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Hallo, ich habe eigentlich keine passende Kategorie gefunden, daher poste ich das hier. Hat auch spezifisch nix mit dem Duc zu tun. Folgendes: aus verschiedenen Gründen bin ich seit längerem nicht mehr dazu gekommen, wegzufahren. Ich habe den Duc auf dem Rückweg aus den Niederlanden in Luxembourg vollgetankt mit Aral Ultimate. Dies war Anfang Oktober 2022, d.h. vor knapp 1,5 Jahren. In 2023 war ich nur im Juli in die Werke gefahren und habe die programmierte Wartung machen lassen und war dann noch zwei oder drei Tage unterwegs. Fahrstrecke vielleicht 200 Km. Lief tadellos. Das war es seit Oktober 2022. Der Tank ist mit Ultimate noch zu 3/4 gefüllt. Das Womo steht im Carport und hängt permanent am Landstrom, d.h. Erhaltungsladung. Batterien voll. Wie lange kann man den Kraftstoff den bedenkenlos stehen lassen? Ich werde wohl dieses Jahr die Karre auch erst ab April bewegen können, dann zuerst mal in die Werke zwecks TÜV-Plakette. Steht dann seit der letzten Fahrt auch schon wieder 9 Monate. Dann nach Hause nehmen und Unterboden neu versiegeln, anschließend wohl wegfahren. Hält der Treibstoff so lange? Sind ja dieses Jahr im Oktober schon zwei Jahre..... Gruß Dieter 2 Jahre sollte passen, so lange stehen mehr Fahrzeuge (Oldtimer, Unfallfahrzeuge, Bundeswehr, ..... ) In Heizöltanks steht die Chose auch länger. Wir haben hier einen alten Traktor, der genau 1 x im Jahr bewegt wird, der war schon mindestens 10 Jahre nicht mehr tanken, Ultimate hat der auch nicht ............ ;-) ....ich denke, ich kann deine Bedenken wegwischen. Es gibt zwar die Dieselpest, aber davon war ich nie betroffen. Zur Erklärung, wir hatten eine Segelyacht, mit einem 42 PS Mercedes Diesel als Motor. Der VA-Tank fasste 300 Liter Diesel. Das Boot hatten wir über 30 Jahre und ich habe fünf mal getankt.Und der Tank war niemals leer. Also stand der Diesel mindestens sechs und manchmal síeben Jahre im Tank. Wir haben damit niemals ein Problem gehabt. Den Dieselfilter habe ich höchstens drei mal gewechselt. Öl und Ölfilter jährlich. Die Yacht haben wir vor fünf Jahren verkauft und fährt heute in Griechenland. Hallo; Ich stell meine Womos seit 25 Jahre zu Saisonendenin die warme Garage und zur nächsten Saison kommt es wieder raus Über Kraftstoff würde ich mit erst Gedanken machwenn es nicht mehr anspringt...... So long
Da Ultimate keinen Bio-Anteil enthält zerfallen in dem Diesel nur ein paar Additive. D.h. Du kannst den Tank zwar bedenkenlos leerfahren, alle Vorteile die Dir Ultimate verspricht wird der Diesel in Deinem Tank aber nicht mehr bringen können ( ob man das aber jemals bemerkt? :nixweiss: ) Wo ICH eher Probleme kommen sähe wäre bei der AU innerhalb der "TÜV"-Abnahme: wenn der Motor und die Abgasanlage so lange gestanden haben könnte es sich evtl. "lohnen" das Womo vorher nochmal einige Kilometer, bei moderater Fahrweise, über die Autobahn zu bewegen... :gruebel: Kommt aber sicher auch auf den Einzelfall an ( DPF?, Adblue?,... ) Grüße Dirk
...das stimmt und kann ich bestätigen aber nicht erklären. Ich wurde mal von einem freundlichen Prüfer bei der Abgasuntersuchung auf die Autobahn geschickt um Höchstlast zu fahren. Danach klappte es mit der Abgasprüfung.
