ich den Schutz deshalb vernachlässigen? Ich fahre ja auch selber nicht unangeschnallt, nur weil ich den Gurt meistens nicht brauche. 8)


Das ist kein Schwarz-Weiss-Thema.

Eine Babyschale verliert nicht ihre komplette Schutzwirkung, nur weil man ein Blech unter den Stützfuß legt, um den Druck auf den vielleicht zu dünnen Fußboden besser zu verteilen.

Ein Sicherheitsgurt ist auch nur ein Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Schutzwirkung, sonst hätten wir alle 6-Punkt-Gurte im Fahrzeug.

Selbst im Sicherheits-Bereich gibt es nicht immer 100% Schutzwirkung, sondern auch mal 'good enough'.

Wenn Du dieses Thema formell komplett korrekt erledigen willst, ist das halt ein deutlich erhöhter Aufwand für eine höchstens gefühlte Erhöhung der Sicherheit. Kennst Du das Pareto-Prinzip? :)

bis denn,

Uwe

zork66 am 15 Mai 2024 16:41:59

Tinduck hat geschrieben:Das ist kein Schwarz-Weiss-Thema.

Eine Babyschale verliert nicht ihre komplette Schutzwirkung, nur weil man ein Blech unter den Stützfuß legt, um den Druck auf den vielleicht zu dünnen Fußboden besser zu verteilen.

Ja, ein Blech, je nach Stärke, wird da bestimmt helfen. Aber ich bin nicht Statiker genug, um zu berechnen, was da nötig wäre, um die Kraft zu verteilen. "Vielleicht" zu dünn ist zu mindest in so fern belegt, dass Eura Mobil selber sagt "Der Boden hält das nicht aus" - was ich mir vorstellen kann, wenn da bei einem 50 km/h-Auffahrunfall ein Fuß mit dem Equivalent von 1000 kg drauf einwirkt.
Ein Sicherheitsgurt ist auch nur ein Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Schutzwirkung, sonst hätten wir alle 6-Punkt-Gurte im Fahrzeug.

Klar, dass der 3-Punkt-Gurt nur ein Kompromiss ist, aber halt ein seit langem erprobter. Die Zeit, in der ich einen 4-Punkt-Gurt im Auto hatte ist schon 25 Jahre rum :-) Wobei der mir damals schon gut getan hat, als mir einer linksabbiegend vor das Auto gefahren ist. Meine Beifahrerin hatte ein kräftiges Schleudertrauma durch die schiefe Belastung des Dreipunktgurtes, mir ist nichts passiert.
Selbst im Sicherheits-Bereich gibt es nicht immer 100% Schutzwirkung, sondern auch mal 'good enough'.

Wenn Du dieses Thema formell komplett korrekt erledigen willst, ist das halt ein deutlich erhöhter Aufwand für eine höchstens gefühlte Erhöhung der Sicherheit. Kennst Du das Pareto-Prinzip? :)

bis denn,

Uwe

Das Pareto-Prinzip kenne ich nicht, nein, muss ich mal nach googlen.
Gruß
Dennis

Malibu640 am 15 Mai 2024 17:30:29

zork66 hat geschrieben:Das Parteto-Prinzip kenne ich nicht, nein, muss ich mal nach googlen.
Gruß
Dennis


Das war schon vor 60 Jahren mein wichtigster Satz bei der Prüfungsvorbereitung.

20% Aufwand für 80% Erfolg. :lol:

Tinduck am 16 Mai 2024 09:04:23

Malibu640 hat geschrieben:
20% Aufwand für 80% Erfolg. :lol:


Genau. Der wichtigere Teil ist aber: die restlichen 20% Erfolg erfordern den 4-fachen Aufwand wie die 80% davor... wenn 100% Erfolg überhaupt erreichbar sind.

Dieses Prinzip gilt im wesentlichen für jedes zu lösende Problem, das nicht als Ergebnis '1' oder '0', sondern ein Spektrum von möglichen Lösungen hat.

bis denn,

Uwe

Malibu640 am 16 Mai 2024 09:36:39

Tinduck hat geschrieben:
Genau. Der wichtigere Teil ist aber: die restlichen 20% Erfolg erfordern den 4-fachen Aufwand wie die 80% davor... wenn 100% Erfolg überhaupt erreichbar sind.

Uwe


Selbstredend logische Folgerung

andwein am 16 Mai 2024 15:33:47

Tinduck hat geschrieben:....."Malibu640" 20% Aufwand für 80% Erfolg. :lol:
Genau. Der wichtigere Teil ist aber: die restlichen 20% Erfolg erfordern den 4-fachen Aufwand wie die 80% davor... wenn 100% Erfolg überhaupt erreichbar sind.

Dasd hast du jetzt wirklich schön zusammengefasst!
Gruß Andreas

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