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Flexible Solarmodule - wodurch und wie ersetzen?


spechtinator am 17 Nov 2024 22:59:26

Meine beiden Offgridtec 150W Paneele scheinen nicht mehr genug Leistung abzugeben. Ich habe dazu nichts gemessen - ist eher ein Gefühl. Weiß auch gar nicht wie man das messen kann. Im September kamen in Spanien bei voller Sonne lediglich 8A rein. Das war früher bei weitem mehr. Der Akku ist bei viel Sonne abends leerer als früh (ich weiß das jetzt Winter ist - ich rede von der Vergangenheit, also August September). Einziger größerer Verbraucher ist ein Kompressorkühlschrank. Jedenfalls überlege ich die Paneele zu ersetzen. Sie sind jetzt glaube ich ca. 7 Jahre im Einsatz. Sie sind beide ganz vorn quer zur Fahrtrichtung verklebt.

Entweder ich ersetze sie durch starre Module - die müsste ich dann allerdings quer zur Fahrtrichtung montieren. Geht das überhaupt? Also Spoiler rechts und links statt vorn und hinten. Nicht das da der Fahrtwind druntergeht und sie abreißt? Außerdem würde ich das Dach darunter auch irgendwie verschönern wollen. Vielleicht mit eine Aluverbundplatte in weiß? Ist nur für die Optik für mich selbst. Ich bin da eigen.

Ich könnte auch 2 starre Module hinten längs verbauen, allerdings müsste ich dann vorn an Stelle der alten Paneele etwas auf das Dach kleben, damit man die Schandstellen nicht mehr sieht - also ca 1m x 1,5m?

Oder ich ersetze sie wieder durch die jetzt aktuelle Offgridtec ETFE SPR-F 165W. Sind gleich groß. Allerdings würde ich sie diesmal nicht direkt auf das Dach kleben wollen, sondern ein Platte auf das Dach kleben und auf die Platte dann mit Klebeband die Paneele. Woraus sollte die sein. Ich hatte hier bei "Flexible Solarmodule - erste Erfahrungen" den Tipp einer 2mm Aluplatte gelesen. Keine Ahnung ob das gut ist. Eventuell auch eine 3mm Aluverbundplatte? Soll auch ein wenig die Hitze verteilen??? Was meint ihr?

Kurzum: Kann man starre Module quer zur Fahrtrichtung montieren bzw. was für eine Platte sollte man unter flexible Module kleben?

Danke und Bye

Christian

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ChristianF am 17 Nov 2024 23:34:31

Erste Antwort: klar kann man Solarmodule auch quer verkleben. Da Du durch den "Mini-Alkoven" (also den kleinen Hubbel vorn oben) vermutlich ohnehin genug Windwiderstand hast, ist der Punkt vermutlich weniger die Windkraft, sondern vielmehr die ordentliche Verklebung.
Die heutigen Kleber a la Dekalin MS5 & Co. haben bei richtiger Verarbeitung eine extrem hohe Klebkraft. Bei uns liegt zum Beispiel ein 200W Modul vorne quer, und das ist noch so fest wie am ersten Tag. Natürlich ist das keine Garantie, aber man sieht oft genug Module quer montiert.
Zweiter Punkt: Nimm doch anstatt eines Spoilers ein Alublech im 90° Winkel. Das kannst du über die komplette Breite montieren, wenn du tatsächlich Angst hast dass Dir der Fahrtwind die Module davon trägt.

Dritter Punkt: wo die Module hinkommen ist ohne ein Bild vom Dach schlecht zu sagen. Wenn Du hast, stell gern mal eins online.

Weiter wäre wichtig zu wissen, wieviel Leistung Du haben willst. Ich vertrete den Punkt, dass man die Dachfläche mit Solar so vollpacken sollte wie es geht, insbesondere jetzt wo noch der 0% MwSt Satz gilt (wenn wir uns das aktuelle politische Chaos mal anschauen ist aus meiner Sicht durchaus fraglich, wie lange das noch so sein wird). 300Wp sind, insbesondere bei Flexmodulen, nicht wirklich viel. Und wie Du schon selbst geschrieben hast, ist das Thema Hitze bei diesen Modulen eher schwierig. Meine Meinung: wenn es nicht irgendwas gibt, was Dich zu Flexmodulen zwingt (Gewicht, Dachform usw) solltest Du mit Rahmenmodulen deutlich mehr Spass haben. Die Offgridtec 018400 sind inzwischen für unter 100€ pro Stück zu haben.

Du kannst mir auch gern eine PN schreiben, ich "schulde" Dir noch was für Deine tolle Hilfe beim elektrischen Ablaufventil.

spechtinator am 18 Nov 2024 23:23:21

Danke Namensvetter,

aber ich habe tatsächlich ein Gewichtsproblem - genau wie das Wohnmobil :D Aus dem Grund hatte ich mich damals auch für die flexiblen Module entschieden.