Hier wird sich vermutlich der Umstand, dass Du Ultimate getankt hast, auszahlen. Wie schon geschrieben wurde, enthält Ultimate Diesel wenig bis gar keine Biodiesel-Anteile, sollte also kein Dieselpest-Problem geben, selbst bei 3/4 Tank, was bei normalem Diesel über diese Zeit schon lustig werden könnte. Siehe "Die Kreuzfahrtcamper". Was mir noch einfallen könnte wäre das Thema "Winterdiesel". Normaler Diesel, wie du ihn im Oktober vermutlich noch bekommen haben wirst, kann ab 0°C die ersten Paraffinausflockungen haben. Du solltest also sehen, dass es lange genug deutlich über 0°C gewesen ist, bevor Du das Auto wieder startest. April kann ja durchaus in Einzelfällen nochmal Nachtfrost bekommen, wenn auch selten. Bei dauerhaft über 5°C draussen dürftest Du von der Seite her aber keine Probleme bekommen. Hallo Dieter, Wie bereits geschrieben wurde, sollte der Umstand das du Ultimate-Diesel getankt hast, helfen. Ich habe in meiner Garage/Männerhöhle eine chinesische Dieselheizung für die kalte Jahreszeit hängen. Das Gerät war von Frühjahr 2021 bis Herbst 2022 nicht in Betrieb. Im durchsichtigen Tank und in den Nylonleitungen waren starke dunkle Verfärbungen zu sehen. Die Heizung lief auch, trotz luftfreien Leitungen nicht ohne weiteres an. Ich denke hier hat man schon die Pest gesehen. Das ist wohl auch einer der Gründe warum eine Dieselheizung alle 3 Monate mal für ein halbes Stündchen hochgefahren werden sollte. Seither versorge ich die Heizung mit XTL-Diesel. Dieser ist in Deutschland, fern der Bundesschifffahrtsstraßen, nicht ganz so einfach zu bekommen und viele Basisfahrzeuge haben noch keine Freigabe für diesen. Dieser ist aber auch im Kanister seit einem Jahr klar wie Wasser. Gruß Carsten
Es gibt den Ultimate-Diesel nicht als Sommer- / Winterdiesel! --> Link Grüße Dirk Danke für die Antworten, beruhigt mich doch. Ich dachte mir schon, dass durch den fehlenden Bio-Diesel-Anteil im Ultimate dies ein Vorteil sein kann, da sich dort nix zersetzen/absetzen kann. ät ChristianF: Ultimate gibt es ganzjährig, da braucht man kein Winterdiesel zu tanken. Geht, glaube ich, bis -30 Grad. Daher ist dies auch kein Problem. Dann warte ich mal bis April. Dann geht die Kiste in die Werke zwecks TÜV. Habe bis dorthin auch ca. 20 Kilometer zu fahren bzgl. Abgaswerte. Apropos Abgaswerte: ich habe noch einen Euro4 aus 2011, ohne Partikelfilter. Aber durch reines Ultimate-tanken rußt die Karre kein bisschen. Wenn ich, auch nach längere Standzeit, das Wohnmobil starte, sieht man nix und riecht man nix, wie bei einem Benziner. Gruß Dieter
Ditto. Ist jetzt festes Programm im Frühling vor dem Pickerl. RK Unser alter 244 BJ06 EUR 3 russt auch nicht und hat nur Standarddiesel bekommen. Letztes Jahr 5 Jahre alten Standarddiesel aus Kanister getankt lief einwandfrei. HU mit der Aussage bestanden für das BJ in einem hervorragenden Zustand und der steht sein Leben lang im freien. Hallo, wir haben Ultimate in wichtigen Notstromaggregate in Verwendung, Aral war der einzige Hersteller der die Lagerfähigkeit auf Nachfrage nicht eingeschränkt hat. Es werden immer nur kleine Mengen nach getankt, keine Probleme.
Habe das mal wieder rausgeholt. Habe vor 1,5 jahren mal bißchen Dieselreserve zugelegt-700 Liter. Die haben wir in ca. 4 Monaten verbraucht, ab dem 3 Monat begannen sich Schlieren abzusetzen, ich habe dann ein Mittel von Liqui Moly dagegen gekauft. Habe dann die ca. 300 Liter noch verbraucht. Nun wollte ich das gleiche wieder machen und habe festgestellt, da hat sich ein fettiger, äußert zäher brauner, stinkender klumpiger Rest abgesetzt. Einen Teil habe ich mit dem Schaber entfernt, der anderen Teil klebte regelrecht fest. Da ich das Gefäß nicht wieder verwenden kann, habe ich von meinem Vorhaben Abstand genommen. Es fühlt sich an, wie eingedicktes Frittenfett. Was wird eigentlich in Wahrheit dem Diesel beigemischt, dass so was entsteht :?: Habe mal ein Foto von den Restschlick eingestellt.
