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Hallo Forum, mein nächstes Projekt für mein Wohnmobil wird eine Diebstahlsicherung sein. Angedacht ist, dass ich mittels eines Schalters z. Bsp. die Dieselpumpe abstelle, dann springt das Auto nicht mehr an. Bevor ich jetzt aber loslege frage ich mich wie ein professioneller Dieb vorgehen würde. Er öffnet also das Fahrzeug und setzt sich hinters Steuer. Wie löst er das Problem mit dem Lenkradschloss? Rammt er einen Schraubenzieher in das Schloss und kann so die Verriegelung des Lenkradschlosses lösen / aufbrechen? Oder hat kann er mit einem kräftigen und gekonnten Ruck das Lenkradschloss aufbrechen? Und wie löst er, falls er das Lenkradschloss geknackt hat dann das Problem mit dem Anlassen? Die Kabel lassen sich bestimmt nicht so leicht aus ihren Steckern lösen, wie das immer im Krimi der Fall ist? Ich freue mich über sachkundige Hinweise und bitte drum von Aussagen wie „… eh alles Blödsinn…“ bis „.. wenn Du Angst hast, dann kauf Dir einen Panzer…“ Abstand zu nehmen - Danke WoMo NK19 Hallo Wir sind ja vor allem in «schwierigen» Ländern unterwegs. Beim Einbruch- und Diebstahlschutz wenden wir eine ganz andere Strategie an. Wir schauen, dass wir vom Dieb gar nicht erst als lohnendes Ziel erkannt werde. Unser Womo fliegt sozusagen unter dem Radar. Also keine Womo-typischen Bauteile, keine affige Youtube/Insta-Aufschriften und nichts was nach Tourist aussieht. :idea: So sind wir nun schon seit fast zwanzig Jahren unterwegs. Um uns herum wurden schon Wohnmobile aufgebrochen, einzig wir wurden verschont. Auch wurden schon alle Wildcamper vertrieben, nur wir durften stehen bleiben! Gruss Flatus Lenkradschloss bekommt man mit einem geeigneten Hebel aufgebrochen. Gibt auch völlig idiotische Konstruktionen von Schlössern, da kann man das Zündschloss mit einem geeigneten Zieher komplett rausziehen und dann ist es auch frei. An die Kabel der Zündanlage kommt man je nach Fahrzeug mehr oder weniger fix. Stecker werden nicht auseinandergezupft, sondern das Kabel angeschnitten und tlw. abisoliert. Kann man auch mit Stromdieb plus Kippschalter machen, damit man es beim Transport schön bequem hat. Bei eigenen versteckten Schaltern ist das eine Zwickmühle zwischen "handhabbar für den Eigentümer" (der will ja nicht erst selbst die halbe Karre auseinandernehmen müssen) und "gut genug versteckt für den Dieb". Nato-Knochen sind aus dem Grund genauso sinnbefreit, denn jeder informierte Dieb hat sowas in der Tasche und inzwischen ist das so ziemlich das erste, was der sucht. Einen eigenen Schalter würde ich so einbauen, dass seine Kabel noch nicht einmal in der Nähe des Zündschlosses sind (Bf.-Seite), und dazu sollte der so getarnt werden, dass der Dieb ihn nicht als Schalter erkennt. Komplett unsichtbar wäre z.B. ein Schalter unter einer Ablage, der sich nur dann bewegt, wenn mit einem Magnet drübergewischt wird, oder Magnet auflegen (Reedkontakt) ... oder die glühlampenbefreite Handschuhfachbeleuchtung, die man erst "einschalten" muss ... die Möglichkeiten sind endlos. Gut bei Fahrzeugen mit Batterie unter dem Boden vom Fahrerhaus, da muss man erst den halben Wagen auseinanderbauen, um eventuell zusätzliche Konstruktionen zu "entschärfen". Auch da läßt sich einiges machen. Andy Hallo Flatus,
allein in Deutschland werden pro Jahr so ca. 500 Wohnmobile gestohlen, meine Heimat BaWü liegt in Deutschland auf dem 3. Platz. Da brauche ich nicht in „schwierige“ Länder zufahren um mich der Gefahr eines Diebstahls auszusetzen. Vielleicht noch ein Hinweis von mir an das Forum: Bitte NUR Antworten, wer sich zu meiner Frage nach den technischen Abläufen eines Diebstahls äußern möchte, alle Diskussionen rund um das Thema, gut gemeinte Ratschläge, wo man wie nicht stehen sollten, warum „mein Wohnmobil safe ist“ aber alle anderen immer aufgebrochen werden etc. diskutiert Ihr bitte in einem eigenen Diskussionsthema - Danke WoMo NK19
Ja, du brauchst bzw. suchst die Anleitung wie man ein Auto auf professionelle Art knacken kann, oder!? Ich denke und hoffe nicht, dass du das hier bekommst!? Meine, sehr aufwendige Diebstahlsicherung, habe ich gebaut ohne solche Fragen hier gestellt zu haben. :D Hallo, meine Meinung: Bei der ganzen versteckten Schalterdiskussion sollte man bedenken, dass man eventuell in seiner Schusseligkeit den Schalter vergisst und dann in seiner Aufgeregtheit erst recht nicht mehr an den Schalter denkt und dann hoffentlich der ADAC den man ruft mit gezielten Fragen die Erinnerung an den Schalter zurückkommen lässt. Dass ist so wie beim Hauptschalter oder Seitenständer Motorrad, die man auch mal ab und zu vergisst. Ich würde grundsätzlich den Schalter einfach machen und z.B. Originalschalter von nicht benutzten Komponenten wie z.B. "Heizbare Heckscheibe" o.ä. einbauen, das fällt auf den ersten Blick auch nicht auf. Hallo,
haben Wohnmobile nicht auch eine Wegfahrsperre, also so einen Transponder im Schlüsselgriff, ohne den der Motor nicht anspringt? VG Jürgen Hallo, wenn du nicht auf eine Variante im elektrischen Bereich fixiert bist, wäre vielleicht eine Lenkradkralle was für dich.
