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Navigation im Baskenland


dietmardd am 02 Jun 2024 23:03:32

Die Navigation im spanischen Baskenland ist eine Herausforderung, da kein Ort so heißt wie im Autoatlas oder im Navi und fast alle Straßen eine andere Nummer haben. Bei sehr wenigen Orten ist am Ortseingangsschild auch der spanische Name aufgeführt, aber meist nur der baskische Name, welcher aber wie gesagt weder im Atlas noch im Navi vermerkt ist. Manche Orte haben noch einen 3. Namen, der aber ebenso nicht in Atlas oder Navi steht, dafür aber auf dem Ortseingangsschild.

Nach unserem Geschmack war das Baskenland als einziges der Länder in Nordspanien ein verkehrtechnisches Chaos und in unseren Augen auch nicht lohnenswert und es gab kaum eine Haltemöglichkeit. Zum Teil war man womofeindlich. So waren z.B. "rote" Staatsstraßen in manchen Orten für Womos gesperrt, aber viel größere Busse und LKW durften fahren.

Auch im französischem Baskenland ist man womofeindlich. Wir fanden keinen Ort, wo man mal ein paar Minuten stehen konnte, um Kaffee zu trinken. Die kleinsten Plätze waren mit "Balken" oder Verbotsschildern ausgerüstet. Frankreich ist an sich schon nicht womofreundlich. Bei vielen Einkaufszentren gibt es in der Einfahrt zu den Parkplätzen "Balken" mit einer Höhenbegrenzung auf meist um die 2,2 m, bei den etwas billigeren Tankstellen in den Einkaufszentren auch.

In Biarritz war es besonders schlimm. Dort hatten sogar Lidls "Balken" und eine anscheinend "geeignete" Tankstelle ohne Balken hatte bei der Ausfahrt einen Balken.

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HerrKalle am 02 Jun 2024 23:54:56

Wir waren bis vor einer Woche 2 Monate in Nordspanien und sind dann über die Bretagne und Normandie nach Hause gefahren. Wir können keine der Dinge die du da beschreibst bestätigen. Nordspanien und Frankreich war für unser empfinden sehr womofreundlich und unser Navi hat uns überall hingebracht wo wir hin wollten. Aber jeder sieht es eben durch seine Brille.

hampshire am 03 Jun 2024 01:03:42

Wir waren letzten September in Nordspanien und auch in Baskenland unterwegs. Navigation klappte ganz gut mit Sygic.
Den Eindruck, dass man vielerorts keine Lust auf Touristen hat, hatten wir zum Teil auch.

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Gast am 03 Jun 2024 06:39:34

Ui.... da hat jemand offenbar die baskische Seele nicht verstanden! :eek: :eek:


HerrKalle hat geschrieben:Wir können keine der Dinge die du da beschreibst bestätigen. Nordspanien und Frankreich war für unser empfinden sehr womofreundlich und unser Navi hat uns überall hingebracht wo wir hin wollten.


Genauso ist es uns auch ergangen! Und das Navi.... mit Magic Earth ist das kein Problem, ich hab's grad noch mal probiert.... Ortsnamen auf spanisch eingegeben, dann auf baskisch.... drei verschiedene Orte probiert, er findet's immer! Vielleicht doch mal auf ein iPad mit Google Maps umstellen statt einen Autoatlas mitzuschleppen! :ja: :ja:

Und was das französische Baskenland betrifft.... um Biarritz machen wir einen Bogen, da waren wir einmal und das reicht für's Leben! :D

Aber sonst.... dass man in den engen Städten keinen Parkplatz findet, ist klar, das versuche ich gar nicht erst.... und mit Freistehen ist es da auch eher schwierig.... und der SP von Biarritz ist auch nicht prickelnd, aber es gibt Campingplätze für jeden Geschmack und wenn man nicht laufen will, gibt's einen ordentlichen ÖV. Saint-Jean-de-Luz ist z.B. ein hübsches Städtchen, da sind wir gern!

Gast am 03 Jun 2024 07:39:46

Ich lebe jetzt seit 20 Jahren hier und nichts fast du schreibst kann ich bestätigen. Allerdings wenn man in ein fremdes Land reist sollte man sich vorher mit dem Land befassen. Dann wüsste man das Basken ein sehr eigenen Volk sind und am liebsten unabhängig von Spanien wären.
Die schreib-und sprechweise von Orten ist ja länderspezifisch unterschiedlich, das gilt aber für die ganze Welt und nicht nur für das Baskenland.
Frankreich als "womofeindlich" zu bezeichnen, da lang ich mich wirklich an den Kopf.

hampshire am 03 Jun 2024 10:04:31

christiancastro hat geschrieben:Dann wüsste man das Basken ein sehr eigenen Volk sind und am liebsten unabhängig von Spanien wären.


