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Leitungssystem entwässern Druckpumpe


juergenderzwoelfte am 11 Nov 2024 14:39:41

Hallo liebe Camperfreunde,
vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Kastenwagen das Restwasser ausgeblasen und hoffe, dass mir das vollständig gelungen ist. Ich habe dazu die Wasserleitung zwischen Tank und Druckpumpe aufgetrennt (hier soll mal ein Floe rein). An die Leitung die zur Pumpe geht, habe ich ein Gardena Entwässerungsventil angebaut. Nun konnte ich mittels Kompressor 1 bar Druck auf das System geben. Wenn ich nun ein Warmwasserventil öffne kommt für ein paar Sekunden Restwasser bzw. Luft. Beim Öffnen eines Kaltwasserventils kommt nur ein sehr kurzer Stoß Wasser bzw. Luft. Meine Vermutung ist, dass am Truma-Boiler kaltwasserseitig ein Rückschlagventil verbaut ist. Der Boiler kann dann warmwasserseitig als Druckspeicher dienen, womit die Entwässerung gut funktioniert. In der Kaltwasserleitung kann aber fast keine Druckluft gespeichert werden, es fehlt einfach das Volumen. Ich habe nun etwas Sorge, dass die Kaltwasserleitung nicht richtig entleert wird. Einen Kompressor mit Druckspeicher habe ich leider nicht. Wie geht ihr mit diesem Problem um? Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?
Vielen Dank und viele Grüße in die Runde
Jürgen

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Luppo am 11 Nov 2024 14:58:51

Soweit ich weiß, befindet sich der Warmwasserraum um den Brennraum im Inneren der Combi 6.
Da dürfte nichts mit Druckbehälter und Rückschlagventil sein, ich selbst habe zwar eine Tauchpumpe, aber unterschiedliche Modelle gibt es nicht.
Solange Wasser mit der Luft aus der Kaltwasserleitung gefördert wird, einfach mehrfach hintereinander den Hahn öffnen und schließen, bis nur noch Luft kommt.

juergenderzwoelfte am 11 Nov 2024 15:10:45

Naja, und dieser Warmwasserraum ist ja jetzt leer und wenn ich Luft in das System pumpe erhöht sich in diesem der Luftdruck. Ein Rückschlagventil macht m.E. Sinn, damit kein Warmwasser aus dem Boiler zurück gedrückt wird.

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lonsome am 11 Nov 2024 16:22:33

Hallo,

seit Jahren von mir praktiziert: Einfach in einen der Hähne in Stellung kalt blasen, bis kein Gegendruck mehr da ist und es nicht mehr gluckert. Dann das gleiche Spiel beim Warmwasser, fertig.

Warum sollte irgendwo Druck aufgebaut werden? Und wenn man bei einem Hahn reinbläst, hat alles auch die richtige Flussrichtung.

Gruß
Klaus

juergenderzwoelfte am 11 Nov 2024 17:04:14

Nein, das funktioniert bei mir nicht. Ich blase da gegen einen festen Widerstand. Ich vermute, das liegt an der Druckpumpe.

msfox am 11 Nov 2024 17:11:48

juergenderzwoelfte hat geschrieben:Nein, das funktioniert bei mir nicht. Ich blase da gegen einen festen Widerstand. Ich vermute, das liegt an der Druckpumpe.

Bei mir sitzt hinter der Druckpumpe noch ein Sieb. Da mir das im Winter mal geforen und gerissen war, baue ich das immer aus.
Somit bläst/drückt man dann nicht mehr gegen das Rückschlagventil der Druckpumpe...
Das klappt auch sein Jahren gut. Außer, dass diese Sieb so sch... verbaut ist, dass man es a) schwer abbekommt (Kabel im Weg) und b) man das Restwassser nicht ordentlich auffangen kann. Muss dann immer mit dem Lappen schnell wischen.

DonCarlos1962 am 11 Nov 2024 18:18:46

Ich gehe den anderen Weg. Nicht mir Druckluft, sondern mit Unterdruck.

Mit dem Industriestaubsauger hole ich etwa einen bis anderthalb Liter Wasser aus den Leitungen.

Zunächst lasse ich über Nacht den Wassertank und die Heizung/Boiler mittels Frostventil und geöffneten Wasserhähnen, auf warm gestellt, leer laufen.

Dann alle Hähne und Frostventil zu, bis auf den Abgang den ich leer saugen möchte. Ich lasse die Pumpe laufen und sauge dann jeden Wasserhahn auf Warm- und dann auf Kaltstellung aus. Da kommt dann noch eine Menge heraus.
Zur Kontrolle sehe ich dann auf das Schauglas. Da ist dann kein Wasser mehr drin. Rückschlagventile sind mit dieser Vorgehensweise egal, da sie in der richtigen Richtung liegen.

Mit dem Industriesauger bekomme ich auch den Wassertank in den Ecken gut Leer. Auch die Syphons bekomme ich damit bestens leer gesaugt.

LG Carsten

BikeAir am 11 Nov 2024 18:23:40

Warum so einen Aufwand treiben? Tanks entleeren, Frostschutzventil öffnen, Entlüftungsleitungen und alle Hähne auf und alles ist gut. Mehr Aufwand braucht man nicht. Wasser verursacht bei Frost nur dort Stress, wo es eingesperrt ist und sich beim "einfrieren" nicht ausdehnen kann. Kann es das, passiert gar nichts. Man könnte sogar Wasser im Tank belassen, im Winter gefriert es im Frühjahr taut es wieder auf - nur voll sollte er dann nicht sein.

Grüße

Trouw am 11 Nov 2024 18:53:56

...eigentlich jedes Jahr das Gleiche, aber das ist auch gut so. Somit können neue Erkenntnisse in das Handling der Frostsicherung einfließen.
Bisher - und das habe ich schon auf der Segelyacht so gemacht - habe ich immer den Tank entleert und die Wasserhähne offen stehen lassen. Im Womo habe ich noch den Boiler auslaufen lassen und das Frostschutzventil sowie die davor liegende Wasserleitung geöffnet. Noch nie einen Frostschaden gehabt. Jetzt muss man auch erwähnen, dass ein Schiff im Nordseewasser selten einfriert und es hier in der Rheinischen Tiefebene auch nicht mehr so doll friert.
So sind meine Erfahrungen nicht unbedingt auf andere Regionen übertragbar.
Aufgeschreckt durch mache Vorgehensweise der Frostsicherung hier im Forum habe ich jetzt auch mal den Kompressor zur Hilfe genommen. Ich habe also die Wasserleitung von der Tauchpumpe getrennt und Druckluft bei offenen Wasserhähnen in dass System geblasen, nach dem ich den Boiler geöffnet habe und die Leitungen mit Hilfe der Tauchpumpe habe leerlaufen lassen. Zu meiner Enttäuschung kam aber nirgendwo mehr Wasser raus, so dass ich davon ausgehe, dass die zuvor eingeleitenen Maßnahmen für die Frostsicherung ausreichend sind.
Ob nun Druck- oder Tauchpumpe müßte doch eigentlich für die beschriebene Vorgehensweise unerhablich sein.

chrisc4 am 11 Nov 2024 20:19:55

Was machen die Wohnmobilevermieter, betreiben die den gleichen Aufwand für jedes Wohnmobil? Ich glaube nicht!
Klar, die Tanks und Frostschutzventil öffnen, Boiler und Leitungen leerlaufen lassen und offen lassen, Wasserhahn in Mittelstellung öffnen und offen lassen. Die Pumpe kurz laufen lassen. Ich mache das jeweils dem letzten Stellplatz vor der Einlagerung, und fahre dann offen Nachhause. Seit über 20 Winter noch nie ein Problem damit gehabt!
Ich glaube, mann muss es nicht übertreiben, geringe Mengen Wasser in der Leitung etc. sind unbedenklich,
Beim Gefrieren nimmt Wasser um ca. 8,92 % an Volumen zu. Das ist nur problematisch, wenn Behälter etc. ganz voll sind und deshalb kein Platz für die 8,92 Prozent Volumenvergrösserung da ist.

Luppo am 11 Nov 2024 20:51:22

Wieviel Wasser in den Leitungen stehen bleibt ist eine Sache der Leitungsführung. Sind da Bögen und Senken drin, sammelt es sich genau da. Hat man glücklicherweise nur eine gerade Leitungsführung, dann wird sich da nicht viel sammeln.
Mir selbst geht es nicht nur um den Frostschutz, das klappt vermutlich mit dem leer saugen durch das Frostschutzventil ganz gut. Aber ich mag aus hygienischen Gründen nicht, dass Wasser in den Leitungen über längere Zeit vor sich hin schmoddert.

frankkk am 11 Nov 2024 21:06:37

juergenderzwoelfte hat geschrieben:Hallo liebe Camperfreunde,
vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Kastenwagen das Restwasser ausgeblasen und hoffe, dass mir das vollständig gelungen ist.

Ich lasse seit 5 Jahren das Wasser nach Bedienungsanleitung ab.
Bisher ohne Schäden.
Wozu treibst du solchen Aufwand?

grüsse Frankkk

DonCarlos1962 am 11 Nov 2024 22:41:58

Luppo hat geschrieben:Wieviel Wasser in den Leitungen stehen bleibt ist eine Sache der Leitungsführung. Sind da Bögen und Senken drin, sammelt es sich genau da. Hat man glücklicherweise nur eine gerade Leitungsführung, dann wird sich da nicht viel sammeln.

Ein 5,4m Kastenwagen wird auch weniger Leitungen haben, als ein Liner.

Wenn Rücklaufventile verbaut sind, wird Wasser auch schnell eingeschlossen und kann nicht entweichen. Da kommt es schnell zu Leitungsbeschädigungen.
Besonders blöd hintern Verkleidungen und Möbeln. Hier im Forum kann man schon ein paar Berichte dazu lesen. Es kommt also vor.

Luppo hat geschrieben:Mir selbst geht es nicht nur um den Frostschutz, das klappt vermutlich mit dem leer saugen durch das Frostschutzventil ganz gut. Aber ich mag aus hygienischen Gründen nicht, dass Wasser in den Leitungen über längere Zeit vor sich hin schmoddert.


Nachdem wir jetzt auch manchmal im Winter unterwegs sind, finden wir es nicht mehr so wichtig. Aber wenn das Mobil längere Zeit steht, mag ich auch lieber leere Leitungen, um Schleim und Bakterienbefall zu verhindern.

Außerdem macht es keine große Arbeit, mit dem Industriesauger Leitungen und Syphons leer zu saugen. Ist in wenigen Minuten ohne jegliche Demontage von Leitungen erledigt.
Druckluft würde ich keine Verwenden. Wenn dadurch Leitungen auseinander gedrückt werden, läuft das Wasser ins Mobil.

frankkk hat geschrieben:Ich lasse seit 5 Jahren das Wasser nach Bedienungsanleitung ab.
Bisher ohne Schäden.
Wozu treibst du solchen Aufwand?


Kann gut gehen, muss es aber nicht. Zwei richtig kalte Nächte hintereinander können die Situation schnell ändern. Wenn dann schon Wasser in den Leitungen gefroren ist, bekommt man es auch nicht mehr so schnell raus. Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Kommt ja auch auf den Abstellplatz an.

LG Carsten

chrisc4 am 11 Nov 2024 22:58:06

Im Wohnmobil gibt es keine starren Leitungen, das sind flexible Schläuche. Die Verbindungen sind auch auf Kunststoff.
Probleme kann es mit den Wassehähnen kommen, die sind nicht flexibel.
Ich Frühjahr wird der Frischwassertank mit Haushaltsreiniger gereinigt und die Leitungen damit gespült, natürlich zusätzlich mit Frischwasser. Das Wasser aus dem Frischwassertank wird bei uns nicht als Trinkwasser verwendet, dafür benutzen wir einen 5 Liter Kanister, der täglich neu befüllt wird. In Südeuropa kaufen wir das Trinkwasser meistens im 5 Liter Kanister.

Irmie am 11 Nov 2024 23:20:24

Hallo,

seit 2004 besitzen wir ein Wohnmobil. Im Winter handhaben wir es genau, wie es hier beschrieben wurde.

Das Wasser wird abgelassen und die Hähne offen auf eine Mittelstellung zwischen warm und kalt gestellt. Mit Hilfe einer Luftpumpe für Luftmatratzen werden die Leitungen durchgepustet. Etwas Wasser tröpfelt dann noch aus dem offenen Abwassertank.

Der Duschschlauch wird auf den Boden gelegt und auch, wie bei den Hähnen, geöffnet.
Dieses hatten wir einmal in unserem damaligen Eura vergessen. :mrgreen:
Im Sommer lief uns beim Duschen, das Wasser unter der Duschwanne in den Gang. Irgendwo hinter der Plastikverkleidung der Dusche war die Wasserleitung geplatzt. 200€ hatte uns diese Vergesslichkeit gekostet.

In die Syphons schütte ich etwas Scheibenwasserfrostschutz hinein. Denn unter der Spüle tropfte das Wasser in einem Frühjahr. Mit Hanf und Dichtungsfett konnte dieses Problem gelöst werden. Da man an die Syphons in der Dusche nicht heran kommt, finde ich es besonders wichtig, dass dort kein Wasser stehen bleibt.

BikeAir am 11 Nov 2024 23:31:22

Irmie hat geschrieben:Hallo,
In die Syphons schütte ich etwas Scheibenwasserfrostschutz hinein. Denn unter der Spüle tropfte das Wasser in einem Frühjahr. Mit Hanf und Dichtungsfett konnte dieses Problem gelöst werden. Da man an die Syphons in der Dusche nicht heran kommt, finde ich es besonders wichtig, dass dort kein Wasser stehen bleibt.

Wie oben schon gesagt, DA, wo sich Wasser ausdehnen kann passiert auch nichts, also gerade auch nicht in den Syphons. Was soll da passieren. pack den Frostschutz lieber ins Wischwasser :?

Grüße

ChristianF am 11 Nov 2024 23:56:47

chrisc4 hat geschrieben:Was machen die Wohnmobilevermieter, betreiben die den gleichen Aufwand für jedes Wohnmobil? Ich glaube nicht!

Aus eigener Erfahrung als Vermieter: nein, tun sie nicht. Die Vermieter sehen zu, dass die Fahrzeuge zum Ende der Saison verkauft sind, und damit ist es nicht mehr ihr Problem. Wir haben immer zugesehen dass jedes Vermietfahrzeug spätestens Ende Oktober verkauft war. Und das hat prima geklappt.

babenhausen am 12 Nov 2024 07:54:56

Wer seiner Entwässerung der Leitungen nicht traut kann billigen Vodka in die Leitungen Pumpen ; keinen Brennspiritus denn der ist vergällt. Im Frühjahr ausspülen und gut.

Trouw am 12 Nov 2024 09:44:22

babenhausen hat geschrieben: Im Frühjahr ausspülen und gut.



....wieso ausspülen? :lol:

babenhausen am 12 Nov 2024 15:28:35

Trouw hat geschrieben:
....wieso ausspülen? :lol:


Du sparst die bei dem Billigsprit die Kopfschmerztabletten

oschivel am 12 Nov 2024 18:08:18

Mir ist letztes Jahr im Kawa, Combi 6D E unter der Sitzbank das (offene) Truma Frostschutzventil durch Frost kaputtgegangen, Ersatz hat 300 EUR mit Einbau gekostet. Das Ventil hat zwar den Boiler geschützt, aber scheinbar selbst ncoh ausreichend Wasser enthalten. Ich habe jetzt ein Floe zwischen Tank und Filter bzw. Druckpumpe verbaut. Das funktioniert erstaunlich problemlos, hat auch noch eine Menge Wasser aus den Hähnen zutage gefördert.
Allerdings, beim Auspusten mit KOmpressor hat es leicht aus den Nähten der Pumpenkopfes der Shurflo Pumpe geprotzelt, mengenmässig nicht viel, aber trotzdem seltsam. Ich vermute, dass das in dem Teil der Pumpe war, die noch druckam ist. Den Druck haben die Leitungen auch gut gehalten. Hat dieses Phänomen noch jemand beobachtet?

Ich könnte mir vorstellen, dass das Thema Frostschäden in Mobilen mit Druckwasserpumpe ein anderes ist als in solchen mit Tauchpumpe, da die Wasserleitungen und Anschlussstücke wesentlich rigider sind als bei TP-Wasserschläuchen.

DonCarlos1962 am 12 Nov 2024 18:43:25

chrisc4 hat geschrieben:Im Wohnmobil gibt es keine starren Leitungen, das sind flexible Schläuche. Die Verbindungen sind auch auf Kunststoff.
Probleme kann es mit den Wassehähnen kommen, die sind nicht flexibel.


Das ist richtig, aber die Kunststoffverbinder sind bei Minusgraden nicht in der Lage ausdehnendes Wasser auszuhalten. Die platzen ganz schnell weg, egal ob sie Schläuche oder Rohre verbinden. Bei minus 10 Grad oder mehr, sind auch die Schläuche nicht mehr sehr flexibel.

Sicher, solche Temperaturen kommen selten vor, aber wie heißt es so schön: "Hinterher ist man immer schlauer..."

LG Carsten

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