rump
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Aug Sep 2025 3 Wochen Süddeutschland Portugal 1, 2


cheldon am 16 Jun 2025 16:02:42

IMG_1181.png

Für die Stadtbesichtigumg waren wir hier…

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

kamann am 16 Jun 2025 21:50:27

Hallo;
Ich war 3 mal in P, ABER als Rentner mit Zeit!! und nie unter 5-6 Wochen und da konnte man überall noch frei am Strand ohne Ärger stehen. So jetzt nach 15 Jahren.... mit dem Alter wird man ruhiger da wären 10 Wochen angebracht!!!
3 Wochen mit Kindern ist Stress pur. Isch würde nach 3 Tagen mal die Kids fragen ob sie noch wollen.......
So long KH

pepe20 am 16 Jun 2025 22:13:44

Mein Vorschlag wäre, dass ihr eure Interessen für weitere Reisen aufteilt. Santiago de Compostela ist toll - aber die gesamte Küste vorher auch. Es sind schon viele Kilometer...und dann durch ganz Spanien an die Costa Brava - und dann nach Hause....immer noch eine Wahnsinnsstrecke...

Wir waren 2x an der spanischen Nordküste und mehrfach an der Costa Brava - immer einzelne Reisen mit so 3-5 Wochen.

Anzeige vom Forum


derelvis am 17 Jun 2025 09:51:43

Da habt ihr natürlich Recht, es war auch mal wieder falsch formuliert.
Fest eingeplant ist überhaupt nichts, außer der Campingplatz am Ende der Reise.

Gewünscht wäre die Atlantikküste Spaniens entlang bis Santiago de Compostela.
Das wären 2 Tage Anreise, dann ~2000km "Rundreise" für 14 Tage, danach 4-5 Tage Camping und 2 Tage Rückreise.
Wenn es uns zu viel wird, machen wir halt nicht so weit.
Oder wenn es am Atlantik 2 Wochen regnet, dann fahren wir halt ans Mittelmeer.
Dafür haben wir ja das Wohnmobil.

Wir sind aber auf die Ferien und unseren Urlaub angewiesen, wollen mit dem Wohnmobil aber auch was sehen.
Da sind 3,5 Wochen das Maximum.

thomker am 12 Jul 2025 15:40:48

derelvis hat geschrieben:Gewünscht wäre die Atlantikküste Spaniens entlang bis Santiago de Compostela.

He, He, das haben wir ohne Kinder schon 3x probiert. Da oben ist das grüüünste Spanien, was du finden kannst, sprich wir hatten 3x Dauerregen und sind nach 5 Tagen Richtung Sonne gefahren. Aber wir versuchen es trotzdem immer wieder, also stellt euch ruhig auf Regen ein.

Größtes Problem sehe ich bei 3,5T und 4 Personen, da sind 500Kg Zuladung (was ist schon drin? Wasser, Gas, Diesel, Campingmöbel) nix...
Also gut aufpassen...
Da ihr in Frankreich wahrscheinlich die Mautstrecken benutzen werdet, wäre ein Fahrzeug unter 3m Höhe ca.50% günstiger...
Gruß
Thomas

cheldon am 12 Jul 2025 16:05:41

Ihr fahrt doch mit einem ausgestatteten Wohnmobil, Damit seid ihr unabhängig, wenn der Campingplatz ausgebucht ist, fahrt auf einen der Stellplätze. Orientiert euch am Wetter, gewünschten Ort, den
Sehenswürdigkeiten, schönen Stränden. Im „Hinterland“ von Küste oder Top-Destination kann man auch mal eine Nacht bleiben.

