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Knaus Tabbert in Schieflage 1, 2, 3


raribay am 13 Nov 2024 21:01:19

Link: --> Link

Quelle: Idowa

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lonsome am 14 Nov 2024 08:48:13

Hallo,

Uuups … Ursache wohl zu hohe Lagerbestände bei den Händlern und die Zinsen, die sie zahlen müssen.

Gruß
Klaus

Mann am 14 Nov 2024 09:06:28

Dann könnte man ja jetzt die produktionslose Zeit nutzen um die Mitarbeiter zu schulen, um die Qualität zu verbessern. Und dann werden evtl. wieder mehr Fahrzeuge dieser Marke gekauft, aber auch dass kostet ja Geld, vielleicht sogar mehr als in die Werbung zu stecken.

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topolino666 am 14 Nov 2024 09:12:26

Die MA (sofern eigene) werden wohl in Kurzarbeit gehen - also von der Allgemeinheit bezahlt, die (vielen) Leiharbeiter einfach "abbestellt".

So kurz vorm Jahresschluss hat das natürlich auch "a Gschmäckle".

:-(

landmesser am 14 Nov 2024 09:38:07

Wenn alle Hersteller die Produktion hochfahren, passiert sowas. Dann gehen auch die Preise wieder runter. Sollte mich nicht wundern, wenn andere Hersteller folgen.

huskimarc am 14 Nov 2024 09:57:30

2021 haben sie die Produktion hochgefahren bzw war von einer Verdopplung die Sprache... aber man muss anscheinend studiert haben um nicht zu wissen dass der Boom nicht von Dauer ist..

fomo am 14 Nov 2024 11:04:40

Wie kann es sein, dass die Händler zu viele Fahrzeuge auf dem Hof stehen haben? Da haben die wohl zu viel bestellt. Also Planungsproblem der Händler.

Oder produziert der Hersteller munter drauflos und stellt seinen Händlern diese produzierten Fahrzeuge auf den Hof?

Wenn in dem Bericht stehen würde, dass die Händler weniger Fahrzeuge abrufen, da die Höfe wegen Fehleinschätzung der Lage voll sind, könnte ich das besser verstehen.
Jetzt klingt es für mich so: Aus Rücksicht auf unsere Händler fahren wir die Produktion herunter, bis die Händler wieder mehr Luft haben.

WoMoNK19 am 14 Nov 2024 11:35:47

Hallo,

fomo hat geschrieben:Wie kann es sein, dass die Händler zu viele Fahrzeuge auf dem Hof stehen haben? Da haben die wohl zu viel bestellt. …..


weil man als Händler eine Abnahmepflicht von X — Fahrzeugen pro Monat / Quartal hast.

Und wenn der Händler diese Anzahl nicht abnimmt, hat das massive Auswirkungen auf seinen
Händlervertrag bis hin zum Entzug der Exklusivität als Vertragshändler der Marke.

Wenn Knaus/Tabbert nun seine Produktion drosselt um seinen Händler wieder mehr Luft zum
Atmen zu geben, dann hat da wohl im Vorfeld eine ziemliche Diskussion zwischen den Händlern
und Knaus/Tabbert stattgefunden.

Weil so von heute auf Morgen wird man wohl kaum die Produktion herunterfahren können.
Schließlich hat man Verträge mit Lieferanten und Fahrzeugherstellern, die man Seitens
Knaus/Tabbert erfüllen muss.

WoMo NK19

lonsome am 14 Nov 2024 11:46:15

Hallo,

wenn ich es richtig weiß, dann müssen bei Knaus die Händler die Fahrzeuge kaufen. Damit ist das natürlich ein Planungsproblem der Händler.

Aber wenn die nichts mehr kaufen, dann wird es auch ein Problem von Knaus.

