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Hallo Camper, für alle Camper, die sich mit der Chemie - Toilette nicht anfreunden können, habe ich noch dieses gefunden: --> Link Ein Zerhackertoilette für den Kassettenschacht hat noch gefehlt. Wenn jetzt noch Platz für einen Schwarzwassertank ist, kann man, je nach Größe, auch an Orten ohne Entsorgung auch länger stehen bleiben. Strom Autarkie die deutlich länger als 5 Tage hält ist mir schon sehr wichtig. Ja klar, nach 5 Tagen ist das Wasser leer, die Toilette voll und das Bier alle. Dann fahr ich ein paar Kilometer zur V/E und zum Supermarkt. Aber davon werden die Batterien nicht wieder voll. Die kann ich nicht wie den Wassertank in ein paar Minuten auffüllen. Deshalb ist für mich die Strom Autarkie (ausreichend Batteriekapazität, Solar und ausreichend Ladestrom durch LM/Booster) am wichtigsten. So kann ich nach V/E und Supermarkt wieder sofort an meinen (Freisteh-) Stellplatz zurück. Um zum Thema zurück zu kommen: Sanitärautarkie ist mir nicht so wichtig und total unnötig da man sowieso zur V/E muss. 2 Kassetten für 5 Tage reichen vollkommen! Hubert Hallo, man mag es kaum glauben, auch in Deutschland gibt es Campingplätze / Stellplätze ohne Entsorgungsmöglichkeit! --> Link Auf der Homepage gefunden: Entsorgung Bei uns gibt es keine Enstorgung, aber in naher Umgebung gibt es öffentliche Entsorgungs-Stationen vor den Campingplätzen:
Bei Campingplätzen mit Wohnmobilplätzen kenne ich das auch nicht, aber reine Stellplätze dieser Art gibt es doch etliche. Die sind halt nicht dafür gedacht, den ganzen Urlaub dort zu verbringen.
Doch sie werden abgebaut, aber sie können Viren enthalten, die für das Weidevieh tödlichz sind. Deshalb das Verbot. Kann man aber nachlesen wenn mans wirklich wissen möchte!! Guten Rutsch, Andreas
Andreas, wir wissen, das bis in die 1960/70 Jahren die Sickergruben/Klärschlamm auf Felder/Weiden ausgebracht wurden. Erst danach wurden Flächendeckend Kläranlagen gebaut und der Klärschlamm kann nach jetzigen Gesetz, bis 2032 noch so gehandhabt werden. Danach wird, wie immer verlängert, weil die Verbrennung CO2 erzeugt. Da geht es um Mill. Tonnen! Nachgewiesen, dass es über diesen Weg Infektionen gab, gibt es nicht. Wenn jemand sein Obst nicht wäscht, ist die Schmierinfektion viel größer (Verkäufer/Verbraucher) als wenn nach einer Düngung mit Sickergrube und nach 1/2 Jahr Wachstum, eine Pflanze gegessen wird! Nur die Analysendaten werden feiner/genauer und da geraden wir in ein Dilemma, weil es politisch missbraucht wird. Beispiel Auto/Verbrenner mit 40 µg NO2/m³ Euro6! Die Obergrenze für Arbeitsnehmer liegt bei 950 µg NO2/m³, dem 23-fachen Wert. Arbeitnehmer dürfen also 40 h Woche/ein Arbeitsleben lang, dies so einatmen. Ist das fair/logisch oder nimmt man auf die Industrie Rücksicht, egal wie es den Menschen geht? Nein, weil es keine Auswirkung wirklich hat, weil selbst Lungenspezialisten keine Zusammenhänge finden. Hallo Gerd, beim Ausbringen von Klärschlamm oder dem Inhalt von Sickergruben muss ich dir zumindest tw. widersprechen. Wir hatte bis vor wenigen Jahren einen größeren landwirtschaftlichen Betrieb und schon mein Großvater hat weder Klärschlamm noch den Inhalt der Sickergrube auf unsere Felder und Wiesen ausgebracht. Er hat den Hof 1954 übernommen, ich gehe davon aus, dass bereits der Urgroßvater es so gehandhabt hat Ich bestreite nicht, dass es auch in manchen Gegenden üblich ist, aber bei uns nicht. Klärschlamm enthält zu viele Rückstände von Antibiotika und Medikamenten, weiterhin Schwermetalle sowie weitere nicht abbaubare Stoffe und kein verantwortungsbewusster Landwirt fährt dieses Zeug auf seine Felder. O- Ton meines Großvaters: Ich scheisse auch nicht ins Gemüsebeet. Gedüngt wurde im Garten mit Pferde- und Kuhmist und auf die Felder kam noch die Schweinegülle dazu. An der Mosel hat in der Nacht ein älterer Herr seine Toilettenkassette in die Mosel gekippt, darauf angesprochen sah er darin kein Fehlverhalten. Sein Argument, früher lief auch alles rein und das bisschen macht doch nichts. Wie ich Kind war wurde aus Haussickergruben Klärschlamm in Gärten und auf Felder verbracht. Nachdem Kläranlagen gebaut wurden ging der Klärschlamm auf Deponien. Es gab noch einige Dörfer ohne Industrie wo Klärschlamm auf die Felder ging. Man braucht nichts Schönreden.