Meine Theorie: Menschen mit separatistischen Tendenzen sind oft stolz und zugleich verletzt - und sie tun sich eher schwer damit, sich Humor zu leisten. Gerade bei den Basken und Galiciern meine ich, viele solche Menschen angetroffen zu haben. Da nimmt dem Umgang etwas Leichtigkeit, die ich als Urlauber schätze.

Die Praxis: Ein paar Worte der Sprache des Gegenübers zu lernen hilft. Ein „kaixo“ zur Begrüßung gestaltet die Qualität der Interaktion im Baskenland mit.

willi_chic am 03 Jun 2024 11:51:39

Spanien, Baskenland, Franco, ETA ist eine Geschichte für sich

Beispielsweise findet man an den Haustüren/Klingelschildern keine Namen, um der Polizei keine Hinweise zu geben wer wo wohnte

grüße klaus

abnachlapalma am 03 Jun 2024 12:06:06

Ich hatte unlängst im Baskenland keinerlei Probleme, weder mit dem Navi (Google Maps) noch mit den Menschen. Einzig der SP in Bilbao war voll belegt, aber dafür können ja die Basken nichts. Die Freundlichkeit, Herzlichkeit war sondergleichen!
Leider hat das Treffen mit Christian knapp nicht geklappt. Aber ich komme im nächsten Jahr wieder.
:)

pwglobe am 03 Jun 2024 12:10:30

Hallo, kann ich nicht bestätigen, unsere Navi App hat super funktioniert und die Ortsnamen wurden korrekt angezeigt, lediglich die Ansagen waren falsch (Text to Speech) funktionierte nur suboptimal. ;D
Auf diversen Dienstreisen nach Bilbao konnte ich auch keine Fehler in den Navis der Leihwagen feststellen.

Enola am 03 Jun 2024 12:32:20

Juni 2008, EM Finale Spanien Deutschland, wir sind mit dem Motorradclub in Biarritz.
Natürlich wollen einige den Match ansehen.
Laufen durch Biarritz, aber nicht auf einem TV läuft der Match.
Ja ok, sind in "Frankreich", sind ausgeschieden, gehen wir rüber zu den Spaniern.
Bikes gesattelt, im ersten "spanischen" Dorf mit mehreren Bars abgesattelt, in jeder Bar lief ein TV,
alles von Pferderennen bis Stierkämpfe.
Eine Bar fanden wir schliesslich mit 2 TV's. Plätze waren noch frei auf der gegenüberliegenden Seite des einen TV's,
der TV über uns hatte Stierkampfprogramm.
"unser" TV, ohne Ton, nur Bild.
Die Spanier gewannen, niemand nahm dies zur Kenntnis, kein Blick auf den Fussball TV, niemand.
Schlusspfiff, nicht gehört, nur gesehen, umgeschalten auf Stierkampf.

MilesandMore am 03 Jun 2024 15:10:23

Ich erwarte nicht das ich als Wohnmobilfahrer oder Tourist hofiert werde - egal wo - und ich kann gut verstehen, das Gemeinden sich gegen die Flut der Weissware wehren.

In Saragossa vor 4 Wochen standen ca. 150 WoMos auf dem "Stell"- naja sagen wir mal Park-platz.
Der 1km entfernte Leclerc hatte eine Höhenschranke mit 1,9m und das ist vermutlich sehr gut so - wir mußten uns zum einkaufen erstmal per Google maps was suchen ohne Schranke zum Einkaufen - so what - ich verstehe die Gründe.

Dazu kommt das völlig irre Reiseverhalten der meisten Wohnmobilisten nirgends länger als maximal 2 Nächte zu stehen um möglichst viel von seiner Bucketliste abzuarbeiten und auf den Blogs stolz zu präsentieren.

Das Argument mit der Kaufkraft zieht da nicht - die drei Tapas und der Aperolspritz da kann niemand von leben im Ort.
Reguläre Hoteltouristen lassen da deutlich mehr Kohle liegen.

Das es an einer Steilküste mit bergigem Hinterland schwierig ist breite Straßen zu bauen und geräumige Parkplätze wundert mich nicht und ich hätte es auch nicht erwartet.

Frankreich haben wir als das Wohnmobil freundlichste Land überhaupt er-fahren.

Letztlich was mir nicht gefällt da muß ich ja nicht hin, das Land muß sich nicht an mich anpassen sondern ich muß mit dem Land klarkommen als Ausländer.

Beste Gruesse Bernd

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