|
Hallo, ich bin neu und möchte Euch warnen. Wir haben Syron Reifen montieren lassen und waren eigentlich fast 15 000 km zufrieden. Nun mussten wir abgeschleppt werden,weil sich ein Reifen ohne Beschädigungen einfach von der Lauffläche gelöst hat. Der Reifenhändler sagte das gibt es eigentlich nur selten und dann bei Runderneuerten Reifen. Vom Hersteller leider keine Stellungnahme. Also bitte vorsichtig sein. In einem anderen Forum ist das gleiche Problem mit Fotos dokumentiert. Da lese ich auch nur negative Bewertungen, immer auf den letzten Plätzen, da gebe ich lieber bisschen mehr aus ! gruß Frank An Reifen zu sparen, ist am falschen Objekt und an der Sicherheit gespart. Gruß Bernd
![]()
![]() Mit der Traktion ist es wie mit der Luft: Erst wenn man sie nicht mehr hat merkt man wie wichtigste ist ![]() Gute Reifen sind eine Versicherung und bringen auch Spaß beim Fahren ![]()
…..wie wichtig SIE ist…. ![]() Die Güte eines Reifens kann ein normaler Autofahrer dem Objekt nicht ansehen. Die Kombination von Reifen und Fahrzeug ist für die Sicherheit des Systems in dem man sich bewegt relevant. Tests geben hinweise, bilden aber selten die konkrete Kombination aus Fahrzeug und Reifenformat ab. Aus einer Kombination wird auf alle anderen geschlossen - was eine gewisse Plausibilität hat, aber nicht stringent folgerichtig ist. Meine These: Reifenkauf ist für Menschen mit genügenden Finanzmitteln eine Abwägung zwischen Vertrauen und Geiz. Das kann allerdings auch passieren mit den ach so tollen CONTI-Schlappen. Teilablösung der Lauffläche, Unwucht trotz mehrfachem wuchten, schiefziehen des Wagen das erst verschwand als 1 Reifen auf der Felge gedreht wurde. Habe dann auf 2 neue Reifen bestanden ! Also kommt mir nicht mit dem Schnack: Nur die teuren deutschen Schlappen sind GUT!! NEIN! Nur ein Vorfall eines No-Name-Produkt besagt nix. Bridgestone und Co bauen ebenfalls super Reifen.
Willst du uns jetzt verkaufen, daß die billigsten Schlappen aus Fernost oder sonst wo her besser sind, wie die erprobten, bewährten Markenprodukte, die in den ganzen Test zu finden sind? Ich beziehe das mal auf alle Autoreifen. Man kann mit den billigsten "Schrottschlappen" fahren. Muß sich auch nicht wundern, wenn die mehr wie deutliche Mängel haben. Auch ich spreche aus Erfahrung, denn als ich kein Geld hatte, blieb auch mir nichts anderes übrig. Bin aber reumütig wieder zu den bekannten Premiummarken zurückgekehrt. - Warum wohl? Es gibt (fast) keine deutsch Schlappen = Reifen - Alle Reifenhersteller lassen weltweit die Reifen bauen. Auch Conti. Es gibt immer wieder mal eine Serie, die das Problem hat. Manchmal ist der Fahrer auch selbst schuld, weil er den Reifen nicht gut behandelt. Oft merkt derjenige das auch nicht. Hallo hampshire, ich kann deine Aussage nur zu 100% bestätigen - Danke. viele grüße neyoo
Das bedeutet jetzt aber nicht zwangsläufig das die teuersten, deutschen Markenreifen ( die es ja nicht gibt weil alle Hersteller weltweit produzieren ) auch immer die Besten sind!??! :gruebel: Ich kenne durchaus auch Reifenhersteller aus Übersee die gute Reifen herstellen. Keine Billigreifen aber eben auch keine schlechten. ( Maxxis z.B. ) Und zu dem Thema "Tests" oder noch besser "unabhängige Tests" von Automobilclubs, Fachzeitschriften, ... sag´ ich mal lieber nix! :eek: Grüße Dirk Es versteht sich von selbst, dass - egal welches Produkt man sich anschaut - das billigste im Durchschnitt aller Eigenschaften nie besser sein wird als das Teuerste. Das widerspricht allen Grundsätzen der Marktwirtschaft. Künstliche Blasen wie Luxusartikel aus der Modebranche mal ausgenommen. Kann ein teures Produkt mal mangelhaft sein? Klar. Kann ein günstiges Produkt in Ausnahmefällen genausogut sein wie ein teureres? Klar. Aber eben nicht immer. Ich persönlich habe nicht die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Billigprodukte zweifelsfrei zu erkennen, schon gar nicht im Falle von Reifen, bei denen neben den Fahreigenschaften (die sich ja immerhin in