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Stromversorgung in Spanien


dietmardd am 02 Jun 2024 22:40:43

Wir waren gerade für 6 Wochen in Nordspanien. Wir haben ungefähr 60 % auf Stellplätzen und 40 % frei gestanden, entgegen unserer Gewohnheit, meist frei zu stehen. Die 60 % Stellplatzübernachtungen sind der Platznot in Nordspanien geschuldet, da sehr gebirgig. Die Stellplätze waren bis auf einen kostenlos (nicht nur kommunale Stellplätze, sondern auch im Gebirge). Der eine kostenpflichtige kommunale Stellplatz (14 €) hatte eine grandiose Sicht auf ein steiles Gebirgsmassiv und als einziger Stellplatz gab es Elektrosäulen.

Man ist also gut beraten, wenn man in Spanien elektrisch autark ist, also genug LiFePO4-Kapazität und PV auf dem Dach hat. Wir haben beides und waren kein einziges Mal an Stromsäulen angeschlossen. In der Vorsaison waren die Stellplätze nicht überlaufen, außer in Pamplona und in La Coruna (am Aquarium). Wir hatten großes Glück in La Coruna, da nur ein einziger Platz von wenigen noch frei war. Aber es gibt noch in mindestens 2 weiteren Orten in der Gegend an der Küste vergleichbare Meeresaquarien, die nicht so überlaufen sind.

Aber die meisten Städte in Nordspanien sind ohnehin nicht unser Ding, da grottenhäßliche Stadtplanung und schlechte Verkehrsinfrastruktur. Schon kleinere Städte haben aus Platzmangel 6 bis 8 -stöckige Hochhäuser, die direkt ohne Grünstreifen an der Straße stehen und der Abstand zwischen den Hochhäusern ist oft so dicht wie in Hongkong.

Aber es gibt auch schöne kleinere Städte ohne unpassende Hochhäuser.

Wer also auf seine nächtliche Stromsäule angewiesen ist, muss auf kommerzielle (kostenpflichtige) Stellplätze oder Campingplätze setzen. In der erweiterten Hauptsaison sollte man vor Fahrtantritt buchen, aber dann ist man nicht mehr flexibel.

Die meisten kostenlosen Stellplätze haben einer Ver- und Endsorgung, auch etliche Tankstellen - ein dichteres Netz als in D.

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Camper510 am 03 Jun 2024 08:27:31

dietmardd hat geschrieben:Man ist also gut beraten, wenn man in Spanien elektrisch autark ist, also genug LiFePo4-Kapazität und PV auf dem Dach hat. Wir haben beides und waren kein einziges Mal an Stromsäulen angeschlossen..

Ein Wohnmobil ohne genug LiFePo4-Kapazität und PV ist möglich, aber sinnlos. :D
dietmardd hat geschrieben:..da grottenhäßliche Stadtplanung und schlechte Verkehrsinfrastruktur. Schon kleinere Städte haben aus Platzmangel 6 bis 8-stöckige Hochhäuser, die direkt ohne Grünstreifen an der Straße stehen..

Ja, was denn jetzt? Grottenhäßliche Stadtplanung oder Platzmangel?
dietmardd hat geschrieben:Aber es gibt auch schöne kleinere Städte ohne unpassende Hochhäuser..

Naja, ich meide generell Städte. Mich interessieren nur kleine und Bergdörfer in schwer zugänglichen Regionen.

Gast am 03 Jun 2024 08:40:24

Nur mal nebenbei…. in A Coruña kann ich den SP an der Marina empfehlen, kostet zwar 25 Ocken, ist aber sein Geld wert!

dietmardd hat geschrieben:Aber die meisten Städte in Nordspanien sind ohnehin nicht unser Ding, da grottenhäßliche Stadtplanung und schlechte Verkehrsinfrastruktur. Schon kleinere Städte haben aus Platzmangel 6 bis 8 -stöckige Hochhäuser, die direkt ohne Grünstreifen an der Straße stehen und der Abstand zwischen den Hochhäusern ist oft so dicht wie in Hongkong.