Mir ist klar, daß starre Module bei weitem besser sind, aber was soll ich machen. 300Wp sind für uns ausreichend. Wir stehen eher selten und haben 280Ah Lithium an Bord. Die beiden flexiblen Module liegen bei 6kg. Wenn ich jedoch 2 starre 150W Module drauf setzte bin ich bei 20kg und die 200W Module ergeben 22,4kg. Außerdem würde ich die schon vom Platz her nicht an die gleiche Stelle bekommen. Also müsste ich die alten Module runterreißen, die Stelle schick machen und am Heck (da ist genug Platz) starre Module verbauen. Und 15kg mehr ist schon ne Hausnummer. Ich weiß, das es besser wäre und mit den 15kg mehr könnte ich zur Not auch leben, aber irgendwas in mir streubt sich doch.

Ich hatte vielleicht innerlich gehofft, jemand rät mir zum 1:1 Austausch gegen die aktuellen 165Wp Flexmodule auf einer Aluplatte. Das macht die wenigste Arbeit und bringt das geringste Gewicht mit sich :eek: So eine 2mm Aluplatte 1,5m x 1m wiegt knapp 9kg und eine 2mm Alu-Dibond-Platte knapp 5kg. Die bräuchte ich sowieso, da ich das vergilbte Dach unter den Modulen so nicht lassen will. Von der Ausbeute haben sie uns immer gereicht und schlechter kann es nicht werden.

Ich muß noch einmal in mich gehen. Offgridtec hat gerade 15% Blackweek Angebot. Ein paar Tage habe ich ja noch Zeit.

WA 001.jpg

(so sah es damals nach dem Einbau aus. Inzwischen sind die Module anders verkabelt)

Bye Christian

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Kuhtreiber am 18 Nov 2024 23:37:55

Als wir unseren Kasten bestellt haben wurden die Module vom Händler montiert. Haben sie gut gemacht, mit Rahmen, aber heute würde ich es anders machen. Meine Vorstellung wären Rahmenmodule, die man bei Bedarf aufstellen kann und so den Ertrag zu erhöhen. Das Gewicht wäre minimal höher, der Gewinn deutlich.

ChristianF am 19 Nov 2024 08:55:06

Das mit dem Gewichtsproblem kenne ich nur zu gut. Zum Glück hat meine geschäftsführende Gesellschafterin inzwischen auch einen passenden Führerschein.

Eigentlich mag ich Ective nicht sonderlich, aber hast du mal an deren Ultraleicht Rahmenmodule gedacht? Vielleicht wäre das eine Lösung?

Sprinterklasi am 19 Nov 2024 12:48:14

Hallo spechtinator,
falls du dich für das offgrid-modul mit 165W entscheidest, ich habe das bei kleinanzeigen eingestellt, original verpackt direkt von Offgrid zum Preis von 160€. War eine Garantielieferung, die ich nicht mehr benötige.
Schöne Grüße, klasi

spechtinator am 19 Nov 2024 20:55:58

Hallo klasi,

danke für das Angebot, aber wenn würde ich sie neu vom Hersteller kaufen. Wenn doch später was dran ist geht das Gerödel los. So wären die 160,-€ weg. Ich spreche aus Erfahrung, da ich einige Zeit nach dem Verbauen einen Hotspot hatte. Garantieabwicklung bei Offgridtec hat gut funktioniert.

Mit Ective habe ich gar kein Problem. Ich habe von Anfang an einen Wechselrichter von denen verbaut, der immer noch tadellos laufen würde wenn ich ihn nicht vor ein paar Monaten gegen einen mit integriertem FI von Ective getauscht hätte. Der hat zwar nach der Testnutzung verschmort gerochen, aber auch hier war die Garantieabwicklung tadellos.

Und ja, die Lightwight Rahmenmodule hören sich super an. Problem sind die Maße. Wenn ich die nehme die hinpassen, büße ich Wp ein und bei gleicher nzw. größerer Wp-Zahl passen sie eben nicht hin. Und das ganze Dach mit kleinen Modulen zupacken möchte ich auch nicht :(

Aber was spricht denn dagegen, sich selbst so einen Aluminiumrahmen mit ein paar Querstreben zu zimmern und das flexible Offgridtecpanel darauf zu verkleben. Das passt von den Maßen perfekt. Als Befestigung würde ich längs zur Fahrtrichtung solche Nutschienen Amazon Linkverkleben und den Alurahmen mit Nutsteinen darauf befestigen. Könnte man dann später für jedes andere Modul auch nutzen und die Wärme kann unten drunter entweichen.

Andererseits würden die starren Offgridtec-Module --> Link auch genau hinpassen. Sind dann aber schwerer. Die könnte ich aber genauso auf die Alu-Nutschienen schrauben oder spricht da was dagegen?

Wieviel schlechter als starre Module sind denn die Flexiblen wenn man sie hinterlüftet bzw. was ist daran schlechter. Kann dazu jemand was sagen?

Ich bin ja noch in der Findungsphase.

Bye Christian

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