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Wer beim Einkauf von Campingzubehör sparen will, muss im Fachhandel zu No-Name-Marken greifen. Befürchtungen, dass es sich um mangelhafte Ware handelt sind unberechtigt, wie die Stiftung Warentest immer wieder belegt. Reimo, Wagner, Berger und nicht zuletzt Mega Store Obelink führen neben vielen namhaften Herstellen die auch so genannte Hausmarke. Die vermeintliche Trennungslinie bei der Qualität zu den Markenartikel gilt es dort, soweit es für uns Nichtfachleute erkennbar ist, schon lange nicht mehr. Auf der Suche nach einer Ergänzung für unseren Markise, wurden wir bei Obelink vor Ort fündig. Die sorgfältigen Verarbeitung und die Auswahl robuster Materialien der von uns gesuchten "no name" Teile bzw. der Eigenmarkeartikel führte uns zwangsläufig zur entscheidenden Frage. Welche Gründe sprechen für den Kauf von sehr viel teuren und weder sichtbar noch fühlbar besseren Markenprodukten? Gründe? Weil meistens immer noch Warenartikel besser sind. Betonung liegt auf meistens. Und was sagte mein Opa schon: Wer billig kauft kauft zweimal.
Weil Opa vor 100 Jahren mal ne schlechte Erfahrung gemacht hat. Früher war teuer = gute Qualität Früher war billig = schlechte Qualität Seit fast alles aus China kommt, dort teils vom selben Band fällt, ist das aber nicht mehr so. Ich kaufe gerne Eigenmarken :-) Und das meist nur ein mal (weil die Qualität stimmt). Grüße Ralf. Hallo Ralf, seit Jahren kaufen wir auch bei Obelik ein. Aber auch hier hatten wir schon schlechte Produkte erhalten. Als Beispiel, ein no Name "Wasser-Taxi". Das Ergebnis war schließlich ernüchternd. Die Gewinde waren scharfkantig und dicht bekamen wir das Teil, trotz nachgerüsteter, besserer Dichtungen auch nicht. Ein Austausch brachte keine Besserung, es war also "Stand der Technik". Ich kaufe trotzdem noch bei Obelik ein, achte aber auch hier auf Markenprodukte. Die paar Euro mehr haben sich über die Zeit meistens wieder bezahlt gemacht. LG Carsten Sicherlich ist es richtig, dass viele OEM Produkte aus den gleichen Werken kommen. Und sicherlich ist es auch nicht immer so, dass die Eigenmarken schlechter sein müssen. Aber schauen wir uns mal eine einfache Analogie an: - Ich kann einen Fruchtjoghurt von Bauer/Ehrmann/Zott/Sonstige kaufen. Sagen wir mal, ein Becher mit 200ml kostet da 89ct. Erzeugercode: ABC123 - Alternativ gibt es den Fruchtjoghurt auch von "Ja!", "Milbona" oder "Gut&Günstig". Dort ist der Becher 250ml groß und kostet 59ct. Erzeugercode: ABC123 Im ersten Moment ist OEM der bessere Deal. ich bekomme mehr Joghurt für weniger Geld. Und die Produkte kommen aus dem gleichen Werk. Spannend wird es, wenn ich mir z.B. die Fruchtanteile anschaue. Da ist bei der Marke auf einmal deutlich mehr Frucht drin. Dafür ist der Zuckergehalt bei OEM höher. Nun mag man denken "Die werden doch nicht für den OEM Joghurt extra die Produktion umstellen!" - Doch. Tun sie. Und in den heutigen Fertigungsindustrien geht das innerhalb von ein paar Minuten, wo früher stundenlange Umrüstungen und Leerlaufzeiten notwendig waren. Die Steuerung bekommt einfach nur gesagt: ab jetzt 250ml in die Becher, nur noch halb so viel Frucht und dafür mehr Zucker. Da die Rezepturen und Steuerungen vordefiniert sind, geht der Wechsel rasend schnell. Genauso sieht es in allen