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OC15 Umstieg von Gel auf LiFePO4


copete am 22 Jun 2024 17:21:52

Hallo,
unsere 2 x 90 AH Gelakkus sterben stets nach 4 bis 5 Jahren, da wir sie ziemlich stressen
(Solarladung, hohe Stromentnahme bis 66 A für E-Bikes etc).
AGM geht nicht, weil der EBL 99 kein AGM unterstützt.
Also denke ich über LiFePO4 nach.
Ich habe mir schon vieles Angelegenheit und möchte nun zu einer finalen Entscheidung kommen.
Dazu folgende Fragen:
1. Welche Probleme lade ich mir tatsächlich auf, wenn ich am EBL 99 in Stellung "Gel" einen LiFePO4 betreibe?
2. Hat mein Solarregler HBSC 201 überhaupt was mit den Akkus zu tun?
3. Was gilt es noch zu bedenken, wenn ich meine Gel-Akkus 1: 1 gegen LiFePO4 tausche?

Besten Dank vorab
Copete

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Gast am 22 Jun 2024 17:29:35

Du kannst deinen EBL99 einfach auf Blei stellen.
den HBSC 201 kenn ich jetzt nicht, aber er schickt den Strom von deinen Panels in die Akkus, einfach ausgedrückt.

Zu Empfehlungen wird dir Helmut bestimmt noch was schreiben

cinzano01 am 24 Jun 2024 13:35:52

Also das wundert mich jetzt schon. Du bist doch gewerblich im Bereich LiFePO4 Batterien tätig, betreibst eine eigene Marke und müsstest doch spielend auf die Fragen des TE eine Antwort haben?

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Gast am 24 Jun 2024 13:47:13

cinzano01 hat geschrieben:Also das wundert mich jetzt schon. Du bist doch gewerblich im Bereich LiFePO4 Batterien tätig, betreibst eine eigene Marke und müsstest doch spielend auf die Fragen des TE eine Antwort haben?


Das habe ich doch, nur mit Billigen Solarreglern beschäftige ich mich nicht.

Und für Empfehlungen ist Helmut zuständig. Ich werde mich hüten etwas zu empfehlen das nachher wieder als Eigenwerbung hingestellt wird.

DonCarlos1962 am 24 Jun 2024 14:27:37

Wie Jube schon schrieb:

EBL auf "Blei" und das funktioniert. Es braucht nicht zwingend ein LiFePO4 - Ladeprogramm.
Den Solarregler würde ich an die LiFePO4 anpassen und einen guten MPPT-Regler kaufen. Auswahl gibt es genug. Aber ich würde einen Votronic MPPT nehmen.
Weil dieser einen zweiten Ausgang für die Autobatterie hat und diese nebenbei, vor allem im Winter, frisch hält.
Wenn Du gerne auf eine App siehtst, kauf einen Victron MPPT mit BlueTooth. Der ist sicher genau so gut.

Kaufst Du Markengeräte, ist es viel leichter Probleme zu analysieren und zu beheben. Einfach weil Du mehr Schwarmwissen bekommen kannst.

Ein vollkommen unproblematischer Umbau ist nicht immer gegeben. Je nach Basisfahrzeug ist manchmal ein Ladebooster notwendig.
Das ist hier im Forum bis zum Erbrechen beschrieben worden. Die Suchfunktion ist hier ein mächtiges Werkzeug.

Bei den Batterien kommt es sehr auf Deinen Geldbeutel, Deine Gewohnheiten und Wünsche an.

Während ich mit sehr einfachen Batterien sehr gut hin komme, schwören Andere auf gute Markenakkus mit BT die aber schnell das Mehrfache kosten.
Trotzdem haben sie ihre Berechtigung. Meist sind die noch leistungsfähiger und wahrscheinlich halten die auch etwas länger, wenn man sich mit der Technik beschäftigt und die Daten der APP genau betrachtet und den Akku entsprechend läd oder entläd.

Ich habe keine Zeit dazu und springe ins kalte Wasser und verzichte darauf. Besser als die alten AGM sind die neuen Billigakkus in jedem Fall, Du wirst begeistert sein.
Es kommt eben auch darauf an, was man damit machen will.

Bist Du in Sachen Strom nicht so bewandert, kaufe Akkus beim Fachhändler. Aber am besten bei einem der auf Wohnmobile spezialisiert ist. Die Investition lohnt sich.

LG Carsten

cinzano01 am 24 Jun 2024 16:07:28

DonCarlos1962 hat geschrieben:Besser als die alten AGM sind die neuen Billigakkus in jedem Fall
LG Carsten


Genau DAS würde ich in keinem Fall unterschreiben!

Wie hier allgemein bekannt sein dürfte, komme ich berufstechnisch aus dem Lithiumbatterie-Segment. Angesichts der teil unverantwortlichen Weise, wie hier Billigstakkus zusammengezimmert werden und wirklich nur billigste Komponenten und fragwürdige handwerkliche Verbindungen vorzufinden sind, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit rein statistisch aufgrund der erheblich höheren Zahl an Bauteilen um Größenordnungen höher, als bei einer mittleren Qualität von AGM-Batterien.

