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Solaranlage auf Kastenwagen mit Aufstelldach


Sebizie am 17 Nov 2024 20:42:47

Hallo Zusammen,

Ich möchte 2 semiflexible Solarmodule auf einen Dethleffs Globetrail Kastenwagen mit Aufstelldach montieren und habe eine ganze Reihe an Fragen bzw. bin auf der Suche nach Tipps :) Vielleicht hat der ein oder andere ja ein paar hilfreiche Anmerkungen für mich. Ich schreibe mal alles untereinander:

- ich möchte zwei Wattstunde WS150EFX mit je 150 Watt und je 51 V Leerlaufspannung parallel schalten. Kann ich das unter dem Aufstelldach mit 3 WAGO Klemmen 221-613 machen oder sollte man zwangsläufig MC4 Stecker nehmen? Nehmen ja viel mehr Platz in der Dose ein? Danach geht es mit 4mm Kabeln runter an den Laderegler.
- Zwischen PV Module und Laderegler plane ich einen Lasttrennschalter, um Arbeiten am restlichen System ggfls einfach durchführen zu können wenn ich die Module easy per Schalter abschalte. Hat hiermit jemand Erfahrung was man am besten nimmt?
- Wenn ich schon an die Batterie muss, werde ich auch einen Victron Shunt (BMV 712 Smart) einbauen. Anschluss ist ja recht easy, nur die ganzen Kabel die jetzt auf dem Minus Pol der Batterie sitzen müssen ja dann auf den M10 Anschluss des Shunt. Da das nicht passt benötigt man zwangsläufig auch eine Verteilerschiene. Jemand eine Idee für wieviel Ampere diese ausgelegt sein sollte? Alles über 150a ist ja direkt unfassbar teuer. Oder hat jemand andere Ideen wie man die Last Anschlüsse an den Shunt bekommt?
- Zufällig jemand eine Idee wie man am besten bei einem Dethleffs Globetrail 600 DR mit Aufstelldach am besten mit den Kabeln unter den Beifahrersitz kommt? Wird schon einen Weg geben aber falls jemand einen Tipp hat :)
- letzte Frage: mit welchem Bohrer kommt man am elegantesten durch das GFK vom Aufstelldach?

So das war es auch schon (grins) :) Ich hoffe es kommen ein paar wertvolle Tipps zusammen!

Lieben Dank
Sebastian

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ChristianF am 17 Nov 2024 23:52:58

Moin,

ich gebe mal meinen Senf dazu, wo ich was zu sagen kann:

Sebizie hat geschrieben:- ich möchte zwei (..) je 150 Watt und je 51 V Leerlaufspannung parallel schalten. Kann ich das unter dem Aufstelldach mit 3 WAGO Klemmen 221-613 machen oder (..) MC4 Stecker nehmen?

Wago Klemmen sind Federzugklemmen, die nur durch die Verklemmung mit dem Leiter an sich halten. Kabel und Mantel sind nicht Bestandteil der Verbindung und damit "locker". Überall, wo Bewegung drin ist (Du sprichst von einem Aufstelldach) würde ich etwas anderes verwenden, oder wenns gar nicht anders geht, zumindest die Verbindungen so schützen dass sie keine Bewegung abbekommen (Fixierung mit Kabelbindern, Schutz gegen Aufscheuern und Kabelbrüche usw.). Löten ist übrigens auch keine gute Idee, wegen Bruchgefahr.

Sebizie hat geschrieben:- Zwischen PV Module und Laderegler plane ich einen Lasttrennschalter, um Arbeiten am restlichen System ggfls einfach durchführen zu können wenn ich die Module easy per Schalter abschalte. Hat hiermit jemand Erfahrung was man am besten nimmt?

Nimm eine Sicherung, davon hast Du eine zusätzliche Schutzwirkung und kannst sie manuell entfernen, wenn Du mal was machen willst. Sofern Du übrigens einen Victron Regler verwenden willst, bietet dieser auch eine Option, die Ladefunktion zumindest sekundär softwareseitig zu deaktivieren.