anderen Bereichen auch aus. Und um mal wieder auf das Beispiel der Markise zu kommen: es ist ein Leichtes, den Produktionsprozess z.B. auf eine einfachere Tuchqualität, eine weniger aufwändige Vernähung, günstigere Knöpfe und andere Verpackungen umzustellen. Und genau das wird auch gemacht. Ja, die Ware kommt mitunter aus den gleichen Fabriken. Bevor die Fabrik ohne Auslastung steht und Kosten verursacht, werden eher NoName Produkte gefertigt: besser wenig Deckungsbeitrag als gar keiner, bzw. im schlimmsten Fall sogar Stillstandskosten. Die Situation, dass ein Produkt völlig unverändert hergestellt und lediglich zwei verschiedene Markennamen drauf gedruckt werden oder verschiedene Packungen verwendet werden, gibt es auch, das ist aber sehr selten. In der Regel will der Hersteller, dass das OEM Produkt sich in irgendeiner Form von seinem Markenprodukt absetzt. Ähnlich wird mit den sog. "Outlet-Linien" verfahren: die Markenshops in den Outlet Cities bekommen extra für die Outlets produzierte Ware, die es im normalen Handel nie gegeben hat, und die auch nicht 1:1 mit der A-Ware vergleichbar ist. Einfacher Grund: der Kunde soll nicht das Gefühl haben, dass er für einen günstigeren Preis die gleiche Qualität bekommt (denn dann kauft keiner mehr die A-Ware). Schaut Euch im Elektronikumfeld z.B. so Dinger wie "McCamping", Edecoa usw. an, und stellt sie mal gegen Victron oder Votronic. Ihr werdet die Unterschiede sehen. Oder stellt mal einen Adria gegen einen Sunliving, oder einen Weinsberg gegen einen Knaus oder einen Mooveo gegen einen Frankia oder Pilote. Letztendlich macht man immer irgendwo Abstriche. Was nicht heißt, dass es schlechtere Autos oder insgesamt Produkte sind. Aber der geringeren Preis vergilt ein Hersteller in der Regel auch mit einer geringeren Leistung. Wenn die geringere Leistung reicht, umso besser. Meistens ist doch das Ziel, die Premium-Marke in ihrem Segment zu belassen und die guten Deckungsbeiträge mitzunehmen. Wer sich die nicht leisten kann oder will, bekommt mit den Discountmarken eine gute Alternative mit etwas weniger Shishi, aber immernoch akzeptabel. Der Hersteller freut sich, dass er den Kunden nicht an den Wettbewerb verloren hat. Am Ende hat jeder das, was er wollte. Das ist immer so eine gewisses "Glücksspiel" Ein gutes Produkt ist oft ein Markenprodukt, aber auch ein No Name Produkt kann ein preiswerteres, gutes Produkt sein, ein billiges Produkt ist aber meist kein gutes Produkt, weil man für ganz kleines Geld gar keine guten Produkte erzeugen kann. Nun sind Lebensmittel vielleicht keine gute Quelle, weil die großen Konzerne einfach mal alle Verbraucher verarschen (Schaut mal Sebastian Lege), aber mal ein anderers technisches Beispiel: Als ich mir vor vielen Jahren einen neue Audioanlage zulegen wollte, hatte ich eine 7.1 Anlage von Denon für 500 Taler im Auge. Dann ging ich in einen HiFi Laden um mal nachzufragen und da sagte zerlegte mir der Kollege mal den Preis der Denone in Komponenten und am Ende blieben pro Verstärkerendstufe (7) <30 Euro übrig. Und dann fragte er mich, ob ich der Meinung wäre, dass man für <30 Euro eine wirklich gute Endstufe entwickeln und herstellen könne? Nein, glaube ich nicht. Bei meiner 9.1 Anlage heute kostet eine Endstufe ungefähr 130 Euro und ja, das hört man auch. Deshalb bin ich auch ein