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2 Camper-Newbies auf WoMo-Suche brauchen Rat Danke vorab


Eisanker am 31 Okt 2024 15:23:33

Hallo zusammen in die Wohnmobilforumrunde,

wir sind die Neuen unter Euch und hoffen, dass Ihr uns mit unserem Anliegen willkommen heißt.
Als 40-lenziges Paar haben wir erste CamperWoMo-Luft im Jahr 2023 mit einem Leihfahrzeug geasmmelt. Seiner Zeit im Sommer war das ein Ducato von Movio/Pilote mit starker Ausstattung, ca. 6m lang, 2,85 hoch, autark, Fahrradträger, Ausklappdach für 2 Schlafplätze, Heckfestbett (190cm), 140 PS, Automatik, Navi, überall Plisées und Fliegengitter.
Unsere Reise führte uns zweiwöchig vom Saarland mit Park4Night-App bis ans französische Mittelmeer bei Marseille. Danach waren wir noch zwei Mal für jeweils eine Woche mit dem Teil in der Mitte Deutschlands und in Bayern auf Tour. Das war alles sehr schön. V.a. das Autarke Campieren hat es uns angetan.

Nun sind wir gerade auf der Suche nach einem eigenen. Nach diskursivem Für und Wider soll es nun ein teilintegriertes Wohnmobil werden.
Nach unübersichtlichem Gesuche sind wir auf einenAhorn 595 auf Renault-Master-Basis in unsere Nähe gestoßen, der von einem Händler verkauft wird.
Wir haben uns schon etliche Videos dazu angeschaut und laienhaften Überblick über dieses kleine Raumwunder.

Ich schieße Mal ein paar Angaben voraus:
Ahron 595, 40.000 €, teilintegriert, Gebrauchtfahrzeug, Renault-Basis, Alkoven, original 14.000 km, 2. oder 3. Hand, 96 kW (131 PS), Diesel, 6-Gang-Schaltgetriebe, Euro6, Umweltplakette 4 (Grün), EZ 08/2018, 3.500 kg, HU 08/2025 (hoffentlich erneuerbar), Klimaanlage, Rückfahr-Kamera, Farbe Weiß, 2 Achsen,l Schlafplätze 5 (Alkovenbett, 220cm-Festbett hinten quer, 1x Umbaubett bei Tischgruppe), Länge 5.995 mm, Breite 2.340 mm, Höhe 3.060 mm.
Das Teil haben wir uns einmal ohne Beratung angeschaut. Die Ausstattung scheint eher normal zu sein. Es gibt leider keinen Fahrradträger oder eine AHK (aber eine Garage unterm Festbett), ebenso kein SAT&TV oder Wechselrichter und Zusatzbatterien, wie es scheint. Auffällig bei der Besichtigung war, dass sich Dichtmasse aus den Fugen gedrückt hat und darin dunkle Partikel festgeklebt haben. Das Türverdunkelungsrollo war im halben Bereich schon ziemlich vergilbt und schwergängig. Der wagenfarbige Grill hatte schon Klackabsprengungen. Ansonsten schaut der Ahorn595 gut aus.

Am kommenden Samstag haben wir einen Termin mit dem Verkäufer, wo das WoMo schon reserviert ist.

Habt Ihr für uns ein paar wichtige Details und Ratschläge, bevor wir zuschlagen.

Danke vorab und viele Grüße
Julia & Roger

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flo1979 am 31 Okt 2024 15:58:04

Wir haben neulich in Dänemark mit einer jungen Familie mit 2 kleinen Kindern mit einem Ahorn-TI gesprochen. Sie wollten keine genauen Zahlen nennen, aber selbst mit leerem Wasser- und Dieseltank sind sie wohl noch massiv über den 3,5t. Es gibt offensichtlich leichtere Fahrzeuge. Mit zwei Erwachsenen sollte man eigentlich drunter bleiben können.

hampshire am 31 Okt 2024 16:06:11

Hallo Julia und Roger,
herzlich willkommen im Forum!

Beim Kauf eines Gebrauchten würde ich unbedingt auf das Bauchgefühl und die eigene Menschenkenntnis in Hinblick auf den Verkäufer achten.

Der Hinweis auf Gewicht, Zuladung und 3,5t Grenze ist ein Klassiker hier im Forum. Ich habe keine Ahnung was ihr so alles mitnehmen wollt - das zu überdenken lohnt sich vor der Auswahl des Modells. Und: Man kann sich NICHT auf das eingetragene Leergewicht verlassen. Zusatzausstattung wiegt und ist da in aller Regel nicht inbegriffen.

Lasst Euch beim Budget etwas Platz für Veränderungen am Fahrzeug wie z.B. die Nachrüstung des Fahrradträgers, der "fehlt".

Die von Euch entdeckten Mängel scheinen mir im Rahmen des Üblichen zu sein. Sichtbare Dichtmasse könnte serienmäßig sein - je nach dem wo sie auftritt, ein paar Lackschäden an der Front kommen in aller Regel von normalem Gebrauch.

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Eisanker am 31 Okt 2024 16:20:19

flo1979 hat geschrieben:Wir haben neulich in Dänemark mit einer jungen Familie mit 2 kleinen Kindern mit einem Ahorn-TI gesprochen. Sie wollten keine genauen Zahlen nennen, aber selbst mit leerem Wasser- und Dieseltank sind sie wohl noch massiv über den 3,5t. Es gibt offensichtlich leichtere Fahrzeuge. Mit zwei Erwachsenen sollte man eigentlich drunter bleiben können.