Selbst die prinzipiell handwerklich sehr gut aufgebauten Liontron haben rein aufgrund ihrer hohen Zahl an Zellen merkliche Ausfallraten. Typischer Fall von "When design fails function".

In ein Womo gehört eine Batterie, die in der wertvollsten Zeit des Lebens - genannt Freizeit - zuverlässig und SICHER ihre Arbeit verrichtet und einfach tut, was sie soll. Ohne, dass man ständig ein Auge drauf haben muss. Einfach nur genügend Strom für den angestrebten Einsatzzweck liefern und nicht weiter auffallen.

Die Qualität, die man dafür braucht, kostet einfach ein bisschen mehr (aber immer noch deutlich weniger, als die fehleranfälligen orangenen Löwen).

Ich hätte jedenfalls keine Lust, mein Womo für mind einen schönen 5 oder teils 6-stelligen Betrag wegen einer Billgbatterie zu grillen oder mit so gesunden Sachen, wie Flußsäure oder Vinylcarbonat aus einer geplatzten Zelle zu verseuchen.

Gast am 24 Jun 2024 16:15:38

cinzano01

Ein perfektes Statement, wie man es nicht besser formulieren könnte. Genau so sehe ich das auch, wäre sowas von mir gekommen hätte man mich wieder fast gelyncht :mrgreen: :mrgreen:

Darum bin ich mit meinen aussagen zurückhaltend, und wenn man Fakten auf den tisch legt, dann verschwinden viele in der Versenkung :versteck:

Aber genau auf den Punkt getroffen, die Mentalität Hauptsache ist BILLIG, und diese Einstellung wird bis aufs blut verteidigt. Wobei ein Porschefahre sich auch keine Felgen für 49€ bei ATU kaufen würde.

DonCarlos1962 am 24 Jun 2024 16:27:32

cinzano01 hat geschrieben:
Ich hätte jedenfalls keine Lust, mein Womo für mind einen schönen 5 oder teils 6-stelligen Betrag wegen einer Billgbatterie zu grillen oder mit so gesunden Sachen, wie Flußsäure oder Vinylcarbonat aus einer geplatzten Zelle zu verseuchen.


Die Argumentation ist grundsätzlich ja nicht von der Hand zu weisen.
Aber auf der anderen Seite wollen wir das Risiko einmal betrachten.

Absolut sicher ist man im Wohnmobil sowieso nie.
Wir führen hoch brennbares Gas, mit teils sehr alter Anschlusstechnik, im WoMo herum.
Und auch eine Bleibatterie kann Schaden anrichten. Und oft ist es ja auch nicht die Batterie selbst, sondern die verbaute Technik drum herum, die zum Unglück führt.
Dann kann man es der LiFePO4 auch nicht ankreiden.

In Anbetracht der schon verkauften, und verbauten China-Batterien fehlen mir zwar die Zahlen, aber mir scheint fast, das die Anzahl der Wohnmobile, welche aufgrund dieser Batterien abgebrannt sind, überschaubar ist.
Vielleicht kennt ja jemand die aktuellen Zahlen und Erhebungen?

Aber sicher ist es ein weiteres Risiko. Aber ob man das allein am Preis fest machen kann?

LG Carsten

copete am 25 Jun 2024 09:21:17

Erstmal herzlichen Dank für die sehr qualifizierten Antworten.
Das hat mich doch wirklich weiter gebracht und die Entscheidung für LiFePo4 ist gefallen.
Offen ist nur noch, welches Modell.
Zum Solarregler:
Nach meinem Verständnis ist der Solarregler HBSC201 an den EBL 99 angeschlossen. D h. doch der hat
unmittelbar nichts mit der Batterieladung zu tun. Das erledigt ja da EBL
Oder sehe ich das falsch?
Gruß
Copete

cinzano01 am 25 Jun 2024 09:57:48

Die Batterieladung durch den EBL erfolgt nur bei angeschlossenem Landstrom mit dem internen AC-DC-Ladegerät.
Wenn der Block 6 für den Solaranschluss am EBL99 belegt ist, dann wird der Strom vom Solarregler direkt auf die Aufbaubatterie durchgeleitet. Eine Regelung durch den EBL erfolgt hier nicht und die am EBL eingestellte Kennlinie hat keinerlei Einfluss auf das Ladeverhalten durch den Solarregler.

cinzano01 am 25 Jun 2024 10:03:26

Nachtrag: Der Wahlschalter für die Batterieart am EBL ist auf Blei-Säure zu stellen und funktioniert völlig problemlos mit der LiFePO4-Batterie.

copete am 25 Jun 2024 15:48:42

Hallo cincano01,
klingt für mich plausibel.
Frage: Was sind den hochwertige LiFePo4-Akkus?
Mir geht es hier weniger darum, Geld zu sparen.
Vielmehr suche ich sichere und zuverlässige Lösungen.
Hintergrund: Wir überwintern per Womo auf den Canaren und da gibt es nur schwer Ersatzteile.
Gruß
Copete

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