MaddinR am 21 Jul 2024 14:35:49 Moin Forum Ich bin der Martin aussem Pott.... mittlerweile Rentner und seit gut 4 Jahren ''Gypsy on the road'. Weil mein Womo allerdings nur ein 3,5-tonner mit schweren Steinen im Bauch ist, belastet mich dieses Übergewichts-Handicap eigentlich von Anfang an. Die Steine im Bauch konnten unterm Fahrersitz mit 2 x 95AH Akkus gefunden werden... also irgendwas über 52 kg speckiges Übergewicht.... und die möchte ich gerne loswerden. Die derzeitig installierte Hardware: Schaudt EBL 252 (Setup = Blei/Säure) Schaudt WA 121525 (Setup = AGM) Votronic DuoDig 250 MPPT (Setup = AGM2) Einigermaßen irritierend finde ich,dass 3 unterschiedliche Settings gegeben sind, wenn ich mal annehme, dass unterm Sitz tatsächlich 2 AGMs sitzen. Verstehen könnte ich das, wenn 2 Blei-Säure-Akkus installierten wären, der Booster und MPP beide übers EBL 'einspeisen' und das EBL alle was an Ladestrom kommt auf die passende Blei-Säure-Kennlinie 'tranformiert'. Tja, weiß ich aber im Moment nicht, da ich den Akkutyp nicht identifizieren kann, ohne den Sitz abzubauen. Verkleidungen hatte ich alle runter, aber man sieht halt nix, von oben rein auch nicht. Endgültig Klarheit bringt also erst mein Werkststatt-Termin Mitte August. Das angestrebte ZIel: Ich möchte die 2 Schwergewichte durch 1 Litime-Leichtgewicht 100Ah ablösen... die ist mittlerweile geliefert, liebliche schlanke 11 kg. Das bedeutet nach der Diät etwa 40 kg weniger Speck unterm Sitz. Sowohl der Booster als auch der MPP unterstützen beide die Lithium-Ladekennlinie, lediglich der EBL eben nicht. Ich hab hier schon gelesen, dass man den EBL einfach auf Blei-Säure einstellt und damit den Akku wohl 'unterlädt', und dieses Defizit dann durch den Booster bei der Fahrt bzw. den MPP bei Sonne beheben zu lassen. Soweit so gut also. Nun mal meine Fragen, auf die ich mir hier etwas mehr Klarheit erhoffe, mit dem Ideen-Ansatz, beim Umbau/Einbau soviel wie möglich zu übernehmen und nur das nötigste zu ändern. - Der MPP-Ladestrom ist auf dem EBL aufgelegt. Was macht der EBL mit dem Solar-Strom ...?... untouched durchleiten oder auf seine eigene Blei-Säure-Kennlinie kastrieren?
- Leider kann ich nicht erkennen, ob der Booster ebenfalls auf den EBL aufgelegt ist oder direkt zum Akku geht. Direkt zum Akku wärs easy, kann ich so übernehmen, brauch ich nur auf Lithium um-dipswitchen. Aber wenn doch auch wieder in den EBL, gleiche Frage... was stellt der wiederum mit dem Ladestrom an...?... untouched durchleiten oder kastrieren auf Blei-Säure-Kennlinie wie vielleicht beim MPP.
- Wenn der EBL was mit dem Ladestrom von MPP und Booster anstellt, scheint es sinnvoll zu sein, die zwei ohne EBL direkt mit dem Akku zu verbinden ... ist das richtig?
- Und jetzt, wichtig... Thema Sicherheit. Der MPP hat einen Temperatur-Sensor, das Litime-Ladegerät wird genau wissen, was es zu tun hat, aber am Booster ist kein Temp-Sensor angeschlossen... wenn diesen Job zuvor das EBL übernommen hätte, müsste ich mich da noch um eine Lösung bemühen?
- Und zuletzt, ich hab schon verstanden, dass ich den EBL mit Blei/Säure-Einstellung weiternutzen kann, aber ich würde lieber den hinsichtlich 230V-Landstrom auch kappen und das 10A-Ladegerät von Litime einbauen, und zwar direkt mit dem Akku verbunden. Allerdings im zusammenhang mit meinen Fragen (Kastrieren) von oben, wäre es dann zwingend notwendig, MPP und Booster auch direkt mit dem Akku zuverbinden?
- Händelt bzw. steuert das EBL irgendwas mit Trennrelais bezüglich der 3 Ladealternativen... Landstrom, Auto-Generator(Booster) oder MPPT?
Sorry, Leute, ich hoffe, das war nicht zu lang oder zu kompliziert.... aber ich möchte mich gerne mit Wissen präparieren, wenn ich zur Werkstatt fahre... zumal es da nur um den Einbau 'meiner' Hardware geht (das ist so vereinbart). Aber ich habe hier dieser Tage mal mit dem Chef einer Klein-Womo-Werkstatt gesprochen... wenn ich da unvorbereitet hingegehen würde, fall ich auf die Nase, der wollte mir doch tatsächlich empfehlen, alle Hardware rauszuschmeißen, bei Ebay zu verticken und alles mit Victronic neu einzurichten. Wenn wir also im August unser Gespräch über den Einbau führen, möchte ich gerne das Drehbuch in der Hand halten, die Regie übernimmt der Meister, aber nach meinem (!) Drehbuch. Und bei solchen Sachen ist immer das Schwarmwissen eines Forums wichtig, um sich eine kleine Basis an Wissen für Machbares, Nicht-Machtbares, sinnvolles oder sinnloses, nützliches oder nutzloses zu schaffen. Also, bitte um Nachsicht... und Danke im Voraus für Eure Hilfe vg, Maddin
Ruedi1952 am 21 Jul 2024 16:57:59 Du brauchst nichts kappen wenn überhaupt das Li Time Ladegerät parallel an dem Akku anschliessen. Dann braucht das mit seiner "horrenden" Leistung nur noch den Rest aufladen.
ulimm am 21 Jul 2024 17:35:18 Stell einfach alle Geräte auf Blei/Säure bzw. Gel ein. Aber bevor du mit der Lifepo4 eingebaut losfährst. Zumindest die Einstellung AGM2 hat zu hohe Spannung. Wenn ich mich nicht irre hat der Solarregler sogar verschiedene LifePo4 Einstellungen, davon eine mit 14.4V/13.8V, die habe ich an meinem alden sps (scheint weitgehend baugleich) jedenfalls genommen. Das Ladegerät würde ich nicht einbauen. Vielleicht einen Anschluss unter dem Sitz herausführen, damit man es im Notfall anschliessen kann. Hier noch ein thread zu deinem EBL: --> Link
Stocki333 am 21 Jul 2024 20:40:48 Und zuletzt, ich hab schon verstanden, dass ich den EBL mit Blei/Säure-Einstellung weiternutzen kann, aber ich würde lieber den hinsichtlich 230V-Landstrom auch kappen und das 10A-Ladegerät von Litime einbauen, und zwar direkt mit dem Akku verbunden.
Das mit dem Litime Ladegerät. Gute Idee. Den es ist das selbe, als würdest du unter der Dusche stehen und 5 Euro Scheine zereissen. Der Effekt ist der selbe. Alles für die Katz. Franz
MaddinR am 22 Jul 2024 09:43:59 Gute Morgen Forum
Vielen Dank für eure Mithilfe und Meinungen zum Thema. Allerdings fehlt mir zu den Meinungen zum Litime-Ladegerät noch ein wenig der technische Hintergrund: Warum seit ihr so dagegen? Gibt es einen technischen Grund, davon eher abzusehen?
Aus der scheinbar ironischen Bewertung "horrende Leistung" glaube ich zumindest zu verstehen, dass es mit 10A eher schwachbrüstig ist. Aber ich weiss nicht,ob das wirklich ein Nachteil ist, bzw. nicht doch eher ein Vorteil. Bezieht sich "horrend" nur auf den Ausgangsstrom von 10A oder auf einen schlechten Wirkungsgrad im Verhältnis 5A MAX. IN und 10A OUT?
Sofern es sich nicht auf den Wirkungsgrad bezieht, ist 10A für mich sogar wünschenswert, wenn ich davon ausgehe, dass es gleichzeitig auch mit einer niedrigen Belastung in Watt an der Landstromquelle korreliert. Für mich ist es eher unwichtig, dass der Akku schnell lädt, sondern das es den ganzen Tag laden kann, aber mir bei 4 oder 6 Ampere Landstromabsicherung nicht ins tägliche Leben reinpfuscht, weil ständig ein Automat rausfällt. Unterwegs und auf Etappenstellplätzen brauch ich keine hohe Leistung, weil ich meistens eh nicht mal das Stromkabel anschließe. Da gabs bisher über Wochen noch nicht mal Probleme beim Laden des Pedelec-Akkus. Das Landstrom-Kabel hole ich tatsächlich nur raus, wenn ich mindestens 3 Tage irgendwo stehe, und da wärs mir wiederum egal, ob der Akku 4 Stunden zum Laden braucht, oder 24.