Hallo und danke für den Hinweis. Deutest Du damit an, dass die Ahorn-Wohnmobile schwerer, als in den Papieren vermerkt, sind?
Wenn wir uns das Teil nochmal anschauen, werden wir das Leergewicht genauer in Augenschein nehmen. Tatsächlich sind wir zu zweit mit Hund und zwei Fahrädern.
Was heißt das denn, wenn wir mit transportiertem Volumen über der von Dir angemerkten 3.5t-Grenze sind? Ist das dann überladen und hat zwangsläufig Auswirkungen auf Maut, Versicherungsschutz und Spritverbrauch?
Danke!

kiteliner am 31 Okt 2024 16:29:21

Hallo ihr beiden,
herzlich willkommen hier!
Der Hinweis auf das Gewicht ist wie schon vorher geschrieben sicher wichtig, daher vor der Kaufentscheidung das betreffende Fahrzeug wiegen lassen. Gerade vor dem Hintergrund das in dem beschriebenen Fahrzeug noch gewichtige Dinge wie AHK und/ oder Fahrradträger fehlen. Besonders wenn dann noch zwei (E)-Bikes und Zubehör mitkommen sollen.

Zu eurer Frage bezüglich Überladung, in manchen Ländern gilt 0% Toleranz bezüglich Überladung. Das heißt dann Bussgeld und ausladen bis das Gewicht passt.
Oder aber direkt ein Auto mit mehr zulässiger Gesamtmasse nehmen.

Eisanker am 31 Okt 2024 16:34:37

hampshire hat geschrieben:[...]
Der Hinweis auf Gewicht, Zuladung und 3,5t Grenze ist ein Klassiker hier im Forum. [...]
Lasst Euch beim Budget etwas Platz für Veränderungen am Fahrzeug wie z.B. die Nachrüstung des Fahrradträgers, der "fehlt".
Die von Euch entdeckten Mängel s[...]


Danke für die guten Tipps,
leider haben sich unsere Beiträge überschnitten und mein Nachfragen war damit ja schon beantwortet.

Olli2305 am 31 Okt 2024 16:48:23

Dazu stellt sich die Frage, ob ihr ein Fahrzeug über 3,5 t fahren dürft. Wenn nicht, habt ihr auch keine Chance zur Auflastung.
Über 3,5t gibt's halt Einschränkungen, die in jedem Land anders sind, einfach mal nach googeln, ob man damit klarkommt, mich stören diese nicht.

Eisanker am 31 Okt 2024 17:02:17

Olli2305 hat geschrieben:Dazu stellt sich die Frage, ob ihr ein Fahrzeug über 3,5 t fahren dürft. Wenn nicht, habt ihr auch keine Chance zur Auflastung.
Über 3,5t gibt's halt Einschränkungen, die in jedem Land anders sind, einfach mal nach googeln, ob man damit klarkommt, mich stören diese nicht.


Hola,
ja, ich darf bis 7.5t chauffieren.
Aber bei Auflastung muss man auch 1x pro jahr zum TÜV usw. Mhmm, ich weiß nicht. Der Ahorn595 ist doch echt schon klein und unter 6 Metern. Das sollte das 3.5t Prob noch nicht so anhe liegen.
An Ausstattung kämen vielleicht AHK/Fahrradträger, Solarpanels, Gleichrichter und Autark-Lithium oder AGM hinzu.
Die Masse in fahrbereitem Zustand beträgt ca. 2899 kg.

--> Link

Ruedi1952 am 31 Okt 2024 17:24:40

Es wird knapp werden.
Wir haben 6 m Alkoven keine Elektrische Ausstattung wie Kaffeemaschine, Fernseher usw.
2 130 AH Liefepo4 unter Fahrer und Beifahrersitz. 300/600 W Sinus Wechselrichter. 2 E Bikes in der Heckgarage und eines auf dem Heckträger.
Mit drei Personen hatten wir diesen Sommer 3570 kg Gesamtgewicht und 2070 kg auf der Hinterachse.

battman am 31 Okt 2024 17:26:16

Erfahrungsgemäß sollte man den Herstellerangaben beim Gewicht nicht so ganz trauen.
Mal nachwiegen wäre da schon eine Option.

eurafritze64 am 31 Okt 2024 17:36:10

Hallo

Ich kenne eure Beweggründe nicht, warum man als Paar ein Womo mit 5 Schlafplätzen ins Auge fasst, gebe aber zu bedenken, daß das auch alles "überflüssiges" Gewicht ist. So ein Hubbett wiegt, ist zusätzliche Technik die kaputt gehen kann, benötigt Platz welches an Kopffreiheit und Raumgefühl abstriche bedeutet und kostet i.d.R. mehr als eigentlich nötig.

Von der Länge auf das Gewicht schließen geht auch nicht zwangsläufig gut. Meiner ist nur 5,6 mtr. lang und ziemlich hart am limit ;D
Die Liste mit dem Gewicht herzunehmen, macht auch nur Sinn wenn das Fahrzeug im Originalzustand ist und nicht bereits gewichtiges Zubehör verbaut wurde. Also auf jeden Fall auf die Waage fahren.
Austretende Dichtungsmasse (ohne jetzt Bilder gesehen zu haben) ist erstmal perse kein Schlechtes zeichen, zeigt es doch das mehr als nötig eingebracht wurde. Ist nur ein optischer Mangel.

Achtet darauf was ihr für einen Rahmen hinten habt, eine AHK lässt sich zwar in den allermeisten Fällen nachrüsten, die Frage ist nur mit welchem Aufwand. Rahmenverlängerung erforderlich? Und dann wird es wieder "gewichtig"....