Tests ermitteln lassen) eben auch die 'inneren Werte' und die Auftretenswahrscheinlichkeit von Katastrophalschäden wie Laufflächenablösungen oder spontanem Totalversagen zählen. Wer Reifen aus der obenen Hälfte des Preisspektrums kauft, darf zumindest auf eine niedrigere Schadenswahrscheinlichkeit vertrauen. Weil Qualität eben Geld kostet und bei den günstigsten Herstellern nicht davon auszugehen ist, dass das Geld investiert wird. Sowas kommt mir höchstens auf einen Anhänger und dann auch nur mit deutlicher LI-Reserve. Bei einem sicherheitsrelevanten Bauteil wie Reifen (und auch Bremsen, Fahrwerkteile etc.) ist es schon ein bisschen Lotto-spielen, wenn man einfach zum billigsten Angebot greift. Kann gutgehen, aber weniger oft als mit vernünftigen Komponenten. Wir sehen uns bei solchen Sachen immer im mittelpreisigen Segement um. Ist auch die Empfehlung meiner Werkstatt. Keine Originalteile, aber auch keinen No-Name-Billigmist, sondern normale Qualität von bekannten Marken. Natürlich befinden sich Märkte auch im Wandel - bei den Reifen haben sich in den letzten Jahren vorher unbekannte Marken wie z. B. Nexxen und Hankook etabliert, die anscheinend durchaus mit den gewohnten Marken mithalten können. Die spielen aber auch nicht in der Billigliga... bis denn, Uwe In den letzten 4 posts geht es so um Marken, Kosten und Herkunft. Weitestgehend kann man diese Attribute knicken, weil nix davon paßt. Irgendwo habe ich meine Senf zur Beschreibung meines jetzigen Reifens dazu gegeben (und finde den post leider nicht ). Empfohlen wurden mir die Conti VanContakt 4Season M+S für schlappe 220,-/Stk. Da ich schon immer für meine Motorräder nach guten Reifen sehe als auch für das Auto, habe ich auch für's WoMo mal weitergesucht. Zum einen ist der Preis des Contis recht knackig und zum anderen sind die Fahrqualitäten nicht dem Preis entsprechend. Durch Zufall bin ich auf den GT Radial Maximiler WT2 gestoßen. Der hat mich zum einen 123,-/Stk. gekostet und zum anderen hat er recht gute Laufeigenschaften, die dem sereinmäßigen Michelin Agilis recht weit voraus sind. Das Anfahr-/Fahr-/Bremsverhalten im Trockenen als auch bei Nässe ist recht gut und entsprechen meinen Anforderungen. Der Vollständigkeit halber erwähne ich die Seitenführung, die ebenfalls topp ist. Zu berücksichtigen sind die physikalischen Bedingungen wie Gewicht und Frontantrieb, die man beim Fahrstil/-verhalten berücksichtigen muß. Der Reifen läuft mittlerweile 26tkm zu meiner vollsten Zufriedenheit ![]() Wo der Reifen jetzt exakt herkommt kann ich momentan nicht sagen. Der Hersteller hat seinen Gründungs-/Hauptsitz in Indonesien, als Herstellungsländer werden China, Indonesien, Amerika und Deutschland angeben. Wichtig ist, dass Giti Tire (GT) ein Faible für German Engineering hat als auch ein Entwicklungszentrum in Hannover. Diese Punkte habe ich erst später recherchiert. Für die größte Maschine bevorzuge ich den Conti RoadAttack x. Dieser Reifen ist mit neutralem Verhalten, seinem absoluten Grip auch bei größter Schräglage auf nahezu jeder Straßenoberfläche im Trockenen als auch im Nassen eine Bank und "narrensicher" (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel )Conti ist ein deutscher Hersteller mit rund 200 Produktionsstätten weltweit. Was ich damit sagen möchte ist, dass Giti Tire ein fernöstlicher Hersteller ist, der vielen wohl unbekannt und nichtssagend ist/war und eine hervorragende Qualität liefert. Conti ist ein deutscher Hersteller, aber momentan könnte ich nicht sagen, woher die Reifen kommen, mit denen ich schon viele Jahre zufriedenst Motorrad fahre. Bzgl. der WoMo-Reifen sei zu erwähnen, dass bei besseren Fahreigenschaften der GT Radial eben mal 97,-/Stk. preiswerter ist. Einem Reifenhändler vertraue ich nur bedingt, Vorausetzung ist jedoch, dass man sich mit der Thematik auseinandersetzt. Das Rezept deutscher Hersteller+hohe Preise=gute Qualität und fernöstlicher Hersteller+niedrige Preise=schlechte Qualität führt zu keinem befriedigendem Ergebnis.