Dir ist hoffentlich aufgefallen, dass der Norden sehr gebirgig und gleichzeitig hochindustrialisiert ist…. irgendwo müssen die Arbeiter ja wohnen…. es hat nicht jeder sein Häuschen an der Küste mit Strandzugang.

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hampshire am 03 Jun 2024 09:45:38

Auch wir fanden Nordspanien landschaftlich atemberaubend schön und nutzten viele tolle Plätze mit teils grandioser Aussicht. Der Baustil zeigt einen sparsamen Umgang mit Fläche. Sicher ist das den enormen Gründungskosten bei steilem Felsgelände geschuldet. Ich fand es dennoch irgendwie wegweisend, denn die Art und Weise wie wir es gewohnt sind Flächen einfach zuzubauen erweist sich ja als wenig nachhaltig. Vielleicht kann man da was lernen.

Zum Thema Energieversorgung:
Beim Freistehen gibt es nicht nur in Nordspanien meist keinen Strom. Die Btteritechnik ist da eigentlich egal. Der Trick ist mit der verfügbaren Menge auszukommen. Mal ein Handy oder eine LED Leuchte einschalten, einen Akku laden, für ein paar Stunden die Gasheizung einschalten. die Wasserpumpe bedienen braucht nicht viel. Radio beim Freistehen in der Natur ist auch nicht unser Ding. Uns reichen da ein Solarmodul, eine 150Ah Gelbatterie in Kombination mit kurzen Standzeiten.
Ich finde die leistungsstarken Akkus klasse, habe aber keinen Grund mein Fahrzeug umzurüsten.

huskimarc am 03 Jun 2024 11:16:10

Pv und agm reicht in Spanien... Kühlschrank, kochen Kaffee etc wird alles auf Gas gemacht

pwglobe am 03 Jun 2024 11:39:15

Hallo, im Sommer kommt man auch mit Bleibatterien und PV Anlage zurecht. Klar ist LiFePo besser aber der Durchschnittscamper kommt auch so klar.
Nach unseren Erfahrungen gibt es immer weniger Plätze zum Freistehen, unsere letzte Reise liegt jetzt ein paar Jahre zurück, aber auf dem Weg nach Portugal waren wir bis auf eine Ausnahme auf Stellplätzen, eine VE war überall vorhanden, Strom war die Ausnahme. Wir hatten damals noch AGM, kamen aber selbst im Spätherbst sehr gut zurecht, auch mit Kaffeemaschine und Fön.
Durch die gängigen Portale, wie P4N, gibt es leider keine Geheimtipps oder lauschige Plätze mehr an der Küste.

WomoToureu am 03 Jun 2024 13:10:00

pwglobe hat geschrieben:Hallo, im Sommer kommt man auch mit Bleibatterien und PV Anlage zurecht.....Durch die gängigen Portale, wie P4N, gibt es leider keine Geheimtipps oder lauschige Plätze mehr an der Küste.
Wir haben ebenfalls nur eine Bleibatterie und ca. 130 W PV auf dem Dach, reicht. Bis auf wenige Plätze wo Wohnmobile noch geduldet werden, sind entsprechende Schilder auf allen CP und SP die wir kennen gibt es einen Stromanschluss.
Kurz, wir sehen das auch so wie Du.

copete am 05 Jun 2024 09:41:44

Hallo,
Wir haben 6 Monate in E überwintert, davon ca. 4,5 Monate auf den Canaren.
In der gesamten Zeit hingen wir vlt. 7 Tage am Netz und das auch nur, weil das im Preis
inklusive war. Ansonsten standen wir auf erlaubten Flächen ohne Infrastruktur.
Wir haben 180 W PV auf dem Dach und 180 W Bleiakku im Aufbau.
Das hat dicke gereicht.
Gruß
Uwe

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