dietmardd am 12 Jul 2025 17:14:45

Bitte beachten:
- Während des Berufsverkehrs gibt es rund um Bordeaux täglich einen riesigen Stau - dauert schnell mal zusätzlich 5 h, an Sonntagen zusätzlich 1 bis 2 h
- Das Baskenland ist auf beiden Seiten der Grenze sehr womo-unfreundlich. Bitte schnellstmöglich durchfahren. Auf spanischer Seite heißen fast alle Orte anders als im Atlas oder im Navi. Auch keine Straßennummer stimmt mit der in Atlas oder Navi überein.
- Santiago de Compostela: Es gibt in der Stadt einen sehr großen kommunale asphaltierten Stellplatz, aber ohne Ver- und Entsorgung. Dort haben Hunderte Womos Platz. Die Einfahrt ist nicht leicht zu finden. Aber: Als wir dort standen, wurde mitten am Tag ein dt. Womo ausgeraubt und u.a. der Klappcomputer und der zurück gelassene Hund geklaut. Mitten am Tag ist dort gewöhnlich niemand da, da alle in der Stadt. Es wäre vorteilhaft, wenn einer der Familie auf dem Platz bleibt. Die anderen können per Bus einige Stationen ins Zentrum fahren.
- In La Coruna gibt es ein Meeresaquarium, allerdings nur ein sehr kleiner Stellplatz. Keine Chance in der Hochsaison. Wir waren im April dort und hatten riesiges Glück, dass gerade einer wegfuhr.
- In Portugal und in Norwestspanien ist das Klima wie bei uns, also im Hochsommer noch erträglich. Allerdings gibt es sehr wenige Camping- und Stellplätze in Portugal und die dürften um diese Zeit voll ausgebucht sein, also geringe Chancen für spontanes Kommen. In Portugal ist Freistehen offiziell verboten, aber ich weiß nicht, wie energisch das verfolgt wird.
- In Spanien sind die Chancen auf einen Stell- oder Campingplatz an der Mittelmeerküste absolut bei 0 %. Da muss man viele Monate vorbuchen. Dort ist das Freistehen an jedem denkbaren Platz per Schild verboten. Also Womo und Mittelmeerküste im Sommer gehen gar nicht.
- Zentralspanien, insbesondere die Extremadura und noch mehr Andalusien sind die Temperaturen im Sommer unerträglich.
- Generell ist bis auf die Mittelmeerküste Spanien sehr womofreundlich. Jede Stadt und viele Dörfer haben kommunale Stellplätz in Zentrumsnähe, meist kostenlos, fast immer mit Ver- und Entsorgung, aber fast nie mit E-Säulen. Die Stellplätze sind recht leicht zu finden, aber in größeren attraktiven Städten sind diese in der Hochsaison rappelvoll. Aber man kann in Spanien unter Beachtung einiger Regeln außer in Küstennähe ohne Probleme Freistehen, also z.B. nicht in Wohngebieten, kein Campieren, außer die spanischen Womos machen das auch (Möbel raus, Markise ausfahren usw.).

Fazit: Im Hochsommer ist das Klima in Nordspanien außer im Osten von Nordspanien und in Portugal erträglich. Andere Regionen in Spanien sind sehr heiß. In Küstennähe ist kaum ein Übernachtungsplätz in dieser Zeit zu finden, da alle CP und SP rammelvoll und potentielle Plätze zum Freistehen durch spanische Womos belegt sind. Potugal würde ich Canceln, da um diese Zeit kein Platz auf SP und CP zu finden sein dürfte und Freistehen verboten ist. Aber man kann von verschiedenen Punkten in Spanien an der Nähe zur Grenze aus Tagesausflüge nach Portugal machen.
Sehr attraktive Plätze in Spanien sollten für die Hauptsaison mindestens im vorherigen Herbst gebucht werden, im Extremfall 2 Jahre vorher.
Wir waren im vergangenem Jahr 6 Wochen in Spanien allein in Nordspanien ohne des Großraums Barcelona. Da hatten wir voll zu tun. Aber meidet das Baskenland.
Da Ihr das erste Mal mit dem Womo unterwegs seid, beachtet, dass ein Womo viel höher ist als ein PKW. Gerade in Nordspanien ist es recht gebirgig und manchmal hängen Felsen oder Bäume etwas über die Straße. Besonders Womos mit Alkoven sind da gefährdet, da höher als andere Womos. PKWs kommen ohne Probleme unter den Felsen und Bäumen durch.

hampshire am 12 Jul 2025 20:58:44

Es gibt die Weisheit: "Der Weg ist das Ziel".
Wenn es um das Wohnmobilreisen geht, kann es da schnell zu einer Fehlinterpretation kommen. Wer "Weg" gedanklich durch "Straße" ersetzt, opfert das Ziel.

derelvis hat geschrieben:in San Sebastian scheint es nur wenige gute SPs/CPs zu geben.
Wie früh steuert ihr solche Ziele an? Wir wollen mindestens einmal dort übernachten.