Stellt sich eher die Frage was im Rahmen der Produktion nicht ausgefiltert wurde; Diesel ist ein Erdölprodukt, die dicke schwarze Pampe dürfte auch dir bekannt sein
Auch Diesel steht unter einem Prozess der Alterung, weist du wie alt das Zeug war als du es bekommen hast ?
Bei uns gibt es eine kleinen Landwirtschaftsbetrieb. Der hat auch Tankstelle. Und eine eigene Säule wo auch Mähdrescher hinkönnen. Die haben aber genau das selbe Problem, mit Diesel, wegen langer Stehzeit.Seit er den hat. Sind in der Erntezeit seine Nachtschichten schlagartig zurückgegangen. Franz
Ist mir bekannt, aber nach 4 Monaten und der Behälter war nicht mit organischen Mitteln befüllt. Das "Zeugs" war von A....
Ist der BIOdieselanteil im Treibstoff.
Der Diesel bzw der Bioanteil im Tank zersetzt sich schneller, je höher die Temperatur ist. Segler deren Schiffe in der Türkei liegen, Tanken nur die letzte Füllung in der Türkei. Nicht in GR. Wo er um einiges billiger ist. Den im Frühjahr hast sonst ein Problem. Da bleibt die Mühle schon im Hafen stehen. Filter verstopft. Das geht shneller als du denkst. In der Türkei gibt es keine Biozusatz. Franz Wenn man die Servicehandbücher von Dieselmotoren aus Baujahren von 1970, 80 oder 1990 betrachtet wurden in regelmäßigen Abständen von 5000 Km oder längstens 10000 km empfohlen die Dieselhaupt und Vorfilterfilter zu wechseln; was auch oft dringend nötig war. Bioanteil war damals noch ein Fremdwort.Einfacher Dreck Rost und Gammel an der Tagesordnung. Es war früher nicht einfach alles besser....
Das ist der vorgeschriebene Bio Anteil im Diesel...sind in Deutschland glaube 10%. ...dieser wird von Bakterien zersetzt...es entsteht die sogenannte Dieselpest...obwohl es ja nur der Bio Anteil ist..nicht der Diesel. Die sog. Dieselpest gab es schon lange vor dem Biodiesel ( seit 1950?? ). Während der Diesel direkt nach der Herstellung noch als steril gilt KANN er bei jeder Ab- oder Umfüllaktion mit Keimen und Bakterien infiziert werden. Und diese Bakterien haben den Bioanteil im Biodiesel „zum fressen gern“. :D D.h. die Dieselpest vermehrt sich in Biodiesel zwar besonders schnell, aber 1. kommt sie auch in „normalem“ Diesel ( und z.B. auch im Kerosin ) vor und 2. entsteht sie nicht durch den Biodiesel sondern dieser fördert nur das Wachstum. ABER: Diesel bzw allen Treibstoffen werden nach / in der Raffinerie Additive beigesetzt. Und diese Additive haben eine Halbwertzeit von etwa 3 Monaten ( auch abhängig von Licht und Temperatur ). D.h. nach drei Monaten hat sich die Hälfte der Additive zersetzt. ( Weitere 3 Monate später hat sich die Hälfte der verbliebenen Additive auch wieder zersetzt…. ) Und diese Zerfallsstoffe der Additive ist der „Schleim“, die Schicht die sich am Boden und ggf. den Tankwänden ablagert. Die ursprünglich positiven Eigenschaften der Additive auf die Schmierfähigkeit und den Verbrennungsprozess … des Diesels wandeln sich im Laufe der Zeit also um in unerwünschte Eigenschaften. Grüße Dirk Hm, Bei mir mit Ultimate war alles gut. Kiste ist sofort angesprungen im Frühjahr. Dann nach Bad Dürrheim gefahren und wieder zurück. Mittlerweile schon zweimal fast leer und wieder voll getankt. Jetzt wieder im Carport mit vollem Ultimate-Tank. Gruß Dieter Hallo Dirk, das kann so nicht ganz stimmen, denn sonst wäre Heizöl auch von der Dieselpest betroffen, denn das ist ja das selbe Zeugs, nur Farbe zugemischt, ohne Additive. Wir haben Heizöltanks ausgebaut, die teilweise über 3 Jahre noch mit Heizöl standen, der Inhalt war noch topp. In Zwickau hatten wir zu NVA Zeiten im RAR5 100 derte von Fahrzeugen mit Dieselmotoren in der Einlagerung, diese Fahrzeuge wurden max. 1 mal im Jahr nur paar 100 m bewegt und waren immer volltankt. habe nicht einmal erlebt, dass bei einem der Diesel schlecht geworden ist.