Freund von Qualität. Man kann einfach keine guten technische Produkte für Kleingeld herstellen, das geht einfach nicht. Eine Alarmanlage für das Womo für <300 Taler? Finde den Fehler, und man wird wohl einige finden. Ich unterscheide bei mir nach folgenden Kriterien: Ist es mir wichtig? KK (keine Kompromisse) ist es weniger wichtig oder einmalig, kann es auch preiswerter sein. Als Freund scharfer Messer will ich das Fazit mal wie folgt formulieren: Schlimmer als ein stumpfes Messer ist nur "gar kein Messer" :lol: Grüße Moin, wir sind viel zu arm um was billiges zu kaufen. Bis denne ich habe ein portapotti für das zweitwomo gesucht und bin bei wagner fündig geworden. ich kann keinen relevanten unterschied zu dem total überteuerten thetfordprodukt feststellen, auszer, dasz es die hälfte kostet... allesbleibtgut hartmut Hallo, Ich glaube, die Kernfrage ist nicht einfach zu lösen. Mein Beispiel Billig Schokoriegel - konntest du vor Jahren erschmecken und erkennen. Inzwischen Vor Jahren waren in einem Snickers noch ganze(halbe) Erdnüsse, jetzt ist es nur noch eine Prame, die ganz weit weg nach Erdnuss schmeckt. Beim Campen Die Produkte sehen absolut identisch aus, das möglicherweise minderwertige Material erkennst du erst später. Und, du hast keinen Vergleich, ob du das Teil auch wirklich genau vergleichbar belastet hast. Das Thema bekommt man nicht mal eben, besser gesagt, gar nicht eindeutig geklärt. . Die Problematik der qualität ist dem geschuldet, fast alles kommt aus Asien. Dann kommt es auf den Käufer an der dort einkauft, will ich etwas auf den Markt schmeissen das Billig, aber auch teilweise Schrott ist? dann kaufe ich das billigste das ich bekommen kann. Aber als Käufer kann ich auch Artikel bestellen die von der Qualität (nicht immer sichtbar) besser ist, muss ich auch mehr Dollars nach Chinesien schicken. Ich kann dort auch Qualitativ höherwertige Produkte kaufen, die zwar optisch realtiv gleich aussehen aber besser verarbeitet sind, aber dafür auch mehr kosten. Darum ist die Frage immer will ich billigen Schrott auf den Markt werfen, um schnell große Umsätze generieren, oder will ich etwas Qualitativ besseres verkaufen. Das Problem daran ist der Endkunde sieht die Unterschiede selten selbst, und der Kunde will auch nichts mehr bezahlen ausser BILLIG. den Kunden juckt das alles nicht solange er alles bei den Discountern für kleines Geld nachgeschmissen bekommt, fragt er nicht nach Qualität, sofern es billig genug ist. Biete ich dem Kunden 2 Optionen: 1. billig für kleines Geld 2. bessere Qualität für etwas mehr Geld Ratet mal für was sich der Kunde entscheidet!? Billig muss nicht unbedingt schlecht sein. Ich kaufe öfter "billig", z.B. Werkzeug, welches ich nur selten brauche. Bis jetzt bin ich immer gut damit gefahren. Beim Campingzubehör schaue ich schon etwas hin und vergleiche. Z.B. Sanitärzusätze und Tankreinigungssysteme von Berger sind identisch mit den namhaften Herstellern, nur etwas günstiger. Bei Obelink habe ich mir so einen Schuhorganizer gekauft, der optisch dem von Thule ähnelt, nur eben günstiger war. Als dann Thule (50,-) und Obelink (30,-) nebeneinander hingen, konnte ich beim günstigen Modell sogar noch einpaar zusätzliche Außentaschen entdecken, der Rest war identisch mit dem teureren Teil von Thule. Gruß Axel