Es gibt einen Stellplatz etwas außerhalb, von dem man mit den Öffis prima in die Stadt kommt.
Unser Reiseverhalten hilft Euch nicht weiter. In der Hochsaison und mit Kindern würde ich versuchen am Vortag zu buchen. Bei Plätzen, an denen das nicht möglich ist würde ich vor 12:00 Uhr Mittags aufschlagen.
derelvis hat geschrieben:Gibt es Dokus/Reiseberichte von Familien mit älteren Kindern, die mit Wohnwagen/Wohnmobil (in den Ferien) Urlaub machen?

Das ist völlig normal, dass Dokus und Berichte nicht das "Übliche" abbilden. Die Selbstveröffentlichungslust ist bei Menschen, die "besonders" unterwegs sind größer. Allein schon daher bekommst im Internet keine repräsentative Abbildung der Wirklichkeit.
Ich kenne aus diesem Forum persönlich zwei Familien mit klasse Jugendlichen, die als Familie weite Wohnmobilreisen unternehmen. Beide haben einen geringeren Pace als den, den Du Dir auch in der abgespeckten Version vornimmst. Die Attraktion ist nicht von den Eltern über eine Straße kutschiert zu werden. Wird der tägliche Fahranteil zu hoch, werden die friedlichsten Kinder zu ernsthaften Rebellen. Dafür würde ich keinen Urlaub machen.
derelvis hat geschrieben:Gewünscht wäre die Atlantikküste Spaniens entlang bis Santiago de Compostela.
Das wären 2 Tage Anreise, dann ~2000km "Rundreise" für 14 Tage, danach 4-5 Tage Camping und 2 Tage Rückreise.

In etwa diese Tour haben wir in 3 Wochen vor 2 Jahren nach der Hauptsaison gemacht. Ohne Kinder. Meine beiden Jungs hätten mir was gehustet.
Wie viele Stunden deine Kinder das Angegurtetsein auf den hinteren (meist minderbequemen) Sitzen des Wohnmobils akzeptieren werden, kannst nur Du selbst einschätzen.

bstocker am 13 Jul 2025 15:59:56

dietmardd hat geschrieben:Das Baskenland ist auf beiden Seiten der Grenze sehr womo-unfreundlich. Bitte schnellstmöglich durchfahren. Auf spanischer Seite heißen fast alle Orte anders als im Atlas oder im Navi. Auch keine Straßennummer stimmt mit der in Atlas oder Navi überein.

Es soll ja Leute geben, einfach unfaehig sind, sich zurechtzufinden. Sollte dieser Punkt zutreffen, dann zu Hause bleiben!

dietmardd hat geschrieben:In La Coruna gibt es ein Meeresaquarium, allerdings nur ein sehr kleiner Stellplatz.

Beim Aquarium gibts gar nix offizielles, allerdings hat die Stadt 3 Stellplaetze (einer ist kostenpflichtig) - und nicht mal so klein.

dietmardd hat geschrieben:Potugal würde ich Canceln, da um diese Zeit kein Platz auf SP und CP zu finden sein dürfte

Konjunktiv ohne Fakten bringt niemanden weiter.

dietmardd hat geschrieben:Zentralspanien, insbesondere die Extremadura und noch mehr Andalusien sind die Temperaturen im Sommer unerträglich....man kann von verschiedenen Punkten in Spanien an der Nähe zur Grenze aus Tagesausflüge nach Portugal machen.

Dazu muesste man in der Extremadura oder in Andalusien sein, wo es ja angeblich so unertraeglich heiss ist. Du merkst deine Denkfehler selber nicht, oder?

dietmardd hat geschrieben:Aber meidet das Baskenland.