Also die Frage bleibt, warum seid Ihr so dagegen...?... was ist daran falsch? Bitte nicht missverstehen, jede Erklärung, die ich nachvollziehen kann, wird eindeutig meine Entscheidung lenken... gute Ratschläge werde ich immer nach Möglichkeit befolgen.
vg, Maddin
Ruedi1952 am 22 Jul 2024 10:33:04 Das Ladegerät ist Kernschrott gehört unbesehen in Sondermüll. Wozu überhaupt ein Ladegerät??? Wir stehen mit einem 130 AH Akuu vier bis sieben Tage ja nach Jahreszeit, dann ist er auf 20 bis 30 % runter. Davon haben wir zwei Stück die Parallel angeschlossen sind. Seit wir nur noch die Liefepo4 drinnenhaben so gut wie nie Landstrom. Heisst seit Corona wo ich meinen Selbstbau verbaut habe nur einmal am Landstrom gestanden da es da im Stellplatzpreis inkludiert war. Für z.b. vier bis sieben Tage stelle ich nichtmal mehr den Solarkoffer raus.
Ruedi1952 am 22 Jul 2024 11:04:05 Warum in Gottes Namen will man mit dem Ketnschrott auf einem Stallplatz für 15 EUR 10 AH laden wenn es die Lima umsonnst macht. Hohe Ladeleistung ich schmeiß mich weg, unsere Lifepo4 können mit 60 A geladen werden.
MaddinR am 22 Jul 2024 13:03:25 Hallo Forum
Ich freu mich über euer Interesse am Thema. Aber ihr macht den Fehler, eure Reisegewohnheiten zu verallgemeinern. Deswegen will ich das noch mal kurz erklären. Mein Womo ist jenachdem beides: zu einer Zeit ist es Reisemobil mit dem Schwerpunkt Reisen, zu anderer Zeit ist es Wohnmobil, mit dem Schwerpunkt Wohnen. Ich bin in weniger als 3 Reisejahren über 40.000 km gefahren und war durchaus an die 30 Monate außerhalb Deutschlands.
Solange ich also 'rolle' interessiert mich der Landstrom überhaupt nicht... wie ich schon anmerkte, ich schließe so gut wie nie bei den Etappen ein Landstromkabel an. Autarkie interessiert mich allerdings nur so weit, dass ich auf Tour vielleicht 1 oder 2 Tage stillstehend überbrücken kann, dann ist eh die Schüssel voll, MPPT und Booster ermöglichen das (und mehr) elektrisch und liefern auf Tour weitaus mehr, als ich verbrauchen kann.
Ich verbringe aber den Winter über 6 Monate südlich am Atlantik, wo mir vor Ort das Ladegerät hohe Verbraucher im Wagen ermöglicht, die ich über den Wechselrichter betreiben kann und die ansonsten den 6A-Landstrom-Automaten abschießen. Und da ist es mir egal, wie lange der Akku mit dem 'Kernschrott' zum Laden braucht, wenn er am nächsten Morgen für einen anderen hohen Verbraucher wieder voll ist. Wichtig ist mir, dass z.b. die 1,8 KW (8A) von der Induktionsplatte (plus anderer Verbraucher im Hintergrund) nicht vom Landstrom möglich sind, aber vom Akku und Wechselrichter sehr wohl und dann gaaanz laaaaangsam mit vielleicht 2A Last vom Ladegerät nachgeladen werden. Wenn ich länger am Atlantik stehe, habe ich eben keinen Booster und bei ner Regenphase ggf. nicht ausreichend Solarstrom ... schließlich ist ja Winter und die Sonne steht auch dort sehr tief.
Das Landstrom-Ladegerät ist natürlich auch für mich sinnlos, wenn ich rolle. Aber wenn ich den Winter in gelenkschmerzfreier Zone im Süden aussitze, wird es hingegen elementar wichtig .... vor dem Hintergrund, dass das EBL das notwendige vielleicht nicht leisten kann.
Wenn das Litime aus technischer Perspektive Kernschrott ist, bitte empfehlt mir ein anderes. Wenn es NUR aus ideologischer Sicht Kernschrott ist, kann es bei einem anderem Reisebild dennoch sinnvoll sein. Also, was trifft zu? Ich will also keine hohe 60-A-Ladeleistung, sondern eine, die bei niedriger Landstromabsicherung auch noch funktioniert, egal, wie lange das dauert... 2 Std, oder 6 oder 24... ist mir völlig egal.
vg, Maddin
Hannus am 22 Jul 2024 14:33:28 Die 0,5A die du mit dem kleineren Ladegerät beim Landstrom sparst, machen den Kohl nun wirklich nicht fett. Das EBL leitet alles 1zu1 durch, da wird nichts gekappt. Allerding ist das Durchleiten immer mit einigen Verlusten an den vielen Kontaktstellen verbunden.
Für dein Nutzungsverhalten währe vieleicht ein Multiplus2 interessant. Da kannst du einstellen, wieviel Landstrom du maximal ziehen darfst. Den Rest speist der enthaltene Wechselrichter aus der Batterie dazu. Wird nicht der ganze Strom gebrauch, wird mit dem Rest die Batterie wieder geladen.
ulimm am 22 Jul 2024 15:01:49 Fürs Laden am Landstrom reicht der EBL, der liefert mehr A als das LiTime Ladegerät. Das ist schlichter Balast. Und auf 6 oder auch 4A (bei 230V) kommst du da nicht. Da müsste der ja >=1kW ziehen zum Laden.
Zu deiner Induktionsplatte mit 1.8kw: Am Wechselrichter betrieben zieht die nicht 8A, sondern 1800/12 also 150A. Kannste also vergessen, da deine neue Batterie nach deinem Startpost nur 100AH hat. Die muss aber mindestens 150AH und ein BMS haben, das auch 150A durchlässt- oder du hast zB 2x100AH parallel. Und ausreichend dicke Kabel. Ich selber nutze solche Ströme nur minutenweise über den WR, zB Senseo, die hat auch 1600W.
Und wenn du an Landstrom hängst, wird normalerweise der WR von den verbauten Steckdosen weggeschaltet. Du musst dann für das von geschilderte Szenario die Kochplatte direkt an den WR hängen. Also es ist nicht so, dass der WR den Landstrom "boostert".
rkopka am 22 Jul 2024 15:08:40 ulimm hat geschrieben:Am Wechselrichter betrieben zieht die nicht 8A, sondern 1800/12 also 150W.
150A Kannste also vergessen, da deine neue Batterie nach deinem Startpost nur 100AH hat. Die muss aber mindestens 150AH und ein BMS haben, das auch 150 durchlässt-
150A Jein. Meistens haben die Akkus ein BMS, mit A ~ Ah, das ist aber nicht zwingend und kann in beide Richtungen abweichen. RK
ulimm am 22 Jul 2024 15:14:30 rkopka hat geschrieben: Meistens haben die Akkus ein BMS, mit A ~ Ah, das ist aber nicht zwingend und kann in beide Richtungen abweichen.
Danke, Einheiten korrigiert. Ich würde das mit den Abweichungen nicht riskieren, Franz (Stocki) hatte ja hier auch schon Batterien wo man bei einer 100AH besser nicht mehr als 50A fordern sollte. Und ich vermute die hier erworbene Batterie ist ohne BT zur Überwachung.
Ruedi1952 am 22 Jul 2024 15:35:17 Er hätte nicht Romane schreiben sollen nur kurz und knapp die Fakten. Mein Selbstbau 132 AH darf laut Zellenhersteller für 30 sec. max. 200 A liefern. Mein Fertigakku 130 AH (gleicher Zellenhersteller) 100 A dauerlast. Er braucht vermutlich zwei von den Akkus die wenn er eine Stunde kocht leer sind. Die 6 A Landstrom sind da nur wenig hilfreich
Ruedi1952 am 22 Jul 2024 15:47:45 Das sind die Technischen Daten von seinem Akku 5 Jahre Zyklus Lebensdauer: 4000 Zyklen bei 100 % DOD, 6000 Zyklen bei 80 % DOD, 15.000 Zyklen bei 60 % DOD Nennspannung: 12.8V Nennkapazität: 100Ah Energie: 1280Wh Max. Erweiterung (Parallel & Serie): 4P4S Innenwiderstand: ≤40mΩ Zertifizierungen: UL, FCC, CE, RoHS, UN38.3 BMS BMS: 100A Max. Kontinuierliche Ausgangsleistung: 1280W Max. Kontinuierlicher Ladestrom: 100A Max. Kontinuierlicher Entladestrom: 100A Max. Entladestrom 5 Sekunden: 300A LADUNG Methode der Aufladung: CC/CV Ladespannung: 14.4V ± 0.2V Empfohlener Ladestrom: 20A (0.2C)
Da wird Franz wieder Arbeit bekommen mit dem Qualitätsprodukt
thomker am 22 Jul 2024 16:04:43 MaddinR hat geschrieben:[list][*]Der MPP-Ladestrom ist auf dem EBL aufgelegt. Was macht der EBL mit dem Solar-Strom ...?... untouched durchleiten oder auf seine eigene Blei-Säure-Kennlinie kastrieren?