Bei über 3,5t, falls Auflastung nötig wäre, darfst Du das Teil fahren, das ist schon mal gut. Der Partner darf es auch fahren? Wichtig auf längeren Touren, oder wenn man mal nicht fahrtüchtig ist, verletzt ist etc.

Ansonsten wurde ja schon einiges angesprochen, technisch sollte ja bei Bj. 18 nichts im Argen liegen, Dichtigkeitsprüfungen vollständig, Bauchgefühl beim Händler passt etc. Dann sollte ja nicht dagegen sprechen.

dietmardd am 31 Okt 2024 17:55:06

Viele Kaufwillige fragen sich vor dem Kauf nicht, wo das Womo zu Hause abgestellt werden kann. In größeren Städte kann das ein großes Problem sein, denn am Straßenrand ist oft kein Platz.

Also empfehle ich, erst mal checken, wo man das Womo abstellen kann und wie groß es unter diesem Blickwinkel sein darf. Ich hatte mal hier im Forum gelesen, dass ein Unterstellen in einer Halle bis zu 280 EURO pro Monat (Berlin) kosten kann und u.U. muss man zum Abstellort bis zu 80 km fahren.

Wer das Womo auf eigenem Grundstück abstellen kann, ist fein raus. Allerdings muss auch hierfür der Platz für das geplante Womo ausreichen.

Nicht schlecht wäre ein Stromanschluss am Abstellort, denn die Starterbatterie überlebt einen Winter nicht, ohne alle max. 6 Wochen nachgeladen zu werden.

Dann gibt es noch betriebswirtschaftliche Aspekte. Wer nur mal im Urlaub fahren kann, für den ist eine Miete oft günstiger. Rechnet mal aus, wie viele Monate Ihr für den Kaufpreis ein Womo mieten könnt. In der Miete sind Versicherungen und Kfz-Steuer mit drin, aber bei einem eigenen Womo kommen schnell mal jährliche Kosten von ca. 1000 Euro dazu.

Wenn die obigen Fragen positiv beantwortet werden können, sollte man daran denken, dass oft etwas repariert werden muss usw. , für das man eine Werkstatt braucht. Es ist deshalb ratsam, dass in der Nähe eine Vertragswerkstatt der Marke ist, die man mit dem ÖPNV gut erreichen kann.

kiteliner am 31 Okt 2024 18:14:16

Das vom Hersteller angegebene Gewicht ist mit größter Vorsicht zu betrachten! Oft nehmen sich die Hersteller heraus dieses um 5% reissen zu dürfe, das wären bei 2,9t immerhin 145kg. Also dann schon 3,045kg. Was wiegst du, deine Frau, euer Hund (wenn ich richtig gelesen habe), was die Fahrräder? Für die Zulassung wird ein 75kg Dummy verwendet.
Habe deinen Link nur überflogen und nicht komplett durchgelesen, aber ist bei der fahrbereiten Masse auch wirklich alles dabei? Ist der Wassertank voll oder nur bei 20l?
Ausserdem ist keine Ausstattung drin, Bettwäsche, Geschirr, Besteck, Kleidung wiegen schon etwas, ebenso Campingstühle, ggf ein Tisch, Hundekorb, Decke, Leine, Futter…
Wenn dann noch AHK, ggf Träger oder Rahmenverlängerung, Fahrradträger, PV Panel, Solarcontroller, WR, zusätzlicher Akku… dazu kommen, …

Luppo am 31 Okt 2024 18:25:43

Ich hatte mich damals für einen neuen Ahorn Canada interessiert.
Da ich schon für die Gewichtsproblematik sensibilisiert war und für uns aus versch. Gründen nur 3,5 to. in Frage kamen, fiel der Ahorn raus.
Im Vergleich waren die Modelle durch die Bank durch deutlich schwerer als vergleichbare Wohnmobile (in unserem Falle Dethleffs Just 90).
Also prüft genau (Waage!) und rechnet, ob ihr hinkommt.

BiggiK am 31 Okt 2024 20:05:15

Das Objekt der Begierde wiegen lassen und dann zuaddieren was an Wasser, Diesel, Menschen und allem was mit soll, wiegt. Ist dann noch Luft für die Räder, AHK etc. ist alles gut
Gruß Birgit

flo1979 am 01 Nov 2024 08:51:32

Eisanker hat geschrieben:Deutest Du damit an, dass die Ahorn-Wohnmobile schwerer, als in den Papieren vermerkt, sind?

Das sind sie meist, aber sehr selten wie hier immer mit 5% befürchtet. P-M hat mal alle ihre Tests ausgewertet und kam auf eine Toleranz um 1%. Problem ist halt eher die Ausstattung. Früher wurde da noch mehr getrickst als heute. Teilweise waren im ausgewiesenen Leergewicht Optionen NICHT drin, die serienmäßig dabei waren. Die aktuellen Konfiguratoren liegen aber ziemlich nah an Wahrheit.

Was heißt das denn, wenn wir mit transportiertem Volumen über der von Dir angemerkten 3.5t-Grenze sind? Ist das dann überladen und hat zwangsläufig Auswirkungen auf Maut, Versicherungsschutz und Spritverbrauch?
Danke!

Maut ist egal. Versicherungsschutz sollte man den Einruf der groben Fahrlässigkeit eh ausschließen. Gewicht wirkt sich wie jedes andere kg auch aus, bei dem cw-Wert also minimal im Verhältnis zum leeren Fahrzeug.