Es handelt sich um zwei Vorgänge. 1. Mit einem kleinen schwarzen Kasten mit Schalter dran für ca. 25 €, der in den OBU Steckplatz gesteckt wird wird die Diebstahlsicherung / Wegfahrsperre komplett entfernt. Das muss man verhindern indem man eine Vorrichtung baut oder kauft um den Zugang zum OBU Steckplatz zu verschließen. 2. Lenkradschloss / Zündschloss da gibt es wenn Du googles zahlreiche Wege und Universalschlüssel. Meine ständige Anmerkung mind. ein Tracker sollte in jedes Mobil. Ich habe einen "öffentlichen" Tracker hier beschrieben --> Link Bau dir doch einfach, an gut sichtbarer Stelle, ein zusätzliches Schlüsselschloss oder einen NotAus mit Schlüssel ein und daran z.B. die Leitung zur Kraftstoffpumpe oder was auch immer. 1. siehst Du dann ganz offensichtlich den Schalter und vergisst ihn nicht 2. sieht auch ein potentieller Dieb das Du dir Gedanken gemacht hast 3. kannst Du bestimmen wie Du den Schalter einbaust / von innen sicherst ( 100x100er Blechplatte von hinten und ein ordentliches Gewinde am Schalter und das hebelt keiner mehr raus ) 4. es gibt auch z.B. 12-polige Schlüsselschalter. Da darf der Kabelbaum dann auch etwas größer sein :mrgreen: Grüße Dirk NK19 ....ein extra Schalter um die Dieselpumpe zu unterbrechen ist schon mal ein guter Plan. Am besten vom Sicherungskasten weggehen. Lenkradschloss,..da gibt es den "Polen" Schlüssel.. ( keine Ahnung warum man dazu diese Nationalität verwendet) ...oder Rohe Gewalt...beides kannst du nicht verhindern. Die Wegfahrsperre lässt sich über die OBD Dose überwinden...ist für Leute vom Fach auch nicht das Thema. Was ist unterm Radar? ...sieht die Karre so abgeranzt aus das man Angst haben muss das man sich Ungeziefer holt? Das erste was sich ein Dieb ansieht ist übrigens das Nummernschild... 100% Am Nummernschild kann man wenig ändern. Ich bin auch dagegen alle elektronischen oder Mechanischen Tricks die Einbruch/ Diebstahl verhindern sollen hier offen zu posten. Habe mir für mein Womo aber relativ viel einfallen lassen. Der Film Kevin allein zuhaus ist harmlos dagegen:-) nur soviel, wer bei mir eindringt wird nichts erreichen und seine Tat bitter bereuen. Wer das Fahrzeug klauen will der will es klauen, also mache ihm einen Strich durch die Rechnung, ein versteckter Magnetschalter, der nicht die Kraftstoffpumpe, sondern das Startsignal für den den Anlasser unterbricht :lanz: das wäre es, so funzzt es bei mir. Ich entscheide, wann der Motro starten kann, oder eben nicht. Dazu eine gute Alarmanlage und gut ist es. Grüße Dem Anlasser kannst einfacher Strom geben, als der der Diesel Pumpe Bzw der ist schnell überbrückt... Dreht jedoch der Anlasser, kann auch die Einspritzpumpe etc stillgelegt sein bzw Fehlersuche dauert deutlich länger Ein Dieb, der ein Womo "ausleihen" will, wird nicht erst eine halbe Stunde auf Fehlersuche gehen und dann mit irgendwelchen Leitungen irgendwo was kurzschließen. "Rein, anlassen und weg!" Alles andere ist zu riskant. Das ist vielleicht was anderes wenn es ein Womo von Maybach wäre das dazu auch noch irgendwo, ganz versteckt, im Hinterhof abgestellt ist. Da fährt man dann, ganz unauffällig, mit einem Abschleppwagen hin. :mrgreen: Die klassische Lenkradkralle ist nicht umsonst in leuchtend Gelb lackiert. Da soll "man", noch bevor man "drin ist", schon von aussen sehen dass das Mehrarbeit wird. Und wenn der potentielle Dieb erstmal drin ist, ist auch schon was kaputt. Ok, "zahlt ja die Versicherung", aber den Ärger, am Besten noch im Urlaub, hat man erstmal selber. Grüße Dirk
Dieser Artikel aus der Auto Bild ist in dem Zusammenhang interessant dazu zu lesen: --> Link Es gibt Auflagen zur grundsätzlichen Betriebsbereitschaft von Fahrzeugen. Das können sich Langfinger zu Nutze machen. Als Idee kam mir gerade ein Reifendrucksystem zu installieren und beim Parken einfach die Luft rauszulassen. Wer klaut ein Wohnmobil mit platten Reifen? Vor dem Losfahren aufpumpen und fertig.
