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Hallo, beim Wasserhahn im Nad schaltet neuerdings die Pumpe nicht mehr ein. Kommt man an der Microschalter irgendwie ran, d. h. kann man nur den Schaltet tauschen oder ist da ein komplett neuer Wasserhahn fällig? Gruß kannst du wechseln...so wie schon geschrieben. Bau das auf eine Relaisschaltung um...die Mikroschalter halten vermutlich ewig (solange keine Korosion dort stattfindet) und du hast eine bessere Pumpenleistung weil du keinen Spannungsabfall mehr hast. Wie das gemacht wird findest du hier im Forum ...und sicher auch im Netz. Es gibt verschiedene Arten von Armaturen mit verschiedenen Mikroschaltern. Eine nähere Beschreibung der Armatur und des Mikroschalters wäre hilfreich. Die Mikroschalter kann man wechseln. Hier ein Beispiel. ![]() ![]() Gruß Scout Das hatte ich auch schon mehrfach, allerdings war nicht der Microschalter defekt, sondern das Kabel gebrochen. Und das so, daß die Isolierung noch OK war, aber die Litze innerhalb durch war. Hab mir der Einfachheit halber einen neuen Wasserhahn aus Deutschland mitbringen lassen. Werde mir daheim aber zwei Microschalter besorgen und dann den defekten Hahn reparieren und den zweiten in die Ersatzteilbox legen. Der Mikroschalter als Ersatzteil von Dethleffs kostet 48 Euro! Weiß wer, wie ich den genauen Typ des Mikroschaltrers herausfinden kann? Gruß ... da hilft nur ausbauen und in den einschlägigen Katalogen vergleichen oder ein Bild machen und mit der Google Bildersuche arbeiten
Bei meinem Dethleffs war das der folgende: Marquardt Mikroschalter 1058.0351 gibt's bei Völkner. oder komplett gibts den auch bei Obelink. Such mal nach "Reich Trend S Mikroschalter" (oder darf ich den Link hier posten?!). Hallo, schau mal bei conrad.de nach der Nr. 700293, Gruß Uwe
:) Ich weiss nicht :) ob es eine Bedeutung hat, aber der von dir gezeigte Schalter hat 24 Volt. Nur als Hinweis Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Die Spannung ist völlig egal. Heisst ja nur, dass er MAXIMAL 24V schalten kann....
:) Danke full ! :) Das habe ich nicht gewusst. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Hab den Marquardt Mikroschalter gestern bei reichelt bestellt: 6,95 zu 48 Euro bei Dethleffs... Nicht ganz ein Jahr später ist der nächste Microschalter defekt. Letztes Jahr im Urlaub begann es mit dem Microschalter im Bad, gestern hab ich die Sicherung rein und wollte testen, ob die Pumpe auch läuft - ging überall, nur nicht in der Küche - somit Nummer 2 was defekt ist (mittlerweile getauscht und läuft wieder). Ich würde die behaupten am meisten genutzt wird der Wasserhahn im Bad, die zweitmeiste Nutzung ist in der Küche und genau in der Reihenfolge gehen die Microschalter auch kaputt. Wird wohl ein regelmäßiger Fehler alle 4-5 Jahre werden. Oder gibt es hochwertigere Microschalter für die Reich Armaturen? Servus, Das Problem ist der Strom der Pumpe. Dadurch verschleißen die Kontakte im Schalter zu schnell. Im Abschaltmoment entsteht eine Induktionspannung was zusätzlich die Kontakte korrodiert. Bau Dir bspw. ein Eltakorelais in 12 oder 24V (je nach Aufbauspannung ein) und schalte die Pumpe damit. Der Schalter wird nicht belastet (damit ist auch die Überspannungsproblematik des Schaltvorgangs kein Problem mehr). Beim Selbstbau muß der Abschaltinduktionsimpuls weggefiltert werden ... wer sich den Selbstbau nicht zutraut (oder wie ich zu faul ist) kann sich so eine kleine Platine auch in der Bucht oder am gross Fluss bestellen. Fertige 12V Relaisplatine 1xUM Relais 12 Volt Spannung <10A Relaiskarte Gibt es auch in 24V. Muss dann aber wohl noch Kabel legen. Der Leitung muss ja beim EBL starten, dann geht es an allen Schaltern vorbei: - Küche - Bad - Außendusche Heckgarage - Dusche und geht dann schließ endlich zur Pumpe im Wassertank. Wenn ich das Relais einbaue (wohl bei der Pumpe), dann muss ich ja ein neues Kabel über alle Wasserhähne bis zur Pumpe legen. Oder hab ich einen Denkfehler drin?
Ja.:-) Das Relais kann direkt an die Pumpe ran. Die Stromversorgung kommt ja schon bis dort hin. Die Schalter sind alle parallel verbunden und gehen dann nicht mehr direkt auf die Pumpe, sondern auf das Relais. Es kann nur sein, daß die zweite Leitung zu den Schaltern (nicht die, die bei der Pumpe landet) nicht von der Pumpe ausgeht, sondern ihren Ursprung an einem anderen Ort hat. Je nach Polung der Schalter (schalten sie gegen Plus oder Minus) kann es nötig sein, eine zusätzliche Leitung (plus oder minus) von irgendwo abzuzweigen. Bei mir gibt es diesen Punkt ganz in der Nähe der Pumpe, aber dummerweise hinter dem Tank versteckt, wo man fast nicht rankommt. Das kommt vom Innen nach Außen Aufbau der Womos. RK Verstehe - das neue Kabel benötige ich nicht, wenn ich die Verteilung finde, wo das 12 Volt Signal der Wasserpumpe ankommt / anliegt. Da ist Kabel legen wohl einfacher als suchen... Mal eine Frage eines Dummy. Man benötigt doch immer ein neues Kabel zum Relais. Das bestehende System oder Kabel über die Mikroschalter schaltet doch nur das Relais. Für die Stromversorgung der Pumpe über das Relais muss doch eine neue Verbindung geschaffen werden. Sehe ich das falsch? Gruß Scout Ja das ist so....und diese Kabel sollten ausreichend dimensioniert sein...