:roll:

LG Bernd

WomoToureu am 13 Jul 2025 17:00:55

hampshire hat geschrieben:.. Die Attraktion ist nicht von den Eltern über eine Straße kutschiert zu werden. Wird der tägliche Fahranteil zu hoch, werden die friedlichsten Kinder zu ernsthaften Rebellen..

Für solch guten Beitrag kann man nur auf "+ drücken. Von mir volle Zustimmung, dass Verhältnis muss stimmen, gerade Kinder wollen etwas erleben und sollen auch Erholung haben - haben ein Recht darauf.

derelvis am 17 Jul 2025 16:09:56

Tja, die Meldungen sind ja eher negativer Art.

Wie schon geschrieben: Wir werden sehen, dass wir relativ schnell nach Bordeaux kommen und von dort an gemütlich weiterfahren.
San Sebastian / Zarautz habe ich schon einige SP / CP rausgesucht.
Da hat man dann 3-4 Tage zusammen verbracht und gesehen, ob man jetzt paar Tage Pause braucht oder gemütlich weiterfährt.

Die allerkürzeste Route wäre:
von der Frankreich Atlantikküste, San Sebastian, (Bilbao) , Cabarceno, (Burgos) , Bardenas Reales, congost de Mont-rebei und an die Costa Brava 5 Tage Camping.
Das wären 1350km in 18 Tagen und jeweils gute 1.000km Anfahrt, die längste Route (bis Santiago de Compostela, Porto und zurück) wären 2300km.
Irgendwas dazwischen wird es wohl werden.

So richtig viel Sorgen mache ich mir rein wegen der Fahrt nicht, die Kinder haben selbst Ziele ausgesucht und sind ja nicht mehr klein.
Außerdem haben sie auch 1.000km einfach ohne Übernachtung im Auto letztes Jahr an Pfingsten verbracht und sind Autofahren gewohnt.

Die Zuladung macht mir auch etwas Sorgen.
Frischwasser wird man nur 10-20 Liter auffüllen während der Fahrt, Grauwasser so gut es geht immer entleeren, Fahrräder haben wir erstmal gestrichen.
Anscheinend hat man für Personen, Gepäck, (Ab)Wasser, Diesel die 500-600Kg.
Wir haben mal mit 220 (Mensch) + 100 (Gepäck+Camping+Grill) + 100 (Diesel/Wasser) gerechnet. Was übrig bleibt ist dann für Roller/Fahrrad, Kühlsachen etc.

In Santiago de Compostela haben wir 2 schöne SP gefunden:
Lavacolla Camperpark und Los Olmos Park Camper
beide sehr groß, neu und gut bewertet. Mit dem Bus in 15 Minuten in der Stadt.

WomoToureu am 18 Jul 2025 06:24:09

derelvis hat geschrieben:...Den Kindern zuliebe haben wir nun noch vor Reise-Ende 4 Nächte auf einem Campingplatz an der Costa Brava vorab gebucht.
Diese können wir auch verlängern, je nachdem wie gut uns das reine Wohnmobil-Leben gefällt..

Sicherlich das beste was Ihr machen konntet.
Nach wie vor würde ich in mich gehen und mich fragen ob Compostella wirklich sein muss, da es Stress bedeuten wird und man Urlaub machen will.
Am Mittelmeer wird man immer irgendwo ein Plätzchen finden, sei es ein Stellplatz.
Auf der Fahrt kann man viel erleben, falls Ihr durchs "Massiv" fahren wollt, die Brücke von der "La Méridienne" d.h. die weltberühmten Viaduc de Millau kann man kostenlos auf extra dafür eingerichtete Park und Rastplätzen besichtigen und in einem kleinen kostenfreien Museum die Geschichte dazu sehen.
Ich würde da viel mehr Ruhe reinbringen und von Anfang an jeglichen Stress vermeiden, dass wird zu Streit führen.
Auch wenn die Kinder heute sagen, aufgrund Liebe zu Ihren Eltern die das offenbar wollen, ja wir sitzen den halben Urlaub im fahrenden Wohnmobil, schön ist so etwas nicht. Aber so oder so, gute Reise.