Blöd ist halt, dass es je nach Land RICHTIG teuer werden kann und die Weiterfahrt untersagt wird, bis man abgeladen hat. Wenn Du mit 3,6t unterwegs bist UND den vollen Tank ablassen kannst, wird das nirgends ein Drama. Blöd ist vor allen Dingen Österreich, da dort überhaupt ohne Verdacht gewogen wird, die Strafen recht hoch sind und man oft im Transit durch muss.

Ich persönlich, aber das muss jeder für sich bewerten, bin fein damit, dass wir mit allem und allen Tanks (und dabei immerhin 125l Frischwasser) bei etwa 3570kg auskommen. Das ist mir die Freiheit wert, auf der A1 Richtung Norden nicht in der LKW-Schlange versauern zu müssen.

Pechvogel am 01 Nov 2024 11:57:27

Eisanker hat geschrieben:…Der Ahorn595 ist doch echt schon klein und unter 6 Metern. Das sollte das 3.5t Prob noch nicht so anhe liegen…

Wir ( 2 „normalgebaute“ Erwachsene und ein mittelgroßer Hund ( 20kg )) fahren , zum Vergleich, zwar keinen Ahorn sondern einen Knaus, ansonsten aber ähnliches Setup:
5,995m lang, 2,35mbreit, 3,2m hoch, Alkoven, kein Solar dafür aber eine AHK ( ohne Rahmenverlängerung da unter 6m ).
Das Leergewicht ( Gewicht im Fahr…. ) ist mit 2,7t angegeben.
Wir liegen abfahrbereit fast immer im Bereich 3,4t - 3,5t!
Bei unserem Womo kommt dann noch dazu dass Fahrradträger, AHK, Kleiderschrankinhalt,… fast ausschließlich auf die Hinterachse gehen, die beim Ducato nur 2.000kg tragen durfte ( daher die Hinterachse, und nur die, auf 2.200kg aufgelastet ).

Also KNAPP wird das mit 3,5t immer!
Wenn das Womo dann „von Haus aus“ noch schwerer ist wird‘s noch knapper!

Und wo in Deutschland „ein bisschen überladen“ noch von nix bis zu einem „Trinkgeld“ kostet da ist im europäischen Ausland dann „knapp daneben“ schnell schon „richtig vorbei“! Da zahlt man nicht nur Bußgelder mit denen man ( mehrfach ) volltanken könnte, da fährt man u.U. auch nicht weiter bis das Gewicht wieder stimmt! :eek:




Grüße
Dirk

Eisanker am 01 Nov 2024 16:41:46

Hallo nochmal und zusammen in die regen Wohnmobilfoprum-Runde!

Ich hoffe, alle hatten genug Süßes und Sauers gestern und sind heute allerheiligst gechillt.
Danke nochmals und ehrlich für die vielen guten Ratschläge (, die sich v.a. ums Gewicht samt Konsequenzen und die Schlafplätze/Größe drehen).

Wie ist denn Eure Einschätzung zum Wohnmobil auf der generellen Ebene und vom Preis, Renault Master, 131 PS, Austattung, GFK, Winterfestigkeit, Laufleistung/Alter bei 14.000km zu 40 €-Riesen?

Heute habe ich im Wald einem erfahrenen Sauvage-Camperehepaar mit Hund mein Interesse bekundet. Die beiden schienen eher von der intensiven Abteilung ohne Cmapingplatz-Affinität und hatten einen dunkelroten 6-Meter-Kastenwagen auf Ducato-160-PS-Basis.
Nachdem ich frohlockend vom Ahorn595 anfing zu berichten, rieten mir beide strikt von einem weißen VI oder TI ab, v.a. wegen Nicht-Tarn-Farbe, Wendigkeit, Zusatzkosten aufgrund der Maße. Sie würden seit 2 Jahrzehnten durch alle Länder reisen, Nordafrika, Skandinavien, Osteuropa usw. Höhe und Breite schienen Ihnen auf der Reise ein elementares Problem zu sein.
In dem 45 Minuten dauernden Experten-Talk kamen einige wichtige Infos zu Tage.

Nun ja, alles in allem führte das immer mehr zu meiner Unentschlossenheit. Haha. OMfG.

Erst das Gewicht und die Größe, die von Euch angemerkt wurden. Jetzt auch noch das Format, ob Kasten oder igrendwas Integriertes.

Jetzt leide ich unter Monopoly-gehe zurück-auf-Los-Gefühlen. Kasten, oder was?
Sind vielleicht doch eher die <6m-Kastenbreite-Zukunfts-Camper-Dudes? Kasten sind doch nochmal schwerer, aber wenidiger, dafür bleiben sie zumeist dicht.

Über diskursive Eingebungen freuen wir uns.

CU
R&J

babenhausen am 01 Nov 2024 17:40:08

rieten mir beide strikt von einem weißen VI oder TI ab, v.a. wegen Nicht-Tarn-Farbe, Wendigkeit, Zusatzkosten aufgrund der Maße. Sie würden seit 2 Jahrzehnten durch alle Länder reisen, Nordafrika, Skandinavien, Osteuropa usw. Höhe und Breite schienen Ihnen auf der Reise ein elementares Problem zu sein.


