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Ducato 250, AdBlue Additive sinnvoll ? 1, 2


quax1968 am 19 Apr 2026 11:46:17

Gestern nochmals 300 km gefahren, Fehler trat nun nach dem Additiv nicht mehr auf. Davor bin ich immer so ca. 30km ohne Additiv gefahren und der Fehler blieb. Nach ca. 5 Minuten kam der Fehler direkt wieder ohne das Additiv.
Ob es an dem Additiv lag, dass eine aufgetretene Kristallisierung durch das Additiv nun gelöst wurde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist da.

Das Ganze ordne ich wie folgt ein: Es schadet nicht und ist bei auftreten des Fehler auf jeden Fall einen Versuch wert. Auch wenn manch Hobby-Wissenschaftler das gerne bezweifelt.

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xenio am 19 Apr 2026 13:31:53

Ich gebe das Mathy-Zeug immer dem Adblue bei. Vor einer längeren Fahrt habe ich bei angezeigten Tankinhalt von ca. 3/4 an der Tanke 5,2 L Adblue und somit voll getankt. Erstaunlicherweise zeigte die Anzeige nach dem Volltanken mit Adblue weniger an, nämlich nur 1/2 voll.
Erst nach ca. 5 Tagen zeigte die Anzeige dann voll an, ohne irgendein Zutun. Der Mechaniker von der Citroen-Werkstatt meinte, es hätten sich Kristalle an den Messkontakten im Adbluetank gebildet und später dann aufgelöst, sodass die Anzeige dann wieder richtig anzeigte. Er sagte, sie hätten ständig solche und andere Probleme mit dem Adblue-System. Mein Fahrzeug ist 1 1/2 Jahre alt und hat 17.000 km gelaufen.
Ich kippe dennoch weiter Mathy dazu. Ob das sinnvoll ist bezweifel ich...

Gruziwuzi am 19 Apr 2026 13:42:49

xenio hat geschrieben:Ich kippe dennoch weiter Mathy dazu. Ob das sinnvoll ist bezweifel ich...

Interessanter Ansatz. :lach:
Mal weglassen und schauen, ob Probleme auftauchen, wäre ein anderer.

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xenio am 19 Apr 2026 15:12:43

Ansich richtig, aber so kann ich sagen, ich hab alles getan was mir möglich war damit die Karre gut läuft. Ich halte es mitdem Zähneputzen-Ansatz von RaGu :-)

fomo am 19 Apr 2026 19:51:41

Das soll jetzt kein Argument für oder gegen immer umweltfreundlichere Techniken sein.

Mir fällt nur auf, dass mit jedem Schritt in Richtung Abgasentgiftung neue Techniken schnell zu neuen Problemen führen.
Welcher Motor ist heute noch so robust wie ein älterer Motor ohne jede Abgasnachbehandlungstechnik?
Stichworte:
AGR, AGR-Ventile
DPF, OPF
SmartCharge (keine direkte Abgasnachbehandlung)
jetzt AdBlue mit einem Additiv-Additiv (ein Additiv zum Additiv)

Sind aktuelle Motoren noch für vorgesehene Einsatzbedingungen (längere Standzeiten,niedrige oder hohe Temperaturen) geeignet?
Bei Einführung der Katalysatoren wurde anfangs auch sehr schwarz gesehen, was sich jedoch schnell widerlegen lies. Das war aber auch das letzte positive.

Vielleicht gibt es wirklich nur einen Ausweg aus diesem Dilemma: Elektroantrieb oder eine weitere, noch nicht bekannte Antriebstechnologie.

Gruziwuzi am 19 Apr 2026 19:58:15

fomo hat geschrieben:Vielleicht gibt es wirklich nur einen Ausweg aus diesem Dilemma: Elektroantrieb ...

... ich denke, dass wir in wenigen Jahren eine Auswahl an Elektro-Womos haben werden ... E-Fahrgestelle gibts ja schon, von FIAT ja ein neues speziell für Womos ...
... ich würde mir ein E-Womo mit kleinem Dieseltank für die Dieselheizung (HVO100) bauen - ganz ohne Gas, wenn ich Zeit, Werkstatt und Geld hätte ... vielleicht kann ich sowas in ein paar Jahren auch kaufen ... :idea:

neyoo am 19 Apr 2026 20:50:53

fomo hat geschrieben:..
Mir fällt nur auf, dass mit jedem Schritt in Richtung Abgasentgiftung neue Techniken schnell zu neuen Problemen führen.
Welcher Motor ist heute noch so robust wie ein älterer Motor ohne jede Abgasnachbehandlungstechnik?..