Gruß
Klaus

weser13 am 14 Nov 2024 11:48:37

Moin,

hier Dethleffs:
--> Link

Grüße aus NI

mv4 am 14 Nov 2024 12:46:06

huskimarc hat geschrieben:2021 haben sie die Produktion hochgefahren bzw war von einer Verdopplung die Sprache... aber man muss anscheinend studiert haben um nicht zu wissen dass der Boom nicht von Dauer ist..


was hättest du gemacht als Geschäftsführer ...einfach weiter so produziert ?....und die Konkurenz die die Produktion hochgefahren hat profitiert dann von der Nachfrage.
Man macht jetzt ganau das was man damals gemacht hat....man passt sich der Marktsituation an. Die Produktion wurde über Überstunden und Sonderschichten und der Einstellung neuer Mitarbeiter hochgefahren. ...und nicht neuer Werke oder Standorte. Sonderschichten gibt es schon seit Sommer nicht mehr...der abbau von Überstunden ist auch schon erfolgt (Verlängerung der Werksferien) nun wird eben Kurzarbeit genommen. Man passt die Produktion der Nachfrage an...

Gast am 14 Nov 2024 13:34:36

Für manchen Händler kommt der Schritt zu spät…

--> Link

Gruß Dieter

pwglobe am 14 Nov 2024 13:34:51

Hallo, jeder Boom endet mal und so auch der Wohnmobil Hype, die Leute halten ihr Geld zusammen.
Die Verunsicherung bei den Verbrauchern ist groß und da kommen Ausgaben auf den Prüfstand.
Alle Unternehmen der Branche haben in den letzten Jahren die Produktion hochgefahren und jetzt geht es wieder rückwärts.
Ein normaler Vorgang, es ist nur die Frage, wie weit der Abbau an Kapazitäten geht, letzte Konsequenz wären dann Werksschliessungen.
Morelo scheint es weniger hart zu treffen, wenn man den Zahlen trauen kann, die Lieferzeiten haben sich aber extrem verkürzt.
Die Hersteller versuchen auch die Preise hochzuhalten und Überkapazitäten zu vermeiden, ich denke aber auf Dauer wird es nicht funktionieren.

kamann am 14 Nov 2024 14:23:56

Hallo,
das Hatten wir doch schon mal; als ich damals ein Womo kaufte da wurde nur auf Bestellung gebaut, weil der Hersteller froh war, dass er endlich seinen Bestand abgebaut hatte! Für mich hatte da den Vorteil,dass mein Womo nach meinen wünschen gebaut wurde. und keins nehmen mußte das schon xx Monate auf dem Hof gestanden hat!!
So long KH

fomo am 14 Nov 2024 14:40:58

kamann hat geschrieben:Hallo,
das Hatten wir doch schon mal; als ich damals ein Womo kaufte da wurde nur auf Bestellung gebaut, weil der Hersteller froh war, dass er endlich seinen Bestand abgebaut hatte! Für mich hatte da den Vorteil,dass mein Womo nach meinen wünschen gebaut wurde. und keins nehmen mußte das schon xx Monate auf dem Hof gestanden hat!!
So long KH

Das war doch schon immer so.
Wer ein Lagerfahrzeug nimmt muss nicht lange warten.
Wer ein nach eigenen Wünschen konfiguriertes Produkt haben möchte muss länger warten.

Russel am 14 Nov 2024 15:01:28

Ein Wohnmobil kauft man normalerweise nicht alle 3 Jahre( wie beim Leasing PKW)
Irgendwann hat man das passende Mobil und behält es, dann ist der Markt gesättigt.

mv4 am 14 Nov 2024 16:29:51

das greift zu kurz...erstens sind die Stückzahlen die Produziert werden gar nicht so hoch das man aller 3 Jahre den Bestand der vorhanden ist produziert ....das ist im PKW Berreich auch so.
die Wachstumszahlen sind momentan am Markt einfach nicht mehr vorhanden... Abnehmerseitig
und so wie es Aussieht wird das erstmal so bleiben...im Gegenteil ...das wird noch weniger werden. Das Angebot an Stell und CP Plätzen hat eh schon nicht mehr gerreicht...passt also