WomoToureu am 18 Jul 2025 07:25:38

derelvis hat geschrieben:..von Stuttgart nach Portugal und zurück... Gardasee und dann Monaco, Barcelona, ca. eine Woche Portugal, San Sebastian

Als Nachtrag, sehr viele Reiseberichte sind geschönt zeigen nur das Positive und reißen negatives wenn überhaupt nur kurz an.
Von Stuttgart erst zu Gardasee zu fahren, dann am Mittelmeer über Monaco ( das übrigens für Wohnmobile gesperrt ist ) ist selbst in der Nebensaison eine Fahrstrecke die sehr anspruchsvoll ist. Da ist Stau fast über all angesagt und Parken für ein Wohnmobil nicht leicht.

Stundenlang im Stau stehen, auch an den Grenzen, Urlaub sieht anders aus.

Von daher wäre mein dringender Rat über Freiburg nach Frankreich, an Lyon vorbei über Le Puy und Mende - eine sehr schöne Fahrstrecke - auf die A 75, die Brücke ansehen, an der A 75 gibt es zahlreiche kostenlose Übernachtungsparkplätze, dann nach Beziers am Mittelmeer. Da ist dann die Costa Brava nicht weit und man kann entscheiden ob man gern bei brütener Hitze im Wohnmobil fahren will oder am Strand liegen will und ins Wasser gehen möchte.
Letztlich wird man dann möglicherweise bei deiner Urlaubsplanung am Ende sagen, Wohnmobil Urlaub nichts für mich, wenn man durch eine falsche Reiseplanung "alles falsch gemacht hat". Aber sorry nur meine Meinung :D

dietmardd am 18 Jul 2025 11:27:49

dietmardd hat geschrieben:
Das Baskenland ist auf beiden Seiten der Grenze sehr womo-unfreundlich. ... . Auf spanischer Seite heißen fast alle Orte anders als im Atlas oder im Navi. Auch keine Straßennummer stimmt ... überein.

Es soll ja Leute geben, einfach unfaehig sind, sich zurechtzufinden. Sollte dieser Punkt zutreffen, dann zu Hause bleiben!


Wir fahren seit ca. 23 Jahren mit dem Womo, wenn möglich als Freisteher, in Ausnahmefällen auch mal auf SP und CP. Wir sind deshalb sehr findig, geeignete Übernachtungsplätze zu finden. Zwischen den Übernachtungen sind wir immer unterwegs (nur 1 Übernachtung pro Platz). Meine Frau bereitet jede Fahrt akribisch vor - so um die 400 bis 800 POIs ins Navi gepflegt. Im Baskenland waren wir schon mehrmals auf der Durchreise nach Spanien und im spanischen Teil mehrere Tage. Offensichtlich warst Du noch nie im Baskenland - weder auf französischer Seite noch auf spanischer Seite. Sonst hättest Du die gleichen Erfahrungen gemacht.

dietmardd am 18 Jul 2025 11:32:34

Beim Aquarium gibts gar nix offizielles, allerdings hat die Stadt 3 Stellplaetze (einer ist kostenpflichtig) - und nicht mal so klein.


Wir waren im vergangenen Jahr dort. Direkt am Aquarium war ein offizieller kostenloser Womo-Stellplatz, allerdings recht klein, so um die 8 Plätze. Selbst im April war dieser Stellplatz rappelvoll. Wir hatten Glück, dass ein Womo gerade wegfuhr, als wir ankamen.

bstocker am 21 Jul 2025 17:22:09

dietmardd hat geschrieben: Offensichtlich warst Du noch nie im Baskenland - weder auf französischer Seite noch auf spanischer Seite. Sonst hättest Du die gleichen Erfahrungen gemacht.


Deine Logik hat schon was spezielles :roll: . Ich hab das Baskenland auf spanischer und französischer Seite 15 mal intensiv bereist und hatte nie Probleme. Hast du groessere Orientierungsprobleme, nach der akribischen Planung deiner Frau zu reisen? Schade, denn die Gegend ist zu toll um einfach nur "durchzufahren".