Als ob man eine andere Farbe als weiß nicht sehen könnte....welch ein Unsinn,zur Wendigkeit ,die Triebköpfe der Fahrzeuge sind nahezu identisch der Lenkeinschlag gleich ob Kasten oder VI nur der etwas längere Radstand vergrößert etwas den Wendekreis mein Dreiachser kommt aber auch noch auf jede Parzelle..
Von der Höhe bin ich bei etwa 3,2 m kein Problem und die Breite ist mit meist um 2,30 auch noch gut zu Handhaben. Dafür hast du einfach Platz und der ist nicht zu unterschätzen wenn du mal 3-4 kräftige Regentage im Fahrzeug aussitzen musst wie wir vor einigen Tagen bei den Unwettern in Italien.Bei den Fährkosten wird einfach nach Länge meist im Metertakt abgerechnet die Sprünge sind aber nicht so hoch. Nur mal so als Erfahrung aus 25 Jahren Camping auch in Algerien Tunesien Marokko,Libyen und Europa sowieso

BiggiK am 01 Nov 2024 17:43:06

Ihr müsst für euch entscheiden, welche Art von Urlaub ihr bevorzugt.
Seit ihr Weltenbummler, wollt viel fahren, wenig stehen und oft die Plätze wechseln? Seit ihr lieber in der Natur oder in Großstädten unterwegs. Oder mögt ihr es, irgendwo eine Woche lang mit relativem Komfort zu campieren?
Für uns ist ein 6 m Van rausgeflogen, weil wir mit 1,40 m querbett nicht dauerhaft glücklich sind. Und da wir gerne die Räder mitnehmen, wollten wir die in der Garage verstauen und nicht offen auf einem heckträger transportieren. Deshalb haben wir einen 7 m schmal gebauten TI gekauft. Der verbindet unsere Wünsche und ist für unsere Zwecke ideal.
Ich übernachte gerne auch einmal auf einem einfachen Stellplatz für einen stadtbesuch, genieße aber auch die Annehmlichkeit einer Dusche auf einem Campingplatz. Dies aber eher für wenige Tage und nicht für den ganzen Urlaub. Mir würde es nicht in den Sinn kommen auf einem Parkplatz am Straßenrand zu übernachten um die 10 oder 20 Euro für einen offiziellen Stellplatz zu sparen. Wir brauchen also keinen Guerillatarnvan, weil wir nur dort stehen wo es erlaubt ist.
Letztlich ist es immer eine persönliche Entscheidung welches Fahrzeug das richtige ist
Gruß Birgit

Uli.F am 01 Nov 2024 17:57:59

... also abgesehen vom Gewichtsproblem halte ich einen 65l-Frischwassertank für zu klein, wenn man autark unterwegs sein möchte. Das sollte schon in Richtung 100l gehen, wenn's einigermaßen komfortabel sein sollte und man nicht puristisch veranlagt ist 8).

Lancelot am 01 Nov 2024 18:32:56

Eisanker hat geschrieben: Jetzt leide ich unter Monopoly-gehe zurück-auf-Los-Gefühlen. Kasten, oder was?
Sind vielleicht doch eher die <6m-Kastenbreite-Zukunfts-Camper-Dudes? Kasten sind doch nochmal schwerer, aber wenidiger, dafür bleiben sie zumeist dicht.

Laß Dich nicht von "anderen" verunsichern ... :) . Die Meinungen zum optimalen Fahrzeug sind so unterschiedlich wie die Leutchen, die damit unterwegs sind.

WIR brauchen weder "Tarnfarbe" noch "winzig", wir haben ordentlich Platz und sind für etliche Tage völlig autark. Trotzdem kann ich mich an keinen Fall erinnern, wo wir aufgrund unseres Autos nicht untergekommen wären oder mal blöd angemacht wurden oder ähnlich. Wir "campen" weniger, wir "reisen", sind dort über Nacht, wo sich ein Platz anbietet. Das kann ein offizieller SP sein oder ein PP (wo wir unauffällig sind) oder ein CP.

Macht Euch als erstes klar was IHR wollt : mehr "reisen/fahren" oder mehr "wohnen" an einem Ort. Danach richtet sich der Anspruch aufs Fahrzeug, nicht nach der Farbe :roll:

flo1979 am 01 Nov 2024 18:35:30

Also für uns wäre es nix mit dem Kastenwagen, auch wenn wir nur 2 Jungs hätten. Aber die Parksituation spielt natürlich schon eine Rolle. Ein 2.30m Womo würde ich nicht unbedingt in Innenstadtlage am Straßenrand parken. Wenn man sich der Einschränkungen bewusst ist... Wir kommen z.B. perfekt mit dem 1,40m Querbett in unserem Alkoven klar. Allerdings würde als Familie für mein Empfinden nur sowas wie der Weinsberg CaraBus 600 MHQ --> Link in Frage kommen. Da fällt einem zumindest die Decke nicht auf den Kopf. Aufstelldach ist spätestens im Winter keine gute Idee mehr.

dietmardd am 01 Nov 2024 18:56:36

Es wurde schon erwähnt, dass man über die Art der gewünschten Nutzung und der gewünschten Ziele nachdenken sollte. Italien, die Provence und Spanien sind für unser etwas größere Womo eine Herausforderung, insbesondere die z.T. sehr schmalen Straßen innerhalb der Orte, deren gesamte Durchfahrtsbreite (Staatsstraßen!) z.T. nur 2,40 m waren. In Spanien sind in Gebirgen die Fahrspuren (auch rote Staatsstraßen) z.T. nicht breiter als 2 m, z.B. in Nordspanien rund um Picos de Europas.

In manchen Gegenden sind Womos mit Alkoven problematisch, z.B. auch rund um das sehr schöne Picos de Europas, da überhängende Felsen. Wer keine Kinder mitnehmen will, sollte auf Alkoven verzichten. Auch die Maut ist z.B. in Frankreich für Womos mit Alkoven höher, da oft Höhenmessung an Mautstellen.