...
fomo hat geschrieben:Sind aktuelle Motoren noch für vorgesehene Einsatzbedingungen (längere Standzeiten,niedrige oder hohe Temperaturen) geeignet?
...


du wirst bei einem Billiganbieter aus der Stellantisgruppe wohl keinen Motor für deine Wünsche bekommen.
Die haben auch kein Interesse daran. Die verwendete Software ist eher halbfertig und kaum geprüft.

Ich kenne aktuell nur zwei Motorhersteller, denen ich vertrauen würde. Von einem gibt es auch Wohnmobile, der andere hat mehr kleine Campingvans.
Und von BMW sind mir keine Womos bekannt.

Also rein mit dem Additiv und beten, daß es hilft.

viele grüße
neyoo

fomo am 21 Apr 2026 09:11:29

neyoo hat geschrieben:du wirst bei einem Billiganbieter aus der Stellantisgruppe wohl keinen Motor für deine Wünsche bekommen.

Ich habe hier mit keinem Wort etwas über meine Wünsche geäußert. Also bitte nichts unterstellen.

Ich habe nur aufgezeigt, dass mit jeder neuen Technik (Abgas(nach)behandlung), die um ein funktionierendes System (Verbrennungsmotor) gebaut wird, der technische Aufwand extrem steigt und zu unnötigen Problemen führt. Schon heute sind die Motorräume mit einer Unzahl von Schläuchen, Rohren und Kabeln allein wegen dieser Zusatztechnik bis zur Unwartbarkeit gefüllt. Auch so kann eine bewährte Technik bis zur Unbrauchbarkeit reglementiert werden.

Vielleicht kommt bald ein Anbieter mit "Winter AdBlue" oder "Longlife AdBlue" auf den Markt.

Gruziwuzi am 21 Apr 2026 10:47:29

fomo hat geschrieben:Auch so kann eine bewährte Technik bis zur Unbrauchbarkeit reglementiert werden.

Ich würde jetzt alte stinkende und Gift ausstoßende Diesel nicht als "bewährte Technik" bezeichnen.
Wenn heutzutage ein alter Diesel an mir vorbei fährt, bekomme ich einen Würgereiz, so stinkt es. Insofern würde ich eher alte Stinker als "unbrauchbar" bezeichnen.
Ich bin schon sehr froh, dass die immer weniger werden.

fomo am 21 Apr 2026 12:00:09

Gruziwuzi hat geschrieben:würde ich eher alte Stinker als "unbrauchbar" bezeichnen.

Es kann aber niemand widersprechen, wenn ich sage, dass diese bewährte Technik auch nach Jahrzehnten noch funktioniert.
Wenn ein alter Diesel wegen Kälte nicht mehr flüssig genug war, dann wurde eben etwas Benzin zugemischt.
Und bei den Elektroautos wird einem vorgerechnet, dass man eben seine Strecken so planen muss, dass es passt und nicht wie man es benötigt.
Aber redet euch alles nur schön.

hampshire am 21 Apr 2026 13:03:35

Gruziwuzi hat geschrieben:Ich würde jetzt alte stinkende und Gift ausstoßende Diesel nicht als "bewährte Technik" bezeichnen.

Ich schon. Aus dem Betrachtungswinkel der Zuverlässigkeit waren diese Maschinen sehr ausgereift.
Gruziwuzi hat geschrieben:Ich bin schon sehr froh, dass die immer weniger werden.

Ich auch. Die inzwischen bekannten und vermeidbaren Nachteile des Betriebes dieser bewährten Technologie sind zu groß, um sie weiter zu führen.