Das EBL leitet mit reichlich Übergangswiderständen nur durch. Also, wenn man sowieso schon Hand anlegt, gleich den Solarregler direkt auf die Batterie. Gleiches gilt für den Booster. Was die Kollegen meinen ist folgendes: das 10A Litime Ladegerät ist mehr als flüssig...Datenblatt gibt's auch nicht, zumindest hab ich's nicht gefunden. Du willst Gewicht sparen? Lass es weg und benutze den EBL weiter. Wenn du ins neue Ladegerät verliebt bist, behalte es und schließ es zusätzlich zum EBL-Lader an die Batterie an, das ist alles kein Problem. Dein größtes Problem ist dein WR in Verbindung mit dem Kochfeld. 1800 W bleiben bei 230V und bei 12V 1800 W. Aber: bei 230V (Landstrom) sind das 7,8A, was die 6A Begrenzung auslösen würde, da liegst du schon goldrichtig. Auch deine angestrebte Lösung, dies mit dem WR zu kompensieren (und langsam nachladen) kann ich gut nachvollziehen, mach ich b.Bed. auch so. Jetzt kommt's aber: 1800 W bei 13 V ergeben leider 138 A nur für die Platte. Und die kann Deine Batterie bzw. dein BMS nicht liefern, die steigt bei 100 A aus. Lösungsmöglichkeiten: 1. Du baust 2 Batterien parallel ein. 2. Du baust Ladegeräte ein, die zusammen mindestens 45 A liefern. Also die 16 A vom EBL plus irgendeins, was noch mal 30 A liefert. Nachteil: Du kannst die Platte immer noch nur nutzen, wenn Landstrom anliegt. Landstrom: 6 A x 230 V ergeben 1380 W, die du nutzen kannst. 45 A x 13 V ergeben 585 W also noch Luft nach oben... Ist alles nur über den Daumen gerechnet, also nicht die 26 Nachkommastellen bemühen... z.B. kommen auf vielen Plätzen gar keine 230 V an, damit steigen die A bei gleicher Leistung, andererseits sind die 6 A Begrenzungen meist auch nicht genau, mal geht mehr, mal aber auch deutlich weniger... Sorry, wollte dir keine Zähne ziehen, deine Überlegungen sind alle plausibel...wie du das der Werkstatt verklickern willst, weiß ich auch nicht. Meine Erfahrung: wenn die nicht ganz genau wissen, wie sowas funktioniert, drehen die am Rad und erzählen dir gaanz tolle Sachen, oder wenn die ehrlich sind, winken die gleich ab. Mein Motto: wenn du willst, das es ordentlich wird, mach's lieber selbst. Ist keine Raketentechnik. ...habe erst mal fertig... Gruß Thomas
ulimm am 22 Jul 2024 17:39:29 thomker hat geschrieben:Lösungsmöglichkeiten: Landstrom: 6 A x 230 V ergeben 1380 W, die du nutzen kannst. 45 A x 13 V ergeben 585 W also noch Luft nach oben...
Ähh, wo sollen denn die 585W hergenommen werden? Der Landstrom ist ausgereizt. Aus dem WR von der Batterie? Wie soll da die Zusammenschaltung auf der gleichen Steckdose aussehen? Stehe gerade auf dem Schlauch.
silver34 am 22 Jul 2024 18:32:44 ulimm hat geschrieben:Ähh, wo sollen denn die 585W hergenommen werden? Der Landstrom ist ausgereizt. Aus dem WR von der Batterie? Wie soll da die Zusammenschaltung auf der gleichen Steckdose aussehen?
Das macht der MultiPlus ohne zu zucken!, einfach den auf das Einstellen was er vom Landstrom ziehen darf und der Rest wird aus der Batterie nachgeschossen. Und wenn fertig und noch A vom Landstrom frei wird gleich wieder aufgeladen! Allerdings ist das deutlich teurer und mit 1'er 100Ah-Li-Batterie wird es schwierig den evtl. Hunger des MultiPlus zu stillen! Billiger einfach 3000W-Wechselrichter und die Batterie einfach mit einem Ladegerät wieder voll laden (Solange das Ladegerät/e übern Tag mehr liefern als der Verbrauch ist, ist doch alles schick!). Aber auch da mit 1'er 100Ah-Li-Batterie iss nicht!!!
basste315 am 22 Jul 2024 18:42:45 MaddinR hat geschrieben:Und jetzt, wichtig... Thema Sicherheit. Der MPP hat einen Temperatur-Sensor, das Litime-Ladegerät wird genau wissen, was es zu tun hat, aber am Booster ist kein Temp-Sensor angeschlossen... wenn diesen Job zuvor das EBL übernommen hätte, müsste ich mich da noch um eine Lösung bemühen?
Ich hoffe für dich dass dein LiTime-Akku "Low Temp Cut-Off" hat, also Ladeportabschaltung bei tiefen Temperaturen, wenn nicht, dann wird es nichts mit Winterurlaub mit diesem Akku. Nicht alle Li-Time haben ein BMS, das bei tiefen Temperaturen abschaltet und Ladung unter Null Grad schadet dem Akku. Wenn du den falschen (billigeren) hast, bist du schlecht dran :cry: . Dann musst du nämlich bei tiefen Temperaturen selbst aufpassen und die Ladung mit einem Trennschalter unterbrechen oder brauchst zusätzlich temperaturgesteuerte Relais. Und mit dem 100A-BMS wird dein Wechselrichter nicht mehr als etwa 1200 Watt leisten können, weil bei höheren Strömen das BMS den Akku abschaltet! Lösung: Noch einen 2. Akku parallel dazustellen :nixweiss: Helmut
thomker am 22 Jul 2024 19:20:51 ulimm hat geschrieben:Ähh, wo sollen denn die 585W hergenommen werden?
Ok, zu kompliziert geschrieben... Du hast 6 A Landstrom, willlst aber 8 A für die Platte. Dein WR kann das, dein BMS aber nicht. Also nimmst du die 585 W also 2,5 A vom Landstrom und lädst damit die Batterie (theoretisch). Diese 585 W muss die Batterie/BMS schon mal nicht liefern, kommen aber von den Ladegeräten am WR/Batterie an. Somit steuert die Batterie nur noch 1800W minus die 585 W zum WR für die Platte bei. Das wären 93 A, die dein BMS gerade so schafft. Die Batterie alleine schafft die vollen 1800 W der Platte ja nicht. Gruß Thomas
ulimm am 22 Jul 2024 19:44:50 Oh Mann, ganz schön um die Ecken gedacht. Also abseits dieser ganzen exotischen Sachen mit Multiplus oder möglichen 50A Ladung würde ich, bei den Anforderungen von Martin, einfach alle alten Ladegeräte behalten, mir 2 100AH Lifepo4 mit BT hinstellen. Wenn die gut sind und der WR ist leistungsfähig dann kann er knapp ne Stunde kochen ohne Landstrom direkt über den WR. Der Landstrom sollte dann über Nacht bei >=20A Ladestrom am EBL die Batterien wieder aufgeladen haben und die restlichen Geräte versorgen. Wie oft die Batterien/WR eine solche Hochstromentnahme verkraften steht auf einem anderen Blatt
Stocki333 am 22 Jul 2024 20:20:34 Ist ja intressant, wenn man eine geistreiche Bemerkung zu einem Ladegerät macht.Was da alles ans Tageslicht kommt. Den der Martin hat ja in seinem Eröffnungspost einiges verschwiegen. Vor allem seine Wissenslücken. Und seine Vorstellungen von einer guten Lithium Ausrüstung. Die 2 Kriterien erfüllen soll. Alles beibehalten was verbaut ist und jede Menge Strom liefern kann. Für die WR Anlage. Aus der scheinbar ironischen Bewertung "horrende Leistung" glaube ich zumindest zu verstehen, dass es mit 10A eher schwachbrüstig ist.