Womos sind für Innenstädte immer ein Problem, da meist kaum Parkplätze. Je größer das Womo, desto schwerer sind Parkplätze zu finden. Selbst die Parkplätze großer Kaufhallen und Einkaufszentren sind manchmal nur bedingt für Womos geeignet, da oft zu eng und zu voll. Für Städtetourismus sollte man am Stadtrand parken und mit dem ÖPNV hinein fahren.

Andererseits bietet ein größeres Womo auch mehr Innenraum und damit Luxus. Wir hatten mit gemieteten Womos mit Doppelbettbreiten von 1,20 m angefangen und sind nach über 20 Jahren bei einer Einzelbettbreite von 0,9 m angekommen.

Letztlich ist die Womo-Wahl wie die Quadratur des Kreises, d.h. die Anforderungen liegen z.T. völlig gegensätzlich. Man muss also einen Kompromiss finden. Ich empfehle daher, vor einem Kauf mehrere Jahre lang mit gemieteten Womos zu fahren, auch verschiedene Grundrisse und Größen, um herauszufinden, was für einen die beste Lösung ist. Ein Schnellkauf kann eben auch schnell daneben liegen. Theorie ist gut, aber eine praktische Erprobung verschiedener Womos ist sehr hilfreich für eine gute Entscheidung.

Elgeba am 01 Nov 2024 19:24:38

Volle Zustimmung.Ich fahre einen Alkoven, bleibe grundsätzlich aus Innenstädten, weil es nicht nur schwierig ist,einen Parkplatz zu finden, sondern auch das Aufbruchsrisiko steigt. Ich nutze Öfis,Taxis,oder den Roller für Besichtigungen, das Womo bleibt auf einem CP zurück.Probiert erst mal verschiedene Grundrisse aus,und vor allem:
Lasst Euch nicht vom " will haben Syndrom" leiten, das geht schief.


Gruß Bernd

flo1979 am 01 Nov 2024 19:25:01

flo1979 hat geschrieben: Weinsberg CaraBus 600 MHQ

Gerade mal geschaut. Stehen als Edition Fire mit guter Ausstattung neu für 62.500€ drin. Dagegen wirken viele gebrauchte echt absurd teuer. Zuladung allerdings echt überschaubar, etwa 3t fahrbereit nach Norm. Da liegt unser 7m Alkoven auch in etwa.

rolandderaeltere am 02 Nov 2024 01:52:46

DSCI3840 dunkel.JPG

Zitat:
Als ob man eine andere Farbe als weiß nicht sehen könnte....
welch ein Unsinn,
Nur mal so als Erfahrung aus 25 Jahren Camping auch in Algerien Tunesien Marokko,Libyen und Europa sowieso



Hallo,

denke Dir auf dem Bild mal die Weissware weg...

Vor 50 Jahren war unser erstes Reisemobil Postgelb, weil wir im Verkehr gut gesehen werden wollten.
Letztes erledigen mittlerweile, bei Bedarf, LED Lampen.
Unsere Campingerfahrung in Mitteleuropa lässt unser Fahrzeug meistens besser nicht als Camper erkennen!

Zitat:
WIR brauchen weder "Tarnfarbe"

Die Farbe meiner heiligen Kuh nennt Volkswagen ganz zivil "Schieferblau".

Schöne Grüße wieder einmal aus Niederbayern

BiggiK am 02 Nov 2024 09:35:14

Lieber Roland, die Mehrzahl der Camper in diesem Forum bereist ausschließlich den europäischen Kontinent und da sind Wohnmobile inzwischen überall sehr präsent. Und nicht jeder mag sich im Urlaub platzmässig so einschränken, das ein Bulli reicht. Zum Glück gibts viele verschiedene Möglichkeiten und für jeden ist ein passendes Produkt im Angebot. Welches man nimmt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Anregungen und eigene Erfahrungen haben wir ja hier geteilt, nun muss sich der themenersteller die für ihn wichtigen Informationen daraus mitnehmen.
Gruß Birgit

ulimm am 02 Nov 2024 11:48:51

Eisanker hat geschrieben:Wie ist denn Eure Einschätzung zum Wohnmobil auf der generellen Ebene und vom Preis, Renault Master, 131 PS, Austattung, GFK, Winterfestigkeit, Laufleistung/Alter bei 14.000km zu 40 €-Riesen?


Also ich finde den Preis schon fast zu gut. Wenn ich mal nach dem Modell bei mobile.de suche, fangen die bei 41000 an, BJ 2017, und haben dann 100000km gelaufen.
Dann 2 oder 3. Hand, und nur so wenige km. Dieses Modell wurde gerne als Vermietfahrzeug eingesetzt, nur mal als Hinweis.

Also alles genau prüfen und in alle Ecken sehen. Eine aktuelle Dichtigkeitsprüfung sollte vorliegen. Wenn nicht anfordern vor Kauf. Und wenn es ein Händler ist und er nur "im Privatauftrag" verkauft ist auch keine Gewährleistung dabei, dann würde ich die Finger davon lassen. Dann kann man auch gleich von Privat kaufen.

Viel Erfolg bei der Suche

Eisanker am 02 Nov 2024 19:28:11

Guten Abend zusammen

und danke für die vielen guten Tipps, hilfreichen Ratschläge, nützlichen Hinweise usw.

Tatsächlich haben wir uns ein wenig von der Ahorn-595-Idee entfernt in Richtung Kastenwagen. Dazu beigetragen hat v.a. der heutige Besuch beim Händler. Leider hat das WoMo mit den wenigen km nur TÜV bis 08.2025 und von einer Gebrauchtwagengarantie war beim Händler auch nichts zu spüren. Das hat dazu geführt, dass wir lieber die Finger davon lassen.