Enola am 14 Nov 2024 17:14:21

WoMoNK19 hat geschrieben:weil man als Händler eine Abnahmepflicht von X — Fahrzeugen pro Monat / Quartal hast.
Und wenn der Händler diese Anzahl nicht abnimmt, hat das massive Auswirkungen auf seinen
Händlervertrag bis hin zum Entzug der Exklusivität als Vertragshändler der Marke.

davor werden sich die Hersteller im Moment hüten, weil:
Knaus schreibt ja, dass zu viele IHRER Fahrzeuge bei den Händlern stehen.
Heisst dann eigentlich im Umkehrschluss, nicht bezahlte Ware!!! Eigentum von Knaus.
Die Annahme, es gibt Zahlungsfristen, 10/30/90/180 Tage.
Nun gibt es Händler, die nicht mehr bezahlen (können).
Also gehört die Ware Knaus.
Ausser, der Händler hat bereits weiterverkauft, ohne die RG zu begleichen.
Sollte also der Hersteller die Marke entziehen, rutscht dieser Hersteller betreffend Zahlung noch weiter nach unten, Händler kriegt ja sowieso nichts mehr, spielt auch keine Rolle mehr.
Kostet richtig viel Geld für die Hersteller.

WoMoNK19 am 14 Nov 2024 17:44:59

Hallo,

Enola hat geschrieben:Knaus schreibt ja, dass zu viele IHRER Fahrzeuge bei den Händlern stehen.
Heisst dann eigentlich im Umkehrschluss, nicht bezahlte Ware!!! Eigentum von Knaus.
......


:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Warum sollte ein Hersteller dem Händler für Umme ein Fahrzeug auf den Hof stellen?
Damit bliebe er ja auch in der rechtlichen Haftung, falls dem Fahrzeug was passiert.

WoMo NK19

Russel am 14 Nov 2024 17:57:10

mv4 hat geschrieben:das greift zu kurz...erstens sind die Stückzahlen die Produziert werden gar nicht so hoch das man aller 3 Jahre den Bestand


Ich habe früher alle 3 Jahre gekauft, viele Bekannte auch.
Mittlerweile habe wir alle unsere Traummobile, bzw. denke ich das momentan nix besseres nachkommt (in meinem Budget). Daher behalte ich vermutlich noch lange.
Im PKW Bereich ist es momentan ähnlich, viele behalten ihr Auto da ein neues momentan viel zu teuer ist, egal ob Barkauf, Leasing oder Finanzierung.

spechtinator am 14 Nov 2024 19:00:29

Ich weiß nicht wie das bei Wohnmobilen funktioniert, aber es wird ähnlich wie bei PKWs sein. Ich war 10 Jahre Disponent bei einem Vertragshändler einer deutschen Automobilfirma. Dort funktionierte das damals so:

Der Händler verpflichtet sich eine bestimmte Menge Fahrzeuge vom Hersteller abzunehmen. Dies in einem bestimmten Modellmix. Das kann monatlich angepasst werden - nach oben oder unten. Bei nach unten wird der Händler schief angesehen bis hin zur Vertragskündigung - bei nach oben bekommt der Händler zusätzliche Rabatte, bezahlte Firmenfeiern und sonstige Vergünstigungen. Grundsätzlich ist es so, daß mit der Abnahmemenge der Nachlaß des Herstellers an den Händler steigt, daher kann ein großer Händler auch meist mehr Nachlaß geben.