Die Abgasreinigung ist aus meiner Sicht eine Kompromiss-Technologie, die Umweltanforderungen leidlich erfüllt und gleichzeitig den Betrieb teuerer teurer und anfälliger macht. Da die Einführung immer recht schnell erfolgen sollte, passte sie nicht zu den Entwicklungszyklen. Da haben sich konstruktive "zweitbeste" Lösungen eingeschlichen, die Kunden egal ob mit oder ohne Additiv ausbaden müssen. Mercedes und VW haben das beim Crafter und Sprinter nachgebessert. Ford hatte von Anfang an eine konstruktiv gute Lösung für das Problem und bei Stellantis wird man wohl auf das nächste wirklich neu konstruierte Fahrzeug warten müssen.

quax1968 am 23 Apr 2026 16:55:38

Update:
So ehrlich muss man sein, bei mir ging die Kontrolllampe mit dem AdBlue-system und zu wenig Druck wieder an.
Dachte das Problem konnte durch das Additiv behoben werden, das sah jetzt auch erst danach auf.
Glaube der Wechsel mit neuem Tank wird sich nicht vermeiden lassen.

LaLibertad am 28 Apr 2026 12:16:40

Ich würde ja Kosten von ein Paar Euro in Kauf nehmen, wenn´s wirkt, was für mich hier bisher nicht geklärt werden konnte.
Grundsätzlich bin ich eher ein misstrauischer Mensch und glaube ungern an Werbeversprechen, seit ich als Kind meinen Eltern Zick-Zick-Zyllis voll Stolz zu Weihnachten geschenkt habe, der die Zwiebeln nicht geschnitten sondern nur vermatscht hat.

Zum Wesentlichen: Ich würde zumindest in der Garantiezeit nichts in irgendeinen Tank kippen, was der Hersteller nicht ausdrücklich erlaubt! (und darüber hinaus siehe Beitrag "Kulanz")
Viele Grüße
Thomas

neyoo am 28 Apr 2026 16:04:16

Du hast völlig recht, wir konnten dich nicht überzeugen. Das ist auch nicht wichtig. Wir, die AdBlue Additive-tanker benötigen ja eine Vergleichsgruppe. Wit testen MIT und du OHNE. Es ist eben so ähnlich, als wenn man an einem alten Seil hängt. Das hält ewig, aber es kann auch genau jetzt reißen........

Viele grüße
neyoo

Joachim260 am 28 Apr 2026 18:25:10

Wäre jetzt halt noch die Frage was das alte Seil ist, ohne Additiv oder mit?

neyoo am 28 Apr 2026 19:24:40

.... deswegen ja die 2 Vergleichsgruppen ;)
Dort, wo das System den Geist aufgibt, der hat das "alte Seil"

viele grüße
neyoo

Gruziwuzi am 28 Apr 2026 19:57:20

quax1968 hat geschrieben:Glaube der Wechsel mit neuem Tank wird sich nicht vermeiden lassen.

Wenns die Pumpe im Tank ist, was das bekannte Stellantisproblem wäre, dann kann das ja auch gar nichts mit Kristallisation zu tun haben ... die Pumpe ist nicht an der Luft und daher kann kein Adblue in der Pumpe verdunsten ... also kann das Anti-Kristall-Additiv auch gar nicht helfen.

RaGu am 28 Apr 2026 20:28:04

Gruziwuzi hat geschrieben:Wenns die Pumpe im Tank ist, was das bekannte Stellantisproblem wäre, dann kann das ja auch gar nichts mit Kristallisation zu tun haben ... die Pumpe ist nicht an der Luft und daher kann kein Adblue in der Pumpe verdunsten ... also kann das Anti-Kristall-Additiv auch gar nicht helfen.

hmm...
Die Schlussfolgerung ist so nicht ganz richtig.
AdBlue-Kristalle entstehen nicht nur durch „Verdunstung an der Luft“.
Auch im geschlossenen System können Ablagerungen entstehen, da das System nicht hermetisch dicht ist, z. B. durch Temperaturwechsel, Gefrieren/Auftauen oder wenn kleine Restmengen antrocknen. Diese Kristalle können sich auch an Leitungen, Sensoren oder an der Pumpeneinheit im Tankmodul bilden.

Gruziwuzi am 29 Apr 2026 07:34:03

RaGu hat geschrieben:AdBlue-Kristalle entstehen nicht nur durch „Verdunstung an der Luft“.

RaGu hat geschrieben:Auch im geschlossenen System können Ablagerungen entstehen, da das System nicht hermetisch dicht ist, z. B. durch Temperaturwechsel, Gefrieren/Auftauen oder wenn kleine Restmengen antrocknen. Diese Kristalle können sich auch an Leitungen, Sensoren oder an der Pumpeneinheit im Tankmodul bilden.