--> Link Ist es ja auch! Nur halt viel seltener weil Heizöl in der Regel kühler gelagert wird, weniger mit Luftdauerstoff in Berührung kommt und nicht dauernd vom Tank zum Motor und zurück gepumpt wird und sich dabei auch noch stark erhitzt. Grüße Dirk
Das ist vielleicht auch der Grund warum die Betriebanleitung bei einem Dieselfahrzeug welches im Winter nicht bewegt wird, alternativ zum vollen Tank, einen restlos entleerten Tank empfieht.
Dirk, es ging darum, warum nach 2 Monaten, nicht im Fahrzeugtank, der Diesel bereits begann zu versulzen und der Behälter war kühl gelagert in einer Halle, wo kein Frost hin kommt. Ich habe den Verdacht, es wird viel mehr Bioanteil zugemischt, sonst hätten sie im Zentrallager nicht versucht, Heizölhändler davon zu überzeugen, dem Heizöl auch Bioanteile beizumischen oder die Tankstellenbetreiber sparen an der Tankreinigung. Du schreibst :wird stark erhitzt: das dürften aber die Bakterien nicht überleben.
Etwa 50-60 Grad. Das schaffen die Bakterien locker. Außerdem wird das im Tank durch den Rücklauf dann ja auch „muckelig warm“. :D Grüße Dirk
Nach meiner Kenntnis wird ein voller Tank empfohlen, damit sich an der Tankinnenwand nicht so viel Schwitzwasser absetzen kann und in den Diesel läuft. Weil Wasser im Diesel die Düsen sterben läßt. Das sagt alles aus, Theo hat recht: Dieselpest benennt man das Auftreten von Mikroorganismen im Diesel, dies können Bakterien, Hefe oder Schimmelpilze sein. Diese Mikroorganismen können im Tank Bioschlamm herstellen, der im Motor Funktionsstörungen hervorruft und die Korrosion im Tank wesentlich beschleunigt. Dieselpest trifft häufig dann auf, wenn ein Fahrzeug lange nicht gebraucht wird, z.B. ein Wohnmobil im Winter. Diese Mikroorganismen können sich überall bilden, im Tank der Tankstellen, schon beim Hersteller oder erst im Tank des Fahrzeuges. Je mehr Bio-Diesel enthalten ist, desto mehr Nahrung finden die Bakterien und desto mehr „Schlamm“ kann erzeugt werden. Die Mikroorganismen brauchen für ihr Wachstum aber auch Wasser und Sauerstoff. Je gefüllter der Tank, desto weniger Sauerstoff findet sich im Tank, das Wachstum wird also schwerer, ebenso kann sich so im Tank weniger Kondenswasser bilden, also ist auch vom zweiten Stoff weniger enthalten. Das Wachstum wird wesentlich gebremst oder verunmöglicht bei vollem Tank. Darum mein Tipp: vor der Überwinterung den Tank mit Premium-Diesel sehr gut füllen, dann gibt es keine Probleme. Bei günstigem Diesel kann auch für wenige Euro ein Diesel-Additiv hinzugeschüttet werden, was die gleiche Wirkung hat. Dieselpest reinigen Hat man die Dieselpest, ist es etwas schwieriger, diese zu beheben. Durch den Zusatz von Additiven kann man wohl die Mikroorganismen abtöten, die sich in Schlamm zersetzen, aber genau in diesem Schlamm finden neue Bakterien perfekte Nahrungsgrundlagen. Man wird die Dieselpest also nur kurzfristig los. Dieser Schlamm und die Bakterien siedeln sich dort an, wo es Wasser im Tank hat, also an der untersten Stelle. Man muss also dort den Ablauf, sofern es einen hat, öffnen und die ersten Liter „Brühe“ ablaufen lassen. So ist man bestens geschützt, dass ein Dieselmotor lange hält und keine Verstopfungen auftreten. |
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