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Hallo Miteinander, macht es Sinn, ein Solarmodul an der Rückwand an den Schienen für den Fahrradträger zu montieren? Würde das aufgrund des Einstrahlwinkels im Winter deutlich mehr Ertrag bringen? Auf dem Dach ist kein Platz mehr. Habt Ihr Ideen zu der Idee? :D
Glaube ich nicht. Mache mal ein Foto von deinem Dach.
Aber nur, wenn dann das Heck immer zur Sonne zeigt, sonst passiert gar nix. Wäre der Ertrag im Winter mit Heck nach Süden denn wohl höher als auf dem Dach?
Das kann man mit einem mobilen Solarpanel im Winter in Spanien sehr gut ausprobieren. Während ein flach auf dem Dach montiertes Solarpanel so gut wie fast keine Leistung mehr bringt, liefert ein optimal in die Sonne gestelltes Solarpanel zumindest einige Stunden bis zu der maximalen Leistung des Panels. Das ist auch der Grund warum sehr viele Wohnmobile im spanischen Winter (obwohl viel Solar auf dem Dach) zusätzlich Solarpanele vor dem Wohnmobil stehen haben. bin auch an dem Thema drann. Ich habe oben R und L noch Platz für 2 mal 50W Panels. Diese würden dann einen kleinen Betrag leisten, wenn man "zufällig" die Auf- oder Untergehende Sonne einfängt. Ich denke, das ist mehr Spielerei, wie Nutzen, aber Spass macht es trotzdem. Für Skandinavien lohnt das bestimmt. viele grüße neyoo y Kauf Dir ein 200w Panel zum Aufstellen und gut ist die Sache.Habe auch 170 W auf dem Dach und ein 200w zum.aufstellen komme ohne Landstrom aus,auch wenn die Sonne mal nicht so richtig will.Achso 200 AH Batterie on Board.
Mit dem Heck zur Sonne bekommst Du im Winter so mehr Ertrag. Ob das sinnvoll ist - vielleicht wenn Du so den Strom im Winterquartier erhalten willst oder wenn das Dach eh schon voller Module ist. Für Urlaubstouren stelle ich es mir mühsam vor das Fahrzeug ummer mit dem Heck zur Sonne auszurichten um den Ertragsvorteil zu bekommen. Ich kann die Meinungen von Labrador und Klaus nur bestätigen: Geht es um tief stehende Sonne im Winter ist der Ertrag in Mitteleuropa selten so Ertragreich dass sich irgendein Aufwand auch nur annähernd lohnt. Anders sieht es im Süden z.B. in Südspanien aus. Dort haben viele frei aufstellbare Panele die mehrmals am Tag neu ausgerichtet werden. Das willst du mit einem Wohnmobil nicht machen. Neu ausrichten bedeutet nicht nur etwas drehen. Aufgrund der flachen Sonne hast du viel schneller Verschattung durch Büsche, Bäume und vor allem dem eigenen und benachbarter Wohnmobile. Also sucht man immer wieder die freie Flucht wo für die nächsten 1-2 Stunden freie Sicht auf die Sonne ist. Natürlich sind ein paar Meter Kabel dazu nötig. Mit einem Panel fix an der Rückseite hättest du von 5 möglichen Stunden im besten Fall bei optimaler Ausrichtung des Womos maximal 1 Stunde sinnvollen Ertrag. Ich habe auch ein frei aufstellbare s Panel und war damit die letzten 7 Winter in Südspanien. Hubert
Kommt immer auf den Sinn an. :D Macht es denn Sinn ein Solarmodul „platt“ auf das waagerechte Dach zu montieren? Das Modul würde, schräg zur Sonne, auf jeden Fall mehr Ertrag bringen. Beim Womo geht es aber nicht um die Amortisation der Investition sondern darum überhaupt Strom zu haben. Daher macht das Sinn. Und bei Deiner Idee „senkrecht an die Rückwand“: bringt garantiert mehr Strom als ohne! Lohnt sich das? Wenn es darum geht Stromkosten am CP / SP zu sparen wohl eher nicht. Geht es darum noch etwas mehr Autarkie zu bekommen: jede Ah zählt.
Vermutlich nicht! :eek: Deutlich mehr Ertrag als Panele auf dem Dach eher nicht: die Panele auf dem Dach liefern zwar, wegen dem Winkel zur Sonne, viel weniger Ampere, dafür aber für einen längeren Zeitraum. Und 10 Stunden lang 1A sind genauso 10Ah wie 2 Stunden lang 5A. Noch ein Wort zu den mobilen Panelen: klar, die liefern mehr Strom. Wenn sie regelmäßig umgestellt werden. DAS muss man aber auch mögen. Und man muss zu dem Zeitpunkt auch vor Ort sein. Morgens mit den Fahrrädern los und abends wiederkommen bringt dann auch keinen Ertragsvorteil. Außerdem stehen die Dinger immer im Weg. :D Grüße Dirk
So isses. Und das immer, auch wenn man nur irgendwo parkt.