Und wenn das LG 50 A liefern würde ist es Schrott. Weil die Ladeschlusspannung des LG zu hoch ist. 14,6 Volt und nicht einstellbar. Mit dieser Ladeschlusspannung von 14,6 würde nicht mal der Accu von Basste(Helmut) laufen ohne in Notabschaltung zu gehen. Und das ist ein Selbstbauaccu mit sehr gutn Zellen. Wenn du dir was gutes vergönnen willst. Victron Smart. Gibts ab 5 A aufwärts. und kannst auch die Ladeleistung per App veringern. Falls der Absicherungsautomat am Stellplatz probleme macht. So jetzt mal ein paar Gedanken zu deiner Idee mit dem WR mit ein bischen mehr Leistung als gewöhnlich. Es gibt heute WR mit genügend Leistung auch für Grossverbraucher. 3000 Watt sind günstig zu haben . Bei mir werkelt ein 2,5 KW seit 9 Saisonen. Martin, dein Denkfehler ist der Accu. Nicht nur von der Kapazität her, sondern was viel Wichtiger ist. Von dem lieferbaren Strom. Kann der den Strom liefern kann man ihn auch damit Laden. Aber nur wenn der Kistenschieber weiß, was er da verbaut hat. Und wenn der dir ein Ladegerät anbietet, das den Accu in die Notabschaltung treibt. Und dafür noch Geld will. Steh dann natürlich mit meiner kostenlosen Meinung schlecht da. Und so ein 3 KW WR will nun mal mit 250 A gefüttert werden. wenn du ihn zu 80 % belastest.. Und was ist das für ein dubiose Gerät. das soviel braucht. Daten oder Foto wäre hilfreich. Also was machen sprach Zeus. Das angestrebte ZIel: Ich möchte die 2 Schwergewichte durch 1 Litime-Leichtgewicht 100Ah ablösen... die ist mittlerweile geliefert, liebliche schlanke 11 kg.
Und von was soll ich dir jetzt schreiben. Von der Litime oder wie du es anders machen sollst, kannst. Leg mal die Karten auf den Tisch. Und was du bereit bist noch auszugeben. Und lass deine Gedanken frei von dubiosen Ideen. Dein ganzes Klumpert werden wir schon noch verwenden können. Mit Flausen im Kopf kommst du nicht auf ein vernünftiges Ziel. Den momentan bist du noch immer dort. Den es ist das selbe, als würdest du unter der Dusche stehen und 5 Euro Scheine zereissen.
So als Trost. Hättest du ein Boot, wären es hunderter. Franz
thomker am 22 Jul 2024 20:23:28 ulimm hat geschrieben:Oh Mann, ganz schön um die Ecken gedacht.
Jepp, Fakt ist, dass es mit einer 100Ah Batterie nicht geht. Und wer über nen Multiplus für nen 4 stelligen Betrag nachdenkt, hat mit einer 100Ah Batterie schon mal viel falsch gemacht...
Stocki333 am 22 Jul 2024 20:56:01 Ruedi1952 hat geschrieben:Das sind die Technischen Daten von seinem Akku Zyklus Lebensdauer: 4000 Zyklen bei 100 % DOD, 6000 Zyklen bei 80 % DOD, 15.000 Zyklen bei 60 % DOD
Wenn man seine Emotionen ausschaltet, beim betrachten der Daten. Dann sollte hier spätetstens die Alarmglocke läuten. Ladespannung: 14.4V ± 0.2V Empfohlener Ladestrom: 20A (0.2C)
Wer seine Emotionen im Griff hat, ist immer im Vorteil. Soviel zum Ladegerät. Da wird Franz wieder Arbeit bekommen mit dem Qualitätsprodukt
Rudi, Rudi, gib acht dein Accu wandert durch die Nacht. Oder wie heist es in einen Lied. :mrgreen: :mrgreen: Grinsend Franz
Ruedi1952 am 22 Jul 2024 21:42:16 Ich meine es ja nicht böse mit ihm aber er hätte mal vorher fragen sollen. Auch vorher knapp und kurz das wichtige zur Sprache bringen. Dann hättet ihr alten Hasen ihm gut und teuer anbieten können. Andere gut und Preiswert. Wir sind ja zur Zeit seit 7 Monate auch nur mit unseren einen Preiswert Akku unterwegs. Ab 10 August geht es in den Kururlaub da laufen dann beide parallell. Unser 300 EUR Akku hat folgende Parameter €299,99 DU SPARST €100 Verzendkosten worden berekend bij de checkout. Ships From
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1 Stück 12.8V 130AH Koop nu met PayPal Koop met Meer betalingsopties Nennkapazität: 12.8V 130Ah Energiegehalt: 1664Wh Zellen-Technologie: A-Grade Lithium-Eisen-phosphat LiFePO4 Abmaße (BxTxH): 260 x 209 x 168 mm Artikelgewicht: 12 Kg BMS: 100A Betriebspannung:8~14.6V Betriebstemperatur:-5°C~55°C Emissionstemperatur:-40~65°C Standard-Ladetemperatur:25±2℃ Standard-Ladespannung:14.6V Absolute Entladespannung:Maximal 8.0V Standardladestrom:65A (0.5C) Absoluter Ladestrom:65A (0.5C) Versandkapazität: 3-30% SOC Lebensdauer des Zyklus:≥4000 Zyklus(100% DOD) Selbstentladung:3.5% /Monat
MaddinR am 22 Jul 2024 22:09:15 Hej Leute... jetzt wirds cool und richtig hilfreich... Danke! Ich meine es ja nicht böse mit ihm aber er hätte mal vorher fragen sollen. Auch vorher knapp und kurz das wichtige zur Sprache bringen.
Das ist mir anscheinend hier nicht möglich. Meine Posts kommen über Stunden nicht hier an, owohl es keine Fehlermeldung beim Senden gab. Damit gibts keinen Dialog, sondern eine Thread-Drift in eine Richtung, die nichts mehr mit meiner Intention zu tun hat. Ich habe jetzt hier mehrere meiner Antworten nochmal zusammengefasst, leider ist das aber nicht mehr chronologisch.... tut mir leid. thomker hat geschrieben:Das EBL leitet mit reichlich Übergangswiderständen nur durch. Also, wenn man sowieso schon Hand anlegt, gleich den Solarregler direkt auf die Batterie. Gleiches gilt für den Booster.
Also... ich fang mal mit 'ner Entschuldigung an.... die Kochplatte mit den 8A war eher ein dramatisierendes Beispiel und etwas abseits der Realität... sorry dafür. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich damit die 6A-Absicherung des Stellplatzes abschießen würde. Und natürlich ist mir klar, dass ich die 1,8 KW auch nicht vom Akku via WR nutze. Ich nutze die Platte eigentlich generell nur mit Plattenleistung bis 4A max. 5A vom Landstrom. Das Beispiel war also unpassend, weil ich es ja schon immer etwas anders handhabe. Aber ein anderes Beispiel passt deutlich besser: 2 EBikes laden (~400W), der Kühlschrank (~170W) , Kaffeemaschine (~800W), Keramikheizer (ECO= ~400W). Das würde ggf. Probleme bedeuten. Zur Sicherheit läuft in solchen Fällen die Kaffeemaschine über Bordstrom und der wird (bisher) anschließend vom EBL mit ~280W nachgeladen. Damit funktioniert alles und ich bleibe mit der zeitgleichen Kombination Landstrom und Solarstrom + Bordstrom unter 6A. Aber meine Unsicherheit hat andere Gründe. Die Ladekennlinie von Blei/Säure (vom EBL) und LifePo sind tatsächlich ziemlich ähnlich, IU1oU2 und CC/CV haben durchaus viele Parallelen. Aber der wesentliche Unterschied ist der fehlende "Float/Cut off" beim EBL, Natürlich kann man sich entscheiden, dass dem BMS allein zu überlassen.... aber da bin ich zu sehr Laie um das zu beurteilen und hab zu viel Angst an der Sicherheit rumzupfuschen. Allerdings ist das deutlich teurer und mit 1'er 100Ah-Li-Batterie wird es schwierig den evtl. Hunger des MultiPlus zu stillen!
Deswegen ist dieses Multiplus auch keine Option. (Solange das Ladegerät/e übern Tag mehr liefern als der Verbrauch ist, ist doch alles schick!).
Genau das ist die ultimative Kernaussage.... ich mach das seit 2012 so, früher mit 1 (!) Optima Yellowtop 75 Ah, und da hat schon der Solarstrom für meinen 50 Ah/d Bedarf vollkommen ausgereicht. Aber auch da mit 1'er 100Ah-Li-Batterie iss nicht!!!
Na ja... seit 3 Jahren reichen meine 2x95Ah-Akkus komplett aus, wobei mein erreichter Tiefststand SOC einmal 75% war. Und wenn ich die beiden mit maximal 45-50% entladen darf , bin ich jetzt mit der neuen Litime sogar etwas besser dran. Aber wie gesagt, das ich die 100Ah mehr als 20-30% entlade wird vermutlich die absolute Ausnahme sein. Also ne zweite Batterie brauch ich definitiv nicht. Ich hoffe für dich dass dein LiTime-Akku "Low Temp Cut-Off" hat, also Ladeportabschaltung bei tiefen Temperaturen, wenn nicht, dann wird es nichts mit Winterurlaub mit diesem Akku.