Peter, die Medikamente kann man im Zulauf feststellen werden aber von den Klärbakterien gefressen. Die Schwermetalle und Nitrate kommen nicht von der Tiergülle/natürliche Dünger, dass war ja ein natürlicher Kreislauf! Sondern von der künstlichen Düngung, das sind Minerale aus dem Bergbau und chemischer Herkunft, da sind sie enthalten! Deswegen steigen diese Stoffe auch an, weil sie von Außen in diesen Kreislauf geraden, früher war der Kreislauf: Tiere/Menschen-Gülle-Feld/Pflanzen-Tiere/Menschen, wo sollte da Schwermetalle herkommen? Der künstliche Dünger ist es!
Seit dem ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland um etwa 15 Jahre gestiegen, was u.a. auf die gestiegenen Hygiene-Standards zurückzuführen ist.
Genau! Grüße Dirk Wer eine Gefährdung durch Abwässer nicht erkennen kann, wird wohl seine Gründe dafür haben. Es gibt ja auch immer wieder Personengruppen, die auch in Anwesenheit anderer rauchen. Die Gefahren durch Abwässer sind allgemein bekannt: --> Link Und NEIN, wenn jemand draußen seine Notdurft verrichtet, werden nicht gleich Menschen sterben. Und im Notfall muss auch das möglich und erlaubt sein (... also die Verrichtung der Notdurft). Aber rücksichtslos seine Abwässer in der Landschaft zu verteilen, ist für mich nicht akzeptabel. Fehlende Möglichkeiten der Entsorgung oder fehlende Abwassertanks sind keine Entschuldigung. Als Hundebesitzer gehe ich ungern durch Stadtparks (--> Link) und besonders Gassirunden auf Rasthöfen sind für mich ein Gräuel. Andererseits sind für Landwirte auch rücksichtslose Hundebesitzer ein Gräuel --> Link.
Pechvogel, niemand ist in Deutschland an Gemüse/Kartoffeln essen oder Wasser trinken früher gestorben, eher das Gegenteil, wie Hunger! Und die höhere Lebenserwartung kommen von den Antibiotika, Penicillinen ... Medikamenten, OP-Methoden. Viele hier werden Antibiotika bekommen haben in gefährlichen Erkrankungen und haben Überlebt. An einer einfache Endzündung kann man sterben. Umgekehrt sind die hohen Antibiotikagaben für Resistenzen verantwortlich, was eine Gefahr bedeutet, weil man Angst hat, das diese nicht mehr wirken. Unser Trinkwasser ist sicher und da sind auch keine Medikamente oder schädliche Bakterien drin. Hallo, ich muss leider feststellen, dass es wirklich stimmt: Alte weiße Männer sind unbelehrbar. Zum Glück haben wir das Gemüse aus dem Garten meiner Mutter (87) ohne Düngung mit Klärschlamm. Das Zeug aus RP müssen wirnicht kaufen. :mrgreen:
--> Link Daraus: „ Als weitere maßgebliche Gründe für den Anstieg der Lebenserwartung gelten der Fortschritt in der medizinischen Versorgung, Hygiene, Ernährung und Wohnsituation sowie verbesserte Arbeitsbedingungen und gestiegener materieller Wohlstand.“
Einigen wir uns darauf das die gesetzlichen Grenzwerte MEISTENS eingehalten werden!?! --> Link Ansonsten empfehle ich mal einen Biologen des örtlichen Wasserwerks auf‘n Kaffee einzuladen. :eek: Grüße Dirk Ein wirklich sehr alter Grundsatz gilt eben immernoch: "Don't shit where you eat" Eindrucksvolle Geschichte dazu ist die die Geschichte von John Snow (nein nicht der aus Game of Thrones) --> Link) Spannende Campinglektüre (leider nur in Englisch): Amazon Link , Amazon Link Klar, früher, in der "guten alten Zeit", wurde der Kram zusammen mit den Ausscheidungen der Tiere auf die Felder verbracht. Aber damals gab es noch weniger Menschen, die auch anders und weniger gegessen haben. Dazu kommen die Massenzuchtbetriebe, die ebenfalls dazu beitragen, dass die Menge an Fäkalien zunimmt. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerungsdichte, so dass der obengenannte Satz mittlerweile fast überall gilt, weil wir z. B. unser Wasser eben auch aus Gebieten in der freien Natur holen. Und ja, ein Schiss im Wald, oder mal die Entsorgung einer Kassette (ohne Chemie) macht den Bock nicht fett. Aber auch hier macht es die Masse und die Konzentration. Man redet von Freiheit und Autarkie, aber letztendlich stehen immer mehr Leute an den gleichen "Geheimtipps". Und mir kann niemand erzählen, dass die sich absprechen und aufpassen wo der letzte sein "Loch gegraben hat", damit der nächste 2 km in die andere Richtung läuft. Wir hatten drei Kammern Hauskläranlage, über die lief das flüssige in das Erdreich. Das festere haben wir mit einem Schöpfeimer an einer Stange auf den Pferdewagen verladen und in den Garten oder Feld gebracht. Ca 20m neben unserer Hauskläranlage war unser Trinkwasserbrunnen. 1967 wurden wir an das Klärwerk angeschlossen. Bei der BW hieß es Klappspaten raus und vergraben. Auf Größere Übungen wurde eine Grube 4 m lang und 2 m tief aufgehoben, 2 Donnerbalken rüber, 2/3 vollgeschissen und zugeschüttet. Heute gibt es Dixiklos. Trinkwasser für Küche und zum Trinken aus einem Waldbach geholt. Aber Gesetz ist Gesetz und daran müssen wir uns halten. Egal für wie unsinnig wir es halten. Nicht alles was man früher als gut empfunden hat, war es auch! Die Dosis macht das "Gift" Ich halte daher die Verklappung von MIllionen Kubikmeter Schweine- und Hühnerka**e für viel schlimmer, denn dort stört es die Biodiversitzität und alle verabreichten Antibiotika landen mit auf den Feldern, und versickern dort mit den ganzen Nitriten / Nitraten bis ins Grundwasser (--> Link) ab MIn 12:35 Grüße
Genau so ist es, die Industrielle Tierproduktion ab den 80 er Jahren hat solche Konzentrationen hervorgerufen. Aber hier reden wir über unser Camping und verteufeln meiner Meinung nach zu viel, dass macht unser Hobby fast unmöglich (Freistehen). Wir sind in Deutschland 1 % = 80 Millionen der Weltbevölkerung, von 8 Milliarden, davon sind 0,5 Mill. Camper ...also ca. 0,0001 % der Weltbevölkerung, falls ich es richtig überschlagen habe. Die 39 Mill. Wanderer (bin im Verein) dürfen das und überlegt mal, wenn jeder nur 1x/Monat wandert ... 8) PS: Schaut mal wie die Abwässer in Spanien, Italien, Portugal ... speziell in den südliche Regionen ins Meer fliesen ...
Also ist „Freistehen“ ohne Klappspaten unmöglich?! :eek: :gruebel: Und wenn wir uns soviel an „früher“ und „andere Länder“ orientieren dann sollten wir doch vielleicht auch die dazu passenden Sozialsysteme, Menschenrechte, Arbeitsschutzrichtlinien,… übernehmen? Nur weil in irgendwelchen indischen Armutsvierteln, italienischen Flüchtlingslagern,… die Menschen keine andere Möglichkeit haben als „hinterm Haus…“ müssen WIR das doch nicht als Ausrede bemühen?! :gruebel: Grüße Dirk Nur meine Meinung, aber wenn es zum freistehen notwendig ist seine WC Casetten in die Gegend zu kippen, dann gehört freistehen verboten und mit Geldstrafen im hohen Euro Bereich belegt. Ist am Ende, wie fast alles, eine Frage der Menge. Es gibt in Europa inzwischen so viele Camper, dass das, zumindest aus meiner Sicht nicht mehr geht. Wieso kann man in Europa seine Toilette nicht ordentlich entleeren???