Naja, dann liefern sie zumindest vormittags mehr Strom und man macht doch auch nicht jeden Tag eine Radtour. Und wenn man sein Auto immer in Ost-West-Richtung stellt, stehen die Panele auch nicht im Weg. Dann stellt man sie an die linke Seite vom Mobil, also gegenüber vom Eingang und muss sie nur auf der Stelle einmal am Tag um 180°drehen. Im Winterquartier hat das senkrechte Panel noch den großen Vorteil, dass Schnee (das weiße Zeug, das früher im Winter vom Himmel viel. Die älteren unter uns kennen so etwas noch) nicht liegen bleibt und so den Ertrag schmälert. Ansonsten braucht man in den passiven Standzeiten fast keinen Strom. Ich jedenfalls komme mit dem senkrecht am nach Süden ausgerichteten Heck hängenden Panel optimal über die Wartezeiten.
Am Dach monierte Solarpanele liefern immer, nicht nur wenn man parkt, sondern auch während der Fahrt -egal in welche Richting ;) Nur nicht nachts und im Tunnel! Helmut
Soll natürlich heissen "Am Dach montierte Solarpanele" :mrgreen: Ich habe 2x 100 W/39 V parallel am Dach und einen Victron 100/20 Regler und liebäugle damit, anstelle einer Solartasche 2 kleine flexible 50W /39V einfach zusätzlich parallel an den Regler zu hängen --> Link. Diese kleinen flexiblen Panele lassen sich leicht verstauen (Abmessungen je Platte 510 x 590 x 3 mm, Gewicht: 2,5 Kg) und auch vorübergehend rundherum am Fahrzeug zur Sonne gewandt über die Ringösen befestigen. Ein gesonderter kleiner MPPT VictronSmartSolar 75/10 Regler wäre auch nicht teuer. Vielleicht ist diese Lösung eine gute Alternative, wenn am Dach kein Platz mehr ist. Helmut
Das liegt wohl eher daran, das AGM, GEL und erst recht LiFePo4 auch ohne jegliche Aufladung einen Winter locker überstehen. Ich hatte den TE so verstanden, dass er das Womo im Winter nutzen will und deshalb mehr Ertrag benötigt. Für Erhaltungsladung wird sein Solar auf dem Dach sicher reichen. Hubert
Ich auch. Und im Winter braucht man aber etwa viermal so Solarpower, weil man im Winter nur ca ein Viertel der Nennleistung der Panele bekommt.
Bei AGM, GEL und LiFePo4 ist aber gar keine Erhaltungsladung nötig. Das wäre aber gute Neuigkeiten, vor allen Dingen was die Bleifraktion betrifft :lol: . Für einen abgeschalteten LifePO4 Akku brauchst du sicher über den Winter keine Erhaltungsladeung, aber Blei :gruebel: Helmut
Nein, nur mehr Ertag wenn es sauber im 90° Winkel zur Wintersonne steht. "Deutlich" ist leider kein messbarer Wert. Wird das Panel parallel zur Rückwand montiert (Fahrradträger) dürften es so um die 5-8% Mehrertrag werden als wenn Sie flach auf dem Dach liegen. Würden Sie dem Sonnenstand im 90° Winkel nachgeführt (Fahrzeug drehen oder mobiles Panel in Spanien) wären es ca. 10-15% gegenüber einer flachen Dachmontage. Aber das sind werte aus meiner Hausanlagenversuchsinstallation in den Voralpen ohne Luftverschmutzung. Gruß Andreas
Laut Banner, Varta, Yuasa usw.: Eine bei 0°C gelagerte AGM-Batterie hält ca. 6 Monate lang bis zu 90% ihrer Kapazität (Nennleistung). Laut Victron kann man ihre VRLA sogar ein ganzes Jahr lagern. --> Link Victron VRLA Batterien können wegen des Einsatzes von Blei-Kalzium Gittern und hochreinen Materialien über lange Zeiträume ohne Zwischenaufladung gelagert werden.. ..Bei kühler Lagerung können Victron VRLA Batterien bis zu einem Jahr ohne Zwischenaufladung gelagert werden. sicher macht das sinn auch an die vertikalen flächen PV panele zu bauen - eines meiner nächsten projekte. wie oben schon geschrieben besser ein paar A ladestrom als nix ich denke allerdings an alle 4 seiten...
Das ist grundsätzlich richtig sofern wir alle den Begriff "Erhaltungsladung" als Begriff für die Selbstentladung einer Batterie sehen!! Sieht so aber leider keiner! Der Begiff wird hier im Forum sehr sehr oft dafür verwendet was aus der Batterie in der Standzeit an Leistung durch "stille Verbraucher" entwendet wurde. Wenn man die Beiträge durchliest wurde immer irgendwo ein "Stiller Verbraucher" gefunden. Beim Fiat Duc ist der Ruheverbrauch der vielen Steuerungen im Stand und bei korrektem Abschließen nach einer Run-Down Phase von ca. 30 Minuten immer noch ca. 0,05 A !!! Das sind immerhin 1,2Ah pro Tag. Aber ich glaube, diesen Hinweis schreibe ich bestimmt noch 100 Mal Gruß Andreas
Was hat denn Selbstentladung mit Erhaltungsladung zu tun?
So isses, ändert aber nix daran, dass sich eine, vom Bordnetz getrennte, GEL, AGM oder LiFePo4 nicht innerhalb von 6 Monaten selbst entlädt. Die Diskussion über Erhaltungsladung ist hier total fehl am Platz da es gerade darum nicht geht sondern um die Nutzung des Womo in den Wintermonaten. Hubert |
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