Ja, natürlich, der Akku hat einen Niedrigtemperaturschutz und ein BMS mit Bluetooth-Connect. Aber, es ist kein Winterurlaub, ich fahre da hin, wo ich im Dezember im Atlantik schwimmen gehen kann und auch in den folgenden Monaten danach nur in Shorts und TShirt rumlaufe :-) thomker hat geschrieben:Somit steuert die Batterie nur noch 1800W minus die 585 W zum WR für die Platte bei.
Das ist eine zutreffende Beobachtung an meinem Votronic Batteriecomputer. Der Bedarf der Kaffeemaschine ist nicht konstant, obwohl sie konstant 800W zieht... die gemessene Last am Shunt variiert locker um bis zu 20A, jenachdem ob Sonne und Landstrom verfügbar sind. Und wenn das LG 50 A liefern würde ist es Schrott. Weil die Ladeschlusspannung des LG zu hoch ist. 14,6 Volt und nicht einstellbar.
Es ist ein von Litime empfohlendes Ladegerät für Litime-Batterien. Das wäre krass, wenn das echt Schrott wäre oder schädlich für den Akku ist. Ich glaube, meine momentan favorisierte Lösung könnte folgend aussehen: Votronic MPP direkt an den Akku Schaudt Booster parallel ebenfalls direkt an den Akku Litime Ladegerät am FI und auch parallel direkt an den Akku - Das neue Ladegerät wird auf dem Platz des (jetzigen und freiwerdenden) 2. Akkus (Untersitz, irgendwie) montiert/befestigt - Die vermutlich geringere Ladeleistung Litime vs. EBL ist m.E. völlig zu vernachlässigen - Das EBL leistet nur noch Ladestrom für die Fahrzeug-Batterie auf bisheriger Einstellung. Oh Mann, ganz schön um die Ecken gedacht.
Jepp, Fakt ist, dass es mit einer 100Ah Batterie nicht geht. Und wer über nen Multiplus für nen 4 stelligen Betrag nachdenkt, hat mit einer 100Ah Batterie schon mal viel falsch gemacht...[/quote] Deswegen denke ich da nicht mal 5 Sek. drüber nach.... :D Was da alles ans Tageslicht kommt.
... ist zweifelhaft, wenn man möglicherweise mangelhaften Fähigkeiten sich verständlich auszudrücken nur fehlendem Hintergrundwissen gleichsetzt, und dann damit eine Person bewertet. Das ist genauso zweifelhaft, wenn man eine Antwort disqualifiziert, wenn der Inhalt der Antwort mangels Leseverständnis mehr auf Erwartungshaltung und Wunschdenken basiert, als auf dem zuvor gelesenen Text. Ich tue jedenfalls beides nicht. Das sind die Technischen Daten von seinem Akku
Nein, sind sie nicht... das ist irgendwas anderes, also nicht der Untersitzakku, den ich hier habe, sondern irgendwas neues, was noch gar nicht verfügbar ist. Deine DOD-Daten sind als nicht in den Specs meines Akkus zu finden, sondern lediglich >4000 Zyklen, die ja eher normal sind. Also... mein Fehler war defintiv der Ehrgeiz, umfassende Hintergrund-Infos zu liefern. Mit der Induktionsplatte hab ich mich allerdings total verrannt, ich habe das Missverstehen-Potential dabei total unterschätzt, aber dafür hatte ich mich bereits entschuldigt. Meine Kernfragen sind jedoch beantwortet, MPPT und Booster direkt auf den Akku, der EBL kann kein CC/CV+CutOff, das wird mit einem passenden Landstrom-Lader geregelt, ebenfalls direkt auf den Akku. Alle 3 Ladegeräte können LifePo, also alles easy. Alles weitere ist unnützes Interpretieren am Sachstand vorbei, den ich bedauerlicherweise nicht wirklich treffend erklären konnte, was aber weder etwas mit meinem Reiseverhalten, meinem Strombedarf, noch mit der Technik an sich zu tun hat. Vielen Dank für euer Engagement. Maddin
Administrator am 23 Jul 2024 08:54:32 MaddinR hat geschrieben:Meine Posts kommen über Stunden nicht hier an, owohl es keine Fehlermeldung beim Senden gab.
Du liest nur nicht, was Dir vom Forum nach dem Absenden angezeigt wird .... Beiträge von neuen Nutzern werden eine Zeit lang erst nach Freigabe durch einen MOD veröffentlicht.
Stocki333 am 23 Jul 2024 09:30:59 MaddinR hat geschrieben: Aber ich habe hier dieser Tage mal mit dem Chef einer Klein-Womo-Werkstatt gesprochen... wenn ich da unvorbereitet hingegehen würde, fall ich auf die Nase, der wollte mir doch tatsächlich empfehlen, alle Hardware rauszuschmeißen, bei Ebay zu verticken und alles mit Victronic neu einzurichten.
Der wird dir aus Geschäftsgründen das geraten haben. Und mit Victronic wird es vermutlich auch nicht so einfach. Wobei diese Firma vermutlich auch aus China kommt. Den die kenn ich nicht. :lol: Ich hab mir deine Geschicht noch mal durchgelesen. Und versucht das wichtigste rauszufiltern. Du willst nicht anderes als: 1. mit einem Accu einen WR antreiben. 2. Der WR muß mindestens 2 KW haben. 3. Der WR soll eine Induktivplatte versorgen. mit 1800 Watt. Funktionsweise nicht bekannt. Ausser der Max. Leistung 4. Deine Ladequellen. Booster und Landstrom. Im Notfall Solar. 5. Du hast Angst das du die Sicherungsautomaten an den Stromsäulen fliegen. Wegen 1800 Watt und 500 Watt Ladegerät fliegt kein normaler Automat. Also warum fliegt der Automat. Heizen mit Strom wäre auch eine der möglichen Szenarien. für Fliegende Sicherungsautomaten. Oder eine andere Ursache. Die du weißt, aber nicht preisgibst. Was hast du gekauft. Vermutlich einen LItime Accu. 100 A BMS. und wenn mich nicht alles täuscht. mit einem Problematischen BMS. Das immer wieder abschaltet. Und das wichtigste. Mit einer Ladeschlusspannung von 14,4 Volt. Und damit bekommst du ein Problem mit deinen Ladegeräten. Ausser du hast eine Möglichkeit der EInstellung mit 14,2 Volt. Für jede Ladequelle. Und jetzt zu der Frage die viele hier intressiert. Wer hat dir das alles als machbar empfohlen. Sicher hier nicht in diesem Forum. Hier schreiben Leute, die Ahnung von der Materie haben. Und dir nicht Grimms Märchen Teil 13 erzählen. Also fühle dich nicht auf den Schlips getreten. Sondern schreibe mal was Sache ist. Und dein Vorhaben ist technisch kein Problem. Wenn du weißt, wenn du deine Rente hinterherschmeißt. Franz
basste315 am 23 Jul 2024 09:58:55 basste315 hat geschrieben:Und mit dem 100A-BMS wird dein Wechselrichter nicht mehr als etwa 1200 Watt leisten können, weil bei höheren Strömen das BMS den Akku abschaltet! Lösung: Noch einen 2. Akku parallel dazustellen :nixweiss:
Wechselrichter: Bleibt noch die Frage offen, welchen Wechselrichter du hast. Die Bleibatterien haben höhere Stromentnahmen verkraftet, das BMS des LiFE-Akkus wird aber über 100 A (etwa 1300 W) die Verbraucher abschalten. Netzlader: Ich würde den EBL 252 weiterhin mit Bleieinstellung (14,3 /13,7 V) für den LiFE-Akku nutzen (nicht auf AGM stellen!). Er liefert 18 A an die Wohnraumbatterie und bis zu 2,6 A Stützladung für den Starterakku. Li-Time Ladegerät: Stocki333 hat geschrieben:Mit dieser Ladeschlusspannung von 14,6 würde nicht mal der Accu von Basste(Helmut) laufen ohne in Notabschaltung zu gehen.
Franz das stimmt natürlich, hat aber auch damit zu tun, dass wir die OVP-Abschaltspannung defensiv auf maximale Batteriespannung 14,5 V, maximale Zellspannung 3650 mV (x4= 14600mV) eingestellt haben. Die Löwenakkus haben z.B. meistens 3750 mV (x4= 15000mV) eingestellt und ich denke, dass die Li-Time Leute schon wissen sollten, was sie einstellen, wenn sie dieses Ladegerät dazu liefern. Und wenn OVP ausgelöst wird - was soll's, das ist ja eine Schutzschaltung. Ich würde daher auch das mitgelieferte Li-Time Ladegerät durchaus bei Bedarf zusätzlich parallel zum EBL-Netzlader nutzen, wenn es knapp und eilig ist können 10 A mehr den Ladevorgang beschleunigen. Extra kaufen oder empfehlen würde ich aber so ein Gerät natürlich auch nicht. Helmut
MaddinR am 23 Jul 2024 11:13:36 Stocki333 hat geschrieben:Der wird dir aus Geschäftsgründen das geraten haben. Und mit Victronic wird es vermutlich auch nicht so einfach.