Ich mach doch nicht mein Auto "kaputt" nur damit andere damit nicht fahren können!?! Das geht zu weit! Dann lieber die Batterie ausbauen und irgendwo ( im Fahrzeug ) lagern. Oder Batterie abklemmen und den Pol mit einem Schloss sichern... :gruebel: Nee, alles keine Alternativen! Grüße Dirk Luft rauslassen und dann evtl. 3-4 Monate über den Winter auf dem Stellplatz vergessen. 8) Super Tipp. Dann können wir im Frühling ja über die Folgen diskutieren. ;D
Wegfahrsperren sind weitgehend auch nur RFID-Globuli. Jeder halbwegs erfahrene Dieb legt die mit einem Handgriff still. Um Gelegenheits- /Spontandiebe braucht man sich bei den Sicherungsmaßnahmen ohnehin nicht kümmern. Die schreckt nichts, sie richten ihren Schaden an, klauen was geht und verschwinden schnell wieder. Andy
Das meine ich ja nicht. Ich denke da an ein Reifendrucksystem welches den Reifendruck auf Knopfdruck anpassen kann. Sowas gibt es auch in Expeditonsfahrzeugen. Ist natürlich trotzdem eine Schnappsidee.
Auf die Idee das Mobil über Monate an einem Ort abzustellen, an dem die Gefahr eines Diebstahls entsprechend hoch ist, bin ich in der Tat nicht gekommen. Ich bin offenbar nicht der Einzige mit Schnappsideen.
vergiß die Lenkradkralle. Der Dieb zwickt das Lenkrad durch - dauert 3 Sekunden mit dem richtigen Werkzeug. Fahren kann man dann immer noch damit und ein neues/gebrauchtes Lenkrad zu beschaffen ist kein Problem. Hallo, Danke für die vielen Vorschläge. Ich bespreche mal mit meiner Werkstatt wie sich ein versteckter Schalter am besten und einfachsten umsetzen lässt. WoMo NK19 Hier noch ein Denkanstoß, es gibt ja inzwischen auch Bluetooth Schalter, man muß keine mechanischen mehr nehmen. Ich fand zB die "Codierung" mit den eh vorhandenen Bedienelementen/Schaltern des Fahrzeugs sehr interessant. Da wird eine vorher bestimmte Reihenfolge von Schaltungen genutzt, um zB. ein verstecktes Waffen/Wertfach aut. zu öffnen, oder eben das Fahrzeug zu Starten, startbereit zu machen. :)
aha und jeder Dieb hat so nen Zwicker dabei? Die Schlösser sind ja nicht mit ner Nagelschere zu durchtrennen... Aber sicher ist eh nix, zur Not wird die Karte huckepack genommen und ist weg. Wollte der TE aber nicht hören, er sucht ne technisch/elektrische Lösung. Bear Lock - ist schon mal ein sehr guter Anfang…. Den 1. oder Rückwärtsgang verriegeln ist beim klauen eher hinderlich….dazu offensichtlich sehr aufwendig zu überwinden. Sogar von einigen Versicherungen anerkannt und bei der Prämie mit Rabatten „belohnt“ --> Link Hallo, ich habe so nach und nach eingbaut, für Schiebetür HEO Schloß außen, zusätzl. Sperre für innen, Hecktür zusätzl. Schloß innen, Kette zum einhängen zwischen den Vordertüren, versteckten Schalter für Dieselpumpe, kleine Blink LED an der Frontscheibe, ist nachts gut zu sehen, so kann ich alle Möglichkeiten verschieden sichern, |
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