Man muss auch unterscheiden zwischen Billig und günstig. Günstig ist nicht gleich schlechter, aber billig ist eben billig. Markenprodukte machen besonders an den Stellen Sinn, die man nicht so schnell wieder austauschen kann. Zum o.a. Beispiel einer Campingtoilette: Ein mobiles Porta Potti lässt sich schnell austauschen. Deswegen könnte man hier vielleicht auch ein günstiges Produkt wählen. Bei einer im Wohnmobil fest verbauten Toilette sieht es aber anders aus. Hier erwarte ich auch noch nach einigen Jahren sicher Ersatzteile zu erhalten. Diese Bevorratung kostet eben auch Geld. Gleiches gilt für die Heizung. Baue ich mir einen alten Kastenwagen aus, reicht mir vielleicht die billige China-Diesel-Heizung. Die schafft mit etwas Glück und je nach Modell auch 4-5kw. Ist die kaputt, gibt's einfach ne Neue und gut ist. Fast baugleich gibt es solche Heizungen auch von Markenherstellern. Ich glaube Webasto ist so einer. Warm machen beide, trotzdem sehe ich hier grundlegende Unterschiede. Aber vielleicht sehe ich das ja auch zu verkniffen. LG Carsten Wir hatten mal ein Ersatzprodukt für die Chemietoilette gekauft. Auf mich machte es den Eindruck : man streckt das teure Markenprodukt mit viel Wasser. Es war dopplet so schnell leer und die Wirkung war auch schlechter. Hatte aber auch schon andersrum Sachen wo die günstigen Produkte den teueren in nichts nachstanden. Mein 10 Liter-Falteimer vom Supermarkt für 4,99 hält schon lange. Ob der für 15€ drei mal länger lebt glaub ich nicht. Pauschal kann man es nicht sagen. Gruß Andi
Siehst Du, genau da habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht: wenn ich einen Satz Inbus-Schlüssel kaufe dann kostet der 25-30€. :eek: ICH weiß aber auch das der Satz mir ein Jahr oder länger täglich gute Dienste leistet. Im Vergleich dazu ein 8€ Satz aus‘m Aldi: nach 1 Woche verschlissen! Und dabei u.U. noch Schraubenköpfe ruiniert. Ähnliche Erfahrungen mit z.B. Akku-Bohrschraubern. Wenn man da täglich mehrere Akkus „durch schießt“ dann weiß man Qualität zu schätzen. Und die gibt es nicht für 30€. Oder Ratschen-Sätze, Drehmomentschlüssel,… Qualität hat halt ihren Preis! Allerdings hat nicht alles was den Preis hat auch die Qualität! :eek: Und wenn man den Unterschied nicht (er)kennt, dann kann man vermutlich auch die preiswerten Artikel kaufen?!? :gruebel: Grüße Dirk
Dann schau mal einige Konsumentensendungen. Oft genug ist es umgekehrt oder die Noname schneiden auch im Test besser ab. Heutzutage sind Marke und Preis leider kein Garant mehr für bessere Ware. Ich erinnere mich an einen Freund, der damals noch Hifi und TV repariert hat. Sony war damals sehr gut. Er hat schon damals beklagt, daß die neueren Geräte immer billiger und mit mehr Plastik gebaut werden, deshalb aber nicht billiger im Preis sind.
Ich glaube, das gibt es öfter als man denkt. Oft ist nur das Design etwas anders oder es werden Features aus der SW blockiert.
Und in vielen Fällen ist der Unterschied so gering, daß man ihn kaum merkt oder es ist etwas, das man gar nicht braucht.
Ein Handwerker, der die Sachen täglich braucht, wird sicher zur guten Marke greifen. Der "Normalbastler", der die Schlüssel 4x im Jahr braucht, kommt wohl auch mit den billigen aus. Bei manchen Geräten müßte das "gute" schon sehr lang halten, um den Preisnachteil auszugleichen (im Privatsegment).