Das habe ich etwa so bewertet, wie nen neuen PKW kaufen, weil im alten der Aschenbecher voll ist und von außen isser schmutzig. Deswegwegen habe ich da gar nicht drüber nachgedacht und das sofort verworfen. Stocki333 hat geschrieben:Du willst nicht anderes als:
Nein, siehe Beispiel mit den Ebikes, Kaffeemaschine, Heizer weiter oben. Das, was ich will, ist in einem Satz zusammengefasst: Ich will das, was seit 2012 erfolgreich läuft, funktional unverändert weiter tun. Ab 2012 war es eine Optima Yellowtop mit nutzbaren 60-65AH, seit 2021 zwei Vartas mit nutzbaren 80-85AH, und künftig mit einem Litime Untersitz-Akku mit vermutlich nutzbaren 90-95Ah. Also immer und unverändert der gleiche Funktionsumfang, nur mit anderem Akku. Der wesentliche Unterschied ist, ich reduziere den Speck unterm Sitz von 52 kg auf schlanke 12 kg... funktional lässt es jetzt schon keine Wünsche offen, aber das Gewicht muss weg. Ich werde dazu verwenden: Litime-Laderegler mit 10A Strom, der es locker jede Nacht schaffen wird, den Akku vollständig zu laden Votronic-MPPT für die Sonne Schaudt-Booster für die Fahrt und jetzt auch noch den EBL als "second-hand-device" - Alle 4 Laderegler werden direkt auf dem Akku angeschlossen,
- MPPT und Booster mit Temperatur-Sensor und mit Lithium-Ladekennlinie
- Neu ist Helmuts Hinweis (klasse! genial!), das EBL mit Blei-Säure auch noch wie gehabt angeschlossen zu lassen. Also: EBL mit Blei-Säure-Kennlinie weiter nutzen. Wobei da noch ein wenig der fehlende Float Cut/Off Fragen aufwirft... aber vermutlich wird das BMS das Problem handhaben.
Der Arbeitsaufwand ist damit relativ easy: - Trennen des MPPT vom EBL und neu zum Untersitz-Akku verlegen
- Prüfen, wie der Booster angeschlossen ist, notfalls vom EBL trennen und direkt zum Untersitz-Akku verlegen
- Im freien Bereich Untersitz (vorher 2. Akku) das Litime-Gerät befestigen und diret an den Akku anschließen. Dazu daneben eine kleine Aufbausteckdose (230V) montieren, die am FI angeschlossen wird. Damit bleibt das Ladegerät 'untouched'
- MMPT und Booster auf Lithium switchen, am MPPT zuästzlich das passende Voltage-Programm einstellen
Weil der EBL teilweise im Rennen bleibt, ist damit im Endeffekt sogar auch noch die niedrige Versorgung des Fahrzeug-Akkus bei Stillstandszeiten wie bisher gesichert.... das gefällt mir. basste315 hat geschrieben:Ich würde daher auch das mitgelieferte Li-Time Ladegerät durchaus bei Bedarf zusätzlich parallel zum EBL-Netzlader nutzen, wenn es knapp und eilig ist können 10 A mehr den Ladevorgang beschleunigen. Extra kaufen oder empfehlen würde ich aber so ein Gerät natürlich auch nicht.
Wie ich schon sagte, es ist mir völlig egal, wenn der Akku nicht ratzefatz geladen wird. Bei 10A Ladestrom und fast völliger Entleerung ist der Akku IMMER über Nacht (10 Std. Laden) wieder bei 100% oder annähernd bei 100%. Also die Ladezeit damit ist NIE ein Problem, tagsüber wird das am Atlantik IMMER auch noch von der Sonne zusätzlich unterstützt. Also, alles easy und so, wie ich es mir wünsche bzw. vorgestellt habe. Vielen Dank für die vielen hilfreichen Anregungen :top: :top: :top: vg, Maddin
Pechvogel am 23 Jul 2024 12:02:14 Mal meine Gedanken dazu: der TE, also Maddin, vergleicht die Ah der alten Blei-Batterien mit den Ah der neuen Li-Batterie. Was er dabei vollkommen ausser acht läßt ist die Tatsache das ein Bleiakku bis zu 800A an Strom liefern kann. Das entsprechen etwa 9600W ( 12V x 800A ). ( rein theoretisch ). Bei zwei Blei-Batterien, wie hier, also fast 20.000W! :eek: ( S )Eine Li-Batterie kann aber nur 100A an Strom liefern! Das sind, bei gleichen theoretischen Bedingungen ( 12V x 100A ) nur gerade mal 1200W!
Das ist der große Unterschied zwischen den Batterie-Welten: die alten Batterien waren in der Lage bis zu 20.000W zu liefern, die neue kann nur noch 1200W liefern!
Und von diesen 1200W "frisst" der Wechselrichter auch nochmal 200W ( interne Verluste ) dann bleiben für Verbraucher am WR nur max. 1000W übrig!
Zu dem Litime-Ladegerät: kannst Du verwenden. Wird den Akku voll laden. Auf 100% und noch darüber hinaus. Und weil der Akku ein "darüber hinaus" nicht zuläßt schaltet sich der Akku kompl. ab. D.h. dann sitzt Du, mit kompl. vollem Akku, im DUNKELN!! Der Akku ist dann abgeschaltet, weg, wie tot! :eek:
Also: lass das schei. Ladegerät weg und nimm die Technik die jetzt schon verbaut ist! Schmeiß von mir aus die beiden Batterien unter dem Sitz raus und bau MINDESTENS zwei der Li-Batterien dafür ein.
UND: verderb´ es Dir nicht mit Franz / "Stocki"! :eek: Der ist hier der Li-Papst! Und das zu Recht!! :mrgreen:
Grüße Dirk
MaddinR am 23 Jul 2024 12:31:20 Hallo Dirk Pechvogel hat geschrieben:der TE, also Maddin, vergleicht die Ah der alten Blei-Batterien mit den Ah der neuen Li-Batterie. Was er dabei vollkommen ausser acht läßt ist die Tatsache das ein Bleiakku bis zu 800A an Strom liefern kann.
Nein, tu ich nicht, Du nimmst das vielleicht an, das hat aber nix mit meinen Fakten zu tun. Ich kenne sehr wohl den Unterschied zwischen Hochstrom-Fähigen Akkus und Versorgungsbatterien. Genau das war übrigens 2012 der Grund für die Entscheidung zur Optimal Yellowtop, eben weil die Hochstromfähig für den Mover war, aber eben AUCH Versorgungsbatterie-Eigenschaften für den Aufbau hatte. Die normalen AGMs konnten das damals nach meinen Recherchen so nicht leisten. Jetzt gibts keinen Mover mehr, jetzt brauch ich nur noch Versorgungsbatterie-Eigenschaften, die 100A max. Last reichen vollständig aus. Die tatsächlichen Spitzenwerte liegen bei mir bei ~65-75A, wenn gleichzeitig Kaffeemaschine und Eierkocher über den WR laufen, währenddessen der Keramikheizer beispielsweise dann gleichzeitig über Landstrom läuft. Und falls Du Dich immer noch auf meine 8A-Induktionsplatte beziehst, dann hast Du meine entschärfenden Erklärungen oberhalb nicht gelesen. Pechvogel hat geschrieben:Zu dem Litime-Ladegerät:....Auf 100% und noch darüber hinaus....Und weil der Akku ein "darüber hinaus" nicht zuläßt schaltet sich der Akku kompl. ab.
Du willst mir jetzt wirklich erklären, dass die im eigenen Haus für den eigenen Akku ein eigenes Ladegerät entwickeln, empfehlen und vertreiben, mit dem dann vorsätzlich der eigene Akku abgeschossen wird? Das ist der Text zum Ladegerät.... und da frag ich Dich, hälst Du das für vorsätzlich gelogen? Also für Falschaissagen? "[Qualitäts- und Sicherheitsgarantie] CE & RoHS-zertifiziert. Mit vollautomatischem Übergang von CC, CV und Float/Cut off, und mehrstufigen Schutzfunktionen, um Übertemperatur, Überspannung, Kurzschluss und Verpolung zu verhindern." Mir ist Spielraum für irreführende Angaben bei Verkaufsangeboten durchaus bewusst, aber diese Aussagen sind imho eindeutig und nicht misszuverstehen. Das von dir an die Wand gemalte Szenario sollte doch damit gar nicht möglich sein... oder? Pechvogel hat geschrieben:verderb´ es Dir nicht mit Franz / "Stocki"! Der ist hier der Li-Papst!