Die Schalter schalten den Strom zur Pumpe. Dazu brauchen sie ja die Versorgung, also ist sie schon da. Wenn wir mal von positiv schaltenden Schaltern ausgehen (kann auch umgekehrt sein), dann gibt es irgendwo einen Punkt, wo Plus zu den ganzen Schaltern geht. Da alle das Plus brauchen, muß sowieso ein zweiadriges Kabel zu jedem Schalter. Diese Kabel müssen mit einem Draht an die Pumpe (das geschaltete Plus). Die Pumpe hat sowieso Minus. I.A. führt man das Plus zu den Schaltern nicht überall getrennt hin sondern von einem Punkt. Wenn der nahe der Pumpe liegt (was Sinn macht), hat man alles beieinander. Schwieriger wird es, wenn z.B. ein gemeinsames Minus verwendet wird und die Schalter das Minus jeweils irgendwo von der Karosserie bekommen. Andererseits ist Minus auch fast überall leicht zu erreichen. Bei Plus müßte man etwas genauer schauen. Die vorhandenen Kabel sollten reichen. Immerhin sind sie für die Pumpe ausgelegt. Nur die Mikroschalter nicht unbedingt. RK Das Problem sind die Klingeldrähte die die Hersteller verwenden...völlig unterdimensioniert...dadurch hat man einen viel zu hohen Spannungsabfall bis zur Pumpe. Dazu noch die kleinen Kontaktflächen an den Mikroschaltern... Dann lieber gleich eine neue abgesicherte 12V Leitung von einen Verteilerblock legen und das ganze über Relais betreiben. Und du wirst nie wieder dir über Mikroschalter oder schlechte Pumpenleistung genervt sein. Moinsen, Üblicherweise verbrennen die Kontakte des Microschalters durch die entstehende Induktionsspannung bei Abschalten. Bei uns half der Einbau eines Arbeitsrelais zum Schalten der Pumpe. Es mag auch ausreichend sein, die Relaiskontakte mit feinem Schmirgelpapier aufzuarbeiten, aber dann auch ein Relais verbauen. Thomas
Wir haben auch nur ein Relais zum Schalten der Pumpe. (im Bild hinten links, noch nicht angeschlossen) Angeblich soll das die Microschaltern schonen. Hat man mir gesagt und da ich davon keine Ahnung habe muss ich das so hinnehmen. Hallo zusammen, die Idee mit dem Relais ist ja ganz gut, aaaber... bei LMC / TEC sind z.B. die Ströme über das Schaudt- Bussystem gesteuert, also an den Mikroschaltern keine Last. Gehen aber trotzdem regelmäßig kaputt, da bei jeder Bewegung des Wasserhahn das Kabel zum Mikroschalter beansprucht wird... Gruß Uwe Wie lange halten denn die Microschalter bei Dir im Durchschnitt?
richtig ...bei einen Binary Unit System ist das Quasi so wie wenn man das über einen Relaisschaltung macht...eine last-freie Ansteuerung der Pumpe über die Mikroschalter. Die Mikroschalter werden bei dir sicher nicht defekt gehen...nur die Anschlüsse wo die Kabel angesteckt sind ...durch die bewegungen vom Wasserhahn. ...ist das so?
Thomas...wo soll dieser Induktionsstrom (nicht Spannung ) bei Mikroschaltern ohne Spule entstehen? Wasserpumpe, Motor, Spule, Induktion... Hängt ja in Reihe im Strang... Ja, wie beschrieben ist bei mir nur die mechanische Beanspruchung relevant. Beim Wasserhahn im Bad habe ich schon 2..3 mal den Mikroschalter gewechselt, in der Küche hingegen noch nie - offenbar eine andere Einbausituation. Gruß Uwe
wäre sicher interessant das mal zu messen...ob das nur Therorie ist oder wirklich belastbare Werte auftreten... fakt ist das man mit einer Relaisschaltung dieses Problem nicht bemerkt weil die Relais eben von vornherein auf 20 A und mehr ausgelegt sind. die kleinen Mikroschalter sind teileweise nur für 2A ausgelegt
dann würde ich die Kabel so fixieren das eine mechanische Belastung der Anschlussstellen vermieden wird. ..zb. mittels Heißkleber Gute Idee, aber dann bewegt sich auch der Wasserhahn nicht mehr... ...kannst du ein Foto von der Einbausituation machen ?
Danke dir...in der Tat echt bescheiden wenig Platz dort. ich glaube einen ähnlichen Wasserhahn habe ich im Bad auch...ich muss da mal schauen wie das dort ist.
Wenn es nur die Induktionsspannung wäre, könnte man das mit einer Schutzdiode abfangen, wie man es auch bei Relais macht. (Wenn unser Professor sowas ohne Schutz in einem Schaltplan gesehen hat, konnte sich der Student einen längeren Vortrag anhören.) Es bleibt aber noch der recht hohe Strom über sehr kleine Kontakte, der durch die gerne eingebauten stärkeren Pumpen noch verstärkt wird. Die Diode könnte man aber leicht und schnell ergänzen. RK |
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