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Knaus VAN TI 550 MD Wasserschaden hinter Kühlschrank


Freiwild am 21 Jan 2025 18:09:00

Hallo zusammen,

ich hab bei meinem Knaus Van TI 550 MD, Zulassung 02/2017 einen enormen Wasserschaden hinter der Küche bzw. bei den Lüftungsgittern für den Kühlschrank.
Habe die ersten 5 Jahre wie von Knaus vorgeschrieben die Dichtheitsprüfungen immer machen lassen.
Jetzt durch einem Zufall als ich das Lüftungsgitter rausgemacht habe, hab ich bemerkt, dass die Rückwand nass ist.
Hab dann den Kühlschrank ausgebaut zur besseren Begutachtung der Nassstelle. Da kam das Böse erwachen. siehe Foto's
Wer hat an dem gleichen Modell schon das selbe Problem gehabt oder vielleicht noch gar nicht bemerkt?
Ich bin für jede Hilfe und Einschätzungen sehr Dankbar.
Lohnt sich hier eine Reparatur?
Wie Teuer wird diese?
Hat jemand Intresse dieses zu machen?
.......

Das war das ursprünglich Thema wo ich mich drangehängt hatte.
--> Link

Danke

Grüße Robert aus dem Altmühltal

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turbokurtla am 22 Jan 2025 11:38:08

Servus Robert
1. Das ist ein riesiger Schaden, der vermutlich hoch 5 stellig enden wird und ganz sicher seit vielen Jahren vorhanden ist.
Unvorstellbar das dies bei keiner Dichtheitsprüfung erkannt wurde. Ganz sicher wird auch noch ein großer Schaden am Fußboden,
unterm PVC, auftauchen.
Aus diesem Grund würde ich einen Anwalt einschalten
und gegen Knaus oder die Fa. der Prüfung vorgehen.
2. Ich bin mir aufgrund des Schadensbildes sicher das hier min. 2 Ursachen/Undichtheiten vorhanden sind.
Auf jeden Fall irgendwo am/über dem Fender, wo das Wasser bis runter zum Boden läuft. Aufgrund umlaufender Fäulnis an den
Kühli Ausschnitten und der Fäulnis ganz unten waagerecht bis hin zur Tür vermute ich
Fenster, Tür oder Markisenhalterung.
Hier gibts 2 Möglichkeiten das herauszufinden.
Entweder überall die Dekorfolie entfernen um den Fäulnisverlauf/schwarzes Holz zu sehen und/oder eben
durch einen Fachmann/Gutachter der Ahnung hat, alles genau zu ermessen.
Gruß Kurt

wurzelseppel am 22 Jan 2025 12:17:14

Das sieht erstmal schlimmer aus als es ist und lässt sich auch gut in Eigenregie reparieren, gerade jetzt, wo du schon einiges freigelegt hast. Blaupausen zur Reparatur findest du hier ja viele. Der Bereich verschwindet ja nachher wieder hinter den Möbeln, so dass keine im Innenraum sichtbaren Spuren zurückbleiben. Auf jeden Fall auch auf Alufraß im Blech achten. Der kommt bei solchen Schäden mit der Zeit gerne noch dazu und erfordert dann weitere Arbeitsschritte.

Grüße

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turbokurtla am 22 Jan 2025 13:11:54

wurzelseppel hat geschrieben:Das sieht erstmal schlimmer aus als es ist


:vogel:

eurafritze64 am 22 Jan 2025 14:05:01

wurzelseppel hat geschrieben:Das sieht erstmal schlimmer aus als es ist und lässt sich auch gut in Eigenregie reparieren, gerade jetzt, wo du schon einiges freigelegt ......

Grüße


:kuller: :kuller: :kuller:

Ehrlich, was ich auf den Bildern sehe ist schlimmer als es aussieht. Die Eckleisten, Bodenleisten etc. ersetzt man ja nicht mal eben so. Im Fachbetrieb wird das sicher beim von Kurt genannten Betrag liegen.

Wenn man es selbst machen kann, will, Zeit und die Möglichkeiten hat, ist das natürlich eine Option. Aber das wird - wenn man nebenher noch arbeiten muss, sicher einen langen Winter in Anspruch nehmen.