Um gottes willen... nichts liegt mir ferner, überhaupt jemanden auf die Füsse zu treten. Für mich gilt als erstes Gebot: Zurückhaltung mit überbordenden Emotionen, die Bewertung anderer vermeiden und immer höflich bleiben. vg, Maddin
thomker am 23 Jul 2024 13:03:34 MaddinR hat geschrieben:Wobei da noch ein wenig der fehlende Float Cut/Off Fragen aufwirft... aber vermutlich wird das BMS das Problem handhaben.
Moin, also vergessen wir die 1800 W...das machts natürlich einfach. Klar hat das EBL eine Float-Eigenschaft. Screenshot 2024-07-23 125638.png Cut/Off gibts nicht. Hält 13,7V bis zum Ziehen des Steckers... Das BMS handhabt nichts, schaltet nur an und aus nach den vorgegebenen Parametern.
rkopka am 23 Jul 2024 13:12:06 Pechvogel hat geschrieben:Was er dabei vollkommen ausser acht läßt ist die Tatsache das ein Bleiakku bis zu 800A an Strom liefern kann. Das entsprechen etwa 9600W ( 12V x 800A ). ( rein theoretisch ).
Die 800A sind aber nur sehr kurzzeitig (Starter). Fürs Kochen also nicht verwendbar (außer man kocht gleich auf der Batterie :-) ). Neben den empfohlenen 50% Entladung nimmt auch die tatsächlich nutzbare Kapazität mit der Höhe der Entladung ab. Bei Bleigel erinnere ich mich an 60%(?) bei 1C Entladung. Ich hab mal ein Datenblatt gefunden, da war es bei 20°C sogar noch etwas weniger. RK
thomker am 23 Jul 2024 13:18:34 MaddinR hat geschrieben:Aber ein anderes Beispiel passt deutlich besser: 2 EBikes laden (~400W), der Kühlschrank (~170W) , Kaffeemaschine (~800W), Keramikheizer (ECO= ~400W).
Das kannst du alles problemlos so weiter benutzen. Absorberkühli über Strom? Wer's unbedingt braucht...
basste315 am 23 Jul 2024 14:17:31 Du bist leider immer noch die Antwort auf die Frage schuldig, welchen Wechselrichter du hast - dann musst du eben deine "Erfahrungen" selber machen :cry: . MaddinR hat geschrieben:[*]Neu ist Helmuts Hinweis (klasse! genial!), das EBL mit Blei-Säure auch noch wie gehabt angeschlossen zu lassen. Also: EBL mit Blei-Säure-Kennlinie weiter nutzen. Wobei da noch ein wenig der fehlende Float Cut/Off Fragen aufwirft
Der EBL 252 schaltet nach Vollladung (14,3 V) automatisch auf die Erhaltungsspannung (= Float) von 13,7 V zurück und das mag dein LiFe-Akku. Siehe Grafik von Thomas. Nach Ziehen und Wiederanstecken des Netzsteckers läuft ein neuer Ladezyklus. MaddinR hat geschrieben:Wie ich schon sagte, es ist mir völlig egal, wenn der Akku nicht ratzefatz geladen wird. Bei 10A Ladestrom und fast völliger Entleerung ist der Akku IMMER über Nacht (10 Std. Laden) wieder bei 100% oder annähernd bei 100%.
Du scheinst zu übersehen, dass dein EBL 252 mehr als der Li-Time-Lader, nämlich 18 A :idea: Ladestrom hat und ich konnte dich offenbar überzeigen, ihn weiter zu verwenden :top: . Wenn du den LI-Time-Lader mit 10 A auch als Zusatzakku nicht brauchst, dann führe diesen unnögigen Ballast nicht mit und wirf das Ding in die Tonne oder am besten deinem Lieferanten zurück. Der Netzlader des EBL 252 erledigt mit Bleieinstellung die LiFe-Akkuladung entschieden besser und gibt dem Starterakku zusätzlich Erhaltungsladung. Helmut
Stocki333 am 23 Jul 2024 15:31:34 basste315 hat geschrieben:Ich würde daher auch das mitgelieferte Li-Time Ladegerät durchaus bei Bedarf zusätzlich parallel zum EBL-Netzlader nutzen, wenn es knapp und eilig ist können 10 A mehr den Ladevorgang beschleunigen. Extra kaufen oder empfehlen würde ich aber so ein Gerät natürlich auch nicht.
Und mit was Balanciert er die, den Accu aus. Vielleicht so wie Kalle, die haben sinnlos bis 3Uhr Nacht es versucht, damit eien Accu auszubalancieren. Das Teil ist das Geld nicht wert. Und ein !0 A Victron kostet ca 120.- Damit kannst du alles Laden was am Markt an Accus zu kaufen gibt für 12 Volt. Franz
Stocki333 am 23 Jul 2024 16:02:35 Aha. So jetzt kommt der Keramikheizer auch noch ins Spiel. Der nimmt ja nur 400 Watt aus dem Landstromkabel. Damit ist ja klar, das der Sicherungsautomat an der Stromsäule fällt. Also immer und unverändert der gleiche Funktionsumfang, nur mit anderem Akku.
Also so viel Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Aber ich bin ja unterwegs, und werde so schön von dir mit neuesten Wissen versorgt. Das rechne ich dir hoch an. Und mit den 100 Ah Accu das alles antreiben. Da hast du recht. Das geht. Allerdings hast du den Falschen Accu gekauft. So etwas mußt du dir selber bauen. Dann geht das. Und wenn du mich jetzt fragst, wie das geht. Werde ich mich still in einer des Ecke des WOMOS zur Ruhe setzen. Und auf deine technischen Ergüsse warten. Man kann ja immer was dazu lernen. Willkommen in der Welt des Lithium. Ab zur nächsten grossen Mülltonne, Und dort dein Bleiwissen entsorgen. Das geb ich dir noch mit auf deinem Leidensweg. oder heist das jetzt Lithiumweg oder Bleiweg. Naja die Hitze setzt mir schon zu. Aber du verstehst das sicher. Freue mich schon auf deine Berichte über das Zusammenspiel der Litime mit den komponenten die alle gefüttert werden wollen. Und ich würde mir Gedanken machen, ob du die Überschüssige Energie die der Booster liefert. Nicht in das Landstromnetz einspeist. oder den Nachbarn verkaufst. Ach es gibt so viele Möglichkeiten, was man mit Lithium anfangen kann. Gruß Franz
MaddinR am 23 Jul 2024 17:02:59 Moin thomker hat geschrieben:Cut/Off gibts nicht. Hält 13,7V bis zum Ziehen des Steckers... Das BMS handhabt nichts, schaltet nur an und aus nach den vorgegebenen Parametern.
Und hier schließt sich der Kreis (mit möglicherweise) kritischen Faktoren. Ich kann hier zwar eine mögliche Umstimmigkeit erkennen, kann aber nicht beurteilen, ob dieser Umstand sich tatsächlich zu dem von Dirk beschriebenen Problem auswachsen kann. Genau das war ja der Hintergrund meiner Überlegung, das EBL eben nicht mehr zum Laden zu verwenden, weil zwar die Ladekurve perfekt passt, aber es fehlt der Cut/Off ... bei dem ich nicht beurteilen kann, ob es u.U. zur vollständigen Abschaltung wegen potentieller Überladung führt. Pechvogel hat geschrieben:Wird den Akku voll laden. Auf 100% und noch darüber hinaus. Und weil der Akku ein "darüber hinaus" nicht zuläßt schaltet sich der Akku kompl. ab. D.h. dann sitzt Du, mit kompl. vollem Akku, im DUNKELN!! Der Akku ist dann abgeschaltet, weg, wie tot!
Das einzige, was mir jetzt noch unklar ist, handled das BMS diesen Fall korrekt, in dem es nur das Laden 'trennt' oder ist der Akku schlimmstenfalls -wie Dirk sagt- ganz weg? Und wenn ich dann von " problematischen immer wieder abschaltenden BMS" lese.... Stocki333 hat geschrieben:Was hast du gekauft. Vermutlich einen LItime Accu. 100 A BMS. und wenn mich nicht alles täuscht. mit einem Problematischen BMS. Das immer wieder abschaltet.
... dann frag ich mich, ist wirklich das BMS fehlerhaft, oder ist es vielleicht nur mit falscher Laderegelung verbunden? basste315 hat geschrieben:Du bist leider immer noch die Antwort auf die Frage schuldig, welchen Wechselrichter
Richtig, das fehlt. Weil es für das eigentliche Thema (Anschluß der Ladegeräte und Laden des Akkus) völlig irrelevant ist. Ich betrachte den WR nicht anders als einen x-beliebigen anderen Verbraucher, nicht anders als die Wasserpumpe… lediglich der Strombedarf (ich hatte das mit max 75A beschrieben) ist beim WR höher. Aber alle verwendeten Geräte liegen zu 100% im Leistungsbereich des Akkus. Fazit: Der WR ist unterlastet, oder überdimensioniert... und Verbraucher sind nicht das Thema. Aber egal, wenn Dir das wichtig ist, es ist ein 2KW-Votronic-Sinus-WR.... aber ich betone, das ist irrelevant... und ich weiss, dass der Akku das nicht leisten kann... was er auch gar nicht muss. basste315 hat geschrieben:Der Netzlader des EBL 252 erledigt mit Bleieinstellung die LiFe-Akkuladung entschieden besser [/u] und gibt dem Starterakku zusätzlich Erhaltungsladung.