Sebizie hat geschrieben:- Werde ich auch einen Victron Shunt (BMV 712 Smart) einbauen. (..) die ganzen Kabel die jetzt auf dem Minus Pol der Batterie sitzen müssen ja dann auf den M10 Anschluss des Shunt. Da das nicht passt benötigt man zwangsläufig auch eine Verteilerschiene. Jemand eine Idee für wieviel Ampere diese ausgelegt sein sollte?

Zwei Varianten:
- Du könntest den neuen Smartshunt mit 300A nehmen, der hat M8 Anschlüsse. Vorausgesetzt, die 300A reichen Dir, womit wir beim 2. Punkt sind:
- Wir wissen weder welche Batterie Du verbaut hast, noch was für Verbraucher und damit was für Ströme darüber laufen. Von daher wird Dir niemand eine seriöse Einschätzung geben können, wieviel die Busbar aushalten muss. Dazu musst Du schon ein bisschen mehr über Deinen Aufbau erzählen.

Sebizie am 18 Nov 2024 00:10:20

Hi Christian, danke dir für deine schnelle Hilfe! Zu den Fragen:

Die WAGO Klemmen sollen in eine wasserdichte Verteilerdose von Peba mit 3 Kabelverschraubungen so dass die 3 Kabel (2 von den Modulen und 1 weiter zum Laderegler) sehr fest sitzen. Das Kabel wird danach durch eine Energiekette weitergeführt. Somit sollte eigentlich kein Zug drauf kommen. Du hast aber recht, dass ich mir noch was einfallen lassen würde um es nochmal zusätzlich zu sichern.

- an den Shunt soll nur die „Kastenwagenübliche“, vom Hersteller verbaute Technik. Sprich ein paar Lampen, Kompressorkühlschrank, Wasserpumpe, Lüfter der Truma , USB Ladedosen, etc. TV, Klima und Co gibt es nicht. Ich muss gestehen, dass ich das System einer Verteilerschiene noch nicht so ganz verstanden habe. Auf die Batterie kann man ja auch alles übereinander klemmen, aber bei einer Schiene gibt es dann auf einmal Höchstgrenzen und das Metallteilchen kostet 100 Euro. Von daher stehe ich hier tatsächlich etwas auf dem Schlauch?!?

Danke für die Hilfe

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Olli2305 am 18 Nov 2024 07:54:55

Wichtige Frage,
Was sagt der Hersteller vom Klappdach zur Dachlast?
MC4 Stecker sind Wasserdicht und müssen nicht in eine Dose.
Suche mal nach Verteilerblog 12V, die Kollegen vom Car Hifi haben da auch was im Angebot und ohne Camping Bezug, sind die Preise Verbraucher freundlicher. :D

Sebizie am 18 Nov 2024 10:11:26

Olli2305 hat geschrieben:Wichtige Frage,
Was sagt der Hersteller vom Klappdach zur Dachlast?
MC4 Stecker sind Wasserdicht und müssen nicht in eine Dose.
Suche mal nach Verteilerblog 12V, die Kollegen vom Car Hifi haben da auch was im Angebot und ohne Camping Bezug, sind die Preise Verbraucher freundlicher. :D


Hi Oli, danke für Deine Hinweise. Da könnte man vermutlich gleich zwei neue Themen aufmachen:

- zu den Steckern habe ich mich vielleicht nicht ganz vollständig ausgedrückt. Wago Verbinder sind meines Erachtens wesentlich kompakter. Ich würde diese in einer wasserdichten Dose unterbringen. Hier wären auch die Kabel durch die die Durchführungen quasi zugentlastet. Wenn ich alles per MC4 Stecker samt Adapter mache, habe ich ja ganz viel Kabelwirrwarr, was ich irgendwie unter dem Dach befestigen muss. Daher sollte es der Einfachheit halber auch in eine Dose, damit es nicht irgendwie unschön drunter hängt.