Das ist physikalisch unmöglich.
Wenn Adblue gefriert, verändert es seine Konzentration nicht und bleibt bei den 32% (eutektische Lösung) sowohl in der festen als auch in der flüssigen Phase, so dass es bei Überschreiten von -11°C sofort wieder ohne Konzentrationsänderung und somit ohne Kristalle zu hinterlassen auftaut.
Isso.
Und wo soll bitteschön im geschlossenen System denn etwas "antrocknen", wenn nichts verdunsten kann?
Es können sich also innerhalb der Flüssigkeit ... also im Tank unter der Flüssigkeitsoberfläche ... und im geschlossenen System in Leitungen und Pumpe keine Kristalle bilden.
Lediglich an den Sensorteilen, die im Tank an der Luft freiliegen, können sich durch Verdunstung und Antrocknen Kristalle bilden (und dann zu Fehlermeldungen durch den gestörten Sensor führen), aber die lösen sich sofort wieder auf, wenn man den Tank mit Adblue voll macht.

RaGu am 29 Apr 2026 09:50:15

Gruziwuzi hat geschrieben:Das ist physikalisch unmöglich.

hmm...
Würde mir ("AdBlue Fahrer") ja wünschen, das es so ist....
Aber (mein Wissen, muss nicht korrekt sein :) )....
Physikalisch ist die eutektische Lösung im Labor korrekt, aber der Tank ist kein Labor.
Durch die Tankatmung (Belüftung) und thermische Zersetzung über Monate hinweg verliert das AdBlue seine ideale Konzentration.
Sobald die Mischung nicht mehr exakt 32,5% beträgt, bleiben beim Auftauen oder durch kleinste Verdunstungsmengen in der Mechanik eben doch winzige, steinharte Kristalle zurück, die Membranen und Drucksensoren lahmlegen.
Das Additiv verhindert (oder kann...) genau diese Verkrustung an den Bauteilen, die eben nicht 24/7 komplett untergetaucht sind.

Gruziwuzi am 29 Apr 2026 13:41:45

RaGu hat geschrieben:Durch die Tankatmung (Belüftung) und thermische Zersetzung über Monate hinweg verliert das AdBlue seine ideale Konzentration.

Ok, also nehmen wir mal Zersetzung an.
Dann würden Ammoniak und CO2 entweichen und die Harnstoffkonzentration nimmt ab. => Kristallisation ist noch weiter weg ... es müsste noch viel mehr verdunsten ...
Beim Gefrieren friert zuerst der überschüssige Wasseranteil aus (Eiskristalle) und die verbleibende Harnstofflösung wird aufkonzentriert bist zur eutektischen Konzentration ... beim Aufschmelzen schmelzen zuerst die eutektischen Mischkristale aus Wasser/Harnstoff, und danach wird die Lösung durch die schmelzenden Eiskristalle wieder verdünnt. => auch bei sehr altem Adblue entstehen durch Einfrieren und Auftauen keine zurückbleibenden Harnstoffkristalle.

Daher ist die Behauptung:
Sobald die Mischung nicht mehr exakt 32,5% beträgt, bleiben beim Auftauen oder durch kleinste Verdunstungsmengen in der Mechanik eben doch winzige, steinharte Kristalle zurück, die Membranen und Drucksensoren lahmlegen.

... durch nichts belegt und steht m.E. gegen die Physik.
Bzgl. Auftauen, siehe oben ... und wo soll "in der Mechanik" etwas verdunsten? Verdunsten heißt, dass Wasser in vorhandene Luft abdampft ... aber in den Leitungen, Drucksensoren und Pumpen ist keine Luft.
Außerdem reichen "kleinste Verdunstungsmengen" nicht aus, es muss schon etwa 1/3 des Adblue (die Hälfte des Wasseranteils) verdunsten, damit die Lösungsgrenze für Harnstoff überschritten wird.

"Nicht untergetauchte Teile" wie Füllstandssensor im Tank ist eine andere Sache, wie erwähnt ... aber einfaches Auffüllen des Tanks beseitigt das Problem mit Kistallen am Sensor ... ganz ohne Additiv.

... übrigens sind Harnstoffkristalle nicht "steinhart", sondern vergleichsweise sehr weich ...

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