Das ist richtig, das wurde gemacht. Und heute wird die Erde dieser Felder abgetragen weil sie verseucht ist. War der Bauer schlau hat er diese Flächen als Bauland verkauft, die Häuslesbauer müssen jetzt sanieren oder ihren Kleingartenanbau einstellen. Also nicht nur die Vergangenheit betrachten sondern auch die Jetztzeit!! In diesem Sinne, einen guten Rutsch, Andreas Der Duden definiert „autark“ mit „sich selbst genügend, auf niemanden angewiesen“. Wenn man seine Gülle nicht irgendwo in die Landschaft entsorgt, ist es schlicht unmöglich im Sanitärbereich autark zu sein. Das Thema passt für mich zu einer Zeitschrift, die den ach so freien "Van Life" mühsam bemüht noch immer weiter oben zu halten. Das Thema an sich ist völlig sinnlos.
.es kommt halt immer auf die Form der Gülle an :razz: - Trenntoilette Feststoffe - tief genug buddeln und rein damit - Bongo mit SOG ohne Chemie - tief genug buddeln und rein damit - Bongo mit Chemie - No Go!! In der Regel kann man überall ordentlich entsorgen, daher is die Entsorgung "draußen" eh nur ein Ausnahmefall. Verbuddeln kam bei uns dieses Jahr nur ein einziges Mal vor, in Südamerika dagegen war es fast die Regel. Das Thema kann man nur differenziert sehen und nicht pauschal. Grüße Alles sinnlos wenn der Wassertank leer und der Grauwassertank voll ist. Für mich macht es am meisten Sinn, wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und ich nach X Tagen zur V/E fahre. Dann wird die Umwelt nicht unnötig belastet und ich störe niemanden. Autarkie ist im Bereich doch nur ein geflügeltes Wort, um wenigstens ein bisschen Abenteuerfeeling aufkommen zu lassen.
Ich bin bekennender Freisteher. Aber wenn das entsorgen der Toilette in jeder Form in der Natur für euch dazu gehört, befürworte ich ein Verbot Hoffentlich gibt es für das Illegale entsorgen dicke Strafe
wie ich schon sagte: Du mußt Differenzieren und nicht Pauschalieren! Guten Rutsch
Vom Strom abgesehen ist ein Womo doch immer nur auf Zeit autark. Frischwasser könnte man noch gewinnen, wie hin und wieder gefragt wird, was aber einen ziemlichen Aufwand bedeutet. Spätestens beim Fahren braucht man Sprit. Lebensmittel halten auch nicht ewig. RK Autarkie ist das wohl am meisten strapazierteste Wort im Campingbereich. Da werden Unsummen versenkt und technische Handstände gemacht, um 1 oder 2 Tage länger in der ersten Reihe am Meer zu stehen, hoffend, dass einem nicht die Ordnungshüter einen Strafzettel verpassen. Verrückte Welt! Wir tingeln von Stellplatz zu Stellplatz, ver- und entsorgen dort, kaufen zwischendurch ein. Diese "Autarkie" reicht uns Monate.
Ja Luppo, undifferenziert betrachtet magst Du ja vielleichtRecht haben, aber meine undifferenzierte Antwort darauf wäre dann ja genauso richtig : "Der eine ist gerne Bratwurst, der andere lieber ein Filet" Es kommt halt immer darauf an :wink: Grüße Wie erreichen wir Sanitärautarkie ? Einfache Antwort mit vertretbarem Aufwand kaum möglich! Man könnte sich allenfalls noch Tipps bei der NASA holen.. :lol: Dafür bräuchte man dann wohl für die Umsetzung einen Geldscheißer :lol: Irgend wann sind alle Behältnisse egal ob Kassetten, Kompost ,Kanister oder Plastetütenverschweiß Toiletten oder was es sonst noch gibt einfach voll,es ist nur eine Frage der Zeit und des Stauraums.... Beim einen früher beim anderen später .Frischwasser und Lebensmittel sind auch nur begrenzt und müssen genauso nachgeladen werden bekanntermaßen ist es doch so : Was oben reinkommt muss unten auch wieder raus..
Klar geht das so. Und die Inhaltsstoffe gehen ohne pflanzenverfügbar zu sein direkt ins Grundwasser, das zu Trinkwasser aufbereitet wird. Dann wäre ein flächenhaftes Verstreuen auf landwirtschaftlichen Flächen noch umweltschonender. Trotz deiner ansonsten moderaten Argumentation ist das nicht relativierbar. Es bleibt schlecht. Auch weniger schlecht ist schlecht. Zu den Flüssigstoffen TT hast du dich auch nicht geäußert. Für Weiterführendes bitte ich alle Interessierten, einfach mal nach Nitrat im Grundwasser zu googeln. Wie immer weiß ich, ein Einzelfall macht nichts aus. Aber es könnten ja auch viele Einzelfälle sein - Womo Fahrer treten zwar alleine, aber geografisch betrachtet doch in Rudeln auf. |
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