- Den Hersteller - hier Dethleffs - habe ich nach hinweisen zur Kabelverlegung gefragt, damit ich beim Bohren nicht irgendwo unter Deck lande, wo ich etwas kaputt mache. Hier kam nur die Aussage, das PV grundsätzlich nicht empfohlen wird. Und wenn doch dann nur durch einen Händler. Hinweise bekommt man absolut keine. Somit eher eine Auskunft wie: wir empfehlen es nur dann wenn wir damit auch was verdienen.... Bei Händler kostet PV Anlage 300 Watt mit Einbau knapp 3.000 €.

- Zur Dachlast bin ich recht entspannt. Es gibt ja schon genügend Aufstelldächer mit PV. Ich habe extra die recht teuren Wattstunde EFX Module mit je unter 5 kg. Somit kommen unter 10 kg aufs Dach, mit §M Band bündig geklebt. Das einzige was meines Erachtens ggfls. getauscht werden könnte wären vielleicht verstärkte Federn.

Auskunft zur Kapazität der Schiene bei "Null-8-Fuffzehn" Verbrauchern wie Truma, Kompressorkühlschrank, Wasserpumpe und Licht hast Du vielleicht?

Tinduck am 18 Nov 2024 10:52:04

Schon geprüft, ob die Sachmängelhaftung/Garantie flöten geht, wenn man da Module montiert?

Viele Verbauer von Aufstelldächern haben im Moment Probleme mit Rissbildung. Wenn das bei Dir passiert und da kleben Solarzellen drauf, kannst Du den Schaden womöglich selber bezahlen, weil Verstoß gegen BDA/Garantiebedingungen.

Also, wenn Du noch Sachmängelhaftung oder Garantie auf Dein Fahrzeug hast, erstmal beim Händler/Hersteller checken, ob da Module drauf dürfen.

Edith: offensichtlich hat der Hersteller schon gesagt, es sollen keine drauf. Dein Risiko.

bis denn,

Uwe

Sebizie am 18 Nov 2024 15:46:34

Tinduck hat geschrieben:Schon geprüft, ob die Sachmängelhaftung/Garantie flöten geht, wenn man da Module montiert?

Edith: offensichtlich hat der Hersteller schon gesagt, es sollen keine drauf. Dein Risiko.



Hi Uwe, danke Dir! Tatsächlich ist der Wagen 2 Monate alt. Der Hersteller empfiehlt keine Module auf dem Dach, es sei denn der Händler baut es drauf. Das sagt mir, dass es grundsätzlich zu funktionieren scheint, wenn denn "mitverdient wird". Der Händler möchte für ein ähnliches Setup mit 300 Watt semiflexiblen Modulen, Regler, Shunt und Co. und Montage 3.400 € haben! Bei Materialkosten von rund 1.000 € fühle ich mich allerdings etwas veräppelt, weshalb ich davon Abstand genommen habe. Ich könnte die 2.400 € Aufschlag quasi als Anzahlung für eine etwaige spätere Reparatur bei Seite legen.... Über Dichtigkeitsgarantie und Co muss man dann auch nicht mehr sprechen.
Von den Dachproblemen (meines Wissens hauptsächlich bei Knaus) habe ich auch schon gehört. Da werden die Neuwagen teilweise schon mit der Rückrufeinladung ausgeliefert. Bei mir ist das Hymer Dach drauf, welches wohl bei Pössl, Dethleffs, Carado, LMC und Co. verbaut wird. Das ist anscheinend ein kleines bisschen robuster. Also Daumen gedrückt :)

Olli2305 am 18 Nov 2024 18:08:32

Zum Stromverbrauch, standartmäßig sind die Batterien mit 50A abgesichert, da sollte jeder Stromverteiler taugen. Wenn du vorhast einen großen Wechselrichter anzuschließen kannst du den ja extra abgesichert an die Batterie/Shunt anklemmen.

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