Gerade bei Akku Bohrschraubern (Parkside) habe ich gute Erfahrungen gemacht. Auch nach Jahren und einer Hausrenovierung gehen sie noch einwandfrei. Das gilt nicht für alle Parkside Sachen. RK Eine Diskussion ob Markenartikel besser sind als Eigenmarken oder No-Name ergibt keinen Sinn. Es gibt Beispiele für jede Haltung, die man da einnehmen will. Entscheidend ist immer das konkrete Produkt. Ich entscheide von Mal zu Mal neu und ohne Dogma. Verallgemeinern kann man das eigentlich nicht. Allerdings: wer Premium kauft, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das schlechtere Produkt. Insofern ist das eher Nummer Sicher. Da ist auch viel im Wandel. War z. B. Einhell-Elektrowerkzeug in den 90er totaler Billigmist, haben die sich inzwischen sehr gemausert und man bekommt dort z. B. auch Akkuschrauber im höheren Preissegment mit Metallgetriebe, während die 30-Euro-Teile komplett aus Plastik sind. Aber auch hier gibt es eben den Preisunterschied. Vorzelte sind auch so ein Thema. Klar funktioniert ein Viera von Obelink auch erstmal, ist aber bzgl. Haltbarkeit und Stabilität kein Vergleich zu einem Brandt oder Wigo oder Herzog oder Isabella. Dafür kostets halt nur die Hälfte. Mit Günstig-Käufen kann man je nach Anwendung gut fahren, aber wenns auf jeden Fall haltbar und verlässlich sein soll, kann man nicht das billigste Angebot nehmen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Und manchmal geht selbst Marke schief - mir ist letztens ein 15 Jahre alter, aber nicht oft benutzter Winkelschleifer von Bosch (blaue Serie) abgebrannt. Hat mich dann doch ziemlich geärgert. bis denn, Uwe Hausmarken dienen in erster Linie um preislich nicht mehr vergleichbar zu sein. Mit billig oder Qualität hat das erstmal nichts zu tun. Für mich, der sich seit 30 Jahren mit dem Thema "Qualität" und deren vielen Facetten beschäftigt, hat sich im Privatleben inzwischen gezeigt, dass es je nach Anwendungsfall oft lohnenswert ist, die Grenze zwischen "billig" und "preiswert" auszuloten. Es ist aber eine Sache der Ansprüche die man stellt, und darüber sollte man sich im Großen wie im Kleinen möglichst im Klaren sein, bevor man etwas kauft. Beispiele: Ich weiß, dass meine Lust und mein Talent, am Haus zu heimwerken, begrenzt sind. Nicht dass ich ungeschickt wäre, aber einen riesig starken Basteldrang habe ich nicht. Trotzdem gehört ein Akkuschrauber ins Haus, gerade weil wir hier doch etwas abgelegen wohnen und im Zweifel mal eben schnell was repariert oder installiert werden muss. Beim schwedischen Biltema gibt es billige und preiswerte Akkuschrauber, und Biltema hat nicht nicht immer den besten Ruf. Doch der vor drei Jahren für nicht ganz 120 Euro gekaufte 18V-Schrauber (dessen Akkus auch an andere Geräte passen) hat nun aber schon manche Betriebsstunde hinter sich und läuft ausgezeichnet. Der Bedarf für einen Bosch existiert hier nicht. Wäre sicher was anderes, wenn ich eine Hausruine gekauft hätte und täglich mit dem Ding arbeiten müsste. Fahrrad / E-Rad: vor 5 Jahren kam der Wunsch hoch, doch mal wieder regelmäßig Rad zu fahren, aber ein E-Rad sollte es sein. In meiner früheren Heimat im Sauerland machte es mir einfach keinen Spaß, immer wieder an Steigungen anzufahren oder knackige Anstiege im Wald zu bewältigen. Aber: ich wusste von vorn herein, dass das Ganze dann eher unter "Freizeit und Erholung" statt "Sport" laufen wird. Da gab es keinen Grund, mehrere 1000 Euro für ein wie auch immer geartetes Markenrad auszugeben. Also wurde es ein NCM Moscow für ganze 999 Euro. Gewisse Nachteile - insbesondere eine etwas bräsige Motorsteuerung - hat es. Die Federgabel ist in der unteren Klasse anzusiedeln, nichts für Downhill. Aber auch hier: für MEINE Zwecke reicht es, und da erfreue ich mich am Fahrspaß, am gesparten Geld und an der nun wirklich sehr einfachen Wartung, ebenfalls mit preiswerten Komponenten. Nur: noch billiger geht es halt nicht, ohne wirkliche Nachteile in Kauf zu nehmen, z.B. miese Rahmen oder schwachbrüstige Akkus. Selbiges gilt im Grunde für unseren Pössl Roadcruiser, der ja nun auch eher untere Preisklasse ist. UNS stellt er aber mehr als zufrieden, und mit Blick auf die gegenüber einem Sprinter-KAWA gesparten Euronen lebe ich auch mit dem Cockpit im Gewerblicher-Güterfernverkehr-Look ganz ausgezeichnet.