Was mich etwas wundert, Robert schreibt " Dichtigkeitsprüfungen wurden 5 Jahre gemacht" - Das Fahrzeug ist jetzt 8 Jahre alt, wurde die letzten Jahre nichts mehr geprüft? Dann brauchst dich vermutlich auch nicht mehr an den Hersteller oder die Firma wenden, welche seinerzeit geprüft hat. Weil in drei Jahren kann das schon so aussehen, zumal du ja schreibst, dass es aktuell noch Tropfnass ist. Also erstmal schauen wo das Wasser herkommt, und zusehen das nichts neues nachkommt.

Boden / Doppelboden? schon untersucht? Wie sieht es auf der anderen Seite aus? Auf jeden Fall wird das schon ziemlich aufwändig, wenn man es richtig machen will. Nur trocknen lassen ist keine Option, denn das Holz wird sich trotzdem zersetzen. Verkaufen mit solch einem Schaden geht eigentlich nicht (ausser bei den "speziellen Aufkäufern"). Da wird guter Rat teuer....

wurzelseppel hat geschrieben:.... Auf jeden Fall auch auf Alufraß im Blech achten. Der kommt bei solchen Schäden mit der Zeit gerne noch dazu und erfordert dann weitere Arbeitsschritte.

Grüße


Würde mich interessieren wie man das dann in Eigenregie selbst hinbekommt, neues Seitenblech einzukleben, weil Kaugummi von innen und Decorfolie von aussen auf evtl. Löcheri st nicht so der burner...
Aber so weit ist es ja noch nicht, und ich wünsche dem TE das es nicht so übel kommt wie ich vermute.

Für so ne Reparatur muss mann immer ein klein wenig " bekloppt " (positiv) sein....--> Link

Grüße

wurzelseppel am 22 Jan 2025 14:25:19

Natürlich wird da noch mehr kommen, auch unter dem Teppich. Außen sind da aber überall Blenden davor. Innen kommt wieder die Küche davor. Könnte schlimmer sein und wird auch keinen Winter dauern, wenn man beherzt zur Sache geht. Material gibt es mit Masse ja im Baumarkt.

Alufraß (wenn der Wagen überhaupt welchen hat) laminieren viele Baster von innen mit Epoxy und Gewebe. Dann breitet sich da nichts mehr aus und es bleibt trotzdem dicht. Das Blecht würde ich dann eher nicht wechseln.

Beim Abriss sollte man etwas auf seine Gesundheit achten (Maske), denn Schimmelsporen sind nicht ohne.

Auf keinen Fall braucht der TE den Wagen abschreiben. Der ist noch lange kein Fall für den Verwerter. Mut hilft hier sicher mehr als Angst.

:-)

Grüße

Tinduck am 22 Jan 2025 15:34:31

Alufraß war bei Hammerschlag-Blech schlimm, weil man da von aussen eigentlich nur noch neues Blech drüberkleben kann - sieht dann Sch... aus.

Bei Glattblech kann man wie oben geschrieben von innen ne Glasfasermatte laminieren, die Löcher dabei mit verfüllen und dann aussen schleifen und lackieren.

Ich würde jetzt erstmal den Schaden großflächig freilegen, damit man sieht, was Sache ist. Weiteres Vorgehen dann je nachdem, ob selber oder Werkstatt. Aber nix Strukturelles rausreissen, bevor das entschieden ist, sonst muss der Wagen womöglich auf dem Tieflader zur Werkstatt...

bis denn,

Uwe

HalbvetteVenus am 22 Jan 2025 17:33:25

turbokurtla hat geschrieben: Aus diesem Grund würde ich einen Anwalt einschalten und gegen Knaus oder die Fa. der Prüfung vorgehen. Gruß Kurt


Knaus ist da rechtlich komplett raus. Und der Händler vermutlich auch. Seit der letzten Prüfung sind ja fast drei Jahre vergangen. Falls eine Rechtsschutzversicherung vorliegt, würde ich mir aber auf jeden Fall auch mal eine fachkundige Beratung geben lassen.