LG Bernd

bstocker am 21 Jul 2025 17:34:12

dietmardd hat geschrieben:...am Aquarium war ein offizieller kostenloser Womo-Stellplatz, allerdings recht klein, so um die 8 Plätze.


Es gibt sogar mehr als die 8 Plaetze, aber das ist kein SP, nur ein Parkplatz.

LG Bernd

MilesandMore am 21 Jul 2025 19:44:55

derelvis hat geschrieben:Gibt es Dokus/Reiseberichte von Familien mit älteren Kindern, die mit Wohnwagen/Wohnmobil (in den Ferien) Urlaub machen?


Was soll Dir das helfen?
Deine Kinder und ihr als Eltern seid nicht das was ihr in Dokus seht.
Unsere Tochter hat die Touren immer friedlich im Kindersitz verbracht und nie gequengelt.

Unser Reiseverhalten war aber damals immer angepasst an diese Lebenssituation.
Sightseeing Hopping oder Bucketlist abarbeiten und Rundreisen war nicht.

Die gemeinsame Zeit die man mit Kindern hat ist zu kostbar als sie so zu verschwenden.
Das merkt man meistens oft zu spät.

Fahrt los und genießt und laßt Euch Zeit, bleibt spontan, gesteht jedem Familienmitglied seine Zeit zu macht gemeinsame Dinge die auch von den Kindern bestimmt werden.

Diese gemeinsamen Erlebnisse werdet ihr auch in 20 Jahren noch erinnern, wenn die Bucketlist und die Sehenswürdigkeiten schon längst verblasst sind.

Bernd

derelvis am 22 Jul 2025 10:59:30

Bernd: (Milesandmore) da gebe ich dir absolut recht.

Trotzdem finde ich es gut, wenn man sich umhört, das möglich ist und was nicht. Vor allem zum Thema SP / CP / Parkplatz, wovon wir ja keine Ahnung haben, höre ich mich gerne um.
Ich nehme es gerne am Beispiel San Sebastian. Wir wollen hier die Stadt, das Aquarium und den Monte Igueldo anschauen und uns ein bisschen treiben lassen (Strand, Essen, Shoppen?).
Bevor ich den halben Tag damit verbringe irgendwo in der Stadt etwas zu finden und dann evtl. noch Strafzettel mitzunehmen oder, dass uns das WoMo aufgebrochen wird, versuche ich mich vorab zu informieren. Aktuell ist der Plan, dass wir bis spätestens Mittag einen richtigen SP / CP anfahren und dann 1-3 Nächte bleiben und mit den Öffentlichen in die Stadt fahren, je nachdem wie es uns und den Kindern gefällt.

Eine Doku einer Familienreise wäre für mich interessant:
Wie organisiert man sich am Besten als Familie was Ankunft, Abfahrt, Essen, Zeitplan angeht?
Was können die Kinder gut helfen? (Spülen, Waschen?)
Ich habe (Bis auf Azalee123's Bericht) nur Berichte von Familien gefunden, die 2+ Wochen auf einen CP fahren oder halt Elternzeit/Auszeit monatelang/jahrelang ohne Hektik durch Europa fahren ohne Hektik. (Etwas Hektik wird es bei uns definitiv geben, aber eben in einem geplanten Rahmen).

WomoTourEU:
Deshalb haben wir ja diese lange Reise nicht mehr so geplant.
Deine Reiseroute machen wir auf dem Rückweg, hin geht es auf direktem Weg nach Bordeaux.


Ich glaube, da wir nur 3 Wochen haben (das lässt sich ja nicht ändern), dass wir auch gewisse Vorteile zu "erfahrenen Campern" haben, was Spontanität / Internet/App-Suche / moderne Technik angeht, was uns ein paar KM am Tag mehr machen lässt.