Bosch war mal eine Qualitätsmarke, ist schon ne Weile her. Jetzt bohrt, meiselt, schraubt man mit Makita! Nur meine Meinung, Gruß Andreas
Oder man geht in die Vollen mit Hilti. RK
Genau so ist das. Bosch ist schon lange vorbei, wobei die blauen noch ganz OK sind, aber einmal Makita - immer Makita, da wo es Sinn macht. Ansonsten gilt bei Werkzeug für mich, Billig ist "Mist" billige Maulschlüssel weiten sich, billige Zangen taugen ebenso wenig, Spitzangen die sich vorn aufbiegen, Inbusschlüssel die alle Schrauben kaputt machen....und....und ...und. Gutes Werkzeug zahlt sich aus, mein Bahco-Ratschenkasten ist schon fast 20 Jahre alt, nichts ist krumm, nichts ist kaputt und der hat schon viel geschraubt. Aber auch hier gilt: "Jeder, wie er mag" Grüße Es gibt übrigens auch ein Beispiel, wo "No Name" vermutlich besser ist als "Marke". Ich sage "vermutlich", weil ich bisher nur die technischen Daten und Vergleiche gesehen habe, aber noch nicht in Echt. Vielleicht hat jemand ja so ein Ding und kann mehr dazu sagen? Jahrelang galt der Maxxfan als DAS Produkt schlechthin, wenn man zwar frische Luft, aber keine Klimaanlage wollte. Nun drängt vermehrt eine OEM Alternative auf den Markt, egal ob als Bell*na Superfan, Vechline ProSonstwas oder Carbest VanVent: es scheinen alle das gleiche Produkt eines (mir bisher unbekannten) Vorlieferanten zu beziehen und mit eigenem Label zu versehen. Vorteile (so ich sie bisher zu lesen bekam): - sehr weiter Spannungsbereich, keine Probleme mit höheren Spannungen wie beim Maxxfan - flacher - bessere Komponenten wie zB bürstenloser Motor - deutlich bessere Garantie (je nach Label bis zu vier Jahre) - preislich deutlich attraktiver - bessere Verdunkelung - mit Fernbedienung oder am Gerät bedienbar - Licht immer eingebaut, bei Maxxfan nur optional gegen Aufpreis - mehr Luftdurchsatz bei geringerer Lautstärke Wie gesagt, nur das was ich bisher gelesen und gesehen habe, keine eigene Erfahrung. Aber hier scheint das günstigere (NoName) Produkt tatsächlich das bessere Produkt zu sein. Das liegt daran, dass der Maxxfan ein typisch amerikanisches, seit -zig Jahren bis auf den letzten Zehntel-Cent Produktionskosten optimiertes Teil ist. Er funktioniert gut, aber es gibt auch viel Verbesserungspotential, wie die Mitbewerber zeigen. Ist ähnlich wie mit Weber-Grills. Guter Ruf, aber die Verarbeitungsqualität von den Dingern ist grauselig. Als ich meinen Weber zusammengeschraubt habe, durfte ich über Muttern aus gepresstem Blech staunen - 'normale' sind wohl zu teuer für einen 200-Euro-Grill. bis denn, Uwe
Danke für den Tipp, erste Erfahrungen scheinen auch positiv zu sein. Kommt auf den Einkaufszettel. Hallo, carbest van und vechlinesind teurer als der Maxvan. Maxvan bei Campingplus für 315€ Die beiden anderen 379€ Hier scheint das Markenprodukt sogar günstiger zu sein. Wir kaufen schon seit Jahren keine Campingprodukte mehr. Töpfe vom Schweden Pfannen vom Discounter Tassen, Teller und Besteck normale Haushaltswaren. Usw. Es gibt im Netz mittlerweile viele Anbieter von Wohnmobilteilen, von Fenstern, Dachhauben bis zu Ersatzteilen für Heizung oder Kühlschrank. Wer sich Zeit nimmt zu suchen findet meist günstige Angebote, auch bei den Markenartikeln. |
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