Bis auf die Tatsache, dass der Strom eben nicht vollkommen abgeschaltet wird, was dann als Folge vielleicht zum Abschalten durch das BMS führt, was dann in weiterer Folge wiederum einem fehlerhaften BMS angelastet wird. Die CC/CV Cut-Off Kennlinie für Lithium-Akkus sieht halt anders aus... Strom runter auf Null...ein Umstand, der mich halt beunruhigt: cccv.png Stocki333 hat geschrieben:Und mit was Balanciert er die, den Accu aus.
Äh… der Akku wird doch gar nicht von außen balanciert. Wie soll denn ein beliebiges Ladegerät mit Plus/Minus-Pol-Anschluß ohne jegliche Kenntniss über Zellenanzahl, Zellenkapazität und Zellenzustand ein Zellen-Balancing durchführen…?… das geht doch gar nicht. Das Zellbalancing ist nach meinem Verständnis immer eine Aufgabe des BMS. Oder täusche ich mich da? Stocki333 hat geschrieben:So jetzt kommt der Keramikheizer auch noch ins Spiel. Der nimmt ja nur 400 Watt aus dem Landstromkabel.
Kannst Du mir sagen, wie man ein hypothetisches Szenario beschreiben kann, ohne irgendwelche konkreten Verbraucher Beispielhaft zu verwenden, die in Summe Stromverbräuche erahnen lassen? Hier geht es aber NICHT um Verbraucher, egal welche das sind... egal ob Föhn, Kaffemaschine, Wechselrichter, Wasserpumpe, Heizer.... das sind alles nur Verbraucher, um die es hier NICHT geht. Der Betrieb dieser Verbraucher ist entweder über das 12V-Schaltnetzteil möglich oder über das 230V-Schaltnetzteil (ich mein den WR) möglich.. und das alles seit 2012 im Rahmen der Leistungsfähigkeit der Stromquellen! Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Damit ist ja klar, das der Sicherungsautomat an der Stromsäule fällt.
Klar ist nur, dass Verbraucher mit mehr als 1380 W den 6A-Automaten abschalten. 1380W kann ein einzelnen Gerät sein oder die Summe mehrerer. Bei mir sind es immer mehrere, und ich kann das Problem umgehen, in dem ich Geräte zeitweise vom Akku gleichzeitig mit anderen vom Landstrom betreibe... so einfach ist das. Also so viel Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen.
Man sollte Umstände, die außerhalb der eigenen Vorstellungskraft liegen, nicht als Blödsinn bezeichnen... das ist zudem unhöflich. Und es beweist auch nicht, dass die Umstände wirklich Blödsinn sind, sondern nur das es Dinge gibt, die außerhalb der eigenen Vorstellungskraft liegen. ;) mfg, Maddin
Pechvogel am 23 Jul 2024 17:16:48 rkopka hat geschrieben:Die 800A sind aber nur sehr kurzzeitig (Starter). Fürs Kochen also nicht verwendbar (außer man kocht gleich auf der Batterie :-) )...
MIR ging es darum dem TE klar zu machen dass er aus einer Blei-Batterie einen höheren Strom beziehen kann wie aus DER Li-Batterie! U.a. DARUM hatte ich auch von theoretischen Werten geschrieben. Und bei solchen Beiträgen wie Deinem wird er sich wohl von so Annahmen wie MaddinR hat geschrieben:... die 100A max. Last reichen vollständig aus...wenn gleichzeitig Kaffeemaschine und Eierkocher über den WR laufen...
nicht abbringen lassen!??! ( Kaffeemaschine 1000W + Eierkocher 300W + WR-Verluste und unter 100A!! :gruebel: :eek: ) Grüße Dirk
basste315 am 23 Jul 2024 17:29:31 Du kannst dich darauf verlassen, dass Cut-Off durch das Ladegerät nicht notwendig ist. Der Strom des EBL-Laders geht nach der Bulk- und Abs.Phase automatisch auf 0 A zurück, da das Ladegerät ohne höhere Spannung gar nicht gegen die Zellchemie ankommt. Ich wünsche dir richtige Entscheidungen und gutes Gelingen …..
Helmut
MaddinR am 23 Jul 2024 17:30:22 Pechvogel hat geschrieben:( Kaffeemaschine 1000W + Eierkocher 300W + WR-Verluste und unter 100A!!
Leute, ihr sollte nicht generell davon ausgehen, dass alle anderen Blöde sind oder sich auf Blindflug befinden oder Dinge wollen, die außerhalb der physikalischen Gesetze liegen. Glaub mir doch einfach, dass ich auf Tour weiss, was ich will und tue, was geht und was nicht geht. Bist Du ebenfalls so präzise über Deine Verbraucher informiert wie ich? Watt.png Hier geht es nur um ein Thema: Wie schließe ich den Akku am besten an den Ladegeräten, damit es zu keinen Ausfällen kommt? Und nach meinem bisherigen Verständnis scheint der EBL mit falscher Ladekennlinie vielleicht doch eine potentielle Problemquelle zu sein.
MaddinR am 23 Jul 2024 17:31:02 basste315 hat geschrieben:Du kannst dich darauf verlassen, dass Cut-Off durch das Ladegerät nicht notwendig ist. Der Strom des EBL-Laders geht nach der Bulk- und Abs.Phase automatisch auf 0 A zurück, da das Ladegerät ohne höhere Spannung gar nicht gegen die Zellchemie ankommt. Ich wünsche dir richtige Entscheidungen und gutes Gelingen ….. Helmut
Danke Helmut :top: :top: :top:
Hannus am 23 Jul 2024 18:04:18 Wenn der Akku voll ist ist er voll und der Ladestrom geht gegen Null. Das ist bei jedem Ladegerät so, egal welche Ladekennlinie es benutzt. Ich weiß jetzt nicht, was du unter Cut-Off verstehst, bzw. davon erwartest, daß du so darauf rumreitest.
Zum balancieren muß eine Spannung von ca.14,2 dauerhaft an den Zellen ankommen. Was aber nicht gegeben ist, wenn das BMS wegen Überspannung bei 14,6V abgeschaltet hat. Das Ganze kann mit 14,6V solange funktionieren, wie die Zellen exakt ausballanciert sind. Da hat der Hersteller recht. Läuft dir aber einmal eine Zelle weg, hast du bei 14,6V keine Reserve mehr und dein BMS schaltet immer zu früh ab und es wird nicht mehr balanciert.
MaddinR am 23 Jul 2024 18:17:31 Pechvogel hat geschrieben:( Kaffeemaschine 1000W + Eierkocher 300W + WR-Verluste und unter 100A!! )
Der WR zieht unter Last etwa 100W zusätzlich, ohne Last 18W. Der Heisswasser-Kocher direkt gemessen: 1.jpg Grundlast: 2.jpg Wechselrichter eingeschaltet: 3.jpg Heisswasserkocher vom Akku ohne Landstrom-Anschluß: 4.jpg Heisswasserkocher vom Akku mit Landstrom-Anschluß: 5.jpg Spannend ist also an diesem Ergebnis, dass ich für die 6A-Absicherung mit dem Kocher angeblich nur ~240W verbrauche. Weil das, was effektiv an Wh verbraten wurde, halt nicht schnell mit hoher Last in 4 Minuten verbraten wird, sondern ratenweise über eine längere Zeit durch das Nachladen.... wovon der Automat allerdings weiss... der 'denkt' nur: alles im Rahmen des erlaubten.
MaddinR am 23 Jul 2024 18:27:10 Hannus hat geschrieben:Ich weiß jetzt nicht, was du unter Cut-Off verstehst, bzw. davon erwartest, daß du so darauf rumreitest.
Es liegt mir fern, auf irgendwas beratungsresistent rumzureiten... es ist nur ein Umstand, auf den immer wieder speziell für Lithium-Akkus beim Laden hingewiesen wird, ich habe dazu etliche Quellen im Web gelesen. Und dann fällt es mir schwer, solche Hinweise einfach zu ignorieren.... zumal die normalen Ladekennlinien immer noch konstant einen Erhaltungsstrom 'pulsen' ... wenn ich das richtig verstanden und ausgedrückt habe. Und ich habe einfach Sorge, dass dieses Pulsen vielleicht dann zu Überladung und schließlich zu einer kompletten Abschaltung führt, wenn der Akku über Stunden oder Tage vielleicht gar nicht entladen wurde. Nenn es einfach 'Schissbuchse"... sorry.
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