BiggiK am 22 Jul 2025 11:06:03

Was deine Kinder leisten könne während des Urlaubs, kannst du selbst am besten einschätzen. Vielleicht können sie das abwaschen erledigen? Deine Überlegung im Vorfeld bei den Städten einen passenden Platz herauszusuchen ist gut. Ich würde sogar soweit gehen und versuchen ihn ein paar Tage im Voraus zu reservieren, wenn möglich. Oft ist das online möglich und es nimmt den Druck heraus. Ansonsten gilt, früh anreisen auf Plätzen die nicht reserviert werden können
Gruß Birgit

MilesandMore am 22 Jul 2025 12:47:39

derelvis hat geschrieben:Bernd: (Milesandmore) da gebe ich dir absolut recht.

Ich nehme es gerne am Beispiel San Sebastian.
Bevor ich den halben Tag damit verbringe irgendwo in der Stadt etwas zu finden und dann evtl. noch Strafzettel mitzunehmen oder, dass uns das WoMo aufgebrochen wird, versuche ich mich vorab zu informieren.


Wir haben da eine andere Vorgehensweise.
Campingplatz ruhig ausserhalb - Taxi oder UBER bestellen rein in die Stadt - abends wieder zurück in einer ruhigen Umgebung.
Nichts geklaut oder aufgebrochen und man kann sich nach dem Trip erholen.

Kostet ein paar Euro ist aber günstiger als ein aufgebrochenes Auto und die Nervosität wenn man in der Stadt unterwegs ist.

Strand, Shoppen und Aquarium kann man machen - aber oft ist weniger eben mehr - vor allem mehr - Urlaub.

Ich vermute ihr hab auch noch mehr Lebenszeit als ich also könnt ihr da ganz gelassen sein. :mrgreen:

Beste Gruesse Bernd

flairisti am 31 Jul 2025 21:53:26

[quote="derelvis"

............. Vorteile zu "erfahrenen Campern" haben, was Spontanität / Internet/App-Suche / moderne Technik angeht, was uns ein paar KM am Tag mehr machen lässt.[/quote]

du fragst erfahrene Camper und sagst dann ihr habt als unerfahrene Camper Vorteile :lol: (Spontanität, Internet und mod. Technik machen keine KM.....)
Wenn ihr die Ratschläge und Erfahrungen der "erfahrenen Camper" nicht -oder nur teilweise annehmen wollt, warum fragt ihr dann?
Trotzdem wünsche ich euch eine gute Reise, eigene Erfahrungen und keine "wehen" Hintern :wink: :razz:

Hartmut

derelvis am 01 Aug 2025 10:14:13

Hallo Hartmut,

ich weiß nicht, ob du den ganzen Thread gelesen hast, aber ich glaube ich habe mehr als genug Tipps angenommen und mich dafür bedankt.
Wir haben die komplette Route umgeplant, sowohl das Endziel, als auch die Richtung und die Länge und einen festen CP eingeplant.

Du kannst mir ja gerne konkret sagen, was dir an unserer jetzt geplanten Reise zu viel wäre und wie du es ändern würdest.
Richtig ist nur, dass wir an den Atlantik wollen (min. San Sebastian, Bilbao) und zum Schluss 5 Tage die die Costa Brava.

Wir haben diesmal 3,5 Wochen Urlaub. Das ist das Maximum, das wir haben können und schon lange nicht mehr hatten.
Da will ich dann schon auch Strecke machen und Sachen sehen, die ich normalerweise nicht sehen kann.
Ich kann ja nicht alles bis in die Rente schieben, damit ich 2 Monate Zeit habe zu reisen.

Freundliche Grüße,
Colin

derelvis am 09 Sep 2025 14:08:59

Hallo, danke nochmal für die Tipps und Tricks,

wir hatten eine tolle Reise und alles hat mehr oder weniger so geklappt wie gewollt.

4.900km sind es geworden und wir sind bis Santiago de Compostella gefahren.
Portugal/Porto wäre auch ohne Probleme möglich, aufgrund des Wetters (15-16°C) haben wir uns aber dagegen entschieden und (als es auch 2 Tage später im Norden kein Badewetter war) einen Tag mehr Camping an der Costa Brava gemacht. San Sebastian haben wir weil es Ende August noch so voll war und wir auf besseres Wetter hofften noch auf dem "Rückweg" mitgenommen.