Wenn der Händler diese Stückzahl nicht verkauft, muß er sie als Lagerwagen abnehmen. Entweder er hat genug Geld und bezahlt die Fahrzeug an den Hersteller - dann ist alles gut (ist aber selten so). Oder der Händler besitzt ein Händlerfinanzierungskonto bei der Bank des Herstellers. Dann bekommt der Händler das Fahrzeug auf den Hof, der Fahrzeugbrief geht zur Herstellerbank und die bezahlt das Fahrzeug voll an den Hersteller. Der Händler zahlt monatlich Zinsen an die Herstellerbank. Bei Neufahrzeugen ist dann nach 6 Monaten ein Abschlag (20%) an die Herstellerbank fällig weil das Fahrzeug ja im Wert verliert. Ein älteres Fahrzeug verkauft man ja meist günstiger als ein Neues. Diese 20% muß der Händler ja auch irgendwoher aufbringen. Entweder er hat es auf dem Konto oder er muß es sich von seiner Hausbank mit Zinsen leihen. Nach jeweils 3 Monaten ist dann wieder ein Abschlag von 10% an die Herstellerbank fällig.

Je mehr unverkaufte Fahrzeuge ein Händler auf dem Hof hat, desto höher sind seine Zinskosten. Und je älter dieser Bestand ist, desto mehr Geld binden diese Fahrzeuge - bzw. umso mehr Kredit muß die Hausbank geben. Das ist eigentlich das größere Problem, denn die Hausbank hat einen schlechteren Zinssatz als die Herstellerbank. Sie hat auch das höhere Risiko, denn die Sicherheit - den Fahrzeubrief - hat ja die Herstellerbank. Und dieses Risiko läßt sich die Hausbank durch höhere Zinsen bezahlen.

Verkauft der Händler ein derart finanziertes Fahrzeug, muß er den Restfinanzierungsbetrag an die Händlerbank zahlen, bekommt den Fahrzeugbrief, kann das Fahrzeug auf den Kunden zulassen und ausliefern. Zahlt der Kunde bar oder per Überweisung ist alles schick und der Händler hat sein gebundenes Kapital zurück. Bei Finanzierung oder Leasing muß er den Vertrag mit Fahrzeugbrief an die Finanzierungs-/Leasingbank schicken und bekommt von den das Geld. Auch hier bekommt der Händler dann sein gebundenes Kapital zurück - es dauert dann nur ein paar Tage länger bis die Bank den Vertrag bearbeitet hat und den Betrag auszahlt.

Ob Überweisung, Bar, Leasing oder Finanzierung macht finanziell für den Händler keinen Unterschied. Nur dauert es bei Leasing/Finanzierung länger bis er sein Geld zurück bekommt. Bei Überweisung vor Auslieferung kann er das Geld schon verwenden um den Fahrzeugbrief bei der Hertellerbank abzulösen. Das hilft natürlich ungemein bei enger Finanzdecke. Er muß nur den Kunden etwas hinhalten :D

Auch in Zahlung genommene Fahrzeuge können bei der Herstellerbank finanziert werden. Hierzu wird der Händlereinkaufswert ermittelt und der Fahrzeugbrief zur Herstellerbank geschickt. Diese zahlt dann 80% dieses Wertes an den Händler aus. Hier sind dann nach jeweils 3 Monaten 10% Abschlag fällig. Schließlich verliert ein Gebrauchtfahrzeug ja noch eher an Wert als ein Neuwagen.

Bye Christian

spechtinator am 14 Nov 2024 19:06:26

Achso - bei Händlerinsolvenz ist der Hersteller fein raus. Die Fahrzeuge wurden ja von der Herstellerbank an den Hersteller bezahlt. Sie gehören der Herstellerbank. Diese kann sie zum Schnäppchenpreis weiterverkaufen, da erstens der Händlereinkaufswert finanziert wurde und zweitens der Händler ja schon einige Abschläge gezahlt hat. Also macht die Bank sogar noch Gewinn.

Leidtragende ist die Hausbank, die die Abschläge finanziert hat. Die sieht nix mehr von ihrem Geld - außer die gegebene Sicherheit des insolventen Händlers. Aber ob die noch da ist????

RaGu am 14 Nov 2024 19:18:02

Zitat meines (Knaus) Womohändlers heute...
Es sind durch die vielen Insolvenzen ca. 1200 Knaus/Weinsberg neue Womos/Wohnwagen am Markt, die zu Preisen angeboten werden, die unterhalb meines EKs liegen.

Pechvogel am 14 Nov 2024 20:54:28

spechtinator hat geschrieben:Achso - bei Händlerinsolvenz ist der Hersteller fein raus. Die Fahrzeuge wurden ja von der Herstellerbank an den Hersteller bezahlt. Sie gehören der Herstellerbank. Diese kann sie zum Schnäppchenpreis weiterverkaufen,….

Mal abgesehen davon das die Bank selber gar kein Händler ist und die Fahrzeuge so ohne weiteres wohl eher nicht an z.B. private Käufer veräußert, das geht dann im Block an Aufkäufer, die wieder entsprechend wenig bezahlen weil sie 1. im Block soundsoviele Fahrzeuge abnehmen und 2. beim Verkauf ja auch noch verdienen wollen / müssen und dann geht es ja meist nicht nur einem Händler schlecht sondern der ganzen „Kette“ bzw sogar der ganzen Branche. Da gehören der Bank also plötzlich hunderte Womos!
Und egal ob die Fahrzeuge von der Bank wieder an den Hersteller gehen oder über Aufkäufer in den Markt gehen: das Angebot an ( neuen ) Fahrzeugen wird ja nicht weniger. Und je höher das Angebot und je niedriger die Nachfrage desto niedriger die Neufertigung.

Das ist nunmal ein Kreislauf!

Und ja, wer „richtig Kohle“ hat dem ist die jetzige Situation egal ( zumindest noch ).
Otto-Normal-Verbraucher, der sich Gedanken um sein Geld machen muss, der hält seine Kohle in der jetzigen Situation erstmal fest und wartet ab.
Das ist nicht nur im Womo- und KFZ- Bereich so, das ist der in fast allen Branchen im Moment so!



Grüße
Dirk

abenn am 14 Nov 2024 22:01:41

lonely0563 hat geschrieben:Für manchen Händler kommt der Schritt zu spät…

--> Link

Gruß Dieter

Auweia...das ist unser Händler bei dem wir vor 3 Jahren gekauft haben.
Ich die schaffen das, waren eigentlich mal sehr gut.
Ansonsten hoffe ich das uns ein anderer Knaus Händler zumindest für die Dichtigkeitsprüfungen nimmt, ist ja auch nicht mehr selbstverständlich :oops: :cry: :eek:

flo1979 am 15 Nov 2024 08:36:19

at spechtinator : Danke für den umfassenden Einblick!

Ansonsten: Kollege hat gerade einen Pepper bestellt, kommt schon im Februar. Also endlich mal normale Lieferfristen :D

Jagstcamp-Widdern am 15 Nov 2024 10:52:32

auch danke an christian / spechtinator!

allesbleibtgut
hartmut

kamann am 16 Nov 2024 21:11:44

Hallo:
Hatten wir das nicht schon mal:
Damals gab es T Modelle so ab 36t Euro.....allerdings ohne Werksgarantie!
--> Link

Andiklos am 17 Nov 2024 08:21:00

spechtinator hat geschrieben:Ich weiß nicht wie das bei Wohnmobilen funktioniert, aber es wird ähnlich wie bei PKWs sein. Ich war 10 Jahre Disponent bei einem Vertragshändler einer deutschen Automobilfirma. Dort funktionierte das damals so.......

Bye Christian


Danke für diesen Beitrag, Christian. Genau so läuft das, je nach Hersteller mit anderen Eckdaten; aber Du hast das klasse erklärt1 :top:

Andreas

Jagstcamp-Widdern am 28 Nov 2024 10:39:38

durchsuchung:
--> Link

allesbleibtgut
hartmut

flo1979 am 28 Nov 2024 15:33:17

Und die zwei verbliebenen Vorstände wurden nun abgesetzt, es waren anscheinend die verdächtigen:

--> Link

topolino666 am 28 Nov 2024 16:00:36

hier der --> Link zum Paralleltröd im Forum! :?