Der Kastenwagen hat es uns etwas mehr angetan als dem TI. Die Lieferwagen-Optik, weniger Dichtheitsproblematik, Hagelunemfpindlichkeit, Gebühren wegen Übergröße/-länge/Höhe (>6m/>3m) haben uns dazu bewogen. Aber wer weiß, was noch so kommt. Ein wenig auch das Preisleistungsverhältnis während der Recherche auf Kleinanzeigen, Mobile.de und den Händlerportalen aus der Nähe hat uns diese Richtung gedrückt.

Beim Händler Dörr im Saarland (Sankt Wendel, Bliesen) sind wir auf zahlreiche gute Online-Angebote gestoßen. Obwohl wir über Dörr nicht so viel Gutes gelesen und -hört haben.
Zur Orientierung hier gibt es Kastenneuwagen in 6 Metern Länge, 140 PS für knapp 49.000 € +/-, Forster (Citroen), Pössl (Fiat) usw. sind dort mit akkurater Ausstattung vorhanden. Morgen führt uns der Weg dahin.
Außerdem soll es dort ca. 350 Wohnmobile aller Art zum Anschauen geben.
Wir sind gespannt und berichten gerne.

We keep y'all posted!

Schönen Abend!

Eisanker am 02 Nov 2024 19:59:59

Nochmal wir, hallo!
Wir möchten noch kurz etwas zum Gewicht und Preis anmerken. Auf der Suche nach dem 6m-lang-3m-hoch-Kastenwagen sind wir auf Forster Vantasy 599 gestoßen. Das Fahrzeug haben wir dann auf der Forster-Seite so zurecht konfiguriert, dass er dem Händler-Dörr-Angebot nahe kommt. Erhebliche Preisunterschiede kamen da zu Vorschein und auch das Gewicht was krass.

1. Kann es sein, dass ein Händler dieselben Fahrzeuge heutzutage mit 12.000 € Preisnachlass im Vergleich zum UVP anbietet?
2. Das Gewicht wurde während der Forster-Konfiguration ermittelt. Da waren wir schon bei 3420kg. Das hat uns sehr irritiert. Wie kann das denn sein?

LINK1: --> Link
LINK2: --> Link

Danke für Euer Beitragen!

rollermanne am 02 Nov 2024 20:53:27

Wenn du das gelesen hast dann hast du es evtl. nicht richtig verstanden.
Das Gewicht wird automatisch für jeden vorhandenen Sitzplatz mit 75kg berechnet, der Fahrer ist schon von vorneherein inkludiert.
Drei Personen weniger macht 225kg mehr Kapazität.
Screenshot_20241102_194131_Firefox.jpg

Screenshot_20241102_194652_Firefox.jpg

BiggiK am 02 Nov 2024 23:05:52

Ein Kastenwagen ist schwerer als ein gleichgrosser TI, denn stahlblech ist schwerer als der Aufbau. Ob die Zuladung für eure Zwecke ausreichend ist, kommt auf euer urlaubsverhalten an. Wenn zwei EBikes transportiert werden sollen, müssen die hinten auf einen Träger. Da kommen dann etliche zusätzliche Kilos zusammen. Wer keine Räder mitnimmt, spart einiges an Gewicht
Gruß Birgit

Eisanker am 03 Nov 2024 01:08:02

N'Abend Birgit und danke für Deinen Hinweis.
Wir sind noch mit Muskelkraft auf Rädern unterwegs. Jedes Rad wiegt ca. 14kg +/-. Das wäre evtl. verkraftbar.
Der Ahorn595 mit Wohnaufbau hatte aber ein ähnlich hohes Leergewicht wie der Kastenwagen.
Über eine Auflastung ist jedoch nachzudenken.
Späte Grüße
J&R

flo1979 am 03 Nov 2024 09:25:10

Eisanker hat geschrieben:1. Kann es sein, dass ein Händler dieselben Fahrzeuge heutzutage mit 12.000 € Preisnachlass im Vergleich zum UVP anbietet?

Das ist die neue Realität, ja. Die Händler haben wie in Corona bestellt und werden die jetzt nicht los. Gestern erst geschaut. Das ab Werk schon gut ausgestattete Sondermodell Fire vom Weinsberg 600 MQH (mit festem Hochdach) gibt es für 62.500 als nagelneues MJ25.

Die gebrauchten Angebote sind ein schlechter Scherz im Vergleich. Bzw. kann man mit so einem Angebot natürlich auf den Verkäufer eines Jahreswagen zugehen. Das Argument der sofortigen Verfügbarkeit zieht auch nicht mehr, die Hersteller streichen aktuell eher Schichten, da die Werke nicht ausgelastet sind.

BiggiK am 03 Nov 2024 13:06:02

Eisanker hat geschrieben:N'Abend Birgit und danke für Deinen Hinweis.
Wir sind noch mit Muskelkraft auf Rädern unterwegs. Jedes Rad wiegt ca. 14kg +/-. .
Späte Grüße
J&R


Bei unserem gemieteten Kastenwagen war der heckträger für die Fahrräder an der hinteren Tür befestigt. Die Räder mussten sehr hoch gehoben werden um darauf befestigt zu werden. Das war Mega aufwendig und umständlich. Da die Räder hinten drauf Wind und Wetter ausgesetzt sind, wollten wir gerne die Möglichkeit haben diese in der geschlossenen Garage unterzubringen. Einfacher in der Handhabung sind Träger die auf einer Anhängerkupplung befestigt werden. Bringt aber zusätzliches Gewicht mit. Wenn Räder eigentlich immer mitgenommen werden sollen, dann würde ich eine komfortable Lösung dafür suchen. Diebstahlschutz ist auch wichtig
Gruß Birgit

flo1979 am 03 Nov 2024 13:29:05

Je nachdem, was man mit den Rädern vorhat, passen eventuell auch zwei Fahrräder ins Fahrzeug.