Danke für den Tip mit CampingCarPark (CCP), das hat uns die Route durch Frankreich sehr erleichtert und für ~15€ immer ein sicheren, vorzeitig buchbaren Platz mit Strom und VE Möglichkeiten. Grade für Wohnmobil Neueinsteiger die durch/in Frankreich fahren/sind, absolut super.

Stellplätze / Campingplätze waren:
18.8. SP - CCP - Motorhome Aire Luxeuil
19.8. SP - CCP - Aire Camping-Car Park Messanges
20.8. CP -Campingplatz Sopelana (Bilbao) - 2 ÜN (San Sebastian war alles voll, alle SPs, alle CPs, auch Zarautz etc. und in der Stadt am Parkplatz haben wir uns nicht getraut)
22.8. SP - Área de autocaravanas Cabárceno (kostenlos - morgens kann man Elefanten am Wasserloch beobachten)
23.8. CP - wecamp Cudillero - 2 ÜN
25.8. SP - Lavacolla Camper Park Santiago - 2 ÜN
27.8. CP - Camping Fuentes Blancas , Burgos - 2 ÜN
29.8. SP - Área de autocaravanas de Valtierra (kostenlos nahe der Bardenas Reales)
30.8. CP - El Delfin Verde (6 ÜN)
5.9. SP - CCP Massiac
6.9. SP - SP Freiburg zum Entsorgen

Ich werde auch einen Bericht mit Bildern machen.

Für Einsteiger, die das hier evtl. lesen ist noch zu sagen:
Mit einem Wohnmobil mittags 200km zur nächsten Stadt zu fahren, einen SP zu finden und am gleichen Tag eine Stadtbesichtigung zu machen, ist eigentlich nicht möglich.
Also lieber min. einen Tag mehr einplanen. Fahren, SP/CP beziehen, am nächsten Tag die Stadt anschauen und noch eine ÜN bleiben war für uns die bessere Lösung.
Bei speziellen Attraktionen / Parks mit angegliedertem SP ist das natürlich gut möglich.

Außerdem sind die SPs, die in Park for Night und Google gut bewertet sind, wirklich sehr empfehlenswert.
Auch die kostenlosen waren absolut super und wir haben uns sehr sicher gefühlt.
Zum Teil bekommt man sogar in einem 15€ SP Duschen einen kleinen Laden/kleinen Pool.

Und zur Strecke: Jeder weiß ja selbst wie viel er fahren will. Für unseren Teil war es sicher "anstrengend" in 2 Etappen bis ans Meer zu fahren. Wir haben am 2. Anreisetag mittags zusammen die Entscheidung getroffen die 400km zu fahren, um Abends am Meer zu sein. Sonst hätte man halt noch einen Zwischenstopp/ÜN gemacht. Wir haben es als sehr entspannt gefunden gezielt 200 - 300km am Tag zu fahren (mit Autobahn) auf einfachen Straßen durch die Prärie oder am Strand entlang sind auch schon 100-200 km "viel".

Alexy9 am 09 Dez 2025 15:12:09

Hallo KH!

Ja, ich kann dich total verstehen! Fünfzehn Jahre machen echt einen Unterschied. Freies Campen am Strand, das hatte damals echt seinen Charme, vor allem wenn man Zeit hatte. Zehn Wochen klingen nach dem perfekten Rhythmus, um entspannt aufzuwachen, wann man will, ganz ohne Stress.

Mit Kindern können drei Wochen schon stressig sein, besonders wenn sie auch ihre Unabhängigkeit wollen . Ich glaube, Gelassenheit kommt wirklich mit dem Alter und der Erfahrung, und man lernt, jeden Moment zu genießen.

Persönlich finde ich die Idee super, lange unterwegs zu sein und einfach das Leben ohne strikten Plan zu genießen. Und es ist erstaunlich, wie ein langer Aufenthalt die Perspektive auf einen Ort, den man schon kennt, total verändern kann!

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Sichere Parkmöglichkeit für 2 Wochen während Camino
Maut auf der Route nach Faro, Portugal
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt