Die Navigation im spanischen Baskenland ist eine Herausforderung, da kein Ort so heißt wie im Autoatlas oder im Navi und fast alle Straßen eine andere Nummer haben. Bei sehr wenigen Orten ist am Ortseingangsschild auch der spanische Name aufgeführt, aber meist nur der baskische Name, welcher aber wie gesagt weder im Atlas noch im Navi vermerkt ist. Manche Orte haben noch einen 3. Namen, der aber ebenso nicht in Atlas oder Navi steht, dafür aber auf dem Ortseingangsschild.
Nach unserem Geschmack war das Baskenland als einziges der Länder in Nordspanien ein verkehrtechnisches Chaos und in unseren Augen auch nicht lohnenswert und es gab kaum eine Haltemöglichkeit. Zum Teil war man womofeindlich. So waren z.B. "rote" Staatsstraßen in manchen Orten für Womos gesperrt, aber viel größere Busse und LKW durften fahren.
Auch im französischem Baskenland ist man womofeindlich. Wir fanden keinen Ort, wo man mal ein paar Minuten stehen konnte, um Kaffee zu trinken. Die kleinsten Plätze waren mit "Balken" oder Verbotsschildern ausgerüstet. Frankreich ist an sich schon nicht womofreundlich. Bei vielen Einkaufszentren gibt es in der Einfahrt zu den Parkplätzen "Balken" mit einer Höhenbegrenzung auf meist um die 2,2 m, bei den etwas billigeren Tankstellen in den Einkaufszentren auch.
In Biarritz war es besonders schlimm. Dort hatten sogar Lidls "Balken" und eine anscheinend "geeignete" Tankstelle ohne Balken hatte bei der Ausfahrt einen Balken.