Du warst eben ein klein wenig schneller, sonst wäre ich auch auf Deine Argumentation eingegangen, die je kleiner der Markt ist eher zutreffen. Besonders die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass der globale Markt durchaus preiswertere Produkte zu attraktiverem Preis anbieten kann. Wichtig ist, dass man sich mit den entsprechenden Themen auseinandersetzt. Und ebenso ist es erforderlich, sich mit der Einkaufsquelle auseinanderzusetzen bzw. kritisch zu betrachten. Du hast z.B. Bremsen erwähnt. Hierzu kann ich berichten, dass es Plagiate eines großen italienischen Herstellers gibt, die über die "Seidenstraße" nach Europa kommen und absolut Schrott sind. Aber unter Benutzung eines renomierten Namen kann man halt gut Kasse machen. Letzlich ist es ein unerschöpfliches Thema. Was jeder für Schluppen aufzieht ist seine eigene Entscheidung und Verantwortung. Meine eigene Erfahrung mit Dingen des alltäglichen Bedarfs, von Werkzeug, über Reifen, Elektrik.......................etc. PP. zeigt, das Billig nie gut war, allenfalls kurzfristig brauchbar. Natürlich gibt es preiswertere Produkte, die nicht schlecht sind und selbst wenn man vom Markenpreis 25% für den Namen abzieht, ist manches etwas preiswerter, aber eben noch nicht billig. Billig kann nie gut sein, das ist meine Erfahrung und deshalb würde ich mir niemals einen 80 Euro Reifen ans WoMo schrauben lassen. Viele Dinge kann man für kleines Geld einfach nicht qualitativ hochwertig herstellen und gerade beim Auto, wo mein Leben und das meiner Familie drin sitzt, spare ich an 2 Dingen definitiv nicht: Bremsen und Reifen. Bisher hat sich das auch bewährt. Kann aber jeder sehen wie er will. Grüße Es geht doch hier um einen bestimmten Reifen. Warum diskutiert ihr wieder, wie schon immer, alle euch bekannten Urteile/Vorurteile anderer Reifen? Setzt doch einfach einen Link auf eure alten Beiträge. Wie geschrieben: hier geht es um den eingangs genannten Reifen. Seid doch mal diszipliniert….. :D Hier noch mal die Reifenfirmen, die wir kennen und deren Zweitmarken. --> Link Kennt jemand Syron - Reifen? Ich hatte bis heute noch nie davon gehört. Ich danke dem TE für die Info und setzte die Firma auch die Liste von NoGo. viele grüße neyoo
Man kann einiges für Markenreifen und Testsieger ausgeben und dann diese Erfahrung zu machen: --> Link --> Link Keine Ahnung welche Reifen im zweiten Fall kaputt gegangen sind. Aber es allein an der Marke oder Herstellungsort fest zu machen scheint mir etwas zu "dünn". LG Carsten Eingerissene Stollen hatte vor 2 Jahren mein Stellplatz-Nachbar in Südfrankreich, seine Winterreifen waren knapp ein Jahr alt. Reifenhändler sagte zu warm geworden, Luftdruck war i.O.. Hersteller Michelin. Hat er noch vor Ort tauschen lassen.
Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Siehe oben. :thema: |
Anzeige
|