8)

maxmara am 29 Nov 2024 17:42:08

pwglobe hat geschrieben:Hallo, jeder Boom endet mal und so auch der Wohnmobil Hype, die Leute halten ihr Geld zusammen.

Man sollte den Teufel nicht an die Wand malen. Nicht nur bei der Rentnergeneration ist Wohnmobiling angesagt, auch viele Jüngere interessieren sich hierzulande für einen Camping-Urlaub. Ob die Zahl von P-M stimmt, dass rund 14 Millionen Menschen in der BRD den Campingurlaub in Betracht ziehen, ist schwer nachprüfbar. Grundsätzliche bleibt die Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen auf dem deutschen Markt hoch. Camping ist bei uns und zur beliebtesten Urlaubsform geworden. Langfristig sollte es den Händlern und Herstellern also nicht an Kundschaft fehlen.
Kurzfristig dürfte der Abbau der Lagerbestände zu einer Stabilisierung auf dem Markt führen. Nach der Konsolidierung im laufenden Jahr aber scheint eine Erholung im kommenden Jahr möglich.
Der Boom hat wohl den Hersteller Knaus Tabbert unvorsichtig werden lassen, indem der Erfolg der vergangenen Jahre einfach für die Zukunft fortgeschrieben wurde. Eine Gewinnwarnung hat den Aktienkurs von Knaus Tabbert auf Talfahrt geschickt.

Russel am 29 Nov 2024 17:58:12

maxmara hat geschrieben:Man sollte den Teufel nicht an die Wand malen. Nicht nur bei der Rentnergeneration ist Wohnmobiling angesagt, auch viele Jüngere interessieren sich hierzulande für einen Camping-Urlaub.


Ob die sich ein neues WoMo leisten können/wollen?
Der Markt ist relativ gesättigt, auch durch die gebrauchten.

Die Jüngeren werden es in der Zukunft auch nicht leichter haben, warten wir mal wie lange der Wohlstand mit sicheren Arbeitsplätzen noch so bleibt. vor 2 Jahren hätte niemand gedacht das VW Werke schließen will……..

Olli2305 am 29 Nov 2024 21:48:07

Russel hat geschrieben:Ob die sich ein neues WoMo leisten können/wollen?
Der Markt ist relativ gesättigt, auch durch die gebrauchten.
Die Jüngeren werden es in der Zukunft auch nicht leichter haben, warten wir mal wie lange der Wohlstand mit sicheren Arbeitsplätzen noch so bleibt. vor 2 Jahren hätte niemand gedacht das VW Werke schließen will……..

Ab wann beginnt Jung? Es gibt genug 30-40 jährige die sich das leisten können und wollen, wenn ich mich auf den Plätzen so umsehe.
Das VW Werke schließen muss, lag schon länger in der Luft, nur wurde da immer mit den Motoren- und Komponentenwerke gerechnet. Osnabrück hat sich eigentlich schon immer von Auftrag zu Auftrag gehangelt.

teuchmc am 01 Dez 2024 10:50:57

Moin! Nun ja, „leisten können“ ist ne Frage der Definition. Ich hab 2 „Exemplare“ dieses Alters mit ordentlichen Gehalt und bezahlbaren Wohnraum in der Familie ,welche sich solch Kfz eher nicht leisten können. Ob da nicht der Gewinner die Bank ist? Wenn man div.Portale oder die Bucht nimmt, wird deutlich das zu Cov19-Zeiten zu teuer gekauft wurde und es ist überwiegend eine „Notlösung“ gewesen, um Urlaub zu machen. Schaut die Schlangen an den Flugplätzen zu Ferienzeiten an.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Russel am 01 Dez 2024 11:09:12

Olli2305 hat geschrieben:Es gibt genug 30-40 jährige die sich das leisten können und wollen, wenn ich mich auf den Plätzen so umsehe. .


In der Altersklasse kenne ich keinen der mal 100.000€ für ein WoMo übrig hat. Da ist meist das Eigenheim im Vordergrund.

Auf Plätzen sehe ich auch viele „Junge“, meistens aber mit gemieteten WoMos oder von den Eltern.

hampshire am 01 Dez 2024 11:49:06

Russel hat geschrieben:In der Altersklasse kenne ich keinen der mal 100.000€ für ein WoMo übrig hat.

Ich kenne da locker 2 Duzend. Die kann man in drei Gruppen einteilen:
1. Die sind gut in das Familienunternehmen eingestiegen und führen es erfolgreich weiter.
2. Die haben gut bezahlte Jobs, die das parallele Finanzieren von Haus und Wohnmobil zulassen
3. Sie haben einfach bereits eine Stange Geld von zu Hause mitbekommen.

groovy am 01 Dez 2024 12:18:19

Moin Max,
nicht jeder verkehrt in "solchen Kreisen".

Gruss Volker

Koblenzo am 01 Dez 2024 12:43:13

maxmara hat geschrieben:Camping ist bei uns zur beliebtesten Urlaubsform geworden

Mit "uns" meinst du die Camper, denn prozentual an der Gesamtzahl der deutschen Urlauben sind es
(nach Statistischem Bundesamt) gerade mal 18 Prozent. Da sich diese Zahl aus 2023 - also der Nach-
Coronazeit - ergibt, dürften es real noch weniger sein bzw. werden, da die vielen Neucamper gar
nicht mit so völlig überlaufenen Campingplätzen gerechnet hatten.

Dass diese Plätze im südlichen Europa so überlaufen sind zeigt ja, was für einen kurzfristigen Run
die Corona-Pandemie ausgelöst hat; und dieser Run ebbt deutlich ab. Am Beispiel Knaus Tabbert

Gerade die teuren und superteuren WoMos (Morelo etc.) werden erkennbar (mobile.de) nach einem
Jahr Nutzung wieder abgestoßen. Da dachten sich die "Geldigen": na dann kaufen wir mal so 'nen
Luxusschlitten. Bis sie gemerkt haben, daß ihr Zuhause innen doch ein paar Quadratmeter mehr hat.

Die alten "Uns-Camper", das sind für mich zu 90% die "5-Personen-mit-3-großen-Hunden-Familien"
in einem VW Bulli oder Alkoven - also alles unter 6 Metern Länge. Mein 600DB ist perfekt - für eine
(1) Person, auch weil er gut auf einen Hotelparkplatz passt.

hampshire am 01 Dez 2024 12:50:24

groovy hat geschrieben:nicht jeder verkehrt in "solchen Kreisen".

Darum geht es mir nicht (zumal ich mit "diesen Kreisen" nur zu tun habe und nicht "darin verkehre"), sondern nur um die Feststellung: Es gibt sie, diese Menschen und nicht zu knapp.
1% der Einkommen von Personen liegen oberhalb 7500€. 10% der Haushalte haben ein Nettovermögen >750.000 - Darunter sind auch eine Reihe von Menschen zwischen 30 und 40, wenngleich diese nicht den Löwenanteil ausmachen.
Was bremst sind das abrupte Ende der Niedrigstzinspolitik, ein politisches Unsicherheitsgefühl und starke Entwicklungen an der Börse, die zusätzlich zögerlich machen etwas aus dem Depot zu nehmen.

Olli2305 am 01 Dez 2024 14:30:07

Ich verkehre auch nicht in Solche Kreise, aber ich muß mich nur in der Nachbarschaft umschauen wie viel California T6 und ähnliche Fahrzeuge bewegt werden. Der Vermieter von meinem Stellplatz sagt auch, das seine Kundschaft deutlich jünger geworden ist. Auch viele Familien. Es gibt aber sicher auch Regionen in D, wo es nicht so ist.
Und eine Finanzierung für ein Womo bekommt man nicht, wenn das Einkommen nicht in ausreichender Höhe vorhanden ist.
Hier noch etwas zum Thema --> Link, der Sumpf ist wohl tiefer.