wurzelseppel hat geschrieben:Das sieht erstmal schlimmer aus als es ist und lässt sich auch gut in Eigenregie reparieren, Grüße

:cry:
Die Idee, dem TE Mut zu machen, finde ich prinzipiell gut, aber diese Aussage ist m.E. nicht haltbar. Man braucht zumindest eine geeignete Halle und einiges an Werkzeug und Maschinen. Von handwerklichen Geschick ganz zu Schweigen.

turbokurtla am 23 Jan 2025 18:54:41

O.K.,
nochmal eine detaillierte Erklärung von mir.
Aufgrund meiner Erfahrung durch sehr viele Wasserschaden Reparaturen bin ich mir 100 %
sicher, dass dieser bereits seit sehr vielen Jahren vorhanden ist. So verfault wie die Seite ist,
vermute ich sogar eine Undichtheit von Anfang an.
D.h., egal ob die letzte Feuchtigkeitsmessung 3 oder 4 Jahre her ist,
das hätte jeder halbwegs erfahrene Monteur ermessen müssen.
Wie das natürlich rechtlich nachgewiesen werden kann, vermag nur ein Anwalt einzuschätzen.
Deshalb mein Tipp mit einem solchen. Ein Anruf oder eine Beratungsstunde würde hier bestimmt Klarheit bringen.
Wir haben/hatten ja sogar mal einen hier im Forum der selbst Womo Eigner ist.

Zum Schaden :
Dieser Schaden ist riesig. Er schaut nicht schlimmer aus wie es ist, sondern genau umgekehrt.
Wenn man die Dekorwände freilegt und den PVC Boden entfernt wird man das Ausmaß erst richtig einschätzen können.
Ich bin mir sicher, dass neben der Seitenwand auch ein großer Teil des Fußbodens verfault ist.
Alufras kommt bestimmt auch an einigen Stellen dazu.
Eine gute Werkstatt wird hier bestimmt ca. 120 Arbeitsstunden veranschlagen. Und zwar ohne Alufras und Blechtausch.
Dazu natürlich jede Menge Material, und zwar nicht aus dem Baumarkt. Natürlich auch außen, alles was da so weg
und ev. erneuert werden muss. Meine Schätzung bezügl. Preis in der Werkstatt sind min. 15 - 20 t .-

Selber machen ? :
Klar, ein guter Handwerker mit einer beheizten Halle und dem nötigen Werkzeug und Knowhow kriegt alles hin.
Aber erstens nicht in der Zeit eines Profis und niemals in der angesprochenen Zeit von weniger als einem Winter.
Man kann nicht einfach Wände und Boden zack zack verbinden, sondern muss sich durchs Verfaulte durchkämpfen,
bis zu gesundem Holz, und daran wieder neu aufbauen. Anders wir niemals eine wieder feste Verbindung entstehen.
Selbst verbleibendes, gesundes Holz ist garantiert patschnass und muss wochenlang austrocknen.
Ein unbedarfter Laie würde daran verzweifeln, irgendwann aufgeben und verkaufen.
Gruß Kurt

wurzelseppel am 24 Jan 2025 11:46:02

Ganz unbedarft scheint der TE nicht zu sein, sonst wäre er bei der Demontage nicht so beherzt ans Werk gegangen. Vielleicht meldet er sich nochmal.

Grüße

andwein am 24 Jan 2025 16:03:29

wurzelseppel hat geschrieben:Ganz unbedarft scheint der TE nicht zu sein, sonst wäre er bei der Demontage nicht so beherzt ans Werk gegangen. Vielleicht meldet er sich nochmal. Grüße