BiggiK am 03 Nov 2024 19:04:54

flo1979 hat geschrieben:Je nachdem, was man mit den Rädern vorhat, passen eventuell auch zwei Fahrräder ins Fahrzeug.

Ich kann mir nicht vorstellen das in einen 6 m Kastenwagen noch zwei Räder innen reinpassen. Ginge vielleicht noch während der Fahrt, wenn das Bett hochgefahren werden kann. Aber sobald man dann steht, wären sie im Weg. Generell braucht man ja auch stauraum für Tisch, Stühle etc.
Gruß Birgit

flo1979 am 03 Nov 2024 20:50:15

Blöde Autokorrektur. Ich schrieb eigentlich "Falträder" :D

Aber ja, kommt drauf an, was sonst noch mit muss, wie der Platz unter dem Bett nutzbar ist etc.

Eisanker am 31 Mai 2025 21:44:37

Moin Moin zusammen nach dem Brückentag!

Ich möchte nochmal kurz Rückmeldung geben.
Die beschwerliche Suche nach einem passenden Camper hat endlich ein erfolgreiches Ende genommen. Nach zig Versuchen, über holprige und geschickte Betrugsversuche bei Kleinanzeigen und Mobile usw., unseriösen Verkäuferbegegungen und rastoser Geduld haben wir uns von privat einen Kastenwagen gegönnt.

Der finanzielle Aufwand für die Anschaffung ist im Rahmen. Jedoch muss der TÜV erneuert werden und einige Reparaturen sind von Nöten.
Der schwäbische Verkäufer war sehr nett und hat alles transparent sowie nachvollziehbar wiedergegeben.

Jetzt steht er schonmal bei uns, Überführung war am Donnerstag. Wir sind ca. 400 km gefahren.

Es handelt sich um einen Bavaria Camper auf Citroen-Jumper-Basis (Typ 244, 2.8, 128 PS, 145.000 km). Das Teil ist aus zweiter Hand, mit so gut wie allen Anleitungen sowie Belegen und augenscheinlich unfallfrei und größtenteils Werkstatt-kontrolliert mit relativ übersichtlicher Vita.
Die Ausstattung ist ausreichend, DPF mit Euro4, Klimaanlage, Fensterheber, Markise, Fahrradträger, mehr nicht, weniger schon. Die Allwetter-Reifen sind mit knapp 10k noch super.

Auch sind einige Defekte zu finden:
Der Schaltknüppel ist schwer zu betätigen, v.a. in den waagerechten Bewegungen. Das Hoch und Runter von Gang 1 auf 2 und 3 auf 4 geht gut, aber das seitliche Schieben im "H" ist ätzend. WD40 im Innenraum unterm Schaltknauf hat kaum Besserung hervorgerufen.
Die Bordelektrik geht gar nicht (Calira-Elektorversorgung). Ich habe die Vermutung, dass die Bordbatterie hinüber ist und beim Einbau einer neuen Starterbatterie irgendwas falsch oder nicht mehr angeklemmt wurde. Jedenfalls ist im Inneraum außerdem Fahrzeugstrom nichts in Betrieb.
Der Wohnraumhimmel ist schlecht. Offenbar gabe es an einem Dachfenster Wassereinbruch, was reparaiert wurde. Daher ist da überall etwas Verformung zu sehen.
Außerdem löst sich, offenbar aufgrund von Hitze im Innenraum, die Folienbeschichtung des Himmels vom Holzuntergrund.
Die Duschwanne im Mittelgang ist an einem von zwei Abflüssen ausgebrochen. Das muss ich alles durchschauen.

Nun ja, das war's in Kürze.

Über Eingebungen Eurerseits freue ich mich.

Großen Dank an Hochwaelder für viele gute Tipps, nette Konversationen und super Connections.

CU
EA

leverkusen3 am 01 Jun 2025 10:47:33

Hallo

Und vielen Dank für die Rückmeldung. Das animiert mich, bei der nächsten Frage auch wieder zu Antworten.

Die wesentlichen Daten hast du uns aber Verschwiegen: welches Baujahr deine Erwerbung hat und wieviel du bezahlt hast.

Das interessiert besonders die 90% NurLeser in diesem Forum.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Eisanker am 01 Jun 2025 11:30:24

Hola Leverkusen et al.

Danke für Dein explizites Interesse! And sorry for not being sepcific!
5k € mit genannten Mängeln und der Erwartung, dass es wesentlich mehr würde.
Mit der Zeit der Suche, ab 2023 sporadisch, seit 09.2024 steigend mehr, intensiv seit ca. Januar 2025, wurde unsere Experiemntierfreudigkeit immer grrößer. Daher ist es jetzt ein Mängelexpemplar geworden.
Der Bavaria Camper ist Baujahr 2003.
Im Inneraum ist auch eininges zu tun. Der Himmel ist teilweise unfit wegen eines Wassereinbruchs einer mittlerweile reparierten Dachluke. Die Bordelektrik ist leider "tot" (kA warum, schaut visuell top aus.).

Das heißt ich werde Euch mit solchen Angelegenheiten behelligen :-).

Cu & schönen Sonntag

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