Russel am 01 Dez 2024 14:57:37

Ob weniger Wohnmobile verkauft werden weil weniger campen weiß ich nicht.

Ich bin momentan sehr zufrieden mit meinem WoMo, das ist auch ein Grund für keine Neuanschaffung oder Veränderung.

dietmardd am 01 Dez 2024 15:40:57

In diesem konkreten Fall kommen Konjunktureinbruch im Wohnmobilsektor, Probleme beim konkreten Hersteller, allgemeine Wirtschaftslage sowie allgemeiner Pessimismus zusammen.

Meine Glaskugel macht folgende Prognose:

In den vergangenen Jahrzehnten wurde in D der Anteil der Sozialausgaben am Staatshaushalt immer mehr erhöht, so dass erforderliche Ausgaben für Wirtschaftsförderung, Steuerreformen, Infrastruktur, Forschung und Entwicklung, Wohnungsbau und innere und äußere Sicherheit stark vernachlässigt wurden. Das war schon unter Frau Merkel so, nahm aber unter der Ampel ungeahnte Dimensionen an, weil sich die wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen stark verschlechterten und trotzdem Herr Heil immer neue konsumtive Ausgaben riesigen Ausmaßes veranlasste, als ob es kein Morgen gibt. Aber auch die Ausgaben für Entwicklungshilfe und des Außenministeriums wurden stark überzogen.

Egal wie die Wahl im Februar ausfällt und welche Koalition zu stande kommt, die neue Regierung steht vor riesigen auch finanziellen Herausforderungen.

Wenn also die dringenden oben genannten Finanzierungen an die realen Herausforderungen angepasst werden müssen, kann das nur zu Lasten der aufgeblähten Sozialausgaben gehen, denn andere größere Einsparpotentiale gibt es kaum. Man wird voraussichtlich auch einen Teil der durch die Ampel neu geschaffenen Stellen im Bundeskanzleramt und in den Bundesministerien (ca. 10000) wieder reduzieren müssen.

Insgesamt wird also für die private Konsumtion weniger zur Verfügung stehen. Lediglich die normalen Arbeitnehmer werden durch eine kleine Steuerreform etwas entlastet werden.

Ob es mit unserer Branche wieder etwas besser wird, hängt davon ab, inwieweit die neue Regierung in der Lage ist, die Inflation klein zu halten und den Optimismus und das Vertrauen der arbeitenden Bevölkerung anzuheben, denn Wirtschaft ist zum großen Teil auch Psychologie. Wenn die neue Regierung versagt, ist das bei der darauf folgenden Wahl die Stunde von AFD und BSW.

Für die Wohnmobilhersteller kommt es darauf an, die nächsten beiden Jahre zu überstehen bis es im besten Fall wieder aufwärts geht. Also stehen Kostensenkungen und Kapazitätsanpassungen an und nicht jeder Hersteller wird diesen Prozess überleben. Knaus Tabbert steht im Moment durch die inneren Probleme etwas im Fokus der Öffentlichkeit, aber den meisten anderen Herstellern dürfte es wirtschaftlich nicht besser gehen. Vielleicht ist der Schuß vor dem Bug für Knaus Tabbert auch eine Chance, das Ruder eher herum zu reißen als andere Hersteller.

Russel am 01 Dez 2024 15:43:11

hampshire hat geschrieben:Ich kenne da locker 2 Duzend. Die kann man in drei Gruppen einteilen:


Ich kenne ca. 3 die könnten >100 k€ als Barvermögen haben, die würden aber dafür kein WoMo kaufen.

Selbst ich hätte keine 100000€ mal übrig, und ich zähle mich nicht zu den ärmsten.
Wenn ich 100000 für ein Hobby ausgebe müsste ich mindestens 300000 haben, bin halt so erzogen.

Mehr als ein Drittel meines Geldes würde ich nicht ausgeben (für ein Hobby)

Ich bin zwar reich, habe aber kein Geld (-:

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