Och, Rausreißen ist einfach!!
Wenn er Erfahrung hat muss er hier nicht fragen!! Ich sehe das ähnlich wie "turbokatla".
Bj 2017 heißt für mich Chassis OK Restaufbau OK, Wenn beheizbare Halle und Werkzeug für Möbelherstellung vorhanden lässt sich das schon machen, aber bei 3 Tagen am Wochenende inklusive Urlaub dafü zieht sich das über mehr als ein Jahr" für einen Hobbywerker.
Ich habe letztes Jahr meinen Alkovenboden neu aufgebaut, Wasserschaden obwohl ich an den Innenseiten immer jedes Jahr gemessen habe. aber Aber der Alkovenboden ist halt gedoppelt.
Der Schaden war weit weniger schwer wie der hier bebilderte und nicht am Boden oder den Seitenwänden.
Hier ein Link zu den Arbeiten, nur alsw Vergleich: --> Link
80% Werkzeug vorhanden, von innen neu aufgebaut. Arbeitszeit zusammen mit Enkel: 160 Mannstunden.
Meine Meinung als Hobbybastler, Gruß Andreas

OpaFritz am 25 Jan 2025 00:09:58

Freiwild hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich hab bei meinem Knaus Van TI 550 MD, Zulassung 02/2017 einen enormen Wasserschaden hinter der Küche bzw. bei den Lüftungsgittern für den Kühlschrank.


Wenn über Jahre Wasser in ein Fahrzeug eindringt - und scheinbar nicht in geringen Mengen-, merkt man das doch eigentlich schon daran, dass die Scheiben von innen (besonders in der kalten Jahreszeit) übermäßig viel und oft beschlagen sind und oder bei Schimmelbildung und verrottendes Holz, sich ein entsprechender Geruch bemerkbar macht!?

War in der Richtung nie etwas auffälliges?

Beste Grüße
Fritz

turbokurtla am 25 Jan 2025 10:33:02

andwein hat geschrieben:Hier ein Link zu den Arbeiten

Sehr gute Arbeit Andreas
und eine realistische Anzahl der Arbeitsstunden. :daumen2:
Gelacht habe ich über das Einziehen des Leistenfüllers mit Tülle :lach: ,
das ja so viele als Top Tipp anpreisen.
Ich verwende hierzu einen spitz geschliffenen Schraubenzieher.

turbokurtla am 25 Jan 2025 10:43:34

OpaFritz hat geschrieben:
Wenn über Jahre Wasser in ein Fahrzeug eindringt - und scheinbar nicht in geringen Mengen-, merkt man das doch eigentlich schon daran, dass die Scheiben von innen (besonders in der kalten Jahreszeit) übermäßig viel und oft beschlagen sind und oder bei Schimmelbildung und verrottendes Holz, sich ein entsprechender Geruch bemerkbar macht!?



Nein Fritz,
das merkt man fast nie.
Die Dekorfolie an der Innenseite der Platten verhindert ein Austreten von Feuchtigkeit oder Gerüchen.
Meist sind diese aus Kunststoff ( abwaschbar ), da geht gar nix durch selbst wenn alles Holz dahinter weggefault ist.
Aber auch, wie hier bei Knaus, wenn diese Papier ähnlich ist, dauert es ewig bis sich Flecken bilden.
Früher gabs mal Echtholz Dekor ( Fendt ), da bildeten sich sofort Wasserflecken.
Gruß Kurt

andwein am 25 Jan 2025 14:18:09

turbokurtla hat geschrieben:......Sehr gute Arbeit Andreas, und eine realistische Anzahl der Arbeitsstunden. :daumen2:
Gelacht habe ich über das Einziehen des Leistenfüllers mit Tülle :lach: ,
das ja so viele als Top Tipp anpreisen. Ich verwende hierzu einen spitz geschliffenen Schraubenzieher.

Inzwischen schiebe ich das Fillerband auf einer Seite der Leiste unter deren Kante und drücke es auf der anderen Seite rein. Ich möchte das Fillerband nicht verletzen.
Danke für das Lob, Gruß Andreas

Freiwild am 26 Jan 2025 13:30:42

Erst einmal danke für euere Komentare.
Es ist gerade Reparaturstop.
Bin am Abklären mit der Versicherung und mit der Firma, wo die Dichtheitsprüfungen gamcht wurden.
Die Firma hat irgendwie ein schlechtes Gewissen und sucht auch nach einer Lösung für das wohl nicht richtig durchführten Dichtheitsprüfungen.
Ich werde euch natürchlich am Laufenden halten.

Grüße Robert

turbokurtla am 27 Jan 2025 11:53:44

Das klingt doch schon mal gut

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